| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 246 400 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.09.1989 Patentblatt 1989/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.1987 |
|
|
| (54) |
Gewebebahn für Jachtsegel
Tissue for a yachting sail
Tissu pour voile de yacht
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE ES FR GB NL |
| (30) |
Priorität: |
21.05.1986 DE 8613729 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
| (73) |
Patentinhaber: C. Cramer, Weberei, Heek-Nienborg, GmbH & Co. KG |
|
D-48619 Heek-Nienborg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Cramer, Johannes
D-4422 Ahaus 5 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Stark, Walter, Dr.-Ing. |
|
Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 535 634 DE-A- 3 032 815
|
DE-A- 2 039 464 US-A- 3 626 886
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gewebebahn in Leinwandbindung für Jachtsegel. Eine Gewebebahn
mit Leinwandbindung besitzt einen verhältnismäßig groBen Gewebecrimp, d.h. sie ist
dehnbar. Für Jachtsegel werden aber Gewebebahnen mit geringer Dehnbarkeit bevorzugt.
Um das zu erreichen hat man Gewebebahnen für Jachtsegel aus stärkeren Fäden hergestellt.
Dadurch wird aber das Gewicht der Gewebebahn vergrößert.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gewebebahn für Jachtsegel mit geringer Dehnung
(Crimp) und geringem Gewicht anzugeben.
[0003] Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Gewebebahn in Leinwandbindung, die gekennzeichnet
ist durch wechselweise lose und gespannt eingebundene Kettfäden. Insbesondere kann
jeder zweite Kettfaden lose eingebunden sein.
[0004] Bei dieser Gewebebahn ist die Dehnbarkeit (Gewebecrimp) bei gleicher Fadenstärke
beachtlich reduziert, während das Gewicht unverändert bleibt. Eine Reduzierung des
Gewebecrimps von circa 15 Prozent bei gleichem Gewicht läßt sich ohne weiteres erreichen.
Damit eignet sich diese Gewbebahn besonders für Jachtsegel, bei denen eine geringe
Dehnbarkeit gefordert wird.
[0005] Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert; die einzige Figur zeigt schematisch und in perspektivischer Darstellung
einen Ausschnitt aus einer Gewebebahn.
[0006] Die dargestellte Gewebebahn ist für Jachtsegel bestimmt. Sie besteht aus Schußfäden
1 und Kettfäden 2,3 in Leinwandbindung. Jeder zweite Kettfaden 2 ist straff gespannt
in das Gewebe eingebunden, während die zwischen den straff gespannten Kettfäden 2
angeordneten Kettfäden 3 wie üblich in die Gewebebahn eingebunden sind. Dadurch erhält
man bei unveränderter Fadenstärke bzw. unverändertem Gewicht der Gewebebahn eine reduzierte
Dehnbarkeit bzw. einen reduzierten Gewebecrimp.
1. Gewebebahn in Leinwandbindung für Jachtsegel, gekennzeichnet durch wechselweise
lose und gespannt eingebundene Kettfäden (2,3).
2. Gewebebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zweite Kettfaden
(3) lose eingebunden ist.
1. Fabric web in basket weave for yacht sails, characterised by alternately loose
and tensioned, bound warp threads (2, 3).
2. Fabric web according to claim 1, characterised in that every second warp thread
(3) is loosely bound.
1. Lé de tissu à armure toile pour voiles de yacht, caractérisé par des fils de chaîne
(2, 3) liés alternativement de manière lâche et tendue.
2. Lé de tissu selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un fil de chaîne
(3) sur deux est lié de manière lâche.