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(11) |
EP 0 246 426 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.11.1993 Patentblatt 1993/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.1987 |
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Verfahren zur Herstellung von Profilmessern für einen Messerkopf einer Bearbeitungsmaschine,
vorzugsweise einer Kehlmaschine
Method of manufacturing profile knives for a cutter-head of a processing machine,
especially of a moulder
Procédé pour la fabrication de couteaux profilés pour un porte-outil de machine d'usinage,
de préférence une moulurière
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
17.05.1986 DE 3616835
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Michael Weinig Aktiengesellschaft |
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D-97941 Tauberbischofsheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Kohl, Karl-Heinz et al |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. A.K. Jackisch-Kohl
Dipl.-Ing. K.H. Kohl
Stuttgarter Strasse 115 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 157 958 GB-A- 2 081 615 US-A- 4 512 114
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GB-A- 1 461 097 GB-A- 2 082 501
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Profils eines Profilmessers
mittels mindestens eines Schleifwerkzeuges nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Zur Herstellung von unterschiedlichen Profilen an Hölzern für beispielsweise Fensterrahmen
müssen die Profilmesser mit dem jeweils erforderlichen Profil versehen werden. Hierzu
wird eine Schablone angefertigt, die das notwendige Profil hat. Beim bekannten Verfahren
(GB-A-2 082 501) wird die Schablone in einem Schablonenträger eingespannt, während
ein Rohling zur Herstellung des Profilmessers in einem Halter eingeklemmt wird. Mit
dem Schleifwerkzeug wird dann durch Abtasten des Profiles der Schablone mit dem Kopierteil
das entsprechende Profil in den Messerrohling geschliffen. Auf diese Weise werden
die Profilmesser einzeln nacheinander hergestellt. Damit die Profilmesser lagegenau
im Messerkopf der Bearbeitungsmaschine befestigt werden können, sind an den Profilmessern
Ausrichtflächen erforderlich, die mit nockenartigen Ansätzen eines Klemmkeiles einer
Spannvorrichtung der Bearbeitungsmaschine zusammenwirken. Die Profilmesser haben darum
eine komplizierte Formgebung. Außerdem ist der Einbau der Profilmesser in den Messerkopf
aufwendig. Darum gestaltet sich auch der Werkzeugwechsel zeitaufwendig, und die Umrüst-
und Stillstandszeiten der Bearbeitungsmaschine sind verhältnismäßig hoch. Trotz der
Ausrichtflächen muß die genaue Lage der Profilmesser in der Bearbeitungsmaschine überprüft
werden, wozu ein Probelauf durchgeführt wird. Hierfür ist jedesmal ein Werkstück notwendig,
das stets dann Ausschuß ist, wenn die Messereinstellung nicht genau stimmt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren so auszubilden,
daß die Profilmesser so hergestellt werden können, daß ein einfacher Werkzeugwechsel
möglich ist, die Ausschußquote bei Überprüfen der Lage der Profilmesser minimiert
und die Umrüst- und Stillstandszeiten der Bearbeitungsmaschine auf ein Minimum herabgesetzt
werden.
[0004] Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden die zu schleifenden Profilmesser in den Messerkopf
eingespannt, so daß jederzeit eine genaue Zuordnung der Profilmesser und ihrer Profile
zum Messerkopf gewährleistet ist. Das Profilmesser wird beim erfindungsgemäßen Verfahren
derart in den Messerkopf eingespannt, daß der Profilanfang des Profilmessers vom Messerkopf-Anschlag
einen vorgegebenen Abstand hat, der dem Abstand entspricht, den der Profilanfang des
Werkstückes von der Anlage der Maschinenspindel hat, auf welche der Messerkopf in
der Bearbeitungsmaschine, vorzugsweise einer Kehlmaschine, gespannt wird. Die genaue
Lage des Messerkopfes zum Schleifvorgang läßt sich sehr einfach dadurch einstellen,
daß der Messerkopf zur Anlage am Anschlag des Halters gebracht wird. Aufgrund der
erfindungsgemäßen Ausbildung kann der Messerkopf mit dem geschliffenen Profilmesser
sofort anschließend auf die Spindel der Bearbeitungsmaschine geschoben und gespannt
werden. Das Profilmesser nimmt dann seine exakte Lage innerhalb der Bearbeitungsmaschine
ein, so daß ohne Durchführung eines Probelaufes der Messerkopf mit den geschliffenen
Profilmessern in Betrieb genommen werden kann. Ein entsprechender Werkstückausschuß
tritt darum nicht auf. Insbesondere sind die Umrüst- und Stillstandszeiten der Bearbeitungsmaschine
für den Werkzeugwechsel infolge des erfindungsgemäßen Verfahrens äußerst gering.
[0006] Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsform
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Schablone zur Herstellung von Profilmessern in der erfindungsgemäß zu verwendenden
Einrichtung,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung die Grundeinstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden
Einrichtung vor der Herstellung der Profilmesser,
- Fig. 3
- in schematischer Darstellung die Lage von Schablone und Profilmesser bei der Herstellung
des Profiles des Profilmessers eines Hydrowerkzeuges,
- Fig. 4
- in einer Darstellung entsprechend Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines das Profilmesser
tragenden Messerkopfes, der ein sogenanntes Normalwerkzeug ist,
- Fig. 5
- die Lage eines mit Profilmessern bestückten Messerkopfes auf einer horizontal angeordneten
oberen Spindel einer Bearbeitungsmaschine der erfindungsgemäß zu verwendenden Einrichtung,
- Fig. 6
- die Anordnung eines mit Profilmessern bestückten Messerkopfes auf einer Vertikalspindel
der Bearbeitungsmaschine der erfindungsgemäß zu verwendenden Einrichtung,
- Fig. 7
- eine Einstellvorrichtung zur Herstellung des Profiles eines Jointsteines,
- Fig. 8
- die Lage des in der Einrichtung gemäß Fig. 7 hergestellten Jointsteines und der zugehörigen
Profilmesser in der Bearbeitungsmaschine der erfindungsgemäß zu verwendenden Einrichtung,
- Fig. 9
- eine weitere Ausführungsform eines Profilmessers der Bearbeitungsmaschine der erfindungsgemäß
zu verwendenden Einrichtung.
[0007] Mit der nachfolgend beschriebenen Einrichtung kann ein Werkzeugwechsel bei einer
Kehlmaschine einfach und schnell durchgeführt werden. Erreicht wird dies dadurch,
daß eine Schablone, nach der ein Profilmesser hergestellt wird, eine Schleifmaschine
zur Herstellung dieses Profilmessers und die Kehlmaschine aufeinander abgestimmt sind.
Die Ausschußquote bei Einstellarbeiten wird infolge dieser Einrichtung nahezu auf
0 reduziert. Die Umrüst- und Stillstandszeiten der Kehlmaschine werden auf ein Minimum
herabgesetzt.
[0008] Zur Herstellung der Profilmesser wird zunächst eine Profilschablone 1 hergestellt
(Fig. 1). Hierzu wird ein Schablonenblech im Maßstab 1:1 von einem Holzmuster oder
einer Zeichnung unverzerrt und in Gegenprofilfrom hergestellt. Dieses Gegenprofil
der Profilschablone 1 ist in Fig. 1 mit 6 bezeichnet. Das zu profilierende Holz ist
in Fig. 1 mit 2 bezeichnet. Die Profilschablone 1 hat eine Anlageseite 3 und eine
quer, vorzugsweise senkrecht dazu liegende Anschlagseite 4. Auf der der Anlageseite
3 gegenüberliegenden Seite 5 der Profilschablone 1 befindet sich das jeweilige Profil
6. Die größte Profilausnehmung befindet sich in einem Abstand 7 von der Anlageseite
3. Außerdem wird das Profil 6 derart an der Seite 5 angebracht, daß das Profil 6 mit
einem genauen Abstand 8 von der Anschlagseite 4 aus beginnt. Dieser Abstand 8 beträgt
im Ausführungsbeispiel 20mm.
[0009] Nach dieser Profilschablone 1 wird das Profilmesser 9 (Fig. 3) hergestellt. Die Profilschablone
1 wird hierzu in einem Schablonenträger 10 befestigt (Fig. 2). Er hat eine Anschlagfläche
11, an der die Profilschablone 1 mit ihrer Anlageseite 3 anliegt. Der Schablonenträger
10 weist zwei Anschlagzapfen 12 auf, auf die eine Null-Scheibe 13 gesteckt werden
kann.
[0010] Im Bereich neben dem Schablonenträger 10 ist ein Schleifdorn 14 gelagert, auf dem
in bekannter Weise ein Werkzeug 31, 31a gespannt ist. Mit Hilfe eines Stellrades 15
wird von Hand während des Schleifens eines im Werkzeug 31, 31a eingespannten Profilmessers
9, 9ʹ das Messer mit seiner Brustseite auf einem nicht dargestellten Festanschlag
aufgelegt. Der Schleifdorn 14 hat zwei Bünde 16 und 17, deren einander zugewandte
Seiten 18 und 19 einen Abstand 20 voneinander haben. Er beträgt im Ausführungsbeispiel
225 mm.
[0011] Der Schablonenträger 10 und der Schleifdorn 14 sind gemeinsam auf einem Kreuzschlitten
28 horizontal in zwei Richtungen verfahrbar.
[0012] Dem Schleifdorn 14 gegenüber befindet sich eine Schleifscheibe 21, die drehfest auf
einer Spindel 22 eines Antriebsmotors 23 sitzt, der mit dem Maschinenständer verbunden
ist. Die Schleifscheibe 21 ist drehbar vom Antriebsmotor 23 angetrieben. Mit der Schleifscheibe
21 wird das Profil in dem Profilmesser 9 geschliffen.
[0013] Zum Abtasten des Profiles 6 der Profilschablone 1 dient ein Kopierstift 24, der auf
einem Träger 25 mit dem Maschinenständer verbunden ist. Über den Kreuzschlitten 28
wird das Profil 6 längs am Kopierstift 24 entlangtastend verschoben, wobei in bekannter
Weise die Schleifscheibe 21 relativ zum Profilmesser 9 ein dem Profil 6 entsprechendes
Profil 26 in das Profilmesser 9 schleift.
[0014] Vor Beginn des Schleifvorganges wird die Schleifscheibe 21 auf eine Dicke abgezogen,
die dem Durchmesser des Kopierstiftes 24 entspricht. Anschließend wird der Schleifdorn
14 in die Lager gelegt und im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 nach rechts gegen eine
Anschlaglasche 27 geschoben. An ihr liegt dann der Bund 17 an. In dieser Lage wird
der Schleifdorn 14 festgeklemmt. Anschließend wird auf den in Fig. 2 rechten Anschlagzapfen
12 die Null-Scheibe 13 gesteckt und die Profilschablone 1 so weit längs der Anschlagfläche
11 des Schablonenträgers 10 verschoben, bis sie mit ihrer Anschlagseite 4 an der Null-Scheibe
13 anliegt (Fig 2). In dieser Lage wird die Profilschablone 1 festgeklemmt. Der Kopierstift
24 wird an die Anschlagseite 4 angelegt. Anschließend wird der Schablonenträger 10,
der zusammen mit dem Schleifdorn 14 auf einem gemeinsamen Kreuz-Tisch 28 angeordnet
ist, so lange verschoben, bis ein an die Innenseite 19 des Bundes 17 des Schleifdornes
14 angelegtes Einstellteil 29 die Schleifscheibe 21 berührt. Diese Stellung ist in
Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellt. Dadurch ist die Schleifscheibe 21 in bezug
auf das zu schleifende Profilmesser 9 genau ausgerichtet.
[0015] Zur zusätzlichen Kontrolle wird auf den in Fig. 2 linken Anschlagzapfen 12 ebenfalls
eine Null-Scheibe 13 gesteckt (strichpunktierte Linie), und die Profilschablone 1
mit ihrer der Anschlagseite 4 gegenüberliegenden Seite an die Null-Scheibe angelegt.
[0016] Der Kopierstift 24 befindet sich dann ebenfalls in der Ausgangsstellung auf der gegenüberliegenden
Schablonenseite (strichpunktierte Linie in Fig. 2).Der Einstellteil 29 wird nunmehr
an der Seite 18 des Bundes 16 des Schleifdornes 14 angelegt und der Tisch 28 so lange
verschoben, bis der Einstellteil 29 die Schleifscheibe 21 an der gegenüberliegenden
Seite berührt. Der Abstand 20 zwischen den beiden einander zugewandten Seiten 18 und
19 der Bunde 16, 17 ist gleich dem Abstand 30 zwischen den beiden auf den Anschlagzapfen
12 befindlichen Null-Scheibe 13. Auf die beschriebene Weise läßt sich die Schleifmaschine
exakt einstellen.
[0017] Nach dem beschriebenen Einstellvorgang wird das Profilmesser 9 hergestellt. Es wird
in einem Messerkopf 31 (Fig. 3) befestigt, der während des Schleifens des Profilmesses
9 auf dem Schleifdorn 14 gelagert und gehalten wird. Der Messerkopf 31 wird im Ausführungsbeispiel
hydraulisch auf dem Schleifdorn 14 festgeklemmt. Der Messerkopf 31 hat einen über
seine Stirnseite geringfügig ragenden Lagerteil 32, der in der Betriebslage (Fig.
3) mit seiner Anlagefläche 32ʹ an der Seite 19 des Bundes 17 anliegt. Das zu schleifende
Profilmesser 9 ist so im Messerkopf 31 eingespannt, daß seine eine Seitenfläche 33
bündig mit der entsprechenden Stirnseite 34 des Messerkopfes liegt. Da zuvor die Schleifscheibe
21 mit dem Einstellteil 29 so gegenüber dem Schleifdorn 14 ausgerichtet ist, daß die
Seite 19 des Bundes 17 in einer gemeinsamen Ebene mit der einen Seite der Schleifscheibe
21 liegt (Fig. 2 und 3), ist die Schleifscheibe 21 genau gegenüber dem Profilmesser
9 ausgerichtet, das heißt ihre entsprechende Seite liegt in einer Ebene mit der Seite
19 des Bundes 17. Da in der Ausgangsstellung auch der Kopierstift 24 an der Anschlagseite
4 der Profilschablone 1 anliegt, ist das Profilmesser gegenüber der Schleifscheibe
genau gleich ausgerichtet wie die Profilschablone 1 in bezug auf den Kopierstift 24.
[0018] Nunmehr wird mit der Schleifscheibe 21 in bekannter Weise das Profil 26 im Profilmesser
9 hergestellt, indem der Schablonenträger 10 mit dem Schleifdorn 14 so über den Kreuzschlitten
28 bewegt wird, daß er am Kopierstift 24 entlangtastend in bekannter Weise längs des
Profiles 6 der Profilschablone 1 geführt wird. In gleichem Maße schleift die Schleifscheibe
21 das Profil 26 im Profilmesser 9.
[0019] Während des Schleifvorganges liegt die Profilschablone 1 mit ihrer Anschlagseite
4 an der Null-Scheibe 13 an. Das Profil 6 der Profilschablone 1 beginnt im Abstand
8 von der Anschlagseite 4, wie dies anhand von Fig.1 erläutert worden ist. Der Messerkopf
31 mit dem Lagerteil 32 ist so ausgebildet, daß der Anfang des Profiles 26 des Profilmessers
9 ebenfalls im Abstand 8 von der Seite 19 des Bundes 17 aus anfängt.
[0020] Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Messerkopfes 31a, der nicht mit einem Lagerteil
hydraulisch auf dem Spindelkopf 14 festgeklemmt wird. Der Messerkopf 31a wird vielmehr
in herkömmlicher Weise auf dem Spindelkopf 14 befestigt. Da der Messerkopf 31a keinen
überstehenden Lagerteil aufweist, liegt er mit seiner Stirnseite 34a unmittelbar an
der Seite 19 des Bundes 17 an. Würde die Profilschablone 1 wie beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 an einer Null-Scheibe anliegen, dann würde die Schleifscheibe 21 das Profil
26 am Profilmesser 9 in einem zu großen Abstand von der Seitenfläche 33 zu schleifen
beginnen. Der Anfang des Profiles der Profilmesser würde dann, je nachdem, in welchem
Messerkopf das Profilmesser bei der Profilherstellung eingespannt gewesen ist, mit
unterschiedlichem Abstand von der Seitenfläche 33 beginnen. Aus diesem Grunde wird
bei Verwendung des Messerkopfes 31a auf den Anschlagzapfen 12 keine Null-Scheibe aufgesetzt,
sondern die Profilschablone 1 mit ihrer Anschlagseite 4 am Anschlagzapfen 12 zur Anlage
gebracht. Der Abstand 35 zwischen den beiden Anschlagzapfen 12 entspricht der Länge
20 des Schleifdornes 14 zuzüglich dem Abstand 8, den der Anfang des Profiles 6 von
der Anschlagseite 4 der Profilschablone 1 hat. Der Abstand 35 beträgt im Ausführungsbeispiel
245 mm und ist das Grundmaß des Schablonenträgers 10, wenn das Profilmesser 9 in dem
Messerkopf 31a eingespannt ist. Beim Messerkopf 31 gemäß Fig. 3 ist das Grundmaß der
Abstand 30 zwischen der auf die Anschlagzapfen 12 gesteckten Null-Scheibe 13. Dieses
Grundmaß 30 entspricht der Länge 20 des Schleifdornes 14, die im Ausführungsbeispiel
225 mm beträgt. Bei der Einstellung gemäß Fig. 4 liegt der Anfang des Profiles 26
des Profilmessers 9 in einem Abstand 36 von der Seitenfläche 33. Der Abstand 36 ist
genau halb so groß wie der Abstand 8. Somit beginnt der Profilanfang bei dem in den
Messerkopf 31a eingespannten Profilmesser 9 mit dem Abstand 36 von der entsprechenden
Seitenfläche 33. Bei der Einstellung der Schleifscheibe 21 ist allerdings die Null-Scheibe
13 auf den Anschlagzapfen 12 gesteckt, wie es anhand von Fig. 2 erläutert wird. Da
der Messerkopf 31a keinen axial überstehenden Lagerteil hat, wird beim Schleifen der
Profilmesser 9 die Null-Scheibe 13 als Ausgleich vom Lagerzapfen 12 abgenommen. Beim
Verschieben des Schablonenträgers 10 bis zur Anlage der Profilschablone 1 am Anschlagzapfen
12 wird die Schleifscheibe 21 in gleichem Maße in die in Fig. 4 dargestellte Lage
verschoben. Sie hat dann den Abstand 8 vom Anfang des Profiles 26 des Profilmessers
9. Die Profilschablone 1 verschiebt sich somit um die Wandstärke der Null-Scheibe
13. Dieses Maß ist gleichzeitig das Differenzmaß zwischen dem Abstand 8 und dem Abstand
36.
[0021] Die Messerköpfe 31, 31a werden nach der Herstellung der Profilmesser in eine (nicht
dargestellte) Kehlmaschine eingesetzt. Je nachdem, in welchen Messerkopf das Profilmesser
9 eingespannt ist, wird die Kehlmaschine bzw. die entsprechende Spindel entsprechend
dem unterschiedlichen Profilanfang 8 bzw. 36 axial auf dieses Maß eingestellt.
[0022] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 und 4 wird die Profilschablone 1 an
die rechte Null-Scheibe 13 bzw. den rechten Anschlagzapfen 12 angelegt. Selbstverständlich
kann die Profilschablone 1 auch an die linke Null-Scheibe bzw. den linken Anschlagzapfen
angelegt werden. Dies hängt davon ab, wo der Messerkopf 31, 31a an der Kehlmaschine
montiert wird. Linke und untere Profilmesser der Kehlmaschine werden linksseitig auf
den Schleifdorn 14 und die rechts und oben liegenden Profilmesser der Kehlmaschine
rechtsseitig auf den Schleifdorn 14 gespannt. Bei Verwendung des hydraulisch spannbaren
Messerkopfes 31 wird auf den entsprechenden Anschlagzapfen 12 die Null-Scheibe 13
gesteckt, während bei Verwendung des Messerkopfes 31a ohne die Null-Scheibe 13 geschliffen
wird. Sowohl bei der Neuanfertigung des Profilmessers 9 als auch bei einem Nachschleifvorgang
muß nur noch der Werkzeugdurchmesser eingestellt werden. Ein seitliches, axiales Verstellen
des Schablonenträgers 10 oder andere Korrekturen sind nicht notwendig. Dadurch kann
das Profilmesser 9 einfach und genau hergestellt und/oder nachgeschliffen werden.
[0023] Die Fig. 5 und 6 zeigen eine obere Horizontalspindel (Fig. 5) und eine rechte Vertikalspindel
(Fig. 6) einer Kehlmaschine, die mit den Messerköpfen 31, 31a versehen wird. In Fig.
5 ist der Messerkopf 31 dargestellt, der hydraulisch auf der Horizontalspindel 37
festgespannt wird. Im Bereich unterhalb der Spindel 37 verläuft senkrecht zu ihr eine
Anschlagkante 38 für die Führung des mit den Profilmessern 9 zu profilierenden Werkstückes.
Der Messerkopf 31 trägt über seinen Umfang verteilt mehrere Profilmesser 9, die untereinander
das gleiche Profil 26 haben. Die Spindel 37 hat eine Anlage 39, an der der Lagerteil
32 des Messerkopfes 31 zur Anlage kommt. Die Anschlagkante 38 befindet sich im Abstand
8 von der Anlage 39. Dieser Abstand 8 entspricht auch dem Abstand des Anfanges des
Profiles 26 des Messers 9 von der am Spindelanschlag 39 anliegenden Anlagefläche 32ʹ
des Lagerteiles 32. Da in der zuvor beschriebenen Weise das Profilmesser 9 so hergestellt
worden ist, daß der Profilbeginn den Abstand 8 von der Stirnseite der Anlagefläche
32ʹ hat, läßt sich der Messerkopf 31 einfach auf der Spindel 37 lagegenau montieren.
Er wird lediglich so weit aufgeschoben, bis die Anlagefläche 32ʹ am Spindelanschlag
39 zur Anlage kommt. Dann ist der Messerkopf 31 mit den Profilmessern 9 exakt gegenüber
der Anschlagkante 38 ausgerichtet. Die Spindel 37 wird also auf das Axial-Grundmaß
8 hinter der Anschlagkante 38 eingestellt. Auf diese Weise werden sämtliche Spindeln
der Kehlmaschine, die die Messerköpfe 31 tragen, relativ zur Anschlagkante ausgerichtet.
[0024] Wird auf die Spindeln der Kehlmaschine der Messerkopf 31a montiert, dann muß das
Axial-Grundmaß 36 eingestellt werden, weil das Profil 26 des Profilmessers 9 in dem
kleineren Abstand 36 von der Seitenfläche 33 beginnt (Fig. 4).
[0025] Eine solche Einstellung bei Verwendung eines Messerkopfes 31a wird anhand von Fig.
6 erläutert. Der Messerkopf 31a sitzt auf der Vertikalspindel 40 und trägt über seinen
Umfang verteilt in bekannter Weise die Profilmesser 9. Ihr Profil 26 befindet sich
im Bereich oberhalb eines Tisches 41, auf dem die zu bearbeitenden (nicht dargestellten)
Werkstücke am Messerkopf 31a vorbeigeführt werden. Wie anhand von Fig. 4 erläutert
worden ist, liegt bei Verwendung der Messerköpfe 31a der Beginn des Profiles 26 der
Profilmesser 9 in einem Abstand 36 von der Seitenfläche des Messerkopfes. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel wird ein Teil des Werkstückes vom Messerkopf und von den Profilmessern
weggehobelt werden. Als Ausgleich hierfür ist ein Distanzring 42 vorgesehen, über
dessen Zwischenlage der Messerkopf 31a an der Spindelanlage 39' anliegt. Somit wird
durch den Distanzring 42 das erforderliche Grundmaß 36 am fertig bearbeitelen Werkstück
genau eingehalten. In der Kehlmaschine können die Messerköpfe 31 und 31a auch zusammen
eingesetzt werden, wobei entweder die entsprechenden Spindeln auf die unterschiedlichen
Grundmaße 8 und 36 eingestellt werden müssen, oder mit gleichem Grundmaß 36 und einem
Distanzring mit einem Differenzhöhenmaß der Grundmaße 36 und 8 für den Messerkopf
31a.
[0026] Mit der Einrichtung lassen sich auch Joint-Steine sehr einfach und genau fertigen.
Joint-Steine stellen eine Art Schleifsteine dar, die in die Kehlmaschine eingebaut
werden und die ein dem jeweiligen Profilmesser 9 entsprechendes Gegenprofil haben.
Mit den Joint-Steinen können die Profilmesser in der Kehlmaschine nachgeschliffen
werden. Die Joint-Steine bestehen aus Siliciumcarbid für Profilwerkzeuge 9, die aus
HSS und Stellit bestehen. Für Hartmetall-Profilmesser wird eine Diamant-Kunststoff-Einlage
als Joint-Stein verwendet, die in einen Siliciumcarbidhalter eingebettet ist. Fig.
7 zeigt ein Gerät, mit dem das dem Profilmesser 9 entsprechende Gegenprofil am Joint-Stein
äußerst genau und dabei sehr einfach hergestellt werden kann. Der Joint-Stein 43 wird
zunächst vorbereitet. Hierzu wird er entsprechend der Profilbreite mit Hilfe der Profilschablone
1 angerissen und durch Schleifen oder Feilen vorprofiliert. Anschließend wird die
so erhaltene Profilkontur 44 beidseitig angeschrägt.
[0027] Der Joint-Stein 43 wird in einen Halter 45 eingeklemmt. der entsprechend dem späteren
Werkzeugeinsatz rechts oder links in einer Einstellvorrichtung 46 befestigt wird.
Sie hat eine Achse 47, auf die der Messerkopf 31 oder 31a mit den eingespannten Profilmessern
9 gesteckt wird. Der Messerkopf 31, 31a wird mit der Seite auf die Achse 47 aufgeschoben,
mit der er in der Kehlmaschine an der entsprechenden Spindel 37, 40 anliegt (Fig.
5 und 6). Wird mit dem Messerkopf das Werkstück an seiner Anlageseite sauber gehobelt,
wie dies anhand von Fig. 6 erläutert worden ist, dann wird zuvor auf die Achse 47
ein dem Distanzring 42 entsprechender Distanzring 48 auf die Achse 47 gesteckt. Der
Distanzring 48 liegt auf einem Anschlag 49, dessen Oberseite die Bezugsebene 60 für
den Messerkopf 31, 31a bzw. dessen Profilmesser 9 und für den Joint-Stein 43 bildet.
Die Einstellvorrichtung 46 ist so ausgebildet, daß in bezug auf die Spindelanlage
und den Anschlag des Halters 45 die gleichen Verhältnisse herrschen wie in der Kehlmaschine.
Dadurch ist gewährleistet, daß die Genauigkeit bei dem im folgenden noch zu beschreibenden
Einschaben des Joint-Steines 43 in der Einstellvorrichtung 46 ohne zusätzliche Korrekturen
auf die Kehlmaschine übertragen werden kann.
[0028] Der auf der Achse 47 sitzende Messerkopf wird mit einer Klemmeinrichtung 50 festgeklemmt.
[0029] Der Halter 45 hat Klemmbacken 51, 52, zwischen die der Joint-Stein 43 eingespannt
werden kann. Die Klemmbacken 51, 52 sind mittels einer Verstelleinrichtung 53 in Achsrichtung
des Messerkopfes verstellbar. Sie hat eine in den Klemmbacken 51 vorgesehene Stellschraube
54, die sich auf einem Anschlag 55 des Halters 45 abstützt. Die Stellschraube 54 wird
in der eingestellten Lage mittels einer Kontermutter 56 gesichert. Der Anschlag 55
wird durch den Kopf einer weiteren Stellschraube 57 gebildet, die in den Kalter 45
geschraubt und mit einer Kontermutter 58 gesichert wird. Die Stellschrauben 54, 57
mit den Kontermuttern 56, 58 bilden die Verstelleinrichtung 43. Die Stellschraube
57 wird so eingestellt, daß ihr Kopf 55 einen Abstand 59 von der die Oberseite des
Anschlages 49 enthaltenden Bezugsebene 60 hat. Dieser Abstand 59 ist so auf den Abstand
8 abgestimmt, daß der Beginn des Profiles des Joint-Steines 43 ebenso wie der Anfang
des Profiles 26 der Profilmesser 9 im gleichen Abstand von der Bezugsebene 60 liegt.
[0030] Die exakte Lage des Halters 45 bzw. des Joint-Steines 43 wird in bezug auf das Profil
26 der Profilmesser 9 vermittelt und so eingestellt, daß das Profil des vorbereiteten
Joint-Steines 43 so genau wie möglich zum Profil 26 der Profilmesser 9 liegt. Anschließend
wird ein den Halter 45 aufnehmender Schlitten 61 der Einstellvorrichtung 46 in Pfeilrichtung
62 quer zur Achse 47 zugestellt. Der Messerkopf 31, 31a wird nun gedreht, wobei die
Profilmesser 9 den Joint-Stein 43 abschaben, bis das Profil des Joint-Steines 43 genau
mit dem Profil 26 der Profilmesser übereinstimmt. Nach diesem Einschabvorgang werden
der Halter 45 mit dem Joint-Stein 43 und der Messerkopf 31, 31a in die Kehlmaschine
eingebaut.
[0031] Fig. 8 zeigt den Halter 45 mit dem genau profilierten Joint-Stein 43 sowie den zugehörigen
Messerkopf in der Kehlmaschine. Der Messerkopf 31 bzw. 31a wird auf die entsprechende
Spindel 37 der Kehlmaschine so weit aufgeschoben, bis die Anlagefläche 32ʹ des Lagerteiles
32 an der Spindelanlage 39 zur Anlage kommt. Hat der Messerkopf keinen Lagerteil 32,
dann wird er mit seiner einen Seite unmittelbar zur Anlage an der Spindelanlage 39
gebracht, wie es anhand von Fig. 6 erläutert worden ist. Der Messerkopf 31, 31a nimmt
dann in bezug auf die Spindel 37 die anhand von Fig. 5 erläuterte Lage ein. Der Anfang
des Profiles 26 der Profilmesser 9 liegt im Abstand 8 von der Spindelanlage 39. Dieser
Spindelanlage 39 entspricht in der Einstellvorrichtung 46 die Bezugsebene 60.
[0032] Der Halter 45 mit dem Joint-Stein 43 wird in eine entsprechende Aufnahme der Kehlmaschine
bis auf Anschlag eingeschoben. Dieser (nicht dargestellte) Anschlag ist so vorgesehen,
daß der Anfang des Profiles 44 des Joint-Steines 43 ebenfalls den Abstand 8 von der
die Spindelanlage 39 enthaltenden Ebene hat. Dadurch hat der Anschlag 55 der Verstelleinrichtung
53 von der den Profilanfang enthaltenden Ebene 63 den Abstand 64. Somit ergibt der
Abstand 64 und der Abstand 8 das Abstandsmaß 59 (Fig. 7) in der Einstellvorrichtung
46. Da der Joint-Stein 43 und die Profilmesser 9 schon zuvor genau eingestellt worden
sind, ist es nur noch notwendig, den Halter 45 und den jeweiligen Messerkopf 31, 31a
bis auf Anschlag auf die entsprechenden Spindeln der Kehlmaschine aufzuschieben und
dann in bekannter Weise axial zu sichern. Der Halter 45 ist in bekannter Weise in
der Kehlmaschine fixiert. Somit ist gewährleistet, daß bei einem Wechsel des Joint-Steines
mit dem entsprechenden Halter, beispielsweise beim Wechsel von einem Profiljoint-Stein
auf einen Geradjoint-Stein und zurück, dieses beschriebene Anschlagmaß immer gleich
bleibt. Nach dem Verschrauben des Halters 45 in der Kehlmaschine ist durch die Genauigkeit
beim Einstellen in der Einstellvorrichtung 46 allenfalls nur noch ein leichtes Nachschaben
des Joint-Steines 43 erforderlich. Ein axiales Verstellen der Spindel 37 der Kehlmaschine
ist nicht mehr erforderlich.
[0033] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 wird das zu bearbeitende Werkstück 65 unterhalb
des Messerkopfes 31, 31a hindurchgeführt und mit den Profilmessern 9 profiliert. Das
Profil 26 der Messer 9 wird mit dem Joint-Stein 43 bei voller Drehzahl des Messerkopfes
31, 31a nachgeschliffen, wobei der Joint-Stein jeweils geringfügig zugestellt wird.
[0034] Wenn die Profilmesser 9ʹ (Fig. 9) senkrechte Schneiden 66 haben, dann wird beim Nachschärfen
die durch die Schneiden 66 bestimmte Bearbeitungsebene axial verändert. Um den Schleifabtrag
X zum Schärfen zur Verfügung zu haben, wird ein Ausgleichsring 67 vorgesehen, der
ebenfalls die Dicke X hat und auf die Spindel 37 gesteckt wird. Der Messerkopf 31,
31a liegt dann unter Zwischenlage dieses Ausgleichsringes 67 an der Spindelanlage
39 an. Durch diesen Ausgleichsring 67 wird das Lösen bzw. Versetzen der Profilmesser
9ʹ im Messerkopf 31, 31a einige Male eingespart. Es können verschieden dicke Ausgleichsringe
67 verwendet werden, die vorzugsweise magnetisch aufgelegt werden. Dies hat Vorteile
für den Transport von der Schärfeinrichtung zur Kehlmaschine.
[0035] Die Halter 45 können zum schnellen Ein- und Ausbau mit Schlüssellöchem versehen werden,
so daß die Schrauben, mit denen die Halter lösbar befestigt werden, nicht vollständig
gelöst werden müssen. Diese Befestigungsschrauben werden lediglich gelockert, sodaß
der Halter 45 gegenüber den Befestigungsschrauben so weit verschoben werden kann,
daß die weiteren Öffnungsabschnitte der Schlüssellöcher im Bereich des Schraubenkopfes
liegen. Die Halter 45 können dann von den Befestigungsschrauben einfach abgezogen
werden.
1. Verfahren zum Herstellen eines Profiles (26) eines Profilmessers (9, 9') mittels mindestens
eines Schleifwerkzeuges (21), vorzugsweise mittels einer Schleifscheibe, nach dem
Profil (6) einer Schablone (1), die an einen Anschlag (12, 13) eines Schablonenträgers
(10) angelegt und von einem Kopierteil (24) einer Kopiereinrichtung (10, 24, 25) abgetastet
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Profilmesser (9, 9') in einen Messerkopf (31, 31a),
der an einem Anschlag (18, 19) eines Halters (14) zur Anlage gebracht wird, fest eingespannt
ist, daß der Profilanfang des Profilmessers (9, 9') vom Messerkopf-Anschlag (18, 19)
einen Abstand (8, 36) hat, der aus einem vorgegebenen Abstand (8) zwischen der Anschlagseite
(4) der Schablone (1) und dem Anfang des Profiles (6) der Schablone (1), einem vorgegebenen
Abstand zwischen dem Kopierteil (24) und dem Schleifwerkzeug (21) sowie einem vorgegebenen
Abstand zwischen dem Anschlag (12, 13) des Schablonenträgers (10) und dem Messerkopf-Anschlag
(18, 19) gebildet wird, und daß dieser Abstand (8, 36) gleich dem Abstand des Anfanges
des Profils (26) des herzustellenden Werkstückes von einer an einer Maschinenspindel
(37) vorgesehenen Anlage (39, 39') für den Messerkopf (31, 31a) ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (8) des Anschlages (12, 13) des Schablonenträgers
(10) vom Anfang des Profiles (6) der Schablone (1) als ganzzahliges Vielfaches des
Abstandes (8, 36) des Messerkopf-Anschlages (18, 19) vom Anfang des Profils (26) des
Profilmessers (9, 9') gewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (31, 31a) so am Anschlag (18, 19) des Halters
(14) zur Anlage gebracht wird, daß der Anfang des Profiles (26) des Profilmessers
(9) den gleichen Abstand (8) vom Messerkopf-Anschlag (18, 19) hat wie der Anfang des
Profiles (6) der Schablone (1) vom Anschlag (12, 13) des Schablonenträgers (10).
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Profilmesser (9, 9') in den Messerkopf (31, 31a) eingespannt
ist, daß der Anfang des Profiles (26) des Profilmessers (9, 9') einen Abstand (36)
vom Messerkopf-Anschlag (18, 19) hat, der kleiner ist als der Abstand (8) des Schleifwerkzeuges
(21) vom Anfang des Profiles (26) des Profilmessers (9, 9'), der seinerseits gleich
dem Abstand (8) des Anschlages (12, 13) des Schablonenträgers (10) vom Anfang des
Profiles (6) der Schablone (1) ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (31, 31a) auf einen Anschlag (49) einer
Einstellvorrichtung (46) für einen Jointstein (43) so aufgesetzt wird, daß der Anfang
des Profiles (26) des Profilmessers (9, 9') den gleichen Abstand (8, 36) vom Anschlag
(49) der Einstellvorrichtung (46) hat wie der Anfang des Profiles (26) des Profilmessers
(9, 9') vom Messerkopf-Anschlag (18, 19).
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Jointstein (43) so eingestellt wird, daß der Anfang
seines Profils (44) von einer den Anschlag (49) der Einstellvorrichtung (46) enthaltenden
Bezugsebene (60) einen Abstand (8, 36) hat, der dem Abstand (8, 36) des Anfanges des
Profils (26) des Profilmessers (9, 9') von diesem Anschlag (49) entspricht.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (8, 36) des Profilanfanges des Jointsteines
(43) von der Bezugsebene (60) entsprechend dem Abstand (8, 36) des Anfanges des Profiles
(26) des Profilmessers (9, 9') von der Anlage (39, 39') der Maschinenspindel (37)
gewählt wird.
1. A method for producing a profile (26) of a moulding cutter (9, 9') by means of at
least one grinding tool (21), preferably by means of a grinding wheel, according to
the profile (6) of a template (1) which rests against a stop device (12, 13) of a
template carrier (10), and the shape of the said template is traced by a copying part
(24) of a copying attachment (10, 24, 25),
characterised in that the moulding cutter (9, 9') is firmly clamped in a cutter head (31, 31a) which is
brought to rest against a stop device (18, 19) of a retainer (14), and the distance
(8, 36) between the beginning of the profile of the moulding cutter (9, 9') and the
cutter head stop device (18, 19) is formed by:
- a predetermined distance (8) between the stop device side (4) of the template (1)
and the beginning of the profile (6) of the template (1);
- a predetermined distance between the copying part (24) and the grinding tool (21);
and also
- a predetermined distance between the stop device (12, 13) of the template carrier
(10) and the cutter head stop device (18, 19);
and this distance (8, 36) is equal to the distance between the beginning of the profile
(26) of the workpiece to be produced and an arrangement (39, 39'), provided for the
cutter head (31, 31a), on a machine spindle (37).
2. A process in accordance with claim 1, characterised in that the distance (8) between the stop device (12, 13) of the template carrier (10) and
the beginning of the profile (6) of the template (1) is selected so as to be a whole-number
multiple of the distance (8, 36) between the cutter head stop device (18, 19) and
the beginning of the profile (26) of the moulding cutter (9, 9').
3. A process in accordance with claim 1 or 2, characterised in that the cutter head (31, 31a) is brought to rest against the stop device (18, 19) of
the retainer (14), in such a manner that the beginning of the profile (26) of the
moulding cutter (9) is at the same distance (8) from the cutter head stop device (18,
19) as the beginning of the profile (6) of the template (1) is from the stop device
(12, 13) of the template carrier (10).
4. A method in accordance with claim 1 or 2, characterised in that the moulding cutter (9, 9') is clamped in the cutter head (31, 31a), and the beginning
of the profile (26) of the moulding cutter (9, 9') is at a distance (36) from the
cutter head stop device (18, 19) which is less than the distance (8) between the grinding
tool (21) and the beginning of the profile (26) of the moulding cutter (9, 9'), which
distance is itself equal to the distance (8) between the stop device (12, 13) of the
template carrier (10) and the beginning of the profile (6) of the template (1).
5. A method in accordance with one of claims 1 to 4, characterised in that the cutter head (31, 31a) is placed on a stop device (49) of an adjusting device
(46) for a joint stone (43) in such a manner that the beginning of the profile (26)
of the moulding cutter (9, 9') is at the same distance (8, 36) from the stop device
(49) of the adjusting device (46), as the beginning of the profile (26) of the moulding
cutter (9, 9') is from the cutter head stop device (18, 19).
6. A method in accordance with claim 5, characterised in that the joint stone (43) is inserted in such a manner that the distance (8, 36) between
the beginning of its profile (44) and the reference plane (60) containing the stop
device (49) for the adjusting device (46) corresponds to the distance (8, 36) between
the beginning of the profile (26) of the moulding cutter (9, 9') from the said stop
device (49).
7. A method in accordance with claim 6, characterised in that the distance (8, 36) between the beginning of the profile of the joint stone (43)
and the reference plane (60) is selected so as to correspond to the distance (8, 36)
between the beginning of the profile (26) of the moulding cutter (9, 9') and the arrangement
(39, 39') on the machine spindle (37).
1. Procédé pour la réalisation d'un profit (26) d'une lame de coupe profilée (9, 9'),
au moyen d'au moins d'un outil de rectification (21), de préférence au moyen d'une
meule de rectification, selon le profit (6) d'un gabarit (1) qui est appliqué contre
une butée (12, 13) d'un support de gabarit (10), et qui est exploré par l'élément
de copiage (24) d'un dispositif de copiage (10, 24, 25),
caractérisé en ce que la lame de coupe profilée (9, 9') est serrée de manière fixe
dans une tête porte-lame (31, 31a) qui est amenée en appui contre une butée (18, 19)
d'un support (14), en ce que le début du profit de la lame de coupe profitée (9, 9')
présente une distance (8, 36) à la butée (18, 19) de la tête porte-lame, qui est formée
par une distance prédéterminée (8) entre le côté de butée (4) du gabarit (1) et le
début du profit (6) du gabarit (1), d'une distance prédéterminée entre l'élément de
copiage (24) et l'outil de rectification (21, ainsi que d'une distance prédéterminée
entre la butée (12, 13) du support de gabarit (10) et la butée de tête porte-lame
(18, 19), et en ce que cette distance (8, 36) est égale à la distance que présente
le début du profit (26) de la pièce à réaliser, à un appui (39, 39') pour la tête
porte-lame (31, 31), prévu sur une broche de machine (37).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance (8) de la butée
(12, 13) du support de gabarit (10) au début du profit (6) du gabarit (1) est choisie
égale à un multiple entier de la distance (8, 36) entre la butée de tête porte-lame
(18, 19) et le début du profit (26) de la lame de coupe profilée (9, 9').
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la tête porte-lame (31,
31a) est amenée en appui contre la butée (18, 19) du support (14) d'une manière telle,
que te début du profit (26) de la lame de coupe profilée (9) présente la même distance
(8) à la butée de tête porte-lame (18, 19), que présente le début du profil (6) du
gabarit (1) à la butée (12, 13) du support de gabarit (10).
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lame de coupe profilée
(9, 9') est serrée dans la tête porte-lame (31, 31a), en ce que te début du profil
(26) de la lame de coupe profilée (9, 9') présente une distance (36) à la butée de
tête portelame (18, 19), qui est inférieure à la distance (8), que présente l'outil
de rectification (21) par rapport au début du profil (26) de la lame de coupe profilée
(9, 9'), qui pour sa part est égale à la distance (8) entre la butée (12, 13) du support
de gabarit (10) et te début du profit (6) du gabarit (1).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la tête porte-lame
(31, 31a) est rapportée sur une butée (49) d'un dispositif de réglage (46) pour une
pierre à affûter profitée (43) d'une manière telle, que te début du profit (26) de
la lame de coupe profitée (9, 9') présente la même distance (8, 36) à la butée (49)
du dispositif de réglage (46), que présente le début du profil (26) de la lame de
coupe profilée (9, 9') à la butée de tête porte-lame (18, 19).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la pierre à affûter profilée
(43) est réglée de manière telle, que te début de son profil (44) présente une distance
à un plan de référence (60) renfermant la butée (49) du dispositif de réglage (46),
qui correspond à la distance (8, 36) entre le début du profit (26) de la lame de coupe
(9, 9') et la butée (49).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la distance (8, 36) du début
du profil de la pierre à affûter profilée (43) au plan de référence (60), est choisie
égale à la distance (8, 36) que présente te début du profit (26) de la lame de coupe
(9, 9') par rapport à l'appui (39, 39') de la broche de machine (37).