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EP 0 246 464 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.1990 Patentblatt 1990/44 |
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Anmeldetag: 25.04.1987 |
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Schallschluckbeschichtung einer Akustikwand oder Akustikdecke
Sound-absorbing layer for a wall or covering
Couche absorbante d'ondes acoustiques pour un mur ou une couverture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR LI NL |
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Priorität: |
14.05.1986 DE 3616258 19.12.1986 DE 3643481
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.11.1987 Patentblatt 1987/48 |
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Patentinhaber: |
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- Pape, Hans
D-4600 Dortmund 50 (DE)
- Bauer, Eugen
D-4600 Dortmund 30 (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pape, Hans, Prof. Dr.-Ing.
D-4600 Dortmund 50 (DE)
- Bauer, Eugen, Ing.
D-4600 Dortmund 30 (DE)
- Bauer, Achim, Dipl.-Ing.
D-4600 Dortmund 30 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Andrejewski, Walter et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Partner
Postfach 10 02 54 D-45002 Essen D-45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 609 413 US-A- 3 621 934
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DE-A- 3 334 331 US-A- 4 254 171
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schallabsorber für eine Akustikwand oder Akustikdecke,
mit einer Anordnung von Helmholtz-Resonatoren, vor der eine Absorberplatte mit Kopplungsöffnungen
angebracht ist, wobei die Absorberplatte vollständig mit einem Belag überdeckt ist.
[0002] Akustikwände oder Akustikdecken werden dort eingesetzt, wo eine Nachhallregulierung
zur Verbesserung der Hörsamkeit oder zur Minderung von Störschall benötigt wird. Physikalisch
beruht das Schallschluckvermögen von Akustikwänden und -decken darauf, daß Schallenergie
in Wärme umgewandelt wird, vergleichbar der Bremsung eines Fahrzeuges. Gelochte oder
geschlitzte Absorberplatten aus Gipskarton, Metall oder Holzfasern sind im Abstand
zur schallharten Fläche, beispielsweise der Decke oder Wand eines Raumes, angeordnet.
Dadurch bildet sich zwischen der schallharten Fläche und der Luft in den Öffnungen
der Absorberplatte ein akustisches Schwingungssystem, das als Helmholtz-Resonator
bezeichnet wird, und bei seiner Resonanzfrequenz ein hohes Schallschluckvermögen aufweist.
Aus Absorberplatten und Helmholtz-Resonatoren-Hohlraum aufgebaute Akustikwände bzw.
-decken weisen ein gutes Schallschluckvermögen im mittleren Frequenzbereich auf. Oberhalb
von etwa 1000 Hz fällt das Schallschluckvermögen jedoch ab, Aus diesem Grunde werden
die Absorberplatten oft mit einer porösen Schallschluckbeschichtung versehen. Die
vom Schallvorgang bewegten Luftteilchen werden hier durch Reibung an porenwänden wirksam
abgebremst. Es versteht sich, daß die Schallschluckbeschichtung optisch ansprechend
gestaltet und unempfindlich sein muß. Sowohl aus fertigungstechnischen Gründen als
auch aus optischen Gründen geht die Tendenz zu fugenlos verlegbaren Schallschluckbeschichtungen.
Eine derartige fugenlose Schallschluckbeschichtung eignet sich auch dazu, aus einzelnen
Absorberplatten bestehende Akustikwände oder Akustikdecken mit sichtbaren und optisch
nicht ansprechenden plattenstoßfugen mit einer fugenlosen, glatten und dadurch befriedigenden
Oberfläche zu versehen.
[0003] Ein bekannter Schallabsorber der eingangs beschriebenen Gattung dient zur Lärmdämmung
in der Luftfahrt, insbesondere zur Lärmdämmung an Flugzeugmotoren (US-A-42 54 171).
Dieser bekannte Schallabsorber ist aus metallischen Bauteilen aufgebaut. Auch der
Belag besteht aus Metall.
[0004] Es ist auch eine Tapete zur Schallabsorption bekannt (DE-A-33 34 331), die aus einem
bedruckbaren Material besteht, das auf eine Trägerschicht aus regenerierter Zellulose
aufkaschiert ist.
[0005] Eine aus der DE-A-16 09 413 bekannte Schallschluckbeschichtung besteht aus einem
porigen Belag aus körnigem mineralischen Material sowie Bindemitteln. Der Porenbelag
wird im Spritzverfahren auf ein Gewebe aufgetragen, das als Haftvermittler und Zugarmierung
an der Vorderseite der Absorberplatte aufgespannt ist. Der Porenbelag ist eine große
Porosität und wird üblicherweise in einer Schichtdicke von 1 bis 10 mm aufgebracht.
Das Auftragen des Porenbelages stellt hohe fachliche Anforderungen an den Handwerker.
Es stellt sich nicht immer das angestrebte Schallschluckvermögen ein. Zunehmend als
Nachteil wird auch empfunden, daß die architektonischen Möglichkeiten durch die vorgegebene
große Oberflächenstruktur erheblich eingeschränkt sind. Ein weiterer schwerwiegender
Nachteil besteht darin, daß bei Verschmutzung und Alterung der Oberfläche eine Renovierung
durch Anstrich oder Farbauftrag nicht durchgeführt werden kann, weil dadurch die Porosität
beeinträchtigt und die Schallabsorption wesentlich vermindert oder gar ganz unterbunden
wird.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorgefertigte Schallschluckbeschichtung
anzugeben, die auf Akustikdecken und Akustikwänden fugenlos verlegt werden kann und
eine architektonische Raumgestaltung ohne technisch bedingte Zwänge sowie mehrfache
Renovierung zuläßt.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Belag eine Papiertapete oder eine Textiltapete
aus einem Gewebe oder Vlies oder eine Prägetapete auf der Basis von Kunststoffmaterialien
ist, deren Tapetenbahnen zumindest in dem Bereich der Kopplungsöffnungen luftdurchlässig
sind.
[0008] Überraschenderweise bringt die erfindungsgemäß verwendete Tapetenbahn in Verbindung
mit dem abgedeckten Absorbersystem trotz geringer Oberflächenrauhigkeit und trotz
geringer Dicke ein ebenso gutes Schallschluckvermögen wie die bekannte Schallschluckbeschichtung
aus körnigem mineralischen Material. Die als Schallschluckbeschichtung verwendete
Tapetenbahn wird mit bekannten Klebstoffen auf die Unterlage aufgebracht. Es versteht
sich, daß die Tapetenbahn jedoch nicht flächig mit Klebstoff bestrichen werden darf,
da der Klebstoff eine luft- und schallundurchlässige Schicht bildet.
[0009] In weiterer Ausgestaltung lehrt die Erfindung, daß die Tapetenbahn auf einem die
Absorberplatte abdeckenden Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe aus Glasseide,
Mineralwolle oder Kunstfasern angeordnet ist. Die poröse Zwischenschicht aus Vlies
oder Gewebe verbessert die Schallabsorption und die Festigkeit im Bereich der Kopplungsöffnungen
der Absorberplatte und verhindert insbesondere, daß diese Öffnungen durch die Tapetenbahn
hindurch sichtbar sind. Der zur Verklebung der Tapetenbahn mit dem Stapelfaservlies
oder Stapelfasergewebe erforderliche Klebstoff darf keine luftundurchlässige, die
Perforation der Tapetenbahn abdichtende Schicht darstellen, sondern muß so dünn aufgetragen
werden, daß er nur auf den einzelnen Fasern des Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebes
haftet und zwischen diesen Fasern offene Poren verbleiben oder es muß ein Klebstoff
verwendet werden, der selbst luftdurchlässig porig ist.
[0010] Das störende Sichtbarwerden der Kopplungsöffnungen durch die Tapetenbahn hindurch
läßt sich auch vermeiden, wenn die Absorberplatte auf ihrer an den Helmholtz-Resonatoren-Hohlraum
angrenzenden Seite ein abdeckendes Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe aus Glasseide,
Mineralwolle oder Kunstfasern aufweist. Zur Verbesserung der Festigkeit der Schallschluckbeschichtung
empfiehlt die Erfindung in diesem Fall, daß zwischen der Tapetenbahn und der Absorberplatte
ein Gitter angeordnet ist, daß einerseits als Zugarmierung der Übertragung von Kräften
auf die Tapetenbahn wirkt, die durch Längenänderungen und Fugenbewegungen der Absorberplatten
entstehen, Gitter meint im Rahmen der Erfindung sowohl ebene Gitterplatten mit ausgestanzten
Durchbrüchen als auch weitmaschige Gittergewebe. Das auf der Absorberplatte angeordnete
Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe soll vorzugsweise eine Dicke von 0,1 bis 4
mm aufweisen. Dieser Parameterbereich gilt für die Anordnung des Vlieses bzw. Gewebes
zwischen der Absorberplatte und der Tapetenbahn. Er ist jedoch auch geeignet, wenn
das Vlies bzw, Gewebe auf der dem Helmholtz-Resonator zugewandten Seite der Absorberplatte
angeordnet ist. Bewährt haben sich Stapelfaservliese oder Stapelfasergewebe mit einem
äußeren (akustischen) Strömungswiderstand nach DIN 52 213 von 10 bis 1000 Ns/m
3. Es sind alle gebräuchlichen Arten von Tapeten einsetzbar. Tapetenbahnen aus luftdurchlässigem
Material können erfindungsgemäß verwendet werden mit der Maßgabe, daß der äußere (akustische)
Strömungswiderstand des Materials W = 10 bis 1200 Ns/m
3 beträgt. Tapetenbahn aus luftdurchlässigem Material meint insbesondere Gewebe und
Vliese mit kalanderter Oberfläche aus hydrophoben Materialien, die auch als Membranen
bezeichnet werden und sich durch wasserabweisende Eigenschaften auszeichnen. Im Rahmen
der Erfindung liegt es aber auch, Tapetenbahnen konventioneller Machart, also Papiertapeten,
Textiltapeten, Prägetapeten auf Basis von Kunststoffmaterialien, zu verwenden. Unter
schalltechnischem Gesichtspunkt sind besonders solche Tapetenbahnen zu empfehlen,
die einer Wellpappe gleichende Struktur aufweisen sowie Tapetenbahnen mit rippenförmig
oder wellenförmig strukturierter Stützschicht an deren Vorderseite eine ebene Dekorschicht
angeordnet ist. Von Hause aus sind die Tapetenbahnen konventioneller Machart luftundurchlässig.
Derartige, aus luftundurchlässigem Material bestehende Tapetenbahnen lassen sich jedoch
gemäß der Erfindung mit der Maßgabe verwenden, daß sie nadelfeine Luftdurchtrittsöffnungen
aufweisen und daß der Flächenanteil der Luftdurchtrittsöffnungen an der Gesamtoberfläche
der Tapetenbahn mindestens 0,5% ist. Überraschenderweise wirken erfindungsgemäß mit
nadelfeinen Luftdurchtrittsöffnungen versehene Tapetenbahnen nicht als Schallreflektoren,
wie z.B. starre Abdeckplatten oder Farbanstriche, sondern zeigen im Gegenteil eine
schallschluckende Wirkung im Bereich aller Frequenzen. Überraschenderweise können
die Luftdurchtrittsöffnungen fernerhin so klein gehalten werden, daß sie praktisch
nicht auffallen. Die Geometrie der Luftdurchtrittsöffnungen ist beliebig. Nach bevorzugter
Ausführungsform der Erfindung sind die Luftdurchtrittsöffnungen lochförmig ausgebildet
und weisen einen Lochdurchmesser von 0,1 bis 2 mm, vorzugsweise jedoch 0,2 bis 2 mm,
auf. Die Abstände zwischen den Luftdurchtrittsöffnungen werden zweckmäßigerweise im
Bereich von 1 bis 4 mm gewählt. Nach einer anderen Ausführungsform sind die Luftdurchtrittsöffnungen
schlitzförmig ausgeführt.
[0011] Die Absorberplatte mit Kopplungsöffnungen muß auf den Helmholtz-Resonator abgestimmt
sein. Bewährt hat sich die aus der Praxis bekannte ebene Lochplatte, die als Gipskartonlochplatte,
Gipsfaserlochplatte, Holzspanlochplatte, Metallochplatte oder Kunststofflochplatte
ausgebildet sein kann und auf einem Lattenrost oder Metallprofil rost befestigt und
mit Abstand zur schallharten Begrenzungsfläche angeordnet ist. Im Rahmen der Erfindung
liegt es auch, daß die Absorberplatte als ebene Lochplatte mit daran angeformten rückwärtigen
Abstandshaltern ausgebildet ist. Eine mit rückwärtig angeformten Abstandshaltern ausgebildete
Absorberplatte kann auf die schallharte Fläche unmittelbar aufgesetzt werden. Ein
Lattenrost ist dann nicht erforderlich. Die an der Lochplatte angeformten Abstandshalter
definieren den Helmholtz-Resonatoren-Hohlraum. Aus Stabilisierungsgründen empfiehlt
es sich, die angeformten Abstandshalter als parallele oder sich überkreuzende Rippen
auszubilden. Absorberplatten mit angeformten Abstandshaltern bestehen vorzugsweise
aus geschäumten oder ungeschäumten Kunststoffen. Pappe, Gips oder andere Materialien
sind jedoch ebenfalls möglich. Auch liegt es im Rahmen der Erfindung, die Lochplatte
mit rückwärtig angeformten Rippen aus einem porösen schallabsorbierenden Material
auszubilden, das zweckmäßigerweise einen akustischen Strömungswiderstand von 20 bis
1800 Ns/m
3 besitzt. Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Absorberplatte
als Wellplatte mit sinusförmigen oder trapezförmigen Wellen ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise
wird die als Wellplatte ausgebildete Absorberplatte an der Vorderseite mit einem Gitter
oder einer Lochplatte abgedeckt. Aufgrund der guten Beweglichkeit von rückwärtig gerippten
Platten, insbesondere aber von Wellplatten, ergeben sich besondere architektonische
Gestaltungsmöglichkeiten. Überraschenderweise bleibt die aus Wellplatte bzw. dünnwandiger
gerippter Platte und Tapetenbahn gebildete Akustikwand auch in schalltechnischer Hinsicht
nicht hinter Akustikwänden zurück, die eine als Gipskartonlochplatte ausgebildete
Absorberplatte aufweisen.
[0012] Gegenüber der bekannten im Spritzverfahren aufgetragenen porenförmigen Schallschluckbeschichtung
aus mineralischen Stoffen weist die erfindungsgemäße Verwendung einer Tapetenbahn
eine Reihe von Vorteilen auf. Da die erfindungsgemäße Schallschluckbeschichtung fabrikmäßig
vorgefertigt ist, ist die Reproduzierbarkeit der Schallschluckwirkung sehr groß. Das
Aufbringen der Tapetenbahn auf die Absorberplatte ist rasch und sauber möglich. Eine
besondere Verarbeitungstechnik mit speziellem Knowhow ist dazu nicht erforderlich.
Alle Arbeiten können von einem Handwerker der Sparte "Trockenbauer" ausgeführt werden.
Eine zweite Handwerkersparte, der sogenannte "Putzer", bei dessen Arbeit sehr viel
Schmutz durch das zur Herstellung der porenförmigen Schallschluckbeschichtung erforderliche
Spritzverfahren entsteht, wird nicht benötigt. Fernerhin ergibt sich eine freie Gestaltungsmöglichkeit
in bezug auf die Oberfläche, in bezug auf die Materialien sowie Farbe und Formen.
Als besonderer Vorteil ergibt sich die Möglichkeit durch Abziehen einer unansehnlich
gewordenen Tapetenbahn und Aufbringen einer neuen Bahn eine vollständige Renovierung
des betreffenden Raumes durch übliches Neutapezieren ohne Einbuße der akustischen
Raumeigenschaften und ohne Raumverschmutzung durchzuführen.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgeführte Akustikwand, wobei die Tapetenbahn auf einem
Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe angeordnet ist,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Absorberplatte auf
ihrer der Tapetenbahn abgewandten Seite ein Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe
trägt, und
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der die Absorberplatte als
Wellplatte ausgebildet ist.
[0014] Zum grundsätzlichen Aufbau gehören Helmholtz-Hesonatoren-Hohlräume 1 sowie eine Absorberplatte
2 mit Schallschluckbeschichtung 3 (Fig. 1). Die Absorberplatte 2 ist auf einem Lattenrost
oder Metallrost 4 befestigt und im Abstand L zu einer schallharten Fläche 5, beispielsweise
der Wand oder der Decke des Raumes, angeordnet. Die Absorberplatte 2 ist als Gipskartonplatte
mit Kopplungsöffnungen 6 und einem Lochanteil von 20% ausgeführt. Zwischen der schallharten
Fläche 5 und der Absorberplatte 2 ist ein Hohlraum gebildet, Die in dem Hohlraum befindliche
Luft bildet als Feder zusammen mit der Luft in den Durchbrüchen der Absorberplatte
als Masse ein als Helmholtz-Resonator bezeichnetes akustisches Schwingungssystem,
welches bei seiner Resonanzfrequenz ein hohes Absorptionsvermögen zeigt und die Schallschluckfähigkeit
der Absorberplatte 2 wirksam verbessert. Vor den Kopplungsöffnungen 6 der Absorberplatte
2 ist eine Schallschluckbeschichtung 3 angeordnet. Erfindungsgemäß wird als Schallschluckbeschichtung
eine Tapetenbahn verwendet, mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn zumindest im Bereich
der Kopplungsöffnungen luftdurchlässig porös ist. Nach der hier dargestellten bevorzugten
Ausführungsform ist die Tapetenbahn 3 auf einer die Absorberplatte 2 abdeckenden porösen
Zwischenschicht 7 angeordnet, wobei die poröse Zwischenschicht 7 als Stapelfaservlies
oder Stapelfasergewebe aus Glasseide, Mineralwolle oder Kunstfasern ausgeführt sein
kann. Die poröse Zwischenschicht 7 verhindert, daß die Kopplungsöffnung der Absorberplatte
durch die Tapetenbahn hindurch sichtbar werden. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 erfüllt
die Zwischenschicht fernerhin folgende Aufgaben:
[0015] Zugarmierung und Festigkeitserhöhung, Spannungsausgleichsschicht zur Verhinderung
der Übertragung von Kräften auf die Tapetenbahn durch Längenänderungen und Fugenbewegungen
der Absorberplatten,
[0016] Ausgleichsschicht und Übertragungsschicht von Schalldruckschwankungen zwischen den
Poren der Tapetenbahn und den Kopplungsöffnungen der Absorberplatte in Richtung der
Flächenebene.
[0017] Vorzugsweise weist das Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe eine Dicke von 0,1
bis 4 mm auf. Bewährt haben sich Stapelfaservliese oder Stapelfasergewebe mit einem
äußeren Strömungswiderstand nach DIN 52 213 von 10 bis 1000 N
s/m3
.
[0018] Als Tapetenbahn 3 sind alle gebräuchlichen Arten von Tapeten einsetzbar. In Frage
kommen beispielsweise gewebte oder genadelte Bahnen mit kalanderter Oberfläche, die
als Membran gebräuchlich sind und häufig aus hydrophoben Materialien bestehen. Im
Falle dieser oder ähnlicher luftdurchlässiger Materialien soll der akustische Strömungswiderstand
der Tapetenbahn 10 bis 1000 Ns/m
3 betragen. Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch, Tapetenbahnen aus luftundurchlässigen
Materialien, z.B. Papiertapeten, Textiltapeten mit rückwärtiger Papierbeschichtung,
Prägetapeten auf Basis von Kunststoffmaterialien einzusetzen. In schalltechnischer
Hinsicht besonders zu empfehlen sind solche Tapetenbahnen, die einer Wellpappe gleichende
Struktur aufweisen. Vorteilhaft ist auch die Verwendung einer Tapetenbahn, die eine
rippenförmige oder wellenförmige Struktur aufweist, an deren Vorderseite eine ebene
Dekorschicht angeordnet ist. Eine Tapetenbahn aus luftundurchlässigem Material ist
gemäß der Erfindung verwendbar, mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn nadelfeine Luftdurchtrittsöffnungen
8 aufweist und daß der Flächenanteil der Luftdurchtrittsöffnungen an der Gesamtoberfläche
der Tapetenbahn mindestens 0,5% ist. Die Luftdurchtrittsöffnungen 8 können überraschenderweise
so klein gehalten werden, daß sie optisch nicht auffallen. Eine bevorzugte und im
Ausführungsbeispiel dargestellte Schallschluckbeschichtung weist lochförmig ausgebildete
Luftdurchtrittsöffnungen 8 mit einem Lochdurchmesser von 0,1 bis 2 mm, vorzugsweise
0,2 bis 2 mm, auf. Der Abstand zwischen den Luftdurchtrittsöffnungen beträgt zweckmäßigerweise
1 bis 4 mm.
[0019] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist ein Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe
9 aus Glasseide, Mineralwolle oder Kunstfasern auf der Unterseite der Absorberplatte
2 angeordnet, die an den Helmholtz-Resonatoren-Hohlraum 1 angrenzt. Diese poröse Schicht
verhindert, daß die Kopplungsöffnungen 6 der Absorberplatte 2 durch die Tapetenbahn
3 hindurch sichtbar werden. Zur Verbesserung der. Festigkeit der Schallschluckbeschichtung
ist zwischen der Tapetenbahn 3 und der Absorberplatte 2 ein Gitter 10 angeordnet.
Das Gitter kann wie in Fig. 2 dargestellt ein Gewebegitter sein. Ebensogut kann das
Gitter auch als ebene Gitterplatte mit ausgestanzten Durchbrüchen ausgebildet sein.
Dieses Gitter 10 wirkt als Zugarmierung und verhindert, daß sich Kräfte infolge Längendehnungen
und Fugenbewegungen der Absorberplatte 2 auf die Tapetenbahn 3 übertragen. Von besonderer
Bedeutung ist auch, daß die Tapetenbahn 3 auf das Gitter 10 mit üblichen Klebstoffen
aufgeklebt werden kann, ohne daß sich zwischen der Tapetenbahn 3 und der Absorberplatte
2 eine luftund schallundurchlässige durchgehende Klebstoffschicht bildet. Der Klebstoff
wird bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung der Erfindung in bekannter Weise,
beispielsweise durch Rollen, auf das Gitter 10 aufgetragen. Die Maschenweite des Gitters
10 und Gitterdicke ist dabei so eingerichtet, daß überschüssiger Klebstoff die poröse
Oberfläche der Tapetenbahn 3 nicht blockiert. Es versteht sich, daß die Gittergeometrie
andererseits auch so eingerichtet ist, daß die Tapetenbahn 3 gleichmäßig auf der Unterlage
aufliegt. Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, daß ein sehr großer Flächenanteil der Tapetenbahn 3 aktiv an der Schallabsorption
teilnimmt.
[0020] Bei der in Fig. 3 dargestellten Akustikwand ist die Absorberplatte 2 als Wellplatte
mit trapezförmigen Wellen 11 ausgebildet. Die Kopplungsöffnungen 6 sind in äquidistanten
Abständen an den von der Tapetenbahn 3 abgewandten Stirnflächen 12 der Wellplatte
angeordnet, Zwischen der Absorberplatte 2 und der Tapetenbahn 3 ist wiederum ein Stützgitter
10 zur Verbesserung der Festigkeit oder ggf. ein Stapelfaservlies bzw. Stapelfasergewebe
angeordnet. Aufgrund der großen Beweglichkeit der Wellplatte ergeben sich besondere
architektonische Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. ist die Anpassung an bogenförmige
Begrenzungswände ohne weiteres möglich.
1. Schallabsorber für eine Akustikwand oder Akustikdecke, mit einer Anordnung von
Helmholtz-Resonatoren (1), vor der eine Absorberplatte (2) mit Kopplungsöffnungen
(6) angebracht ist, wobei die Absorberplatte (2) vollständig mit einem Belag überdeckt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag eine Papiertapete oder eine Textiltapete
aus einem Gewebe oder Vlies oder eine Prägetapete auf der Basis von Kunststoffmaterialien
ist, deren Tapetenbahnen (3) zumindest im Bereich der Kopplungsöffnungen (6) luftdurchlässig
sind.
2. Schallabsorber nach Anspruch 1 mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn (3) auf einem
die Absorberplatte (2) abdeckenden Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe (7) aus
Glasseide, Minealwolle oder Kunstfasern angeordnet ist.
3. Schallabsorber nach Anspruch 1 mit der Maßgabe, daß die Absorberplatte (2) auf
ihrer an den Helmholtz-Resonator-Hohlraum (1) angrenzenden Seite ein abdeckendes Stapelfaservlies oder Stapelfasergewebe (9) aus Glasseide, Mineralwolle oder Kunstfasern
aufweist.
4. Schallabsorber nach Anspruch 1 oder 3 mit der Maßgabe, daß zwischen der Tapetenbahn
(3) und der Absorberplatte (2) ein Gitter (10) angeordnet ist.
5. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit der Maßgabe, daß das Stapelfaservlies
oder Stapelfasergewebe (7) eine Dicke von 0,1 bis 4 mm aufweist.
6. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit der Maßgabe, daß das Stapelfaservlies
oder Stapelfasergewebe (7) einen äußeren Strömungswiderstand nach DIN 52 213 von W
= 10 bis 1000 Ns/m3 aufweist.
7. Schallabsorber aus luftdurchlässigem Material nach einem der Ansprüche 1 bis 6
mit der Maßgabe, daß der äußere Strömungswiderstand der Tapetenbahn W = 10 bis 1200
Ns/m3 beträgt.
8. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn
(3) nadelfeine Luftdurchtrittsöffnungen (6) aufweist und daß der Flächenanteil der
Luftdurchtrittsöffnungen (8) an der Gesamtoberfläche der Tapetenbahn (3) mindestens
0,5% ist.
9. Schallabsorber nach Anspruch 8 mit der Maßgabe, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
(8) lochförmig ausgebildet sind und einen Lochdurchmesser von 0,1 bis 2 mm, vorzugsweise
von 0,2 bis 2 mm, aufweisen.
10. Schallabsorber nach Anspruch 8 oder 9 mit der Maßgabe, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
Abstände von 1 bis 4 mm aufweisen.
11. Schallabsorber nach Anspruch 8 mit der Maßgabe, daß die Luftdurchtrittsöffnungen
schlitzförmig ausgeführt sind.
12. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn
(3) eine Struktur aufweist, die Wellpappe gleicht.
13. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 11 mit der Maßgabe, daß die Tapetenbahn
(3) eine rippenförmig oder wellenförmig strukturierte Stützschicht aufweist, an deren
Vorderseite eine ebene Dekorschicht angeordnet ist.
14. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 13 mit der Maßgabe, daß die Absorberplatte
(2) als ebene Lochplatte ausgebildet ist.
15. Schallabsorber nach einem der Ansprüche 1 bis 13 mit der Maßgabe, daß die Absorberplatte
(2) als gelochte Wellplatte mit sinusförmigen oder trapezförmigen Wellen (11) ausgebildet
ist.
1. Absorbeur acoustique pour un mur ou un plafond d'isolation acoustique comportant
un agencement de résonateurs de Helmholtz (1) sur lequel est disposée une plaque d'absorption
(2) comportant des ouvertures de couplage (6) et sur laquelle est fixé un revêtement
qui la recouvre, caractérisé en ce que le revêtement est un papier ou un textile décoratif
comportant une base en matière plastique et un tissu ou un textile non tissé ou un
papier imprimé et dont le lè de revêtement décoratif (3) est perméable à l'air au
moins dans la zone des ouvertures de couplage (6).
2. Absorbeur acoustique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le lè décoratif
(3) est disposé sur un tissu ou un textile non tissé fibreux (7) en fibre de verre,
en laine minérale ou en fibre synthétique qui recouvre la plaque d'absorption (2).
3. Absorbeur acoustique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque
d'absorption (2) comporte, sur sa face tournée vers les cavités (1) des résonateurs
de Helmholtz, une couche de tissu ou de textile non tissé fibreux (9) en fibre de
verre, en laine minérale ou en fibre synthétique.
4. Absorbeur acoustique selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisé en ce qu'un
grillage (10) est agencé entre le lè décoratif (3) et la plaque d'absorption (2).
5. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que l'épaisseur du tissu ou du textile non tissé fibreux (7) est comprise entre
0,1 et 4 mm.
6. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la résistance acoustique W du tissu ou du textile non tissé fibreux (7),
mesurée selon la norme DIN 52213, est comprise entre 10 et 1000 Ns/m3.
7. Absorbeur acoustique en matériau perméable à l'air selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que la résistance acoustique W du lè décoratif est comprise
entre 10 et 1200 Ns/ m3.
8. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le lè décoratif (3) comporte des ouvertures pour le passage de l'air (8)
fines comme des aiguilles et en ce que la section totale de passage des ouvertures
pour le passage de l'air (8) est au moins égale à 5% de la surface globale du lè décoratif
(3).
9. Absorbeur acoustique selon la revendication 8, caractérisé en ce que les ouvertures
pour le passage de l'air (8) sont réalisées sous formes de perçages dont la section
transversale est comprise entre 0,1 et 2 mm, notamment entre 0,2 et 2 mm.
10. Absorbeur acoustique selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce
que l'écart entre les ouvertures pour le passage de l'air (8) est compris entre 1
et 4 mm.
11. Absorbeur acoustique selon la revendication 8, caractérisé en ce que les ouvertures
permettant le passage de l'air sont réalisées sous forme de fentes.
12. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que le lè décoratif (3) comporte une structure qui est semblable à du carton
ondulé.
13. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que le lè décoratif (3) comporte une couche de support dont la structure est
nervurée ou ondulée et sur la face extérieure de laquelle est disposée une couche
décorative lisse.
14. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que la plaque d'absorption (2) est réalisée sous la forme d'une plaque percée.
15. Absorbeur acoustique selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que la plaque d'absorption (2) est réalisée en carton ondulé percé comportant
des ondulations (11) sinusoïdales ou trapézoïdales.
1. A sound absorber for an acoustic wall or ceiling, with a grouping of Helmholtz
resonators (1), before which an absorber panel (2) with coupling apertures (6) is
fitted, the absorber panel (2) being completely covered over by a lining, characterized
in that the lining is a wallpaper or a woven or felted textile wall covering or an
embossed wall covering with a basis of plastics materials, the wall covering strips
(3) of which are permeable to air at least in the regions of the coupling apertures
(6).
2. A sound absorber according to Claim 1 with the feature that the strip of wall covering
(3) is located on a layer of felted orwoven staple fibre (7) of fibreglass, mineral
wool or synthetic fibres completely covering the absorber panel (2).
3. A sound absorber according to Claim 1 with the feature that the absorber panel
(2) possesses a covering layer of felted or woven staple fibre (9) of fibreglass,
mineral wool or synthetic fibres on its surface bordering the Helmholtz resonator
cavity (1
4. A sound absorber according to Claim 1 or 3 with the feature that a lattice (10)
is located between the strip of wall covering (3) and the absorber panel (2).
5. A sound absorber according to one of Claims 1 to 4 with the feature that the layer
of felted or woven staple fibre (7) has a thickness of 0.1 to 4 mm.
6. A sound absorber according to one of Claims 1 to 5 with the feature that the felted
or woven staple fibre (7) has an external aerodynamic resistance of W = 10 to 1000
Ns/m3 according to DIN 52 213.
7. A sound absorber of material permeable to air according to one of Claims 1 to 6
with the feature that the external aerodynamic resistance of the strip of wall covering
amounts to W = 10 to 1200 Ns/m3.
8. A sound absorber according to one of Claims 1 to 6 with the feature that the strip
of wall covering (3) possesses needle-sized air-access apertures (8) and that the
proportion of surface area of the air-access apertures (8) to the total surface area
of the strip of wall covering (3) is at least 0.5%.
9. A sound absorber according to Claim 8 with the feature that the air-access apertures
(8) are formed with circular holes and have a hole diameter of 0.1 to 2 mm, preferably
from 0.2 to 2 mm.
10. A sound absorber according to Claim 8 or 9 with the feature that the air-access
apertures are spaced by 1 to 4 mm. apart.
11. A sound absorber according to Claim 8 with the feature that the air-access apertures
are formed as slots.
12. A sound absorber according to one of Claims 1 to 10 with the feature that the
strip of wall covering (3) has a structure similar to corrugated paper.
13. A sound absorber according to one of Claims 1 to 11 with the feature that the
strip of wall covering (3) possesses a supporting layer of rib-like or wave-like structure,
on the front surface of which a flat decorative layer is provided.
14. A sound absorber according to one of Claims 1 to 13 with the feature that the
absorber panel (2) is constructed as a flat perforated panel.
15. A sound absorber according to one of Claims 1 to 13 with the feature that the
absorber panel (2) is constructed as a perforated corrugated panel with sine-shaped
or trapezium- shaped corrugations (11).

