| (19) |
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(11) |
EP 0 247 321 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.1993 Patentblatt 1993/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.1987 |
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| (54) |
Koffer mit Laufrollen und einem Handgriff
Case with wheels and a handle
Valise à roulettes avec poignée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.05.1986 DE 3618244
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.12.1987 Patentblatt 1987/49 |
| (73) |
Patentinhaber: RIMOWA Kofferfabrik GmbH |
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D-50829 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Morszeck, Dieter
W-5000 Köln 41 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Selting, Günther, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
von Kreisler, Selting, Werner
Postfach 10 22 41 50462 Köln 50462 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 175 022 FR-A- 2 390 916
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DE-A- 3 307 838 US-A- 3 963 104
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Koffer mit an einem Ende seiner Standfläche angeordneten
Laufrollen und einem zu dessen Handhabung bei der Fortbewegung auf Rollen diagonal-entgegengesetzt
zu diesen am oberen Bereich der vertikalen Schmalseite einer Schale des Koffers angeordneten
Griff, wobei dieser in Verwahrstellung an die Schale beiklappbar und bei Fortbewegung
des Koffers als Handgriff von der Wandung nach vorn wegstehend aufklappbar ist.
[0002] Bei bisherigen Koffern dieser Art sind Griffstangen vorhanden, die entweder aus der
Oberseite des Koffers ausziehbar oder mit einem Scharnier in einem den Rollen diagonal-entgegengesetzten
Eckbereich des Koffers angelenkt,aus einer vertikal nach unten abgeklappten Position
in eine von der vorderen Schmalseite des Koffers annähernd senkrecht abstehende Position
zur Handhabung bei der Fortbewegung auf Rollen aufklappbar sind.
[0003] Bei einer derartigen Anordnung einer Griffstange ist es bereits bekannt, diese im
abgeklappten Zustand in einer nutenförmigen Vertiefung an der vorderen Schmalseite
einer der Kofferschalen im abgeklappten Zustand versenkbar anzuordnen. Wegen der Breite
einer derartigen Griffstange zwischen 25 und 30 mm ist diese nutenförmige Vertiefung
etwa in der Mitte zwischen der Trennebene beider Kofferschalen und deren Bodenbereich
angeordnet, das heißt vergleichsweise weit außerhalb der Mittelebene des Koffers.
Wegen der geringen Spurweite der beiden Laufrollen im Zusammenwirken mit der außermittigen
Anordnung der Griffstange ergibt sich beim Ziehen des Koffers auf Rollen ein unstabiles
Gleichgewicht, welches schon bei geringen Bodenunebenheiten dazu führt, daß der Koffer
umzukippen droht. Infolge der Ausbildung der Griffstange mit einem flachen, vielfach
ovalen Profil ist es bei Gleichgewichtsschwankungen des Koffers nur mit größter Anstrengung
und vielfach überhaupt nicht möglich, mit einer Hand die Kraft aufzubringen, um den
Pendelbewegungen des Koffers erfolgreich entgegen zu wirken.
[0004] Darüber hinaus ist es für die Hand einer nicht sehr kräftigen Person sehr schwierig,
das von den Rollen nicht mitgetragene Gewicht eines Koffers an einem glatten, stangenförmigen
Metallgriff ziehend zu bewegen. Dies führt sehr rasch zu Ermüdungen oder gar zu Verkrampfungen
der Greifmuskeln einer menschlichen Hand. Es ist dies die sehr nachteilige Folge einer
ergonomischen nicht ausgereiften Griffausbildung.
[0005] Aus der EP-A-0 175 022 ist ein Koffer aus zwei Kofferschalen bekannt, der an einem
Ende seiner Standfläche Laufrollen aufweist. Auf der den Laufrollen diagonal gegenüberliegenden
Seite an der Schmalseite des Koffers ist ein Griff vorgesehen, der in einer Stellung
in einer Vertiefung des Koffers versenkbar ist und in einer zweiten Stellung als Handgriff
aus der Vertiefung aufklappbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Koffer mit an einem Ende seiner Standfläche
angeordneten Laufrollen und einem zu dessen Handhabung bei der Fortbewegung auf Rollen
angeordneten Griff anzugeben, wobei dieser Griff bequehm und ergonomisch günstig in
der Hand liegt, eine sichere Führung des Koffers auch bei durch Bodenunebenheiten
verursachten Kippneigungen zu ermöglichen, und welcher trotz einer hierfür erforderlichen,
von der Form einer Griffstange wesentlich abweichenden Formgebung dennoch im abgeklappten
Zustand die Kofferfläche nach außen nicht überragt und dadurch sowohl Beschädigungen
des Griffes selbst als auch im Falle einer Stapelung von vielen Koffern, wie beispielsweise
im Laderaum eines Flugzeuges, auch Beschädigungen benachbarter Koffer vermeidet.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Koffer aus zwei Kofferschalen mit an einem
Ende seiner Standfläche angeordneten Laufrollen und einem diagonal gegenüberliegend
zu den Laufrollen am oberen Bereich der vertikalen Schmalseite der Kofferschalen angeordneten
Griff mit einem in seiner lichten Weite W der Breite einer Hand entsprechenden, geschlossenen
Bügel und mit einem in einem Scharnier schwenkbeweglich angeordneten Fußteil, wobei
der Griff in einer Ruhestellung in der Schmalseite in einer den Griff örtlich umgebenden
Vertiefung angeordnet und darin in beigeklappter Lage mit der Ebene x-x der Kofferschale
bündig ist und in einer zweiten Stellung als Handgriff aus der Vertiefung aufklappbar
ist, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
- der Bügel außermittig an dem an einer der beiden Kofferschalen angelenkten Fußteil
angesetzt ist und quer zur Terennebene y-y Flächenteile der Kofferschalen überdeckt,
und
- daß jeweils ein Teilbereich der den Griff umgebenden Vertiefung in beiden Kofferschalen
vorhanden ist.
[0008] Mit sehr großem Vorteil wird durch die in seiner lichten Weite der Breite einer Hand
entsprechende Ausbildung des Griffs mit einem geschlossenen Bügel eine ergonomisch
günstige und sichere Handhabung des Koffers auch bei schwierigen Bodenverhältnissen
ermöglicht.
Darüber hinaus wird durch die vorteilhafte, der Anatomie der Hand in optimaler Weise
angepaßte Ausbildung des Griffes auch schwächeren Personen das Ziehen des Koffers
wesentlich erleichtert und einer vorzeitigen Ermüdung der Hand erheblich vorgebeugt.
[0009] Zufolge der Anordnung des Griffes in einer ihn örtlich umgebenden Vertiefung ist
es in Ruhestellung und beigeklappter Lage auch praktisch kaum möglich, daß Gegenstände
ungewollt mit dem Griff in Berührung kommen und diesen beschädigen, oder daß er selbst
andere Gegenstände wie Koffer oder Taschen beschädigen könnte.
[0010] Dadurch, daß der Bügel außermittig an dem an einer der beiden Kofferschalen angelenkten
Fußteil angesetzt ist und quer zur Trennebene Flächenteile beider Kofferschalen überdeckt,
liegt der Schwerpunkt des Koffers, im Gegensatz zur bekannten Anordnung einer Griffstange,
im Bereich des Griffbügels, wodurch sich eine wesentlich stabilere Lage und eine leichtere
Handhabung auch bei Schwankungen des Koffers ergibt.
[0011] Dadurch, daß jeweils ein Teilbereich der den Griff umgebenden Vertiefung in beiden
Kofferschalen vorhanden ist, ergibt sich die Möglichkeit, den vergleichsweise breiten
Griffbügel in vorteilhafter Weise beim Abklappen bis in die Ebene der äußeren Kofferfläche
zu versenken.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Koffers nach der Erfindung sind entsprechend
den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 9 vorgesehen.
[0013] Die Erfindung wird in schematischen Zeichnungen in einer bevorzugten Ausführungsform
gezeigt, wobei aus den Zeichnungen weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
entnehmbar sind.
Die Zeichnungen zeigen im einzelnen:
- Figur 1
- einen Koffer in perspektivischer Darstellung,
- Figur 2
- einen Teilausschnitt des Koffers mit aufgeklapptem Handgriff, in Seitenansicht,
- Figur 3
- einen Teilausschnitt des Koffers gemäß Fig.2, in einer Frontansicht,
- Figur 4
- eine Frontansicht des Koffers mit beigeklapptem Griff,
- Figur 5
- einen Teilausschnitt des Koffers in Seitenansicht, gemäß Pfeil V in Fig.4,
- Figur 6
- eine Ansicht des Griffes,
- Figur 7
- eine mit den Kofferschalen einstückig ausgebildete Vertiefung,
- Figur 8
- eine Vertiefung durch an die Kofferschalen angesetzte Formstücke.
[0014] Der Koffer 30 nach Fig.1 besteht aus den beiden Kofferschalen 6 und 7. Diese sind
an ihren freien Rändern mit vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Profilleisten 19
bzw. 20 armiert. An der Oberseite 31 ist in üblicher Weise ein Tragegriff 32 und sind
weiterhin Schlösser 29,29' angeordnet. An seinen Ecken weist der Koffer 30 Eckenschutzkappen
28 auf. Weiterhin ist an einem Ende 27 der Standfläche in an sich bekannter Weise
ein Rollenpaar 26 vorhanden. Dies dient, wie bekannt, dazu, den Koffer in diagonal
angehobener Stellung entsprechend der Darstellung mit Hilfe des zu diesem Zweck ausgeklappten
Griffes 1 über den Boden fortzubewegen.
[0015] Wie nun die Zusammenschau der Figuren 1 bis 8 zeigt, weist der Griff 1 einen in seiner
lichten Weite W der Breite einer Hand entsprechenden, geschlossenen Bügel 2 mit einem
in einem Scharnier 4 schwenkbeweglich angeordneten Fußteil 3 auf. Erfindungswesentlich
ist der Griff 1, wie insbesondere aus den Figuren 2 bis 5 ersichtlich, in einer ihn
örtlich umgebenden Vertiefung 5 angeordnet und darin in beigeklappter Lage mit der
Ebene x-x der Kofferschale 6 bzw. 7 bündig.
[0016] Um zu vermeiden, daß der Bügel 2 des Griffs 1 zuweit aus der Trennebene y-y bzw.
einer entsprechenden Mittelebene des Koffers 30 angeordnet ist, sieht eine erfindungswesentliche
Ausgestaltung vor, daß der Bügel 2 außermittig an dem an einer der beiden Kofferschalen
6 oder 7 angelenkten Fußteil 3 angesetzt ist und quer zur Trennebene y-y Flächenteile
8 bzw.9 der Kofferschalen 6 bzw. 7 überdeckt.
[0017] Um dies zu ermöglichen, ist in erfindungswesentlicher Ausgestaltung weiterhin vorgesehen,
daß jeweils ein Teilbereich 10 bzw. 11 der den Griff umgebenden Vertiefung 5 in beiden
Kofferschalen 6 und 7 vorhanden ist.
[0018] Hierfür ist in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen, daß die Vertiefung
5, in Draufsicht gesehen, (siehe Fig.3 und 4), in Form der Projektion des beigeklappten
Griffs 1 zuzüglich einem umlaufenden Freiraum 12 eines zwischen 10 und 20 mm breiten
peripheren Streifens ausgebildet ist.
[0019] Hierbei kann, wie dies beispielsweise in Fig.8 rein schematisch dargestellt ist,
jeder Teilbereich 10 bzw. 11 der Vertiefung 5 aus einem der Größe des Teilbereichs
10 bzw. 11 entsprechenden Formstück 13 bzw. 14 bestehen, das in eine kompatible Ausnehmung
15 bzw. 16 einer Kofferschale 6 bzw. 7 eingesetzt ist.
[0020] Eine andere Ausgestaltung, die je nach Werkstoff und Bauart des Koffers ebenfalls
sehr vorteilhaft ist, sieht vor, daß jeder Teilbereich 10 bzw. 11 der Vertiefung 5,
wie dies in Fig.7 dargestellt ist, aus einer aus der ursprünglichen Fläche der Kofferschale
unter Einwirkung von Hitze und/oder Druck hergestellten Einbuchtung mit der Schale
einstückig hergestellt ist.
[0021] Wie insbesondere die Figuren 4 und 6 zeigen, ist in erfindungswesentlicher Ausgestaltung
Bügel 2 und Fußteil 3 derart versetzt gegeneinander angeordnet und ausgebildet, daß
der Bügel 2 zumindest mit einem Drittel seiner Breite B vom Flächenteil 8 der Kofferschale
6, an welcher der Fußteil 3 angelenkt ist, über die Trennebene y-y der beiden Kofferschalen
6,7 hinweg in einen Flächenteil 9 der Kofferschale 7 hineinragt.
Insbesondere hierdurch ist es gewährleistet, daß bei der Handhabung des Koffers 30
mit dem Bügel dessen Schwerpunkt innerhalb des Bügels liegt, was die Erhaltung des
Gleichgewichts beim Ziehen über unebenen Boden wesentlichen erleichtert. Wie weiterhin
aus Fig.6 erkennbar, ist Bügel 2 und Fußteil 3 mit Vorteil als einstückiges Kunststoffteil
hergestellt.
Dabei ist weiter vorgesehen, daß das den Fußteil 3 aufnehmende Scharnier 4 in einem
mit der Kofferschale 6 am Grunde des Flächenteils 8 der Vertiefung 5 verbundenen Blechformteil
18 ausgebildet ist.
[0022] Dieses Blechformteil kann rechteckig mit einem umlaufend hochgestellten Rand durch
Ziehen aus einer Platine mit vergleichsweise geringen Kosten hergestellt sein. Aus
dem Boden des Formteils 18 sind dann keilförmige Elemente 32 ausgestanzt, die nach
Art von Nägeln vom Boden wegstehend durch das Material der Kofferschale 6 hindurchgetrieben
und auf der Innenseite der Kofferschale 6 zur Befestigung nach außen umgelegt sind.
[0023] Weil die Teilbereiche 10 und 11 der Vertiefung 5 die Trennebene y-y der beiden Kofferschalen
6 und 7 übergreifen, sind entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
die an den freien Rändern der Kofferschalen 6 bzw. 7 angebrachten, vorzugsweise aus
Aluminium bestehenden Profilleisten 19 bzw. 20 im Bereich der Vertiefung 5 mit schlaufenförmigen
Abbiegungen 21 bzw.22 verformt.(Fig.5).
[0024] Und schließlich ist in erfindungswesentlicher Ausgestaltung der Bügel 2 mit Vorteil
in Form eines geschlossenen Rechtecks ausgebildet, dessen dem Fußteil 3 entgegengesetztes
Ende 23 einen nach ergonomischen Gesichtspunkten wulstförmig mit einer mittleren Verdickung
24 ausgebildeten, in Längsrichtung etwas gekrümmten Griffsteg 25 aufweist, wie dies
beispielsweise auch aus der Figur 3 erkennbar ist.
[0025] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Koffers ist somit sowohl ergonomisch außerordentlich
günstig, weiterhin formschön und schließlich mit vergleichsweise einfachen und kostengünstigen
Mitteln ausführbar.
Mithin kann von einer idealen Lösung der eingangs genannten Aufgabe gesprochen werden.
1. Koffer aus zwei Kofferschalen (6,7) mit an einem Ende seiner Standfläche angeordneten
Laufrollen (26) und einem diagonal gegenüberliegend zu den Laufrollen (26) am oberen
Bereich der vertikalen Schmalseite der Kofferschalen (6,7) angeordneten Griff (1)
mit einem in seiner lichten Weite (W) der Breite einer Hand entsprechenden, geschlossenen
Bügel (2) und mit einem in einem Scharnier (4) schwenkbeweglich angeordneten Fußteil
(3), wobei der Griff (1) in einer Ruhestellung in der Schmalseite in einer den Griff
(1) örtlich umgebenden Vertiefung (5) angeordnet und darin in beigeklappter Lage mit
der Ebene (x-x) der Kofferschale (6,7) bündig ist und in einer zweiten Stellung als
Handgriff aus der Vertiefung (5) aufklappbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bügel (2) außermittig an dem an einer der beiden Kofferschalen (6,7) angelenkten
Fußteil (3) angesetzt ist und quer zur Trennebene (y-y) Flächenteile (8,9) der Kofferschalen
(6,7) überdeckt und daß jeweils ein Teilbereich (10,11) der den Griff (1) umgebenden
Vertiefung (5) in beiden Kofferschalen (6,7) vorhanden ist.
2. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (5) in Draufsicht
gesehen in Form der Projektion des beigeklappten Griffs (1) zuzüglich einem umlaufenden
Freiraum (12) eines zwischen 10 und 20 mm breiten peripheren Streifens ausgebildet
ist.
3. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilbereich (10 bzw. 11)
der Vertiefung (5) aus einem der Größe des Teilbereiches (10 bzw. 11) entsprechenden
Formstück (13 bzw. 14) besteht, das in eine kompatible Ausnehmung (15 bzw. 16) einer
Kofferschale (6 bzw. 7) eingesetzt ist.
4. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilbereich (10 bzw. 11)
der Vertiefung (5) aus einer aus der ursprünglichen Fläche der Kofferschale unter
Einwirkung von Hitze und/oder Druck hergestellten Einbuchtung mit der Schale einstückig
hergestellt ist.
5. Koffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bügel (2) und Fußteil (3) derart
versetzt gegeneinander angeordnet und ausgebildet sind, daß der Bügel (2) zumindest
mit einem Drittel seiner Breite (B) vom Flächenteil (8) der Kofferschale (6), an welcher
der Fußteil (3) angelenkt ist, über die Trennebene (y-y) der beiden Kofferschalen
(6 bzw. 7) hinweg in einen Flächenteil (9) der Kofferschale (7) hineinragend angeordnet
ist.
6. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Bügel (2) und
Fußteil (3) einstückig aus Kunststoff hergestellt sind.
7. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das den Fußteil
(3) aufnehmende Scharnier (4) in einem mit der Kofferschale (6) am Grunde des Flächenteils
(8) der Vertiefung (5) verbundenen Blechformteil (18) ausgebildet ist.
8. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an den freien
Rändern der Kofferschalen (6 bzw. 7) angebrachten, vorzugsweise aus Aluminium bestehenden
Profilleisten (19 bzw. 20) im Bereich der Vertiefung (5) mit schlaufenförmigen Abbiegungen
(21 bzw. 22) verformt sind.
9. Koffer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (2)
in Form eines geschlossenen Rechtecks ausgebildet ist, dessen dem Fußteil (3) entgegengesetztes
Ende (23) einen nach ergonomischen Gesichtspunkten wulstförmig mit einer mittleren
Verdickung (24) ausgebildeten, in Längsrichtung etwas gekrümmten Griffsteg (25) aufweist.
1. A case comprised of two case shells (6, 7) having rollers (26) disposed at one end
of its base and a handle (1) arranged diagonally opposite said rollers (26) in the
upper region of the vertical narrow side of said case shells (6, 7), said handle having
a closed bracket (2), the inside width (W) of which corresponds to the width of a
hand, and a foot member (3) pivotably provided in a hinge (4), said handle (1), when
in a rest position, being disposed in a recess (5) in the narrow side, which recess
locally surrounds said handle (1) which, in a folded position, is flush therein with
the plane (x-x) of said case shell (6, 7), and which, in a second position, may be
folded out of said recess (5) as a handle,
characterised in
that said bracket (2) is attached excentrically at said foot member (3) hinged to
one of said two case shells (6, 7) and covers surface portions (8, 9) of said case
shells (6, 7) transversally to the plane of separation (Y-Y), and that a portion (10,
11) of said recess (5) surrounding said handle (1) is present in both said case shells
(6, 7), respectively.
2. The case of claim 1, characterised in that, in plan view, said recess (5) is in the
shape of the projection of said handle (1) when folded in, plus a circumferential
free space (12) of a peripheral strip of 10 to 20 mm in width.
3. The case of claim 1, characterised in that each portion (10, 11, respectively) of
said recess (5) consists of a shaped member (13, 14, respectively) corresponding to
the size of said portion (10, 11, respectively), said shaped member being fitted into
a compatible recess (15, 16, respectively) of a case shell (6, 7, respectively).
4. The case of claim 1, characterised in that each portion (10, 11, respectively) of
said recess (5) is made integrally with said shell from an indentation made from the
initial surface of said case shell by applying heat and/or pressure.
5. The case of claim 1, characterised in that said bracket (2) and said foot member (3)
are arranged offset with respect to each other and designed such that said bracket
(2) is arranged to project by at least one third of its width (B) from said surface
portion (8) of said case shell (6), to which portion said foot member (3) is hinged,
past said plane of separation (y-y) of said two case shells (6 and 7) into a surface
portion (9) of said case shell (7).
6. The case of one of claims 1 to 5, characterised in that said bracket (2) and said
foot member (3) are made integrally of plastics material.
7. The case of one of claims 1 to 6, characterised in that the hinge (4) receiving said
foot member (3) is arranged in a shaped sheet metal part (18) connected with said
case shell (6) at the bottom of said surface portion (8) of said recess (5).
8. The case of one of claims 1 to 7, characterised in that the profiled strips (19 and
20), attached at the free edges of said case shells (6 and 7) and preferably consisting
of aluminium, are formed with loop-shaped bends (21 and 22) in the region of said
recess (5).
9. The case of one of claims 1 to 8, characterised in that said bracket (2) is in the
form of a closed rectangle, the end (23) of said rectangle opposite said foot member
(3) provided with a handle bar (25) having a bulged shape, according to ergonomical
aspects, with a central enlargement (24) and being slightly curved in the longitudinal
direction.
1. Valise composée de deux coquilles de valise (6,7), avec des roulettes (26) disposées
à l'une des extrémités de sa face d'appui et une poignée (1), disposée dans la zone
supérieure du côté étroit vertical des coquilles de valise (6,7), diagonalement opposée
aux roulettes (26), comportant un étrier fermé (2) correspondant, par sa dimension
intérieure (W), à la largeur d'une main et un élément de base (3) disposé de manière
pivotante sur une charnière (4), la poignée (1) étant disposée, en une position de
repos, dans le côté étroit, dans une cavité (5) entourant localement la poignée (1)
et se situant, dans cette cavité, en position rabattue, au ras du plan (x-x) de la
coquille de valise (6,7) et pouvant, dans une seconde position, être relevée de la
cavité (5) pour servir de poignée, caractérisée en ce que l'étrier (2) est placé décentré
sur l'élément de base (3) monté de manière articulée sur l'une des deux coquilles
de valise (6,7) et recouvre, transversalement au plan de séparation (y-y), des parties
de surface (8,9) des coquilles de valise (6,7) et en ce qu'une zone partielle (10,11)
de la cavité (5) entourant la poignée (1) est présente dans chacune des deux coquilles
de valise (6,7).
2. Valise suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la cavité (5) se présente,
vue de dessus, sous forme de la projection de la poignée (1) rabattue, plus un espace
libre (12) tout autour, en forme de bande périphérique d'une largeur de 10 à 20 mm.
3. Valise suivant la revendication 1, caractérisée en ce que chaque zone partielle (10,
respectivement 11) de la cavité (5) consiste en une pièce moulée (13, respectivement
14), correspondant aux dimensions de la zone partielle (10, respectivement 11), qui
est placée dans un évidement compatible (15, respectivement 16) d'une coquille de
valise (6, respectivement 7).
4. Valise suivant la revendication 1, caractérisée en ce que chaque zone partielle (10,
respectivement 11) de la cavité (5) est réalisée en une seule pièce avec la coquille,
par une concavité réalisée sous l'effet de la chaleur et/ou de la pression dans la
surface initiale de la coquille de valise.
5. Valise suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier (2) et l'élément
de base (3) sont disposés décalés l'un par rapport à l'autre et sont agencés de telle
manière que l'étrier (2) est ménagé pour faire saillie, au-delà du plan de séparation
(y-y) des deux coquilles de valise (6, respectivement 7), dans une partie de surface
(9) de la coquille de valise (7), au moins d'un tiers de sa largeur (B) depuis la
partie de surface (8) de la coquille de valise (6).
6. Valise suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'étrier (2)
et l'élément de base (3) sont réalisés en une seule pièce, en matière plastique.
7. Valise suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la charnière
(4) recevant l'élément de base (3) est réalisée dans une pièce de tôle (18) reliée
à la coquille de valise (6), dans le fond de la partie de surface (8) de la cavité
(5).
8. Valise suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les profilés
(19, respectivement 20) placés sur les bords libres des coquilles de valise (6, respectivement
7), de préférence réalisés en aluminium, sont, à l'endroit de la cavité (5), déformés
suivant des courbes en forme de boucles.
9. Valise suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'étrier (2)
est agencé sous forme d'un rectangle fermé dont l'extrémité (23) opposée à l'élément
de base (3) présente une traverse formant poignée (25) légèrement courbée dans le
sens longitudinal, réalisée, d'un point de vue ergonomique, en forme de bourrelet
avec un renflement (24) central.

