| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 248 409 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
27.02.1991 Patentblatt 1991/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.06.1987 |
|
|
| (54) |
Briefformular und Verfahren zur Herstellung eines Briefformulares
Letter form and process for manufacturing a letter form
Formulaire pour lettre et procédé de fabrication d'un formulaire pour lettre
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
06.06.1986 CH 2312/86
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.12.1987 Patentblatt 1987/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Jos. Hunkeler AG
Fabrik für graphische Maschinen |
|
CH-4806 Wikon (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Felix, Willi
CH-4802 Strengelbach (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
|
Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 138 413 US-A- 3 550 841
|
US-A- 3 043 732 US-A- 3 693 869
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Briefformulares
gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Briefformular gemäss Oberbegriff des
Anspruches 6.
[0002] Briefformulare dieser Art, welche aus einem Bogen bestehen, der durch ein Blatt oder
mehrere aufeinanderliegende und miteinander verbundene Blätter gebildet werden kann,
sind z.B. aus der CH-A 609.634 und der US-A 3,482,780 bekannt. Bei solchen Briefformularen
wird die Innenseite des Bogens mit einer Information sowie einer Versandadresse bedruckt.
Anschliessend wird der Bogen ein- oder zweimal gefaltet und die zwei bzw. drei Bogenteile
werden entlang ihres Randes miteinander verklebt. Die Beschriftung auf der Innenseite
des Bogens wird dabei mit Ausnahme der Zustelladresse abgedeckt. Letztere ist durch
ein Fenster hindurch sichtbar. Das sich auf dem einen Bogenteil befindliche Adressfeld
mit der Adresse des Empfängers und das an einem andern Bogenteil vorzusehende Fenster
müssen daher derart angeordnet werden, dass sie bei gefaltetem Bogen einander gegenüberliegen.
Das hat zur Folge, dass man in der Wahl der Anordnung von Adressfeld und Fenster nicht
frei ist, vor allem dann nicht, wenn durch bestehende Vorschriften der Ort festgelegt
ist, an welchem bei einem Brief die Zustelladresse zu erscheinen hat.
[0003] Im weiteren haben diese bekannten zweiteiligen Briefformulare den Nachteil, dass
zwischen die gefalteten Bogenhälften keine Beilage eingelegt werden kann, da eine
solche das Adressfeld abdecken würde, es sei denn, die Beilage wäre so klein, dass
sie das Adressfeld nicht zu überdecken vermag und die Beilage würde zudem fixiert,
damit sie nicht vor das Adressfeld rutschen kann.
[0004] Beim aus der EP-A-0 138 413 bekannten Briefformular ist in der einen Formularhälfte
ein rechteckförmiger Adressenteil vorgesehen, der entlang einer Längsseite auf die
Rückseite des Formularbogens zurückklappbar ist und mittels einer auf die Rückseite
des Formularbogens anklebbaren Haltefolie in der Normalstellung gehalten ist, in der
der Adressteil in der Ebene des Formularbogens liegt.
[0005] Der Adressteil wird für seine Beschriftung zurückgeklappt, was es ermöglicht, den
Adressteil und die Rückseite, d.h. die innenliegende Seite des Formularbogens im gleichen
Druckvorgang zu beschriften. Nach der Beschriftung wird der Adressteil wieder zurückgeklappt,
so dass die Beschriftung auf die-aussenliegende Seite des Formularbogens zu liegen
kommt. Zwischen die Hälften des gefalteten Formularbogens eingelegte Beilagen können
zwar die Beschriftung des Adressteils nicht abdecken, dafür ist für das Beschriften
und anschliessende Verschliessen des Formularbogens ein gewisser Aufwand erforderlich.
[0006] Aus der US-A-3 550 841 ist ein sich von den vorstehend beschriebenen Briefformularen
unterscheidender Umschlag bekannt, bei dem eine separate Tasche zur Aufnahme einer
Adresskarte vorhanden ist. Das Fenster dieser Tasche ist mittels einer durchsichtigen
Abdeckung abgedeckt, durch die die auf die Adresskarte aufgedruckte Adresse sichtbar
ist. Hinter dieser Tasche befindet sich eine weitere Tasche, die zur Aufnahme des
zu versendenden bedruckten Informationsträgers dient.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art zu schaffen, das auf einfache Weise die Herstellung von Briefformularen
erlaubt, bei denen eine grössere Freiheit bei der Anordnung von Adressfeld und Fenster
besteht als bei bekannten Briefformularen und bei denen die Gefahr eines ungewollten
Abdeckens der Zustelladresse durch eingelegte Beilagen nicht besteht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruches 1 gelöst.
[0009] Ein solches Briefformular zeichnet sich durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruches 6 aus.
[0010] Da erfindungsgemäss die Zustelladresse bzw. die Information über den Empfänger nicht
mehr auf den einen Bogenteil, sondern auf die Hinterseite des Fensters gedruckt wird
und somit das Adressfeld auf die Rückseite des Fensters zu liegen kommt, kann das
Vorsehen eines Adressfeldes an einem andern Bogenteil entfallen. Das Adressfeld ist
somit nicht mehr bestimmend für die Anordnung der auf der Innenseite des Bogens aufzudruckenden
Information.
[0011] Im weitern kann das Fenster an irgendeiner geeigneten bzw. an der vorgeschriebenen
Stelle angeordnet werden, ohne dass das ins Gewicht fallende Konsequenzen für die
Anordnung und Ausgestaltung der auf der Innenseite des Bogens aufzubringenden Bedruckung
(Text, Tabellen und dergleichen) hat. Die Zustelladresse bzw. die Empfängeridentifikation
kann durch eingelegte Beilagen nicht abgedeckt werden.
[0012] Durch das Aufbringen der Zustelladresse bzw. der Empfängeridentifikation auf der
Hinterseite des Fensters in Spiegelschrift wird sichergestellt, dass das Schriftbild
von der Vorderseite des Fensters her in gewöhnlicher Schrift erscheint und daher mühelos
gelesen werden kann.
[0013] Bevorzugte Weiterausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen
Ansprüchen umschrieben.
[0014] Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
beschrieben. Es zeigt rein schematisch:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die Innenseite eines Bogens eines Briefformulares,
- Fig. 2
- in perspektivischer Ansicht den einmal gefalteten Bogen mit eingelegter Beilage in
halbgeöffnetem Zustand,
- Fig. 3
- in Schrägansicht das verschlossene Briefformular von vorn, und
- Fig. 4
- in Schrägansicht eine weitere Ausführungsform eines Briefformulars.
[0015] Das in den Figuren dargestellte Briefformular 1 besteht aus einem Bogen 2, dessen
Innenseite mit 2a und dessen Aussenseite mit 2b bezeichnet ist. Der Bogen 2 besteht
aus zwei Hälften 3 und 4, welche durch eine querverlaufende Falzlinie 5 getrennt sind.
Beide Bogenhälften 3, 4 sind an den Seitenrändern 6, 7 mit eine Transportlochung aufweisenden
Randstreifen 8, 9 versehen (Fig. 1). Diese Randstreifen 8, 9 lassen sich entlang von
Trennlinien 10, 11 abtrennen. In einem Abstand von den Seitenrändern 6, und 7 sowie
12 und 13 verläuft eine umlaufende Trennlinie 14. Letztere legt mit den Seitenrändern
6, 7, 12, 13 einen umlaufenden Randabschnitt 15 fest. Der sich auf der Bogenhälfte
3 befindliche Teil des Randabschnittes 15 trägt einen Klebstoffstreifen 16.
[0016] Die Bogenhälfte 4 ist mit einem Adressfenster 17 versehen, das durch eine Oeffnung
18 in der Bogenhälfte 4 gebildet ist. Diese Oeffnung 18 ist mittels einer Abdeckfolie
19 abgedeckt, deren Rückseite 19a und deren Vorderseite mit 19b bezeichnet ist. Auf
die Rückseite 19a der Abdeckfolie 19 ist in Spiegelschrift, d.h. in einer seitenverkehrten
Schrift, bei der rechts und links vertauscht sind, eine Zustelladresse 20 aufgebracht,
wie das aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die Innenseite 2a des Bogens 2 ist im ausserhalb
des Fenster 17 liegenden Bereich mit einer Bedruckung 21, z.B. einem Text, Zahlen,
Tabellen und dergleichen, versehen. Dabei muss auf der Bogenhälfte 3 kein Adressfeld
vorgesehen werden, da sich dieses ja auf der Hinterseite 19a des Fensters 17 befindet.
[0017] Die Herstellung des vorstehend erläuterten Briefformulares 1 geht wie folgt vor sich.
[0018] In einem elektronisch gesteuerten Drucker, z.B. einem Laser- oder Tintenstrahldrucker,
wird der ungefaltete Bogen, der auf der Aussenseite 2b und zum Teil auch auf der Innenseite
2a bereits vorbedruckt sein kann, auf seiner Innenseite 2a mit der Bedruckung 21 versehen.
Zudem wird auf die Rückseite der Abdeckfolie 19a, d.h. auf das Fenster 17, die Zustelladresse
20 in Spiegelschrift aufgebracht. Nach erfolgter Bedruckung werden die gelochten Randstreifen
8, 9 weggetrennt. Anschliessend wird der Bogen 2 entlang der Faltlinie 5 gefaltet.
Zwischen die aufeinandergefalteten Bogenhälften 3, 4 kann eine Beilage 22 eingelegt
werden, wie das in Fig. 2 dargestellt ist. Mittels des aufgetragenen Klebstoffstreifens
16 werden die beiden Bogenhälften 3, 4 entlang ihrer Seitenränder 6, 7, 12, 13 miteinander
verklebt. In Fig. 3 ist das verschlossene und zum Verand bereite Briefformular 1 dargestellt.
[0019] Wie die Figuren 2 und 3 zeigen, ist die vorgängig in Spiegelschrift auf die Rückseite
19a der Abdeckfolie 19 aufgebrachte Zustelladresse 20 von der Vorderseite 19b der
Abdeckfolie 19 her gesehen richtig, d.h. nicht mehr seitenverkehrt. Die hinter dem
Fenster 17 liegende Beilage 22 verdeckt die Zustelladresse 20 nicht. Bei aufeinandergefalteten
Bogenhälften 3, 4 ist die Beschriftung 21 abgedeckt und von aussen her nicht einsehbar.
[0020] Zum Oeffnen des verschlossenene Briefformulares 1 wird der Randabschnitt 15 entlang
der Trennlinie 14 abgetrennt.
[0021] Die Abdeckfolie 19 kann durchsichtig oder undurchsichtig, z.B. milchig sein, wobei
sie jedoch auch im letztgenannten Fall die aufgebrachte Zustelladresse 20 erkennen
lässt. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Abdeckfolie 19 beim
Bedrucken an denjenigen Stellen, an denen die Zustelladresse 20 aufgedruckt wird,
durchsichtig bzw. durchscheinend wird.
[0022] Es versteht sich, dass das anhand der Figuren 1 bis 3 erläuterte Aufbringen der Zustelladresse
20 in Spiegelschrift auf die Rückseite der Abdeckfolie 19 auch bei Briefformularen
möglich ist, welche zweimal gefaltet werden.
[0023] Bei einem Briefformular 101 dieser Art (Fig. 4) weist der Bogen 102 zwei in einem
Abstand voneinander verlaufende Falzlinien 103, 104 auf, durch die der Bogen 102 in
drei Abschnitte 105, 106, 107 unterteilt wird, nämlich einen mittleren Teil 106 und
zwei äussere Teile 105, 107. Das Fenster 17 mit der Zustelladresse 20, welche in Spiegelschrift
auf die Rückseite der Abdeckfolie 19 des Fensters 17 aufgebracht ist, wird dabei in
einem der äusseren Teile 107 angeordnet. Der Bogen 102 wird nun so gefaltet, dass
der Bogenteil 107 mit dem Fenster 17 über den andern äussern Bogenteil 105, gelegt
wird, so dass das Fenster 17 auf die unbeschriftete Rückseite 105a dieses andern äussern
Bogenteils 105 zu liegen kommt. Die Bogenteile 105, 106, 107 werden entlang ihrer
Seitenränder miteinander verklebt.
[0024] Der Bogen 2, 102 kann aus einem Blatt oder mehreren aufeinanderliegenden, miteinander
verbundenen Blättern bestehen.
1. Verfahren zum Herstellen eines Briefformulars (1), das aus einem auf seiner Innenseite
(2a) beschriftbaren Bogen (2) besteht, der zum Verschliessen mindestens einmal gefaltet
wird und dessen eine Teil (4) mit einem Fenster (17) versehen ist, durch das eine
Beschriftung (20) sichtbar wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftung (20)
in Spiegelschrift auf das Fenster (17) auf dessen innenliegenden Seite (19a) aufgebracht
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (17) durch eine
abgedeckte Oeffnung (18) im einen Bogentel (4) gebildet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oeffnung (18) mittels
einer durchsichtigen oder undurchsichtigen Abdeckung (19) abgedeckt wird, die von
der Vorderseite (19b) her die auf deren Rückseite (19a) angebrachte Beschriftung (20)
erkennen lässt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Verschliessen
zwischen die gefalteten Bogenteile (3, 4) eine Beilage (22) eingelegt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster
(17) auf einem ersten äusseren Bogenteil (107) eines aus drei Bogenteilen (105, 106,
107), die entlang paralleler Faltlinien (103, 104) miteinander verbunden sind, bestehenden
Bogens (102) angeordnet wird und dass der das Fenster (17) tragende Bogenteil (107)
beim Falten über den zweiten äussern Bogenteil (105) gelegt wird, so dass das Fenster
(17) auf die aussenliegende Seite (105a) des zweiten äussern Bogenteils (105) zu liegen
kommt.
6. Briefformular, bestehend aus einem auf seiner Innenseite (2a) beschriftbaren, mindestens
einmal entlang einer Faltlinie (5) faltbaren Bogen (2), dessen eine Teil (4) mit einem
eine Beschriftung (20) sichtbar werden lassenden Fenster (17) versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Beschriftung (20) in Spiegelschrift auf das Fenster (17)
auf dessen innenliegenden Seite (19a) aufgebracht ist.
7. Briefformular nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster (17) durch
eine Oeffnung (18) in einen Bogenteil (4) gebildet ist, die mittels einer Abdeckung
(19) abgedeckt ist.
8. Briefformular nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (19) durchsichtig
oder undurchsichtig ist und von der Vorderseite (19b) her die auf deren Rückseite
(19a) angebrachte Beschriftung (20) erkennen lässt.
9. Briefformular nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
die zu faltenden Bogenteile (3, 4) eine Beilage (22) eingelegt ist.
10. Briefformular nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschliessen
des gefalteten Bogens (2) entlang des Randes (6, 12, 7) wenigstens des einen Bogenteiles
(3) Klebstoff (16) aufgetragen ist.
11. Briefformular nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogen (2) mit einer
umlaufenden, in einem Abstand von seinem Rand (6, 7, 12, 13) verlaufenden Trennlinie
(14) versehen ist, wobei der Klebstoffauftrag (16) im durch die Trennlinie (14) begrenzten
Randabschnitt (15) aufgebracht ist.
12. Briefformular nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das
Fenster (17) auf einem ersten äusseren Bogenteil (107) eines aus drei Bogenteilen
(105, 106, 107), die entlang paralleler Faltlinien (103, 104) miteinander verbunden
sind, bestehenden Bogens (102) angeordnet ist, so dass das Fenster (17) beim Falten
des Bogens (102) auf die aussenliegende Seite (105a) des zweiten äusseren Bogenteils
(105) zu liegen kommt.
1. Process for producing a letter form (1), which consists of a sheet (2), the inside
(2a) of which can be written on, which sheet is folded at least once for sealing and
one part (4) of which is provided with a window (17), through which lettering (20)
becomes visible, characterized in that the lettering (20) is entered on the inside-facing
side (19a) of the window (17) in mirror-reversed writing.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the window (17) is formed by a
covered opening (18) in one part (4) of the sheet.
3. Process according to Claim 2, characterized in that the opening (18) is covered by
means of a transparent or opaque covering (19), which allows the lettering (20) entered
on its reverse (19a) to be seen from the front (19b).
4. Process according to one of Claims 1 to 3, characterized in that an enclosure (22)
is inserted between the folded parts (3, 4) of the sheet before sealing.
5. Process according to one of Claims 1 - 4, characterized in that the window (17) is
arranged on a first outer part (107) of a sheet (102) consisting of three parts (105,
106, 107), which are joined to one another along parallel fold lines (103, 104), and
in that, during folding, the part (107) of the sheet bearing the window (17) is placed
over the second outer part (105) of the sheet, so that the window (17) comes to lie
on the outside-facing side (105a) of the second outer part (105) of the sheet.
6. Letter form, consisting of a sheet (2), the inside (2a) of which can be written on
and which can be folded at least once along a fold line (5), one part (4) of which
sheet is provided with a window (17) which allows lettering (20) to become visible,
characterized in that the lettering (20) is entered on the inside-facing side (19a)
of the window (17) in mirror-reversed writing.
7. Letter form according to Claim 6, characterized in that the window (17) is formed
by an opening (18) in a part (4) of the sheet which is covered by means of a covering
(19).
8. Letter form according to Claim 7, characterized in that the covering (19) is transparent
or opaque and allows the lettering (20) entered on its reverse (19a) to be seen from
the front (19b).
9. Letter form according to one of Claims 6 to 8, characterized in that an enclosure
(22) is inserted between the parts (3, 4) of the sheet to be folded.
10. Letter form according to one of Claims 6 to 9, characterized in that adhesive (16)
is applied along the edge (6, 12, 7) of at least one part (3) of the sheet for sealing
the folded sheet (2).
11. Letter form according to Claim 10, characterized in that the sheet (2) is provided
with a parting line (14) running around at a distance from its edge (6, 7, 12, 13),
the adhesive coating (l6) being applied in the edge section (15) bounded by the parting
line (14).
12. Letter form according to one of Claims 6 to 11, characterized in that the window (17)
is arranged on a first outer part (107) of a sheet (102) consisting of three parts
(105, 106, 107), which are joined to one another along parallel fold lines (103, 104),
so that when the sheet (102) is folded the window (17) comes to lie on the outside-facing
side (105a) of the second outer part (105) of the sheet.
1. Procédé de fabrication d'un formulaire de lettre (1) qui est constitué par un support
(2) susceptible de recevoir une inscription sur sa face intérieure (2a), qui peut
être plié au moins une fois en vue d'être fermé et dont une partie (4) est munie d'une
fenêtre (17), à travers laquelle une inscription (20) est visible, caractérisé par
le fait que l'inscription (10) est portée en écriture inversée sur la fenêtre (17),
du côté (19a) de celle-ci qui est situé à l'intérieur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la fenêtre (17) est
formée par une ouverture (18) pratiquée dans une partie (4) de support.
3. Procédé selon la revendicaton 2, caractérisé par le fait que l'ouverture (18) est
recouverte d'un élément de couverture (19) transparent ou non transparent qui permet
de reconnaître, à partir de l'endroit (19b), l'inscription portée sur l'envers (19a).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait qu'avant la
fermeture, une annexe (22) est insérée entre les parties (3, 4) de support repliées.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la fenêtre
(17) est disposée sur une première partie extérieure (107) de support, d'un support
(102) constitué par trois parties (105, 106, 107) de support qui sont reliées entre
elles le long de lignes de plaige parallèles (103, 104), et que lors du pliage, la
partie (107) de support est placée au-dessus de la seconde partie (105) de support,
de façon telle que la fenêtre (17) vient se placer sur la face (105a) située à l'extérieur
de la deuxième partie extérieure (105) de support.
6. Formulaire de lettre, constitué par un support (2) pouvant recevoir une inscription
sur sa face intérieure (2a), susceptible d'être plié au moins une fois le long d'une
ligne de pliage (5), dont une partie (4) est munie d'une fenêtre (17) laissant apparaître
une inscription (20), caractérisé par le fait que l'inscription (20) est portée en
écriture inversée sur la fenêtre (17), de son côté (19a) situé à l'intérieur.
7. Formulaire de lettre selon la revendication 6 , caractérisé par le fait que la fenêtre
(17) est formée par une ouverture (18) pratiquée dans une partie (4) de support, qui
est recouverte par un élément de couverture (19).
8. Formulaire de lettre selon la revendication 7, caractérisé par le fait que l'élément
de couverture (19) est transparent ou non transparent et qu'il permet de reconnaître,
à partir de l'endroit (19b), l'inscription (20) portée sur sa face arrière (19a).
9. Formulaire de lettre selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé par le fait
qu'une annexe (22) est insérée entre les parties (3, 4) de support qui doivent être
repliées.
10. Formulaire de lettre selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé par le fait
que pour fermer le support (2), qui a été plié, de l'adhésif (16) est mis le long
du bord (6, 12, 17) d'au moins une (3) des parties de support.
11. Formulaire de lettre selon la revendication 10, caractérisé par le fait que le support
(2) est muni d'une ligne de séparation périphérique qui s'étend avec un écart par
rapport à son bord (6, 7, 12, 13), l'adhésif étant rapporté dans la partie marginale
(15) délimitée par la ligne de séparation (14).
12. Formulaire de lettre selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé par le fait
que la fenêtre (17) est disposée sur une première partie extérieure (107) de support
d'un support (102) constitué par trois parties (109, 106, 107) de support, qui sont
reliées entre elles le long de lignes de pliage paralléles (103, 104), de façon telle
que la fenêtre (17) vient se placer, lors du pliage du support (102), sur le côté
(105a) situé à l'extérieur de la deuxième partie extérieure (105) de support.