| (19) |
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(11) |
EP 0 248 813 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.06.1989 Patentblatt 1989/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.03.1986 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8600/122 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8605/229 (12.09.1986 Gazette 1986/20) |
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| (54) |
WIEDERVERWENDBARES SCHALUNGSSYSTEM ZUR HERSTELLUNG VON FREIRÄUMEN IN BAUSTOFFEN
RE-USABLE CASING SYSTEM FOR THE CREATION OF FREE SPACES IN BUILDING MATERIALS
SYSTEME DE COFFRAGE REUTILISABLE POUR LA REALISATION D'ESPACES LIBRES DANS DES MATERIAUX
DE CONSTRUCTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
09.03.1985 DE 3508444 11.03.1985 DE U0850699 19.03.1985 DE 3509873 20.03.1985 DE 3509994
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- BBT BETON- BAUTECHNIK GMBH
D-4432 Gronau-Epe (DE)
- Couwenbergs, Paul
D-7500 Karlsruhe 21 (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOLTERHUS, Andreas
D-4441 Spelle (DE)
- Couwenbergs, Paul
D-7500 Karlsruhe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weisse, Jürgen, Dipl.-Phys.
Patentanwalt et al |
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Fuggerstrasse 26 10777 Berlin 10777 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 805 636 FR-A- 1 141 502 GB-A- 1 111 607
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FR-A- 1 062 968 GB-A- 963 253 US-A- 3 898 778
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein wiederverwendbares Schalungssystem zur Herstellung von
Freiräumen in einem Baustoff, enthaltend mindestens einen an einem Ende geschlossenen
und über ein Füll-und Entleerungsventil mit einer Flüssigkeit füllbaren Schlauch,
der den Baustoff durchsetzt und den jeweils zu bildenden Freiraum bestimmt, wobei
der Schlauch noch Verfestigung des Baustoffs unter Verbleiben des jeweligen Freiraums
aus dem verfestigten Baustoff zur Wiederverwendung entfembar ist.
Zugrundeliegender Stand der Technik
[0002] Bei der Herstellung von Baukörpern, nämlich Teilen eines Gebaudes oder einzelnen
Bauelementen, besteht das Bedürfnis, in die Baustoffe vor ihrer Verfestigung oder
Härtung Freiräume oder Hohlräume, z. B. zur Leitungsverlegung einzuarbeiten. Dazu
ist es beispielsweise bekannt, Kunststoffrohre in einem Baustoff wie Beton vor dessen
Härtung zu verlegen. Das hat den Nachteil, daß solche Kunststoffrohre unlösbar mit
dem Baukörper verbunden werden ; die Kunststoffrohre gehen damit verloren und sind
einer Wiederverwendung nicht zugänglich.
[0003] Aus der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 32 40 166 ist es bekannt, einen aufblasbaren
Schlauch zur Schaffung von solchen Freiräumen oder Hohlräumen zu verwenden. Der Schlauch
ist an einem Ende verschlossen und am anderen Ende an eine Druckmittelquelle, z. B.
einen Preßlufterzeuger anschließbar. Der Schlauch wird verlegt und vor dem Aufbringen
des Baustoffs auf einen vorgegebenen Innendruck aufgeblasen. Nach Aufbringen und Verfestigung
des Baustoffs, sowie Ablassen des Innendrucks kann der Schlauch aus dem Baustoff entfernt
werden und somit immer wieder verwendet werden.
[0004] Aus der FR-A-1 141 502 ist es bekannt, Hohlräume in Baustoffen durch einseitig geschlossene,
flexible Hohlkörper zu formen, die in den Baustoff eingesetzt und über ein Füllventil
mit Wasser oder Druckluft gefüllt werden. Die flexiblen Hohlkörper sind an ihrem geschlossen
Ende mittig an ein Zugseil angeschlossen und können nach Verfestigung des Baustoffs
durch Ziehen an dem Zugseil ausgeschalt werden.
[0005] Durch die FR-A-1 062 968 ist ein doppelwandiger Hohlkörper für den gleichen Zweck
bekannt, der einen Außenkörper aus gummierter Leinwand und einen Innenkörper aus Weichgummi
enthält. Der Innenkörper ist von einer Feder durchsetzt und wird mit Wasser gefüllt.
Zur Entleerung wird der Zwischenraum zwischen dem Innenkörper und dem Außenkörper
mit Druckluft beaufschlagt.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wiederverwendbares Schalungssystem
der eingangs genannten Art zur Herstellung von Freiräumen in Baustoffen zu schaffen,
das zur Herstellung unterschiedlich gestalteter Freiräume verwendet werden kann und
universell einsetzbar ist, d. h. sowohl auf einer Baustelle, als auch bei der Vorfertigung
von Bauteilen verwendet werden kann.
[0007] Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein wiederverwendbares Schalungssystem
der eingangs genannten Art zur Herstellung von Freiräumen in Baustoffen zu schaffen,
durch das die Verfestigung des Baustoffs gefördert wird und das Freiräume mit besonders
glatter Oberfläche liefert, ohne in seiner Wiederverwendbarkeit beeinträchtigt zu
sein.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der mindestens eine flüssigkeitsgefüllte
Schlauch an seinem offenen Ende an eine Rüttelvorrichtung angeschlossen ist.
[0009] Die Verwendung flüssigkeitsgefüllter Schläuche hat den Vorteil, daß durch die inkompressible
Flüssigkeit ein auch nur örtlich begrenztes Zusammendrücken des Schlauches während
der Verfestigung des Baustoffes wirksam verhindert wird. Durch die enge Anlage des
sich verfestigenden Baustoffes an dem flüssigkeitsgefüllten Schlauch beziehungsweise
den flüssigkeitsgefüllten Schläuchen wird eine besonders gleichmäßige und glatte Oberfläche
des jeweils gebildeten Freiraums oder Hohlraums erhalten. Gleichzeitig ermöglicht
aber die Flüssigkeitsfüllung, daß Rüttelschwingungen zur Verfestigung des Baustoffes
durch Anregung von Schwingungen des flüssigkeitsgefüllten Schlauches erzeugt werden
können.
[0010] Vorteilhafterweise werden die Rüttelschwingungen durch einen hin- und hergehenden
Kolben erzeugt, der unmittelbar auf die Flüssigkeit einwirkt, die in einem flüssigkeitsgefüllten
Schlauch oder in einer Zuleitung enthalten ist, an die eine Vielzahl von Schläuchen
parallel zueinander angeschlossen ist.
[0011] Um eine bessere Anpassung der Schläuche an vorgegebene Formen der Freiräume wie Bögen
und dergleichen zu erreichen und die Gefahr von Abknickungen oder Einschnürungen sicher
auszuschließen, ist es zweckmäßig, in den Schlauch eine Schraubendruckfeder einzulegen.
Diese Schraubendruckfeder hat den weiteren wichtigen Vorteil, daß bei Anlegen eines
Unterdrucks zur Entleerung der Schlauch nicht zusammenfällt, sondern von der Schraubendruckfeder
abgestützt wird. Dadurch verringern sich die Anlageflächen zwischen dem verfestigten
Baustoff und dem Schlauch ganz erheblich, so daß die Entfernung des Schlauches aus
dem gebildeten Freiraum oder Hohlraum sehr erleichtert wird.
[0012] Vorteilhafterweise ist der Schlauch an Stellen, an denen der Freiraum oder Hohlraum
mit der Außenfläche des Baustoffs verbunden werden soll, mit einem weiteren Füllkörper
versehen, der an einem Ende durch eine Klemmvorrichtung lösbar mit dem flüssigkeitsgefüllten
Schlauch verbunden ist und nach Verfestigung des Baustoffs und Entfernung des flüssigkeitsgefüllten
Schlauches abgezogen und wiederverwendet werden kann. Auf diese Weise wird ein weiterer
Freiraum oder Hohlraum erhalten, der von dem durch den flüssigkeitsgefüllten Schlauch
gebildeten Hohlraum abzweigt und in der Außenfläche oder Oberfläche des Baustoffs
mündet.
[0013] Die Verlegung der Schläuche in dem Baustoff kann bei armierten Baustoffen wie Beton
dadurch erleichtert werden, daß der armierte Baustoff mit Abstandshalterungen bzw.
Führungselementen für den Schlauch versehen wird. Dadurch wird sichergestellt, daß
der Schlauch die jeweils gewünschte Lage einnimmt und diese Lage im flüssigkeitsgefüllten
Zustand und während der Verfestigung des Baustoffs nicht verändert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt und werden
nachfolgend im einzelnen anhand der Bezugszeichen erläutert und beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische, perspektivische Gesamtdarstellung eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen wiederverwendbaren Schalungssystems für die Herstellung von
Freiräumen in Verbindung mit einer Armierung für den Betonbau ;
Fig. 1a eine andere Anordnung der Führungselemente für die flüssigkeitsgefüllten Schäuche
in dem wiederverwendbaren Schalungssystem nach Fig. 1 ;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Rüttelvorrichtung bei dem wiederverwendbaren
Schalungssystem nach Fig. 1 ;
Fig. 3 eine modifizierte Ausführung eines Schlauches im flüssigkeitsgefüllten Zustand
bei dem wiederverwendbaren Schalungssystem nach Fig. 1 ;
Fig. 4 den Schlauch nach Fig. 3 im Leerzustand bei Anschluß an eine Unterdruckquelle
;
Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht auf einen weiteren Füllkörper zur
Verwendung bei dem wiederverwendbaren Schalungssystem nach Fig. 1 ; und
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine modifizierte Ausführung des weiteren Füllkörpers nach
Fig. 6.
Bevorzugte Ausführungen der Erfindung
[0015] Das wiederverwendbare Schalungssystem zur Herstellung von Freiräumen oder Hohlräumen
kann in unterschiedlichster Weise und in Verbindung mit den verschiedensten Baustoffen
verwendet werden. Das in Fig. 1 schematisch in perspektivischer Ansicht gesamthaft
dargestellte Ausführungsbeispiel des wiederverwendbaren Schalungssystems ist in Verbindung
mit einer Armierung 10 für Beton als Baustoff abgebildet. Ein solches wiederverwendbares
Schalungssystem wird z. B. bei der Herstellung einer Betondecke verwendet, die mit
einer Reihe von im wesentlichen parallel zueinander durch die Betondecke verlaufenden
Freiräumen oder Hohlräumen versehen werden soll.
[0016] Kernstück des wiederverwendbaren Schalungssystems nach Fig. 1 ist ein Füllkörper
1, der aus einer Reihe im wesentlichen parallel verlaufender Schläuche 2 besteht,
deren eine Enden jeweils durch ein Entlüftungsventil 3 entsprechend Fig. 2 verschlossen
sind und deren offene Enden an eine gemeinsame Zuleitung 4 angeschlossen sind. Die
gemeinsame Zuleitung 4 ist über eine Abzweigung 5 an ein Füll- und Entleerventil 6
üblicher Bauart und an eine weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 2 beschriebene Rüttelvorrichtung
30 angeschlossen. Die gemeinsame Zuleitung 4 ist weiterhin mit einem Sicherheits-
bzw. Uberdruck-Entlastungsventil 7 versehen, das den Füllkörper 1 selbsttätig von
einem unzulässig erhöhten Innendruck entlastet.
[0017] Der Füllkörper 1 bzw. die Schläuche 2 sind in eine Verschalung 8 üblicher Bauart
für Beton eingelegt, und diese Verschalung 8 ist daher nicht im einzelnen dargestellt.
Der Füllkörper 1 bzw. die Schläuche 2 bestehen aus Gummi oder Kunststoff oder einem
anderen mit Beton verträglichen Material, das eine gegenüber den auftretenden Innendrücken
ausreichende Druckfestigkeit besitzt, jedoch flexibel ist, um Verformungen folgen
zu können. In besonderen Fällen kann der Füllkörper auch in konventioneller Weise
mit einer perforierten Folie überzogen werden, die bei Entfernung des Füllkörpers
1 an dem verfestigten oder gehärteten Baustoff haften bleibt.
[0018] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Armierung 10 für eine Betondecke
vorgesehen. Diese Armierung 10 besteht aus einer ersten, nämlich unteren Baustahlmatte
11 und einer zweiten, nämlich oberen Baustahlmatte 12, die im Abstand zueinander im
wesentlichen parallel verlaufend angeordnet sind und durch Abstandshalter bzw. Führungselemente
13 im Abstand voneinander gehalten werden. Die Abstandshalter bilden dabei Führungselemente
13 für die Schläuche 2, die entweder durch die Führungselemente 13 hindurch oder zwischen
benachbarten Führungselementen 13 verlaufen, wobei die Führungselemente 13 verschiedenen
Reihen 14 von hintereinander angeordneten Führungselementen 13 bilden. Die Abstandshalter
bzw. Führungselemente 13 stellen sicher, daß die Schläuche 2 in der gewünschten Weise
verlaufen und ihre Anordnung während der Verfestigung oder Härtung des Betons praktisch
nicht ändern.
[0019] Die Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 sind aus federndem Material, insbesondere
Armierungsstahl derart gestaltet, daß sie in besonders einfacher Weise montiert werden
können. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht jedes Führungselement 13
aus zwei Winkelementen 15 und einem dazwischen angeordneten oder mittigen Winkelelement,
das als Rastelement 16 ausgebildet ist. Abhängig von den Gegebenheiten und Anforderungen
des jeweiligen Anwendungszwecks kann aber auch ein anderes Zahlenverhältnis zwischen
den Winkelementen 15 und den Rastelementen 16 gewählt werden.
[0020] Die Winkelelemente 15 und das Rastelement 16 schließen im wesentlichen einen gleichen
Winkel ein, der an den jeweiligen Anwendungsfall bzw. die jeweils vorhandenen Abstände
in der Baustahlmatte 11 angepaßt ist. Im einzelnen ist dabei das Rastelement 16 so
ausgebildet, daß es an zwei benachbarten Elementen 11 a und 11 b der Baustahlmatte
11 einrastet. Die Winkelemente 15 und das Rastelement 16 sind an ihren Spitzen durch
eine Strebe in Form eines Stahlstabes 17 und nahe ihren freien Enden durch Streben
in Form von Stahlstäben 18 miteinander verbunden.
[0021] Die freien Enden der Winkelelemente 15 sind jeweils mit einer Schutzvorrichtung versehen,
die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Kunststoffteilen 15a bestehen. Die
freien Enden der Winkelelemente 15 stehen mit den Kunststoffteilen 15a auf der Verschalung
8 auf. Dabei verhindern die Kunststoffteile 15a nicht nur das Eindringen der freien
Enden der Winkelelemente 15 in die meist aus Holz bestehende Verschalung 8, sondern
verhindern darüber hinaus die Korrosion der Winkelelemente 15 an den vorstehenden
freien Enden.
[0022] Das Rastelement 16 ist an seinen freien Enden mit jeweils einem Rastteil 16a versehen,
das die einrastende Verbindung zwischen dem Abstandshalter bzw. dem Führungselement
13 und der ersten Baustahlmatte 11 herstellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Rastteile 16a aus hakenförmig umgebogenen freien Enden des Rastteils 16 gebildet.
In einer anderen Ausführung können die Rastteile 16a auch von abgewinkelten Rastteilen
des Rastelementes 16 gebildet werden. Darin sind die freien Enden so abgewinkelt,
daß sie nach Einrastung an den benachbarten Elementen 11 a und 11 b der ersten Baustahlmatte
11 nicht parallel zu dieser Baustahlmatte 11 verlaufen, sondern unter einem zu dieser
Baustahlmatte 11 gerichteten Winkel.
[0023] Zur Montage werden die Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 zusammengedrückt,
so daß die freien Enden der Rastelemente 16 mit den Rastteilen 16a zwischen den benachbarten
Elementen 11 a und 11 der ersten Baustahlmatte 11 hindurchgeführt werden ; die Kunststoffteile
15a der Winkelelemente 15 stehen dann auf der Verschalung 8 auf. Beim Loslassen greifen
die Rastteile 16a des Rastelementes 16 unter die benachbarten Elemente 11 a und 11b
der ersten Baustahlmatte 11. Durch die Umbiegung der freien Enden des Rastelementes
16 zu den Rastteilen 16a befinden sich diese Rastteile 16a auf einer Ebene oberhalb
der Verschalung 8, so daß die erste Baustahlmatte 11 nach Anbringung der Abstandshalter
bzw. Führungselemente 13 von der Verschalung 8 abgehoben wird. Die Ausbildung der
Rastteile 16a stellt sicher, daß die Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 bei Belastung
der Armierung 10 auf der Seite der zweiten Baustahlmatte 12 sicher mit der ersten
Baustahlmatte 11 verbunden bleiben, denn die dabei erfolgende Spreizung der Rastelemente
16 führt nicht zu einer Trennung der Rastteile 16a von den zugehörigen Elementen 11
a und 11 b der ersten Baustahlmatte 11.
[0024] Im eingebauten Zustand der Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 befindet sich
jedes der benachbarten Elemente 11a und 11 b der Baustahlmatte 11 zwischen dem zugehörigen
Rastteil 16a des Rastelementes 16 und dem zugehörigen Stahlstab 18, der die Winkelelemente
15 und das Rastelement 16 nahe deren freien Enden miteinander verbindet.
[0025] Zur zusätzlichen Verstärkung können die Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 weitere
Stahlstäbe 19 aufweisen, welche die benachbarten Winkelelemente 15 jedes Abstandselementes
13 entweder seitlich bzw. diagonal im Bereich zwischen der Spitze und den freien Enden
miteinander verbinden. Die zweite Baustahlmatte 12 kann in üblicher Weise mit den
Spitzen der Abstandshalter bzw. Führungselementen 13 verbunden werden.
[0026] Fig. 1a zeigt eine andere Anordnung der Abstandshalter bzw. Führungselemente 13,
bei der benachbarte Rastelemente 16 über ihre hakenförmig umgebogenen Rastteile 16a
miteinander und mit gemeinsamen Armierungsstäben 20 einer Armierung verbunden sind,
die beispielweise vertikal in einer Säule oder dergleichen verläuft.
[0027] Die Rüttelvorrichtung 30 und ihre Verbindung mit dem offenen Ende 31 eines einzelnen
Schlauches nach Art des Schlauches 2 sind schematisch in Fig. 2 dargestellt. Die Rüttelvorrichtung
kann in entsprechender Weise, siehe Fig. 1, auch an die Abzweigung 5 der gemeinsamen
Zuleitung 4 zu den Schläuchen 2 angeschlossen sein. Das offene Ende 31 ist abdichtend
mit einem Zylinder 32 verbunden, in dem ein Kolben 33 abdichtend hin-und herbeweglich
geführt ist. Der Kolben 33 steht über eine Übersetzung 34 mit einem Antriebsmotor
35 in Antriebsverbindung. Der Antriebsmotor 35 kann beispielsweise ein Elektromotor
oder auch ein Verbrennungsmotor sein und ist in seiner Drehzahl vorzugsweise stufenlos
veränderlich. Die Übersetzung 34 enthält einen Exzenter E, über den der Hubweg des
Kolbens 33 vorzugsweise stufenlos einstellbar ist.
[0028] Durch den Antriebsmotor 35 wird der Kolben 33 in dem Zylinder 32 mit einer Frequenz
hin- und herbewegt, die durch die jeweils am Antriebsmotor 35 eingestellte Drehzahl
gegeben ist, während der Hub des Kolbens 33 an dem Exzenter E eingestellt wird. Wenn
die Zuleitung 4 und die damit parallel verbundenen Schläuche 2 mit einer Flüssigkeit,
z. B. Wasser gefüllt sind, werden somit durch die Bewegung des Kolbens 33 im Zylinder
32 Schwingungen hervorgerufen, die sich als Rüttelschwingungen in dem die Schläuche
2 umgebenden Beton auswirken und dessen Verfestigung bzw. Durchhärtung begünstigen.
Durch die stufenlose Einstellung des Kolbenhubs und der Drehzahl des Antriebsmotors
35 können die Rüttelschwingungen ohne weiteres an die jeweils günstigsten Arbeitsbedingungen
angepaßt werden. Durch entsprechende Einstellung wird dabei das Auftreten von Resonanz-
oder Eigenschwingungen vermieden. Ein kombiniertes Druck-Frequenz-Anzeigegerät F zeigt
dabei die bei den Rüttelschwingungen auftretenden Drücke und Frequenzen an.
[0029] Das vorstehend beschriebene wiederverwendbare Schalungssystem arbeitet wie folgt
:
[0030] Nach Verlegung der Armierung 10 werden die mit der gemeinsamen Zuleitung 4 verbundenen
Schläuche 2 innerhalb der einzelnen Abstandshalter bzw. Führungselemente 13 bzw. zwischen
den benachbarten Abstandshaltern bzw. Führungselementen 13 verlegt. Die Abzweigung
5 wird mit ihrem offenen Ende an den Zylinder 32 der Rüttelvorrichtung 30 abdichtend
angeschlossen. Anschließend wird die gesamte Anlage über das Füll- und Entleerventil
6 mit einer Flüssigkeit, z. B. Wasser gefüllt, wobei durch die Entlüftungsventile
3 sichergestellt wird, daß die Anlage vor Inbetriebnahme völlig entlüftet ist. Nach
Aufbringen des Betons wird die Rüttelvorrichtung 30 betätigt, wobei die Rüttelvorrichtung
30 so rasch auf die voreingestellte Hubfrequenz des Kolbens 33 hochgefahren wird,
daß der ober die Bereiche kritischer Eigenschwingungen rasch und ohne schädliche Nebenwirkungen
durchfahren werden.
[0031] Nach der vorgegebenen Rüttelzeit, die beispielsweise durch die Art des Betons und
durch die Art und Verlegung der Armierung 10 bestimmt ist, wird die Rüttelvorrichtung
30 abgeschaltet und die Anlage nach Öffnen der Entlüftungsventile 3 über das Füll-
und Entleerventil 6 entleert. Danach können die Schläuche 2 ohne weiteres aus dem
verfestigten bzw. gehärteten Beton entfernt werden und stehen dann zur Wiederverwendung
zur Verfügung. Dabei hat sich herausgestellt, daß die Schläuche 2 jederzeit ohne Schwierigkeit
aus den gebildeten Freiräumen oder Hohlräumen herausgezogen werden können ; insbesondere
sind die Wände der gebildeten Freiräume oder Hohlräume gleichmäßig oder glatt ausgebildet,
so daß solche Freiräume oder Hohlräume als Durchgangsrohre nicht nur für z. B. elektrische
oder andere Versorgungsleitungen, sondern bei Zusatz entsprechender Zuschläge, die
den Beton wasserdicht machen, auch unmittelbar als Wasserkanäle geeignet sind. Solche
Freiräume bzw. Hohlräume können in Betondecken wie Betonwänden in gleicher Weise ausgebildet
werden.
[0032] Das vorstehende Ausführungsbeispiel des wiederverwendbaren Schalungssystems ist im
Zusammenhang mit der Herstellung von einer Betondecke mit Freiräumen oder Hohlräumen
beschrieben worden. Ein solches wiederverwendbares Schalungssystem kann in gleicher
Weise und mit gleichen Vorteilen zur Herstellung von Freiräumen oder Hohlräumen in
Betonwänden und anderen Betonbauteilen verwendet werden. Es läßt sich mit gleichem
Erfolg auch im Zusammenhang mit anderen Baustoffen, die sich verfestigen oder härten,
verwenden, sofern dabei keine Bindung zwischen dem Baustoff und dem Schlauch bzw.
den Schläuchen eintritt, was durch Wahl des entsprechenden Schlauchmaterials sichergestellt
werden kann. In gleicher Weise und mit gleichem Erfolg kann das wiederverwendbare
Schalungssystem auch bei der Vorfertigung von Bauelementen aus Beton oder anderen
härtenden oder sich verfestigenden Baustoffen eingesetzt werden. Es können so insgesamt
in sehr einfacher Weise und unter Einsparung sonst anfallender erheblicher Kosten
für Leitungsrohre auch Belüftungs- und Entlüftungskanäle bzw. Erwärmungs- und Abkühlungskanäle
erhalten werden, insbesondere bei Verwendung von wasserdichtem Beton oder dergleichen
auch wasserführende Kanäle. Das wiederverwendbare Schalungssystem kann mit großem
Vorteil gerade bei großflächigen Bauten oder vorgefertigten Bauteilen eingesetzt werden,
bei denen Schlauchleitungen bis zu ca. 100 m erfolgreich eingesetzt werden können.
[0033] Eine modifizierte Ausführung eines Schlauches zur Flüssigkeitsfüllung ist in Fig.
3 in flüssigkeitsgefülltem Zustand und in Fig. 4 in entleertem Zustand dargestellt.
In diesen Abbildungen ist nur ein Schlauch 41 nach Art der Schläuche 2 in Fig. 1 dargestellt,
jedoch können alle Schläuche 2 gemäß Fig. 1 in dieser Weise ausgebildet werden.
[0034] Der Schlauch 41 nach Fig. 3 und 4 ist an einem Ende durch einen Stopfen 42 abdichtend
verschlossen, wobei der Stopfen 42 mit einem Entlüftungsventil nach Art des Entlüftungsventils
3 in Fig. 2 versehen werden kann. Das offene Ende des Schlauches 41 ist bei dieser
Ausführung unmittelbar mit einem Füll- und Entleerventil 43 abdichtend verbunden.
Das Füll- und Entleerventil 43 kann aber auch nach Art des Füll- und Entleerventils
6 in Fig. 1 ausgebildet sein. Das Füll- und Entleerventil 43 verbindet in einer ersten
Stellung, nämlich einer Füllstellung, das Innere des Schlauches 41 über eine erste
Bohrung 44 mit einer Quelle für eine unter Druck stehende Flüssigkeit. In der dargestellten
zweiten Stellung ist das Füll-und Entleerventil 43 geschlossen und das Innere des
Schlauches 41 nach außen abgesperrt. In einer dritten Stellung, nämlich einer Entleerstellung,
verbindet das Füll- und Entleerventil 43 das Innere des Schlauches 41 über eine zweite
Bohrung 45 mit einer konventionellen Unterdruckquelle, z. B. einer Saugpumpe, die
zum Entleeren des Schlauches 43 dient; vgl. Fig. 4. Eine Anordnung wie die vorstehende
ohne die Rüttelvorrichtung 30 kann in Verbindung mit einem Baustoff wie Fließbeton
verwendet werden, der keine Rüttelwirkung bei der Verfestigung oder Härtung benötigt.
Ebenso kann auch bei dem wiederverwendbaren Schalungssystem nach Fig. 1 die Rüttelvorrichtung
30 entfallen, wenn Fließbeton als Baustoff verwendet wird. Die Abzweigung 5 kann dann
direkt an das Füll- und Entleerventil 6 angeschlossen werden.
[0035] Der Schlauch 41 wird über einen wesentlichen Teil seiner Länge von einer Schraubendruckfeder
46 relativ großer Ganghöhe durchsetzt. Die Anwesenheit der Schraubendruckfeder 46
verhindert nicht nur ein Abknicken oder Einschnüren des Schlauches 41 bei Belastung,
sondern verhindert auch ein Abknicken oder Einschnüren des Schlauches 41, wenn dieser
nicht geradlinig, sondern z. B. in Bogen oder um Ecken verlegt werden soll.
[0036] Die Schraubendruckfeder 46 hat zweckmäßigerweise einen Außendurchmesser der im Bereich
von 5 % bis zu 25 %, d. h. ein Zwanzigstel bis ein Viertel des Innendurchmessers des
Schlauches 41 beträgt. Wie in Fig. 4 im einzelnen dargestellt ist, fällt der Schlauch
41 nach Entleerung und unter der Wirkung des Unterdrucks der Unterdruckquelle zusammen,
wird aber an den Windungen der Schraubendruckfeder 46 abgestützt. Dabei löst sich
der Schlauch 41 von der Wandung des gebildeten Freiraums oder Hohlraums ab und steht
nur noch im Bereich der Windungen der Schraubendruckfeder 46 mit dieser Wandung in
relativ losem Kontakt. Auf diese Weise läßt sich der Schlauch 41 bzw. lassen sich
bei Anwesenheit von Schraubendruckfedem 46 in den Schläuchen 2 des in Fig. 1 dargestellten
Schalungssystems alle Schläuche 2 praktisch mühelos aus den gebildeten Freiräumen
oder Hohlräumen entfernen.
[0037] Fig. 5 und 6 zeigen eine Seitenansicht bzw. eine Draufsicht auf einen weiteren Füllkörper
50, der in Verbindung mit dem Füllkörper 1 nach Fig. 1 des wiederverwendbaren Schalungssystems
verwendet werden kann, um Abzweigungen von den mittels des Füllkörpers 1 erhaltenen
Freiräumen oder Hohlräumen herzustellen.
[0038] Der weitere Füllkörper 50 besitzt ein erstes Ende 51, das jeweils einem Schlauch
52 nach Art des Schlauches 2 in Fig. 1 oder nach Art des Schlauches 41 in Fig. 3 zugekehrt
ist. Von diesem Ende 51 erstreckt sich eine Klemmvorrichtung aus zwei federnden, bogenförmigen
Klammern 53, die einander gegenüberliegen und zwischen sich eine Öffnung 54 zur Aufnahme
des Schlauches 52 bestimmen. Jede einzelne federnde Klammer 53 erstreckt sich dabei
über die Mittelachse 55 des Schlauches 52 hinaus in der Weise, daß die freien Enden
56 der federnden Klammern 53 einen Abstand haben, der kleiner ist als der Durchmesser
des Schlauches 52 im flüssigkeitsgefüllten Zustand. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
besitzen die federnden Klammern 53 die Form eines Kreisbogens, jedoch können sie auch
jede andere Form annehmen, die zur Erzielung der lösbaren Klemmverbindung mit dem
flüssigkeitsgefüllten Schlauch 52 geeignet ist.
[0039] Der weitere Füllkörper 50 besitzt ein den federnden Klammern 53 abgewandtes zweites
Ende 57 mit einem sich nach außen, d. h. in einer von den federnden Klammern 53 wegweisenden
Richtung erweiternden Bereich 58. In diesem Bereich 58 ist der Füllkörper 50 von allgemein
kegelförmiger oder kegelstumpfförmiger Gestalt. Vorteilhafterweise ist dieser Bereich
58 mit einer Anzahl von Abstufungen 59 versehen, wodurch der weitere Füllkörper 50
besser in dem sich verfestigenden oder härtenden Baustoff, z. B. Beton haftet. Der
weitere Füllkörper 50 ist, wie sich insbesondere aus Fig. 6 ergibt, ein Hohlkörper
mit einem inneren Hohlraum 60. In diesem Hohlraum 60 befindet sich eine nach innen
vorspringende Stufe oder Schulter 61 für den Angriff eines geeigneten Werkzeuges,
mit dem der weitere Füllkörper 50 nach Verfestigung oder Härtung unter Hinterlassung
eines weiteren Freiraums oder Hohlraums aus dem Baustoff herausgezogen werden kann.
Dieser weitere Freiraum oder Hohlraum bildet eine Abzweigung, die von dem Freiraum
oder Hohlraum ausgeht, der durch den zugehörigen Schlauch 52 gebildet wird, und sich
bis zur Oberfläche des Bauteils oder Bauelements erstreckt, das aus dem Baustoff gebildet
worden ist.
[0040] In Fig. 7 ist eine mehreckige, insbesondere viereckige Ausbildung des zweiten Endes
57a bzw. des sich nach außen erweiternden Bereiches 58a eines weiteren Füllkörpers
50a gezeigt, der anstelle des weiteren Füllkörpers 50 verwendet werden kann und an
seinem nicht dargestellten ersten Ende entsprechend dem weiteren Füllkörper 50 ausgebildet
ist. Im gleicher Weise können auch weitere Füllkörper mit anderen Umfangsgestaltungen
Verwendung finden, wo dies die jeweiligen Umstände erfordern.
[0041] Die weiteren Füllkörper 50 und 50a bilden Teile des wiederverwendbaren Schalungssystems
und ermöglichen die Ausformung von glatten Abzweigungen, die von den eingangs erwähnten
Freiräumen oder Hohlräumen zur Oberfläche des Bauteils oder Bauelementes verlaufen.
Solche Abzweigungen können zur Verlegung von Abzweigungen elektrischer und anderer
Versorgungsleitungen dienen, aber auch Abzweigkanäle für Be-und Entlüftungen, für
Luftheizungen oder Luftkühlungen, für Klimatisierungen und anderes mehr bilden. Bei
Verwendung von wasserdichtem Baustoff oder Beton können solche Abzweigungen auch zur
Wasserführung dienen, nämlich zur Bewässerung oder auch zur Entwässerung. Auf diese
Weise lassen sich auch Löschwasserkanäle für Feuerlöschanlagen ausbilden.
1. Wiederverwendbares Schalungssystem zur Herstellung von Freiräumen in einem sich
verfestigenden Baustoff, enthaltend mindestens einen an einem Ende geschlossenen und
über ein Füll-und Entleerungsventil (6, 43) mit einer Flüssigkeit füllbaren Schlauch
(2, 41, 52), der den Baustoff durchsetzt und den jeweils zu bildenden Freiraum bestimmt,
wobei der Schlauch (2, 41, 52) nach Verfestigung des Baustoffs unter Verbleiben des
jeweiligen Freiraums aus dem verfestigten Baustoff zur Wiederverwendung entfernbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Rüttelvorrichtung (30) vorgesehen
ist, die an das offene Ende (31) des mindestens einen mit einer Flüssigkeit füllbaren
Schlauchs (2, 41, 52) angeschlossen ist.
2. Schalungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine
flüssigkeitsgefüllte Schlauch (2, 41, 52) über einen wesentlichen Teil seiner Länge
von einer Schraubendruckfeder (46) durchsetzt ist.
3. Schalungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubendruckfeder
(46) einen Außendurchmesser hat, der ein Zwanzigstel bis ein Viertel des Innendurchmessers
des flüssigkeitsgefüllten Schlauches (2, 41, 52) beträgt.
4. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Füll-und Entleerungsventil (6, 43) wahlweise an eine Unterdruckquelle anschließbar
ist und daß der Schlauch (41) nach der Verfestigung des Baustoffs und vor seiner Entfernung
aus dem verfestigten Baustoff an die Unterdruckquelle angeschlossen ist.
5. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
mindestens eine mit einer Flüssigkeit füllbare Schlauch (2, 41, 52) parallel zu dem
Füll- und Entleerungsventil (6, 43) an die Rüttelvorrichtung (30) angeschlossen ist.
6. Schalungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rüttelvorrichtung
(30) einen in Längsrichtung des flüssigkeitsgefüllten Schlauches (2, 41, 52) hin-
und hergehenden Kolben (33) in einem Zylinder (32), der an eine Abzweigung (5) des
Schlauches abdichtend angeschlossen ist, und eine Antriebsvorrichtung für die Hin-
und Herbewegung des Kolbens (33) aufweist.
7. Schalungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung
einen Antriebsmotor (35) und eine Übersetzung (34) aufweist, über das der Antriebsmotor
(35) mit dem Kolben (33) in Antriebsverbindung steht.
8. Schalungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzung (34)
einen Exzenter (E) enthält.
9. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebsvorrichtung in bezug auf den durch den Kolbenhub bestimmten Druck durch Einstellung
des Kolbenhubs und in bezug auf die Frequenz der Hin- und Herbewegung des Kolbens
(33) durch Einstellung der Drehzahl des Antriebsmotors (35) in Anpassung an die jeweiligen
Betriebsbedingungen stufenlos steuerbar ist.
10. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine Schlauch (2, 41, 52) an dem geschlossenen Ende mit einem Entlüftungsventil
(3) versehen ist.
11. Schalungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Schlauch (2, 41, 52) im Verlauf seiner Länge mit einem bei
einem vorgegebenen Druck ansprechenden Überdruck-Entlastungsventil (7) versehen ist.
12. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein weiterer Füllkörper (50) lössbar mit dem mindestens einen Schlauch
(2, 41, 52) verbunden ist.
13. Schalungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Füllkörper
(50) an einem ersten Ende (51) eine Klemmvorrichtung zur lösbaren Verbindung mit dem
flüssigkeitsgefüllten Schlauch (2, 41, 52) enthält.
14. Schalungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung
aus wenigstens zwei federnden Klammern (53) besteht, die sich von dem ersten Ende
(51) des Füllkörpers (50) an gegenüberliegenden Seiten über eine Mittelachse (55)
des flüssigkeitsgefüllten Schlauches (2, 41, 52) hinaus erstrecken und eine Öffnung
(54) zur Aufnahme des flüssigkeitsgefüllten Schlauches (2, 41, 52) bestimmen und daß
die freien Enden (56) der federnden Klammern (53) einen Abstand besitzen, der kleiner
ist als der Durchmesser des flüssigkeitsgefüllten Schlauches (2, 41, 52).
15. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
der weitere Füllkörper (50) ein den federnden Klammern (53) abgewandtes, zweites Ende
(57) bildet und an diesem zweiten Ende (57) mit einem sich erweiternden Bereich (58)
ausgebildet ist und in dem sich erweiternden Bereich (58) mit einer Anzahl von Abstufungen
(59) an seinem Umfang versehen ist.
16. Schalungssystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Füllkörper
(50) einen Hohlkörper bildet und mit einer nach innen vorspringenden Stufe (61) versehen
ist.
17. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
Führungselemente (13) für den flüssigkeitsgefüllten Schlauch (2, 41, 52) in einer
enthaltenen Armierung (10) für den Baustoff vorgesehen sind.
18. Schalungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(13) für den flüssigkeitsgefüllten Schlauch (2, 41, 52) aus einer Vielzahl von hintereinander
angeordneten Führungselementen (13) bestehen, die einrastend mit einer ersten Baustahlmatte
(11) der Armierung (10) verbindbar sind und die erste Baustahlmatte (11) und eine
zweite Baustahlmatte (12) der Armierung (10) im Abstand voneinander halten und daß
der flüssigkeitsgefüllte Schlauch (2, 41, 52) durch die Vielzahl von hintereinander
angeordneten Führungselementen (13) verläuft.
19. Schalungssystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssigkeitsgefüllte
Schlauch (2, 41, 52) zwischen nebeneinander angeordneten Reihen (14) von einer Vielzahl
hintereinander angeordneten Führungselementen (13) verläuft, die einrastend mit einer
ersten Baustahimatte (11) der Armierung (10) verbindbar sind und die erste Baustahlmatte
(11) und eine zweite Baustahlmatte (12) der Armierung (10) im Abstand voneinander
halten.
20. Schalungssystem nach einem der Anspruche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Führungselement (13) aus einer Mehrzahl von Winkelelementen (15) und mindestens
einem Rastelement (16) aus federndem Material besteht, die an der Spitze und nahe
ihren freien Enden miteinander verbunden sind, und daß das mindestens eine Rastelement
(16) jedes Führungselementes (13) an jedem freien Ende ein Rastteil (16a) zur einrastenden
Verbindung mit der ersten Baustahlmatte (11) aufweist.
21. Schalungssystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastteile (16a)
von umgebogenen freien Enden des mindestens einen Rastelementes (16) gebildet sind.
22. Schalungssystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rastteil (16a)
ein hakenförmig umgebogenes Rastteil bildet.
23. Schalungssystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rastteil (16a)
ein abgewinkeltes Rastteil bildet, das im eingebauten Zustand unter einem zur ersten
Baustahlmatte (11) gerichteten Winkel verläuft.
24. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastteile (16a) des wenigstens einen Rastelements (16) in benachbarte Elemente
(11 a, 11b) der ersten Baustahlmatte (11) eingerastet sind und daß die Elemente (11a,
11b) zwischen dem zugehörigen Rastteil (16a) und einer zugehörigen Strebe (18) angeordnet
sind, die die Winkelelemente (15) und das mindestens eine Rastelement (16) nahe ihren
freien Enden miteinander verbindet.
25. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
die Winkelelemente (15) jedes Führungselementes(13) über die freien Enden des mindestens
einen Rastelementes (16) hinaus verlaufen und an jedem freien Ende mit einer Schutzvorrichtung
versehen sind.
26. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß
die Winkelelemente (15) und das mindestens eine Rastelement (16) jedes Führungselements
(13) in dem Bereich zwischen den Spitzen und den freien Enden miteinander verbunden
sind.
27. Schalungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß
der mindestens eine, mit einer Flüssigkeit füllbare Schlauch (2, 41, 52) aus einer
Reihe von parallel an eine gemeinsame Zuleitung (4) angeschlossenen Schläuchen (2)
besteht und daß die Rüttelvorrichtung (30) an die gemeinsame Zuleitung (4) angeschlossen
ist.
28. Schalungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine mit einer Flüssigkeit füllbare Schlauch (2, 41, 52) mit einer
perforierten Folie überzogen ist.
1. Re-usable casing system for providing free spaces in a solidifying building material
containing at least one hose (2, 41, 52) which is closed at one end and is arranged
to be filled through a filling and discharge valve (6, 43) with a liquid, and traverses
the building material and determines the respective free space to be formed, said
hose (2, 41, 52) being removable for re-use from the solidified building material
after solidification of the building material while leaving the respective free space
characterized in that at least one vibrator (30) is provided which is connected to
the open end (31) of the at least one hose (2, 41, 52) which is arranged to be filled
with a liquid.
2. Casing system as set forth in claim 1, characterized in that a helical compression
spring (46) extends through the at least one liquid-filled hose (2, 41, 52) through
a substantial proportion of the length thereof.
3. Casing system as set forth in claim 2, characterized in that the helical compression
spring (46) has an external diameter which is one twentieth to one quarter of the
internal diameter of the liquid-filled hose (2, 41, 52).
4. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 3, characterized in that the
filling and discharge valve (6, 43) is optionally connectable to a vacuum source and
that the hose (41), after solidification of the building material and prior to is
removal from the solidified building material is connected to the vacuum source.
5. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 4, characterized in that the
at least one liquid-filled hose (2, 41, 52) is connected to the vibrator (30) parallel
to the filling and discharge valve.
6. Casing system as set forth in claim 5, characterized in that the vibrator (30)
comprises a reciprocating piston (33) which moves longitudinally in the liquid-filled
hose (2, 41, 52) filled with liquid and which is sealingly connected to a branch (5)
of the hose and has a driving device for the reciprocation of the piston (33).
7. Casing system as set forth in claim 6, characterized in that the driving device
has a driving motor (35) and a step-up transmission (34) through which the driving
motor (35) is in driving connection with the piston (33).
8. Casing system as set forth in claim 7, characterized in that the step-up transmission
(34) has an excentric (E).
9. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 8, characterized in that the
driving device is continuously controllable with respect to the pressure which is
determined by the piston stroke, by adjusting the piston stroke, and with respect
to the frequency of the reciprocating movement of the piston (33) by adjusting the
number of revolutions per minute of the driving motor (35) to permit adaptation to
the respective operating conditions.
10. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 9, characterized in that
the at least one hose (2, 41, 52) is provided with a venting valve (3) at its closed
end.
11. Casing system as set forth in one of the preceding claims, characterized in that
the at least one hose (2, 41, 52) in the course of its length is provided with an
overpressure relief valve (7) responding at a predetermined pressure.
12. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 11, characterized in that
at least one further filling body (50) is detachably connected to the at least one
hose (2, 41, 52).
13. Casing system as set forth in claim 12, characterized in that the further filling
body (50) contains at its first end (51) a clamping device for detachable connection
with the liquid-filled hose (2, 41, 52).
14. Casing system as set forth in claim 13, characterized in that the clamping device
is made of at least two resilient clamps (53) which extent from the first end (51)
of the filling body (50) on opposite sides beyond a central axis (55) of the liquid-filled
hose (2, 41, 52) and determine an aperture (54) for accommodating the liquid-filled
hose (2, 41, 52), and that the free ends (56) of the resilient clamps (53) are spaced
from each other by a distance which is smaller than the diameter of the liquid-filled
hose (2, 41, 52).
15. Casing system as set forth in one of the claims 12 to 14, characterized in that
the further filling body (50) forms a second end (57) remote from the resilient clamps
(53) and has an enlarged area (58) at this second end (57) and is provided at the
enlarged area (58) with a number of steps (59) at is circumference.
16. Casing system as set forth in claim 15, characterized in ,that the further filling
body (50) forms a cavity and is provided with an inwardly projecting step (61).
17. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 16, characterized in that
guiding elements (13) for the liquid-filled hose (2, 41, 52) are provided in a contained
reinforcement (10) for the building material.
18. Casing system as set forth in claim 17, characterized in that the guiding elements
(13) for the liquid-filled hose (2, 41, 52) consist of a plurality of series-arranged
guiding elements (13) which are catchingly connectable with a first structural steel
fabric (11) of the reinforcement (10), and which keep the first structural steel fabric
(11) spaced from a second structural steel fabric (12) of the reinforcement (10),
and that the liquid-filled hose (2, 41, 52) extends through the plurality of series-arranged
guiding elements (13).
19. Casing system as set forth in claim 17, characterized in that the liquid-filled
hose (2, 41, 52) extends between adjacently disposed rows (14) arranged side-by-side
of a plurality of guiding elements (13) arranged one behind the other, which are catchingly
connectable with a first structural steel fabric (11) of the reinforcement (10), and
which keep the first structural steel fabric (11) spaced from a second structural
steel fabric (12) of the reinforcement (10).
20. Casing system as set forth in one of the claims 12 to 19, characterized in that
each guiding element (13) consists of a plurality of angular elements (15) and at
least one catching element (16) made of resilient material which are intercon- nedted
at the apexes and close to their free ends and that the at least one catching element
(16) of each guiding element (13) has a catching element (16a) at each free end for
catching connection with the first structural steel fabric (11).
21. Casing system as set forth in claim 20, characterized in that the catching element
(16a) is formed by free ends bent off at an angle of the at least one catching element
(16).
22. Casing system as set forth in claim 21, characterized in that each catching element
(16a) forms a catching element bent in a hook-shape.
23. Casing element as set forth in claim 21, characterized in that each catching element
(16a) forms a catching element bent off at an angle extending, in the assembled state,
at an angle to the first structural steel fabric (11).
24. Casing system as set forth in one of the claims 20 to 23, characterized in that
the catching elements (16a) of the at least one catching element (16) are caught by
adjacent elements (11 a, 11 b) of the first structural steel fabric (11) and that
the elements (11 a, 11 b) are arranged between the associated catching element (16a)
and an associated strut (18) interconnecting the angular elements (15) and the at
least one catching element (16) close to their free ends.
25. Casing system as set forth in one of the claims 21 to 24, characterized in that
the angular elements (15) of each guiding element (13) extend beyond the free ends
of the at least one catching element (16) and are provided with a protective device
at each free end.
26. Casing system as set forth in one of the claims 17 to 25, characterized in that
the angular elements (15) and the at least one catching element (16) of each guiding
element (13) are interconnected in the region between their apexes and their free
ends.
27. Casing system as set forth in one of the claims 1 to 26, characterized in that
the at least one hose (2, 41, 52) which is arranged to be filled with liquid consists
of a series of hoses connected parallel to a common feeding conduit (4) and that the
vibrator (30) is connected to the common feeding conduit (4).
28. Casing system as set forth in one of the proceeding claims, characterized in that
the at least one hose (2, 41, 52) which is arranged to be filled with liquid is coated
by a perforated foil.
1. Système de coffrage réutilisable pour la fabrication d'espacements dans un matériau
de construction durcissant, comprenant au moins un tuyau flexible (2, 41, 52) fermé
à une extrémité et remplissable d'un liquide par une soupape de remplissage et de
vidage (6, 43), lequel tuyau flexible passe par le matériau de construction et détermine
l'espacement à former chaque fois, le tuyau flexible (2, 41, 52) étant enlevable du
matériau de construction pour une réutilisation après durcissement du matériau de
construction tout en laissant l'espacement correspondant, caractérisé par le fait
qu'au moins un dispositif à secousse (30) est prévu, raccordé à l'extrémité ouverte
(31) de ou des tuyaux flexibles (2, 41, 52) remplissables d'un liquide.
2. Système de coffrage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le ou
les tuyaux flexibles (2, 41, 52) remplis de liquide sont passés par un ressort hélicoïdal
à pression (46) sur une partie essentielle de leurs longueurs.
3. Système de coffrage selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le ressort
hélicoïdal à pression (46) a un diamètre extérieur qui représente un vingtième jusqu'à
un quart du diamètre intérieur du tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide.
4. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
que la soupape de remplissage et de vidage (6, 43) est sélectivement raccordable à
une source de souspression, et que le tuyau flexible (41) est raccordé à la source
de souspression après durcissement du matériau de construction et avant l'enlèvement
de celui du matériau de construction durci.
5. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
que le ou les tuyaux flexibles (2, 41, 52) remplissable d'un liquide sont raccordés
au dispositif à secousse (30) parallèlement à la soupape de remplissage et de vidage
(6, 43).
6. Système de coffrage selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le dispositif
à secousse (30) comporte un piston (33) allant et venant dans la direction longitudinale
du tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide, dans un cylindre (32) raccordé de
manière étanchante à un branchement (5) du tuyau flexible, et un dispositif d'entraînement
pour le mouvement de va-et-vient du piston (33).
7. Système de coffrage selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le dispositif
d'entraînement présente un moteur de commande (35) et une transmission (34) par laquelle
le moteur de commande (35) est en connexion de commande aved le piston (33).
8. Système de coffrage selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la transmission
(34) comprend un excentrique (E).
9. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait
que le dispositif d'entraînement est continuellement commandable relativement à la
pression déterminée par la course de piston, par réglage de la course de piston, et
relativement à la fréquence du mouvement de va-et-vient du piston (33) par réglage
du nombre de tours du moteur de commande (35) en adaptation aux conditions de fonctionnement
respectives.
10. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
que le ou les tuyaux flexibles (2, 41, 52) sont pourvus, sur l'extrémité fermée, d'une
soupape de ventilation (3).
11. Système de coffrage selon l'une des revendications ci-dessus, caractérisé par
le fait que le ou les tuyaux flexibles (2, 41, 52) sont pourvus en un endroit quelconque
de leur longueur d'une soupape de sûreté de surpression (7) répondant à une pression
prédéterminée.
12. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le
fait qu'au moins un autre corps de remplissage (50) est relié de manière détachable
à un ou à plusieurs tuyaux flexibles (2, 41, 52).
13. Système de coffrage selon la revendication 12, caractérisé par le fait que l'autre
corps de remplissage (50) comprend à une première extrémité (51) un dispositif de
serrage pour la connexion détachable avec le tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de
liquide.
14. Système de coffrage selon la revendication 13, caractérisé par le fait que le
dispositif de serrage est constitué d'au moins deux serre-joints élastiques (53) qui
s'étendent de la première extrémité (51) du corps de remplissage (50) sur des côtés
opposés au-delà d'un axe central (55) du tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide,
et qui déterminent une ouverture (54) destinée à recevoir le tuyau flexible (2, 41,
52) rempli de liquide, et enfin caractérisé par le fait que les extrémités libres
(56) des serre-joints (53) ont un écart entre elles plus petit que le diamètre du
tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide.
15. Système de coffrage selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé par le
fait que l'autre corps de remplissage (50) forme une deuxième extrémité (57) opposée
aux serre-joints élastiques (53), et il est construit à cette deuxième extrémité (57)
avec un domaine s'élargissant (58) et pourvu dans le domaine s'élargissant (58) d'un
nombre de graduations (59) sur la circonférence de celui-ci.
16. Système de coffrage selon la revendication 15, caractérisé par le fait que l'autre
corps de remplissage (50) forme un corps creux et est pourvu d'une graduation (61)
saillant vers l'intérieur.
17. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé par le
fait que des éléments de guidage (13) pour le tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de
liquide sont prévus dans une armure (10) comprise pour le matériau de construction.
18. Système de coffrage selon la revendication 17, caractérisé par le fait que les
éléments de guidage 13 pour le tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide sont constitués
d'un grand nombre d'éléments de guidage (13) disposés l'un derrière l'autre et reliables
par encliquetage à un premier treillis soudé (11) de l'armure (10), et qui maintiennent
le premier treillis soudé (11) et un deuxième treillis soudé (12) de l'armure (10)
à écart l'un de l'autre, et par le fait que le tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de
liquide passe par la multitude d'éléments de guidage (13) disposés l'un derrière l'autre.
19. Système de coffrage selon la revendication 17, caractérisé par le fait que le
tuyau flexible (2, 41, 52) rempli de liquide s'étend entre des séries (14) disposées
l'une à côté de l'autre d'une multitude d'éléments de guidage (13) disposés l'un derrière
l'autre et reliables par encliquetage à un premier treillis soudé (11) de l'armure
(10), et qui maintiennent le premier treillis soudé (11) et un deuxième treillis soudé
(12) de l'armure (10) à l'écart l'un de l'autre.
20. Système de coffrage selon l'une des revendications 12 à 19, caractérisé par le
fait que chaque élément de guidage (13) est constitué de plusieurs éléments de cornière
(15) et d'au moins un élément d'encliquetage (16) d'une matière élastique, qui, à
la pointe et proche de leurs extrémités libres, sont reliés l'un à l'autre, et par
le fait que le ou les éléments d'encliquetage (16) de chaque élément de guidage (13)
présente à chaque extrémité libre une partie d'encliquetage (16a) pour la connexion
par encliquetage avec le premier treillis soudé (11).
21. Système de coffrage selon la revendication 20, caractérisé par le fait que les
parties d'encliquetage (16a) sont formées par des extrémités libres coudées d'au moins
un élément d'encliquetage (16).
22. Système de coffrage selon la revendication 21, caractérisé par le fait que chaque
partie d'encliquetage (16a) forme une partie d'encliquetage coudée en crochet.
23. Système de coffrage selon la revendication 21, caractérisé par le fait que chaque
partie d'encliquetage (16a) forme une partie d'encliquetage coudée qui, en état assemblé,
s'étend sous un angle dirigé vers le premier treillis soudés (11).
24. Système de coffrage selon l'une des revendications 20 à 23, caractérisé par le
fait que les parties d'encliquetage (16a) du ou des éléments d'encliquetage (16) sont
encliquetées dans des éléments adjacents (11 a, 11b) du premier treillis soudé (11),
et que les éléments (11 a, 11b) sont disposés entre la partie d'encliquetage (16a)
associée et une jambe de force associée (18) reliant les éléments de cornière (15)
à un ou à plusieurs éléments d'encliquetage (16) près de leurs extrémités libres.
25. Système de coffrage selon l'une des revendications 21 à 24, caractérisé par le
fait que les éléments de cornière (15) de chaque élément de guidage (13) s'étendent
au-delà des extrémités libres du ou des éléments d'encliquetage (16), et par le fait
qu'ils sont munis d'un dispositif de protection à chaque extrémité libre.
26. Système de coffrage selon l'une des revendications 17 à 25, caractérisé par le
fait que les éléments de cornière (15) et le ou les éléments de cornière (16) de chaque
élément de guidage (13) sont reliés les uns aux autres dans le domaine situé entre
les pointes et les extrémités libres.
27. Système de coffrage selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisé par le
fait que le ou les tuyaux flexibles (2, 41, 52) remplissables d'un liquide sont constitués
d'une série de tuyaux flexibles (2) raccordés parallèlement à une conduite d'alimentation
commune (4), et par le fait que le dispositif à secousse (30) est raccordé à la conduite
d'alimentation commune (4).
28. Système de coffrage selon l'une des revendications ci-dessus, caractérisé par
le fait que le ou les tuyaux flexibles (2, 41, 52) remplissables d'un liquide sont
couverts d'une feuille perforée.