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EP 0 248 985 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.1990 Patentblatt 1990/33 |
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Anmeldetag: 21.03.1987 |
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Beschichtungswerk für Lackiermaschinen
Coating device for lacquering machines
Dispositif d'enduction pour machines de lacquage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
10.06.1986 DE 3619485
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
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Patentinhaber: Billhöfer Maschinenfabrik GmbH |
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D-90449 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Rau, Heinz M.
D-8500 Nürnberg (DE)
- Huprich, Hans, Dipl.-Ing.
D-8501 Feujcht (DE)
- Götz, Wilhelm
D-8500 Nürnberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Matschkur, Peter Dipl.-Phys. et al |
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Matschkur - Götz - Lindner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 119 109 D-90101 Nürnberg D-90101 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 037 682 DE-A- 3 105 020 US-A- 2 645 201
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DE-A- 1 652 321 FR-A- 2 508 351
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Drei-Walzen-Beschichtungswerk für Lackiermaschinen
zum Beschichten von Bahnen oder Bogen mit einem, ggfs. Aussparungen aufweisenden,
Überzug aus hochviskosem Beschichtungsmaterial, mit einer zwischen der Auftragswalze
und einer Dosierwalze angeordneten Zwischenwalze, einer Lackvorratseinrichtung mit
einem zwischen der Dosierwalze und der Zwischenwalze gebildeten, unter einer Düsenzuführeinrichtung
angeordneten Lack-Vorratsspalt sowie mit einer Gegenwalze zur Auftragswalze.
[0002] Die meisten bisher bekannten Walzensysteme sind Zwei-Walzen-Systeme und/oder sie
besitzen bei Ausbildung als Drei-Walzen-Beschichtungswerk eine sog. Schöpf- oder Tauchwalze,
die in ein Lackvorratsgefäß eintaucht. Sie haben somit einen erheblichen Nachteil
hinsichtlich einer genauen Dosierung insbesondere im hohen Geschwindigkeitsbereich.
Darüber hinaus sind Beschichtungsmittel mit hohen Konsistenzen, d.h. einem hohen Festkörperanteil
und geringem Lösemittelanteil, auf diesen Systemen kaum oder nur mit sehr geringen
Geschwindigkeiten verarbeitbar.
[0003] Ein weiterer Nachteil dieser vorbekannten Systeme sind das starke Verdunsten der
Lösungsmittel schon in der Tauchwanne und im Walzensystem, ein Verspritzen des Beschichtungsmittels
bei den Tauchwalzen sowie das Entstehen zur großer Lackwege von der Lackvorratswanne
bis zum Auftragen des Beschichtungsmittels auf das Substrat im Spalt zwischen der
Auftragswalze und der Gegenwalze.
[0004] Das Problem einer relativ großen Lackvorratswanne, in welcher eine sog. Schöpf- oder
Tauchwalze eintaucht, und die damit verbundenen vorstehend beschriebenen Probleme,
sind zwar bei einer Anordnung der eingangs genannten Art vermieden, wie sie beispielsweise
in der französischen Patentanmeldung 2 508 351 vorgeschlagen worden war. Bei dieser
wird lediglich ein gewisser Lackvorrat in einen Spalt zwischen einer Dosierwalze und
einer Zwischenwalze über eine Düsenzuführeinrichtung eingebracht und von der Zwischenwalze
auf die eigentliche Auftragswalze übertragen. Die Anordnung dabei ist jedoch so getroffen,
daß der Lack bei seinem Transport vom Vorratsspalt bis auf die zu beschichtende Bahn
auf verschlungenen Wegen geführt wird, die teilweise wieder vertikal ansteigen und
vom Bogen wegführen. Dadurch ergibt sich aber nicht nur das Problem einer stärkeren
Verdunstung durch einen entsprechenden größeren Weg, den der Lackfilm nehmen muß,
sondern auch noch die Schwierigkeit, daß er teilweise entgegen der Schwerkraft nach
oben transportiert werden muß.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Drei-Walzen-Beschichtungswerk
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß auch die oben aufgeführten restlichen
Probleme gelöst sind.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Walzen derart angeordnet
sind, daß die vertikale Komponente der Transportrichtung des Beschichtungsmittels
auf seinem ganzen Weg von dem Lack-Vorratsspalt bis zum Substrat nur nach unten gerichtet
ist.
[0007] Durch das Wegfallen eines gesonderten Lackvorratsgefäßes, in welches eine Tauch-
oder Schöpfwalze teilweise eintaucht, um den Lack über eine Zwischenwalze an die Auftragswalze
abzugeben, werden bereits eine ganze Reihe von Schwierigkeiten vermieden, die vorstehend
angesprochen sind. Abgesehen davon, daß das Lackvorratsgefäß insgesamt nicht mehr
benötigt wird, sondern - selbstverständlich mit Hilfe stirnseitiger Abdichtscheiben
- der Spalt zwischen der in der vorliegenden Anmeldung als Dosierwalze angesprochenen
ersten Walze und der Zwischenwalze quasi als Lackvorratsgefäß benutzt wird, dem über
eine darüber angeordnete Rohrleitung mit Düsen immer wieder Lack zugeführt wird, vermeidet
man sowohl die bisherige Spritzerbildung und insbesondere aber die notwendigen langen
Lackwege, bei denen der Lack nicht auf kürzestem Weg und immer von oben nach unten,
sondern auf sehr langen Wegen und auch teilweise entgegen der Schwerkraft nach oben
auf den rotierenden Walzen transportiert wurde.
[0008] Mit diesen vorstehenden Vorteilen einher geht die Möglichkeit eines universellen
Einsatzes eines solchen Beschichtungswerks für sämtliche Lackarten, einer Qualitätsveredelung
und hoher Produktionsleistungen verbunden mit großem Bedienungskomfort.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung kann dabei weiter vorgesehen sein, daß zwischen der
Zwischenwalze und der Auftragswalze ein weiterer Lack-Vorratsspalt ausgebildet ist,
wodurch sich - in Verbindung mit einer unabhängigen Verstellbarkeit der Walzenabstände
gegeneinander - eine besonders günstige, den jeweiligen Anforderungen (Arbeitsgeschwindigkeit,
Lackart od.dgl.) angepaßte Möglichkeit einer Optimierung der Funktion des Beschichtungswerks
ergibt.
[0010] Insbesondere bei Einsatz eines erfindungsgemäßen Beschichtungswerks zur Lackierung
oder Kaschierung von Substraten mit Aussparungen hat es sich dabei als besonders zweckmäßig
erwiesen, eine weitere, zwischen dem Substrataustrittsspalt zwischen Auftragswalze
und Gegenwalze und dem Spalt zur Zwischenwalze angeordnete, auf die Auftragswalze
aufsetzbare Verteilerwalze vorzusehen, um - was bei Vermeidung eines Lack-Vorratsspalts
zwischen Zwischenwalze und Auftragswalze besonders wichtig ist - ein Sichaufbauen
größerer Lackwulste an den Bereichen der Auftragswalze zu vermeiden, an denen der
Lack nicht an das Substrat abgegeben wird.
[0011] Eine Steuer- und Regelvorrichtung für ein derartiges Beschichtungswerk zum An- und
Abstellen der Walzen und zur Drehzahlregelung, welches für Spezialfälle auch Unterschiede
zwischen den Umfangsgeschwindigkeiten der Auftragswalze und der Gegenwalze ermöglichen
sollte, soll in Ausgestaltung der Erfindung auch sicherstellen, daß bei Fehlbogen
oder einem Maschinenstopp die Auftragswalze unter Aufrechterhaltung des Kontakts zur
Zwischenwalze von der Gegenwalze abhebt, wobei darüber hinaus neben dem üblichen,
vom Maschinenantrieb der Lackiervorrichtung abgeleiteten, Antrieb der Walzen ein Hilfsantrieb
zum Antreiben der Walzen bei einem Maschinenstopp vorgesehen sein sollte. Auf diese
Weise läßt sich vermeiden, daß bei einem Maschinenstopp die dann normalerweise ebenfalls
stillstehenden Walzen des Beschichtungswerks bei hochviskosen schnelltrocknenden Lacken
fest miteinander verkleben.
[0012] Zur Steuerung des Lackeinlaufs über die Zuführdüsen können im Bereich der Lack-Vorratsspalte
zwischen den Walzen Niveauregler vorgesehen sein.
[0013] Eine besonders vorteilhafte Walzenabmessung, die den erfindungsgemäßen im wesentlichen
vertikal nach unten verlaufenden Lacktransport besonders wirksam werden läßt, ergibt
sich gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch, daß die Durchmesser der Dosierwalze,
der Zwischenwalze und der Auftragswalze im Verhältnis 1 : 1,25 : 1,585 zueinander
stehen.
[0014] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Beschichtungswerks und
Fig. 2 eine Variante des Beschichtungswerks nach Fig. 1 mit zusätzlicher Verteilerwalze.
[0015] In den Figuren ist mit 1 die Dosierwalze, mit 2 die Beschichtungswalze und mit 3
die Auftragswalze eines Drei-Walzen-Beschichtungswerks bezeichnet, wobei zwischen
der Dosierwalze 1 und der Zwischenwalze 2 ein Lack-Vorratsspalt 4 gebildet ist. In
diesen Lack-Vorratsspalt wird durch eine Einlaufvorrichtung 5, vorzugsweise in Form
eines Verteilerrohrs mit nach unten gerichteten Austrittsdüsen 6, das Beschichtungsmittel
jeweils nachgefüllt, wobei nicht dargestellte Niveaufühler im Lack-Vorratsspalt die
Zufuhr über die Düsen 6 steuern. Die drei Walzen 1 bis 3 sind im wesentlichen Y-förmig
so übereinander versetzt angeordnet, daß die Achse der Zwischenwalze über der der
Auftragswalze und die Achse der Dosierwalze 1 über der der Zwischenwalze 2 liegt derart,
daß in Verbindung mit den Durchmessern der Walzen ein im wesentlichen vertikal nur
nach unten verlaufender Lacktransport stattfindet. Zwischen der Zwischenwalze 2 und
der Auftragswalze 3 kann ein weiterer Lack-Vorratsspalt 7 ausgebildet sein. Ob sich
ein derartiger Lack-Vorratsspalt ausbildet oder nicht, hängt von dem jeweils verwendeten
Lack, der Anstellung der Walzen gegeneinander, der Drehgeschwindigkeit und dem Ausmaß
der Lackzufuhr über die Düsen 6 ab.
[0016] In Richtung des Pfeils 8 wird das zu beschichtende Substrat zwischen die Auftragswalze
3 und die Gegenwalze 9 bewegt, um im Austrittsspalt 10 mit Hilfe von vorzugsweise
greiferlosen Blas- oder Saugabnahmevorrichtungen abgenommen und über nicht dargestellte
Förderbänder od.dgl. abtransportiert zu werden. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Beschichtungswerk,
welches im übrigen wie das in Fig. 1 aufgebaut ist, ist zusätzlich eine auf die Auftragswalze
im Bereich zwischen dem Substrataustrittsspalt 10 und dem möglichen zusätzlichen Lack-Vorratsspalt
7 aufsetzbare Verteilerwalze 11 angeordnet, die besonders dann benötigt wird, wenn
man nicht eine vollflächige Beschichtung des Substrats wünscht, sondern in der Beschichtung
Aussparungen vorgesehen sein sollen.
1. Drei-Walzen-Beschichtungswerk für Lackiermaschinen zum Beschichten von Bahnen oder
Bogen mit einem, ggf. Aussparungen aufweisenden, Uberzug aus hochviskosem Beschichtungsmittel,
mit einer zwischen der Auftragswalze (3) und einer Dosierwalze (1) angeordneten Zwischenwalze
(2), einer Lackvorratseinrichtung mit einem zwischen der Dosierwalze (1), und der
Zwischenwalze (2) gebildeten, unter einer Düsenzuführeinrichtung (5) angeordneten
Lack-Vorratsspalt (4) sowie mit einer Gegenwalze (9) zur Auftragswalze (3), dadurch
gekennzeichnet, daß die Walzen (1, 2, 3) derart angeordnet sind, daß die vertikale
Komponente der Transportrichtung des Beschichtungsmittels auf seinem ganzen Weg von
dem Lack-Vorratsspalt (4) bis zum Substrat nur nach unten gerichtet ist.
2. Beschichtungswerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zwischenwalze
(2) und der Auftragswalze (3) ein weiterer Lack-Vorratsspalt (7) ausgebildet ist.
3. Beschichtungswerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenabstände
gegeneinander unabhängig verstellbar sind.
4. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zwischen
dem Substrataustrittsspalt (10) und dem Spalt (7) zur Zwischenwalze (2) angeordnete,
auf die Auftragswalze aufsetzbare Verteilerwalze (11).
5. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Steuer-
und Regelvorrichtung zum An- und Abstellen der Walzen (1, 2, 3, 9) und zur Drehzahlregelung
derart, daß bei Fehlbogen oder einem Maschinenstopp die Auftragswalze (3) unter Aufrechterhaltung
des Kontakts zur Zwischenwalze (2) von der Gegenwalze (9) abhebt.
6. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umfangsgeschwindigkeiten der Auftragswalze (3) und der Gegenwalze (9) einen Schlupf
aufweisen.
7. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchmesser der Dosierwalze (1), der Zwischenwalze (2) und der Auftragswalze (3)
im Verhältnis 1:1, 25: 1,585 zueinander stehen.
8. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der; Antrieb für die Walzen vom Maschinenantrieb der Lackiervorrichtung abgeleitet
und daß zusätzlich ein Hilfsantrieb zum Antreiben der Walzen (1, 2, 3) bei einem Maschinenstopp
vorgesehen ist.
9. Beschichtungswerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch Niveauregler
im Bereich der Lack-Vorratsspalte (4, 7) zur Regelung des Lackeinlaufs über die Zuführdüsen
(6).
1. Three-roller coating device for lacquering machines, for the coating of rails or
arches with one coat of highly viscous coating agent, which coat may if required comprise
uncoated areas, consisting of an intermediate roller (2) arranged between the applicator
roller (3) and a dosing roller (1), a lacquer supply device, with a lacquer storage
recess (4) formed between the dosing roller (1) and the intermediate roller (2) and
arranged below a nozzle feeder device (5), and with a counter roller (9) to the applicator
roller (3), characterised in that the rollers (1, 2, 3) are arranged in such a way
that the vertical part of the direction of travel of the coating agent is directed
downwards only on its entire journey from the lacquer storage recess (4) to the substrate.
2. Coating device according to claim 1, characterised in that a further lacquer storage
recess (7) is formed between the intermediate roller (2) and the applicator roller
(3).
3. Coating device according to claim 1 or 2, characterised in that the distances of
the rollers from each other may be adjusted independently.
4. Coating device according to one of claims 1 to 3, characterized by a distributor
roller (11), arranged between the substrate exit (10) and the recess (7) to the intermediate
roller (2), which distributor roller may be brought into contact with the applicator
roller.
5. Coating device according to one of claims 1 to 4, characterised by a control and
adjustment device for the positioning and release of the rollers (1, 2, 3, 9) and
for the adjustment of the rev/min such that in the event of a defective arch or a
machine stoppage, the applicator roller (3) is lifted off the counter roller (9) but
contact is maintained with the intermediate roller (2).
6. Coating device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the circumferential
speeds of the applicator roller (3) and the counter roller (9) produce a slip.
7. Coating device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the diameter
of the dosing roller (1), the intermediate roller (2) and the applicator roller (3)
have a ratio to each other of 1:1.25:1.585.
8. Coating device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the drive
for the rollers is derived from the machine drive of the lacquering device and that
in addition an accessory drive is provided to drive the rollers (1, 2, 3) in the event
of a machine stoppage.
9. Coating device according to one of claims 1 to 8, characterised by a level regulator
in the area of the lacquer storage recesses (4, 7) to regulate the flow of lacquer
through the supply nozzles (6).
1. Dispositif d'enduction à trois rouleaux pour des machines de laquage destinées
à enduire des nappes ou feuilles avec une couche d'un enduit de viscosité élevée et
présentant éventuellement des zones d'interruption, ce dispositif comportant un rouleau
intermédiaire (2) agencé entre le rouleau d'application (3) et un rouleau doseur (1),
un dispositif de réserve de laque comprenant un interstice de réserve de laque (4)
ménagé entre le rouleau doseur (1) et le rouleau intermédiaire (2) et situé en-dessous
d'un dispositif d'alimentation à buses (5), ainsi qu'un rouleau (9) conjugué au rouleau
d'application (3), caractérisé en ce que les rouleaux (1, 2, 3) sont agencés de telle
sorte que la composante verticale de la direction de transport de l'enduit, soit uniquement
dirigée vers le bas sur la totalité du trajet de transport, de l'interstice de réserve
de laque (4) jusqu'au substrat.
2. Dispositif d'enduction selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un autre
interstice de réserve de laque (7) est ménagé entre le rouleau intermédiaire (2) et
le rouleau d'application (3).
3. Dispositif d'enduction selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les
écartements entre les rouleaux sont réglables de manière indépendante.
4. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un
rouleau de répartition (11) agencé entre l'interstice de sortie du substrat (10) et
l'interstice (7) par rapport au rouleau intermédiaire (2), ce rouleau de répartition
pouvant être appliqué contre le rouleau d'application.
5. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par un
dispositif de commande et de régulation pour le réglage de la position des rouleaux
et leur arrêt, ainsi que pour la régulation de la vitesse de rotation, de manière
à ce que, dans le cas de feuilles défectueuses ou d'un arrêt-machine, le rouleau d'application
(3) s'éloigne du rouleau conjugué (9), tout en conservant le contact avec le rouleau
intermédiaire (2).
6. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que les vitesses circonférentielles du rouleau d'application (3) et du rouleau conjugué
(9) présentent un glissement relatif.
7. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les diamètres du rouleau doseur (1 du rouleau intermédiaire (2) et du rouleau
d'application (3) sont dans les rapports suivants: 1:1, 25:1, 585.
8. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que l'entraînement des rouleaux est dérivé de l'entraînement-machine de l'installation
de laquage, et qu'il est prévu en outre, un entraînement auxiliaire destiné à entraîner
les rouleaux (1, 2, 3) lors d'un arrêt-machine.
9. Dispositif d'enduction selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par des
régulateurs de niveau agencés dans la zone des interstices de réserve de laque (4,
7), et destinés à réguler l'amenée de laque au travers des buses d'alimentation (6).
