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(11) |
EP 0 249 082 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.09.1993 Patentblatt 1993/36 |
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Anmeldetag: 25.05.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: C08L 69/00 // (C08L69/00, 67:02) |
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Verwendung eines Kunststoffs zur Herstellung von Tastenkappen von Tastaturen insbesondere
für die Datentechnik
Use of plastic material for the production of key caps for keyboards, especially for
data processing
Utilisation d'une matière plastique pour la production de capuchons de touches pour
claviers, en particulier pour l'informatique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE LI NL |
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Priorität: |
11.06.1986 DE 3619670
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Sailer, Konrad
D-8901 Kissing (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 247 927 FR-A- 2 369 320
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FR-A- 2 356 697 GB-A- 2 120 169
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- JAPANESE PATENT GAZETTE, Sektion Chemistry, Woche 8705, 27. März 1987; & JP-A-61 287
741
- CHEMICAL ABSTRACTS, Band 79, Nr. 13, 31. Dezember 1973, Seite 20, Zusammenfassung
Nr. 147128n
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Kunststoffes aus einer Polycarbonatmischung
mit 10 - 50 % aromatischem Polyester zur Herstellung von mit Laserstrahlen beschriftbaren
Kunststoffteilen.
[0002] Kunststoffteile oder Tastenkappen für Tastaturen bei Dateneinrichtungen werden derzeit
mit Hilfe eines Zweifarbenspritzgußverfahrens bzw. eines Druckverfahrens beschriftet.
Aus der DD 231 161 ist bekannt, Kunststoffe, wie z.B. Kantschuk und PVC, zur Laserbeschriftung
zu verwenden.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung weiterer Kunststoffmassen zur
Herstellung von mit Laserstrahlen beschriftbaren Kunststoffteilen, z.B. Tastaturkappen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Kunststoff derart zusammengesetzt, daß Polycarbonat
mit 10 - 50 % aromatischem Polyester vermischt wird, welcher ein ein Kondensat aus
Bisphenol-A, Terephthalsäure und Butylenglykol ist.
[0005] Durch diese Maßnahme erhält man einen Kunststoff, der je nach Mischungsverhältnis
Kontrastverhältnisse von 4 - 8 : 1 liefert. Dadurch ist es möglich, Tastenbeschriftungen
mit Hilfe von Laserstrahlen vorzunehmen. Dies bewirkt eine Reduzierung der Typenvielfalt
in der Montage, eine Senkung der Lagerkosten und Lagerkapazität sowie eine Vereinheitlichung
der Montagelinie in der Fertigung derartiger mit Tasten bestückter Geräte. Die Werkzeugvielfalt
kann reduziert werden und die Fertigungskosten werden da gegenüber einem Druckverfahren
erheblich gesenkt. Gleichzeitig wird die Wärmebeständigkeit des Polycarbonats erhöht
und die Spannungsrißempfindlichkeit des so erhaltenen Materials gegenüber einfachen
Polycarbonaten abgesenkt.
[0006] Die Mischung nach der Erfindung ist im gleichen Temperaturbereich wie Polycarbonat
verarbeitbar, d.h. in einem Bereich von 260° - 300° C.
1. Verwendung eines Kunststoffes aus Polycarbonat, welches mit 10 - 50 % aromatischem
Polyester vermischt ist, zur Herstellung von mit Laserstrahlen beschriftbaren Kunststoffteilen,
dadurch gekennzeichnet, daß als aromatischer Polyester ein Kondensat aus Bisphenol-A, Terephthalsäure und
Butylenglykol verwendet wird.
2. Verwendung eines Kunststoffes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Laserstrahl beschriftbaren Kunststoffteile Tastaturkappen sind.
1. Use of a plastic comprising polycarbonate which is mixed with 10-50 % of aromatic
polyester to produce plastics parts which can be inscribed using laser beams, characterised
in that the aromatic polyester used is a condensate of bisphenol A, terephthalic acid
and butylene glycol.
2. Use of a plastic according to Claim 1, characterised in that the plastics parts which
can be inscribed using a laser beam are keyboard caps.
1. Utilisation d'une matière plastique en polycarbonate, qui est mélangée à 10 à 50 %
d'un polyester aromatique, pour fabriquer des pièces en matière plastique, sur lesquelles
on peut écrire par un rayonnement laser, caractérisée en ce qu'elle consiste à utiliser
comme polyester aromatique un produit condensé de bisphénol A, d'acide téréphtalique
et de butylèneglycol.
2. Utilisation d'une matière plastique suivant la revendication 1, caractérisée en ce
que les pièces en matière plastiques, sur lesquelles on peut écrire par un rayonnement
laser, sont des capuchons de touches de claviers.