| (19) |
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(11) |
EP 0 249 180 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.06.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 5/06 |
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Giebelpackung
Gable top container
Récipient à fermeture en forme de toit
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
09.06.1986 DE 3619407
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
| (73) |
Patentinhaber: PKL Verpackungssysteme GmbH |
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40476 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Färber, Jürgen
D-4044 Kaarst (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 011 348 US-A- 4 588 122
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US-A- 4 546 915
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine quaderförmige Giebelpackung für Schüttgüter aus einem
Kunststoffmehrschichtverbund auf Trägermaterial, deren Kopf durch eine Stegnaht unter
Bildung zweier an den Endabschnitten der Stegnaht doppelt liegender dreieckiger Faltlappen
verschlossen ist, wobei je ein Faltlappen um eine gerade verlaufende Knickkante nach
außen auf die jeweilige Seitenwand umgelegt ist und das Packungsmaterial längs- und
quer- bzw. schrägverlaufende Nutlinien für die Korpus- und Boden- bzw. Giebelkanten
aufweist.
[0002] Eine derartige Giebelpackung geht aus der deutschen Offenlegungsschrift 21 58 076
hervor. Bei einer solchen Giebelpackung entstehen beim Umlegen der doppelt liegenden
dreieckigen Faltlappen um die jeweils querverlaufende seitliche Kinckkante des Packungskörpers
so hohe Spannungen in den Außenlagen der gleichfalls umgelegten Stegnaht, daß sogenannte
Stegnahtbrüche quer zur Stegnaht die Folge sind. Die Ursachen dafür sind teilweise
im ungünstigen Verlauf der Faserrichtung des Trägermaterials des Materialverbundes
(Faserverlauf in Richtung Knickkante), der Verbunddicke des Materialverbundes (Trägermaterials
in Verbindung mit aufgesiegelten PE-Folien und in Sonderfällen als Zwischenlage aufkaschierte
Aluminiumfolie) des angewendeten Siegelverfahrens und in der Tatsache zu suchen, daß
im Bereich der Knickkante fünf Verbundlagen übereinander liegen. Auch wenn die Stegnahtbrüche
auf der Außenseite der Giebelpackung auftreten und somit nicht direkt für eine undichte
Packung sorgen, so sind diese Stegnahtbrüche dennoch untragbar, weil bei Verwendung
einer solchen Packung als Langzeitpackung Feuchtigkeit von außen in die Verbundlagen
eintritt und der ganze Siegel- und Packungsaufbau im Laufe der Zeit von außen aufgeweicht
wird, wodurch dann die UndichtigkeitderGiebelpackung entsteht. Um die Stegnahtbrüche
zu vermeiden oder wenigstens in Grenzen zu halten, war man bisher gezwungen, das Packungsmaterial
durch ein aufwendige Klimatisierung (Temperatur- und Feuchtigkeitsreguiierung) zu
konditionieren, d.h. für die Packungsherstellung inetwa geschmeidig zu machen.
[0003] Da diese Giebelpackungen aus einem vorgerillten Packungszuschnitt dadurch hergestellt
werden, daß vor der endgültigen Packungserstellung alle Nutlinien einmal vorgebrochen
und wieder in die ursprüngliche Planlage gebracht werden, bleiben durch das Vorbrechen,
insbesondere bei aluminiumkaschierten Zuschnitten auf der Packungsinnenseite, scharfkantige
Nutlinienaufwerfungen zurück. Dadurch wird die Kunststoffbeschichtung des Zuschnittes
insbesondere im Rillkreuz, d.h. an der Stelle, wo sich die in Längsrichtung verlaufenden
Korpusnutlinien und die am oberen Zuschnittrand quer verlaufende Stegnahtbasislinie
kreuzen, beim Ausformen und Flachlegen der Stegnaht durchstoßen, so daß bei der fertigen
Packung das Füllgut in das Verbundmaterial eindringen kann, wodurch eine Kontaminierung
des Packungsinnenraumes sowie des Füllgutes erfolgt, die die gewünschte langzeitige
Haltbarkeit des Füllgutes hinfällig macht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Gielbelpackung der eingangs
genannten Art so zu verbessern, daß die Stegnahtbrüche in den auf die Schmalseite
der Packung umgegelegten, die Stegnaht tragenden dreieckigen Faltlappen vermieden
und ferner die Rillkreuzbrüche unterdrückt werden.
[0005] Diese Aufgage wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zuschnitt der Packung
im Giebelbereich keine in Flucht mit dem Korpusnutlinien verlaufenden Nutlinien aufweist
und daß jedem in einem Vorbrechvorgang am Falten der Packung längs der Korpusnutlinien
in Flucht mit den Korupusnutlinien im Giebelbereich entstehenden Falz eine in seiner
unmittelbaren Nähe angeordnete Hilfsnutlinie zugeordnet ist. Der Kerngedanke der vorliegenden
Erfindung besteht mithin darin, im Giebelbereich in der Verlängerung der Korpusnutlinien
keine Nutlinien in den Zuschnitt einzubringen. Vielmehr entstehen in der Verlängerung
der Korpusnutlinien Falze, in deren unmittelbaren Nähe jeweils Hilfsnutlinien angeordnet
sind, die das Spleißen des Kartonmaterials in den Falzen während eines Vorform- bzw.
Vorbrechvorgangs unterstützen bzw. regulieren.
[0006] Im Gegensatz zu diesem Kemgedanken der Erfindung sind bei bekannten Giebelpackungen
zur Verbesserung der Planheit des Bodens oder zur Vermeidung von Brüchen zusätzlich
zu mit den Korpusnutlinien fluchtenden, im Giebelbereich vorgesehenen Nutlinien in
der Nähe dieser Nutlinien Hilfsnutlinien vorgesehen (EP-0 011 348; US-A-4 546 915
(D1)). Diese Hilfsnutlinien dienen zur Bildung zusätzlicher Faltlinien, um durch Aufnahme
von Material in der Faltung einen ebenen Boden zu erhalten oder um eine 180°-Faltung
im Bodenbereich auf zwei, das Material weniger beanspruchende 90°-Faltungen aufzuteilen.
In jedem Fall wird das gesteckte Ziel nur erreicht, wenn neben der Hilfsnutlinie auch
die übliche, mit der Korpusnutlinie fluchtende Nutlinie im Giebelbereich vorgesehen
ist.
[0007] Zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens können je nach Packungs- und Verbundaufbau
des Packungsmaterials unterschiedliche Varianten zur Anwendung kommen. So können bespielsweise
die Hilfsnutlinien zum jeweils zugehörigen Falz parallel oder aber ausgehend von den
Korpusecken auch schräg dazu angeordnet sein. Auch die Lage der Hilfsnutlinien in
bezug zu den jeweiligen Korpusnutlinien und der Mittelachse des Zuschnittes ist variabel.
So können die Hilfsnutlinien entweder jeweils zwischen dem Falz und der Mittelachse
des Zuschnittes angeordnet sein oder aber jeweils außerhalb des Bereichs zwischen
dem Falz und der Mittelachse des Zuschnittes. Sie sollten in bezug auf die Zuschnittmittelachse
paarweise rechts- bzw. linksweisend sein. Besonders gute Ergebnisse zur Vermeidung
von Stegnahtbrüchen und Aufwerfungen im Rillkreuzbereich werden dadurch erreicht,
daß der maximale Versatz der Hilfsnutlinien gegenüber dem Falz das 3- bis 9fachen,
vorzugsweise jedoch 6fachen der Verbundstärke beträgt. Ferner ergeben sich dann gute
Ergebnisse, wenn die Hilfsnutlinien von den Korpusecken nur bis zu einem Abstand von
5 bis 15 mm von der Stegnahtbasislinie verlaufen. Jedoch auch dann, wenn die Hilfsnutlinien
von den Korpusecken bis zur Stegnahtbasislinie verlaufen, werden noch gute Ergebnisse
erzielt. Alternativ dazu können die Hilfsnutlinien von den Korpusecken bis zum Zuschnittrand
verlaufen, jedoch wird dann vorgeschlagen, die Stegnahtbasislinie im Bereich der Hilfsnutlinien
zu unterbrechen.
[0008] Duch die Einbringung der Hilfsnutlinien anstatt der durchgezogen Korpusnutlinien
wird erreicht, daß bei der Herstellung von dickwandigen Packungen und letztendlich
beim Verschließen derselben, in der Füllmaschine die Haltbarkeit des Stegnahtverschlusses
in seiner ursprünglichen Erstellungsform erhalten bleibt Dabei ist es gleichgültig,
ob die Packung direkt vom Zuschnitt oder vom Zwischenprodukt, dem Mantel, hergestellt
worden ist Stegnahtbrüche, wie sie beim Stand der Technik üblich waren, werden nunmehr
vermieden, wodurch Packungen, die aus verhältnismäßig dicken Verbundmaterialien hergestellt
werden müssen, weiterhin als Langzeitpackungen einsetzbar sind, da das Eindringen
von Feuchtigkeit durch den Stegnahtbruch vermieden wird. Weiterhin ist von Vorteil,
daß die Hilfsnutlinien nicht deckungsgleich mit den Falz- und Vorbrechlinien sind,
weshalb sich bei der Falzung bzw. Vorbrechung in der Faltschachtelklebemaschine (zur
Herstellung der Packungsmäntel) die Innenschicht des Verbundes im Rillkreuzbereich
weniger stark aufwirft, und sich deshalb auch nicht beim flachgelegten Mantel scharf
ausbildet, weil der Mantel in der Falzlinie und nicht in der Hilfsnutlinie flachgelegt
wird. Hierdurch wird vermieden, daß die innere Polyäthylenschicht beim Ausformen und
Flachlegen der Stegnaht, beispielsweise durch die aufgeworfene Aluminiumfolie durchstoßen
wird, wodurch die gewünschte Dichtigkeit der Beschichtung erhalten bleibt.
[0009] Zur Packungsherstellung wird vorzugsweise ein Verfahren angewendet, bei dem die nicht
durchgezogenen Korpuslinien im Giebelbereich als Falzlinien bei der Mantelbildung
in freier Faltung durch Umlegen und Falzung der jeweils benachbarten Packung seiten
erstellt und damit vorgebrochen werden, wozu bei der Mantelbildung die Mäntel in Richtung
der Zuschnittlängsachsen bewegt werden, wobei jeweils der Boden jedes Mantels in Laufrichtung
vorne liegt. Durch diese Verfahrensweise wird das Trägermaterial durch die freie Faltung.
d.h. ohne vorherige Nutung beim Falzen und Wiederrückfalten gewalkt, so daß das Trägermaterial
spleißt und dadurch weich wird.
[0010] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher beschrieben.
[0011] Es zeigen :
Fig. 1 einen Schnitt durch das Verpackungsmaterial bzw Materialverbund,
Fig. 2 einen ebenen Zuschnitt mit parallelen Hilfsnutlinien,
Fig. 3 einen ebenen Zuschnitt mit zur Zuschnittmittelachse geneigten schrägen Hilfsnutlinien,
Fig. 4 einen Zuschnitteil mit im Rillkreuzbereich unterbrochenen Hilfsnutlinien,
Fig. 5 einen Zuschnitteil mit von derZuschnittmit telachse nach außen weisenden schrägen
Hilfsnutlinien,
Fig. 6 einen aus einem der Zuschnitte nach den Figuren 2 bis 5 gebildeten Mantel,
Fig. 7 eine aus dem Zuschnitt nach Fig. 2 gebildete gerade verschlossene Giebelpackung
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 8 eine Giebelpackung nach Fig. 7 mit umgelegten Faltlappen und obenliegender
Seitennaht in perspektivischer Darstellung,
Fig. 9 wie Figur 8, jedoch mit durch die Stegnaht teilweise verdeckter Seitennaht
in perspektivischer Darstellung,
Fig. 10 ein Querschnitt durch den Giebelbereich der Packung entsprechend der Schnittlinie
10 in Fig. 6,
Fig. 11 und 12 den Stand der Technik (Längsschnitt durch eine umgelegte Stegnaht bzw.
durch einen umgelegten Faltlappen mit Stegnahtbruch) und
Fig. 13 und 14 den Erfingungsgegenstand (Längsschnitt durch eine umgelegte Stegnaht
bzw. durch einen umgelegten Faltlappen ohne Stegnahtbruch entlang der Linie 14 in
Fig. 8).
Fig. 15 Ausschnitt eines Zuschnittes im Giebelbereich.
[0012] In Fig. 1 ist aus dem Schnitt des Verpackungsmaterials bzw. Materialverbundes 1 zu
erkennen, daß ein Trägermaterial 2, bestehend beispielsweise aus einem zwei- oder
mehrlagigem Karton oder geschäumtem Polystyrol auf seiner Oberseite, die gleich der
außenseite der Packung ist, mit einer Polyäthylenschicht 3 beschichtet ist. Weiterhin
ist auf der zur Packungsinnenseite hinweisenden, unteren Schicht in diesem Ausführungsbeispiel
eine Aluminiumfolie 4 mit einer dünnen Polyäthylenschicht 5 aufkaschiert Auf der unteren
Seite des Verbundquerschnittes, der tatsächlichen Packungsinnenseite, ist eine dicke
Polyäthylenfolie 6 aufkaschiert, die bei der fertigen Packung mit dem Füllgut direkt
in Kontakt kommt. Selbstverständlich sind für den Materialverbund 1 verschiedene Materialkombinationen
denkbar und werden auch praktiziert. So kann beispielsweise das Trägermaterial 2 einen
anderen als den vorbeschriebenen Aufbau haben. Darüberhinaus wird beispielsweise bei
der Verwendung der Gielbelpackung als Milchbehälter auf die Aluminiumfolie 4 mit der
entsprechenden Polyäthylenkaschierung 5 verzichtet.
[0013] In Fig. 2 ist ein Zuschnitt 7 dargestellt, der aus dem Materialverbung 1 gefertigt
worden ist. Der im wesentlichen bekannte rechteckige Zuschnitt 7 besteht aus einem
mittleren Teil, dem Korpus 8 einem oberen Teil, dem Kopf 9 und einem unteren Teil,
dem Boden 10. Der Korpus 8 ist durch waagerechte und senkrechte Korpusnutlinien 11
bzw. 12 begrenzt. Eben diese Korpusnutlinien 11,12 bilden die Korpusvorderseite 13,
die Korpusrückseite 14,114 und die Korpusseitenwände 15,16.
[0014] Der Kopf 9 weist die Giebelflächen 17,18,118 auf sowie die Flächen für die dreieckigen
Faltlappen 20,21. Im oberen Teil des Kopfes 9 läuft parallel zur oberen Zuschnittkante
22 mit verhältnismäßig geringem Abstand die Stegnahtbasislinie 23. Diese Stegnahtbasislinie
23 läuft gleichzeitig durch die Schnittpunkte der die dreieckigen Faltlappen 20,21
begrenzenden Nutlinien 24,25. Die in der Zeichnung im Kopf 9 punktiert dargestellten
Verlängerungen der senkrechten Korpuskanten bzw. Korpusnutlinien 12 sind im Zuschnitt
nicht geprägt, sondern werden später bei der Packungsherstellung bzw. bei der Herstellung
des Packungsmantels 26 (siehe Fig. 6) in freier Faltung gefalzt. Diese punktierten
Linien sollen hier mit Falz 27 bis 30 bezeichnet werden. In geringem Abstand zu diesem
Falzen 27 bis 30 sind parallele Hilfsnutlinien 31 bis 34 in den Zuschnitt eingebracht.
Im dargestellten Beispiel sind diese parallelen Hilfsnutlinien 31 bis 34 in bezug
zu den Korpusnutlinien 12 bzw. zu den Falzen 27 bis 30 zwischen diesen und einer gedachten
Zuschnittmittelachse 35 in den Zuschnitt eingerillt worden.
[0015] In Fig. 3 ist ein Zuschnitt gezeigt, der grundsätzlich dem Zuschnitt in Fig. 2 entspricht.
Der einzige Unterschied liegt darin, daß die Hilfsnutlinien 36 bis 39 nicht mehr parallel,
sondern nunmehr schräg verlaufen. Der Ausgangspunkt für diese Hilfsnutlinien 36 bis
39 geht jeweYs von den Kreuzungspunkten der waagerechten und senkrechten Korpusnutlinien
11,12 aus, die bei der fertigen Packung die oberen Packungseckpunkte 41 bis 44 bilden.
Dabei ist die Schräglage so geneigt, daß die Endpunkte der Hilfsnutlinien 36 bis 39
im Abstand 40 von den Falzlinien 27 bis 30 an der oberen Zuschnittkante 22 des Zuschnittes
enden. Dabei weisen die Hilfsnutlinien 36-39 mit ihrer Schräglage auf die Zuschnittmittelachse
35 hin.
[0016] In den Fig. 4 und 5 sind weitere Varianten für die Hilfsnutlinien 45 bis 47 dargestellt,
wobei diese grundsätzlich vom gleichen Eckpunkt 41 bis 44 ausgehen, nunmehr jedoch
von der Zuschnittsmittelachse 35 wegweisend angeordnet sind.
[0017] In Fig. 4 ist noch eine Besonderheit dargestellt, indem die Hilfsnutlinie 45 mit
dem Abstand 48 vor der Stegnahtbasislinie 23 endet. In Fig. 5, rechte Seite, endet
die Hilfsnutlinie 47 an der Stegnahtbasislinie 23, während in Fig. 5, linke Seite,
die Hilfsnutlinie 46, wie oben beschrieben, bis zur Zuschnittkante 22 durchgeführt
ist und hier einen Abstand 40 von dem Falz 29 hat. Hier ist die Stegnahtbasislinie
23 im Bereich des Falzes 29 und der Hilfsnutlinie 46 unterbrochen.
[0018] In Fig. 6 ist ein Mantel 26 dargestellt, der aus den Zuschnitten 7 entsprechend der
Fig. 3 auf einer Faltschachtelklebemaschine oder in einem Füller hergestellt worden
ist. Zu dessen Herstellung wird der Zuschnitt 7 in Laufrichtung (Boden voraus) entsprechend
Pfeil 50 durch eine der vorgenannten Maschinen geführt. Dabei werden die einzelnen
Zuschnitt teile 14,114,15 und 16, die die entsprechenden Packungsseiten, und zwar
die Rückseite und die jeweiligen Seitenwände bilde, nacheinander von der Flachlage
um 180° herumgelegt, so daß sich die jeweils benachbarten Zuschnitteile flächig berühren.
Anschließend werden diese Zuschnitteile wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückbewegt
(Planlage). Diese Vorgang wird mit Vorbrechen bezeichnet. Bei diesem Vorbrechvorgang
wird die Falzlinie 27 (Verlängerung der senkrechten Korpusnutlinie 12) in freier Faltung
erstellt, da in der punktierten Linie 27 keine Rillnut vorhanden ist. Lediglich durch
die benachbarte Hilfsnutlinie 36 entsteht gewissermaßen eine Führungshilfe für die
Falzlinie 27, so daß diese eine vorbestimmte Richtung einschlagen kann. Durch dieses
Vorbrechen wird der Karton 2 im Bereich des Kopfes 9 gespleißt (siehe Fig. 10), so
daß der Materialverbund 1 elastisch und biegeweich wird und beim späteren Umlegen
des dreieckigen Faltlappens 20,21 im Stegnahtbereich nicht mehr bricht (siehe Fig.
14). Nach dem Vorbrechen, d.h. nach dem die einzelnen Zuschnitteile wieder in ihrer
ursprünglichen Planlage, zumindest teilweise wieder zurückbewegt worden sind, werden
die Ränder der späteren Längsnaht 51 aktiviert, woraufhin dann die Rückseiten 14,114
wieder aufeinander zubewegt und zusammengefügtwerden.
[0019] Diese vorbeschriebenen Vorgänge, wie Vorbrechen, Auseinanderbewegen und erneut Zusammenfügen
sind zumindest für die Falzlinien 27 bis 30 als Walkvorgang zu betrachten, der dazu
führt, daß der mehrlagige Karton 2 in seinen einzelnen Schichten spleißt, wodurch,
wie bereits erwähnt, die für eine zerstörungsfreie Umlegung der dreieckigen Faltlappen
20, 21 erforderliche Elastizität insbesondere im Bereich der Stegnaht 52 erreicht
wird.
[0020] In Figur 7 ist die perspektivische Darstellung gezeigt, wie die parallelen Hilfsnutlinien
31 bis 34 in bezug zu den waagerechten Korpusnutlinien 11 und den Falzlinien 27 bis
30 verlaufen. In diesem Zustand sind die dreieckigen Faltlappen 20,21 sowie die Stegnaht
52 noch nicht umgelegt worden. Dies ist erst in Figur 8 und 9 geschehen und entsprechend
dargestellt. Der Unterschied zwischen diesen beiden Darstellungen liegt lediglich
darin, daß die Stegnaht 52 in Figur8 nach links und in Figur9 nach rechts umgelegt
worden ist.
[0021] Diese Umlegevarianten für die Stegnaht 52 entstehen durch unterschiedliche Konstellationen
der jeweils eingesetzten Füllmaschinen. Es ist noch darauf hinzuweisen, daß in Figur
8 und 9 der jeweils von der Stegnaht 52 überdeckte Giebel (Fig. 8, Giebel 17 und Fig.
9, Giebel 118) um das zweifache Maß 53 kleiner sein muß, um auch hierdurch eine übergroße
Spannung in der jeweils oberen Verbundlage der Stegnaht 52 zu reduzieren.
[0022] In Fig. 10 ist ein Querschnitt eines rechtwinklig aufgeformten Mantels 26 aus Fig.
6 dargestellt. Dabei sind die gespleißten Stellen 54 in der Kartonlage 2 deutlich
zu erkennen. Gleichfalls erkennbar ist die Lage der einzelnen Hilfsnutlinien, beispielsweise
36 bis 39. Das Gleiche gilt für die Hilfsnutlinien 31 bis 34.
[0023] In der Fig. 11 ist dargestellt, wie beim Stand der Technik im Bereich der doppelt
liegenden dreieckigen Faltlappen 20, 21 und der diese überdeckenden Stegnaht 52 nicht
nur alle Nutlinien der einzelnen Lagen deckungsgleich übereinandediegen sondern auch
in einer Flucht mit der Seitenwand, so daß beim Umlegen dieser Lagen - wie in Fig.
12 dargestellt die Spannung in der äußeren Lage derart hoch wird, daß diese bricht.
[0024] Wie aus den Fig. 13 und 14 zu ersehen ist, ist durch den erfindungunsgemäßen Fortfall
der Korpusnutlinien und die Anordnung der Hilfsnutlinien zunächst einmal eine Verteilung
der Nutlinien erfolgt, so daß diese weder deckungsgleich übereinander noch in einer
Flucht mit der Seitenwand liegen, und darüber hinaus durch den Walkvorgang beim Vorbrechen
ein Spleißen der umzulegenden Materialverbunde bzw. -lagen erreicht worden, so daß
nunmehr aufgrund der möglichen größeren Umlegeradien 55 und der dünneren Verbunde
in den Falzen die Spannungen über alle Verbundlagen verteilt sind, wodurch ein Brechen
der äußeren Lagen vermieden wird.
[0025] In Fig. 15 ist in einem Ausschnitt eines Zuschnittes am Beispiel der Hilfsnutlinien
der Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Stegnahtbasislinie
23 im Bereich der Hilfsnutlinie 46 bzw. 47 unterbrochen ist, wobei der Abstand 56
der Unterbrechung beispielsweise in der Größenordnung von etwa 6 bis 10 mm liegt.
Durch diese Unterbrechung werden entlang der Hilfsnutlinien 46 bzw. 47 eindeutige,
d.h. gleichmäßige Verformungsverhältnisse geschaffen, die an keiner Stelle durch eine
querverlaufende Nutlinie gestört sind.
1. Quaderförmige Giebelpackung für Schüttgüter aus einem Kunststoffmehrschichtverbund
auf Trägermaterial (2), deren Kopf (9) durch eine Stegnaht (52) unter Bildung zweier
an den Endabschnitten der Stegnaht (52) doppelt liegender, dreieckiger Faltlappen
(20,21) verschlossen ist, wobei je ein Faltlappen (20,21) um je eine gerade verlaufende
Krickkante (11) nach außen auf die jeweilige Seitenwand (15,16) umgelegt ist, und
das Packungsmateriai längs- und quer- bzw. schrägverlaufende Nutlinien (11,12,23,24,25)
für die Korpus- und Boden- bzw. Giebelkanten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuschnitt der Packung im Giebelbereich keine in Flucht mit den Korpusnutlinien
(12) verlaufende Nutlinien aufweist und daß jedem in einem Vorbrechvorgang des Zuschnittes
längs der Korpusnutlinien (12) der Packung in Flucht mit diesen Korpusnutlinien (12)
im Giebelbereich entstehenden Falz (27-30) eine in seiner unmittelbaren Nähe angeordnete
Hilfsnutlinie (31-34, 36-39, 45-47) zugeordnet ist.
2. Giebelpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Hilfsnutlinien
(31-34) parallel zur gedachten Verlängerung der Korpuslinien (12) verlaufen.
3. Giebelpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Hilfsnutlinien
(36-39) ausgehend von den Korpusecken (41-44), schräg zur gedachten Verlängerung der
Korpusnutlinien (12) verlaufen.
4. Giebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hilfsnutlinien (31-34, 36-39) jeweils zwischen den gedachten Verlängerungen der Korpusnutlinien
(31-34) und der Zuschnittmittelachse (35) liegen.
5. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfsnutlinien (45-47) jeweils außerhalb der gedachten Verlängerungen der
Korpusnutlinien (12) und der Zuschnittmittelachse (35) liegen.
6. Giebelpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Hilfsnutlinien
(36-39,45-47) in bezug auf die Zuschnittmittelachse (35) paarweise rechts- bzw. linksweisend,
sind.
7. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Versatz (40) der Hilfsnutlinien (27-30, 36-39, 45-47) gegenüber der gedachten
Verlängerung der Korpuslinien (12) das 3 bis 9-fache, vorzugsweise das 6-fache der
Stärke des Verbundes (1) beträgt
8. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfsnutlinien von den Korpusecken (41-44) nur bis zu einem Abstand (48) von
5 bis 15 mm von der Stegnahtbasislinie (23) verlaufen.
9. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
, daß die Hilfsnutlinien (47) von den Korpusecken (41-44) bis zu der Stegnahtbasislinie
(23) verlaufen.
10. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
, daß die Stegnahtbasislinie (23) im Bereich der Hilfsnutlinien (46) unterbrochen
ist.
11. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet,
daß sie von einem Zuschnitt (7) gefertigt ist.
12. Giebelpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet
, daß sie von einem flachliegenden Mantel (26) gefertigt ist
13. Verfahren zur Herstellung einer Giebelpackung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Mantelbildung der Mantel in Richtung der Zuschnittlängsachsen (35) bewegt
wird, wobei jeweils der Boden (20) des Mantels in Laufrichtung vorne liegt.
1. A parallelipipedic gable top packing for bulk goods, comprising a multi-layer plastics
composite on a support material (2) whose head (9) is dosed by a web seam (52), with
the formation of two triangular folding flaps (20, 21) lying double at the end portions
of the web seam (52), each folding flap (20,21) being folded outwardly on to the particular
side wall (15,16) around a rectilinearly extending folding edge (11), and the material
for packing being formed with longitudinal, transverse and inclined groove lines (11,
12, 23, 24, 25) for the body, bottom and gable top edges, characterized in that in
the gable top zone the blank of the packing has no groove lines extending in alignment
with the groove lines (12) of the body, and associated with each fold (27-30) produced
in the gable top zone in alignment with the groove lines (12) in the body in a prebreaking
operation of the blank along the lines (12) in the groove body is an auxiliary groove
line (31-34, 36-39, 45-47) disposed immediately adjacent said fold.
2. A gable top packing according to claim 1, characterized in that the auxiliary groove
lines (31-34) extend parallel with the imaginary prolongation of the groove lines
(12) of the body.
3. A gable top packing according to daims 1 or 2, characterized in that starting from
the corners (41-44) of the body, the auxiliary groove lines (36-39) extend at an inclination
to the imaginary prolongation of the groove lines (12) of the body.
4. A gable top packing according to one of daims 1 to 3, characterized in that each
of the auxiliary groove lines (31-34, 36-39) lies between the imaginary prolongations
of the groove lines (31-34) of the body and the central axis (35) of the blank.
5. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 4, characterized in
that each of the auxiliary groove lines (45-47) lies outside the imaginary prolongations
of the groove lines (12) of the body and the central axis (35) of the blank.
6. A gable top packing according to claim 3, characterized in that the auxiliary groove
lines (36-39, 45-47) point in pairs to the right and left in relation to the central
axis (35) of the blank.
7. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 6, characterized in
that the offset (40) of the auxiliary groove lines (27-30, 36-39, 45-47) in relation
to the imaginary prolongation of the groove lines (12) of the body is 3 to 9 times,
preferably 6 times the thickness of the composite (1).
8. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 7, characterized in
that the auxiliary groove lines extend from the corners (41-44) of the body only as
far as a distance (48) of 5 to 15 mm from the base line (23) of the web seam.
9. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 8, characterized in
that the auxiliary groove lines (47) extend from the comers (41-44) of the body as
far as the base line (23) of the web seam.
10. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 9, characterized in
thatthe base line (23) of the web seam is interrupted in the zone of the auxiliary
groove lines (46).
11. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 10, characterized
in that it is produced from a blank (7).
12. A gable top packing according to one or more of claims 1 to 11, characterized
in that it is made from a generated surface (26) which lies flat.
13. A process for the production of a gable top packing according to claim 12, characterized
in that during the formation of the generated surface, said surface is moved in the
direction of the longitudinal axes (35) of the blank, the bottom (20) of the generated
surface always being at the front in the direction of travel.
1. Récipient parallélépipédique en forme de toit pour des produits pulvérulents en
un sandwich multi- couche en matière synthétique sur un matériau porteur (2), dont
la tête (9) est fermée par une ligne de joint nervurée (52) en formant deux pattes
pliées triangulaires (20,21) se trouvant doublées aux sections d'extrémité de la ligne
de joint nervurée, chaque patte pliée (20,21) étant repliée vers l'extérieur à chaque
fois autour d'une arête de pliage (11) s'étendant en ligne droite sur la paroi latérale
(15,16) respective, et le matériau de récipient présente des lignes de rainure (11,12,23,24,25)
s'étendant longitudinalement et transversalement ou obliquement pour les arêtes de
corps et de fond ou de toit, caractérisé en ce que la coupe du récipient ne présente
pas dans la zone du toit de lignes de rainure s'étendant en alignement avec les lignes
de rainure de corps (12), et que, à chaque pli (27-30) se produisant dans la zone
du toit dans une opération de précassage de la coupe le long des lignes de rainure
de corps (12) du récipient et aligné avec ces lignes de rainure de corps (12), est
adjointe une ligne de rainure auxiliaire (31-34, 36-39, 45-47) disposée à son voisinage
immédiat.
2. Récipient en forme de toit selon la revendication 1, caractérisé en ce que les
lignes de rainure auxiliaires (31-34) s'étendent parallèlement au prolongement imaginaire
des lignes de corps (12).
3. Récipient en forme de toit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les lignes de rainure auxiliaires (36-39) s'étendent, en partant des coins du corps
(41-44), obliquement par rapport au prolongement imaginaire des lignes de rainure
de corps (12).
4. Récipient en forme de toit selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que les lignes de rainure auxiliaires (31-64, 36-39) s'étendent respectivement
entre les prolongements imaginaires des lignes de rainure de corps (31-34) et l'axe
médian de coupe (35).
5. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que les lignes de rainure auxiliaires (45-47) se trouvent respectivement en
dehors des prolongements imaginaires des lignes de rainure de corps (12) et de l'axe
médian de coupe (35).
6. Récipient en forme de toit selon la revendication 3, caractérisé en ce que les
lignes de rainure auxiliaires (36-39, 45-47) sont dirigées par paires vers la droite
ou vers la gauche par rapport à l'axe médian de coupe (35).
7. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le déport (40) des lignes de nervure auxiliaires (27-30, 36-39,45-47) par
rapport au prolongement imaginaire des lignes de corps (12) est égal à 3 à 9 fois,
de préférence à 6 fois, l'épaisseur du sandwich (1).
8. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que les lignes de rainure auxiliaires ne s'étendent depuis les coins du corps
(41-44) que jusqu'à un écartement (48) de 5 à 15mm par rapport à la ligne de base
(23) de la ligne de joint nervurée.
9. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que les lignes de rainure auxiliaires (47) s'étendentdepuis les coins du corps
(41-44) jusqu'à la ligne de base (23) de la ligne de joint nervurée.
10. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que la ligne de base (23) de la ligne de joint nervurée est interrompue dans
la région des lignes de rainure auxiliaire (46).
11. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce qu'il est fabriqué dans une coupe (7).
12. Récipient en forme de toit selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce qu'il est fabriqué en une enveloppe plane (26).
13. Procédé pour fabriquer un récipient en forme de toit selon la revendication 12,
caractérisé en ce que, lors de la formation de l'enveloppe, l'enveloppe est déplacée
en direction de l'axe longitudinal de coupe (35), le fond (20) de l'enveloppe se trouve
respectivement en avant dans la direction de déplacement.