| (19) |
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(11) |
EP 0 249 181 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.1987 |
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| (54) |
Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluss von Kraftfahrzeuganhängern
Connector for the electrical connection of trailers
Connecteur pour la connexion électrique de remorques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.06.1986 DE 8615641 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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93108402.4 / 0562645 |
| (73) |
Patentinhaber: ERICH JÄGER GmbH & Co. KG |
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D-61350 Bad Homburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Nussbaumer, Horst
D-6000 Frankfurt am Main 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Keil, Rainer A., Dipl.-Phys. Dr. et al |
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KEIL & SCHAAFHAUSEN
Patentanwälte
Eysseneckstrasse 31 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 176 677 US-A- 4 165 910
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DE-A- 2 053 049
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen
Anschluß von Kraftfahrzeuganhängern, mit einem einen Kontakteinsatz mit Kontaktstiften
aufnehmenden Gehäuse, bestehend wenigstens aus einer Kappe und einem Bajonettanschlußteil
für die Verbindung mit einer Steckdose, sowie mit einer Deckelauflageplattform für
die Auflage des Steckdosendeckels in Öffnungsstellung (vgl. ISO-Norm 7638-1985(E)).
[0002] Aus der DE-B-1 125 502 ist eine elektrische Kupplungssteckvorrichtung für Kraftfahrzeuge
bekannt, bei welcher der Stecker ein einen Kontakteinsatz mit Kontaktstiften aufnehmendes
Gehäuse aufweist, welches wenigstens aus einer Kappe und einem Bajonettanschlußteil
für die Verbindung mit einer Steckdose aufweist. Der Bajonettanschlußteil weist eine
Innenhülse und einen auf der Innenhülse drehbar gelagerten Bajonettring auf. Mit Hilfe
der Kappe wird eine als Gummieinlage ausgebildete und außen von einer Hülse abgestützten
Kabeleinführungstülle an dem hinteren Ende der Innenhüle gehalten. Die axiale Festlegung
des Kontakteinsatzes an der Innenhülse erfolgt dauerhaft mittels einer ineinandergreifenden
Nut-Rippen-Verbindung, die am Außenumfang des Kontakteinsatzes bzw. am Innenumfang
der Innenhülse vorgesehen ist.
[0003] Aus der DE-U-8 424 654 ist ein Steckverbinder für die Herstellung einer Steckverbindung
mit einem Gegensteckverbinder unter Verwendung von komplementären Verriegelungsmitteln,
die durch Drehen in Schließrichtung in Eingriff und die durch Drehen in Öffnungsrichtung
außer Eingriff kommen und in die am Steckverbinder in der Form schraubenlinienförmiger
Nuten mit jeweils einem Bajonettrastraum und am Gegenstückverbinder durch Drehen in
Schließrichtung in den Rastraum bewegbare Nasen gebildet sind. Dabei können die komplementären
Verriegelungsmittel an einem Verschlußring des Steckverbinders und einem Gegenverschlußring
des Gegensteckverbinders ausgebildet sein, wobei der Verschlußring an dem Steckverbinder
drehbar gelagert sein kann. Eine Innenhülse des Steckverbinders überragt den Verschlußring
steckdosenseitig und legt sich mit einem Außenumfangsflansch an eine Innenschulter
des Verschlußrings in Axialrichtung an. Der bekannte Steckverbinder weist auch eine
rückwärtige Kappe und einen Kontakteinsatz auf.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Stecker der eingangs genannten Art
dahingehend zu verbessern, daß er bei leichter Montage gut zu hanndhaben, sicher im
Gebrauch und aufgrund leichter Wartung dauerhaft in seiner Funktion ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Bajonettanschlußteil
aus einer Innenhülse und einem darauf drehbar gelagerten Bajonettring besteht, wobei
die Innenhülse den Bajonettring steckdosenseitig mit einem Ringwulstansatz überragt,
dessen Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Bajonettringes, und
wobei sich die Innenhülse mit einer steckdosenseitig weisenden Außenschulter an einer
Innenschulter des Bajonettringes in Axialrichtung anlegt, und daß der Kontakteinsatz
durch Verschrauben der Kappe mit der Innenhülse und Drücken des Kontakteinsatzes gegen
eine Innenschulter der Innenhülse axial festgelegt wird.
[0006] Hierdurch wird eine leichte Verdrehbarkeit des Bajonettringes auf der Innenhülse
bei axialer Unverrückbarkeit zwischen Ringwulstansatz und stabiler Außenschulter der
Innenhülse gewährleistet. Der Zusammenbau von Innenhülse und Bajonettring kann hierbei
durch Ineinanderfügen erfolgen, so daß eine axiale Festlegung des Bajonettringes gegenüber
der Innenhülse zwischen Ringwulstansatz und Außenschulter der Innenhülse erfolgt,
aber die Drehbarkeit der beiden Teile gegeneinander gewährleistet ist. Durch die Art
der Kappenbefestigung an der Innenhülse und Festlegung des Kontakteinsatzes entsteht
ein einfach montierbares und - bspw zu Wartungsarbeiten - auch einfach demontierbares
bis auf die Kabelzuführungsöffnung und die Einstecköffnung allseitig abdichtbar geschlossenes
Gehäuse, wobei der Bajonettring relativ zu der Innenhülse, dem darin aufgenommenen
Kontakteinsatz und der an der Innenhülse angeschraubten Kappe verdrehbar ist, so daß
die Bajonettverbindung mit der zugehörigen Steckdose bequem herstellbar ist.
[0007] Die Deckelauflageplattform ist vorzugsweise an dem Bajonettring befestigt und mit
diesem verdrehbar und zwar ist die Deckelauflageplattform in solcher Winkellage an
dem Bajonettring angebracht, daß sie in Verriegelungsstellung des Bajonettringes in
der Steckdose die richtige Lage gegenüber der Steckdose und deren Deckel hat, damit
kann sich der geöffnete Deckel der Steckdose bei eingestecktem Stecker auf die Deckelauflageplattform
auflegen kann, so daß dessen Innendichtung geschützt ist.
[0008] Dabei ist es sowohl bei der Herstellung als auch bei der Handhabung der Steckerteile
und des Steckers insgesamt von Vorteil, wenn nur ein Sockelabschnitt der Deckelauflageplattform
mit dem Bajonettring einstückig verbunden ist, während ein Plattenabschnitt der Deckelauflageplattform
an den Sockelabschnitt als gesondertes Bauteil ansetzbar, z.B. ansteckbar, und an
diesem befestigbar ist. Trotz der zweiteiligen Ausbildung der Deckelauflageplattform,
die der Erleichterung der Herstellung dient, hat ein so ausgebildetes Steckergehäuse
mit Deckelauflageplattform eine hinreichende Stabilität im Gebrauch.
[0009] Bei Erleichterung der Montage werden diese Eigenschaften dann noch weiter gefördert,
wenn Sockelabschnitt und Plattenabschnitt ineinanderpassende Führungsrippen und -rillen
aufweisen.
[0010] Wenn sich der Plattenabschnitt mit einem Stützabschnitt in einer Teilungsebene im
wesentlichen senkrecht zur Steckerlängsachse an dem Sockelabschnitt abstützt, ist
die Stabilität der Deckelauflageplattform besonders gut.
[0011] Die Teilungsebene kann dabei insbesondere im wesentlichen mit der Ebene des kabelanschlußseitigen
Endes des Bajonettringes zusammenfallen, was neben Herstellungserleichterungen auch
die Handhabbarkeit beim Zusammenbau und beim Gebrauch des Steckers verbessert.
[0012] Zur sicheren Halterung des Plattenabschnittes an dem Sockelabschnitt können diese
verklebt, verschraubt, verschweißt und/oder lösbar verrastet sein.
[0013] Damit der Plattenabschnitt auch als austauschbarer Emblemträger dienen kann, trägt
er vorzugsweise auf seiner Oberseite Erhebungen und/oder Vertiefungen in Form von
Buchstaben, Ziffern, Kennzeichen od. dgl. Diese können auch in einem besonderen austauschbaren
Einsatzstück des Plattenabschnittes vorgesehen sein.
[0014] Damit der Stecker gegenüber der Steckdose und der Kontakteinsatz gegenüber der Innenhülse
beim Zusammenstecken von Stecker und Steckdose zwangsläufig die richtige Position
einnehmen, hat die Innenhülse - neben der normgerechten Innenrippe für die Codierung
der Steckerdrehstellung vorzugsweise eine (weitere) axiale Innenrippe für die Codierung
der Kontakteinsatzdrehstellung.
[0015] Gemäß einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken ist der Bajonettring mit der
Innenhülse in Bajonettentriegelungsdrehstellung, d.h. in der Stellung, in welcher
der Bajonettring außer Eingriff mit der Steckdose in seine Ausgangsdrehstellung gedreht
ist, lösbar verrastet. Hierdurch ist der Stecker insgesamt einschiebefreundlich und,
verbunden mit der richtigen Drehanordnung des Kontakteinsatzes in der Innenhülse,
auch findungsfreundlich. Das anfängliche Einstecken des Steckers in die Steckdose
erfolgt somit in der lösbar fixierten Ausgangsdrehstellung des Bajonettringes, so
daß die Steckerverbindung immer leicht und schnell hergestellt werden kann. Beim Lösen
des Steckers von der Steckdose kehrt der Bajonettring durch Verdrehen aus der Verriegelungsdrehstellung
mit der Steckdose in diese lösbar fixierte Ausgangsdrehstellung zurück, so daß er
sich jederzeit für einen neuen Einsteckvorgang in der richtigen Drehorientierung befindet.
[0016] Zur lösbaren Verrastung von Bajonettring und Innenhülse weist der Bajonettring vorzugsweise
eine teilringförmige Rille auf seiner Innenseite auf, in welcher ein radialer Vorsprung
der Innenhülse geführt ist; im einen Endbereich der Rille ist ein Rastvorsprung vorgesehen,
welcher von dem Vorsprung der Innenhülse beim Verdrehen in die Raststellung überfahren
werden kann.
[0017] Der Rastvorsprung hat dabei vorzugsweise eine bei Drehung des Bajonettringes in Bajonettentriegelungsstellung
wirksame Auflaufschräge für den Vorsprung der Innenhülse und auf der in Drehrichtung
gegenüberliegenden Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante. Hierdurch wird gewährleistet,
daß der Bajonettring leicht in die lösbar fixierte Ausgangsdrehstellung gebracht werden
kann, aus dieser aber nur mit größerem Kraftaufwand wieder lösbar ist, so daß ein
ungewolltes zufälliges Lösen aus der Raststellung weitgehend vermieden ist.
[0018] Ein besonderes Erfindungsmerkmal ist ferner darin zu sehen, daß bei einem Stecker
mit einer formschlüssigen, vorzugsweise beim Einführen des Bajonettanschlußteils in
die zugehörige Steckdose zwangsläufig entriegelbaren Verriegelung des Bajonettringes
mit der Innenhülse in Bajonettentriegelungsstellung ein in Bajonettentriegelungsstellung
aus einer Öffnung im vorderen, in die Steckdose einführbaren Abschnitt des Bajonettringes
radial herausragender Entriegelungsstift vorgesehen ist, welcher sich auf einer Verriegelungsfeder
abstützt, die in Bajonettentriegelungsstellung eine Verdrehung des Bajonettringes
gegenüber der Innenhülse sperrt und beim Niederdrücken des Entriegelungsstiftes freigibt.
Bereits beim anfänglichen axialen Einführen des Bajonettringes in die Steckdose wird
der Entriegelungsstift an dem Rand der Dosenöffnung niedergedrückt. Aufgrund einer
solchen Zwangsentriegelung bzw. -verriegelung läßt sich mit einfachen technischen
Mitteln der Bajonettring gegen die Innenhülse verdrehen, wenn das Bajonettanschlußteil
in die zugehörige Steckdose eingesteckt ist, während er sonst gegenüber der Innenhülse
verriegelt gehalten ist. Dadurch können Bajonettring und Innenhülse vor dem Einstecken
des Steckers in die Dose beliebig als Einheit verdreht und in die richtige Einsteckposition
gebracht werden. Die Verriegelung wird erst beim Einstecken des Steckers in die Dose
gelöst. Durch diese Maßnahme ist die Handhabung des die Erfindung aufweisenden Steckers
noch weiter vereinfacht und erleichtert.
[0019] Damit der Entriegelungsstift beim Einstecken des Steckers in die Steckdose zwangsläufig
und leicht niedergedrückt wird, kann er vorzugsweise eine dosenzugewandte Auflaufschräge
aufweisen.
[0020] Für eine besonders sichere Abstützung auf der Verriegelungsfeder, die gleichzeitig
als Rückstellfeder für den Entriegelungsstift dient, kann sich der Entriegelungsstift
über eine Plattform auf der Verriegelungsfeder abstützen.
[0021] Der Entriegelungsstift sitzt dabei vorzugsweise außermittig an der Plattform, so
daß der Stift unter Berücksichtigung einer für die Plattform vorgesehenen inneren
Vertiefung des Bajonettringes immer in der richtigen Orientierung bezüglich der Auflaufschräge
in die Öffnung des Bajonettringes eingesetzt wird. Hierdurch wird immer eine richtige
Montage gewährleistet. Die Plattform selbst wird in der inneren Vertiefung des Bajonettringes
aufgenommen und geführt.
[0022] Eine in Axialrichtung besonders raumsparende Bauweise bei großflächiger Abstützung
des Entriegelungsstiftes und sicherer Funktion erhält man dann wenn die verriegelungsfeder
als Blattfeder ausgebildet ist.
[0023] Dabei besteht ein besonderes Merkmal der Erfindung darin, daß die Blattfeder in einer
äußeren Vertiefung der Innenhülse gehalten, bspw. eingespannt ist, und daß vorzugsweise
von dem Blattfederhauptkörper ein federnd nachgiebiger Verriegelungsabschnitt wegragt,
welcher in Bajonettentriegelungsstellung mit einer inneren Verriegelungskante des
Bajonettringes zusammenwirkt und auf welchen der Entriegelungsstift beim Niederdrücken
im Sinne eines Abhebens von der Verriegelungskante einwirkt. Auf diese Weise erfüllt
ein und dieselbe Feder sowohl die Rückstellfunktion für den Entriegelungsstift als
auch Verriegelungsfunktion, und zwar bei Aufrechterhaltung einer außerordentlich raumsparender
Bauweise.
[0024] Die zuvor genannte Möglichkeit läßt sich insbesondere dadurch verwirklichen, daß
die Verriegelungskante von einer Seitenbegrenzung der die Plattform des Entriegelungsstiftes
aufnehmenden Vertiefung des Bajonettringes gebildet ist und die Plattform etwas dünner
ist als die Tiefe der Vertiefung. Einer besonderen Verriegelungskante bedarf es dann
nicht mehr.
[0025] Eine einfache Montage und sichere Halterung der Blattfeder kann dadurch gewährleistet
werden, daß die für die Blattfeder vorgesehene Vertiefung der Innenhülse Hinterschneidungen
für die Aufnahme der Blattfederenden aufweist.
[0026] Vorzugsweise trägt die Blattfeder neben dem Verriegelungsabschnitt Erhöhungen oder
Ausprägungen, durch welche verhindert wird, daß die Blattfeder bei in dem Bajonettring
montierter Innenhülse diese aus ihrer Vertiefung springt und in den Spalt zwischen
Bajonettring und Innenhülse gelangt.
[0027] Die Leichtgängigkeit der Verdrehung der Innenhülse gegenüber dem Bajonettring wird
bei einer Weiterbildung der Erfindung dadurch gewährleistet, daß die Innenhülse zumindest
auf der Außenfläche ihres vorderen, in dem Bajonettring geführten zylindrischen Abschnittes
im Winkelabstand voneinander Führungsrippen trägt. Nur mit diesen liegt dann die Innenhülse
an der Innenfläche des Bajonettringes an. Die Führungsrippen können auf ihrer Führungsoberfläche
abgerundet sein.
[0028] Die Führungsrippen können im wesentlichen axial verlaufen. Vorzugsweise sind sie
jedoch,bspw. in einem Winkel von 45° zur Steckerlängsachse, schräg gestellt um die
Laufeigenschaften des Bajonettringes auf der Innenhülse noch weiter zu verbessern.
[0029] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren
Rückbeziehung.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1a
- in Seitenansicht einen die Erfindung aufweisenden Stecker,
- Fig. 1b
- einen Längsschnitt durch den Stecker nach Fig. 1a,
- Fig. 1c
- einen Querschnitt durch den Stecker entlang der Schnittlinie A-A von Fig. 1b,
- Fig. 2a
- eine Schrägansicht des Plattenabschnittes der Deckelaufnahmeplattform (gegenüber Fig.
1 vergrößert),
- Fig.2b
- eine Seitenansicht des Plattenabschnittes von Fig.2a,
- Fig. 2c
- einen Teilschnitt A-B gemäß Fig. 2b,
- Fig. 2d
- eine Draufsicht auf den Plattenabschnitt,
- Fig. 2e
- einen Schnitt C-D durch den Plattenabschnitt gemäß Fig. 2d,
- Fig. 2f
- eine Ansicht Z des Plattenabschnittes von Fig. 2e,
- Fig. 2g
- eine Ansicht Y des Plattenabschnittes von Fig. 2b,
- Fig. 2h
- eine Ansicht X des Plattenabschnittes gemäß Fig. 2d,
- Fig. 3a
- einen Längsschnitt durch den Bajonettring gemäß der Neuerung,
- Fig. 3b
- eine Schrägansicht Z des Bajonettringes gemäß Fig. 3a,
- Fig. 3c
- eine Ansicht X des Bajonettringes gemäß Fig. 3e,
- Fig. 3d
- die Einzelheit W aus Fig. 3c,
- Fig. 3e
- eine Seitenansicht des Bajonettringes,
- Fig. 3f
- eine Ansicht Y (teilweise weggebrochen) des Bajonettringes gemäß Fig. 3e,
- Fig. 4a
- einen Längsschnitt der Innenhülse nach der Erfindung,
- Fig. 4b
- eine Seitenansicht der Innenhülse (teilweise weggebrochen),
- Fig. 4c
- eine Ansicht X der Innenhülse gemäß Fig. 4b,
- Fig. 4d
- einen Teilschnitt A-B der Innenhülse gemäß Fig. 4a,
- Fig. 5a
- in Seitenansicht einen die Erfindung aufweisenden Stecker gemäß einer anderen Ausführungsform
mit Zwangsverriegelung von Bajonettring und Innenhülse in Bajonettentriegelungsstellung,
- Fig. 5b
- einen Längsschnitt durch den Stecker nach Fig. 5a,
- Fig. 5c
- einen Querschnitt durch den Stecker entlang der Schnittlinie A-B von Fig. 5b,
- Fig. 6a
- eine Ansicht Y (teilweise weggebrochen) des Bajonettringes gemäß Fig. 6b für einen
Stecker gemäß Fig. 5a,
- Fig. 6b
- eine Seitenansicht des Bajonettringes für den Stecker gemäß Fig. 5a,
- Fig. 7a
- einen Längsschnitt der Innenhülse für einen Stecker gemäß Ausführungsform nach Fig.
5a,
- Fig. 7b
- eine Seitenansicht der Innenhülse (teilweise weggebrochen) gemäß Fig. 7a,
- Fig. 7c
- einen Querschnitt durch die Innenhülse entlang der Schnittlinie C-D von Fig. 7b,
- Fig. 7d
- eine Ansicht W (weggebrochen) der Innenhülse gemäß Fig. 7a,
- Fig. 8a
- (vergrößert) eine Seitenansicht des Entriegelungsstiftes mit Plattform für einen Stecker
gemäß Fig. 5a,
- Fig. 8b
- eine Ansicht Z des Entriegelungsstiftes gemäß Fig. 8a,
- Fig. 9a
- eine Seitenansicht einer als Blattfeder ausgebildeten Verriegelungsfeder für einen
Stecker gemäß Fig. 5a,
- Fig. 9b
- eine Draufsicht X der Verriegelungsfeder gemäß Fig. 9a.
[0031] Der Stecker 1 für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluß von Kraftfahrzeuganhängern
hat einen Kontakteinsatz 2 mit Kontaktstiften 3, welcher in einem Gehäuse aufgenommen
ist. Das Gehäuse besteht aus einer Kappe 4 und einem Bajonettanschlußteil 5. Auf das
hintere Ende der Kappe 4 ist eine Überwurfmutter 22 zur Festlegung einer Dichtung
23 gegen das Eindringen von Feuchtigkeit an der Kabeleinführung aufgeschraubt. Das
Bajonettanschlußteil 5 dient der Verbindung mit einer Steckdose, welche entsprechende
Vorsprünge zum Eingriff in die Bajonettrillen aufweist. An dem Bajonettanschlußteil
5 ist ferner eine Deckelauflageplattform 6 vorgesehen, auf die sich der Steckdosendeckel
in Öffnungsstellung eben auflegen kann, damit dessen Innendichtung geschützt liegt.
Der Bajonettanschlußteil 5 besteht aus einer Innenhülse 7 und einem Bajonettring 8.
Der Bajonettring 8 ist auf der Innenhülse 7 drehbar gelagert. Die Kappe 4 ist mit
dem hinteren Ende der Innenhülse 7 verschraubt. Dadurch wird der Kontakteinsatz 2
gegen eine Innenschulter 24 der Innenhülse 7 gedrückt. Zur Abdichtung kann zwischen
Kappe 4 und Innenhülse 7 ein O-Ring 25 vorgesehen sein. Damit ist das Gehäuse bei
in eine Steckdose eingestecktem Stecker vollständig abgedichtet.
[0032] Die Deckelauflageplattform 6 ist an dem Bajonettring 8 befestigt und mit diesem verdrehbar.
Die Deckelauflageplattform 6 ist zweiteilig ausgebildet, und zwar besteht sie aus
einem Sockelabschnitt 9, welcher einstückig mit dem Bajonettring 8 verbunden ist,
und einem Plattenabschnitt 10, der als gesondertes Bauteil an den Sockelabschnitt
9 ansetzbar, z.B. ansteckbar, und an diesem, bspw. mittels Schraube 26, befestigbar
ist. Wie insbesondere aus den Fig. 2c, 2d, 2g und 3a - 3e ersichtlich, haben Sockelabschnitt
9 und Plattenabschnitt 10 zueinanderpassende Führungsrippen 11 und Führungsrillen
12, die ein einfaches Zusammenfügen und zuverlässiges Halten der beiden Abschnitte
9, 10 aneinander gewährleisten.
[0033] Wie insbesondere aus den Fig. 1a und 1b ersichtlich, ist der Plattenabschnitt 10
außerhalb der Steckerlängsachse A ausgehend von der Steckdosenseite in Richtung Kabelanschlußseite
schräg zur Steckerlängsachse A abfallend so angeordnet, daß sich beim Einstecken des
Steckers 1 in eine Steckdose, dessen Deckel zuverlässig eben auf die Deckelauflageplattform
6 auflegen kann.
[0034] Damit die Deckelauflageplattform 6 den auftretenden Kräften gewachsen ist, stützt
sich der Plattenabschnitt 10 mit einem Stützabschnitt 13 in einer Teilungsebene T,
welche im wesentlichen senkrecht zur Steckerlängsachse A verläuft, an dem Sockelabschnitt
ab. Die Teilungsebene T fällt im wesentlichen mit der Ebene des kabelanschlußseitigen
Endes des Bajonettringes 8 zusammen. Der Plattenabschnitt 10 trägt, wie aus Fig. 2f
ersichtlich, vorzugsweise ein Emblem zur Kennung.
[0035] Die Innenhülse 7 überragt den Bajonettring 8 steckdosenseitig, wie insbesondere aus
den Fig. 1a und 1b ersichtlich, mit einem Ringwulstansatz 14. Der Außendurchmesser
des Ringwulstansatzes 14 ist größer als der dortige Innendurchmesser des Bajonettringes
8. Ferner liegt die Innenhülse 7 mit einer steckdosenseitig weisenden Außenschulter
15 (die gleichzeitig mit der Innenschulter 24 gebildet ist) an einer Innenschulter
16 des Bajonettringes 8 axial an. Dadurch ist der Bajonettring 8 zwar gegenüber der
Innenhülse 7 leicht verdrehbar, jedoch axial unverrückbar.
[0036] Ferner ist der Bajonettring 8 mit der Innenhülse 7 in Bajonettentriegelungsstellung
lösbar verrastet. Dies ist dadurch verwirklicht, daß der Bajonettring 8 innen eine
teilringförmige Rille 17 (Fig. 3a, 3c, 3d) aufweist, in welcher ein radialer Vorsprung
18 der Innenhülse 7 (Fig. 4a, 4b und 4d) geführt ist. Im Endbereich der Rille 17 ist
ein Rastvorsprung 19 (Fig. 3d) vorgesehen, welcher beim Drehen des Bajonettringes
8 in die Bajonettentriegelungsstellung von dem Vorsprung 18 der Innenhülse 7 überfahren
wird. Der Vorsprung 18 befindet sich dann in dem Raum zwischen Rastvorsprung 19 und
dem (in Fig. 3c unteren) Ende der Rille 17 in lösbarer Arretierungsstellung. Der Rastvorsprung
19 hat gemäß Fig. 3d eine bei Drehung des Bajonettringes 8 in die Bajonettentriegelungsstellung
(in welcher die Bajonetteile des Bajonettringes außer Eingriff mit den Bajonetteilen
der Steckdose sind) wirksame Auflaufschräge für den Vorsprung 18 der Innenhülse 7
und auf der in Drehrichtung gegenüberliegenden Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante.
Die Auflaufschräge liegt in Fig. 3d oben, die Rastkante unten.
[0037] Aus den Fig. 4a und 4c ist ersichtlich, daß die Innenhülse 7 zwei axiale Innenrippen
20 und 21 hat. Diese dienen nicht nur der normgerechten Codierung der Steckerstellung,
sondern auch der Codierung der Kontakteinsatzstellung gegenüber der Steckdose. Zu
diesem Zweck haben sowohl der Kontakteinsatz 2 des Steckers 1 als auch der Kontakteinsatz
der zugeordneten Steckdose entsprechende Aussparungen, in welche die Innenrippen 20,
21 passen, so daß die beiden zueinandergehörenden Kontakteinsätze beim Einstecken
des Steckers in die Steckdose immer die richtige Orientierung zueinander haben.
[0038] Die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckers gemäß den Fig. 5a bis 9b entspricht
im wesentlichen dem erfindungsgemäßen Stecker gemäß den Fig. 1a bis 4d, er ist jedoch
mit einer Zwangsverriegelung einer Drehung der Innenhülse 7 gegenüber dem Bajonettring
8 in Bajonettentriegelungsstellung ausgestattet. Die folgende Beschreibung beschränkt
sich daher im wesentlichen auf diese Zwangsverriegelung, welche ein ungewolltes Verdrehen
der Innenhülse 7 gegenüber dem Bajonettring 8 vor dem Einstecken des Steckers 1 in
eine Steckdose verhindert. Auf diese Weise haben beim Einstecken des erfindungsgemäßen
Steckers 1 dieser Ausführungsform in eine Steckdose Bajonettring 8 und Innenhülse
7 mit dem Kontakteinsatz 2 immer die richtige Ausgangsstellung. In der Bajonettentriegelungsstellung
ragt aus einer Öffnung 27 im vordersten in die Steckdose einzuführenden Abschnitt
des Bajonettringes 8 radial ein Entriegelungsstift 28 heraus. Der Entriegelungsstift
28 stützt sich auf einer Verriegelungsfeder 29 ab, die in Bajonettentriegelungsstellung
bei nicht eingedrücktem Entriegelungsstift 28 eine Verdrehung des Bajonettringes 8
gegenüber der Innenhülse 7 sperrt und beim Niederdrücken des Entriegelungsstiftes
freigibt. Wie insbesondere aus den Fig. 5b, 8a und 8b hervorgeht, hat der Entriegelungsstift
28 an seinem aus der Öffnung 27 des Bajonettringes 8 in Bajonettentriegelungsstellung
herausragenden Abschnitt eine Auflaufschräge 30, die beim Einstecken des Steckers
1 in eine Steckdose dem Dosenrand zugewandt ist und mit diesem zusammenwirkt. Beim
Einstecken des Steckers 1 in die Steckdose wird dadurch der Entriegelungsstift 28
zwangsläufig durch den Dosenrand nach innen gedrückt. Der Entriegelungsstift 28 stützt
sich über eine Plattform 31 auf der Verriegelungsfeder 29 ab. Der Entriegelungsstift
28 sitzt dabei, wie insbesondere aus den Fig. 8a und 8b ersichtlich, außermittig an
der Plattform 31. Dementsprechend außermittig ist auch die Öffnung 27 des Bajonettringes
8 für den Durchtritt des Entriegelungsstiftes 28 bezüglich einer inneren Vertiefung
35 des Bajonettringes 8 angeordnet, welche der Aufnahme und Führung der Plattform
31 dient, wie man insbesondere aus den Fig. 5c, 6a und 6b ersieht.
[0039] Die Verriegelungsfeder 29 ist gemäß Fig. 9a und 9b als Blattfeder ausgebildet. Sie
hat eine leichte Krümmung etwa entsprechend der Umfangskrümmung einer äußeren Vertiefung
32 der Innenhülse 7, in welche sie eingespannt wird. Gemäß Fig. 9a ragt von dem Blattfederhauptkörper
ein federnd nachgiebiger Verriegelungsabschnitt 33 weg, welcher in Bajonettentriegelungsstellung
mit einer inneren Verriegelungskante 34 des Bajonettringes 8 zusammenwirkt und auf
welchen der Entriegelungsstift 28 beim Niederdrücken im Sinne eines Abhebens von der
Verriegelungskante 34 einwirkt. Die Verriegelungskante 34 ist gemäß Fig. 6b von einer
Seitenbegrenzung der die Plattform 31 des Entriegelungsstiftes 28 aufnehmenden Vertiefung
35 des Bajonettringes 8 gebildet und die Plattform 31 ist etwas dünner als die Tiefe
der Vertiefung 35, so daß sie geringfügig radial beweglich ist. Zum Einspannen der
Blattfeder 29 in die Vertiefung 32 hat letztere Hinterschneidungen 38, die insbesondere
aus den Fig. 7d und 7c ersichtlich sind.
[0040] Neben dem Verriegelungsabschnitt 33 trägt die Blattfeder 29 bspw. kalottenförmige
Erhöhungen oder Ausprägungen 36, welche verhindern, daß die Blattfeder 29 bei in den
Bajonettring 8 montierter Innenhülse 7 aus der Vertiefung 32 in den Ringspalt zwischen
Innenhülse 7 und Bajonettring 8 gelangen kann.
[0041] Damit trotz einer sicheren Führung der Innenhülse 7 an dem Bajonettring 8 eine leichte
Verdrehung gegeneinander möglich ist, trägt die Innenhülse 7 auf der Außenfläche ihres
vorderen, in dem Bajonettring 8 geführten zylindrischen Abschnittes im Winkelabstand
von bspw. 120° (vgl. Fig. 7a bis 7d) außen abgerundete, schräg zur Steckerlängsachse
A verlaufende Führungsrippen 37, welche an der Innenwandfläche des Bajonettringes
8 anliegen.
Bezugszeichenliste:
[0042]
- 1
- Stecker
- 2
- Kontakteinsatz
- 3
- Kontaktstifte
- 4
- Kappe
- 5
- Bajonettanschlußteil
- 6
- Deckelauflageplattform
- 7
- Innenhülse
- 8
- Bajonettring
- 9
- Sockelabschnitt
- 10
- Plattenabschnitt
- 11
- Führungsrippen
- 12
- Führungsrillen
- 13
- Stützabschnitt
- 14
- Ringwulstansatz
- 15
- Außenschulter
- 16
- Innenschulter
- 17
- Rille
- 18
- Vorsprung
- 19
- Rastvorsprung
- 20
- Innenrippen
- 21
- Innenrippen
- 22
- Überwurfmutter
- 23
- Dichtung
- 24
- Innenschulter
- 25
- O-Ring
- 26
- Schraube
- 27
- Öffnung
- 28
- Entriegelungsstift
- 29
- Verriegelungsfeder, Blattfeder
- 30
- Auflaufschräge
- 31
- Plattform
- 32
- Vertiefung
- 33
- Verriegelungsabschnitt
- 34
- Verriegelungskante
- 35
- Vertiefung
- 36
- Erhöhungen oder Ausprägungen
- 37
- Führungsrippen
- 38
- Hinterschneidungen
1. Stecker für eine Steckverbindung für den elektrischen Anschluß von Kraftfahrzeuganhängern,
mit einem einen Kontakteinsatz (2) mit Kontaktstiften (3) aufnehmenden Gehäuse, bestehend
wenigstens aus einer Kappe (4) und einem Bajonettanschlußteil (5) für die Verbindung
mit einer Steckdose sowie mit einer Deckelauflageplattform (6) für die Auflage des
Steckdosendeckels in Öffnungsstellung, wobei der Bajonettanschlußteil (5) aus einer
Innenhülse (7) und einem auf dieser drehbar gelagerten Bajonettring (8) besteht, wobei
die Innenhülse (7) den Bajonettring (8) steckdosenseitig mit einem Ringwulstansatz
(14) überragt, dessen Außendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Bajonettringes
(8), und wobei sich die Innenhülse (7) mit einer steckdosenseitig weisender Außenschulter
(15) an eine Innenschulter (16) des Bajonettringes (8) in Axialrichtung anlegt, und
daß der Kontakteinsatz (2) durch Verschrauben der Kappe (4) mit der Innenhülse (7)
und Drücken des Kontakteinsatzes (2) gegen eine Innenschulter (24) der Innehülse (7)
axial festgelegt wird.
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelauflageplattform (6)
an dem Bajonettring (8) befestigt und mit diesem verdrehbar ist.
3. Stecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Sockelabschnitt (9) der
Deckelauflageplattform (6) mit dem Bajonettring (8) einstückig verbunden ist, während
ein Plattenabschnitt (10) der Deckelauflageplattform (6) an den Sockelabschnitt (9)
als gesondertes Bauteil ansetzbar und an diesem befestigbar ist.
4. Stecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Plattenabschnitt (10)
mit einem Stützabschnitt (13) in einer Teilungsebene (T) im wesentlichen senkrecht
zur Steckerlängsachse (A) an dem Sockelabschnitt (9) abstützt.
5. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse
(7) eine axiale Innenrippe (21) für die Codierung der Kontakteinsatzstellung aufweist.
6. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bajonettring
(8) mit der Innenhülse (7) in Bajonettentriegelungsstellung in Drehrichtung lösbar
verrastet ist, wobei zur Verrastung von Bajonettring (8) und Innenhülse (7) der Bajonettring
(8) eine teilringförmige Rille (17) aufweist, in welcher ein radialer Vorsprung (18)
der Innenhülse (7) geführt ist, und im einen Endbereich der Rille (17) ein Rastvorsprung
(19) vorgesehen ist.
7. Stecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastvorsprung (19) eine bei
Drehung des Bajonettringes (8) in Bajonettentriegelungsstellung wirksame Auflaufschräge
für den Vorsprung (18) der Innenhülse (7) und auf der in Drehrichtung gegenüberliegenden
Seite eine verhältnismäßig steile Rastkante hat.
8. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit einer formschlüssigen, beim Einführen
des Bajonettanschlußteils (5) in die zugehörige Dose zwangsläufig entriegelbare Verriegelung
des Bajonettringes (8) mit der Innenhülse (7) in Bajonettentriegelungsstellung, gekennzeichnet
durch einen in Bajonettentriegelungsstellung aus einer Öffnung (27) des Bajonettringes
(8) radial herausragenden Entriegelungsstift (28), welcher sich auf einer Verriegelungsfeder
(29) abstützt, die in Bajonettentriegelungsstellung eines Verdrehung des Bajonettringes
(8) gegenüber der Innenhülse (7) sperrt und beim Niederdrücken des Entriegelungsstiftes
(28) freigibt.
9. Stecker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Entriegelungsstift (28) sich
über eine Plattform (31) auf der Verriegelungsfeder (29) abstützt.
10. Stecker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (31) in einer inneren
Vertiefung (35) des Bajonettringes (8) aufgenommen und geführt ist.
11. Stecker nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsfeder
(29) als Blattfeder ausgebildet ist.
12. Stecker nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (29) in einer
äußeren Vertiefung (32) der Innenhülse (7) gehalten, vorzugsweise eingespannt ist,
und daß von dem Blattfederhauptkörper ein federnd nachgiebiger Verriegelungsabschnitt
(33) wegragt, welcher in Bajonettentriegelungsstellung mit einer inneren Verriegelungskante
(34) des Bajonettringes (8) zusammenwirkt und auf welchen der Entriegelungsstift (28)
beim Niederdrücken im Sinne eines Abhebens von der Verriegelungskante (34) einwirkt.
13. Stecker nach den Ansprüchen 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung
(32) der Innenhülse (7) Hinterschneidungen (38) für die Aufnahme der Blattfederenden
aufweist.
14. Stecker nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder
(29) neben dem Verriegelungsabschnitt (33) Erhöhungen oder Ausprägungen (36) aufweist.
15. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse
(7) zumindest auf der Außenfläche ihres vorderen, in dem Bajonettring (8) geführten
zylindrischen Abschnitt im Winkelabstand Führungsrippen (37) trägt, die vorzugsweise
im wesentlichen axial oder zur Längsachse schräg gestellt sind.
1. A plug for a plug-in connection for the electrical connection of motor-vehicle trailers,
having a housing receiving a contact insert (2) with contact pins (3), consisting
at least of a cap (4) and a bayonet-joint part (5) for the connection to a socket
as well as with a lid bearing platform (6) for the support of the socket lid in the
open position, in which respect the bayonet-joint part (5) consists of a inner sleeve
(7) and a bayonet ring (8) mounted rotatably on this, in which respect the inner sleeve
(7) projects beyond the bayonet ring (8) at the socket side with an annular bead extension
(14), the outside diameter of which is greater than the inside diameter of the bayonat
ring (8), and in which respect the inner sleeve (7) applies itself in the axial direction
with an outside shoulder (15) pointing to the socket side against an inside shoulder
(16) of the bayonet ring (8), and in that the contact insert (2) is axially secured
by screwing the cap (4) to the inner sleeve (7) and pressing the contact insert (2)
against an inside shoulder (24) of the inner sleeve (7).
2. A plug as in claim 1, characterised in that the lid bearing platform (6) is fastened
to the bayonet ring (8) and is rotatable with this.
3. A plug as in claim 2, characterised in that only a base portion (9) of the lid bearing
platform (6) is connected in one piece to the bayonet ring (8), whilst a plate portion
(10) of the lid bearing platform (6) can be applied as a separate component to the
base portion (9) and can be fastened to this.
4. A plug as in claim 3, characterised in that the plate portion (10) is supported with
a supporting portion (13) in a plane of division (T) substantially normal to the longitudinal
axis (A) of the plug against the base portion (9).
5. A plug as in any of claims 1 to 4, characterised in that the inner sleeve (7) has
an axial inner rib (21) for the coding of the contact insert position.
6. A plug as in any of claims 1 to 5, characterised in that the bayonet ring (8) is located
releasably with the inner sleeve (7) in the bayonet unlocking position in the direction
of rotation, in which respect for the location of the bayonet ring (8) and the inner
sleeve (7) the bayonet ring (8) has a partial-ring-shaped groove (17), in which a
radial projection (18) of the inner sleeve (7) is guided, and a detent projection
(19) is provided in the one end region of the groove (17).
7. A plug as in claim 6, characterised in that the detent projection (19) has a run-up
slope, effective upon rotation of the bayonet ring (8) in the bayonet unlocking position,
for the projection (18) of the inner sleeve (7), and on the opposite side in the direction
of rotation has a comparatively steep detent edge.
8. A plug as in any of claims 1 to 7, with a form-locking locking, positively unlockable
upon insertion of the bayonet-joint part (5) into the associated socket, of the bayonet
ring (8) with the inner sleeve (7) in the bayonet unlocking position, characterised
by an unlocking pin (28) which in the bayonet unlocking position protrudes from an
aperture (27) of the bayonet ring (8) and which is supported on an unlocking spring
(29), which in the bayonet unlocking position blocks rotation of the bayonet ring
(8) relative to the inner sleeve (7) and releases same upon depressing of the unlocking
pin (28).
9. A plug as in claim 8, characterised in that the unlocking pin (28) is supported on
the locking spring (29) by way of a platform (31).
10. A plug as in claim 9, characterised in that the platform (31) is received and guided
in an inner depression (35) of the bayonet ring (8).
11. A plug as in any of claims 8 to 10, characterised in that the locking spring (29)
is designed as a leaf spring.
12. A plug as in claim 11, characterised in that the leaf spring (29) is held, preferably
clamped, in an outer depression (32) of the inner sleeve (7), and in that from the
main body of the leaf spring there protrudes a resiliently pliant locking portion
(33), which in the bayonet unlocking position collaborates with an inner locking edge
(34) of the bayonet ring (8) and on which the unlocking pin (28) acts upon the depressing
in the sense of a raising from the locking edge (34).
13. A plug as in claims 11 or 12, characterised in that the depression (32) of the inner
sleeve (7) has undercuts (38) for the reception of the ends of the leaf spring.
14. A plug as in any of claims 11 to 13, characterised in that the leaf spring (29) has,
besides the locking portion (33), elevations or prominences (36).
15. A plug as in any of claims 1 to 14, characterised in that the inner sleeve (7) carries,
at least on the outer surface of its front cylindrical portion guided in the bayonet
ring (8), at an angular spacing guide ribs (37) which are preferably positioned substantially
axially or inclined with regard to the longitudinal axis.
1. Connecteur pour la connexion électrique de remorques de véhicules, comportant un boîtier
qui reçoit un porte-contacts (2) pour-vu de broches de contact (3) et comprend au
moins une coiffe (4) et une partie de connexion à baïonnette (5) pour la liaison avec
un socle de prise femelle ainsi qu'une plaque d'appui (6) sur laquelle repose le couvercle
du socle en position ouverte, la partie de connexion à baïonnette (5) étant formée
d'un manchon intérieur (7) et d'une bague à baïonnette (8) montée tournante sur celle-ci,
le manchon intérieur (7) dépassant côté socle par rapport à la bague à baïonnette
(8) par un rebord annulaire (14) dont le diamètre extérieur est supérieur au diamètre
intérieur de la bague à baïonnette (8), le manchon intérieur (7), par un épaulement
extérieur (15) dirigé côté socle, venant en appui dans la direction axiale sur un
épaulement intérieur (16) de la bague à baïonnette (8) et le porte-contacts (2) étant
immobilisé dans la direction axiale par vissage de la coiffe (4) sur le manchon intérieur
(7) et application du porte-contacts (2) contre un épaulement interne (24) du manchon
intérieur (7).
2. Connecteur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la plaque d'appui
(6) pour le couvercle est fixée sur la bague à baïonnette (8) et peut tourner avec
celle-ci.
3. Connecteur selon la revendication 2, caractérisé par le fait que seule une partie
embase (9) de la plaque d'appui (6) pour le couvercle forme un ensemble monobloc avec
la bague à baïonnette (8) tandis qu'une partie plaque (10) de la plaque d'appui (6)
est montée et fixée en tant qu'élément séparé sur la partie embase (9).
4. Connecteur selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la partie plaque
(10) prend appui sur la partie embase (9) par l'intermédiaire d'une partie d'appui
(13) dans un plan de joint (T) sensiblement perpendiculaire à l'axe longitudinal (A)
du connecteur.
5. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le manchon
intérieur (7) présente une nervure intérieure (21) pour le repérage de la position
du porte-contacts.
6. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que la bague
à baïonnette (8) est liée par encliquetage au manchon intérieur (7) avec possibilité
de démontage dans le sens de rotation dans la position déverrouillée, la bague à baïonnette
(8) présentant pour son encliquetage sur le manchon intérieur (7) une rainure (17)
en forme de secteur d'anneau dans laquelle pénètre une saillie (18) radiale du manchon
intérieur (7), un ergot d'encliquetage (19) étant prévu dans une zone terminale de
la rainure (17).
7. Connecteur selon la revendication 6, caractérisé par le fait que l'ergot d'encliquetage
(19) présente une rampe d'entrée pour la saillie (18) du manchon intérieur (7) qui
agit lorsque la bague à baïonnette (8) est tournée dans la position déverrouillée
et, de l'autre côté dans la direction de rotation, un bord d'encliquetage relativement
raide.
8. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 7 à verrouillage par complémentarité
de forme de la bague à baïonnette (8) sur le manchon intérieur (7) lors de l'introduction
de la partie de connexion à baïonnette (5) dans le socle de prise femelle associé,
déverrouillable dans la position déverrouillée du connecteur, caractérisé par un doigt
de déverrouillage (28) qui, en position déverrouillée, fait saillie radialement par
une ouverture (27) de la bague à baïonnette (8) et prend appui sur un ressort de verrouillage
(29) qui, en position déverrouillée, empêche une rotation de la bague à baïonnette
(8) par rapport au manchon (7) et libère la dite bague lorsque le doigt de déverrouillage
(28) est enfoncé.
9. Connecteur selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le doigt de déverrouillage
(28) prend appui sur le ressort de verrouillage (29) par l'intermédiaire d'une surface
plane (31).
10. Connecteur selon la revendication 9, caractérisé par le fait que la surface plane
(31) est logée et guidée dans une cavité intérieure (35) de la bague à baïonnette
(8).
11. Connecteur selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé par le fait que le ressort
de verrouillage (29) est agencé sous forme de ressort à lame.
12. Connecteur selon la revendication 11, caractérisé par le fait que le ressort à lame
(29) est tenu dans une cavité extérieure (32) du manchon intérieur (7), de préférence
y est encastré, et par le fait qu'une partie de verrouillage (33) élastique fait saillie
par rapport au corps principal du ressort et coopère en position de verrouillage de
la baïonnette avec un bord de verrouillage (34) de la bague à baïonnette (8), partie
de verrouillage sur laquelle le doigt de déverrouillage (28) agit dans le sens du
dégagement du bord de verrouillage (34) lorsqu'il est enfoncé.
13. Connecteur selon les revendication 11 ou 12, caractérisé par le fait que la cavité
(32) du manchon intérieur (7) présente des découpes (38) destinées à recevoir les
extrémités du ressort à lame.
14. Connecteur selon l'une des revendication 11 à 13, caractérisé par le fait que le ressort
à lame (29) présente à proximité de la partie de verrouillage (33) des surélévations
ou des déformations en relief (36).
15. Connecteur selon l'une des revendication 1 à 14, caractérisé par le fait que le manchon
intérieur (7), au moins sur la surface extérieure de sa partie antérieure cylindrique
pénétrant dans la bague à baïonnette (8), porte des nervures de guidage (37) espacées
angulairement qui de préférence s'étendent dans la direction axiale ou sont inclinées
par rapport à l'axe longitudinal.