| (19) |
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(11) |
EP 0 249 234 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.08.1994 Patentblatt 1994/33 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1989 Patentblatt 1989/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.06.1987 |
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| (54) |
Abblasvorrichtung zum kontinuierlichen beidseitigen Beschichten von Metallband
Blow-off device for the continuous two-sided coating of strip metal
Dispositif d'évacuation pour couvrir bilatéralement en continu un ruban à métaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FR GB IT LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.06.1986 DE 3619805
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.1987 Patentblatt 1987/51 |
| (73) |
Patentinhaber: DUMA Konstruktionsbüro |
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D-47167 Duisburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pannenbecker, Heinrich
D-4100 Duisburg 18 (DE)
- Jabs, Ronald
D-4130 Moers 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 162 989 DE-C- 2 332 532
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DE-A- 3 233 963 US-A- 3 941 086
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, unexamined applications, C Field, Vol. 9, No. 301, 28.
November 1985, THE PATENT OFFICE JAPANESE GOVERNMENT, Seite 27 C 316
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, unexamined applications, C Field, Vol. 9, No. 222, 9. September
1985, THE PATENT OFFICE JAPANESE GOVERNMENT, Seite 29 C 302
- FAG Publ.Nr. RM 41 141 DB, 1983, FAG, Prozessautomatisierungssysteme für Feuerverzinkungslinien
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abblasen von überflüssigem Beschichtungsmaterial
beim kontinuierlichen beidseitigen Beschichten von Metallband, insbesondere beim Verzinken
von Stahlband, mit einer parallel zur Metallbandfläche angeordneten, druckluftbeaufschlagten
Abblasdüse, deren Düsenspalt durch zwei gegeneinander versteiibare Düsenlippen gebildet
wird, wobei die Spaltlänge der Abblasdüse größer ist als die Breite des Metallbandes
und wobei ein von der Abblasdüse geführtes Abdeckelement vorgesehen ist, durch das
die Druckluftzufuhr zum Düsenspalt im Bereich außerhalb der an die Metaiibandbreite
jeweils angepaßten Spaltlänge abdeckbar ist.
[0002] Eine solche Vorrichtung gehört zum Stand der Technik (US 3941086). Beim beidseitigen
Beschichten von Metallband ist auf beiden Seiten des aus einem Beschichtungsmittelbad
herausgeführten Bandes jeweils eine Abblasdüse angeordnet. Um Ungenauigkeiten in der
Breite des zu beschichtenden, an der Abblasdüse vorbeigeführten Metallbandes zu berücksichtigen,
muß die Länge der Abblasdüse stets um einen Sicherheitsabstand größer sein als die
Bandbreite, damit auch im Bereich der Bandkante ein sicheres Abblasen erfolgen kann.
Bei der bekannten Vorrichtung sind Schieberstangen vorgesehen, welche als Abdeckelemente
dienen und von der Abblasdüse geführt werden. Hierdurch ist die Spaltlänge an die
Metallbandbreite anpassbar.
[0003] Aus dem Stand der Technik ist es weiterhin bekannt, im Kantenbereich des Bandes zusätzliche
Druckluftdüsen, sogenannte Kantendüsen einzusetzen, die Luftverwirbelungen an den
Kanten durch gezieltes Anblasen derselben verringert. Diese Maßnahme erfolgt zur Vermeidung
von Geräuschen infolge des Vorbeistreichens von Druckluft an den Bandkanten, was auch
mit einer Qualitätsbeeinträchtigung der Bandbeschichtung einhergeht, da die Beschichtung
im Bereich der Bandkanten ungleichmäßig wird. Es ist bekannt, diese Kantendüsen extern
an den betreffenden Stellen auf die jeweilige Bandkante gerichtet einzustellen. Die
manuelle Einstellung der Kantendüsen hinsichtlich der Blasrichtung und der Luftmenge
ist jedoch sehr aufwendig und muß bei sich ändernder Metallbandbreite stets neu erfolgen.
Darüber hinaus tritt hierdurch eine zusätzliche Druckluftmenge beim Abblasen auf,
die, da das Abblasen in unmittelbarer Umgebung des Beschichtungsmittelbades erfolgt,
eine vermehrte Schlackenbildung auf der Oberfläche des Beschichtungsmittels begünstigt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, daß sie eine verbesserte Handhabbarkeit ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Abdeckelement ein flexibles
Führungsband ist, welches entlang einer Längsnut im Bereich des Düsenspaltes bewegbar
ist, und daß an dessen die Spaltlänge zur Metallbandkante hin begrenzender Seite ein
verschiebbarer Block und eine auf dem Kantenbereich des Metallbandes einwirkende Kantendüse
angeordnet sind.
[0006] Die konstruktive Einheit von Abblasdüse, Kantendüse und Führungsband gewährt sowohl
eine funktionssichere manuelle Einstellung der Abblasbedingungen als auch die Möglichkeit
einer automatischen Verstellung der Düsenspaltlänge infolge eines das Führungsband
steuernden motorischen Antriebs, so daß eine ständige Anpassung der Abblasbedingungen
an den jeweiligen Bandverlauf erfolgen kann.
[0007] Weitere besondere Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer mehrere Ausführungsbeispiele zeigenden
Zeichnung erläutert.
[0009] Hierbei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Querschnitt der in Fig. 2 eingezeichneten
Linie A-A;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Bereichs von Führungsband und Kantendüse
nach dem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels einschließlich
der externen Komponenten;
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel; und
Fig. Seinen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel.
[0010] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Abblasdüse 1 mit ihrem Düsenspalt
2 in einem gewissen Abstand zu einer Seitenfläche des an ihr vorbeigeführten zu beschichtenden
Metallbandes 33 angeordnet. Die Abblasluft wird zunächst aus einer externen Druckluftquelle
in die Kammer a der Abblasdüse 1 eingeleitet und tritt durch eine Lochwand 19 in eine
Vorkammer b ein. Von der Vorkammer b gelangt die Druckluft durch eine Filterscheibe
8, die aus einem porösen Material, insbesondere aus Sinterbronze mit einer Porenweite
von mindestens 80 µm besteht, in den Düsenraum c. Der Düsenraum c wird durch Düsenlippen
4 gebildet, die einander gegenüberstehend den Düsenspalt 2 freigeben. Jede der beiden
Düsenlippen 4 ist an dem entsprechenden oberen bzw. unteren Gehäuseteil der Abblasdüse
1, d.h. am Oberteil 3 bzw. am Grundkörper 5, durch Schraubverbindungen befestigt.
Während der Grundkörper 5 ortsfest ist, ist das Oberteil 3 der Abblasdüse verformbar,
so daß der Düsenspalt 2 durch Verstellung einer zwischen dem unteren und dem oberen
Teil des Gehäuses wirkenden Stellschraube 7 in seiner Größe stufenlos vom Außenbereich
der Düse 1 aus verstellbar ist.
[0011] Hierdurch läßt sich die Menge der auf das Band einströmenden Abblasluft einstellen.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind über der Breite der Abblasdüse mehrere Stellschrauben
7 vorgesehen, so daß das Profil der Druckluftverteilung über der Breite des Metallbandes
33 variabel einstellbar ist. Hierdurch kann die Abblasvorrichtung z.B. an über den
Verlauf der Bandbreite auf unterschiedliche Viskositätsverhältnisse des Beschichtungsmittels
im Bereich derAbblasdüse 1 durch entsprechende Dosierung der Druckluft angepaßt werden.
[0012] Die gesamte Abblasdüse 1 ist, bezogen auf einen Drehpunkt 32, gegenüber der Vertikalen
zur Bandlaufrichtung um einen Winkel von ±20° schwenkbar.
[0013] Im Bereich der Verbindung zwischen Düsenlippen 4 und Oberteil 3 bzw. Grundkörper
5 sind über die Länge der Abblasdüse 1 Längsnuten 12 vorgesehen, durch die ein Führungsband
11 (Fig. 2) bewegbar ist. Das Führungsband 11 ist ein flexibles Stahlband, welches
im Bereich außerhalb derAbblasdüse in einem seitlich an die Abblasdüse 1 angebrachten
zylindrischen Körper 13 geführt ist und an seinem der Abblasdüse 1 abgewandten Ende
mit einem motorischen Antrieb gekoppelt ist.
[0014] Die Drehbewegung des motorischen Antriebs wird auf diese Weise in eine lineare Bewegung
des Führungsbandes 11 in den Nuten 12 der Abblasdüse 1 umgesetzt. Wie aus Fig. 4 hervorgeht,
ist an beiden Seiten der Abblasdüse 1 je ein zylindrischer Körper 13 vorgesehen, der
jeweils ein Führungsband 11 trägt, so daß sich eine symmetrische Anordnung ergibt.
An dem zur Abblasdüse 1 hinweisenden Ende eines jeden Führuhgsbandes 11 ist je ein
Schieberblock 17 und je eine Kantendüse 21 befestigt, die somit gemeinsam mit dem
jeweils zugehörigen Führungsband 11 entlang derAbblasdüse 1 verschieblich sind.
[0015] Der Schieberblock 17 bildet die Trennfläche zwischen dem für den Druckluftaustritt
freigegebenen Bereich des Düsenspaltes und dem durch das Führungsband 11 für die Druckluft
abgedeckten Bereich der Düsenspaltlänge und verhindert einen übergang der Druckluft
aus dem offenen, bandseitigen Innenbereich in den verdeckten Bereich. Im Betrieb ist
die Lage des Führungsbandes 11 so eingestellt, daß die Kantendüsen 21 stets auf den
Bereich der Kanten des Metallbandes 33 gerichtet sind, und daßjederder beiden offenen
Innenbereiche etwa die Hälfte der Metallbandbreite überstreicht. Die Zuführung der
Kantenabblasluft zu den Kantendüsen 21 erfolgt durch einen flexiblen Stahlschlauch
24, der am Führungsband 11 angeordnet ist. Dieser ist einerseits mit dem Bereich der
Kantendüse 21 verbunden und mündet andererseits in den zylindrischen Körper 13 am
Rande der Abblasdüse 1 und ist dort mit der Druckluftquelle 34 verbunden.
[0016] Der Schieberblock 17 weist ein mit dem Düsenspalt 2 fluchtendes und in diesen eingreifendes
Schmutzabweisungsblech 20 auf. Das Schmutzabweisungsblech 20 wird zum Zwecke der Reinigung
des Düsenspaltes von Resten des Beschichtungsmittels in einem Reinigungshub über den
verschmutzten Bereich des Düsenspaltes verfahren. Dieser Reinigungshub erfolgt z.B.
während der Umrüstung von einer Metallbandbreite auf die nächste. Hierbei wird das
Schmutzabweisungsblech 20 durch den Antrieb 13 mittels des Führungsbandes 11 in einem
Schnellgang zur Vorrichtungsmitte und wieder zurück in die Arbeitsstellung gebracht.
Während des Reinigungshubes werden die Kantendüsen 21 mit dem maximal zur Verfügung
stehenden Druck der Kantenabblasluft 22 beaufschlagt.
[0017] Fig. 4 zeigt die dargestellte Anordnung nach dem ersten Ausführungsbeispiel im Zusammenhang
mit den für einen automatischen Betrieb vorgesehenen externen elektronischen Komponenten.
Der im zylindrischen Körper 13 befindliche motorische Antrieb wird von einem Rechner
16 angesteuert, der von den Meßfühlern 15 ein Sensorsignal entsprechend der von diesen
gemessenen Breite des vorbeigeführten Metallbandes 33 erhält. Hierdurch wird durch
das Verstellen des Führungsbandes 11 die wirksame Düsenspaltlänge für den Druckluftaustritt
freigegeben und die Kantendüse 21 entsprechend der Bandbreite positioniert.
[0018] Weiterhin sind Sensoren 25 vorgesehen, die die Schichtdicke des mit dem Beschichtungsmittel
versehenen Metallbandes 33 messen und diesen Meßwert ebenfalls in den Rechner 16 einspeisen.
Zur Regelung der Beschichtungsdicke auf den gewünschten Sollwert wird einerseits die
Menge der dem wirksamen Düsenspalt zugeführten Abblasluft 18 überein Regelventil 27
und zum anderen die Kantenabblasluft22fürdie Kantendüsen 21 überein Regelventil26
eingestellt.
[0019] Die eingestellte Menge derAbblasluft tritt übereine rohrförmige Offnung am Außenmantel
des zylindrischen Körpers 13 in die Abblasdüse 1 ein und wird von dort aus durch den
Innenraum der Abblasdüse 1 in den in Fig. 1 dargestellten Druckluftraum a geführt.
Dadurch, daß auf der gesamten Länge der Abblasdüse 1 vor dem Düsenspalt 2 die Filterscheibe
8 angeordnet ist, wird eine Verwirbelung der Druckluft im Bereich des Düsenspaltes
verhindert, da die poröse Filterscheibe der bereitgestellten Druckluft einen Widerstand
bietet, so daß sich Druckunterschiede entlang des Düsenspaltes ausgleichen.
[0020] Die vom Regelventil 26 eingestellte Menge der Kantenabblasluft 22 wird über eine
entsprechende Öffnung auf der Deckelseite des zylindrischen Körpers 13 dem flexiblen
Schlauch 24 und somit den Kantendüsen 21 zugeführt.
[0021] In Fig. 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, welches
sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, daß an der dem
Beschichtungsmittelbad 31 zugewandten Seite des Grundkörpers 5 der Abblasdüse 1 zusätzlich
ein Wärmeschutzblech 29 mit einer dieses gegen den Grundkörper 5 isolierenden Zwischenschicht
30 aufweist. Hierdurch werden thermisch bedingte Verformungen der Abblasdüse 1 und
dadurch hervorgerufene Betriebsstörungen, insbesondere beim automatischen Betrieb,
wirksam vermieden.
[0022] Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 6 dargestellt, welches
sich vom ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, daß im nicht durch
das Metallband 33 abgedeckten Bereich des Außenraumes um die Abblasdüse 1 ein Schutzblech
28 vorgesehen ist. Hierdurch wird vermieden, daß durch die Strömung der Druckluft
bedingt Schmutzpartikel aus der Umgebung in den Bereich des zu beschichtenden Bandes
33 gezogen werden und dieses dadurch verunreinigen können. Weiterhin dient dieses
Schutzblech 28 auch einer Verringerung der durch die Luftströmung bedingten Schallemission
sowie der Übertragung der Wärme des Beschichtungsmittelbades 31 auf die Abblasdüse
1.
1. Vorrichtung zum Abblasen von überflüssigem Beschichtungsmaterial beim kontinuierlichen
beidseitigen Beschichten von Metallband, insbesondere beim Verzinken von Stahlband,
mit einer parallel zur Metallbandfläche (33) angeordneten, druckluftbeaufschlagten
Abblasdüse (1), deren Düsenspalt (2) durch zwei gegeneinander verstellbare Düsenlippen
(4) gebildetwird, wobei die Spaltlänge der Abblasdüse (1) größer ist als die Breite
des Metallbandes und wobei ein von der Abblasdüse (1) geführtes Abdeckelement (11)
vorgesehen ist, durch das die Druckluftzufuhr zum Düsenspalt (2) im Bereich außerhalb
der an die Metallbandbreite jeweils angepaßten Spaltlänge abdeckbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement ein flexibles Führungsband (11) ist, welches entlang einer Längsnut
(12) im Bereich des Düsenspaltes bewegbar ist, und daß an dessen die Spaltlänge zur
Metallbandkante hin begrenzender Seite ein verschiebbarer Block (17) und eine auf
den Kantenbereich des-Metallbandes einwirkende Kantendüse (21) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsband (11)
durch einen als Stellmotor zur automatischen Verstellung der Spaltlänge wirkenden
motorischen Antrieb bewegbar ist, der mit dem Ausgang eines Rechners (16) verbunden
ist, dessen Eingangssignal durch die die Breite des Metallbandes erfassenden Meßfühler
(15) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich
der Verbindungsstelle zwischen Führungsband (11) und Kantendüse (21) angebrachte Schieberblock
(17) ein mit dem Düsenspalt (2) fluchtendes und in diesen eingreifendes Schmutzabweisungsblech
(20) zur Reinigung des Düsenspaltes (2) von Resten des Beschichtungsmaterials aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Führungsband
(11) ein flexibler Metallschlauch (24) angeordnet ist, durch den die Druckluftzufuhr
zu den Kantendüsen (21) erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
den Abstand der Düsenlippen (4) bestimmte Breite des Düsenspaltes (2) durch eine von
außerhalb der Vorrichtung zugängliche Stellschraube (7) stufenlos verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stellschrauben
(7) entlang der Düsenspaltlänge vorgesehen sind, durch die das Intensitätsprofil der
Druckluftabblasung entlang der Spaltlänge veränderbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Druckluftregelung vorgesehen ist, derart, daß durch die Signale der die Schichtdicke
des Metallbandes messenden Sensoren (25), die dem Rechner (16) zugeleitet werden,
mittels der mit dem Ausgang des Rechners (16) verbundenen Regelventile (26) für die
Kantenabblasluft bzw. Regelventile (27)fürdieAbblasdüsenluftdieden Kantendüsen (21)
bzw. den Abblasdüsen (1) zugeführten Mengenanteile der Druckluft einstellbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im
gesamten Bereich der Länge der Abblasdüse (1) zwischen dem Düsenspalt (2) und der
Stellschraube (7) ein Filterstück (8) aus einem porösen Material vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterstück (8) aus
Sinterbronze mit einer Porengröße von mindestens 80 µm besteht.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abblasdüse (1) mit einem die Düse in dem nicht durch das Metallband abgedeckten Bereich
des Außenraumes abschirmenden Schutzblech (28) umgeben ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Beschichtungsmittelbad (31) zugewandten Teile der Abblasdüse (1) durch ein Hitzeschild
(29, 30) verkleidet sind.
1. Device for blowing-off excess coating material in the continuous two-sided coating
of strip metal, in particular in the galvanizing of strip steel, with a compressed
air admitting blow-off nozzle (1), arranged parallel to the strip metal surface (33),
the nozzle gap (2) of which is formed by two mutually adjustable nozzle lips (4),
the gap length of the blow-off nozzle (1) being greater than the width of the strip
metal, whereby a cover element (11), guided by the blow-off nozzle (1), is provided,
by which element the compressed air supply to the nozzle gap (2) can be covered in
the region outside the gap length adapted in each case to the strip metal width characterized
in that the covering element is a flexible guide strip (11), which can be moved along
a longitudinal groove (12) in the region of the nozzle gap, and in that, on its side
limiting the gap length towards the strip metal edge, a displaceable block (17) and
an edge nozzle (21) acting on the edge region of the strip metal are arranged.
2. Device according to Claim 1,
characterized in that the guide strip (11) can be moved by a motorized drive, acting
as servomotor for the automatic adjustment of the gap length, which drive is connected
to the output of a computer (16), the input signal of which is formed by the measuring
sensor (15) registering the width of the strip metal.
3. Device according to Claim 1 or 2,
characterized in that the slide block (17), fitted between guide strip (11) and edge
nozzle (21), has a dirt-repelling plate (20), flush with the nozzle gap (2) and engaging
in the latter, for cleaning the nozzle gap (2) of remains of coating material.
4. Device according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that on the guide strip (11) there is arranged a flexible metal tube
(24), through which the compressed air supply to the edge nozzles (21) takes place.
5. Device according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that the width of the nozzle gap (2) determined by the spacing of
the nozzle lips (4) can be adjusted infinitely variably by an adjusting screw (7)
accessible from outside the device.
6. Device according to Claim 5,
characterized in that a plurality of adjusting screws (7) are provided along the nozzle
gap length, by which the intensity profile of the compressed air blow-off along the
gap length can be varried.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a compressed air
control is provided in such a way that, by the signals of the sensors (25) measuring
the layer th ickness of the strip metal, which are fed to the computer (16), the quantitative
proportions of compressed air supplied to the edge nozzles (21) and to the blow-off
nozzles (1) can be set respectively by means of the control valve (26) for the edge
blow-off air and control valves (27) for the blow-off edge blow-off air and control
valves (27) for the blow-off nozzle air, which are connected to the output of the
computer (16).
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that a filter
piece (8) of a porous material is provided in the entire region of the length of the
blow-off nozzle (1) between the nozzle gap (2) and the adjusting screw (7).
9. Device according to Claim 8,
characterized in that the filter piece (8) consists of sintered bronze with a pore
size of at least 80 µm.
10. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that the blow-off nozzle (1) is surrounded by a protective plate
(28) shielding the nozzle in the region of the outer area not covered by the strip
metal.
11. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that the parts of the blow-off nozzle (1) facing the coating agent
bath (31) are lined by a thermal shield (29,30).
1. Dispositif pour faire disparaître en soufflant la matière de placage superflue
lors du placage bilatéral en continu d'un feuillard métallique, en particulier lors
de la galvanisation d'un feuillard d'acier, avec une buse d'évacuation par soufflage
(1) disposée parallèle à la surface du feuillard métallique (33), actionnée à l'air
comprimé, dont la fente de buse (2) est formée par deux lèvres de buse (4) mobiles
l'une par rapport l'autre, la longueur de fente de la buse d'évacuation par soufflage
(1) étant plus grande que la largeurdu feuillard métallique, et etant prévu un element
de recouvrement (11) guide par la buse d'évacuation par soufflage (1), par lequel
l'amenée d'air à la fente de buse (2) peut être recouverte dans la région à l'extérieur
de la longueur de fente ajustée respectivement à la largeur du feuillard mêtalli-
que, caractérisé par le fait que l'élément de recouvrement est une bande de guidage
(11) flexible, qui peut être déplacée le long d'une rainure longitudinale (12) dans
la région de la fente de buse, et qu'un bloc coulissant (17) et une buse d'arête (21)
agissant surla région d'arête du feuillard métallique sont disposés sur la face de
celle-ci limitant la longueur de fente en direction de l'arête du feuillard métallique.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que la bande de guidage (11) peut être déplacée par un entraînement
motorisé agissant comme moteur de déplacement pour le réglage automatique de la longueur
de fente, qui est relié à la sortie d'un calculateur (16) dont le signal d'entrée
est formé par des capteurs de mesure (15) mesurant la largeur du feuillard métallique.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait que le bloc coulissant (17) logé dans la région du point de
liaison entre la bande de guidage (11) et la buse d'arête (21) présente une tôle déflectrice
de saleté (20) alignée avec la fente de buse (2) et en prise dans celle-ci, pour le
nettoyage de la fente de buse (2) de restes de matière de placage.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait qu'un
tuyau métallique flexible (24) est disposé sur la bande de guidage (11), par lequel
se produit l'amenée d'air comprimé aux buses d'arête (21).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la
largeur de la fente de buse (2) déterminée par l'écartement des lèvres de buse (4)
peut être réglée en continu par une vis de réglage (7) accessible depuis l'extérieur
du dispositif.
6. Dispositif selon la revendiaction 5,
caractérisé par le fait que plusieurs vis de réglage (7) sont prévues le long de la
longueur de la fente de buse, par lesquelles le profil d'intensité du soufflage d'air
comprimé d'évacuation peut être modifié.
7. Dispositif selon l'une des revendication 1 à 6, caractérisé par le fait qu'une
régulation de l'air comprimé est prévue de teille manière que par l'intermédiaire
de valves de réglage (26) pour l'air d'évacuation par soufflage d'arête ou de valves
de réglage (27) pour l'air de buse d'évacuation par soufflage reliées à la sortie
du calculateur (16), les portions quantitatives d'air comprimé envoyées aux buses
d'arête (21) ou aux buses d'évacuation par soufflage (1) peuvent être modifiées par
les signaux des capteurs (25) mesurant l'épaisseur de couche du feuillard métallique
qui sont encoyés au calculateur (16).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
qu'une pièce de filtration (8) en matériaux poreux est prévue dan tout la région de
la longueur de la buse d'évacuation par soufflage (1) entre la fente de buse (2) et
la vis de réglage (7).
9. Dispositif selon la revendiaction 8,
caractérisé par le fait que la pièce de filtration (8) est formée de bronze fritté
avec une dimension de pores d'au moins 80 f..lm.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que la buse d'évacuation par soufflage (1) est entourée par une tôle de protection
(28) couvrant la buse dans la région de l'espace extérieur non recouverte par la bande
métallique.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait
que les parties de la buse d'évacuation par soufflage (1) tournées vers le bain de
matière de placage (31) sont revêtues par un bouclier thermique (29,30).