[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung für die Flügel von Fenstern, Türen
od. dgl., bei der flügelseitig vorgesehene Riegelnocken od. dgl. mittels durch ein
Betätigungsgetriebe verschiebbarer Treibstangen mit rahmenseitig ortsfest angeordneten
Verschlußstücken in und außer Sperreingriff stellbar sind, bei welcher der Flügel
in seiner Schließlage am feststehenden Rahmen durch einen Federschnäpper fixierbar
ist und dabei eine dieser Sperreingriffs-Stellungen des Federschnäppers wählbar entweder
durch eine Treibstangenbetätigung oder aber durch Schnäpperfunktion einrückbar ist.
[0002] Durch die AT-B- 369 843 gehört bereits eine Verschlußvorrichtung dieser Art zum Stand
der Technik. Hierbei ist der Federschnäpper rahmenseitig eingebaut, nämlich in ein
dort zu befestigendes Verschlußstück integriert und er wirkt mit einem durch die Treibstange
in drei verschiedene Schaltstellungen bewegbaren Riegelnocken zusammen. Letzterer
dient dabei gleichzeitig auch dazu, in einer anderen Schaltstellung der Treibstange
mit einem Riegelsteg am rahmenseitig ortsfest angeordneten Verschlußstück in Sperreingriff
zu treten. Dabei sind die flügelseitige Eingriffsrast und der rahmenseitge Federschnäpper
so ausgelegt, daß mit ihrer Hilfe bei gegenseitigem Eingriff der die Schließlage einnehmende
Flügel am feststehenden Rahmen lediglich einer einfachen Fixierwirkung ausgesetzt
ist, die relativ leicht durch Krafteinwirkung auf den Flügel überwunden werden kann,
so daß dieser sich wieder öffnen läßt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußvorrichtung der eingangs
angegebenen Gattung so zu verbessern, daß sie mit minimalem Aufwand einerseits einen
optimalen Dichtschluß zwischen dem Flügel und dem feststehenden Rahmen gewährleistet,
wenn sich die durch die Treibstangen verschiebbaren Riegelnocken od. dgl. im Sperreingriff
mit den zugeordneten rahmenseitigen Verschlußstücken befinden, bei der aber zugleich
der Federschnäpper eine solche Anordnung und Ausbildung hat, daß er bedarfsweise zwischen
Flügel und feststehendem Rahmen entweder wirksam oder unwirksam gemacht werden kann.
Dabei ist es wichtig, daß der Federschnäpper, wenn er sich in seiner wirksamen Stellung
befindet, den in Schließlage bewegten Flügel am feststehenden Rahmen selbsttätig so
sicher fixiert, daß dieser nicht mehr ohne weiteres, sondern erst nach Durchführung
einer Zusatzmanipulation, wieder geöffnet werden kann.
[0004] Erreicht wird das gesteckte Ziel nach der Erfindung dadurch,
daß der einen Riegelnocken der Treibstange bildende Federschnäpper mit einem besonderen
rahmenseitigen Verschlußstück in zwei verschiedenen Schaltstellungen jeweils in Sperreingriff
bringbar ist,
daß die zweite Sperreingriffs-Stellung dieses Federschnäppers ausschließlich durch
eine Treibstangenbetätigung einstellbar ist,
daß eine Schnäpperfalle des Federschnäppers eine vordere Sperrfläche aufweist, die
sich im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung bzw. parallel zur Hauptebene des Flügels
erstreckt und ihr Widerlager an einer Stützfläche des Verschlußstückes findet, welche
ebenfalls im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung des Flügels bzw. parallel zur
Einbauebene des Rahmens ausgerichtet ist,
daß darüberhinaus die Schnäpperfalle eine geneigte Auflauffläche hat, die mit einer
Anlauffläche des Verschlußstückes zusammenwirkt und die Schnäpperfalle entgegen der
Stützkraft einer Feder elastisch ausweichen läßt, wenn bei der Schließbewegung des
Flügels relativ zum feststehenden Rahmen der Federschnäpper die erste Sperreingriffs-Stellung
einnimmt,
und daß alle übrigen Riegelnocken od. dgl. lediglich in der zweiten Sperreingriffs-Stellung
mit ihren Verschlußstücken in Eingriff setzbar sind.
[0005] Vorteilhaft bei dieser Verschlußvorrichtung ist, daß der Federschnäpper, wenn er
seine zweite Sperreingriffs-Stellung einnimmt, beim Auftreffen auf das ihm zugeordnete
Verschlußstück zunächst elastisch ausweicht und daran anschließend selbsttätig hinter
diesem einrastet. Der Flügel wird dadurch schon ohne manuelle Betätigung der Verschlußvorrichtung
in seiner Schließlage am feststehenden Rahmen fixiert, läßt sich aber aus dieser schnäpperfixierten
Schließlage nur dann wieder öffnen, wenn die Verschlußvorrichtung durch Verstellung
des Betätigungsgetriebes zuvor in die Entriegelungsstellung gebracht wird. Aus der
schnäpperfixierten Schließstellung läßt sich die Verschlußvorrichtung andererseits
problemlos über ihr Betätigungsgetriebe in die erste Sperreingriffs-Stellung bzw.
die endgültige Verriegelungsstellung weiterschalten, in welcher sämtliche Riegelnocken
od. dgl. mit den zugehörigen Verschlußstücken in Sperreingriff sind.
[0006] Vorgesehen ist noch, daß die Schnäpperfalle des Federschnäppers in einer fest mit
einer Treibstange bzw. einem Schieber verbundenen Führungstülle bzw. -hülse schiebbar
geführt und durch eine Feder, insbesondere eine Schraubenfeder, in ihrer ausgeschobenen
Stellung elastisch nachgiebig abgestützt ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist auch eine Ausbildungsmöglichkeit der Verschlußvorrichtung ins
Auge gefaßt, bei welcher das dem Federschnäpper zugeordnete Verschlußstück eine abgestufte
Bauhöhe hat, wobei mit der niedrigen Stufe lediglich die Schnäpperfalle in Halteeingriff
bringbar ist, während mit der höheren Stufe auch die Führungstülle - als starrer Riegelnocken
od. dgl. - in Halteeingriff stellbar ist. Die Wirkungsweise der Verschlußvorrichtung
wird durch diese Maßnahme auf einfache Art und Weise optimiert, weil in der endgültigen
Verriegelungs-Schaltstellung der Verschlußvorrichtung der eigentliche Federschnäpper
von quer zu seiner Schubrichtung wirksamen Andruckkräften entlastet werden kann.
[0008] Eine besonders vorteilhafte,erfindungsgemäße Weiterbindung der Verschlußvorrichtung
wird gemäß Anspruch 5 dann erreicht, wenn die vom Federschnäpper entfernten Riegelnocken
od. dgl. jeweils in der Nähe einer Flügelecke verstellbar sind und die zugehörigen,
rahmenseitigen Verschlußstücke sich an winkelförmigen Trägern befinden, die in den
Eckzonen des feststehenden Rahmens ausrichtbar und festlegbar sind.
[0009] Abgesehen davon, daß diese Ausbildungsmaßnahme den Einbau der Verschlußvorrichtung
an Fenstern und Türen wesentlich erleichtet, kann hierdurch der bauliche Aufwand auch
noch dadurch vermindert werden, daß nach Anspruch 6 die winkelförmigen Träger unterschiedlich
lange Winkelschenkel haben, an denen jeweils ein Verschlußstück sitzt, wobei die Verschlußstücke
an beiden Winkelschenkeln unterschiedliche Abstände vom Winkelscheitel aufweisen und
dieser Abstandsunterschied gleich dem maximalen Schubweg der Treibstangen bzw. des
Betätigungsgetriebes bemessen ist. Zwei baulich völlig gleiche winkelförmige Träger
können in diesem Falle zur Wirkverbindung mit den im Bereich der Flügelecken angeordneten
Riegelnocken od. dgl. benutzt werden. Während nämlich einer Ecke des Fensters bzw.
der Tür der winkelförmige Träger so zugeordnet wird, daß sein am kurzen Winkelschenkel
sitzendes Verschlußstück mit dem flügelseitigen Riegelnocken od. dgl. zusammenwirken
kann, ist an der gegenüberliegenden Ecke die Anordnung des winkelförmigen Trägers
dann so zu treffen, daß das an seinem langen Winkelschenkel befindliche Verschlußstück
mit dem dortigen flügelseitigen Riegelnocken od. dgl. in Wechselwirkung tritt.
[0010] In besonders vorteilhafter Weise läßt sich die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung
vei Fenstern und Türen in Gebrauch nehmen, bei denen zumindest die Flügelholme aus
Metall- oder Kunststoff-Hohlprofile bestehen. Zu diesem Zweck ist gemäß Anspruch 7
vorgesehen, daß der Federschnäpper an oder in einem Schieber sitzt, der in eine hinterschnittene
Treibstangen-Führungsnut dieser aus Metall- oder Kunststoff-Hohlprofilen bestehenden
Flügelholme einsetzbar und dort mittelbar oder unmittelbar mit dem Betätigungsgetriebe
kuppelbar ist.
[0011] In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung als Ausführungsbeispiel in Wirkverbindung
mit einem Fenster dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 im Vertikalschnitt parallel zu seiner Einbauebene ein Fenster mit zwischen
Flügel und Rahmen eingebauter Verschlußvorrichtung,
Fig. 2 in Pfeilrichtung II der Fig. 1 gesehen den feststehenden Rahmen des Fensters
nach Fig. 1,
Fig. 3 in größerem Maßstab einen Teilschnitt entlang der Linie III - III in Fig. 1,
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Teilschnitt entlang der Linie IV - IV in Fig. 1,
Fig. 5 in größerem Maßstab eine Ansicht in Pfeilrichtung V der Fig. 1 auf den mit
dem Federschnäpper ausgestatteten Schieber der Verschlußvorrichtung und
Fig. 6 eine an Fig. 1 angelehnte Darstellung des mit dem Federschnäpper versehenen
Schiebers in größerem Maßstab und bei etwas abgewandelter Ausgestaltung des zugehörigen,
rahmenseitigen Verschlußstücks.
[0012] Das in Fig. 1 als Anwendungsbeispiel für eine Verschlußvorrichtung gezeigte Fenster
weist einen feststehenden Rahmen 1 und einen relativ dazu um Gelenke bzw. Scharniere
zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließlage bewegbaren Flügel 2 auf.
[0013] Selbstverständlich kann anstelle eines Fensters auch eine Tür treten. Wesentlich
ist dabei lediglich, daß sich der Flügel 2 relativ zur Einbauebene des feststehenden
Rahmens 2 um die vorgesehenen Gelenke bzw. Scharniere (nicht dargestellt) im wesentlichen
quer zu seiner Ebene zwischen der Öffnungsstellung und der Schließlage bewegen läßt.
Der Flügel 2 kann mit dem feststehenden Rahmen 1 demnach als Drehflügel, Kippflügel
und Klappflügel, ggf. aber auch als Schwingflügel oder Wendeflügel zusammenwirken.
Auch der Einbau als Drehkippflügel wäre ohne weiteres denkbar.
[0014] Am feststehenden Rahmen 1 sind jeweils in den verschlußseitigen Eckzonen 1a winkelförmige
Träger 3 befestigt, die untereinander übereinstimmende Ausbildung haben, nämlich einen
langen Winkelschenkel 3a und einen kurzen Winkelschenkel 3b aufweisen. Der lange Schenkel
3a trägt dabei jeweils im unmittelbaren Anschluß an sein freies Ende ein Verschlußstück
3c, während der kurze Schenkel 3b im gewissen Abstand von seinem freien Ende mit einem
entsprechenden Verschlußstück 3d ausgestattet ist.
[0015] Der Längenunterschied der beiden Winkelschenkel 3a und 3b bzw. die Abstandsdifferenz
4b/4a zwischen den Verschlußstücken 3d und 3c von der jeweiligen Rahmenecke 1a ist
so bemessen, daß sie dem maximalen Schaltweg 5a des am Flügel 2 montierten Treibstangenbeschlages
5 entspricht. Dieser Treibstangenbeschlag 5 besteht dabei aus einem mit einem Bedienungshandgriff
6 versehenen Betätigungsgetriebe 7, das über einen Mitnehmer 8 mit einem Schieber
9 gekuppelt ist, der wiederum an jedem seiner Enden über einen Kupplungszapfen 9a
mit einem Treibstangenstück bzw. einem Riegelschieber 10 in lösbarer Verbindung steht,
indem sein Zapfen 9a in ein dazu passendes Loch 10a des Treibstangenstücks bzw. Riegelschiebers
10 quer zur Schubrichtung eingreift. Jedes Treibstangenstück bzw. jeder Riegelschieber
10 trägt dabei an oder nahe seinem Ende einen Riegelnocken 10b od. dgl., welcher im
Bereich der einen - unteren - Rahmenecke 1a mit dem Verschlußstück 3c und im Bereich
der anderen - oberen - Rahmenecke 1a mit dem Verschlußstück 3d zusammenwirkt.
[0016] Über das Betätigungsgetriebe 7 und seinen linear verschiebbaren Mitnehmer 8 kann
durch Bewegen des Bedienungshandgriffs 6 der Schieber 9 linear, und zwar in Längsrichtung
des Flügelholmes 2a verschoben werden. Dabei läßt sich der Bedienungshandgriff 6 in
drei verschiedene Schaltstellungen 6a, 6b und 6c verdrehen, die jeweils einen Winkelabstand
von 90° voneinander aufweisen. In der Schaltstellung 6a des Bedienungshandgriffs 6
sind der Schieber 9 sowie die damit gekuppelten Treibstangenstücke bzw. Riegelschieber
10 in eine Schaltstellung gebracht, bei welcher die Riegelnocken 10b ihre Verschluß-Schaltstellung
11a einnehmen und die rahmenseitigen Verschlußstücke 3a und 3d hintergreifen. In der
mittleren Schaltstellung 6b des Bedienungshandgriffs 6 sind über den Mitnehmer 8,
den Schieber 9 und die Treibstangenstücke bzw. die Verschlußschieber 10 die Riegelnocken
10b in ihre mittlere Schaltstellung 11b gebracht, während sie in der Schaltstellung
6c des Bedienungshandgriffs 6 die untere Schaltstellung 11c einnehmen. In den beiden
Schaltstellungen 11b und 11c sind die Riegelnocken 10b der Treibstangenstücke bzw.
Riegelschieber 10 jeweils mit den Verschlußstücken 3c und 3d außer Eingriff, wie das
deutlich die Fig. 1 und 2 erkennen lassen.
[0017] In der Schließlage des Flügels 2 relativ zum feststehenden Rahmen 1 wird dieser über
Auflaufstücke 1 2a und 1 2b im feststehenden Rahmen 1 ausgerichtet, indem diese Auflaufstücke
12a und 12b mit Auflaufflächen 3e und 3f zusammenwirken welche sich an den winkelförmigen
Trägern 3 befinden. Die Anordnung der Auflaufstücke 12a und 12b am Flügel 2 ist dabei
jeweils im unmittelbaren Anschluß an die Flügelecke 2b vorgesehen, dergestalt, daß
die Auflaufstücke 12b sich am Flügelholm 2a befinden, während die Auflaufstücke 12a
an den dazu rechtwinkligen Flügelholmen 2c angeordnet sind. Die zugehörigen Auflaufflächen
3e und 3f befinden sich folglich auch an den verschiedenen Winkelschenkeln 3b und
3a der Winkelstücke 3, die, ausgehend von den Rahmenecken 1a an den rechtwinklig zueinander
verlaufenden Rahmenholmen anliegen.
[0018] Wesentlich bei der vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Verschlußvorrichtung
ist, daß der Kupplungsschieber 9 und die Treibstangenstücke bzw. Riegelschieber 10
über das Betätigungsgetriebe 7 des Treibstangenbeschlages 5 über den vorgegebenen
Schaltweg 5a hinweg in die drei verschiedenen Schaltstellungen 11a, 11b und 11c für
die Riegelnocken 10b od. dgl. gebracht werden können.
[0019] Wesentlich ist ferner, daß einer dieser Riegelnocken 10b, vorzugsweise jedoch ein
besonderer bzw. zusätzlicher Riegelnocken 10c, von einem Federschnäpper 13 gebildet
ist, der mit einem zusätzlichen bzw. besonderen Verschlußstück 14 zusammenwirkt.
[0020] Nach den Fig. 1, 5 und 6 befindet sich der Riegelnocken 10c od. dgl. bzw. der diesen
bildende Federschnäpper 13 am Kupplungsschieber 9, und zwar in der Nähe der Eingriffsöffnung
9b für den Mitnehmer 8 des Betätigungsgetriebes 7. Das zum Riegelnocken 10c bzw. zum
Federschnäpper 13 gehörende Verschlußstück 14 am feststehenden Rahmen 1 ist so angeordnet
und ausgebildet, daß mit ihm der Riegelnocken 10c od. dgl. bzw. der diesen bildende
Federschnäpper 13 in den beiden Schaltstellungen 11a und 11b des Treibstangenbeschlages
5 in Wirkverbindung tritt, wie das in den Fig. 1 und 2 angedeutet ist. Lediglich in
der Schaltstellung 11c des Treibstangenbeschlages 5 nimmt der Riegelnocken 10c od.
dgl. bzw. der diesen bildende Federschnäpper 13 eine Relativlage zum Verschlußstück
14 ein, bei welcher er mit diesem nicht in Wirkverbindung treten kann (Fig. 1 und
2). Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß der Flügel 2 bei Schaltstellung 6a
des Bedienungsgriffs 6 und der entsprechenden Schaltstellung 11a der Riegelnocken
10b und 10c od. dgl. in der Verschlußstellung am feststehenden Rahmen 1 an mehreren
- z. B. drei - Stellen fest verriegelt ist. In der Schaltstellung 6b des Bedienungshandgriffs
6 bzw. der Schaltstellung 11b der Riegelnocken 10b und 10c od. dgl. läßt sich hingegen
der Flügel 2 am feststehenden Rahmen 1 ausschließlich durch den vom Federschnäpper
13 gebildeten Riegelnocken 10c fixieren, und zwar in der Weise, daß er sich zwar aus
einer Öffnungs stellung ohne Behinderung durch den Federschnäpper 13 in Schließlage
gegen den feststehenden Rahmen 1 bewegen läßt, daß er aus dieser aber nicht wieder
geöffnet werden kann, bevor der Treibstangenbeschlag 5 durch Bewegen des Bedienungshebels
6 in die Schaltstellung 6c mit allen Riegelnocken 10b und 10c od. dgl. die Schaltstellung
11c einnimmt.
[0021] Im Falle des den Fig. 1 und 2 entnehmbaren Ausführungsbeispiels liegen die beiden
Schaltstellungen 11a und 11b, in denen der Federschnäpper 13 wirksam werden kann,
unmittelbar nebeneinander. Es ist jedoch auch ohne weiteres denkbar, die rahmenseitigen
Verschlußstücke 3c und 3d sowie 14 so zu gestalten bzw. anzuordnen, daß die beiden
Schaltstellungen 11b und 11c für die Riegelnocken 10b und 10c od. dgl. gegeneinander
vertauscht sind, die Schaltstellung 11c, in welcher sich der Flügel 2 relativ zum
feststehenden Rahmen 1 in jedem Falle öffnen läßt, also mittig zwischen den beiden
Schaltstellungen 11a und 11b liegt.
[0022] Der den Riegelnocken 10c od. dgl. bildende Federschnäpper 13 besteht aus einer fest
mit dem Kupplungsschieber 9 verbundenen, beispielsweise einstückig angeformten Führungstülle
bzw. -hülse 15, die seitwärts von dem Kupplungsschieber 9 absteht und aus einer darin
quer zur Bewegungsrichtung des Kupplungsschiebers 9 schiebbar geführten Schnäpperfalle
16, die durch eine Feder 17, insbesondere eine Schraubenfeder, in ihrer ausgeschobenen
Stellung elastisch nachgiebig abgestützt ist. Dabei hat die Schnäpperfalle 16 eine
vordere Sperrfläche 16a, die sich im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung bzw. parallel
zur Hauptebene des Flügels 2 erstreckt und ihr Widerlager an einer Stützfläche 14a
des Verschlußstückes 14 finden kann, die ebenfalls im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung
des Flügels 2 bzw. parallel zur Einbauebene des Rahmens 1 ausgerichtet ist. Darüberhinaus
hat die Schnäpperfalle 16 aber auch noch eine geneigte Auflauffläche 16b, die mit
einer Anlauffläche 14b des Verschlußstückes 14 zusammenwirken kann und diesen entgegen
der Stützkraft der Feder 17 in die Tülle bzw. Hülse 15 hinein elastisch ausweichen
läßt, wenn bei der Schließbewegung der Flügels 2 relativ zum feststehenden Rahmen
1 der Federschnäpper 13 die Schaltstellung 11b einnimmt. Es trifft dann nämlich die
Auflauffläche 16b der Schnäpperfalle 16 gegen die Anlauffläche 14b des Verschlußstücks
14. In der Schließlage des Flügels 2 am feststehenden Rahmen 1 rückt dann die Schnäpperfalle
16 mit ihrer Sperrfläche 16a selbsttätig hinter die Widerlagerfläche 14a am Verschlußstück
14 ein und hält dadurch den Flügel 2 gegen nochmaliges Öffnen fest. Das nochmalige
Offnen des Flügels 2 gegenüber dem feststehenden Rahmen 1 ist erst wieder möglich,
nachdem zuvor der Bedienungshandgriff 6 in die Schaltstellung 6c gebracht wird und
damit sämtliche Riegelnocken 10b und 10c ihre Schaltstellung 11c einnehmen.
[0023] Bei dem in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel einer
Verschlußvorrichtung wirkt der Riegelnocken 10c bzw. der ihn bildende Federschnäpper
13 auch in der Verschluß-Schaltstellung 6a bzw. 11a lediglich über die abgefedert
verschiebbar in der Tülle bzw. Hülse 15 geführ- te Schnäpperfalle 16 mit dem rahmenseitigen
Verschlußstück 14 zusammen, weil letzteres über seine ganze Länge eine gleichbleibende
Bauhöhe hat.
[0024] Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Verschlußstück 14 gemäß Fig. 6 dem der Verschluß-Schaltstellung
11a zugeordneten Längenbereich mit einer größeren Bauhöhe zu versehen, als in dem
der Schnappverschluß-Schaltstellung 11b zugehörigen Längenbereich. Dabei ist dann
die Höhenabmessung des Verschlußstückes 14 im Bereich der Schaltstellung 11a so bemessen,
daß in diesem die Tülle bzw. Hülse 15 in den Bereich der Sperrflanke 14a eintauchen
kann und an dieser zur Stützanlage kommt. In der Verschluß-Schaltstellung 11a wirkt
dann also die Tülle bzw. Hülse 15 als Riegelnocken 11c mit dem Verschlußstück 14 zusammen,
so daß die Schnäpperfalle 16 praktisch vom auftretenden Schließdruck entlastet wird.
[0025] Den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist noch zu entnehmen, daß der Kupplungsschieber 9
und die damit in Verbindung stehenden Treibstangenstücke bzw. Riegelschieber 10 in
einer hinterschnittenen Treibstangen-Führungsnut 18 der aus Metall- oder auch Kunststoff-Hohlprofilen
bestehenden Flügelholme 2a aufgenommen sind, wo sie dann mittelbar oder unmittelbar
durch den Mitnehmer 8 des Betätigungsgetriebes 7 verschoben werden können.
[0026] Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die mit einem Federschnäpper 13 als
Riegelnocken 10c od. dgl. versehene Verschlußvorrichtung bei solchen Treibstangenbeschlägen
vorzusehen, die als sogenannte Kantengetriebe ausgebildet sind, bei denen also die
Treibstangen längsschiebbar hinter Stulpschienen geführt werden und mit diesen eine
Beschlags-Baueinheit bilden.
1. Verschlußvorrichtung für die Flügel (2) von Fenstern, Türen o. dgl. bei der flügelseitig
vorgesehene Riegelnocken (10b, 10c) od. dgl. mittels durch ein Betätigungsgetriebe
(7) verschiebbarer Treibstangen (9, 10) mit rahmenseitig ortsfest angeordneten Verschlußstücken
(3c, 3d, 14) in und außer Sperreingriff stellbar sind, bei welcher der Flügel (2)
in seiner Schließlage am feststehenden Rahmen (1) durch einen Federschnäpper (13)
fixierbar ist, bei welcher die Treibstangen (9, 10) über das Betätigungsgetriebe (7)
in drei verschiedene Schaltstellungen (11a, 11b, 11c) bewegbar sind (6, 6a, 6b, 6c;
8) und bei welcher eine Sperreingriffs-Stellung (11b) des Federschnäppers (13) wählbar,
entweder durch eine Treibstangenbetätigung oder aber durch Schnäpperfunktion einrückbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der einen Riegelnocken (10c) der Treibstange (9) bildende Federschnäpper (13)
mit einem besonderen rahmenseitigen Verschlußstück (14) in zwei verschiedenen Schaltstellungen
(11a und 11b) jeweils in Sperreingriff bringbar ist,
daß die zweite Sperreingriffs-Stellung (11a) dieses Federschnäppers (13) ausschließlich
durch eine Treibstangenbetätigung einstellbar ist,
daß eine Schnäpperfalle (16) des Federschnäppers (13) eine vordere Sperrfläche (16a)
aufweist, die sich im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung bzw. parallel zur Hauptebene
des Flügels (2) erstreckt und ihr Widerlager an einer Stützfläche (14a) des Verschlußstückes
(14) findet, welche ebenfalls im wesentlichen quer zur Öffnungsrichtung des Flügels
(2) bzw. parallel zur Einbauebene des Rahmens (1) ausgerichtet ist,
daß darüberhinaus die Schnäpperfalle (16) eine geneigte Auflauffläche (16b) hat, die
mit einer Anlauffläche (14b) des Verschlußstückes (14) zusammenwirkt und die Schnäpperfalle
(16) entgegen der Stützkraft einer Feder (17) elastisch ausweichen läßt, wenn bei
der Schließbewegung des Flügels (2) relativ zum feststehenden Rahmen (1) der Federschnäpper
(13) die erste Sperreingriffs-Stellung (11b) einnimmt,
und daß alle übrigen Riegelnocken (10b) od. dgl. lediglich in der zweiten Sperreingriffs-Stellung
(11b) mit ihren Verschlußstücken (3c und 3d) in Eingriff setzbar sind.
2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnäpperfalle (16) des Federschnäppers (13) in einer fest mit einer Treibstange
bzw. einem Schieber (9) verbundenen Führungstülle bzw. -hülse (15) schiebbar geführt
und durch eine Feder (17), insbesondere eine Schraubenfeder, in ihrer ausgeschobenen
Stellung elastisch nachgiebig abgestützt ist.
3. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprü- che 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Federschnäpper (13) zugeordnet Verschlußstück (14) eine abgestufte Bauhöhe
hat, wobei mit der niedrigen Stufe lediglich die Schnäpperfalle (16) in Halteeingriff
bringbar ist, während mit der höheren Stufe insbesondere die Führungstülle bzw. Hülse
(15) in Halteeingriff stellbar ist.
4. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Federschnäpper (13) entfernten Riegel. nocken (10b) od. dgl. jeweils in
der Nähe einer Flügelecke (2b) verstellbar sind und die Zugehörigen rahmenseitigen
Verschlußstücke (3c und 3d) sich an winkelförmigen Trägern (3) befinden, die in den
Eckzonen (1a) des feststehenden Rahmens (1) ausrichtbar und festlegbar sind.
5. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die winkelförmigen Träger (3) unterschiedliche lange Winkelschenkel (3a und 3b)
haben, an denen jeweils ein Verschlußstück (3c bzw. 3d) sitzt, wobei die Verschlußstücke
(3c bzw. 3d) an beiden Winkelschenkel (3a und 3b) unterschiedliche Abstände vom Winkelscheitel
aufweisen und dieser Abstandsunterschied gleich dem maximalen Schubweg (5a) der Treibstangen
(9, 10) bzw. des Betätigungsgetriebes (7) bemessen ist.
6. Verschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Federschnäpper (13) an oder in einem Schieber (9) sitzt, der in eine hinterschnittene
Treibstangen-Führungsnut (18) von aus Metall- oder Kunststoff-Hohlprofilen bestehenden
Flügelholmen (2a) einsetzbar und dort mittelbar oder unmittelbar mit dem Betätigungsgetriebe
(7) kuppelbar ist (8, 9b).
1. Locking device for the leaves (2) of windows, doors or the like, in which bolt cams
(10b, 10c) or the like provided on the leaf side can be moved in and out of locking
engagement by means of forcing rods (9, 10) with lock pieces (3c, 3d, 14) with a fixed
location on the frame side, which can be shifted by a controlling gear mechanism (7),
in which the leaf (2) can be fixed in its locking position to the fixed frame (1)
by a spring catch (13), in which the forcing rods (9,10) can be moved (6, 6a, 6b,
6c; 8) into three different control positions (11a, 11b, 11c) by means of the controlling
gear mechanism (7) and in which a locking engagement position (11b) of the spring
catch (13) is selectable either by forcing-rod activation or by spring-catch engagement,
characterized in that
the spring catch (13) forming a bolt cam (10c) of the forcing rod (9) can be brought
into locking engagement in two different control positions (11a and 11b) respectively
with a special lock piece (14) mounted on the frame side,
the second locking engagement position (11a) of this spring catch (13) can be adjusted
only by forcing-rod activation,
that one latch (16) of the spring catch (13) has a front locking surface (16a) which
extends essentially transverse to the opening direction or parallel to the main plane
of the leaf (2) respectively and its abutment is located on a supporting surface (14a)
of the lock piece (14), which surface is also aligned essentially transverse to the
opening direction of the leaf (2) or parallel to the installation plane of the frame
(1) respectively,
that the latch (16) moreover has an inclined run-up surface (16b) which interacts
with a run-on surface (14b) of the lock piece (14) and makes the latch deflect flexibly
against the supporting force of a spring (17) when the spring catch (13) assumes the
first locking engagement position (11b) during the closing movement of the leaf (2)
in relation to the fixed frame (1),
and that all other bolt cams (10b) or the like are engageable only in the second locking
engagement position (11b) with their lock pieces (3c and 3d).
2. Locking device in accordance with claim 1,
characterized in that
the latch (16) of the spring catch (13) is guided movably in a guide sleeve or guide
socket (15) respectively which is rigidly connected with a forcing rod or a slide
respectively (9) and is supported with flexible resilience in its extended position
by a spring (17), in particular a helical spring.
3. Locking device in accordance with one of claims 1 and 2,
characterized in that
the lock piece (14) assigned to the spring catch (13) has a graduated overall height,
whereby only the latch (16) can be brought into locking engagement with the low step,
while the guide sleeve or guide socket (15) respectively in particular can be brought
into locking engagement by means of the higher step.
4. Locking device in accordance with one of claims 1 through 3,
characterized in that
each of the bolt cams (10b) or such like remote from the spring catch (13) are adjustable
close to a leaf corner (2b) and the associated lock pieces (3c and 3d) on the frame
side are located on angular supports (3) which can be aligned and localized in the
corner zones (1a) of the stationary frame (1).
5. Locking device in accordance with one of claims 1 through 4,
characterized in that
the angular supports (3) have sides (3a and 3b) of different lengths, on which one
lock piece (3c or 3d respectively) is located, whereby the lock pieces (3c or 3d respectively)
have different spacings from the apex on both sides (3a and 3b) and this spacing differential
is dimensioned equal to the maximum thrust path (5a) of the forcing rods (9, 10) or
of the controlling gear mechanism (7) respectively.
6. Locking device in accordance with one of claims 1 through 5,
characterized in that
the spring catch (13) is located on or in a slide (9) which can be inserted in an
undercut forcing-rod guiding groove (18) of leaf braces (2a) made of metal or plastic
hollow sections and can be coupled there directly or indirectly (8, 9b) with the controlling
gear mechanism (7).
1. Dispositif de fermeture pour battants (2) de fenêtres, pour vantaux de portes ou pour
panneaux d'autres fermetures de baies du même genre dans le cas duquel des cames de
verrouillage (10b,10c) ou d'autres organes du même genre prévus côté battant de la
fenêtre ou côté vantail de la porte ou encore côté panneau de la fermeture de baie
du même genre dont il s'agit, peuvent, à l'intervention de tiges actives ou tiges
de commande (9,10) pouvant être déplacées sous l'action d'un mécanisme d'actionnement
(7), être mis en engagement de blocage avec des pièces de fermeture (3c,3d,14) prévues
fixes côté dormant de la fenêtre ou côté bâti de la porte ou encore côté dormant de
la fermeture de baie du même genre dont il s'agit, et être mis hors d'engagement de
blocage par rapport à ces pièces de fermeture, et dans le cas duquel le battant (2)
de la fenêtre ou le vantail de la porte ou encore le panneau de la fermeture du même
genre en question peut être fixé dans sa position de fermeture contre le dormant (1)
de la fenêtre, ou contre le bâti de la porte ou encore contre le dormant de la fermeture
de baie en question, à l'aide d'un arrêt à ressort (13), et dans le cas duquel les
tiges actives de commande (9,10) peuvent, à l'intervention du mécanisme d'actionnement
(7), être amenées à prendre trois positions de commande différentes (11a,11b et 11c),
et dans le cas duquel une position d'engagement de blocage (11b) de l'arrêt de ressort
(13) peut être choisie et enclenchée par l'actionnement des tiges actives ou tiges
de commande ou par une fonction d'arrêt,
caractérisé en ce que : l'une (10c) des cames de verrouillage des tiges actives ou
tiges de commande (9) est constituée par un arrêt à ressort (13) qui peut être amené
chaque fois en engagement de blocage, pour deux positions de commande différentes
(11a et 11b) avec une pièce de fermeture particulière (14) montée côté dormant de
la fenêtre ou côté bâti de la porte ou encore côté dormant de l'autre fermeture de
baie du même genre dont il s'agit,
et en ce que : la deuxième position d'engagement de blocage (11a) de cet arrêt de
ressort (13) ne peut être réglée que par un mécanisme d'actionnement des tiges actives
ou tiges de commande,
et en ce que : un loquet à déclic (16) de l'arrêt de ressort (13) présente une surface
de blocage avant (16a) qui pour l'essentiel s'étend transversalement au sens d'ouverture,
respectivement parallèlement au plan principal du battant (2) de la fenêtre ou du
vantail de la porte ou encore du panneau de la fermeture du même genre en question,
et en ce que la butée de ce loquet à déclic se trouve sur une surface d'appui (14a)
de la pièce de fermeture (14), qui est également pour l'essentiel alignée transversalement
par rapport au sens d'ouverture du battant (2) de la fenêtre ou du vantail de la porte
ou encore du panneau de la fermeture du même genre en question, respectivement parallèlement
au plan de montage du dormant (1) de la fenêtre, ou du bâti de la porte ou encore
du dormant de la fermeture de baie en question,
et en ce que en outre, le loquet à déclic (16) comporte une surface de contact (16b)
inclinée qui coopère avec une surface de contact (14b) de la pièce de fermeture (14)
et en ce que le loquet à déclic (16) peut, contre l'action d'un ressort (17), être
repoussé élastiquement lorsque, lors du mouvement de fermeture du battant (2) de la
fenêtre ou du vantail de la porte ou encore du panneau de la fermeture du même genre
en question par rapport au dormant fixe (1) de la fenêtre, ou du bâti de la porte
ou encore du dormant de la fermeture de la baie en question, l'arrêt à ressort (13)
prend la première position de blocage (11b),
et enfin en ce que toutes les autres cames de verrouillage (10b) ou tous les autres
organes du même genre prévus ne peuvent être mis en engagement de blocage avec les
pièces de fermeture (3c et 3d) qui y correspondent que pour la deuxième position de
commande précitée (11b).
2. Dispositif de fermeture suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le loquet
à déclic (16) de l'arrêt à ressort (13) est guidé dans la douille ou le manchon de
guidage (15) relié de façon fixe à une tige active ou tige de commande ou à un élément
à coulissement (9) et est soutenu élastiquement, de façon à pouvoir se donner, dans
sa position de dégagement, par un ressort (17), en particulier par un ressort hélicoïdal.
3. Dispositif de fermeture suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que la pièce de fermeture (14) qui est prévue pour coopérer avec l'arrêt à ressort
(13) se présente en une hauteur de construction étagée, seul le loquet à déclic pouvant
être amené en engagement de retenue avec l'étage inférieur de la hauteur de construction
de la pièce de fermeture en question, tandis qu'avec l'étage de construction supérieur
de cette hauteur, la douille ou le manchon de guidage (15) en particulier peut être
amené en engagement de retenue.
4. Dispositif de fermeture suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les cames de verrouillage (10b) ou les autres organes du même genre prévus qui
sont éloignés de l'arrêt à ressort (13) peuvent être déplacés à proximité d'un angle
(2b) du battant de la fenêtre, du vantail de la porte ou du panneau de l'autre fermeture
de baie du même genre dont il s'agit et en ce que les pièces de fermeture correspondantes
(3c et 3d) qui sont prévues côté dormant de la fenêtre, côté bâti de la porte ou côté
dormant de l'autre fermeture de baie en question se trouvent sur des supports de forme
angulaire (3) qui peuvent être mis en place et fixés dans les zones d'angle (1a) du
dormant (1) de la fenêtre, du bâti de la porte ou du dormant de l'autre fermeture
de baie en question.
5. Dispositif de fermeture suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que les supports de forme angulaire (3) présentent des ailes d'angle (3a et 3b) de
longueurs différentes sur lesquelles prennent appui des pièces de fermeture correspondantes
(3c et 3d), les pièces de fermeture (3c et 3d) des deux ailes d'angle (3a et 3b) se
trouvant à des distances d'écartement différentes du sommet de l'angle et cette différence
de distance d'écartement ayant été choisie d'une valeur égale à celle de la course
de commande maximale des tiges actives ou tiges de commande (9,10), c'est-à-dire du
mécanisme d'actionnement (7).
6. Dispositif de fermeture suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que l'arrêt à ressort (13) prend appui sur un élément à coulissement ou dans un élément
à coulissement (9) qui peut être monté dans une rainure de guidage (18) des tiges
actives ou tiges de commande en contre-dépouille du montant (2a) du battant de la
fenêtre ou du vantail de la porte ou encore du panneau d'une autre fermeture de baie
du même genre constitué par des éléments profilés creux faits de matière synthétique
et qui peut en cet endroit être accouplé (8,9b) indirectement ou directement au mécanisme
d'actionnement (7).