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EP 0 249 726 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.07.1991 Patentblatt 1991/27 |
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Anmeldetag: 30.04.1987 |
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Vorrichtung zum Betätigen des Verschlussdeckels der Einfüllöffnung eines Kesselwagens
Cap actuation device for the feed opening of a tank wagon
Dispositif pour actionner le couvercle de l'orifice de remplissage d'un wagon citerne
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH ES FR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
09.05.1986 DE 3615737
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.1987 Patentblatt 1987/52 |
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Patentinhaber: Reederei und Spedition "Braunkohle" GmbH. |
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D-5047 Wesseling (DE) |
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Erfinder: |
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- Beyen, Heinz, Dipl.-Ing.
D-5047 Wesseling (DE)
- Jebsen, Horst
D-5040 Brühl (DE)
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Vertreter: Koepsell, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Frankenforster Strasse 135-137 51427 Bergisch Gladbach 51427 Bergisch Gladbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 141 052 FR-A- 2 223 990 US-A- 3 260 224
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DE-C- 742 653 FR-A- 2 239 404
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen des Verschlußdeckels der Einfüllöffnung
eines Kesselwagens gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Aus der US-A-3 260 224 ist ein Kesselwagen bekannt, der oberseitig mit wenigstens
einem Dom versehen ist, nahe welchem der Deckel mittels eines nahe dem Rand der Öffnung
befindlichen Scharniers schwenkbar angebracht ist. Die Achse dieses Scharniers verläuft
im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung des Kesselwagens. Der Deckel wird durch
ein neben dem Dom schwenkbar angebrachtes Schließelement in seiner Schließlage gehalten.
Die Achse, um welche das Schließelement schwenkbar ist, verläuft ebenfalls in Fahrtrichtung.
Sie ist unterhalb des Deckelniveaus angeordnet. Schließlich ist dem Deckel des bekannten
Kesselwagens ein Federelement zugeordnet, das diesen Deckel in Öffnungsrichtung beaufschlagt.
_ Der Deckel dieses bekannten Kesselwagens ist mit einem Griff versehen, der ein manuelles
Betätigen des Deckels ermöglicht. Zum Öffnen und Schließen dieses Deckels ist es erforderlich,
daß eine Bedienungsperson auf den Kesselwagen steigt, zunächst das Schließelement
löst und alsdann den Deckel, der das durch ihn in Öffnungsrichtung beaufschlagende
Federelement etwas angehoben wird, in eine Position neben der Einfüllöffnung bzw.
dem letztere begrenzenden Dom verschiebt. Nach Beendigung des Füllvorganges muß eine
Bedienungsperson den Deckel zunächst wieder in seine Position oberhalb der Öffnung
verschieben, alsdann den Deckel gegen den Dom drücken und dann das Schließelement
in eine Position verschwenken, in welcher es den Deckel in seiner Schließlage hält.
[0003] Diese Art der Handhabung wird mittlerweile als zu aufwendig und auch als zu gefährlich
betrachtet. Tatsächlich sind Unfälle vorgekommen, bei denen Bedienungspersonen verletzt
wurden. Dies mag auch darauf zurückzuführen sein, daß Kesselwagen in vielen Fällen
unter Druck entleert werden, so daß, wenn das Öffnen des Deckels aufgrund irgendwelcher
Mißverständnisswe zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu welchem der Kesselwagen noch unter
Druck steht, Unfälle beinahe unvermeidbar sind.
[0004] Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum selbsttätigen
Öffnen der Verschlußdeckel von Kesselwagen zu entwickeln, so daß keine den Deckel
während des Öffnungsvorganges handhabende Bedienungsperson erforderlich ist. Weiterhin
wird angestrebt, auch das Schließen des Verschlußdeckels selbsttätig durchzuführen,
um so zumindest den Arbeitsaufwand zu verringern.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Mitteln gelöst.
[0006] Die zur Betätigung des Schließarmes und zum Verschwenken des Deckels in seiner Offenlage
notwendige Relativbewegung zwischen dem jeweiligen Kurventeil und dem Kesselwagen
kann in einfacher Weise dadurch herbeigeführt werden, daß der Kesselwagen mit langsamer
Geschwindigkeit gegenüber den stationären Kurventeilen entlang dem ihn tragenden Gleis
oder einer anderen Führungs- bzw. Transportbahn, z.B. einer Straße, bewegt wird. Bei
einem Eisenbahnzug, der aus mehreren Kesselwagen besteht, ist es ohne weiteres möglich,
den Zug langsam durch die Station zu bewegen, in welcher der jeweilige Schließarm
in seine unwirksame Lage gebracht und der jeweilige Deckel in seine Offenlage verschwenkt
wird, so daß die Einfüllöffnungen der Kesselwagen nacheinander beim Passieren der
Kurventeile geöffnet werden.
[0007] Im allgemeinen wird es zweckmäßig sein, die Achse des Scharniers, um welche der Deckel
schwenkbar ist, genau parallel zur Fahrtrichtung anzuordnen. Jedoch sind geringe Abweichungen
ohne weiteres möglich. Entsprechendes gilt für die Achse, um welche der Schließarm
schwenkbar ist. Normalerweise, d.h. bei Anordnung beider Achsen genau parallel zur
Fahrtrichtung, werden Achse des Deckels und Achse des Schließelementes um 180° in
Umfangsrichtung des Domes gegeneinander versetzt angeordnet sein.
[0008] Vorteilhaft ist der Deckel an seinem Umfang mit einem im wesentlichen radialen, über
den Rand des Domes vorstehenden Vorsprung versehen, an welchem das den Deckel in Öffnungsrichtung
beaufschlagende, außerhalb des Domes angeordnete Federelement angreift. Der Vorsprung
und mit ihm zusammenwirkendes Federelement sind zweckmäßig um einen kleinen Winkel
in Umfangsrichtung gegenüber dem Schließarm versetzt angebracht.
[0009] Der in einer zum Dom im wesentlichen radialen Ebene schwenkbar angebrachte Schließarm
ist vorteilhaft mit einem in Richtung auf den Deckel vorstehenden Vorsprung versehen,
der in der Schließstellung den Deckel übergreift, um letzteren in seiner Schließstellung
festzuklemmen und beispielsweise gegen eine am Dom angebrachte Dichtung zu pressen.
Der Schließarm kann oberhalb des den Deckel übergreifenden Vorsprungs, der normalerweise
etwa radial zum Dom verlaufen wird, mit einem Fortsatz versehen sein, an welchem das
erste Kurventeil angreift, welches den Schließarm außer Eingriff mit dem Deckel bringt,
den Schließarm also nach außen bewegt.
[0010] Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann ein drittes Kurventeil vorgesehen
sein, welches im Zuge einer Relativbewegung zwischen Deckel und Kurventeil den in
seiner Offenstellung befindlichen Deckel untergreift und diesen in seine Schließlage
oder nahezuin diese verscwenkt. D.h., daß am Ende dieser Schwenkbewegung der Deckel
sich zumindest unmittelbar oberhalb des Domes befindet, so daß er ggf. nur noch an
den Dom angepreßt zu werden braucht. Letzteres kann durch ein viertes Kurventeil gescheben,
welches im Zuge einer Relativbewegung zwischen diesem und dem Kesselwagen den Deckel
oberseitig beaufschlagt und unter Verschwenkung des Schließarmes in eine dichte Anlage
am Dom drückt, in welcher zumindest die mit dem Vorsprung des Schließarmes zusammenwirkende
Oberseite des Deckels sich unterhalb der unteren Begrenzung des Vorsprunges befindet,
dessen oberseitige Begrenzung zu seinem freien Ende bin von oben nach unten geneigt
verläuft, so daß der Schließarm unter der Einwirkung der ihn beaufschlagenden Feder
in die den Deckel in seiner Schließlage haltende Position bewegt wird.
[0011] Bei zur Fahrtrichtung des Kesselwagens im wesentlichen paralleler Anbringung der
Achsen, um welche Deckel und Schließarm jeweils schwenkbar sind, werden die Achsen
sich außerhalb der zur Fahrtrichtung parallelen vertikalen Symmetrieebene des Kesselwagens
befinden. D.h., daß die Schwenkrichtung des Deckels und auch die Bewegungsrichtung
des Haltearmes abhängig sind von der Fahrtrichtung oder bei einer bestimmten Richtung
von der Seite der Symmetrieebene, an welcher sich die Achse jeweils befindet. Um diesem
Sachverhalt Rechnung zu tragen, ist es zweckmäßig, daß wenigstens eines der mit dem
Schließarm und/oder dem Deckel zusammenwirkenden Kurventeile in doppelter Ausfertigung
derart angebracht sind, daß eine Betätigung des Schließarms und/oder des Deckels unabhängig
von der Position von Scharnier und Schließelement oder von der Fahrtrichtung des Kesselwagens
erfolgt. Bei dem den Deckel in die Durch den Schließarm gesicherte Schließlage drückenden
Kurventeil, welches als einfache Rolle ausgebildet sein kann, ist dies im allgemeinen
nicht erforderlich, da dieses Kurventeil bzw. diese Kurvenrolle den Deckel oberseitig
ohne weiteres in oder nahe seiner Symmetrieebene, also im Bereich zwischen Scharnier
und Sicherungselement, beaufschlagen kann.
[0012] Bei stationärer Anbringung der Kurventeile wird es im allgemeinen nicht möglich sein,
den Kesselwagen jedenfalls dann, wenn er auf einem Gleis bewegt wird, in der Gegenrichtung
durch den Bereich zu fahren, in welchem sich die Kurventeile befinden, ohne daß es
zu Beschädigungen an den Kurventeilen und/oder an Deckel, Dom oder Verschlußarm kommt.
Aus Diesem Grunde kann es zweckmäßig sein, die Kurventeile heb- und senkbar anzubrigen.
Bei Anordnung der Kurventeile in einem in Fahrtrichtung der Kesselwagen kurzen Bereich,
also vor und hinter einer Füllstation, können sämtliche Kurventeile an einer gemeinsamen
Halterung angebracht sein derart, daß sie beim Hindurchbewegen der Kessekwagen in
Gegenrichtung durch den die Kurventeile aufnehmenden Bereich gemeinsam etwas angehoben
werden, so daß sie sich außerhalb des Bewegungsbereiches der Wagen bzw. von Deckel
und Haltearm befinden.
[0013] Die Vorrichtung gemäß der Erfindung weist eine Reihe von wesentlichen Vorteilen auf.
Es ist nicht mehr erforderlich, daß eine Bedienungsperson zum Zwecke des Öffnens und/oder
Schließens des Deckels auf den Kesselwagen steigt. Andererseits macht die Erfindung
keinen oder jedenfalls keinen ins Gewicht fallenden zusätzlichen Aufwand am Kesselwagen
erforderlich. Zweifellos ist es notwendig, den Deckel und den ihn in seiner Schließlage
sichernden Mechanismus an die automatische Betätigung anzupassen. Die dazu erforderlichen
Maßnahmen erfordern jedoch einen so geringen Aufwand, daß insgesamt der wirtschaftliche
Vorteil deutlich überwiegt. Am Kesselwagen selbst sind keine weiteren Maßnahmen oder
Vorrichtungen erforderlich, um das selbsttätige Öffnen und/oder Schließen zu bewirken.
Die Kurventeile können bei stationärer Anbringung als einfache Bauelemente ausgebildet
sein, die keinerlei Wartung erfordern. Wesentlich ist weiterhin, daß die Kurventeile
es bei entsprechender Ausgestaltung auch erlauben, gewisse Abweichungen, die sich
bezüglich der Höhenlage des Deckels über dem Straßenniveau oder Gleisniveau ergeben,
Rechnung zu tragen. Zweifellos wird in Abhängigkeit von der Beschaffenheit beispielsweise
der Federung des Kesselwagens, vom Beladungszustand _ es können noch Reste der früheren
Ladung im Kesselwagen sein, die die Federung zusammendrücken _ und von anderen Einflüssen
die Höhenlage des Deckels jedes Wagens beispielsweise eines Eisenbahnzuges variieren.
Die Erfindung gibt ohne weiteres die Wöglichkeit, Toleranzen bis zu 100 mm auszugleichen.
Mit größeren Toleranzen braucht nicht gerechnet zu zu werden, da diese von den Eisenbahngesellschaften
nicht akzeptiert werden. Im übrigen verringert die Erfindung die Unfallgefahr.
[0014] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schema dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- die Seitenansicht einer Vorrichtung zum Öffnen und Schließen des Verschlußdeckels
der Einfüllöffnung eines Kesselwagens,
- Fig. 2
- die dazugehörige Draufsicht der wesentlichen Teile, in Richtung der Pfeile II-II der
Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht in Richtung der Pfeile III-III der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Ansicht in Richtung der Pfeile IV-IV der Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Ansicht in Richtung des Pfeile V-V der Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Ansicht in Richtung der Pfeile VI-VI der Fig. 1.
[0015] Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt das selbsttätige Öffnen
und Schließen eines Verschlußdeckels der Einfüllöffnung eines auf Gleisen 10 verfahrbaren
Kesselwagens 12, der oberseitig mit einem Dom 14 versehen ist. Letzterer begrenzt
an seinem freien Ende eine durch einen Deckel 16 verschließbare Einfüllöffnung 18.
[0016] Der Deckel 16 ist um eine Achse 20, die parallel zur Fahrtrichtung des Kesselwagens
12 verläuft, schwenkbar an einem Fuß 22 befestigt, der neben dem Dom 14 angeordnet
und am Kesselwagen 12 befestigt ist. An der dem Fuß 22 für den Deckel 16 gegenüberliegenden
Seite des Doms 14, also in Umfangsrichtung des letzteren um 180° versetzt, ist ein
zweiter Fuß 24 außerhalb des Domes 14 am Kesselwagen angebracht, der eine Achse 26
trägt, an der ein Schließarm 28 schwenkbar angebracht ist. Die Achse 26 für den Schließarm
28 verläuft ebenfalls parallel zur Fahrtrichtung des Kesselwagens 12. Die Ebene, in
welcher der Schließarm 28 schwenkbar ist, verläuft im wesentlichen radial zum Dom
14. Der Schließarm 28 ist mit einem etwa radialen, in Richtung auf den Dom 14 vorstehenden
Vorsprung 30 versehen, der so bemessen und angeordnet ist, daß seine untere Begrenzung
32 in der in Fig. 3 dargestellten Schließlage des Deckels 16 letzteren am Rand desselben
übergreift und somit in seiner Schließlage sichert, in welcher der Deckel 16, ggf.
unter Zwischenschaltung von in der Zeichnung nicht dargestellten Dichtelementen, dicht
am Dom 14 anliegt. Oberseitig ist der Vorsprung 30 so ausgebildet, daß seine dort
befindliche Begrenzungsfläche 34 in Richtung auf das freie Ende des Vorsprunges 30,
also in Richtung auf die Mittelachse des Domes 14, nach unten geneigt verläuft. Oberhalb
des Vorsprunges 30 ist der Schließarm 28 mit einem im wesentlichen vertikal verlaufenden
Fortsatz 36 versehen. Weiterhin ist dem Schließarm 28 ein Federelement 38 zugeordnet,
welches ihn in Richtung auf seine wirksame Lage (Fig. 3 und Fig. 6) beaufschlagt,
in welcher der Vorsprung 30 den Rand des Deckels 16 übergreift.
[0017] Der Deckel 16 ist an seinem Rand mit einem Vorsprung 40 versehen, der in der Schließlage
des Deckels gegenüber dem Dom 14 nach außen im wesentlichen radial übersteht. An diesem
Vorsprung 40, der gegenüber dem Schließarm 28 um einen verhältnismäßig kleinen Winkel
in Umfangsrichtung des Domes 16 versetzt angeordnet ist, greift ein als Schraubenfeder
42 ausgebildetes Federelement an, welches neben dem Dom 14 angebracht ist und sich
mit seinem anderen Ende am Mantel oder dgl. des Kesselwagens 12 abstützt. Diese Schraubenfeder
42 beaufschlagt den Deckel 16 in Öffnungsrichtung 44.
Das in der Zeichnung dargestellte, das Gleis 10 überbrückende Gestell 46 ist einer
zwischen den Ebenen IV-IV und V-V befindlichen Station zugeordnet, in welcher der
Kesselwagen 12, der einer von mehreren Kesselwagen eines ganzen Zuges sein kann, befüllt
wird. Der Kesselwagen durchläuft den Bereich vor und nach der Füllstation in Richtung
des Pfeiles 48.
[0018] Das Gestell 46 trägt einige Kurventeile, die dazu dienen, den Deckel 16 vor Erreichen
der Füllstation in die Offenlage zu bringen, damit der Kesselwagen durch die Füllöffnung
18 befüllt werden kann. Die in Richtung des Pfeiles 48 hinter der Füllstation angeordneten
Kurventeile dienen dazu, den Deckel wieder in die Schließlage zu bringen.
[0019] Die Füllöffnung 18 des in Fahrtrichtung 48 sich dem Bereich des Gestells 46 nähernde
Kesselwagen 12 ist zunächst verschlossen. D.h., daß der Deckel 16 die in Fig. 3 der
Zeichnung dargestellte Position einnimmt, in welcher er dicht am Dom 14 anliegt und
durch den Schließarm 28 in seiner Schließlage gehalten wird. Diese Situation ist in
Fig. 1 links strichpunktiert angedeutet. Im Zuge der Fahrbewegung in Richtung des
Pfeiles 48 gerät zunächst der Schließarm 28 mit seinem oberseitigen Fortsatz 36 in
den Bereich eines ersten Kurventeiles 50, das vom Gestell 46 getragen wird. Die mit
dem Fortsatz 36 des Schließarmes 28 zusammenwirkende Kurvenfläche 52 des ersten Kurventeiles
50 ist derart verlaufend angeordnet, daß sie im Zuge der Fahrbewegung des Kesselwagens
12 den Schließarm 28 um dessen Achse 26 gegen Die Kraft der Feder 28 nach außen, also
in Richtung des Pfeiles 54 (Fig. 3) verschwenkt, bis der Vorsprung 30 des Schließarmes
28 außer Eingriff mit dem Deckel 16 kommt. Dies hat zur Folge, daß der Deckel unter
Der Einwirkung des ihm zugeordneten Federelementes 42, welches am Vorsprung 40 des
Deckels angreift, etwas angehoben, also in Öffnungsrichtung 44 etwas verschwenkt wird,
und zwar um eine solche Wegstrecke, daß das zweite Kurventeil 56 im Zuge der weiteren
Bewegung des Kesselwagens 12 in Richtung des Pfeiles 48 den Deckel untergreift. Da
Die wirksame Kurvenfläche des zweiten Kurventeiles 56 in Fahrtrichtung 48 sowohl nach
oben als auch seitlich in Richtung auf die Schwenkachse 20 des Deckels 16 verläuft,
wird dieser im Zuge der weiteren Fahrbewegung in Richtung des Pfeiles 48 zunehmend
angehoben und über seine vertikale Totlage hinaus verschwenkt, bis er schließlich
nach Überschreiten Dieser Totlage in die andere Endlage umschwenkt, in welcher er
sich gemäß der Darstellung in den Fig. 1, 2 und 5 etwa um 180° gegenüber der Schließlage
befindet. Diese Endlage ist in den Figuren 1, 2 und 5 mit 16′ bezeichnet.
[0020] Nunmehr kann der Kesselwagen 12 befüllt werden.
[0021] Nach dem Füllvorgang kommt der Kesselwagen 12 im Zuge seiner erneuten Bewegung in
Richtung des Pfeiles 28 in den Bereich eines dritten Kurventeiles 58, dessen Kurvenfläche
60 den in seiner Offenstellung befindlichen Deckel 16 zunächst untergreift und dann
im Zuge der weiteren Fahrbewegung aufgrund ihres Verlaufs über die vertikale Totpunktlage
hinwegschwenkt, so daß der Deckel 16 dann in Richtung des Pfeiles 68 wieder auf den
Dom 14 zurückfällt. Dabei wirdim allgemeinen der Schließarm 28, der nach Passieren
des ersten Kurventeiles 50 wieder unter der Einwirkung des Federelementes 38 in seine
dem Dom 14 zugekehrte Endlage zurückgeschwenkt war, etwas nach außen verschwenkt,
wenn der Deckelrand über die oberseitige, schräg verlaufende Begrenzungsfläche 34
des Vorsprungs 30 gleitet. Allerdings wird normalerweise das Gewicht des Deckels nicht
ausreichen, um letzteren soweit zur Anlage an der Sitzfläche des Domes 14 zu bringen,
daß der Schließarm 28 wieder unter der Einwirkung des Federelementes 38 in seine wirksame
Lage zurückspringt, in welcher der Vorsprung 30 den Rand des Deckels 16 übergreift.
Vielmehr wird im Normalfall zumindeste in der Mehrzahl der Fälle der Deckel 16 irgendwo
auf der Schrägfläche 34 des Vorsprunges 30 aufsitzen, wobei, wie gesagt, der Schließarm
28 gegen die Kraft der Feder 38 etwas nach außen verschwenkt wird. Dieses Zwischenstadium
des Deckels, bei welchem er lose auf dem Dom 14 aufsitzt, ist in Fig. 1 der Zeichnung
zwischen den beiden Ebenen V-V und VI-VI dargestellt.
[0022] Im Zuge der weiteren Fahrbewegung in Richtung des Pfeiles 48 gerät der Deckel 16
des Kesselwagens 12 in den Einwirkungsbereich eines vierten Kurventeiles 64, welches
als Rad oder Rolle ausgebildet ist und auf die Oberfläche des Deckels 16 einwirkt,
diesen nach unten in eine dichte Anlage an der Sitzfläche des Domes 14 drückt, wobei
im Zuge dieser letzten Abwärtsbewegung des Deckels 16 in seine endgültige Schließlage
der Schließarm 28 durch den an der oberen Begrenzungsfläche 34 des Vorsprunges 30
entlanggleitenden Deckel zunächt entgegen der Wirkung der Feder 38 nach außen verschwenkt
wird und dann seine wirksame Lage zurückschnappt, sobald sich die obere Begrenzungsfläche
des Deckels 16 in Höhe der unteren Begrenzung 32 des Vorsprunges 30 bzw. geringfügig
unterhalb desselben befindet. Auf diese Weise wird der Deckel 16 wieder durch den
Schließarm 28 in seiner Schließlage verriegelt. Der Weg, um den der Schließarm durch
die Feder 38 in Richtung auf den Deckel verschwenkt werden kann, ist durch einen Anschlag
od. dgl. derart begrenzt, daß er in seiner Endstellung nur so weit in den Bewegungsbereich
des Deckels hineinragt, daß letzterer im Zuge seiner Schließbewegung den Schließarm,
abgesehen vom Vorsprung 30, ungehindert passieren kann.
[0023] Es ist auch möglich, zwei Schließarme vorzusehen, die um eine geringe Wegstrecke
in Umfangsrichtung des Doms 14 gegeneinander versetzt der Achse 20 ungefähr gegenüberliegend
zweckmäßig derart angeordnet sind, daß sie den gleichen Abstand von der durch den
Mittelpunkt von Deckel bzw. Einfüllöffnung hindurchgehenden senkrechten, quer zur
Längsachse des Kesselwagens verlaufenden Symmetrieebene aufweisen.
[0024] Da es von Her Fahrtrichtung des Kesselwagens 12 bzw. von der Anordnung der Schwenkbewegung
20 des Deckels 16 und des Schließarmes 28 relativ zur Symmetrieebene des Kesselwagens
12 abhängt, auf welcher Seite der Symmetrieebene sich die Achse bzw. Schließarm 28
befinden, sind die Kurventeile 50, 56 und 58 jeweils doppelt angeordnet, so daß es
nicht erforderlich ist, die Kesselwagen 12 eines Zuges bezüglich der Position von
Achse 20 und Schließarm 28 in eine bestimmte Anordnung zu bringen.
[0025] Da es in vielen Fällen erforderlich sein wird, den Zug nach Abschluß des Füllvorganges
entgegen der Fahrtrichtung 28 durch den Bereich des Gestells 46 und der daran befestigten
Kurventeile zu fahren, ist es zweckmäßig, den die Kurventeile tragenden oberen Bereich
des Gestelles 46 heb- und senkbar anzuordnen. Aus diesem Grunde sind die beiden oberen
parallel zum Gleis 10 verlaufenden Balken 66, an denen die Kurventeile über Querträger
68 angebracht sind, über hydraulische Zylinder 70 oder sonstwie in geeigneter Weise
heb- und senkbar an den vertikalen Trägern 72 angebracht.
1. Vorrichtung zum Betätigen des Verschlußdeckels (16) der Einfüllöffnung (18) eines
Kesselwagens (12), der oberseitig mit einem Dom (14) versehen ist, an welchem der
Deckel (16) mittels eines nahe dem Rand der Öffnung befindlichen Scharniers schwenkbar
angebracht ist, dessen Achse (20) im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung (48)
des Kesselwagens (12) angeordnet ist, wobei wenigstens ein den Deckel (16) in seiner
Schließlage sicherndes, neben dem Dom befindliches armförmiges Schließelement (28)
vorgesehen ist, das um eine unterhalb des Deckelniveaus angeordnete Achse (26) schwenkbar
angebracht ist, die im wesentlichen parallel zur Fahrtrichtung (48) des Kesselwagens
(12) verläuft, und dem Deckel (16) ein letzteren in Öffnungsrichtung beaufschlagendes
Federelement (42) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (28)
unter der Einwirking eines es in Richtung auf seine Schließlage beaufschlagenden Federelementes
(38) steht und daß an einem Ort, an welchem der Deckel (16) zu öffnen ist, wenigstens
ein erstes Kurventeil (50) angeordnet ist, welches im Zuge einer Relativbewegung gegenüber
dem Kesselwagen (12) den Schließarm (28) gegen die Wirkung des ihn beaufschlagenden
Federelementes (38) in eine Lage verschwenkt, in welcher er außer Eingriff mit dem
Deckel (16) ist, und in Fahrtrichtung des Kesselwagens (12) wenigstens ein zweites
Kurventeil (56) angeordnet ist, welches den durch das ihn beaufschlagende Federelement
(42) etwas angehobenen Deckel (12) im Zuge einer Relativbewegung zwischen Wagen (12)
und zweitem Kurventeil untergreift und in seine Offenlage verschwenkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (16) an seinem
Umfang mit einem im wesentlichen radialen, über den Rand des Domes (14) vorstehenden
Vorsprung (40) versehen ist, an welchem das den Deckel (16) in Öffnungsrichtung beaufschlagende,
außerhalb des Domes (14) angeordnete Federelement (42) angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer zum Dom (14)
im wesentlichen radialen Ebene schwenkbar angebrachte Schließarm (28) mit einem in
Richtung auf den Deckel (16) vorstehenden Vorsprung (30) versehen ist, der in der
Schließstellung den Deckel (16) übergreift.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schließarm (28) oberhalb des den Deckel (16) übergreifenden Vorsprunges (30) mit
einem Fortsatz (36) versehen ist, an welchem das erste Kurventeil (50) angreift, welches
den Schließarm (28) außer Eingriff mit dem Deckel (16) bringt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorteilhaft in Fahrtrichtung
(48) hinter den das Öffnen des Deckels (16) bewirkenden ersten und zweiten Kurventeilen
(50, 56) wenigstens ein drittes Kurventeil (58) vorgesehen ist, welches im Zuge einer
Relativbewegung zwischen Deckel (16) und Kurventeil (58) den in seiner Offenstellung
befindlichen Deckel (16) untergreift und in seine Schließlage oder nahezu in diese
verschwenkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes Kurventeil
(64) vorgesehen ist, welches im Zuge einer Relativbewegung zwischen diesem und dem
Kesselwagen (12) den Deckel (16) oberseitig beaufschlagt und unter Verschwenkung des
Schließarms (28) in eine dichte Anlage am Dom (14) drückt, in welcher zumindest die
mit dem Vorsprung (30) des Schließarms zusammenwirkende Oberseite des Deckels (16)
sich unterhalb der unteren Begrenzung (32) des Vorsprungs (30) befindet, dessen oberseitige
Begrenzung (34) zu seinem freien Ende hin von oben nach unten geneigt verläuft, so
daß der Schließarm (28) unter der Einwirkung der ihn beaufschlagenden Feder (38) in
die den Deckel (16) in seiner Schließlage haltende Position verschwenkt wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eines der mit dem Schließarm (28) und/oder dem Deckel (16) zusammenwirkenden
Kurventeile (50, 56, 58) in doppelter Ausfertigung derart angebracht ist, daß eine
Betätigung des Schließarms (28) und/oder des Deckels (16) unabhängig von der Position
von Achse (20) des Deckels (16) und der Schließarm (28) oder von der Fabrtrichtung
des Kesselwagens (12) erfolgt.
8. Vorrichtung nach einem der vorbergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kurventeile (50, 56, 58, 64) in ihrer wirksamen Lage, in der sie mit dem Deckel
(16) und/oder dem Schließarm des Kesselwagens (12) zusammenwirken, stationär sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorbergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kurventeile (50, 56, 58, 64) heb- und senkbar angebracht sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kurventeile
(50, 56, 58, 64) von einer gemeinsamen Halterung getragen sind, die heb- und senkbar
angebracht ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorbergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den das Öffnen des Deckels (16) bewirkenden Kurventeilen (50, 56) und den
das Schließen des Deckels (16) bewirkenden Kurventeilen (58, 64) eine Füllstation
vorgesehen ist.
1. Apparatus for actuating the closure cap (16) of the filling opening (18) of a tank
waggon (12) which at its top is provided with a dome (14) to which the cap (16) is
pivotably mounted by means of a hinge which is disposed adjacent the edge of the opening
and the axis (20) of which is arranged substantially parallel to the direction of
travel (48) of the tank waggon (12), wherein there is provided at least one arm-shaped
closure element (28) which is disposed beside the dome and which secures the cap (16)
in its closure position and which is mounted pivotably about an axis (26) which is
disposed beneath the level of the cap and which extends substantially parallel to
the direction of travel (48) of the tank waggon (12), and associated with the cap
(16) is a spring element (42) for loading the cap in the opening direction, characterised
in that the closure element (28) is subjected to the action of a spring element (38)
which loads it towards its closure position and that at a location at which the cap
(16) is to be opened there is disposed at least one first cam member (50) which in
the course of a relative movement with respect to the tank waggon (12) pivots the
closure arm (28), against the action of the spring element (38) acting thereon, into
a position in which it is out of engagement with the cap (16), and disposed in the
direction of travel of the tank waggon (12) is at least one second cam member (56)
which in the course of a relative movement between the waggon (12) and the second
cam member engages under the cap (16) which is raised somwhat by the spring element
(42) acting thereon, and pivots it into its open position.
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the cap (16) is provided at
its periphery with a substantially radial projection (40) which projects beyond the
edge of the dome (14) and which is engaged by the spring element (42) which acts on
the cap (16) in the opening direction and which is disposed outside the dome (14).
3. Apparatus according to claim 1 characterised in that the closure arm (28) which
is mounted pivotably in a substantially radial plane relative to the dome (14) is
provided with a projection (30) which projects towards the cap (16) and which engages
over the cap (16) in the closure position.
4. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that above
the projection (30) which engages over the cap (16) the closure arm (28) is provided
with an extension (36) which is engaged by the first cam member (50) which brings
the closure arm (28) out of engagement with the cap (16).
5. Apparatus according to claim 1 characterised in that advantageously provided in
the direction of travel (48) after the first and second cam members (50, 56) which
produce opening of the cover (16) there is at least one third cam member (58) which
in the course of a relative movement between the cap (16) and the cam member (58)
engages under the cap (16) which is in its open position, and pivots it into its closure
position or almost into that position.
6. Apparatus according to claim 5 characterised in that there is provided a fourth
cam member (64) which in the course of a relative movement between same and the tank
waggon (12) acts on the cap (16) on the top side and urges it, with a pivotal movement
of the closure arm (28), into sealing contact against the dome (14) in which at least
the top side of the cap (16), which co-operates with the projection (30) of the closure
arm, is disposed beneath the lower boundary (32) of the projection (30), the top boundary
(34) of which extends inclinedly towards its free end in a downward direction so that
the closure arm (28) is pivoted into the position of holding the cap (16) in its closure
position, under the action of the spring (38) acting on the closure arm.
7. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that at least
one of the cam members (50, 56, 58) which co-operate with the closure arm (28) and/or
the cap (16) is mounted in a dual array in such a way that actuation of the closure
arm (28) and/or the cap (16) occurs independently of the position of the axis (20)
of the cap (16) and the closure arm (28) or the direction of travel of the tank waggon
(12).
8. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that the cam
members (50, 56, 58, 64) are stationary in their operative position in which they
co-operate with the cap (16) and/or the closure arm of the tank waggon (12).
9. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that the cam
members (50, 56, 58, 64) are mounted in such a way that they can be raised and lowered.
10. Apparatus according to claim 9 characterised in that all cam members (50, 56,
58, 64) are carried by a common holding means which is mounted in such a way that
it can be raised and lowered.
11. Apparatus according to one of the preceding claims characterised in that a filling
station is disposed between the cam members (50, 56) which produce opening of the
cap (16) and the cam members (58, 64) which produce closing of the cap (16).
1. Dispositif pour manoeuvrer le couvercle d'obturation (16) de l'orifice de remplissage
(18) d'un wagon-citerne (12) qui est pourvu à sa partie supérieure d'un dôme sur lequel
le couvercle (16) est fixé par une articulation proche du bord de l'orifice et dont
l'axe (20) est sensiblement parallèle au sens du mouvement d'avance (48) du wagon-citerne
(12), au moins un organe de verrouillage (28) en forme de bras étant prévu et disposé
à côté du dôme pour verrouiller le couvercle (16) dans sa position de fermeture, cet
organe de verrouillage étant articulé sur un axe (26) disposé en-dessous du niveau
du couvercle et sensiblement parallèle au sens du mouvement (48) du wagon-citerne
(12), et le couvercle (16) étant associé à un ressort de rappel (42) qui le sollicite
dans le sens de l'ouverture, caractérisé en ce que l'organe de verrouillage (28) est
associé à un ressort de rappel (38) qui le sollicite vers sa position de verrouillage,
en ce qu'au moins une première glissière courbe (50) est prévue en regard d'un endroit
où doit s'effectuer l'ouverture du couvercle (16), pour intervenir au cours d'un déplacement
relatif par rapport au wagon-citerne (12) afin de faire pivoter le bras de verrouillage
(28) à l'encontre de son ressort de rappel (38) en amenant ce bras dans une position
où il n'est plus en prise avec le couvercle (16), et en ce qu'au moins une deuxième
glissière courbe (56) est prévue ensuite dans le sens du mouvement du wagon-citerne
(12), pour prendre par-dessous le couvercle (12) déjà soulevé un peu par son ressort
de rappel (42), afin de faire pivoter le couvercle jusqu'à sa position d'ouverture
au cours d'un mouvement relatif entre le wagon-citerne (12) et cette deuxième glissière
courbe.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle (16) porte
en périphérie un appendice (40) sensiblement radial, en saillie au-delà du bord du
dôme (14), sur lequel agit le ressort de rappel (42) disposé à l'extérieur du dôme
(14) et prévu pour solliciter le couvercle (16) dans le sens de l'ouverture.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de verrouillage
articulé (28) qui peut pivoter dans un plan sensiblement radial par rapport au dôme
(14) est pourvu d'un appendice (30) en saillie vers le couvercle (16) et adapté à
s'engager au-dessus du couvercle (16) en position de fermeture de celui-ci.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le bras
de verrouillage (28), au-dessus de l'appendice en saillie (30) prévu pour s'engager
sur le couvercle (16), comporte un prolongement (36) sur lequel peut agir la première
glissière courbe (50) prévu pour écarter le bras de verrouillage (28) de sa position
où il retient le couvercle (16).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte avantageusement
une troisième glissière courbe (58), disposée dans le sens du mouvement (48) après
la première et la deuxième glissières courbes (50, 56) qui assurent la manoeuvre d'ouverture
du couvercle (16), cette troisième glissière courbe étant prévue pour prendre par
en-dessous le couvercle (16) qui se trouve en position d'ouverture, afin de faire
pivoter le couvercle et de l'amener jusqu'à sa position de fermeture ou à peu près,
au cours d'un mouvement relatif entre le couvercle (16) et la glissière courbe (58).
6. Dispositif selon à la revendication 5, caractérisé en ce qu'il comporte une quatrième
glissière courbe (64) pour agir sur le couvercle (16) au cours d'un mouvement relatif
entre cette quatrième glissière courbe et le wagon-citerne (12), en prenant le couvercle
par-dessus pour le faire pivoter jusqu'à l'amener en position d'appui étanche sur
le dôme (14) en provoquant un pivotement du bras de verrouillage (28), au moins la
face supérieure du couvercle (16) qui coopère avec l'appendice (30) du bras de verrouillage
se trouvant alors en-dessous du bord inférieur (32) de cet appendice (30), et celui-ci
comportant un bord supérieur oblique (34) en pente vers le bas du côté de son extrémité
libre, si bien que le bras de verrouillage (28) peut pivoter sous l'action de son
ressort de rappel (38) pour venir en position de verrouillage afin de maintenir le
couvercle (16) en position de fermeture.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins
l'une des glissières courbes (50, 56, 58) qui coopèrent avec le bras de verrouillage
(28) et/ou avec le couvercle (16) est réalisée en double, de manière à assurer une
manoeuvre du bras de verrouillage (28) et/ou du couvercle (16) quelles que soient
la position de l'axe (20) du couvercle (16) et celle du bras de verrouillage (28),
et quel que soit le sens du mouvement du wagon-citerne (12).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les glissières
courbes (50, 56, 58, 64) sont stationnaires dans leur position de service où elles
coopèrent avec le couvercle (16) et/ou avec le bras de verrouillage du wagon-citerne
(12).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le montage
des glissières courbes (50, 56, 58, 64) permet de soulever et d'abaisser celles-ci.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'ensemble des glissières
courbes (50, 56, 58, 64) est monté sur un support commun, adapté à être soulevé et
abaissé.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un poste
de remplissage est prévu entre les glissières courbes (50, 56) qui assurent la manoeuvre
d'ouverture du couvercle (16) et les glissières courbes (58, 64) assurant la manoeuvre
de fermeture du couvercle (16).