[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Türband mit einem ersten Scharnierteil zur Befestigung
an einem Türflügel und einem zweiten Scharnierteil zur Befestigung an einer Türzarge
und einem die Drehachse bildenden Achsbolzen, der von einem der Scharnierteile getragen
wird, wobei der Achsbolzen mit einem Gewindeteil versehen ist, mit dem er in ein Muttergewinde
in einer Ausnehmung in einem der Scharnierteile, von denen Verankerungsbolzen abragen,
deren Längsachsen die Drehachse des Türbandes schneiden, höhenverstellbar eingeschraubt
ist, während er in eine zylindrische Ausnehmung im anderen Scharnierteil ragt, wobei
der Achsbolzen ein Einrastmittel für ein Verstellwerkzeug, beispielsweise einen Schraubenschlüssel,
das in etwa in der Mitte des Türbandes neben einer Kontermutter angeordnet ist, aufweist
und auf dem Gewindeteil des Achsbolzens die Kontermutter sitzt, die am Scharnierteil
anliegt, in den der Gewindeteil eingeschraubt ist, und wobei die beiden Ausnehmungen
in den Scharnierteilen, die den Achsbolzen aufnehmen, Sacklöcher sind.
[0002] Bei derartigen durch die CH-A-383 202 bekanntgewordenen Türbändern sollen Verstellmöglichkeiten
gegeben sein, um die Lage des Türflügels relativ zum Türrahmen einstellen zu können.
Einmal soll das Türband senkrecht zur Türöffnung versetzbar sein und dann soll die
Möglichkeit bestehen, die Höhe des oberen Scharnierteiles zu korrigieren, um beispielsweise
ein Absenken des Türflügels ausgleichen zu können.
[0003] Das Scharnier gemäß der Schweizer Patentschrift bietet jedoch keine Verstellmöglichkeit
in der Fuge und zur Einstellung der Höhe muß der obere Scharnierteil und mit ihm ein
Fensteroder ein Türflügel vom unteren Scharnierteil abgehoben werden. Während des
Verstellens des Achsbolzens sieht die mit der Arbeit betraute Person nicht, in welcher
Position sich das Fenster oder Türflügel befinden.
[0004] Die AT-PS 286 819 zeigt ein Türband mit einem oberen und einem unteren Scharnierteil,
wobei der Achsbolzen mit einem Gewindezapfen versehen ist, der in ein Gewinde einer
durchgehenden Bohrung des oberen Scharnierteiles angreift und in dieser mittels eines
Schraubenziehers höhenverstellbar ist. Im selben Gewinde befindet sich eine Wurmschraube,
die zum Festziehen des Achsbolzens dient, wenn dieser die gewünschte Stellung hat.
[0005] Die Scharnierteile weisen jeweils einen Verankerungsbolzen auf, die fest mit dem
Scharnierteil verbunden sind, da wegen der Anordnung des Achsbolzens ein Verdrehen
der Verankerungsbolzen nicht möglich ist. Weiters ist bei diesem Scharnier als nachteilig
anzusehen, daß zur Verstellung des Achsbolzens die Wurmschraube vollständig aus dem
Gewinde herausgeschraubt werden muß, damit man mit dem Schraubenzieher zum Achsbolzen
gelangen kann.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier der eingangs erwähnten Art derart zu
verbessern, daß einerseits eine schnellere und einfachere Höhenverstellung möglich
ist und daß es weiters möglich ist, verdrehbare Verankerungsbolzen in den Scharnierteilen
anzubringen.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß von jedem Scharnierteil zwei Verankerungsbolzen
abragen, von denen jeweils einer als Gewindebolzen ausgeführt ist und diese Gewindebolzen
unterhalb und oberhalb der Ausnehmungen in den Scharnierteilen drehbar gelagert sind
und diese durchragen, wobei die Gewindebolzen an dem im Scharnierteil gehaltenen Ende
einen Ansatz für den Angriff eines Werkzeuges aufweisen, und daß das Einrastmittel
des Achsbolzens und die Kontermutter frei zugänglich sind.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figur der beiliegenden
Zeichnung eingehend beschrieben.
[0009] Die Figur der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Türbandes.
[0010] Wie aus der Figur der Zeichnung ersichtlich, besteht das erfindungsgemäße Türband
aus einem unteren Scharnierteil 1 und aus einem oberen Scharnierteil 2. Von beiden
Scharnierteilen 1,2 ragen Verankerungsbolzen ab, von denen jeweils einer als reiner
Führungsbolzen 3 fest mit dem Scharnierteil verbunden ist, während der zweite ein
Gewindebolzen 4 ist, der drehbar in einer Halterung 5 der Scharnierteile 1, 2 gehalten
ist.
[0011] Die beiden Scharnierteile 1,2 sind durch den Achsbolzen 6 miteinander verbunden.
[0012] Der Achsbolzen 6 ist im Ausführungsbeispiel unten mit einem Gewindeteil 7 versehen.
Die beiden Scharnierteile 1, 2 weisen Ausnehmungen 8, 9 auf, wobei die untere Ausnehmung
9 im Ausführungsbeispiel mit einem Muttergewinde 10 versehen ist, in das der Gewindeteil
7 des Achsbolzens 6 eingeschraubt ist.
[0013] Durch mehr oder weniger weites Hineinschrauben des Gewindeteiles 7 in die untere
Ausnehmung 9 ist die Höhenverstellung des oberen Scharnierteiles 2 möglich. Die beiden
Ausnehmungen 8,9 sind Sacklöcher.
[0014] Der Achsbolzen 6 ist oben mit einer Kugel 11 aus gehärtetem Stahl versehen, die über
die Spitze des Achsbolzens 6 hinausragt.
[0015] Im Scharnierteil 2 befindet sich ein Einsatz 12, ebenfalls aus gehärtetem Stahl,
sodaß beim Öffnen und Schließen der Tür die stärksten Reibungskräfte von den beiden
Stahlteilen aufgenommen werden. Dadurch wird die Lebensdauer des Scharnieres wesentlich
erhöht.
[0016] Der Achsbolzen 6 ist etwa mittig mit Einrastmitteln 13 für ein Werkzeug, beispielsweise
einen Schlüssel, versehen, sodaß die Höhenverstellung des Achsbolzens 6 von der Seite
aus erfolgen kann.
[0017] Auf dem Gewindeteil 7 lagert eine Kontermutter 14, die, nachdem die Höhe des Achsbolzens
6 eingestellt wurde, an der Stirnfläche des Scharnierteiles 1 anliegt und den Achsbolzen
6 fixiert.
[0018] Die Gewindebolzen 4 sind oberhalb bzw. unterhalb der als Sacklöcher ausgeführten
Ausnehmungen 8,9 angeordnet, wobei sich die Achsen der Sacklöcher 8,9 bzw. des Achsbolzens
6 und der Gewindebolzen 4 kreuzen. Dadurch ist bei einer kompakten Ausführung des
Türbandes ein Verdrehen der Gewindebolzen mittels eines Imbusschlüssels od.dgl., der
in den Imbus-Sechskant 15 der Gewindebolzen 4 gesteckt wird, möglich.
1. Türband mit einem ersten Scharnierteil (1) zur Befestigung an einem Türflügel und
einem zweiten Scharnierteil (2) zur Befestigung an einer Türzarge und einem die Drehachse
bildenden Achsbolzen (6), der von einem der Scharnierteile getragen wird, wobei der
Achsbolzen mit einem Gewindeteil (7) versehen ist, mit dem er in ein Muttergewinde
(10) in einer Ausnehmung (9) in einem der Scharnierteile, von denen Verankerungsbolzen
(3,4) abragen, deren Längsachsen die Drehachse des Türbandes schneiden, höhenverstellbar
eingeschraubt ist, während er in eine zylindrische Ausnehmung (8) im anderen Scharnierteil
ragt, wobei der Achsbolzen ein Einrastmittel (13) für ein Verstellwerkzeug, beispielsweise
einen Schraubenschlüssel, das in etwa in der Mitte des Türbandes neben einer Kontermutter
(14) angeordnet ist, aufweist und auf dem Gewindeteil des Achsbolzens die Kontermutter
sitzt, die am Scharnierteil anliegt, in den der Gewindeteil eingeschraubt ist, und
wobei die beiden Ausnehmungen (8,9) in den Scharnierteilen, die den Achsbolzen aufnehmen,
Sacklöcher sind, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Scharnierteil (1, 2) zwei Verankerungsbolzen
(3, 4) abragen, von denen jeweils einer als Gewindebolzen (4) ausgeführt ist und diese
Gewindebolzen (4) unterhalb und oberhalb der Ausnehmungen (8, 9) in den Scharnierteilen
(1, 2) drehbar gelagert sind und diese durchragen, wobei die Gewindebolzen (4) an
dem im Scharnierteil (1, 2) gehaltenen Ende einen Ansatz für den Angriff eines Werkzeuges
aufweisen, und daß das Einrastmittel (13) des Achsbolzens (6) und die Kontermutter
(14) frei zugänglich sind.
1. Door hinge with a first hinge part (1) for attachment to a door leaf and a second
hinge part (2) for attachment to a door frame and a pivot pin (6) forming the axis
of rotation, which is supported by one of the hinge parts, the pivot pin being provided
with a threaded part (7), by which it is screwed in a vertically adjustable manner
into an internal thread (10) in a recess (9) in one of the hinge parts, from which
anchoring bolts (3, 4) project, whereof the longitudinal axes intersect the axis of
rotation of the door hinge, whereas it projects into a cylindrical recess (8) in the
other hinge part, the pivot pin comprising engagement means (13) for an adjusting
tool, for example a screw spanner, which is located approximately in the centre of
the door hinge close to a lock nut (14) and seated on the threaded part of the pivot
pin is the lock nut, which bears against the hinge part into which the threaded part
is screwed, and the two recesses (8, 9) in the hinge parts which receive the pivot
pin, being blind holes, characterised in that projecting from each hinge part (1,
2) are two anchoring bolts (3, 4), one of which is respectively constructed as a threaded
bolt (4) and below and above the recesses (8, 9), these threaded bolts (4) being mounted
to rotate in the hinge parts (1, 2) and projecting through the latter, at the end
held in the hinge part (1, 2), the threaded bolts (4) comprising a shoulder for the
engagement of a tool and that the engagement means (13) of the pivot pin (6) and the
lock nut (14) are freely accessible.
1. Paumelle de porte comprenant une première pièce de charnière (1) destinée à être fixée
sur un battant de porte et une deuxième pièce de charnière (2) destinée à être fixée
sur une huisserie de porte et un axe (6) qui forme l'axe de rotation et est porté
par l'une des pièces de charnière, l'axe (6) étant muni d'une partie filetée (7) avec
laquelle il est vissé de manière à pouvoir être réglé en hauteur dans un taraudage
(10) d'un évidement (9) de l'une des pièces de charnière dont dépassent des boulons
d'ancrage (3, 4) dont les axes longitudinaux coupent l'axe de rotation de la paumelle
de porte, tandis que ledit axe fait saillie dans un évidement cylindrique (8) de l'autre
pièce de charnière, l'axe présentant un moyen d'encliquetage (13) pour un outil de
réglage, par exemple une clé de serrage, qui est disposé approximativement au milieu
de la paumelle de porte, à proximité d'un contre-écrou (14) qui est monté sur la partie
filetée de l'axe et prend appui sur la pièce de charnière dans laquelle la partie
filetée est vissée, et les deux évidements (8, 9) des pièces de charnière qui logent
l'axe, étant des trous borgnes, caractérisée en ce que deux boulons d'ancrage (3,
4) partent de chaque pièce de charnière (1, 2), l'un desdits boulons étant réalisé
sous forme de boulon fileté (4) et que ces boulons filetés (4) sont montés rotatifs
dans les pièces de charnière (1, 2) en dessous et au-dessus des évidements (8, 9)
et traversent lesdits évidements, les boulons filetés (4) présentant, à l'extrémité
maintenue dans la pièce de charnière (1, 2), un épaulement pour un outil et en ce
que le moyen d'encliquetage (13) de l'axe (6) et le contre-écrou (14) sont librement
accessibles.