[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Schneidgutriegeln, wie
Käse-und Wurstriegel o.dgl., nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei einer aus der US-PS 28 13 798 bekannten Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art sind zwei Messereinheiten vorgesehen, von denen eine Scheiben von dem Schneidgutriegel
abtrennt und die andere Zettel von einer durch Vorzugswalzen vorgezogenen Papierbahn
trennt, die dann durch ein Walzenpaar in einen Stapelschaft eingeschossen werden,
der durch hintere und vordere Wandungen begrenzt ist, so daß die eingeschossenen Zettel
abgebremst werden und dann unter Schwerkraftwirkung auf die gestapelten Scheiben fallen.
Bei der bekannten Vorrichtung müssen nicht nur zwei Messerein heiten vorgesehen werden,
sondern zusätzlich auch Mittel, die der Positionierung der eingeschossenen Zettel
auf dem Stapel der Scheiben dienen. Die bekannte Vorrichtung ist daher verhältnismäßig
aufwendig und kompliziert.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art
zu schaffen, die bei einfachem Aufbau in einfacher Weise das Hinschieben von Trennzetteln
zwischen die einzelnen zu stapelnden Schnittgutscheiben gestattet.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist die Papiervorschubeinrichtung unterhalb des Förderbandes angeordnet,
deren im wesentlichen horizontale Vorschubebene im Bereich der Unterkante des in seiner
Schnittstellung befindlichen Schnittgutriegels liegt und die intermittierend das vordere
Ende der Papierbahn um jeweils etwa eine Scheibenbreite über die zuletzt geschnittene
Scheibe schiebt. Das jeweils vordere Ende der Papierbahn befindet sich im Bereich
der unteren vorderen Kante des Schnittgutriegels, so daß gleichzeitig mit dem Schneiden
der Schnittgutscheiben auch die dem späteren besseren Trennen der Scheiben dienenden
Zettel von der Papierbahn abgetrennt werden. Da jeweils mit einer Scheibe ein Zettel
von der vorgeschobenen Papierbahn abgetrennt wird, fallen jeweils Scheibe und Papierzettel
zusammen auf den Stapel, ohne daß noch besondere Einrichtung zur Positionierung der
Zettel vorgesehen werden mußten. Das Abtrennen der Papierzettel behindert einen guten
Schnitt der Scheiben nicht, da die Zettel jeweils erst nach dem Abtrennen der Scheiben
durchtrennt werden.
[0005] Eine saubere Lage der abgetrennten Zettel wird dadurch begünstigt, daß eine das vordere
vorgeschobene Ende der Papierbahn gegen die Schnittfläche des Riegels blasende Blasluftdüse
vorgesehen ist.
[0006] Um eine sichere Halterung des Schnittgutriegels während des Schneidens sicherzustellen,
kann im Bereich oberhalb der unteren Umlenkrolle des Förderbandes eine auf den Schnittgutriegel
absenkbare Andrückwalze vorgesehen sein.
[0007] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die die Papierbahn
vorziehende Walze oder halzen von einem Getriebe angetrieben sind, das ein Ausgleichsgetriebe
einschließt, dessen dritter Eingang im Schneidtakt von einem Kurbeltrieb durch eine
Pleuelstange hin- und hergedreht wird. Der Hub des Kurbeltriebes kann derart ausgelegt
werden, daß nach dem Vorschub der Papierbahn und dem Abtrennen des Zettels die Papierbahn
ein wenig zurückgezogen wird, was das erneute störungsfreie Vorschieben begunstigt.
Zweckmäßigerweise ist das Ausgleichsgetriebe ein Kegelradausgleichsgetriebe, dessen
die Ausgleichskegelräder lagerndes Gehäuse von dem Kurbeltrieb hin- und hergedreht
wird.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht der Käseschneidemaschine in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Käseschneidemaschine nach Fig. 3,
Fig. 3 eine Ansicht der Transport- und Halteeinrichtungen der Käseschneidemaschine
nach den Fig. 1 und 2 in perspektivischer Darstellung unter Weglassen der Schneideinrichtungen,
Fig. 4 einen Schnitt durch die die Klaueneinrichtung an das Förderband anklemmenden
Klemmbacken,
Fig. 5 eine Ansicht des Schneidbereichs der Käseschneidemaschine in schematischer,
perspektivischer Darstellung
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Papierbahnvorschubeinrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt durch das Papierbahn-Vorschubgetriebe und
Fig. 8 einen Schnitt durch das Vorschubgetriebe für die die Klaueneinrichtungen verfahrenden
Spindeln.
[0009] Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, weist die Käseschneidmaschine ein Maschinengestell
1 auf, das aus einem Basisgestellteil 2 und einem schräg auf diesem abgestützten rahmenförmigen
Gestellteil 3 besteht. Das rahmenförmige Gestellteil 3 trägt an seinem Kopfende einen
Getriebkasten 4 mit angeflanschten Elektromotoren 5, 6, der die Antriebseinrichtungen
für die im Abstand zueinander parallel verlaufenden Spindeln 7, 8 enthält. Die oberen
Enden der Spindeln 7, 8 sind in dem Getriebekasten 4 gelagert, während die unteren
Enden der Spindeln 7, 8 in einem nicht dargestellten unteren Querstück gelagert sind,
das am unteren Ende des Gestellteils 3 angeordnet ist.
[0010] Im Bereich der unteren Hälfte des Gestellteils 3 sind Walzen 9, 10 frei drehbar gelagert,
über die das auf seiner Oberseite mit einer Profilierung versehene endlose Förderband
11 läuft. Das Förderband 11 weist nur in seinem mittleren Bereich eine Profilierung
auf und ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, mit längsverlaufenden Stahleinlagen 12
verstärkt.
[0011] Beidseits des Förderbandes 11 sind spiegelbildlich zueinander Klaueneinrichtungen
13,14 angeordnet, die aus Tragstücken 15, 15' bestehen, in denen querverschieblich
Greifklauenwellen 16, 16' und Abstützplatten 17, 18, 17', 18' geführt sind. Auf einer
unteren Greifklauenwelle sind die nach oben gerichteten Greifklauen 19 kammartig befestigt,
während auf zwei parallel übereinander angeordneten oberen Greifklauenwellen die entgegengesetzt
gerichteten Greifklauen 20, 21 kammartig angeordnet sind.
[0012] Die Stützleisten 17, 18, 17', 18' sind durch nicht dargestellte Antriebseinrichtungen
hin- und herverschieblich angetrieben. Die Greifklauenwellen weisen ebenfalls diese
hin- und herverschiebende Antriebe und zusätzlich Schwenkantriebe auf, die aus pneumatischen
Druckmittel-Kolben-Zylindereinheiten bestehen.
[0013] An den äußeren Endbereichen der Tragstücke 15,15' sind Spindelmuttern 22 befestigt,
in die die Spindeln 7, 8 eingeschaubt sind. Beidseits des Förderbandes sind parallel
zu den Spindeln 7, 8 verlaufende Schienen 23, 24 angeordnet, auf denen die Tragstücke
15, 15' gleitend abgestützt sind.
[0014] Hinter der oberen Umlenkwalze 10 des Förderbandes 11 ist um eine im Gestell befestigte
Achse 25 eine Röllchenbahn 26 schwenkbar gelagert, die an ihrem vorderen Ende mit
einem ein- und ausschwenkbaren Anschlag 27 versehen ist. Im abstand von der Schwenkachse
25 ist die Röllchenbahn 26 an die Kolbenstange eines Pneumatikzylinders 28 angelenkt,
der gelenkig im Maschinengestell gelagert ist. Zum Einschwenken und Ausschwenken der
Anschlagplatte 27 ist die Röllchenbahn 26 mit einem weiteren Pneumatikzylinder 29
versehen.
[0015] Wie in Fig. 4 dargestellt ist, weisen die Tragstücke 15, 15' auf ihrer dem Förderband
11 zugewandten Seite eine schwenbare Klemmbacke 30 auf, die mit einem Widerlager 31
der Tragstücke zusammenwirkt. Sobald die Tragstücke 15, 15' in den Bereich des Förderbandes
11 gefahren worden sind, werden diese durch Schließen der Klemmbacke 30 durch einen
nicht dargestellten Pneumatikzylinder reibschlüssig an das Obertrum des Förderbandes
11 angekuppelt.
[0016] Unterhalb des Arbeitsbereiches des rotierenden und durch einen Exzenter über den
Schnittbereich geführten Kreismessers 32 ist eine aus im Abstand parallel zueinander
umlaufenden endlosen Riemen bestehende Fördereinrichtung 33 angeordnet. Weiterhin
sind zwei durch einen nicht dargestellten Mechanismus bewegte Roste 34, 35 mit frei
auskragenden Zinken 36 vorgesehen, die parallel zu sich selbst unter den Arbeitsbereich
des Kreismessers oberhalb der Fördereinrichtung 33 im Wechsel einfahrbar und mit ihren
Zinken in die Zwischenräume zwischen die endlosen Riemen 38 der Fördereinrichtung
33 absenkbar sind. Die Roste 34, 35 dienen der Bildung von Stapeln aus den geschnittenen
Scheiben und sind entsprechend der zunehmenden Stapelhöhe absenkbar. Zum Abfördern
der Stapel werden die Scheibenpakete auf die endlosen Riemen 38 der Fördereinrichtung
33 abgesetzt. Während des Abtransports des letzten Stapels kann bereits der andere
Rost über diesen eingefahren werden, so daß durch die Abförderung der Stapel keine
Unterbrechung in dem Schneidbetrieb eintritt.
[0017] Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist eine aus Walzen bestehende Vorzugseinrichtung
für eine von einer Vorratsrolle 39 abgezogene Papierbahn 40 vorgesehen, die intermittierend
um etwa jeweils eine Scheibenbreite über die zuletzt geschnittene Scheibe 41 vorgeschoben
wird. Die Papierbahn 40 wird durch wippenartig angeordnete Rollenpaare, die mit Gegenwalzen
zusammenwirken, vorgezogen, wie sie ihrem grundsätzlichen Aufbau nach aus der DE-OS
22 52 605 bekannt sind. Die etwa waagerechte Vorschubebene der Papierbahn berührt
den zu schneidenden Schnittgutriegel 42 an seinem unteren Kantenbereich, so daß von
der Papierbahn zusammen mit der Scheibe ein Zettel 43 abgetrennt wird und zusammen
mit der abgeschnittenen Scheibe auf den Stapel 44 fällt.
[0018] Unterhalb des vorderen Endes der vorgeschobenen Papierbahn 40 ist eine nicht dargestellte
Blasdüse angeordnet, die das vordere Ende der Papierbahn in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise gegen die vordere Schnittfläche der zuletzt getrennten Scheibe andrückt.
[0019] Die Vorschubeinrichtung für die Papierbahn 40 besteht aus je zwei in einer Wippe
45, 46 frei drehbar gelagerten Walzen 47, 48 und 49, 50, die jeweils mit Gegenwalzen
zusammenwirken, von denen die Walzen 51, 52 angetrieben sind.
[0020] Die Vorzugseinrichtung mit der Wippe 46 dient der Bildung einer Vorratsschlaufe in
der Papierbahn 40, die von der federbelasteten Pendelwalze 53 ausgezogen wird. Aus
dieser Vorratsschlaufe zieht sodann die angetriebene Walze 51 nach Absenken der Andruckwalze
48 intermittierend die Bahn un jeweils eine Zettelbreite vor. Das Verschwenken der
die Walzen tragenden Wippen erfolgt in der aus der DE-OS 22 52 605 bekannten Weise
durch Pneumatikzylinder.
[0021] Das die Vorzugswalze 51 antreibende Getriebe wird nachstehend anhand der Fig. 7 näher
erläutert. Die Antriebswelle 54 treibt über Stirnradpaarungen die parallel zu dieser
angeordneten Wellen 55, 56 an. Die Welle 55 bildet die Eingangswelle des Kebelradausgleichsgetriebes
57, dessen mit dieser fluchtende Abtriebswelle 58 mit der Papiervorschubswalze 51
in Antriebsverbindung steht. Das Kegelradausgleichsgetriebe 57 weist ein Übersetzungsverhältnis
i = 1:1 auf.
[0022] Die Welle 56 ist mit einem exzentrischen Kurbelzapfen 59 versehen, auf dem die Pleuelstange
60 gelagert ist, die an den Käfig 61 des Kegelradausgleichsgetriebes 57 angelenkt
ist und diesen in eine pendelnd hin- und hergehende Bewegung versetzt. Diese Pendelbewegung
entspricht aufgrund der gewählten Übersetzungen dem Maschinentakt und weist eine Amplitude
auf, die dem gewünschten intermittierenden Vorschub der Papierbahn entspricht.
[0023] Wird kein Papiervorschub gewünscht, wird die Andruckrolle 48 von der Vorzugswalze
51 abgehoben und die Papierbahn durch die Walze 47 festgeklemmt.
[0024] Das Getriebe für den intermittierenden Vorschubantrieb der Spindeln 7, 8 wird nachstehend
anhand der Fig. 8 näher erläutert. Auf der Antriebswelle 62 sind exzentrisch zwei
Kugellager 63, 64 aufgekeilt, die zusammen mit den Pleuelstangen 65, 66 jeweils Kurbeltriebe
bilden. Die zu der Antriebswelle 62 parallele Abtriebswelle 77, die mit den Spindeln
7, 8 in Antriebsverbindung steht, ist mit einer Kupplungsbremskombination 78 versehen.
[0025] Die Kupplungsbremskombination 78 weist einen Kupplungsteller 79 auf, der mit einer
innenkonusförmigen Kupplungsfläche versehen und mit der Abtriebswelle 77, drehschlüssig
verbunden ist. Relativ zu der Abtriebswelle 77 ist der Kupplungsteller 78 auf axialen
Mitnehmerbolzen 80 axialverschieblich geführt und durch Druckfedem 81 belastet. In
der Bremsstellung drücken die Druckfedern 81 den Kupplungsteller 79 mit seinem konusförmigen
äußeren Ring gegen den gehäusefesten innenkonusförmigen Bremsring 82.
[0026] Das Pleuel 66 treibt über den exzentrischen Bolsen 83 die Antriebshülse 84, die drehbar
auf der Abtriebswelle 77 gelagert ist, hin- und hergehend pendelnd an. Die Antriebshülse
84 ist mit axial verlaufenden Bolzen 85 versehen, auf denen die Kupplungshülse 86
axial verschieblich geführt ist. Die Kupplungshülse 86 ist frei drehbar, aber axial
unverschieblich mit der Schalthülse 87 verbunden. Die Schalthülse 87 ist in ein dreigängiges
Trapezgewinde 88 der Steuerhülse 89 eingeschraubt, die über Nadellager frei drehbar,
aber axial unverschieblich auf der Antriebshülse 84 gelagert ist. Die Steuerhülse
89 ist mit einem exzentrischen Bolsen 90 versehen, auf dem die Pleuelstange 65 gelagert
ist. Durch den Kurbeltrieb 63, 65 wird somit die Steuerhülse 89 im Maschinentakt in
eine pendelnde Bewegung versetzt, so daß im Maschinentakt der Kupplungsteller 79 von
der Kupplungshülse 86 von dem Bremsring 82 abgehoben und an die Antriebshülse 84 angekuppelt
wird.
[0027] Entsprechend der jeweils gewünschten intermittierenden Vorschubbewegung ist der Hub
des Kurbeltriebes 64, 66 veränderbar. Zu diesem Zwecke ist auf die Antriebswelle 62
das Sonnenrad 92 eines Planetenräder-Umlaufgetriebes 91 aufgekeilt, das bei stillstehendem
Planetenrädersteg 94 die Antriebsdrehzahl auf die Ausgangshülse 93, die über Nadellager
auf der Antriebswelle 62 gelagert ist, überträgt, so daß die Antriebswelle 62 und
die Ausgangshülse 93 mit gleicher Drehzahl rotieren. Auf die Ausgangshülse 93 ist
ein Rad 95 mit stirnseitiger spiralförmiger Trapezverzahnung aufgekeilt. Mit der Trapezverzahnung
kämmt ein verzahnter Block 96, der mit dem das Kugellager 64 tragenden Ring fest verbunden
ist und in einer radialen Führung 97 der Scheibe 98 geführt ist, die auf die Antriebswelle
62 aufgekeilt ist. Über einen Schneckenradtrieb 99 ist eine zusätzlich Drehbewegung
in den Planetenrädersteg 94 des Planetenräder-umlaufgetriebes 91 einspeisbar, so daß
zur Verstellung der Exzentrizität des Kurbeltriebes 64, 66 die Scheibe 64 verdrehbar
ist.
[0028] Das intermittierende Vorschubgetriebe für die Spindeln 7, 8 ist so ausgelegt, daß
über die Kupplungsbremskombination 78 je Umdrehung des Kurbeltriebes 64, 66 eine Rotationsbewegung
von 25% mit ansteigender sinusförmiger Beschleunigung, 25% abfallender sinusförmiger
Verzögerung und anschließendem 50%igem Stillstand übertragen wird.
1. Papiervorschubeinrichtung für eine Maschine zum Schneiden von Schneidgutriegeln,
wie Käse- und Wurstriegel o.dgl.,
mit einer den Schneidgutriegel (42) abstützenden und intermittierend jeweils um die
Dicke der abgeschnittenen Scheibe voranbewegenden Transporteinrichtung (11),
mit einem vor dem vorderen Ende der Transporteinrichtung angeordneten Kreismesser
(32), das mit einem dieses in Querrichtung verschiebenden Antrieb versehen ist, und
mit einem unterhalb der Transporteinrichtung (11) angeordneten, intermittierend angetriebenem
Vorzugswalzenpaar (48, 51) für eine von einer Vorratsrolle abgezogene Papierbahn (40),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubbahn der Papierbahn (40) derart im Bereich der unteren Kante der Vorderseite
des auf der aus einem den Schneidgutriegel abstützenden Förderband und einer diesen
haltenden Einrichtung bestehenden Transporteinrichtung (11) liegenden Schneidgutriegels
(42) liegt, daß das Kreismesser (32) beim Abschneiden einer Scheibe (41) von dem Schneidgutriegel
(42) zugleich auch einen Zettel von der Papierbahn (40) abtrennt, der zusammen mit
der abgeschnittenen Scheibe (41) auf einen Stapel (44) fällt.
2. Papiervorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das
vordere vorgeschobene Ende der Papierbahn (40) gegen die Schnittfläche des Riegels
(42) blasende Blasluftdüse vorgesehen ist.
3. Papiervorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
oberhalb der unteren Umlenkrolle (9) des Förderbandes eine auf den Schnittgutriegel
(42) absenkbare Andrückrolle absenkbar ist.
4. Papiervorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Papierbahn (40) vorziehende Walze (51) oder Walzen von einem Getriebe
angetrieben sind, das ein Ausgleichsgetriebe einschließt, dessen dritter Eingang im
Schneidtakt von einem Kurbelantrieb (59) durch eine Pleuelstange (60) hin- und hergedreht
wird.
5. Papiervorschubeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgetriebe
ein Kegelradausgleichsgetriebe (57) ist, dessen Käfig (61) von dem Kurbeltrieb (59)
hin-und hergehend angetrieben ist.
1. Mécanisme d'avance de papier pour une machine destinée à trancher des barres de
produit à couper telles que des barres de fromage et de charcuterie, etc, comportant
un dispositif de transport (11) supportant la barre de produit à couper (42) et la
déplaçant respectivement vers l'avant, de façon intermittente, suivant une distance
correspondant à l'épaisseur de la tranche coupée,
un couteau circulaire (32) disposé devant l'extrémité avant du dispositif de transport
et pourvu d'un dispositif d'entraînement qui le déplace dans le sens transversal,
et
deux cylindres d'étirement préalable (48, 51) disposés au-dessous du dispositif de
transport (11), entraînés de façon intermittente et prévus pour une bande de papier
(40) étirée à partir d'un rouleau d'alimentation,
caractérisé en ce que
la glissière d'avance de la bande de papier (40) est située dans la zone du bord inférieur
de la face avant de la barre de produit à couper (42) placée sur la dispositif de
transport (11) composé d'une bande de transport supportant la barre de produit à couper
et d'un dispositif maintenant cette barre, de telle sorte que le couteau circulaire
(32), lorsqu'il coupe une tranche (41) de la barre de produit à couper (42), sépare
en même temps un morceau de la bande de papier (40), lequel morceau de papiertombe,
avec la tranche coupée (41), sur une pile (44).
2. Dispositif d'avance de papier selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il
est prévu une buse d'air de soufflage amenant, en soufflant sur elle, l'extrémité
avant avancée de la bande de papier (40) contre la surface de coupe de la barre (42).
3. Dispositif d'avance de papier selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il
est prévu dans la zone située au-dessus de la poulie de renvoi inférieure (9) de la
bande de transport, un cylindre de pression apte à être abaissé sur la barre de produit
à couper (42).
4. Dispositif d'avance de papier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que le ou les cylindres (51) étirant préalablement la bande de papier (40) sont
entraînés par une transmission comprenant un engrenage compensateur dont la troisième
entrée est mise en rotation dans un sens et dans l'autre par une commande à manivelle
(59), par l'intermédiaire d'une bielle (60), au rythme de la coupe.
5. Dispositif d'avance de papier selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'engrenage
compensateur est formé par un engrenage compensateur (57) à roues coniques dont la
cage (61) est entraînée dans un sens et dans l'autre par la commande à manivelle (59).
,
1. A paper feeding device for a machine for the cutting of blocks of cut goods, such
as blocks of cheese and sausage or the like,
with a conveyor device (11) supporting the blocks of cut goods (42) and moving them
along intermittently in each case by the thickness of the slice which has been cut
off
with a circular blade (32) arranged in front of the front end of the conveyor device,
which blade is provided with a drive moving it in transverse direction, and
with a pair of draw-up rollers (48, 51) arranged beneath the conveyor device (11)
and driven intermittently, for a paper web (40) which is drawn off from a magazine
roll,
characterized in that
the feed path of the paper web (40) lies in the region of the lower edge of the front
side of the cut goods block (42) lying on the conveyor device (11), which consists
of a conveyor belt supporting the cut goods block and of a device holding the latter,
such that the circular blade (32) when cutting off a slice (41) from the cut goods
block (42) at the same time separates a sheet of paper from the paper web (40), which
together with the cut off slice (41) falls onto a stack (44).
2. A paper feeding device according to Claim 1, characterized in that an air blast
nozzle is provided which blows the front advanced end of the paper web (40) against
the cut face of the block (42).
3. A paper feeding device according to Claim 1, characterized in that the region above
the lower deflector roller (9) of the conveyor belt, a pressure roller is able to
be lowered, which is able to be lowered onto the cut goods block (42).
4. A paper feeding device according to any one of Claims 1-3, characterized in that
the roller (51) or rollers drawing up the paperweb (40) are driven by a gear unit,
which includes a differential gear, the third input of which is turned back and forth
in the cutting cycle by a crank drive (59) through a connecting rod (60).
5. A paper feeding device according to Claim 4, characterized in that the differential
gear is a bevel gearwith conical pinion (57), the cage (61) of which is driven back
and forth by the crank drive (59).