[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden eines Schwingarmes einer Schaftmaschine
mit einem Schaft einer Webmaschine, mit einem in einer Aussparung den Schwingarm
aufnehmenden und in Längsrichtung des Schwingarms einstellbar und feststellbar gehaltenen
Einstellhebel, an dem eine zum Schaft führende Verbindungsstange in einem Drehlager
angelenkt ist, dessen relativer Abstand zum Schwingarm einstellbar und feststellbar
ist.
[0002] Bei Vorrichtungen der eingangs genannten Art erfolgt die Verstellung in Längsrichtung
des Schaftes zur Einstellung der Hubhöhe und die Einstellung des relativen Abstandes
des Drehlagers zu dem Schwingarm zum Positionieren des Schaftes. Um diese beiden
Einstellmöglichkeiten zu schaffen, ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art (DE-PS 20 56 904) vorgesehen worden, daß der Einstellhebel in zwei Teile unterteilt
ist, nämlich einen Teil, der in Längsrichtung des Schaftes einstellbar und feststellbar
ist. An diesem ersten, in Längsrichtung des Schwingarms verstellbaren und feststellbaren
Teil des Einstellhebels ist ein weiterer Teil einstellbar und feststellbar angebracht,
der das Drehlager enthält. Bei der bekannten Bauart ist vorgesehen, daß der das Drehlager
enthaltende Teil durch Verkanten oder durch Einrasten zweier Verzahnungen in dem anderen
Teil gesichert wird. Es hat sich erwiesen, daß die Sicherung durch ein Verkanten
bei höheren Beanspruchungen nicht ausreichend ist. Die Sicherung durch Einrasten
zweier Verzahnungen hat den Nachteil, daß eine stufenlose Verstellung nicht möglich
ist.
[0003] Um die geschilderten Nachteile zu vermeiden, ist eine weitere Bauart bekannt (DE-PS
27 37 936), die von dem gleichen Grundprinzip der Unterteilung des Einstellhebels
in zwei Teile ausgeht. Bei dieser Bauart wird vorgesehen, daß ein Teil als eine Schlaufe
ausgebildet und an dem Schwingarm festspannbar ist. Diese Schlaufe ist innerhalb des
zweiten Teils angeordnet, der das Drehlager enthält und der als ein die Schlaufe umgebendes
Rohr ausgebildet ist. Innerhalb dieses Rohres sind auf der dem Drehlager abgewandten
Seite des Schwingarms Verspannmittel angeordnet, mit denen die Schlaufe gegen den
Schwingarm verspannt wird. Bei einem Spannen spreizen sich die Verspannmittel, wobei
sie sich innen gegen die Wandungen des als Rohr gestalteten zweiten Teils anlegen
und dieses festklemmen. Diese Bauart hat zwar den Vorteil, daß zum Feststellen und
Lösen beider Teile des Einstellhebels nur eine Spannschraube betätigt zu werden braucht.
Diesem Vorteil stehen jedoch eine Reihe von Nachteilen gegenüber. Wenn eine Positionierung
durch Verstellen des das Drehlager aufweisenden Teils durchgeführt werden soll, so
müssen die Verspannelemente vollständig gelöst werden. Damit geht auch die exakte
Postionierung in Längsrichtung des Schwingarms verloren. Ein weiterer Nachteil besteht
darin, daß beide Teile des Einstellhebels, nämlich die Schlaufe und das Rohr, an der
gleichen Stelle um den Schwingarm herumgeführt werden müssen. Wegen der vorgegebenen
geringen Breitenabmessung von Einstellhebeln bedeutet das, daß der Schwingarm und/oder
beide Teile des Einstellhebels relativ schwach bemessen werden müssen. Die Keilverspannung
erfordert darüber hinaus eine relativ große Baulänge quer zum Schwingarm. In Verbindung
mit dem Umstand, daß der das Drehlager aufweisende Teil des Einstellhebels in relativ
großem Abstand zu dem Drehlager gehalten wird, nämlich auf der dem Drehlager abgewandten
Seite des Schwingarmes, ist die Gefahr von Deformationen während des Betriebs und
damit verbundenen Ungenauigkeiten gegeben.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß eine stabile Ausbildung möglich ist und daß insbesondere
die Arbeiten zum Positionieren des Drehlagers quer zum Schwingarm nicht dazu führen,
daß die exakte Position des Einstellhebels in Längsrichtung des Schwingarms verloren
geht.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Drehlager fest an dem Einstellhebel angebracht
ist, der an dem Schwingarm in dessen Längsrichtung und quer dazu einstellbar und
feststellbar gehalten ist, wozu der Einstellhebel zwischen zwei quer zum Schwingarm
angeordneten, den Schwingarm schlaufenförmig umgreifenden Spannelementen gehalten
ist, die quer zum Schwingarm mittels eigenen auf der dem Drehlager abgewandten Seite
angeordneten Spannschrauben festspannbar sind und die wenigstens auf der dem Drehlager
zugewandten Seite mit einem beim Spannen eine die Spannelemente an die Stirnseiten
des Einstellhebels anpressenden Kraftkomponente erzeugenden Verbindungselement verbunden
sind.
[0006] Mit dieser Ausbildung wird der Gedanke verlassen, den Einstellhebel in zwei Teile
zu unterteilen. Es wird vielmehr vorgesehen, daß der Einstellhebel als Ganzes in
beiden Einstellrichtungen einstellbar und feststellbar an dem Schwingarm gehalten
ist. Da der Einstellhebel in unmittelbarer Nachbarschaft des Drehlagers festgespannt
wird, ergibt sich eine günstige Krafteinleitung. Bei den gegebenen Raumverhältnissen
kann dennoch der Einstellhebel ausreichend stark dimensioniert werden, da im Bereich
des Einstellhebels nur dieser um den Schwingarm herumgeführt werden muß. Die Spannelemente
liegen seitlich außerhalb des Einstellhebels und können deshalb ebenfalls entsprechend
kräftig dimensioniert werden. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß bei einem
Positionieren des Drehlagers nur ein Spannelement, d.h. seine Spannschraube, gelöst
werden muß, während das andere in seiner Spannposition bleibt. Dadurch wird sichergestellt,
daß die eingestellte Position des Einstellhebels in Längsrichtung des Schwingarms
nicht verlorengeht.
[0007] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 bis 6 perspektivische Ansichten von Einzelteilen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
nach Fig. 2 und 3,
Fig. 7 einen vertikalen Längsschnitt durch eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung einer Einzelheit der Vorrichtung nach Fig.
7 und
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX der Fig. 7 bei einer etwas abgewandelten
Ausführungsform.
[0008] Fig. 1 zeigt von einer im übrigen nicht dargestellten Webmaschine einen Schaft (2),
der über ein Winkelgetriebe (34) mit einer Verbindungsstange (4) an einen Schwingarm
(1) einer nicht näher dargestellten Schaftmaschine angelenkt ist. An dem Schwingarm
(1) ist ein Einstellhebel (3) angeordnet, der zur Hubverstellung in Längsrichtung
des Schwingarms (1) einstellbar und feststellbar an diesem befestigt ist. Der Einstellhebel
(3), der mit einem Drehlager (5) zum Anlenken der Verbindungsstange (4) versehen
ist, ist darüber hinaus noch quer zu dem Schwingarm (1) einstellbar und feststellbar,
so daß der relative Abstand des Drehlagers (5) zu dem Schwingarm (1) einstellbar
ist. Mittels dieser quer zum Schwingarm gerichteten Einstellung erfolgt die Positionierung
des Schaftes (2). Für beide Einstellbewegungen wird der eine Baueinheit mit dem Drehlager
(5) bildende Einstellhebel (3) als Ganzes verstellt.
[0009] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 6 besteht der Einstellhebel (3) aus einem
U-förmig gebogenen Stahlband. Zwischen den freien Enden der parallel zueinander verlaufenden
Schenkel ist das Drehlager (5) befestigt, insbesondere durch Vernieten mittels mehrerer
Nieten oder durch Punktschweißen. Der Abstand zwischen den beiden Schenkeln entspricht
etwa der Dicke des Schwingarms, der als eine Stange mit einem flachen, rechteckigen
Querschnitt ausgebildet ist. Beidseits des Einstellhebels (3) sind Spannelemente (6,
7) angeordnet, die schlaufenförmig um den Schwingarm (1) herumgeführt sind und deren
Wandstärke etwa der Wandstärke des Stahlbandes des Einstellhebels (3) entspricht.
Die beiden Spannelemente (6, 7) bilden eine quer zum Schwingarm (1) verlaufende Führung
für den Einstellhebel (3). Sie sind derart ausgebildet und angeordnet, daß sie bei
einem Verspannen gegen den Schwingarm (1) gleichzeitig eine aufeinander zugerichtete
Kraftkomponente aufbringen, so daß sie den Einstellhebel (3) zwischen sich einklemmen
und damit sicher an dem Schwingarm (1) fixieren.
[0010] Die beiden Spannelemente (6 und 7) bestehen aus endlosen, aus Stahlband hergestellten
Schlaufen, die parallel zu dem Einstellhebel liegen. Auf der dem Drehlager zugewandten
Seite sind sie miteinander durch ein Verbindungselement (10) verbunden, das eine im
wesentlichen doppel-T-förmige Gestalt besitzt (Fig. 4). Der Mittelsteg (12) dieses
Verbindungselementes (10) ist in seiner Stärke etwas größer als die Stärke des Schwingarms
(1). Mit diesem Mittelsteg (12) liegt das Verbindungselement (10) an der dem Drehlager
(5) zugewandten Seite des Schwingarms (1) an. An beiden Enden wird der Mittelsteg
(12) durch nach beiden Seiten gerichtete Querstege (13 und 14) begrenzt, die von dem
Mittelsteg (12) um einen Betrag abragen, der der Wandstärke der Schlaufen (6, 7) und
damit auch der Wandstärke der Schenkel des Einstellhebels (3) entspricht. Die beiden
Querstege (13 und 14) halten die Spannelemente (6 und 7) jeweils auf der dem Einstellhebel
(3) abgewandten Seite.
[0011] Zwischen den Spannelementen (6, 7) ist im Bereich des dem Drehlager (5) abgewandten
Endes ein weiteres Verbindungselement (24) für die beiden Spannelemente (6, 7) vorgesehen.
Auch dieses Spannelement (24) besitzt eine im wesentlichen doppel-T-förmige Gestalt,
dessen Mittelsteg (36) etwas stärker als die Stärke des Schwingarms (1) entspricht,
während die beiden Querstege (37 und 38) davon mit etwa der Stärke der schlaufenförmigen
Spannelemente (6, 7) und damit auch der Wandstärke der Schenkel des Einstellhebels
(3) abragen. Durch die dem Drehlager (5) abgewandten Enden der schlaufenförmigen
Spannelemente (6, 7) sind Spannschrauben (8, 9) gesteckt, die parallel zu dem Einstellhebel
(3) und damit in Längsrichtung der Spannelemente (6 und 7) gerichtet sind. Diese Spannschrauben
(8, 9) sind in Gewindebohrungen (39, 40) des Verbindungselementes (24) einge schraubt.
Sie stützen sich in Richtung zur Stirnseite des Schwingarms (1) gegen ein Zwischenelement
(18) ab, so daß durch ihr Anspannen das Verbindungselement (10) gegen die dem Drehlager
(5) zugewandte Stirnseite des Schwingarms (1) angezogen und festgespannt wird. Um
bei diesem Festspannen eine Kraftkomponente in Richtung zu den Stirnseiten des Einstellhebels
(3) zu erhalten und diesen damit festzuklemmen, sind die Querstege (13 und 38) der
Verbindungsprofile (10 und 24) gegensinnig schräg zur zugeordneten Stirnseite des
Einstellhebels (3) geneigt. Das Spannelement (6) besitzt entsprechend geneigte Spannflächen
(15 und 45), so daß bei einem Anziehen der Spannschraube (8) das Spannelement (6)
gegen die ihm zugewandte Stirnseite des Ein stellhebels (3) angepreßt wird. Der Einstellhebel
(3) wird auf diese Weise formschlüssig zwischen den beiden Spannelementen (6, 7) gehalten.
Die beiden Querstege (14 und 37) der Verbindungselemente (10 und 24), die dem Spannelement
(7) zugeordnet sind, verlaufen parallel zu der ihnen zugewandten Stirnseite des Einstellhebels
(3). Bei einem Einstellen des Einstellhebels (3) in Längsrichtung des Schwingarms
(1) kann somit durch Festspannen der Spannschraube (9) und damit des Spannelementes
(10) zunächst die Position des Einstellhebels (3) in Längsrichtung des Schwingarmes
(1) festgelegt werden. Solange die Spannschraube (8) und damit das Spannelement (6)
noch nicht angespannt ist, ist der Einstellhebel (3) noch in der von den beiden Spannelementen
(6, 7) gebildeten Querführung quer verschiebbar. Er kann also somit zum Positionieren
des Schaftes verstellt werden, ohne daß die eingestellte Position des Einstellhebels
(3) in Längsrichtung des Schwingarmes (1) verloren geht.
[0012] Das Positionieren des Einstellhebels (3) in Querrichtung zum Schwingarm (1) erfolgt
über eine Einstellschraube (20), die sich in Längsrichtung des Einstellhebels (3)
erstreckt und aus dem dem Drehlager (5) abgewandten Ende mit ihrem Kopf heraus ragt.
Das Zwischenelement (18), das zwischen dem Verbindungselement (24) und dem Schwingarm
(1) angeordnet ist, ist mit einem Ansatz (46) versehen, der sich in Richtung zu dem
Ende des Einstellhebels (3) erstreckt. Wie insbesondere aus Fig. 5 und 6 zu ersehen
sind, sind der Ansatz (46) des Zwischenelementes (18) und der Mittelsteg (36) des
Verbindungselementes (24) jeweils mit Aussparungen (44, 47) versehen, durch welche
ihr Querschnitt auf etwa die Hälfte reduziert wird, so daß diese beiden Teile aneinander
vorbeigeführt werden können. In dem Ansatz (46) des Zwischenelementes (18) ist eine
Gewindebohrung (22) vorgesehen, in welche die Einstellschraube (20) eingeschraubt
ist. Auf der Einstellschraube (20) ist drehfest ein Anschlag (23) angebracht, beispielsweise
eine Mutter, die durch Schweißen oder Kleben o.dgl. drehfest mit der Einstellschraube
(20) verbunden ist. In den beiden Schenkeln des Einstellhebels (3) ist ein Fenster
(31) vorgesehen, in welchem dieser Anschlag (23) in axialer Richtung der Einstellschraube
(20) geführt ist. Die relativ zu dem Ansatz (46) in dessen Gewindebohrung (23) verstellbare
Einstellschraube (20) nimmt somit den Einstellhebel (3) mit, wenn sie verdreht wird.
[0013] Bei einer gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 2 bis 6 abgewandelten Ausführungsform
wird vorgesehen, daß das Zwischenelement (18) und das Verbindungselement (24) als
ein Bauteil ausgebildet sind. Die Spannschrauben (8, 9) stützen sich bei dieser
Ausführungsform dann direkt gegen die ihnen zugewandte Stirnseite des Schwingarmes
ab. Diese Ausführungsform ist zwar billiger herzustellen, jedoch besteht die Gefahr,
daß wegen der direkten Abstützung der Spannschrauben (8, 9) an dem Schwingarm (1)
bei einer unachtsamen Handhabung ein Verkanten auftreten kann, so daß der Einstellhebel
(3) möglicherweise nicht vollständig lotrecht zu dem Schwingarm (1) verläuft.
[0014] Bei der Ausführungsform nach Fig.7 und 8 ist das gleiche Grundprinzip verwirklicht,
nämlich daß der Einstellhebel (30) mit dem Drehlager (5) eine Baueinheit bildet, die
sowohl in Längsrichtung des Schwingarms (1) als auch quer dazu einstellbar und festspannbar
an diesem angebracht ist. Auch bei dieser Ausführungsform sind beidseits des Einstellhebels
(30) zwei schlaufenförmige Spannelemente (16, 17) angeordnet, die den Schwingarm
(1) umgeben und die an dem Schwingarm (1) festspannbar sind, wobei sie zwischen sich
eine aufeinander zugerichtete Kraftkomponente erzeugen,durch die der Einstellhebel
(30) formschlüssig festgeklemmt wird.
[0015] Der Einstellhebel (30) besteht aus zwei parallel zueinander verlaufenden Laschen
aus Stahlblech o.dgl., die an einem Ende durch das Drehlager (5) und am anderen Ende
durch zwei Blöcke (28, 29) miteinander verbunden sind. Die Blöcke (28, 29) sowie das
Drehlager (5) werden zweckmäßigerweise mit den beiden La schen fest verbunden,beispielsweise
durch Vernieten oder Punktschweißen. Die beiden Laschen des Einstellhebels (30) besitzen
einen Abstand, der etwa der Dicke des Schwingarms (1) entspricht. Zwischen den beiden
Spannelementen (16, 17) ist auf der dem Drehlager (5) zugewandten Seite des Schwingarms
(1) ein Verbindungselement (11) vorgesehen. Dieses Verbindungselement (11) ist ein
Profil aus Flacheisen, das etwa die Stärke des Schwingarms (1) besitzt und das mit
seinem Rücken flächig an der dem Drehlager (5) zugewandten Stirnseite des Schwingarms
(1) anliegt. An dem in der Zeichnung unteren Ende des Verbindungselementes (11) sind
zwei parallel zueinander verlaufende Laschen aus Stahlblech o.dgl. angebracht, die
um den Schwingarm (1) herumgeführt sind und deren freie Enden durch einen Block (27)
miteinander verbunden sind. Die Verbindung zwischen den Laschen und dem Verbindungselement
(11) sowie dem Block (27) erfolgt zweckmäßigerweise ebenfalls durch Nieten oder Schweißen.
In dem Block (27) ist eine parallel zu dem Einstellhebel (30) verlaufende Spannschraube
(9) eingeschraubt, die sich über einen Flansch eines Zwischenelementes (19) gegen
die dem Drehlager (5) abgewandte Stirnseite des Schwingarms (1) abstützt.
[0016] Das in der Zeichnung obere Spannelement (16) besteht ebenfalls aus zwei Laschen,
die parallel zu dem Einstellhebel (30) verlaufen und den Schwingarm (1) umgreifen
und die an ihren Enden miteinander durch jeweils einen Block (25, 26) verbunden sind.
In den Block (26) ist eine Spannschraube (8) eingeschraubt, die ebenfalls parallel
zu dem Einstellhebel (30) verläuft und die sich über einen Flansch des Zwischenelementes
(19) gegen die dem Drehlager (5) abgewandte Seite des Schwingarms (1) abstützt. Das
Verbindungselement (11) weist eine schräg zu dem Einstellhebel (30) hin gerichtete
Führungsfläche auf, der eine entsprechend geneigte Führungsfläche des Blockes (25)
des Spannelementes (16) zugeordnet ist. Der Block (25) ist auf seiner der Stirnseite
des Einstellhebels (30) zugewandten Fläche mit einer parallel zu dieser verlaufenden
rippenartigen Anlagefläche (51) versehen. Beim Spannen des Spannelementes (16) durch
Anziehen der Spannschraube (8) wird somit der keilartig ausgeführte Block (25) zwischen
die Führungsfläche (50) des Verbindungselementes (11) und die ihm zugewandte Stirnseite
des Einstellhebels (30) hereingezogen, so daß eine Kraftkomponente in Richtung zu
dem anderen Spannelement (17) hin entsteht,durch welches der Einstellhebel (30) im
Bereich des Verbindungselementes (11) formschlüssig festgeklemmt wird. Das Verbindungselement
(11) ist im Bereich seines der Führungsfläche (50) abgewandten Endes mit zwei rippenartigen
Ansätzen (52) versehen, die der anderen Stirnseite des Einstellhebels (30) zugeordnet
sind. Der Block (25) und das Verbindungselement (11) sind aus einem Material, das
zur Aufnahme der hohen Flächenpressung geeignet ist.
[0017] Der Schnitt nach Fig. 9 zeigt eine gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 7 etwas
abgewandelte Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die rippenartigen
Ansätze (51) des Blockes (25) und die rippenartigen Ansätze (52) des Verbindungselementes
(11) angeschrägt sind. Ebenso sind die gegegenüberliegenden Stirnseiten der beiden
Schenkel des Einstellhebels (30) angeschrägt. Die Anschrägung ist dabei so gewählt,
daß bei einem Verspannen die beiden Schenkel des Einstellhebels (30) nach innen zu
dem Schwingarm hin belastet werden. Dadurch wird sichergestellt, daß durch eine Druckbelastung
die Schenkel des Einstellhebels (30) sich nicht nach außen hin deformieren. Die Schenkel
des Einstellhebels (30) stützen sich dabei mit ihren Rändern gegen die durch diese
Schräge erzielte Kraft gegen Stege des Verbindungselementes (11) und des Blockes (25)
ab, die zwischen die beiden Schenkel des Einstellhebels (30) eintauchen, wie dies
in Fig. 9 dargestellt ist. Auch bei dieser Ausführungsform ist die Stärke des Steges
des Verbindungselementes (11) und des Steges des Blockes (25) etwas größer als die
Stärke des Schwingarms (1) gewählt, beispielsweise in der Größenordnung von 0,1 bis
0,2 mm, wie dies gegenüber dem in Fig. 9 gestrichelt eingezeichneten Schwingarm angedeutet
ist. Damit wird sichergestellt, daß der Schwingarm (1) beim Verstellen nicht gegenüber
dem Einstellhebel (30) klemmt.
[0018] Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 oder 9 wird nach einem Verstellen
des Einstellhebels (30) in Längsrichtung des Schwingarms (1) zunächst die Spannschraube
(9) angespannt, so daß die eingestellte Position fixiert ist. In diesem Zustand ist
der Einstellhebel (30) noch quer zu dem Schwingarm (1) verschiebbar. Diese Querverschiebbarkeit
wird erst dann unterbunden, wenn durch Anziehen der Spannschraube (8) und damit des
Blockes (25) der Einstellhebel (30) zwischen den beiden Spannelementen (16, 17) verklemmt
wird.
[0019] Zum Verstellen des Einstellhebels (30) in Querrichtung zum Schwingarm (1) ist eine
Einstellschraube (21) vorgesehen, die sich parallel zu dem Einstellhebel (30) erstreckt
und die auf der dem Drehlager (5) abgewandten Seite angeordnet ist. Diese Einstellschraube
(21) ist in ein Gewinde (23) des Blockes (29) eingeschraubt, der die beiden Laschen
des Einstellhebels (30) an seinem Ende verbindet. Die Einstellschraube (21) ist mit
einem zylindrischen, nicht mit Gewinde versehenen Teil durch eine Bohrung (54) des
Zwischenelementes (19) hindurchgesteckt. Das Ende dieses zylindrischen Teils ist mit
einem axial an der Einstellschraube (21) befestigten Anschlag (55) versehen. Das
Ende der Einstellschraube (21) liegt mit einem geringen Abstand direkt der Stirnseite
des Schwingarms (1) gegenüber. Wenn die Einstellschraube (21) in das Gewinde hineingedreht
wird, so stützt sich ihr Ende gegen die Stirnseite des Schwingarms (1) ab, so daß
entsprechend der Einstellhebel (30) in der Zeichnung nach rechts verschoben wird.
Bei einem gegensinnigen Verdrehen der Einstellschraube (21) legt sich der Anschlag
(55) gegen das Zwischenelement (19) an, so daß der Einstellhebel (30) mit seinem
Block (29) in der Zeichnung nach links verschoben wird.
[0020] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 bis 9 ist der Einstellhebel (30) in der Nähe
des Drehlagers (5) eingespannt, allerdings nur auf eine relativ kurze Länge. Um zu
verhindern, daß Vibrationen des Einstellhebels (30) auftreten, ist dieser in dem Bereich
seines dem Drehlager (5) abgewandten Endes zusätzlich gegenüber dem Schwingarm (1)
bzw. dem Zwischenelement (19) abgestützt. Das Zwischenelement (19) ist mit einem sich
in Längsrichtung des Einstellhebels (30) erstreckenden Ansatz (56) versehen, der über
das Ende des Einstellhebels (30) hinausragt.In den zweiten Block (28) des Einstellhebels
(30), der die beiden Laschen in dem Bereich des dem Drehlager (5) abgewandten Endes
verbindet, ist eine quer zu dem Einstellhebel (30) verlaufende Feststellschraube
(57) eingeschraubt, die an dem Ansatz (56) anlegt. Gegebenenfalls kann es genügen,
die Schraube (57) nur leicht anzuziehen, so daß der Einstellhebel (30) in einer Querrichtung
gegenüber dem Ansatz (56) festgelegt ist. Es ist jedoch auch möglich, die Feststellschraube
(57) so fest anzuziehen, daß der Ansatz (56) des Zwischenelementes (19) zwischen der
Feststellschraube (57) und dem gegenüberliegenden Block (29) verspannt wird.
1. Vorrichtung zum Verbinden eines Schwingarmes einer Schaftmaschine mit einem Schaft
einer Webmaschine, mit einem in eine Aussparung den Schwingarm aufnehmenden und in
Längsrichtung des Schwingarms einstellbar und feststellbar gehaltenen Einstellhebel,
an dem eine zum Schaft führende Verbindungsstange in einem Drehlager angelenkt ist,
dessen relativer Abstand zum Schwingarm einstellbar und feststellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Drehlager (5) fest an dem Einstellhebel (3, 30) angebracht
ist, der an dem Schwingarm (1) in dessen Längsrichtung und quer dazu einstellbar und
feststellbar gehalten ist, wozu der Einstellhebel (3, 30) zwischen zwei quer zum
Schwingarm (1) angeordneten, den Schwingarm (1) schlaufenförmig umgreifenden Spannelementen
(6, 7, 16, 17) gehalten ist, die quer zum Schwingarm jeweils mittels einer eigenen
auf der dem Drehlager (5) abgewandten Seite angeordneten Spannschraube (8, 9) festspannbar
sind und die wenigstens auf der dem Drehlager (5) zugewandten Seite mit einem beim
Spannen die Spannelemente (6, 7, 16, 17) an die Stirnseiten des Einstellhebels (3,
30) anpressende Kraftkomponente erzeugenden Verbindungselement (10, 11) verbunden
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(10) eine im wesentlichen doppel-T-förmige Gestalt aufweist, wobei der Mittelsteg
(12) in der Stärke etwa der Stärke des Schwingarms (1) entspricht und einer der Querstege
(13, 14), deren Breite der Stärke des Einstellhebels (3) entspricht, eine Neigung
in Richtung zu der zugewandten Stirnseite des Einstellhebels (3) hin aufweist, der
eine entsprechend geneigte Anlauffläche (15) des Spannelementes (6) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(11) als ein Profil mit etwa der Stärke des Schwingarms (1) ausgebildet ist, das an
der dem Drehlager (5) zugewandten Seite des Schwingarms (1) anliegt, das mit einem
Spannelement (17) fest verbunden ist und das auf seiner dem Drehlager (5) zugewandten
Seite mit einer schrägen Führungsfläche für das zweite Spannelement (16) versehen
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
der Aussparung des Einstellhebels (3, 30) auf der dem Drehlager (5) abgewandten Seite
ein gegen den Schwingarm (1) abgestütztes Zwischenelement (18, 19) angeordnet ist,
gegen welches die Spannschrauben (8, 9) der beiden Spannelemente (6, 7, 16, 17) anliegen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
der Aussparung des Einstellhebels (3, 30) auf der dem Drehlager (5) abgewandten Seite
ein gegen den Schwingarm (1) abgestütztes Zwischenelement (18, 19) angeordnet ist,
in welchem eine sich in Längsrichtung des Einstellhebels (3, 30) erstreckende Einstellschraube
(20, 21) geführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube (20)
in ihrer axialen Richtung fest in dem Einstellhebel (3) geführt und in ein Gewinde
(22) des Zwischenelementes (18) eingeschraubt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube (21)
in ihrer axialen Richtung fest an dem Zwischenelement (19) und/oder dem Schwingarm
(1) geführt und in ein Gewinde (23) des Einstellhebels (30) eingeschraubt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
dem Drehlager (5) abgewandten Seite des Schwingarms (1) ein weiteres Verbindungselement
(24) für die schlaufenförmigen Spannelemente (6, 7) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das auf
der dem Drehlager (5) zugewandten Seite angeordnete Verbindungselement (10, 11) mit
einem Spannelement (7, 17) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
schlaufenförmigen Spannelemente (16, 17) zwei parallele Laschen aufweisen, die in
ihren Enden über Blöcke (11, 25, 26, 27) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Laschen eines Spannelementes (17) auf der dem Drehlager (5) zugewandten Seite
verbindende Block das Verbindungselement (11) für die beiden Spannelemente (16, 17)
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einstellhebel (30) zwei parallele Laschen aufweist, die an einem Ende wenigstens
durch einen Block (28) und am anderen Ende durch das Drehlager (5) miteinander verbunden
sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Einstellhebel (3) aus einem U-förmig gebogenen Band gebildet ist, zwischen dessen
freien Enden das Drehlager (5) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in die beiden Laschen
oder Schenkel des Einstellhebels (3) ein Fenster (31) eingearbeitet ist, in welchem
ein auf der Einstellschraube (20) angeordneter Anschlag (32) in axialer Richtung
der Einstellschraube (20) gehalten ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stirnseiten des Einstellhebels (3, 30) und die ihnen gegenüberliegenden Flächen (51,
52) der Spannelemente (6, 7; 16, 17) zum Erzeugen einer nach innen zu dem Schwingarm
(1) hin gerichteten Kraftkomponente angeschrägt sind.