| (19) |
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(11) |
EP 0 252 178 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.01.1990 Patentblatt 1990/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F02B 77/13 |
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Kapsel für Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen
Shell for the drive engine in a motor vehicle
Enveloppe pour moteur de propulsion dans les automobiles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.01.1988 Patentblatt 1988/02 |
| (73) |
Patentinhaber: MAN Nutzfahrzeuge Aktiengesellschaft |
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80976 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stiglmaier, Manfred
D-8031 Gilching (DE)
- Schiller, Manfred
D-8044 Unterschleissheim (DE)
- Drewitz, Hans Jürgen
D-8000 München 40 (DE)
- Hörmann, Rudolf
D-8060 Dachau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 062 030 DE-B- 2 043 280 FR-A- 2 407 350 GB-A- 2 002 850 US-A- 3 464 398 US-A- 4 137 888
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DE-A- 3 225 347 DE-C- 306 982 GB-A- 145 062 US-A- 3 412 724 US-A- 3 684 053
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- AUTOMOBILTECHNISCHE ZEITSCHRIFT, Band 74, Nr. 7, Juli 1972, Seiten 261-268, Stuttgart,
DE; G.E. THIEN et al.: "Möglichkeiten zur Senkung des Geräuschpegels von Dieselmotoren"
- SAE JOURNAL, Band 78, Nr. 4, April 1970, Seiten 20-27, New York, US; T. PRIEDE et
al.: "Cut engine noise three ways"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schalldämpfung eines Antriebsmotors
in einem Kraftfahrzeug, insbesondere Nutzfahrzeug, mittels einer diesen mit geringem
Abstand umschließenden Kapsel.
[0002] Um die Geräuschbelästigung von mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen nach
außen hin zu vermindern, ist man dazu übergegangen, die Verbrennungsmotoren einzukapseln.
Eine solche Vorrichtung zum schalldämpfenden Einbau eines Verbrennungsmotors wird
in der automobiltechnischen Zeitschrift ATZ, 1972, Seite 267, offenbart.
[0003] Bei der in dieser Druckschrift offenbarten Ausführung einer schalldämmenden Verkleidung
eines Verbrennungsmotors soll jedoch der Kühlstrom eines Kühlgebläses durch die Kapsel
geführt werden. Eine solche Durchführung von Kühlluft durch eine geschlossene Schalldämpfkapsel
hat den Zweck, die innerhalb der Schalldämpfkapsel angeordneten zusätzlichen Motoraggregate
zu kühlen, um die durch die Kapsel bedingte Temperaturerhöhung bzw. nicht abführbare
eigene Wärmeentwicklung des Motors in vertretbaren Grenzen zu halten. Ein Nachteil
der Durchführung der Kühlluft eines Kühlgebläses durch die Kapsel besteht darin, daß
insbesondere bei größeren Motoren die Kühlluft-Eintritts- und Austrittsöffnungen verhältnismäßig
groß ausgeführt sein müssen und dadurch nur sehr schwer gegen den Austritt von Schall
aus der Kapsel geschützt werden können.
[0004] Ein ganz erheblicher Nachteil der in der Druckschrift beschriebenen Kapsel besteht
weiterhin darin, daß die Nebenaggregate zu Wartungs- und Reparaturzwecken schwer zugänglich
sind, auch dann, wenn verschließbare Offnungen vorgesehen sind.
[0005] Eine eingangs beschriebene Vorrichtung zur Schalldämpfung von Motoren ist auch aus
der DT-PS 306 982 bekannt. Diese Druckschrift beschäftigt sich jedoch nicht mit dem
Problem des Wärmehaushalts bei gekapselten Motoren und ergibt auch keinen Hinweis
darauf, wie Nebenaggregate der gekapselten Motoren vor Überhitzung geschützt werden
können.
[0006] Es ist eine Vorrichtung zur Schalldämpfung eines Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug
mittels einer diesen mit geringem Abstand umschließenden Kapsel nach der US-A 4 137
888 bekannt. Die Kapsel ist selbsttragend und mehrteilig ausgebildet und besteht aus
einem Kapsel-Grundkörper, einem oberen Deckel und einer Ölwannenverkleidung. Alle
Nebenaggregate befinden sich bis auf die Einspritzpumpe ungekapselt außerhalb der
Verkleidung.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schalldämpfvorrichtung
zu schaffen, die einen hohen Dämpfungsgrad aufweist, die raum- und gewichtssparend
gestaltet ist, eine gute Zugänglichkeit zum Antriebsmotor und den zugehörigen Aggregaten
für Wartungs- und Reparaturarbeiten ermöglicht und gleichzeitig gestattet, Betriebstemperaturen
des Antriebsmotors und der weiteren Antriebs- und Zusatzaggregate trotz der Schalldämpfung
niedrig zu halten.
[0008] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß mehrere Nebenaggregate aus der Gruppe
der folgenden Nebenaggregate - Luftpresser, Lichtmaschine, Hydromotor für Lenkhilfe,
Abgasturbolader, Schaltgetriebe, Keilriemen und Keilriemenscheiben von Wasserpumpe,
Lichtmaschine und Lüfter, Torsionsdämpfer, Spannrollen, Wasserthermostat, Wasserpumpe,
Viskose-Kupplung für Lüfter, Wasserschläuche, Schlauchverbindungen, Treibstoffförderpumpe,
Treibstoffilter - zumindest teilweise oder bereichsweise Anschlußkapseln aufweisen,
die entweder direkt mit dem Grundmotor (3), mit den Nebenaggregaten oder mit dem Kapsel-Grundkörper
(2) verbunden sind und daß das Kapselinnere (1) über schallabsorbierendes Material
aufweisende Strecken mit einer derartig geringen Menge Spülluft beaufschlagt ist,
die eine Explosionsgefahr infolge Ansammlung von Gasen gerade wirksam verhindert.
Indem die Kapsel durch Ausschluß der Nebenaggregate verhältnismäßig eng zur Motorkontur
angeordnet ist, beginnt die Schalldämpfung schon unmittelbar dort, wo der Schall entsteht,
so daß nur eine kleine Fläche von der Hauptgeräuschquelle angestrahlt wird. Der Ausschluß
der Nebenaggregate hat als weiteren erheblichen Vorteil zur Folge, daß nur eine geringe
Menge Luft, die nicht als Kühlluft sondern als Spülluft definiert wird, gebraucht
wird. Solcherart entfällt ein entsprechend großes Kühlgebläse, dient die geringe Menge
Spülluft doch nur dazu, z.B. einer Explosionsgefahr infolge Ansammlung von Gasen wirksam
zu begegnen. Ein wesentlicher Vorzug der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht in
der Wartungs-, Reparatur- und Montagefreundlichkeit; so berücksichtigt die Kapselteilung
in optimaler Weise die Bandfertigung, indem der kubische, selbsttragende Kapsel-Grundkörper
als Montageteil in die Bandfertigung integriert ist. Die Eingriffsmöglichkeiten bleiben
nahezu wie beim ungekapselten Motor erhalten. Durch Entfernen des oberen Deckels können
ausgewechselt werden: Ventilhaube, Zylinderköpfe, Einspritzdüsenhalter, Verschraubungen
der Einspritzleitungen, Abgaskrümmer sowie alle entsprechenden Dichtungen. Wird noch
die Ölwannenverkleidung abgebaut, so können zusätzlich ausgewechselt werden: Ölwanne,
Kolben, Pleuel, Zylinderbuchsen, Pleuellager, Kurbelwellenlager sowie alle entsprechenden
Dichtungen und ähnliches. Der Kapsel-Grundkörper ist dem Motor zugehörig und braucht
nur bei Defekt des Kurbelgehäuses, z.B. durch Frostschäden, abgebaut werden. Die Kapsel
ist ein selbsttragendes, mit Durchbrüchen für die Nebenaggregate versehenes Gebilde
und darf somit nicht als eine Aneinanderreihung von Vorsatzschalen verstanden werden.
Da die Schalldämpfung eines Verbrennungsmotors ein sehr komplexes Geschehen ist, müssen
die vorbeschriebenen Maßnahmen durch weitere, hauptsächlich Zusatzkapselungen und
primäre Schalldämpfungen, ergänzt werden.
[0009] Nach einem ergänzenden Merkmal der Erfindung ist die Wirkung der Spülluft durch kapselinnere
Luftbewegung infolge von Thermik und durch die abströmende Luft des Kühlerlüfters
verstärkbar. Solcherart wird die Kapsel mit einer geringen Menge Spülluft zum Vermeiden
einer Ansammlung von entzündlichen Gasen gelüftet. Kühlluft wird nicht benötigt, da
sich die wärmeerzeugenden Nebenaggregate außerhalb der Kapsel befinden und der Motor
selbst wassergekühlt ist.
[0010] In weiterer Ausbildung der-Erfindung ist um den Abgaskrümmer ein abgeteilter Raum
mit entsprechenden Zu- und Abluftöffnungen vorgesehen, wobei der abgeteilte Raum durch
eine zu einer Hälfte dem Kapsel-Grundkörper und zur anderen Hälfte dem oberen Deckel
einstückig zugehörigen Zusatzkapsel und durch eine den Abgaskrümmereingang umgreifende
Trennwand gebildet ist. Auf diese Weise wird die am Abgaskrümmer erhitzte Luft gezielt
aufwärts geführt, so daß Kaltluft (ca. 330 K) aus der Kapsel nachgesogen werden kann
und die kapselinnere Luftbewegung unterstützt wird. Es wird ein quasi "geteilter Raum"
mit entsprechenden Zu-und Abluftöffnungen um den Abgaskrümmer gebildet. Die Kühlung
im genannten Bereich ist auch deshalb sinnvoll, weil partielle Überhitzungen vermieden
werden und damit der Einsatz besonders teuerer Materialien (Dichtungen und hochwertige
Legierungen für Abgaskrümmer und Schrauben) entfällt. Auch wird ein Verkoken des Motoröls
auf der Innenseite der Ventilhauben und ein Aufheizen des Zylinderkopfes vermieden.
[0011] Nach weiteren Merkmalen sind am Ölfilterkopf und an der Ladegruppe der Abgasturbine
diese umgreifende und abschirmende Vorsatzschalen angeordnet. Solcherart werden die
vorbeschriebenen Nebenaggregate, deren Luftschallabstrahlung am gesamten Geräuschpegel
meßbar beteiligt ist, durch absorbierende Vorsatzschalen abgeschirmt. Die Lagerung
der Vorsatzschalen erfolgt Körperschallentkoppelt am Verbrennungsmotor oder am Nebenaggregat
selbst. Die absorbierenden Vorsatzschalen brauchen nicht dicht an der Kapsel anliegen,
vielmehr können sie im Abstand zur Kapsel und zum Aggregat angeordnet sein, so daß
Montage und Wartung nicht beeinträchtigt sind.
[0012] Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist an einem aus einem Primär-
und einem ein Gummiteil aufweisenden Sekundärteil bestehenden Torsionsdämpfer eine
Zusatzdämpfung gegen den aus axialähnlichen Schwingungen resultierenden Lärm angebracht,
wobei beiderseits der Stirnflächen des Torsionsdämpfers Vorsatzschalen vorgesehen
sind, deren eine direkt und deren andere über Verbindungsbleche, die innerhalb der
Keilriemenführung angeordnet sind, mit der Außenwand des Kapsel-Grundkörpers verbunden
sind. Manche rotierenden, aus der Kapsel herausgeführten Teile lassen sich aufgrund
ihrer Funktion nicht genügend vom Körperschall des Motors abkoppeln, so auch der Torsionsdämpfer
im vorderen Kurbelwellen-Ende. Dieser führt torsionale und axiale Schwingungen aus.
Die torsionalen Schwingungen werden durch die zwischen Primär- und Sekundärteil angeordnete
Gummischicht eliminiert. Da das Primärteil an der Kurbelwelle fest angeschraubt ist,
ist eine Dämpfung mittels Primärmaßnahmen nicht möglich, so daß die erfindungsgemäßen
Vorsatzschalen Anwendung finden. Diese könnnen auch mit-rotierend direkt an den Stirnseiten
des Torsionsdämpfers angebracht sein.
[0013] Vorteilhaft ist es auch, die verschiedenen Keilriemenscheiben, z. B. für Wasserpumpe
und Lichtmaschine, Körperschall zu entkoppeln, wobei die Keilriemenscheiben aus Primär-
und Sekundärteilen bestehen, die stirnseitig über mehrere Elastomerringe oder ähnlichem
miteinander verbunden sind und innenseitig einen kleinen mit Viskoseflüssigkeit gefüllten
Ringraum aufweisen. Gedrückte Keilriemenscheiben aus Blech, wie sie bei Dieselmotoren
häufig verwendet werden, sind ungeeignet für Motoren mit Kapsel. Keilriemenscheiben
müssen entweder viel mehr Masse aufweisen oder es muß, wie es die Erfindung zeigt,
eine Körperschallentkopplung vorhanden sein. Eine zusätzliche Dämpfung erreicht man
durch das Einbringen von Viskose-Flüssigkeit zwischen den Nabenteilen.
[0014] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind in die den Kapsel-Grundkörper mit
dem Grundmotor verbindenden Schwingmetalle außenseitig des Kapsel-Grundkörpers angeordnet.
Auf diese Weise sind sie sichtbar, meßbar und auswechselbar, ohne das die Kapsel demontiert
werden muß. Sie werden auch vorteilhafterweise nicht von der in der Kapsel herrschenden
Temperatur beeinflußt, was ihre Alterungsbeständigkeit erhöht.
[0015] Nach anderen Merkmalen der Erfindung ist das Abgasrohr köperschallisoliert ausgebildet,
wobei zum inneren Abgasrohr ein Außenrohr im Abstand angeordnet ist und der Zwischenraum
mit einem elastischen Gewebe, z. B. Asbestersatz oder mit Luft ausgefüllt ist, oder
es ist das Abgasrohr in einem bestimmten, vom abgestrahlten Frequenzspektrum abhängigen
Abstand von einem Rohr-Schalldämpfer umgeben. In der Ansaugleitung sind starke Pulsationen,
die Schwingungen und Oberschwingungen hervorrufen, vorhanden. Die akustischen Schwachstellen
sind hierbei die inneren Kompensatoren, sowie armierte Schläuche, auch in schwerer
Ausführung.
[0016] In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Hohlraum zwischen
Motor und Kapsel mit Absorptionsmaterial ausgefüllt. Der Raum zwischen Kapsel und
Motor beschreibt einen diffusen Hallraum. Um den Hallraumeffekt zu verringern und
damit die Kapselwirkung zu erhöhen, wird Absorptionsmaterial eingebaut. Dabei sind
die Stellen der Absorption nicht so erheblich. Wichtiger ist der prozentuale Anteil
der Absorptionsfläche an der Gesamtfläche. An stark schwingenden Kapselflächen wird
vorher Dämpfungsbelag angebracht.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind den Ansprüchen der Beschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen.
[0018] Die Erfindung ist in einer Vielzahl von Ausführungsbeispielen dargestellt.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 eine Motorkapsel in der Seitenansicht,
Fig. 2 eine Motorkapsel in der Vorderansicht,
Fig. 3 die Lagerung der Motorgrundkapsel,
Fig. 4 die Einzelheit Kapselung des Abgaskrümmers,
Fig. 5 die Einzelheit Kapselung des Ölfilters,
Fig. 6 die Einzelheit Kapselung der Ladegruppe,
Fig. 7 die Einzelheit Abschirmung des Torsionsdämpfers,
Fig. 8 die Einzelheit Abschirmung des Torsionsdämpfers,
Fig. 9 die Einzelheit körperschallentkoppelte Keilriemenscheibe,
Fig. 10 die Einzelheit körperschallisoliertes Abgasrohr,
Fig. 11 die Einzelheit körperschallisoliertes Abgasrohr,
Fig. 12 die Einzelheit Ansaugleitung mit Oberflächenschalldämpfer
[0020] Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Verbrennungsmotor (3) mit einer kompletten Kapsel (1),
die aus einem Kapsel-Grundkörper (2), einem oberen Deckel (4) und einer Ölwannen-Verkleidung
(5) besteht. Die einzelnen Kapselkomponenten sind vorzugsweise über handelsübliche
Schnellverschlüsse miteinander verbunden. Gravierendes Merkmal dieser Kapselanordnung
ist, daß sich alle für einen Testlauf nicht unbedingt notwendigen Nebenaggregate außerhalb
der Kapsel befinden und für sie zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung ihres Geräuschanteils
am Gesamtgeräuschpegel getroffen sind. Solcherart entfällt die Kühlung der wärmeabstrahlenden
Nebenaggregate, die, wären sie in der Kapsel angeordnet, einen Kühlluftstrom und damit
einen zusätzlichen großvolumigen Kühler erforderlich machen würden. So aber genügt
es, eine ganz geringe Menge Spülluft, vom Kühlerlüfter abzuzweigen, damit sich keine
entzündlichen Gase innnerhalb der Kapsel bilden können.
[0021] Fig. 3 zeigt die Anbindung des Kapsel-Grundkörpers (2) am Motorgehäuse (8), und zwar
mittels Schwingmetallelementen (6, 7), die außenseitig der Kapsel angebracht sind,
so daß jedes einzelne austauschbar ist, ohne die Kapsel selbst zu demontieren.
[0022] Fig. 4 zeigt die Kapselung des Abgaskrümmers (9) mittels Kapselteil (11), das zur
Hälfte einstückig dem Kapsel-Grundkörper (2) und zur anderen Hälfte einstückig dem
oberen Deckel (4) zugeordnet ist. Indem am Motor zugewandten Teil des Abgaskrümmers,
denselben umschließend, eine Trennwand (12) angeordnet ist, entsteht ein abgeteilter
Raum (10), wodurch die am Abgaskrümmer erhitzte Luft gezielt aufwärts geführt und
Kaltluft (ca. 330 K) aus dem unteren Kapselbereich nachgesogen wird. Die Trennscheibe
(12) besteht aus einem Blech mit Isolierschicht (14) und einem daran befestigten Stahlblech
(13), an dem ein weiteres Stahlblech (15) im Abstand angeordnet ist.
[0023] Fig. 5 zeigt einen Ölfilterkopf (16) mit einer dazu im Abstand angeordneten absorbierenden
Vorsatzschale (17). Diese Anordnung ermöglicht jederzeit einen problemlosen Zugang
zu dem Ölfilter, um an diesem Wartungs- oder Reinigungsaufgaben durchzuführen.
[0024] Fig. 6 zeigt die Ladegruppe (18), (Gasturbine + Verdichter) mit einer dazu im Abstand
angeordneten geräuschabsorbierenden Vorsatzschale (19).
[0025] Fig. 7 zeigt einen Torsionsdämpfer (23) und Fig. 8 die Anordnung dieses Torsionsdämpfers
in Vorderansicht. Das an der Kurbelwelle angebrachte Primärteil (20) des Torsionsdämpfers
(23) ist über ein Gummiteil (22) mit einem die Keilriemenrillen beinhaltenden Sekundärteil
(21) verbunden. Stirnseitig des Torsionsdämpfers (23) sind Vorsatzschalen (24, 25)
angeordnet, wobei die Vorsatzschale (24) direkt und die Vorsatzschale (25) über Verbindungsbleche
(26) an der Außenwand des Kapsel-grundkörpers angebracht sind. Die Größe der Vorsatzschalen
entspricht dem Durchmesser des Torsionsdämpfers (23). Die Verbindungsbleche (26) liegen
innerhalb der Keilriemenführung (27) von Torsionsdämpfer (23), Lichtmaschinen-Keilriemenscheibe
(28) und Wasserpumpen-Keilriemenscheibe (29). Die Vorsatzschalen (24, 25) können auch
fest mit dem Torsionsdämpfer (23) verbunden sein. Die Keilriemenscheiben (28, 29)
bestehen aus einem Primärteil (30) und einem Sekundärteil (31). Diese sind stirnseitig
über Elastomerringe (32, 33) miteinander verbunden. Innenseitig besteht zwischen den
Teilen (30) und (31) ein Ringraum (33), der mit Viskosematerial ausgefüllt ist.
[0026] Die Figuren 10 und 11 zeigen körperschallisolierte Abgasrohre (34). Die Abgasrohre
zwischen Krümmer und Schalldämpfer in herkömmlicher Bauart strahlen, durch Körperschall
verursacht, bereits erheblichen Luftschall ab. Diesen zu reduzieren, ist im Abstand
zum Abgasrohr (34) ein Außenrohr (35) angeordnet, wobei der Zwischenraum (36) mit
einer elastischen Zwischenschicht (36) (z. B. Asbestersatz) oder Luft ausgefüllt ist.
Nach einer Variante gemäß Fig. 11 ist das Abgasrohr (34) von einem Schalldämpfer (37)
umgeben, der aus einem im Abstand zu ihm angeordneten Lochblech (39), Absorptionsmaterial
(40) und einem Außenrohr (41) besteht.
[0027] Fig. 12 zeigt eine Ansaugleitung (42) mit Oberflächenschalldämpfer (46). Die Ansaugleitung
(42) setzt sich aus einem Teilabschnitt (43) und einem Teilabschnitt (44) zusammen,
die durch einen inneren Kompensator (45) verbunden sind. Bei einem ungekapselten Motor
ist der innere Kompensator völlig ausreichend, bei einem gekapselten jedoch nicht.
Es kommen hier die stirnseitig angeordneten Außenkompensatoren (47, 48), die mit dem
Schalldämpfer (46) verbunden sind, zum Einsatz. Die Ausführung Oberflächenschalldämpfer
(46) mit Außenkompensatoren (47, 48) wird vorzugsweise angewandt, wenn eine kurze
Baulänge gefordert wird und/oder sehr hohe Pulsationen und Schwingungen vorhanden
sind.
[0028] Öffnungen, hier nicht mit Bezugszeichen versehen, die für Wartungsarbeiten wichtig
sind, wie z. B. Öleinfüllstutzen, Stutzen für Ölstandskontrolle und Ölablaß werden
aus der Kapsel herausgeführt.
[0029] Der Raum zwischen Kapsel (1) und Motor (3) beschreibt einen diffusen Hallraum; um
den Hallraumeffekt zu verringern und damit die Kapselwirkung zu erhöhen, wird Absorptionsmaterial
eingebaut. Dabei sind die Stellen der Absorption nicht so erheblich, wichtiger ist
der prozentuale Anteil der Absorptionsfläche an der Gesamtfläche, wobei die Dicke
des Absorptionsmaterial durch den Bauraum zwischen Kapsel und Motor begrenzt ist.
[0030] Um die Möglichkeit zu haben, jederzeit ohne teueres Meßgerät die geometrische Lage
der Kapsel prüfen zu können, sind an bestimmten Stellen der Kapsel verschließbare
Bohrungen vorgesehen, mittels derer auf Bezugspunkte am Motor gemessen werden kann.
Die Bezugspunkte am Motor sind extra bearbeitete Flächen.
1. Vorrichtung zur Schalldämpfung eines Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug,
insbesondere Nutzfahrzeug, mittels einer diesen in geringem Abstand umschließenden
Kapsel (1), die selbsttragend und mehrteilig ausgebildet ist und aus einem Kapsel-Grundkörper
(2), der mit dem Grundmotor (3) eine Montageeinheit bildet, und einem bzw. einer mit
dem Kapsel-Grundkörper (2) lösbar verbundenen oberen Deckel (4) und Ölwannenverkleidung
(5) besteht, wobei der Kapsel-Grundkörper (2) Durchbrüche zur Verbindung des Motors
(3) mit seinen nachträglich anbaubaren oder auswechselbaren Nebenaggregaten aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß mehrere Nebenaggregate aus der Gruppe der folgenden Nebenaggregate - Luftpresser,
Lichtmaschine, Hydromotor für Lenkhilfe, Abgasturbolader, Schaltgetriebe, Keilriemen
und Keilriemenscheiben von Wasserpumpe, Lichtmaschine und Lüfter, Torsionsdämpfer,
Spannrollen, Wasserthermostat, Wasserpumpe, Viskose-Kupplung für Lüfter, Wasserschläuche,
Schlauchverbindungen, Treibstofförderpumpe, Treibstoffilter - zumindest teilweise
oder bereichsweise Anschlußkapseln aufweisen, die entweder direkt mit dem Grundmotor
(3), mit den Nebenaggregaten oder mit dem Kapsel-Grundkörper (2) verbunden sind und
- daß das Kapselinnere (1) über schallabsorbierendes Material aufweisende Strecken
mit einer derartig geringen Menge Spülluft beaufschlagt ist, die eine Explosionsgefahr
infolge Ansammlung von Gasen gerade wirksam verhindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der Spülluft
durch kapselinnere Luftbewegung infolge von Thermik und durch die abströmende Luft
des Kühlerlüfters verstärkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kapsel-Grundkörper
(2) über Schwingmetallelemente (6, 7) an mindestens drei Punkten im oberen und mindestens
drei Punkten im unteren Bereich am Motorgehäuse (8) befestigt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß um den Abgaskrümmer
(9) ein abgeteilter Raum (10) mit entsprechenden Zu-und Abluftöffnungen vorgesehen
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeteilte Raum (10)
durch eine zu einer Hälfte dem oberen Deckel (4) und zur anderen Hälfte dem Kapsel-Grundkörper
(2) einstückig zugehörigen Zusatzkapsel (11) und durch eine den Abgaskrümmereingang
umgreifende Trennwand (12) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand
(12) aus einem einfachen Stahlblech (13), einem Blech mit Isolierschicht (14) und
zwei im Abstand zueinander angeordneten Stahlblechen (13, 15) besteht.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ölfilterkopf (16) eine diesen halbschalenartig umgreifende, -schallabsorbierende
Vorsatzschale (17) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einer oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Ladegruppe (18) (Absaugturbine mit Verdichter) eine diese abschirmende
Vorsatzschale (19) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem aus einem Primär- (20) und einem ein Gummiteil (22) aufweisenden Sekundärteil
(21) bestehenden Torsionsdämpfer (23) eine Zusatzdämpfung gegen den aus axialähnlichen
Schwingungen resultierenden Lärm angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Stirnflächen
des Torsionsdämpfers (23) Vorsatzschalen (24, 25) vorgesehen sind, deren eine (24)
direkt und deren andere (25) über Verbindungsbleche (26), die innerhalb der Keilriemenführung
(27) angeordnet sind, mit der Außenwand des Kapsel-Grundkörpers (2) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die verschiedenen Keilriemenscheiben (28, 29) Körperschall entkoppelt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilriemenscheiben
(28, 29) aus Primär- (30) und Sekundärteilen (31) bestehen, die stirnseitig über mehrere
Elastomerringe o.ä. miteinander verbunden sind und innenseitig einen kleinen, mit
Viskoseflüssigkeit gefüllten Ringraum (33) aufweisen.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Kapsel-Grundkörper (2) mit dem Grundmotor (3) verbindenden Schwingmetallelemente
(6, 7) außenseitig des Kapsel-Grundkörpers (2) angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Motorlagerung außerhalb der Kapsel (1) angeordnet sind, wobei die motorseitigen
Tragarme an Stellen geringster Körperschallintensität vorgesehen sind.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abgasrohr (34) körperschallisoliert ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zum inneren Abgasrohr
(34) ein Außenrohr (35) im Abstand angeordnet ist und der Zwischenraum (36) mit einem
elastischen Gewebe, z.B. Asbestersatz, oder mit Luft ausgefüllt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgasrohr (34) in
einem bestimmen, vom abgestrahlten Frequenzspektrum abhängigen Abstand (38) vom Rohr-Schalldämpfer
(37) umgeben ist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansaugleitung (42) aus zwei mittels eines inneren Kompensators (45) verbundenen
Rohrabschnitten (43, 44) besteht, die von einem Oberflächen-Schalldämpfer (46) umhüllt
sind und die an ihren stirnseiten Außenkommpensatoren (47, 48) aufweisen.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (1) Öffnungen für Oleinfüllstutzen sowie Stutzen für lstandskontrolle
und Ölablaß aufweist.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlraum zwischen Motor (3) und Kapsel (1) mit Absorptionsmaterial und Dämpfungsmaterial
ausgefüllt ist, wobei beide Materialien noch einen Abstand zur Motoroberfläche aufweisen.
1. A device for sound damping of an internal combustion engine in a motor vehicle,
in particular a commercial vehicle, by means of a casing (1) enclosing the engine
and being spaced at a slight distance away therefrom, the casing being self-supporting,
of multi-part construction and comprising a basic casing member (2) forming an assembly
unit together with the basic engine (3), and an upper cover (4) and oil sump case
(5) detachably connected with the basic casing member (2), the basic casing member
(2) having openings for connecting the engine (3) with its subsequently assemblable
or exchangeable auxiliary units, characterised in
- that a plurality of auxiliary units from the following group of auxiliary units
- air compressor, lighting mechanism, hydraulic motor as auxiliary steering means,
exhaust gas turbocharger, change-speed gear, V-belt and V-belt pulley of the water
pump, lighting mechanism and ventilator, torsional damper, tensioning pulleys, water
thermostat, water pump, viscous coupling for the ventilator, water hoses, hose connections,
fuel feed pump, fuel filter - have at least partially, or at certain regions thereof,
connecting-casings connected either directly with the basic engine (3), with the auxiliary
units, or with the basic casing member (2), and
- that paths in the interior of the casing (1) are provided with sound-absorbing material
and are impinged by an amount of scavenging air which is so small that it effectively
prevents a danger of explosions resulting from the accumulation of gases.
2. A device according to claim 1, characterised in that the action of the scavenging
air can be intensified by air movement in the interior of the casing, re- suiting
from warm air currents, and by the outflowing air from the radiator ventilator.
3. A device according to claim 1, characterised in that the basic casing member (2)
is secured by means of metal rocker elements (6, 7) on at least three points in the
upper and on at least three points in the lower region of the motor housing (8).
4. A device according to claims 1 to 3, characterised in that a compartmented space
(10), with corresponding air supply- and air exhaust -openings, is provided around
the exhaust manifold (9).
5. A device according to claim 4, characterised in that the compartmented space (10)
is formed by an additional casing (11), one half of which is integrally associated
with -the upper cover (4) and the other half of which is integrally associated with
the basic casing member (2), and by a partition wall (12) which engages around the
exhaust manifold inlet.
6. A device according to claims 4 and 5, characterised in that the partition wall
(12) comprises a simple steel plate (13), a metal plate with an insulating layer (14),
and two steel plates (13, 15) which are arranged spaced at a distance from one another.
7. A device according to any one, or more, of the claims 1 to 3, characterised in
that on the oil filter head (16) there is arranged a sound-absorbing shell-shaped
attachment (17) which engages around the oil filter head in a half-shell shape.
8. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
on the charging group (18) (extractor turbine with compressor) there is arranged a
shell-shaped attachment (19) which screens the said group.
9. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
on a torsional damper (23) which comprises a primary part (20) and a secondary part
(21) having a rubber part (22), there is arranged an accessory damping means for damping
the noise resulting from vibrations similar to axial vibrations.
10. A device according to claim 9, characterised in that on both sides of the front
surfaces of the to- sional damper (23), shell-shaped attachments (24, 25) are provided,
one of which (24) is connected directly with the outer wall of the basic casing member
(2), and the other (25) of which is connected with the outer wall by means of metal
connecting plates (26), [sic]* which are arranged within the V-belt guide means (27).
11. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the different V-belt pulleys (28, 29) are decoupled from structure-borne sound.
12. A device according to claim 11, characterised in that the V-belt pulleys (28,
29) comprise primary (30) and secondary (31) parts connected together at the front
side by means of a plurality of elastomer rings or the like, and which have on the
inside a small annular space (33) filled with viscous fluid.
13. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the metal rocker elements (6, 7) which connect the basic casing member (2) with the
basic engine (3) are arranged on the outside of the basic casing member (2).
14. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the engine suspension means are arranged outside the casing (1), the support arms
on the engine side being provided at places of least structure-borne sound intensity.
15. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the exhaust pipe (34) is constructed so as to be insulated from structure-borne sound.
16. A device according to claim 15, characterised in that an external pipe (35) is
arranged spaced at a distance in relation to the inner exhaust pipe (34), and the
space (36) therebetween is filled with an elastic woven fabric, e.g. asbestos substitute,
or with air.
17. A device according to claim 15, characterised in that the exhaust pipe (34) is
surrounded by the tubular sound damping device (37), which is spaced away at a particular
distance (38) which is dependent upon the radiated frequency spectrum.
18. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the induction manifold (42) comprises two tubular sections (43, 44) which are connected
by means of an inner compensator (45) and which are encased in a surface sound-damping
means (46) and which have external compensators (47, 48) on their ends.
19. A device according to any one or more of the claims 1 to 3, characterised in that
the casing (1) has openings for oil-filler pipe-sections, and also for pipe-sections
for checking the oil and for the oil drainage.
20. A device according to any one or more of the claims 1 to 19, characterised in
that the hollow space between engine (3) and casing (1) is filled with absorption
material and damping material, both materials being spaced by a further distance in
relation to the surface of the engine.
1. Dispostif pour atténuation du bruit d'un moteur à combustion interne, dans un véhicule,
spécialement véhicule utilitaire, au moyen d'un carénage (1) entourant le moteur à
une faible distance, carénage qui est réalisé autonome et en plusieurs parties et
est composé d'un corps de base de carénage (2), qui forme une unité de montage avec
le moteur de base (3), d'un couvercle (4) supérieur amovible relié au corps de base
du carénage et d'un revêtement de carter d'huile (5), carénage dans lequel le corps
de base (2) possède des ouvertures passantes pour la jonction du moteur avec ses organes
auxiliaires ajoutables postérieurement ou échangeables, caractérisé en ce que:
- plusieurs organes auxiliaires du groupe des organes auxiliaires suivants - compresseur,
génératrice, moteur hydraulique pour aide directionnelle, turbosoufflante à gaz d'échappement,
boîte de vitesse, courroies et poulies trapézoïdales de la pompe à eau, dynamo d'éclairage
et ventilateurs, amortisseurs de torsion, tambours de tension, thermostat pour l'eau,
pompe à eau, embrayage visqueux pour ventilateur, tuyaux d'eau, flexibles, pompe d'alimentation
de combustible, filtre de combustible - présentent au moins partiellement ou par zones
des carénages d'assemblage, qui sont reliés ou directement avec le moteur de base
(3), avec les organes auxiliaires ou avec le corps de base de carénage (2) et
- l'intérieur du carénage (1) est alimenté sur des parcours comprenant un matériau
absorbant le son, par une quantité tellement faible d'air de balayage, qui empêche
précisément d'une façon efficace un danger d'explosion par accumulation de gaz.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, l'action de l'air de
balayage est intensifia- ble par un déplacement d'air à l'intérieur du carénage dû
à l'ascendance thermique et par l'air provenant du ventilateur de refroidissement.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, le corps de base du
carénage (2) est fixé par des éléments de liaison caoutchouc-métal au moins en trois
points dans la zone supérieure et au moins en trois points dans la zone inférieure
sur le bâti du moteur (8).
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, autour du collecteur
de gaz d'échappement (9) est prévu un espace (10) cloisonné avec des ouvertures d'entrée
et de sortie d'air.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'espace cloisonné (10)
est formé par une enveloppe supplémentaire (11) monobloc appartenant, pour une moitié,
au couvercle supérieur (4) et, pour l'autre moitié, au corps de base du carénage (2)
et par une cloison (12) enveloppant l'entrée du collecteur de gaz d'échappement.
6. Dispositif selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que, la cloison (12)
est composée d'une plaque d'acier (13) simple, d'une plaque avec couche isolante (14)
et de deux plaques d'acier (13, 15) placées à distance l'une de l'autre.
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que,
sur la tête du filtre à huile (16) est placée, en demi-nappe autour de lui, une enveloppe
supplémentaire (17) absorbante pour le bruit.
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que,
au groupe de charge (turbine à aspiration avec compresseur) est appliquée une enveloppe
supplémentaire (19) en écran pour celui-ci.
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que,
sur un amortisseur de torsion (23) composé d'une partie primaire (20) et d'une partie
secondaire (21) présentant une partie de caoutchouc (22) est installé un amortissement
supplémentaire contre le bruit résultant de vibrations semblables à celles de l'axe.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que, des deux côtés des
surfaces frontales de l'amortisseur de torsion (23) sont prévues des enveloppes additionnelles
(24, 25), dont une (24) est reliée directement et dont l'autre (25) est reliée par
des plaques de raccord (26) placées à l'intérieur du guide-courroie trapézoïdale (27),
avec la paroi extérieure du corps de base du carénage (2).
11. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que, les différentes poulies à courroie trapézoïdales (28, 29) sont désaccouplées
du bruit de structure.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les poulies à courroie
trapézoïdale (28, 29) se composent de parties primaires (30) et de parties secondaires
(31), qui sont réunies entre elles sur leur face frontale par plusieurs anneaux d'élastomère
ou autre et présentent sur leur face intérieure, un petit espace annulaire (33) rempli
avec un liquide visqueux.
13. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les éléments (6, 7) de liaison caoutchouc-métal unissant le corps de base du carénage
(2) avec le moteur de base (3) sont placés du côté extérieur du corps de base du carénage
(2).
14. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la suspension du moteur est disposée en dehors du carénage (1), la où les consoles
côté moteur sont prévues à des endroits de plus faible intensité de bruit de structure.
15. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le tuyau d'échappement (34) est réalisé avec une isolation contre les bruits de
structure.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'un tube extérieur (35)
est placé à distance du tuyau d'échàppement intérieur (34) et l'espace intermédiaire
(36) est rempli avec un tissu élastique, par exemple du succédané d'amiante ou avec
de l'eau.
17. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le tuyau d'échappement
(34) est entouré par un amortisseur de bruit pour tuyaux à une distance déterminée,
dépendant du spectre de fréquence rayonné.
18. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que la conduite d'aspiration (42) est composée de deux tronçons de tuyaux (43, 44)
unis au moyen d'un compensateur de dilatation intérieur (45) et qui sont enveloppés
par un amortisseur de bruit en surface (46) et présentent les compensateurs extérieurs
(47, 48) sur leurs faces frontales.
19. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le carénage (1) comprend des ouvertures pour tubulures de remplissage d'huile
ainsi que des ajutages pour contrôle du niveau d'huile et vidange d'huile.
20. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 19, caractérisé en ce
que l'espace vide entre moteur (3) et carénage (1) est rempli de matériau d'absorption
et de matériau d'atténuation, mais les deux matériaux laissent encore un intervalle
en direction de la surface du moteur.