<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP87107703A1" file="EP87107703NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0252266" kind="A1" date-publ="19880113" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGB..ITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0252266</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19880113</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87107703.8</B210><B220><date>19870527</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>2736/86</B310><B320><date>19860707</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19880113</date><bnum>198802</bnum></B405><B430><date>19880113</date><bnum>198802</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4B 66B   5/00   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>System zur Fernverwaltung von Aufzugsanlagen</B542><B541>en</B541><B542>Remote monitoring system for lift installations</B542><B541>fr</B541><B542>Système de surveillance à distance d'installation d'ascenseur</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>INVENTIO AG</snm><iid>00249800</iid><irf>IP 348</irf><adr><str>Seestrasse 55</str><city>CH-6052 Hergiswil NW</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Hinderling, Thomas, Dr.</snm><adr><str>Rütimattstrasse 32</str><city>CH-6030 Ebikon</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Mit diesem System werden neue Dienstleistungen in Form von zentraler Verwaltung, Planung und Rationalisierung des Unterhaltes von Aufzugsanlagen angeboten. Das System umfasst ein modular aufgebautes Fernverwaltungssystem, welches zentral die Verwaltung, regional die Inspektion und lokal die Überwachung von dezentralen Prozessen aufzugstechnischer Anlagen ermöglicht. Die Verwaltungs­zentrale (1) steht via Modem (2)/Telephonnetz (4) mit den Regionszentralen (3) in Verbindung und hat Zugriff zu sämtlichen relevanten Daten. Die Regionszentrale (3) gestattet einen Einblick in sämtliche Prozesse (11) mehrerer Gebäude. Von der Regionszentrale (3) lassen sich mittels Telealarm (5) direkte Sprechverbindungen bis zu der Peripherie aufbauen. Pro Gebäude übernimmt der Kommunikationsmodul (7) den Datenverkehr zwischen der Regionszentrale (3) und den in diesem Gebäude zu inspizierenden Prozessen (11). Die Prozessdaten werden von dem diagnosefähigen Peripheriemodul (10) erfasst und mit Hilfe von heuristischen Arbeitsmitteln zu relevanten Betriebs-, Stör- und Alarmmeldungen weiterverarbeitet. Der Peripheriemodul (10) meldet sich mit diagnostischen Daten über den gemeinsamen Gebäudebus (9) bei dem Kommunikationsmodul (7), der sie mittels telefonischer Selbstwahl an die Regionszentrale (3) weitervermittelt.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="88" he="138" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein System zur zentralen Verwal­tung, regionalen Inspektion und zur lokalen Überwachung von dezentralen Aufzugsanlagen, welches in einer modularen Struktur auf Verwaltungsebene eine Verwaltungszentrale mit Mitteln und Methoden zur elektronischen Datenverar­beitung aufweist, der über eine Fernmeldeverbindung auf regionaler Ebene mindestens eine mit Mitteln und Methoden zur Garantierung des Anlageunterhaltes versehene Regions­zentrale untergeordnet ist, an die über eine Fernmelde­verbindung auf lokaler Ebene mindestens eine Gebäude mit Rechnermitteln zur Diagnose von Anlagetätigkeiten mindestens einer Anlage angeschlossen ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Solche Einrichtungen ermöglichen eine Rationalisierung des Unterhaltes, eine Verminderung von Unterhaltskosten und ein verbessertes Angebot an Dienstleistungen im Bereich Aufzugsanlagen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Aus US-PS 3 973 648 ist eine Einrichtung bekannt, die mittels Zentralrechner via Modem-Verbindung Aufzugsgruppen überwacht. Eine vom Zentralrechner angewählte Aufzugs­gruppe sendet Daten betreffend Betriebs-, Stör- und Alarm­ereignisse in serieller, digitaler Form zum Zentralrech­ner. Als Bindeglied zwischen der Aufzugsgruppe und dem Zentralrechner dient ein Hardware-Interface mit Über­wachungs- und Übermittlungsfunktionen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass die Daten unausgewertet weitergegeben werden. Der Zentral­rechner muss die eingegangenen Daten auswerten und darüber entscheiden, ob auf Grund der Auswertung ein Serviceein­satz angezeigt ist. Die Übermittlung aller aktuellen Anlagedaten zum Zentralrechner bedingt eine lange Bele­gung der Mietleitungen und beansprucht viel Rechnerzeit. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass der Zentralrechner die zu überwachenden Aufzugsgruppen anruft. Dadurch werden die relevanten Anlagedaten nicht bei ihrer Entstehung, sondern mit einer durch den Abfragezyklus bedingten Verzögerung erfasst. Ausserdem ergeben sich mindestens bei kleinen Verkehrs­frequenzen Anfragen, bei denen keine wesentlichen Änderungen betreffend Anlagedaten anstehen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus US-PS 4 512 442 ist eine Einrichtung bekannt, die Mittel zur Fernüberwachung von Aufzugssystemen umfasst.<!-- EPO <DP n="3"> --> Die zu überwachenden Datenpunkte eines Aufzugssystems sind an einen einem Hauptrechner untergeordneten Hilfs­rechner angeschlossen. Pro Aufzugsgruppe übernimmt ein intelligenter vor Ort-Hauptrechner die Daten der Hilfs­rechner wie auch die Daten der Aufzugsgruppensteuerung. Diese werden vom Hauptrechner aufbereitet und via Modem-­Verbindung an den Zentralrechner weitergeleitet. Der Zentralrechner erstellt auf Grund der anfallenden Daten Unterhaltslisten und übermittelt sie der zuständigen Servicestelle.</p>
<p id="p0006" num="0006">Der Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass sämtliche Daten einer Aufzugsgruppe mittels einem Haupt­rechner aufbereitet und übermittelt werden. Im Störungs­fall oder bei Servicebedarf (Unterhalt der Software etc.) des Hauptrechners fällt die Fernüberwachung der gesamten Aufzugsgruppe aus. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass pro Hauptrechner eine Modem-­Verbindung zum Zentralrechner nötig ist. Bei Gebäuden mit mehreren Aufzugsgruppen müssen daher mehrere Postleitungen bis zu den im Maschinenraum plazierten Hauptrechnern installiert und gemietet werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus US-PS 4 568 909 ist eine Einrichtung bekannt, die Mittel zur lokalen und zentralen Fernüberwachung von Aufzugssystemen umfasst. Pro Gebäude erfasst ein Haupt­rechner mittels Hilfseinheiten die Datenpunkte mehrerer<!-- EPO <DP n="4"> --> Aufzugssysteme. Der Hauptrechner wertet die anfallenden Daten aus und entscheidet, ob neue Betriebs-, Stör- und Alarmereignisse vorliegen. Via Modem-Verbindung übermit­telt er sie einer lokalen Servicestelle. Mehrere Service­stellen sind an einen übergeordneten Zentralrechner ange­schlossen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Der Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass die Rechnerintelligenz für ein ganzes Gebäude in einem Hauptrechner konzentriert ist. Nur der Zusammenschluss von Hilfseinheiten mit dem Hauptrechner ergeben ein funktionsfähiges Überwachungssystem. Ein solches Über­wachungssystem erweist sich ausbaumässig als wenig flexibel, im Aufbau hardware- wie auch softwaremässig als kompliziert und kostenmässig als aufwendig.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Einrichtung zur Fernverwaltung von Aufzugsanlagen. Mit der genannten Einrichtung werden neue Dienstleistungen für den Kunden realisiert mit dem Ziel, mittels zentraler Verwaltung, Planung und Rationalisierung den Unterhalt von Aufzugs­anlagen zu vereinfachen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus einfachsten Mitteln ein effizientes Fern­verwaltungssystem unter Ausnützung bereits bestehender Einrichtungen aufzubauen, welches dezentrale Prozesse von Aufzugsanlagen auf regionaler Ebene datenmässig erfasst und auf überregionaler Ebene zentral verwaltet.<!-- EPO <DP n="5"> --> Ein Prozess umfasst alle Vorgänge in zu überwachenden, unter den Begriff Aufzugstechnik fallende Anlagen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen gekenn­zeichnete Erfindung gelöst, welche eine Einrichtung zur Fernverwaltung von Aufzugsanlagen definiert. Das Fernver­waltungssystem weist auf Prozessebene pro Prozess eine intelligente, diagnosefähige vor Ort-Peripherie zur autonomen Überwachung eines Prozesses auf. Die Peripherie umfasst Mittel zur Prozessdatenerfassung, Mittel zur Prozessdatenbehandlung und Mittel zur spezifischen Anpassung an den Prozess. Die Peripherie meldet sich mit diagnostischen Daten über einen pro Gebäude einmal vor­handenen Kommunikationsrechner bei der Regionszentrale. Der Regionszentrale obliegen sämtliche Belange der Wartungsaktivitäten. Die Regionszentralen eines geographi­schen Bereiches stehen in Verbindung mit einer übergeord­neten Verwaltungszentrale, die somit Zugriff hat zu sämtlichen im Verbundsystem auftretenden relevanten Daten. Sie wird für zentrale Verwaltungsaktivitäten ein­gesetzt. Die Kommunikationswege innerhalb der Gebäude bestehen aus der gebäudeweit vorhandenen Elektroinstalla­tion, ausserhalb der Gebäude aus den landesweit vorhande­nen Postleitungen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass pro Prozess eine an den<!-- EPO <DP n="6"> --> Prozess anpassbare, intelligente Peripherie zur Ausschei­dung von Betriebs-, Stör- und Alarmereignissen vorgesehen ist. Damit lassen sich flexible, jeden Prozess von Auf­zugsanlagen erfassende Fernverwaltungssysteme mit modula­rem Aufbau realisieren. Durch den Einsatz einfachster Mittel unter Ausnützung von Elektroinstallationen und Postleitungen als Kommunikationswege ergeben sich minimale Anlage- und Installationskosten. Die durch das Fernverwal­tungssystem erreichte optimale Wartung von Aufzugsanlagen ermöglicht wesentliche Einsparungen an Personal- und Betriebskosten.</p>
<p id="p0012" num="0012">Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein Beispiel der Er­findung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine Systemarchitektur einer Einrichtung zur Fern­verwaltung von Aufzugsanlagen,</li>
<li>Fig. 2 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer in Fig. 1 eingesetzten Verwaltungszentrale,</li>
<li>Fig. 3 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer in Fig. 1 eingesetzten Regionszentrale,<!-- EPO <DP n="7"> --></li>
<li>Fig. 4 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines in Fig. 1 eingesetzten Kommunikationsmoduls mit einem zugehörigen Busmodul,</li>
<li>Fig. 5 die Elemente einer in Fig. 1 eingesetzten Gebäude­zentrale,</li>
<li>Fig. 6 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines in Fig. 1 eingesetzten Peripheriemoduls mit einem zugehöri­gen Busmodul und den an den Peripheriemodul angeschlossenen Prozesselementen und</li>
<li>Fig. 7 ein Spannungs-/Frequenzdiagramm im Zusammenhang mit dem in Fig. 1 eingesetzten Gebäudebus.</li>
</ul></p>
<p id="p0013" num="0013">In den Fig. 1 bis 7 ist mit 1 eine Verwaltungszentrale bezeichnet, die einen Zentralprozessor 1.1, einen Massen­speicher 1.2, einen Arbeitsspeicher 1.3, mindestens eine Tastatur 1.4 zur Informationseingabe sowie mindestens ein Datensichtgerät 1.5 und mindestens einen Drucker 1.6 zur Informationsausgabe aufweist. Die Verwaltungszentrale 1 steht via Modem 2 und Telephonanschluss 2.1 über ein öffentliches Telephonnetz 4 in Verbindung mit mindestens einer Regionszentrale 3. Die in Fig. 1 verwendeten Indizes bedeuten von links nach rechts folgendes: Region, Gebäude, Prozess. Als Beispiel dafür bedeutet 1. M. I: Prozess I im Gebäude M der Region 1. Der Regionszentrale 3 mit<!-- EPO <DP n="8"> --> einem Zentralprozessor 3.1, einer Diskettenstation 3.2, einem Plattenspeicher 3.3, einem Datenspeicher 3.4 und den Perpheriegeräten wie Tastatur 3.5, Datensichtgerät 3.6, Alarmdrucker 3.7 unterscheidet sich im Aufbau nur unwesentlich von der Verwaltungszentrale 1. Von der Grösse her unterscheiden sie sich insofern als die Verwaltungszentrale 1 breiten EDV-Anwendungen genügen muss, die Regionszentrale 3 hingegen im wesentlichen zur Einweisung des Servicepersonals vorgesehen ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zur Überwachung eines Gebäudes dient eine Telealarmein­richtung 5 zusammen mit einem handelsüblichen Personal-­computer 6, der mit einem üblichen Datensichtgerät 6.2 und einer Tastatur 6.3 ausgerüstet ist. Ein Kommunika­tionsmodul 7, bestehend aus einem Kommunikationsrechner 7.1, einem Datenzwischenspeicher 7.2 und einem Kommuni­kationsprogrammspeicher 7.3 ist für den Datenaustausch zwischen dem Gebäude und der Aussenwelt verantwortlich. Die Gebäudezentrale 6 wird über die Schnittstelle 7.4 an den Kommunikationsmodul 7 angeschlossen. Eine Wähleinheit 7.5 unterscheidet ankommende oder abgehende Daten von ankommenden oder abgehenden Rufen des Telealarms 5. Ein Busmodul 8 übernimmt die frequenzmässige Umsetzung vom abgehenden oder ankommenden Daten oder Rufen in einem Modulator 8.1 und einem Demodulator 8.2 und schickt sie oder empfängt sie via einem Leitungskoppler 8.3 auf den oder von dem Gebäudebus 9. Ein Peripheriemodul 10 weist<!-- EPO <DP n="9"> --> einen Peripherierechner 10.1, einen Datenspeicher 10.2, einen Peripherieprogrammspeicher 10.3 und einen Zeit­geber 10.4 auf. Der Peripheriemodul 10 ist über eine seri­elle Schnittstelle 10.5 an den Busmodul 8 angeschlossen. Eine weitere serielle Schnittstelle 10.6 ermöglicht dem Servicepersonal eine vor Ort-Kommunikation mit dem Peripheriemodul 10. Zur Datenerfassung und zur Datenaus­gabe besitzt er mindestens einen Binäreingang 10.7, mindestens einen Binärausgang 10.8, mindestens einen Analogeingang 10.9 und mindestens einen Analogausgang 10.10. Innerhalb des Peripheriemoduls 10 steht ein gemein­samer Peripheriebus 10.11 zur Verfügung. Die von einem Prozess erzeugten Daten und die für den Prozess 11 not­wendigen Befehle werden mittels mindestens einem Binär­datenpunkt 11.1, mittels mindestens einer Binärfunktion 11.2, mittels mindestens einem Analogdatenpunkt 11.3 und mittels mindestens einer Analogfunktion 11.4 erfasst oder an den Prozess 11 weitergeleitet. Mit 12 ist ein Sprech­kanal und mit 13 ist ein Datenkanal bezeichnet. Ein Netz­bus 14 ist eine Ausführungsvariante des in der Fig. 1 dargestellten Gebäudebusses 9. Durch den Anschluss eines Wartungskoffers 15 an die Schnittstelle 10.6 wird die oben genannte vor Ort-Kommunikation ermöglicht. Das mit der Fig. 7 dargestellte Spannungs-/Frequenzdiagramm zeigt mit 16 eine Datenkanalbreite mit einer Datenträgerfrequenz 17. In analoger Weise ist für den Sprechkanal 12 mit 18 eine Sprechkanalbandbreite mit einer Sprechträgerfrequenz<!-- EPO <DP n="10"> --> 19 dargestellt. Eine Trägerfrequenzamplitude 20 gilt für den Sprechkanal 12 wie auch für den Datenkanal 13.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt:</p>
<p id="p0016" num="0016">Das in Fig. 1 dargestellte System zur Fernverwaltung von Aufzugsanlagen lässt sich hierarchisch und funktionell in vier Ebenen aufteilen: Verwaltungsebene, Regionsebene, Gebäudeebene und Prozessebene. Die modulare Strukturierung des Systems erlaubt eine weitgehende Eigenständigkeit der einzelnen Ebenen. Jede untergeord­nete Ebene ist auch ohne die ihr übergeordnete Ebene funktionsfähig. Ohne Verwaltungszentrale 1 arbeitet das System immer noch als Ferninspektionssystem. Ohne Regions­zentrale 3 bleibt das Rumpfsystem als Inspektionssystem für die gebäudeweit angeschlossenen Prozesse voll funk­tionsfähig. Ohne Gebäudezentrale 6 kann jeder einzelne Prozess 11 mittels Peripherie 10 und Wartungskoffer 15 überwacht werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Verwaltungszentrale 1 hat zur Aufgabe, die durch den Unterhalt von Aufzugsanlagen mehrerer Regionen nötigen Geschäfte zentral und kommerziell effizient zu verwalten. Dazu steht sie via Modem 2 und Telephonnetz 4 mit den Regionszentralen 3 der geographischen Regionen 1 bis K in Verbindung. Die für die Verwaltung relevanten<!-- EPO <DP n="11"> --> Daten werden von den Regionszentralen 32 ausgeschieden und mit Hilfe bekannter Mittel und Verfahren der Daten­kommunikation an die Verwaltungszentrale 1 übermittelt. In der mit handelsüblichen Geräten ausgerüstete Verwal­tungszentrale 1 werden im wesentlichen folgende EDV Applikationen realisiert:<br/>
- Abrechnungen<br/>
- Kostenanalysen<br/>
- Wartungsoptimierung<br/>
- Wartungsintervallberechnungen<br/>
- Schwachstellenanalysen<br/>
- Trendanalysen<br/>
- Steuerung von Modernisierungsgeschäften.<br/>
Die dazu notwendigen Arbeitsmethoden entsprechen dem Stand der EDV Praxis und werden daher nicht näher erläu­tert.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Regionszentrale 3 dient als Schnittstelle zwischen dem System und dem für den Anlageunterhalt einer ganzen Region zuständigen Servicepersonals. In ihr werden Prozessdaten gehandhabt und im Klartext an den Benutzer ausgegeben. Die Regionszentrale 3 der geographischen Region 1 steht via Modem 2 und Telephonnetz 4 mit den Gebäuden 1.1 bis 1.M in Verbindung. Sinngemäss ist die Regionszentrale 3 der geographischen Region K den Gebäuden K.1 bis K.M übergeordnet. In der mit handelsüblichen Geräten ausgerüsteten Regionszentrale 3 werden Betriebs-,<!-- EPO <DP n="12"> --> Stör-, Alarm-, Gefahr-, Wartungs- und Sicherheitsmeldungen von den ihr zugeordneten Prozessen 11 erfasst. Der von dem plattenspeicherresidenten Betriebssystem und Anwender­programm gesteuerte Zentralprozessor 3.1 verarbeitet die erfassten Daten zu folgenden Zwecken weiter:<br/>
- Protokollierung<br/>
- Zuverlässigkeitsstatistik<br/>
- Wirkungsgradanalysen<br/>
- Einsatzplanung des Servicepersonals<br/>
- Routenplanung des Servicepersonals<br/>
- Ersatzteilplanung<br/>
- Präventivunterhaltsplanung auf Grund der erfassten Betriebs- und Unterhaltsdaten.<br/>
Daten mit zweitrangiger Priorität werden auf der Disket­tenstation 3.2 abgelegt und auf Abruf an den Drucker 3.7 ausgegeben.</p>
<p id="p0019" num="0019">Zusätzlich zur Übertragung von digitaler Information besitzt das System die Fähigkeit, Audio-Information zu übertragen. Auf einem frequenzmässig vom Datenkanal getrennten Sprechkanal hat der Operateur einer Regions­zentrale 3 die Möglichkeit, mit an einem Prozess 11 beteiligten Personen in direkten Kontakt zu treten. Mittels Telealarm 5 kann der Operateur einer Hauszentrale oder der vor Ort-Servicetechniker mündliche Unterstützung beim Lösen von Anlageproblemen von der Regionszentrale 3 beanspruchen. Sende- und Empfangsmittel sind aufzugseitig<!-- EPO <DP n="13"> --> direkt in der Kabine angebracht. Dadurch können in Not geratene Personen ihre missliche Lage direkt der Gebäude­oder Regionszentrale mitteilen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Regionszentrale 3 gestattet einen Einblick in sämtli­che ihr untergeordneten Prozesse 11. Durch Aussenden eines Telegramms mit Steuer- und Adressdaten der anzuwählenden Peripherie 10 erhält die Regionszentrale 3 bei Bedarf direkten Zugang zu den Prozessdaten. Im Normalfall wird jedoch, wie weiter unten erwähnt, der Datenaustausch in umgekehrter Richtung erfolgen. Die Regionszentrale 3 ruft einen Kommunikationsmodul 7 nur dann an, wenn eine gewisse Zeit ohne Kontaktnahme vergangen ist. Von der Regionszentrale 3 aus lassen sich Funktionstests in einzelnen Prozessen 11 durchführen und im Störungsfall Aktionen zur Behebung des Fehlerzustandes einleiten. Aus diesen Gründen muss das vorgesehene Modem 2 sowohl selbstwählend als auch selbstantwortend sein. Ausserdem muss es den Anforderungen des Telearms 5 genügen. Mit einer in der Regionszentrale 3 plazierten, in den Figuren nicht erwähnten Zusatzschaltung lassen sich in vergleichbarer Weise mit den oben genannten Datenkanälen Sprechverbindungen mit der Gebäudezentrale 6 oder den einzelnen Peripherien 10 aufbauen.</p>
<p id="p0021" num="0021">Gebäudeseitig scheidet die Wähleinheit 7.5 den Datenver­kehr vom Sprechverkehr in ankommender und abgehender<!-- EPO <DP n="14"> --> Richtung. Als Bindeglied zwischen dem Telephonnetz 4 und dem Busmodul 8 einerseits und zwischen dem Telephonnetz 4 und dem Kommunikationsmodul-Modem 2 andererseits teilt die Wähleinheit 7.5 den telephonnetzseitigen Informationskanal in den Sprechkanal 12 und in den Datenkanal 13 auf. In abgehender Richtung setzt das Modem 2 die Daten mittels Frequenzumtastverfahren in ein übertragbares Zweifrequenz­signal um. In ankommender Richtung wandelt es die frequenzmodulierten Signale wieder in rechnerkompatible Eins-Null-Signale zurück.</p>
<p id="p0022" num="0022">Pro Gebäude übernimmt ein Kommunikationsmodul 7 den Daten­verkehr zwischen der Regionszentrale 3 und den in diesem Gebäude zu verwaltenden Prozessen 11. Der durch ein EPROM-­residentes Kommunikationsprogramm gesteuerte Kommunika­tionsrechner 7.1 übermittelt die Prozessdaten via Modem 2 und Telephonnetz 4 an die Regionszentrale 3. Funktionell dient der Kommunikationsmodul 7 einerseits als Daten­zwischenspeicher 7.2 zwischen den beiden asynchronen Kommunikationslinien Telephonnetz 4/Gebäudebus 9 und andererseits zur Steuerung der Kommunikation innerhalb des Gebäudes. Mit sequenzieller, periodischer Abfrage übernimmt der Kommunikationsrechner 7.1 via dem weiter unten erläuterten Busmodul 8/Gebäudebus 9 von den ange­schlossenen Prozessen 11 die Daten und legt sie in dem Datenzwischenspeicher 7.2 ab. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Datenabfrage. Bei jeder Kontaktnahme<!-- EPO <DP n="15"> --> mit den Peripheriemodulen 10 werden diese von dem Kommuni­kationsrechner 7.1 auf Fehlverhalten geprüft. Meldungen über gestörte Peripheriemodule 10 werden ebenfalls im Datenzwischenspeicher 7.2 abgelegt und zusammen mit den gesammelten Prozessdaten periodisch an die Regionszentrale 3 weitervermittelt. Der Kommunikationsmodul 7 entscheidet nicht, ob Prozessdaten übertragungsrelevant sind oder nicht. Er übernimmt lediglich den oben erwähnten Daten­verkehr zwischen der vor Ort-Peripherie 10 und der Regionszentrale 3. Prozessmeldungen werden ausschliesslich von den Peripheriemodulen 10 zu übertragungsrelevanten Prozessdaten aufbereitet und an den Kommunikationsmodul 7 weitergegeben.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wenn keine Regionszentrale 3 vorgesehen ist oder wenn diese störungshalber ausfällt oder wenn eine zusätzliche Überwachung von einem Gebäudekontrollraum aus gewünscht wird, können die Prozesse 11 eines Gebäudes von der Gebäudezentrale 6 aus inspiziert werden. Ein handelsübli­cher Personalcomputer 6.1 steht über die serielle Schnitt­stelle 7.4 mit dem System in Verbindung. Die auch mit einem Drucker ausrüstbare Gebäudezentrale 6 entspricht funktionell in vereinfachter Weise der Regionszentrale 3. Die im Datenzwischenspeicher 7.2 anstehenden Daten werden vom Personalcomputer 6.1 zu folgenden Zwecken weiterverar­beitet:<br/>
- Protokollierung der Betriebs-, Alarm- und Unterhalts­<!-- EPO <DP n="16"> --> daten aller an das System angeschlossenen Prozesse 11 eines Gebäudes<br/>
- Realisierung einfacher Statistikfunktionen<br/>
- Ausgabe von mit erster Priorität belegter Präventiv­unterhaltsmeldungen.<br/>
Von der beispielsweise mit 1.1 indizierten Gebäudezentrale 6 lassen sich nicht nur die mit 1.1.1 bis 1.1.N indizier­ten Prozesse 11 (Fig. 1) überwachen, sondern wie von der Regionszentrale 3 aus auch Funktionstests und Aufrufe bestimmter Prozessparameter in einzelnen Prozessen 11 durchführen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Innerhalb eines Gebäudes werden Informationen mittels dem Busmodul 8 und dem Gebäudebus 9 zwischen dem Kommunika­tionsmodul 7 und den Peripheriemodulen 10 ausgetauscht. Der Busmodul 8 moduliert abgehende Sprechinformationen auf die Sprechträgerfrequenz 19 und Dateninformationen auf die Datenträgerfrequenz 17. Der im wesentlichen aus Übertrager- und Resonanzkreisen bestehende Leitungskoppler 8.3 überträgt die frequenzmodulierten Signale auf den Gebäudebus 9. Vom Gebäudebus 9 ankommende Information gelangt über den Leitungskoppler 8.3 an den Eingang des Demodulators 8.2, der sie mittels Filterung und Demodula­tion in ihre ursprüngliche Lage zurückversetzt und ent­sprechend dem Informationsinhalt an den Sprech- oder Datenkanal weiterleitet.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Zur Informationsübertragung zwischen Informationsquellen und Informationssenken weist die in den Figuren 4 und 6 dargestellte Einrichtung einen Netzbus 14 als Ausführungs­variante des Gebäudebusses 9 auf. Bei bereits bestehender Infrastruktur in Form von Nachrichtenkabeln dient an Stelle des eigenleitungslosen Netzbuses 14 ein separat verlegtes zweiadriges Kabel als Gebäudebus 9. Der Netzbus 14 ist ein serieller Bus unter Ausnützung der gebäudeweit vorhandenen Starkstrom-Elektroinstallation. Er benötigt kein eigenes Leitungsnetz und ermöglicht die Einspeisung oder den Empfang der Signale an jeder durch Steckdosen zugänglichen Stelle des Starkstromnetzes. Aus fernmelde­hoheitlichen Gründen ist dieses Mittel zur Informations­übertragung bezüglich Reichweite, Sendeleistung und Kanalfrequenzen je nach postalischen Vorschriften einge­schränkt. Die Reichweite beschränkt sich im Normalfall auf das eigene Grundstück, die Sendeleistung bewegt sich im Bereiche von wenigen Milliwatts und das zulässige Frequenzband hat unterhalb des Langwellenbandes zu liegen. Damit keine Drittsysteme ausserhalb des Grundstückes ge­stört werden oder Störsignale von ausserhalb das eigene System beeinflussen, sind Trägerfrequenzsperren einspei­sungsseitig vorgesehen. Der Austausch von Daten zwischen Sendern und Empfängern erfolgt auf dem Quittungsprinzip. Ein aktiver Sender setzt Information in Form von Telegram­men mit Steuer-, Adress- und Datenzeichen ab. Im Anschluss daran erwartet er vom aufgerufenen Empfänger ein Quittungs­<!-- EPO <DP n="18"> --> telegramm. Erst wenn der aktive Sender eine gültige Rück­antwort empfangen hat, ist die Informationsübermittlung abgeschlossen. Als weitere Massnahme zur Erhöhung der Kommunikationssicherheit werden die Signale netzsynchron ausgesendet beziehungsweise empfangen. Der von den Phasenanschnittsteuerungen nicht benutzte Nulldurchgangs­bereich der Phasenspannungen gewährleistet ein weitgehend störungsfreies Zeitfenster, in dem digitale Daten über­tragen werden können. Die genannten Übertragungsverfahren ergeben eine Datenübertragung mit hoher Zuverlässigkeit und weitgehender Sicherheit gegen Fremdbeeinflussung.</p>
<p id="p0026" num="0026">Der in Fig. 7 dargestellte Frequenzplan zeigt eine Möglich­keit zur frequenzmässigen Trennung zwischen Sprech- und Datenkanal. Trägerfrequenzamplitude 20 und obere Bandgrenze unterstehen postalischen Vorschriften. Sprech- und Daten kanalbandbreite sowie Wahl der Sprechträgerfrequenz 19 und Datenträgerfrequenz 17 sind postalisch freigegeben.</p>
<p id="p0027" num="0027">Jeder Prozess 11 besitzt einen eigenen, an den spezifi­schen Prozesscharakter anpassbaren, autonomen vor Ort-­Peripheriemodul 10. Die Regionszentrale 3 und der Peripheriemodul 10 sind bezüglich Datenaustausch gleich­berechtigte Partner. Jeder kann einen Verbindungsaufbau zwecks Datenaustausch einleiten. Der Peripheriemodul 10 wird wie oben erwähnt von dem Kommunikationsmodul 7 zyklisch zum Datenaustausch aufgefordert. Dabei werden<!-- EPO <DP n="19"> --> von dem Peripheriemodul 10 nur Ereignisse übertragen, d.h. der Peripheriemodul 10 überträgt bei den zyklischen Anfragen keine Prozesszustände, sondern lediglich die zwischen zwei Zyklen eingetretenen Statusänderungen. Aussergewöhnliche Anlagezustände gibt der Peripherie­modul 10 automatisch und unaufgefordert weiter. Über mindestens einen Binär-/Analogeingang 10.7/10.9 erfasst der Peripherierechner 10.7 die mindestens an einem Binär-/Analogdatenpunkt 11.1/11.3 anstehenden Prozess­daten. Befehle und analoge Grössen werden mittels minde­stens einem Binär-/Analogausgang 10.8/10.10 an mindestens eine Binär-/Analogfunktion 11.2/11.4 an den Prozess 11 weitergegeben. Der Zeitgeber 10.4 liefert dem Peripherie­rechner 10.1 den Arbeitstakt zur zyklischen Bearbeitung der im Peripherieprogrammspeicher 10.3 geladenen Anwender­programme. Der Peripherierechner 10.1 steuert den über Peripheriebus 10.11 laufenden Datenverkehr. Alle an den Peripheriebus 10.11 angeschlossenen und durch Adressen gekennzeichneten Datenquellen und Datensenken können Daten senden und Daten empfangen. Eine erste Schnittstelle 10.5 wandelt parallele Daten in serielle Daten, bestimmt deren Übertragungsgeschwindigkeit und schickt sie Richtung Kommunikationsmodul 7. Eine sinngemässe Übertragungsweise gilt in umgekehrter Richtung. Eine zweite bidirektionale Schnittstelle 10.6 bietet die Möglichkeit zum Anschluss eines Wartungskoffers 15, der die vor Ort-Bedienung und Abfrage des Peripheriemoduls 10 sowie direkte Eingriffs­<!-- EPO <DP n="20"> --> möglichkeiten in den jeweiligen Prozess erlaubt. Zur softwaremässigen Anpassung der verschiedenartigen Prozesse 11 an den standardisierten Peripheriemodul 10 wird eine Umwandlung der anlagespezifischen Informationen in allgemeingültige Informationen vorgenommen. Die anlagespezifische Information Relais X.X EIN/AUS wird beispielsweise in die allgemeingültige Information Türe AUF/ZU umgewandelt. Zur Verwaltung von Aufzugsanlagen werden nicht nur Informationen benötigt, die von realen Datenpunkten geliefert werden. Auf von Berechnungen stammende Werte, wie Betriebs-, Verkehrs-, Unterhalts­grössen, etc., erfolgt der Zugriff über virtuelle Datenpunkte. Reale wie auch virtuelle Datenpunkte lassen sich arithmetisch und logisch verknüpfen sowie mit Bedingungen, Grenzwerten etc. beaufschlagen. Ein nicht im voraus starr strukturiertes, intelligentes Software­system übernimmt unter Verwendung von heuristischen Arbeitsmitteln die Interpretation der an den Datenpunkten anstehenden Information. Die Systemkomponenten Datenbasis, Wissensbasis und Folgerungsprozedur bilden die Intelligenz des Peripheriemoduls 10. Die Datenbasis umfasst sämtliche Information der Datenpunkte, Fakten, Parametergrössen, etc. des laufenden Prozesses. Die Wissensbasis enthält eine Grundmenge von hypothetischen Regeln, die ein quali­fizierter Operateur zur Handhabung von Prozessmeldungen anwenden würde. Die Folgerungsprozedur verknüpft Daten­basis mit der Wissensbasis. Dabei werden die Regeln unter<!-- EPO <DP n="21"> --> Berücksichtigung der in ihnen eine Rolle spielende Datenbasis-Information untersucht. Die Folgerungsprozedur erschliesst aus den in der Wissensbasis gemachten Urteile, Beiordnungen und Folgerungen neue Information aus vorhan­dener. Bei Ausfall von beispielsweise einer Relaissequenz schliesst die Folgerungsprozedur auf Grund der aktuellen Information und auf Grund der in der Wissensbasis angeleg­ten Regeln über die ausgefallene Relaissequenz auf den den Ausfall verursachenden Relaiskontakt. An Hand der aus dem ersten Folgerungsschritt gewonnenen neuen Information und weiteren Regeln wird die Suche nach der Ursache so lange fortgesetzt, bis beispielsweise der den Ausfall verursachende, offengebliebene Sicherheitsschalter gefunden ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="1"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. System zur zentralen Verwaltung, regionalen Inspektion und zur lokalen Überwachung von dezentralen Aufzugsan­lagen, welches in einer modularen Struktur auf Verwal­tungsebene eine Verwaltungszentrale (1) mit Mitteln und Methoden zur elektronischen Datenverarbeitung aufweist, der über eine Fernmeldeverbindung auf regio­naler Ebene mindestens eine mit Mitteln und Methoden zur Garantierung des Anlageunterhaltes versehene Regionszentrale (3) untergeordnet ist, an die über eine Fernmeldeverbindung auf lokaler Ebene mindestens ein Gebäude mit Rechnermitteln zur Diagnose von Anlagetätig­keiten mindestens einer Anlage angeschlossen ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
- dass durch die modulare Struktur des Systems die regionale Ebene ohne die Verwaltungsebene, die lokale Ebene ohne die regionale Ebene, die Prozessebene ohne die lokale Ebene funktionsfähig bleibt,<br/>
- dass das System Mittel zur Übertragung von Audio-­Information von der regionalen Ebene bis zur Prozess­ebene und umgekehrt aufweist,<br/>
- dass das System eine Gebäudezentrale (6) aufweist, die mit Mitteln und Methoden zur Inspektion der in demselben Gebäude vorhandenen Prozesse (11) versehen ist,<br/>
- dass die Rechnermittel pro Gebäude ein den Datenver­<!-- EPO <DP n="2"> --> kehr von und zu der Regionszentrale (3) einerseits und andererseits innerhalb dem Gebäude regelnder Kommunikationsmodul (7) aufweist,<br/>
- dass die Rechnermittel pro Prozess (11) ein auto­nomer, an den Prozess (11) anpassbarer und mit heuristischen Arbeitsmitteln versehener, auch von einem Wartungskoffer (15) bedienbaren vor Ort-­Peripheriemodul (10) zur Erfassung und Verarbeitung von Prozessdaten aufweist und<br/>
- dass das System als gebäudeinternes Kommunikations­mittel zur Übertragung von Sprech- und Dateninforma­tion einen Gebäudebus (9) und pro Informationsquelle/­Informationssenke einen Busmodul (8) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. System nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
dass der Gebäudebus (9) ein serieller, eigenleitungs­loser Netzbus (14) unter Ausnützung der gebäudeweit vorhandenen Starkstrom-Elektroinstallation ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. System nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
dass der Gebäudebus (9) ein serieller Zweidrahtbus ist, dem an Stelle der Starkstrom-Elektroinstallation ein separat verlegtes zweiadriges Kabel als Informations­übertrager dient.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="171" he="257" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="172" he="262" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="167" he="256" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="267" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="153" he="182" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="182" he="275" type="tif"/></search-report-data>
</ep-patent-document>
