[0001] Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe zur Förderung einer kryogenen Flüssigkeit
mit einem Pumpzylinder aus einem Material mit geringer Wärmedehnung und mit einem
darin verschieblichen Kolben, auf dessen Umfangsfläche Kolbenringe aus einem selbstschmierenden
Material gehalten sind, die eine grössere Wärmeausdehnung haben, als das Material
des Pumpzylinders.
[0002] Bei Kolbenpumpen zur Förderung von Kryoflüssigkeiten, beispielsweise Flüssigstickstoff
und Flüssigwasserstoff, ergeben sich wegen des siedenden Zustandes der Kryoflüssigkei
ten, ihren tiefen Temperaturen und ihrer geringen kinematischen Zähigkeit eine Reihe
von Problemen. Die tiefen Temperaturen verursachen eine stark eingeschränkte Werkstoffauswahl,
es ergeben sich insbesondere bei der Kolben-Zylinder-Paarung Schrumpfungsprobleme,
und die Verwendung von additiven Schmiermitteln ist nicht möglich. Man ist wegen
der geringen kinematischen Zähigkeit der zu fördernden Flüssigkeiten auf selbstschmierende
Kolben-Zylinder-Oberflächen angewiesen, wobei üblicherweise die Abdichtung durch
Kolbenringe an den Kolben mit selbstschmierenden Eigenschaften erfolgt, beispielsweise
mit Kolbenringen aus PTFE, PTFE-Kohle, PTFE-Graphit oder PTFE-Bronze. Pumpen dieser
Bauart sind beispielsweise aus den US-Patentschriften 4156584 und 4396362 sowie aus
dem Artikel von C. F. Gottzmann, High Pressure Hydrogen and Helium Pumps, AICE, Advances
in Cryogenic Engineering, Band 5, 1960, Seiten 289 bis 298) bekannt.
[0003] Bei selbstschmierenden Kolbenringen aus PTFE-Graphit, PTFE-Kohle oder ähnlichen
Substanzen ergeben sich zwar gegen- über Stahl gute selbstschmierende Eigenschaften,
nachteilig ist jedoch der hohe Wärmeausdehnungkoeffizient dieser Kolbenringe im Verhältnis
zum Material des Pumpzylinders einerseits und zum Material des Kolbens andererseits.
So ist die thermische Ausdehnung bei Abkühlung von Umgebungstemperatur auf 77 K bei
PTFE sechs- bis siebenmal höher als bei Edelstahl und fast vierzigmal höher als bei
Fe Ni 36-Stahl. Die radiale Schrumpfung der PTFE-Kolbenringe ist daher kritisch.
[0004] Bei geschlitzten Kolbenringen kann die Schrumpfung durch Federvorspannung mittels
Beryllium-Kupfer-Federn ausgeglichen werden. Nachteilig ist dabei jedoch das Leck
durch den Schlitz und die aufwendige Herstellung.
[0005] Bei ungeschlitzten PTFE-Kolbenringen kann der bei Abkühlung sich vergrößernde Spalt
zwischen Kolben und Zylinder durch Kombination mehrerer Maßnahmen verkleinert werden:
1. Man verkleinert die Kolbenringdicke so weit wie technisch möglich, um die absolute
Schrumpfung zu verkleinern;
2. durch Aufschrumpfen des Ringes auf einen Fe Ni 36-Kolben bleibt bei Abkühlung der
Innendurchmesser des Kolbenringes praktisch konstant, so daß nur die Querkontraktion
maßgebend ist;
3. durch Verwendung von austenitischen kaltzähen Stählen als Zylindermaterial verringert
sich schließlich der entstehende Spalt auf die Differenz zwischen der Querkontraktion
des PTFEs und der Schrumpfung des Zylinders auf austenitischem kaltzähem Stahl.
[0006] Für Hochdruckpumpen (Druckerhöhung > 10 bar) ist jedoch die dadurch erzielbare Abdichtung
nicht ausreichend.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, ausgehend von einer Kolbenpumpe der gattungsgemäßen
Art eine weitgehend temperaturunabhängige Abdichtung der Kolbenringe gegenüber dem
Pumpzylinder zu erreichen, obwohl die Wärmeausdehnungskoeffizienten des Kolbenringmaterials
und des Zylindermaterials verschieden sind.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Kolbenpumpe der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der Kolben einen Kern aus einem Material mit relativ großer Wärmedehnung
aufweist, der von einer Hülse aus einem Material geringer Wärmedehnung umgeben ist,
daß der Kern auf beiden Seiten aus der Hülse herausragt und sich zu seinen freien
Enden hin konisch erweiternde Aufweitungsbereiche aufweist und daß die Kolbenringe
den Kern in den Aufweitungsbereichen umgeben und sich an den Stirnseiten der Hülse
abstützen.
[0009] Durch eine solche Konstruktion zieht sich der Kern des Kolbens beim Abkühlen in
axialer Richtung stärker zusammen als die umgebende Hülse, so daß die Kolbenringe
bei der Abkühlung auf den konischen Aufweitungsbereichen des Kerns in axialer Richtung
in Bereiche mit größerem Durchmesser verschoben werden. Dies führt zu einer Aufweitung
der Kolbenringe. Die Abmessungen können dabei so gewählt sein, daß diese Aufweitung
der Kolbenringe durch die Aufweitungsbereiche des Kerns die Schrumpfung der Kolbenringe
so weit ausgleicht, daß die resultierende Schrumpfung der Kolbenringe der Schrumpfung
der Pumpzylinderabmessungen entspricht.
[0010] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Kolbenringe unmittelbar
an den konischen Erweiterungen des Kerns anliegen, sich also beim Abkühlen auf dem
Kern in axialer Richtung verschieben.
[0011] Es kann dabei vorgesehen sein, daß der Kern aus zwei im Inneren der Hülse miteinander
verbundenen Teilen besteht; dadurch wird die Montage des Kolbens erleichtert.
[0012] Bei einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Aufweitungsbereiche
des Kerns von einem Lagerring umgeben sind, der durch radiale Einschnitte in Segmente
unterteilt ist, so daß der Lagerring sich bei einer axialen Verschiebung auf dem
konischen Aufweitungsbereich in radialer Richtung aufweiten kann, daß sich der Lagerring
an der Stirnseite der Hülse abstützt und daß der Kolbenring den Lagerring umgibt und
auf diesem gehalten ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird also beim Abkühlen zunächst
der Lagerring aufgeweitet, der seine Aufweitung dann auf den ihn umgebenden Kolbenring
überträgt.
[0013] Günstig ist es dabei, wenn der Lagerring mit einer konischen Fläche an der konischen
Fläche des Aufweitungsbereichs des Kerns anliegt, wobei die Konizität in beiden Fällen
im wesentlichen gleich ist.
[0014] Es kann vorgesehen sein, daß der Aufweitungsbereich des Kernes zumindest an einem
Ende des Kerns auf diesen aufgesteckt und mit diesem lösbar ist. Auch dadurch wird
die Montage des Kolbens erleichtert.
[0015] Vorzugsweise weisen die Aufweitungsbereiche axial abstehende Flansche auf, die dem
Kolbenring als axialer Anschlag dienen.
[0016] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1: eine Längsschnittansicht durch einen Kolben gemäß einem ersten bevorzugten
Ausführungs beispiel der Erfindung;
Figur 2: eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Figur 1;
Figur 3: eine Ansicht ähnlich Figur 1 eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels
eines Kolbens bei Umgebungstemperatur und
Figur 4: eine Ansicht ähnlich Figur 3 eines Kolbens bei tiefen Temperaturen.
[0017] In der Zeichnung sind von einer Kolbenpumpe zur Förderung einer kryogenen Flüssigkeit,
beispielsweise von flüssigem Stickstoff oder flüssigem Wasserstoff, lediglich die
Kolben dargestellt, der den Kolben umgebende Pumpzylinder, die Ein- und Auslaßventile
und der Antrieb des Kolbens können in herkömmlicher Weise ausgeführt werden.
[0018] Der Kolben 1 des in Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels umfaßt einen
länglichen, rotationssymmetrischen Kern, der im wesentlichen aus einem zylindrischen
Schaft 3 und einem sich an einem Ende 4 konisch erweiternden Aufweitungsbereich 5
besteht. Der Aufweitungsbereich 5 wird durch einen radial abstehenden Flansch 6 begrenzt.
In die Stirnseite des Kerns 2 ist eine Aufnahmeöffnung 7 zum Einsetzen eines Sechskantschlüssels
eingearbeitet.
[0019] Am gegenüberliegenden Ende 8 ist der Schaft mit einem Außengewinde 9 versehen und
in ein Kupplungsstück 10 eingeschraubt, welches mit einer oszillierend angetriebenen
Hub- und Zug stange 11 in Verbindung steht. Der Schaft 3 ist durch eine radial in
das Kupplungsstück 10 eingeschraubte Madenschraube 12 in dem Kupplungsstück fixiert.
[0020] Vom freien Ende 8 her sind auf den Kern 2 nacheinander ein erster Lagerring 13, eine
Distanzhülse 14, ein zweiter Lagerring 15 und ein Aufweitungsteil 16 aufgesteckt;
diese Teile werden durch eine auf das Außengewinde 9 aufgeschraubte Mutter 17 auf
dem Kern fixiert.
[0021] Die beiden Lagerringe 13, 15 haben sich konisch erweiternde Innenflächen 18, deren
Konizität im wesentlichen der Konizität des Aufweitungsbereiches 5 beziehungsweise
des Aufweitungsteils 16 enspricht. Die Innenflächen 18 liegen flächig an dem Aufweitungsbereich
5 beziehungsweise dem Aufweitungsteil 16 an. Beide Lagerringe weisen in Umfangsrichtung
jeweils um 120° versetzt radiale Einschnitte 19 auf (Figur 2), so daß die Lagerringe
13 und 15 in der Art von Spannzangen in radialer Richtung aufweitbar beziehungsweise
zusammendrückbar sind. Die Umfangsflächen 22 beziehungsweise 23 der Lagerringe 13
und 15 sind kreiszylindrisch ausgebildet, sie enden auf der einander zugewandten Seite
der beiden Lagerringe in jeweils einer radial nach außen vorstehenden Ringschulter
20 beziehungsweise 21. Der Umfang der Umfangsfläche 22 ist dabei kleiner als der Umfang
des Flansches 6 des Kernes 2.
[0022] Der Aufweitungsteil 16 ist als Ring mit einer sich konisch erweiternden Anlagefläche
24 ausgebildet, die in einem radial nach außen überstehenden Flansch 25 endet. Der
Umfang des Flansches 25 ist größer als der Umfang der Umfangsfläche 23 des Lagerringes
15.
[0023] Beide Lagerringe 13 und 15 tauchen in die Distanzhülse 14 ein, die Ringschultern
20 beziehungsweise 21 der beiden Lagerringe stützen sich an den Stirnflächen 26 beziehungsweise
27 der Distanzhülse 14 ab.
[0024] Auf den beiden Umfangsflächen 22 und 23 der beiden Lagerringe 13 beziehungsweise
15 ist jeweils ein Kolbenring 28 beziehungsweise 29 gelagert, der jeweils auch den
Flansch 6 beziehungsweise den Flansch 25 umgreift. Beide Kolbenringe weisen im Bereich
dieser Flansche an der Innenseite einen Rücksprung auf, so daß die Kolbenringe im
Bereich zwischen den Flanschen 6 beziehungsweise 25 einerseits und den Ringschultern
20 beziehungsweise 21 andererseits in axialer Richtung fixiert sind.
[0025] Die Außenflächen 30 und 31 der beiden Kolbenringe 28 und 29 sind kreiszylindrisch
ausgebildet und liegen abdichtend an der Innenwand eines in der Zeichnung strichpunktiert
dargestellten Pumpzylinders 32 an.
[0026] Die Materialwahl erfolgt so, daß die Distanzhülse die kleinste Wärmedehnung, die
Kolbenringe die größte Wärmedehnung und der Kern eine Wärmedehnung zwischen der der
Distanzhülse und der der Kolbenringe aufweisen. Die Kolbenringe bestehen beispielsweise
aus PTFE, PTFE-Kohle, PTFE-Graphit, PTFE-Bronze oder Messing, die Distanzhülse aus
Fe Ni 36-Stahl (In 36), der Kern aus austenitischem kaltzähem Stahl, Aluminium, Titan
oder Bronze.
[0027] Durch diese Abstimmung der Wärmeausdehnungskoeffizienten der einzelnen Materialien
und durch die verschiedene konstruktive Ausgestaltung zieht sich der Kern 2 beim
Abkühlen in axialer Richtung stärker zusammen als die Distanzhülse 14, so daß sich
der Aufweitungsbereich 5 und der Aufweitungsteil 16 des Kernes 2 beim Abkühlen in
die Lagerringe 13 und 15 hineinzieht und diese dadurch aufweitet. Dies führt gleichzeitig
auch zu einer Aufweitung der auf den Lagerringen ruhenden Kolbenringe 28 und 29. Bei
geeigneter Abstimmung der Wärmeausdehnungskoeffizienten des Kernes, der Distanzhülse
und der Kolbenringe einerseits sowie der Abmessungen der einzelnen Teile, insbesondere
der Konizität in den beiden Aufweitungsbereichen, läßt sich damit erreichen, daß über
einen großen Temperaturbereich die Außenflächen 30 und 31 der Kolbenringe 28 und 39
einen unveränderten Durchmesser aufweisen oder noch besser einen an das Wärmedehnungsverhalten
des Pumpzylinders 32 angepaßten Außendurchmesser. Damit ist über einen großen Temperaturbereich
eine einwandfreie Abdichtung des Kolbens 1 gegenüber dem Pumpzylinder 32 erreichbar.
[0028] Die Montage des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Kolbens ist in einfacher Weise
möglich. Hierzu genügt es, auf den Kern 2 nacheinander den Lagerring 13 mit dem darauf
angeordneten Kolbenring 28, die Distanzhülse 14, den Lagerring 15 mit dem darauf
angeordneten Kolbenring 29 und den Aufweitungsteil 16 aufzustecken und diese Teile
anschließend mit der Mutter 17 auf dem Kern 2 festzulegen. Der auf diese Weise montierte
Kolben kann anschließend in das Kupplungsstück 10 eingeschraubt und dort fixiert
werden.
[0029] Bei dem in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsbei spiel sind entsprechende
Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, Bei diesem Ausführungsbeispiel ist in
der Zeichnung der Pumpzylinder nicht dargestellt.
[0030] Der Kern 2 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen 40, 41, die im
Inneren der umgebenden Distanzhülse 14 eine Gewindebohrung 42 beziehungsweise einen
Gewindezapfen 43 aufweisen, so daß die beiden Teile miteinander verschraubt werden
können.
[0031] Beide Teile 40 und 41 weisen an ihren aus der Distanzhülse 14 herausragenden Enden
4 einen sich konisch erweiternden Aufweitungsbereich 44 beziehungsweise 45 auf, wobei
der Aufweitungsbereich 44 dem Aufweitungsbereich 5 beim Ausführungsbeispiel der Figuren
1 und 2 entspricht.
[0032] Die beiden Kolbenringe 28 und 29 sind bei diesem Ausführungsbeispiel unmittelbar
auf die Aufweitungsbereiche 44 und 45 aufgesteckt, so daß bei diesem Ausführungsbeispiel
die Lagerringe 13 und 15 fehlen. Beide Kolbenringe 28 und 29 stützen sich mit den
einander zugewandten Seitenflächen 46 und 47 an den Stirnflächen 26 beziehungsweise
27 der Distanzhülse 14 ab.
[0033] Die Materialwahl ist in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren
1 und 2 so gewählt, daß die Kolbenringe die größte Wärmedehnung und die Distanzhülse
die geringste Wärmedehnung aufweisen, während die Wärmedehnung des Kerns zwischen
diesen Werten liegt.
[0034] Beim Abkühlen verkürzt sich der Kern 2 in axialer Richtung stärker als die Distanzhülse
14, so daß die Kolbenringe 28 und 29 zu den Enden des Kerns 2 verschoben und dadurch
aufgeweitet werden. Auch hier kann durch geeignete Abmessungen und geeignete Kombination
der Wärmedehnungskoeffizienten eine genaue Anpassung des Umfangs der Außenflächen
30 und 31 an den Pumpzylinder erreicht werden.
1. Kolbenpumpe zur Förderung einer kryogenen Flüssigkeit mit einem Pumpzylinder aus
einem Material mit geringer Wärmedehnung und mit einem darin verschieblichen Kolben,
auf dessen Umfangsfläche Kolbenringe aus einem selbstschmierenden Material gehalten
sind, die eine größere Wärmeausdehnung haben als das Material des Pumpzylinders,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1) einen Kern (2) aus einem Material mit relativ großer Wärmedehnung
aufweist, der von einer Distanzhülse (14) aus einem Material geringer Wärmedehnung
umgeben ist, daß der Kern (2) auf beiden Seiten aus der Distanzhülse (14) herausragt
und sich zu seinen freien Enden hin konisch erweiternde Aufweitungsbereiche (5, 16;
44, 45) aufweist und daß die Kolbenringe (28, 29) den Kern (2) in den Aufweitungsbereichen
(5, 16; 44, 45) umgeben und sich an den Stirnseiten (26, 27) der Distanzhülse (14)
abstützen.
2. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenringe (28, 29) unmittelbar an den konischen Erweiterungen (44, 45)
des Kerns (2) anliegen.
3. Kolbenpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern (2) aus zwei im Inneren der Distanzhülse (14) miteinander verbundenen
Teilen (40, 41) besteht.
4. Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufweitungsbereiche (5, 16) des Kernes (2) von einem Lagerring (13, 15) umgeben
sind, der durch radiale Einschnitte (19) in Segmente unterteilt ist, so daß der Lagerring
(13, 15) sich bei einer axialen Verschiebung auf den konischen Aufweitungsbereichen
(5, 16) in radialer Richtung aufweiten kann, daß sich der Lagerring (13, 15) an der
Stirnseite (26, 27) der Distanzhülse (14) abstützt und daß der Kolbenring (28, 29)
den Lagerring (13, 15) umgibt und auf diesem gehalten ist.
5. Kolbenpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerring (13, 15) mit einer konischen Fläche (18) an der konischen Fläche
(24) des Aufweitungsbereichs (5, 16) des Kerns (2) anliegt, wobei die Konizität
in beiden Fällen im wesentlichen gleich ist.
6. Kolbenpumpe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufweitungsbereich
(16) des Kerns (2) zu mindest an einem Ende (8) des Kerns (2) auf diesen aufgesteckt
und von diesem lösbar ist.
7. Kolbenpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweitungsbereiche
(5, 16) radial abstehende Flansche (6, 25) aufweisen, die dem Kolbenring (28, 29)
als axialer Anschlag dienen.