[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Teller zur Halterung des Ventils einer Sprühdose,
mit einem mittleren Körperteil zur Aufnahme des Ventils und einer den mittleren Körperteil
umgebenden, durch Umbördelung des äußeren Randteils des Tellers gebildeten Ringnut,
in der eine Dichtung angeordnet wird und die der Aufnahme des Öffnungsrandes der Sprühdose
dient, an dem der Teller geclincht wird.
[0002] Bei einem bekannten Teller dieser Art, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, wird der
mittlere Körperteil 2 - nach dem Einbringen der Dichtung 3 in die Ringnut 4 des Tellers
1 und dem Aufsetzen des Tellers 1 auf dem nach außen umgerollten Öffnungsrand 5 des
Sprühdose 6, wobei die Ringnut 4 des Tellers 1 den Öffnungsrand 5 übergreift - durch
sogenanntes "Clinchen" radial nach außen unter den Öffnungsrand 5 der Sprühdose 6
bis auf den Clinchdurchmesser D
c aufgeweitet, um den Teller 1 abgedichtet mit der Sprühdose 6 zu verbinden. Der Spreizkopf
des Clinchwerkzeugs liegt hierbei an einer äußeren Fläche 7 des die Ringnut 4 bildenden
Randteils 8 als Widerlager an und ragt bis zu einer vorbestimmten Clinchhöhe H
c in den Körperteil 2 hinein.
[0003] Während der Clinchdurchmesser D
c verhältnismäßig genau eingehalten wird, z.B. bei etwa 27,0 mm, muß die Clinchhöhe
H
c von Fall zu Fall so geändert werden, daß sie an die folgenden Größen angepaßt ist
a) an den Spreizkopfradius Rc
b) an den Rollradius Rb des Öffnungsrands
c) an die Dicke Tg der Dichtung 3 und
d) an die Materialdicke Tm des Tellers 1.
[0004] Diese Größen müssen vom Abfüller der Sprühdose beachtet werden, der auch den Teller
1 mit der Sprühdose 6 verbindet und zu diesem Zweck das Clinchwerkzeug entsprechend
einstellen muß.
[0005] Wenn stets das gleiche Clinchwerkzeug und die gleichen Sprühdosen verwendet werden,
brauchen jedoch lediglich die Dichtungsdicke T
g und die Tellermaterialdicke T
m berücksichtigt zu werden. Diese können jedoch in Abhängigkeit von der Art der Dichtung
und des Tellermaterials sehr unterschiedlich sein. So kann in der Praxis die Dichtungsdicke
T
g folgende Schwankungsbereiche aufweisen:
Gummiringdichtungen: T
g = 1,0-1,2 mm
Einspritzdichtungen: T
g = 0,6-0,75 mm
Filmdichtungen: T
g = 0,2-0,4 mm.
[0006] Die Dicke T
m des Tellermaterials kann beispielsweise folgende Werte aufweisen:
Aluminium-teller: T
m = 0,42 mm
Stahlblech-Teller: T
m = 0,28 mm.
[0007] Bei gleichbleibenden Radien R
c und R
b müßte die Clinchhöhe H
c daher etwa wie folgt eingestellt werden:

[0008] In Abhängigkeit von der gerade verwendeten Teller-Dichtungs-Kombination muß der
Abfüller in der Praxis die Clinchhöhe H
c daher in einem Bereich von bis zu 1,35 mm (= ca. 30 %) ggf. verändern.
[0009] In engem Zusammenhang mit diesen der sicheren Abdichtung der Druckgaspackung dienenden
veränderlichen Größen stehen die Abmessungen des sich durch die Umbörderlung des Randteils
8 des Tellers 1 ergebenden Tellerflansches 9 und des diesen untergreifenden unteren
Abschnitts 10 einer Schutzhaube 11 oder eines Betätigungsaufsatzes, der mit dem Tellerflansch
9 verrastet wird. Hier kann zwischen zwei Möglichkeiten gewählt werden:
a) Konstante Flanschhöhen Hs
[0010] Obwohl dies äußerst wünschenswert ist, kann dies zu Schwierigkeiten führen, da dies
Änderungen der Höhe H
u des unteren Abschnitts 10 der Schutzhaube 11 erfordern kann.
[0011] Will man zur Verringerung der Lagerhaltung mit Schutzhauben auskommen, die möglichst
nur eine Abmessung aufweisen, muß die Höhe H
u des unteren Abschnitts der Schutzhaube so gewählt werden, daß der Abschnitt 10 selbst
in den kleinsten Zwischenraum mit der Höhe D
s zwischen dem freien Rand des Flansches 9 und der Oberseite der Sprühdose 6 paßt,
da sich die Höhe D
s in Abhängigkeit von der Dicke T
m des Tellermaterials und der Dicke T
g der Dichtung 3 ändert. Daher gibt es Fälle, in denen der untere Abschnitt 10 den
Zwischenraum D
s zwischen Flansch 9 und Sprühdosenoberseite nicht vollständig ausfüllt. Dies ist
aus optischen Gründen unerwünscht.
[0012] Wenn letzteres vermieden werden soll, müssen Schutzhauben 11 mit unterschiedlicher
H
u auf Lager gehalten werden.
b) Konstante Höhe Ds des Zwischenraums zwischen Tellerflansch 9 und Dosenoberseite:
[0013] Auch dies wäre äußerst wünschenswert, kann jedoch ebenfalls zu der Schwierigkeit
führen, daß die Flanschhöhe H
s in Abhängigkeit von den Dicken der Dichtung und des Tellermaterials verschiedene
Abmessungen aufweisen muß.
[0014] Wenn daher alle Teile richtig zusammenpassen sollen, ist der Abfüller zu einer aufwendigen
Lagerhaltung von Teilen mit unterschiedlichen Abmessungen gezwungen.
[0015] Sowohl im Falle a) als auch im Falle b) ist der mögliche Bereich von 1,35 mm, in
dem die Clinchhöhe variieren kann, viel zu groß, als daß er durch entsprechende Wahl
einer Schutzhaube oder eines Betätigungsaufsatzes einfach ausgeglichen werden könnte.
[0016] Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich dadurch, daß für die richtige Auswahl geschultes
Personal zur Verfügung stehen muß, abgesehen von dem zusätzlichen Zeitaufwand. Beides
erhöht die Verpackungskosten.
[0017] Sodann bedingt jede Änderung der Clinchhöhe H
c eine Neueinstellung des Clinchwerkzeugs. Dies kann sehr zeitaufwendig sein, insbesondere
wenn die Abfüllanlage meh rere Clinchköpfe aufweist. Gegebenenfalls erfordert die
Umstellung bis zu vier Stunden, in denen die Anlage außer Betrieb ist.
[0018] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Teller der gattungsgemäßen Art anzugeben,
der unabhängig von Änderungen der Dicke von Dichtung und Teller den Lagerhaltungsaufwand
auf Seiten des Abfüllers und die Stillstandszeiten der Abfüllanlage verringert.
[0019] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ringnut mit einer an der
Dichtung anliegenden Abstandshalteeinrichtung versehen ist, die entsprechend ihr
zugeordneten Materialdicken von Teller und Dichtung geformt ist, und daß der Abstand
einer als Widerlager für das Clinchwerkzeug beim Clinchen des Tellers am Öffnungsrand
der Sprühdose dienenden Außenfläche des umgebördelten Randteils vom Öffnungsrand nach
dem Clinchen bei Wahl eines Tellers und einer Dichtung mit den der Abstandshalteeinrichtung
zugeordneten Materialdicken von Teller und Dichtung einen für alle Materialdicken
von Teller und Dichtung fest vorgegebenen Wert aufweist.
[0020] Bei dieser Lösung bleiben die Clinchhöhe H
c und die Höhe H
s des Tellerflansches für alle Dicken des Tellermaterials und der Dichtung gleich,
da unterschiedliche Dicken von Tellermaterial und Dichtung durch entsprechende Ausbildung
der Abstandshalteeinrichtung ausgeglichen werden. Der Abfüller braucht daher unabhängig
von der Dicke von Tellermaterial und Dichtung keine Umstellung des Clinchwerkzeugs
vorzunehmen. Desgleichen kann er Schutzhauben oder Betätigungsaufsätze verwenden,
bei denen die Höhe H
u des unteren Abschnitts 10 konstant und gleich der Zwischenraumhöhe D
s ist, so daß auch der Lagerhaltungsaufwand verringert wird.
[0021] Vorzugsweise weist die Abstandshalteeinrichtung wenigstens einen Vorsprung in der
Ringnut auf. Ein solcher Vorsprung läßt sich auf einfache Weise bei der Formgebung
des Tellers oder bei der späteren Montage des Tellers durch den Ventillieferanten
ausbilden.
[0022] So kann der Vorsprung durch eine Vertiefung in der Außenfläche des die Ringnut bildenden
Randteils des Tellers gebildet sein. Diese wird einfach nach Art einer Sicke in das
Tellermaterial gedrückt.
[0023] Sodann kann die Abstandshalteeinrichtung napfartige Vertiefungen oder radiale Rippen
am Boden der Ringnut aufweisen. Diese bewirken gleichzeitig eine Versteifung des Tellermaterials
in der Ringnut.
[0024] Auch diese Rippen können auf einfache Weise durch radiale Vertiefungen in der Außenfläche
des die Ringnut bildenen Randteils des Tellers gebildet sein.
[0025] Alternativ kann die Abstandshalteeinrichtung einen sich am Boden der Ringnut in deren
Umfangsrichtung erstreckenden Vorsprung aufweisen. Ein solcher Vorsprung wird, auch
wenn er als kontinuierlich umlaufende Vertiefung in der Außenfläche des die Ringnut
bildenden Randteils des Tellers gebildet ist, nicht übermäßig durch den Clinchdruck
verformt, der später auf den Teller ausgeübt wird.
[0026] Eine weitere Alternative kann darin bestehen, daß die Abstandshalteeinrichtung einen
sich an der radial inneren Seitenwand der Ringnut in deren Umfangsrichtung erstreckenden
Vorsprung aufweist. Diese Ausbildung ergibt eine großflächige Anlage im Bereich der
die Öffnungsebene der Sprühdose durchsetzenden Dichtungsflä chen, auch bei Verwendung
einer sogenannten "Filmdichtung" oder einer eingespritzten Dichtung, die sich über
mehr als 180° des umgerollten Öffnungsrandes erstreckt. Gleichzeitig kann der First
der Wölbung des zur Ringnut umgebördelten Randteils des Tellers weiterhin als ununterbrochene
Widerlagerfläche für das Clinchwerkzeug dienen.
[0027] Eine andere Ausbildung kann darin bestehen, daß die Abstandshalteeinrichtung durch
einen schrägen Wandabschnitt der Ringnut gebildet ist. Auch hier ergibt sich eine
große Dichtfläche und am First des umgebördelten Randteils des Tellers eine ununterbrochene
Widerlagerfläche.
[0028] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachstehend anhand der Zeichnung bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer bekannten Sprühdose mit Schutzhaube im Axialschnitt vor dem
Aufsetzen der Schutzhaube,
Fig. 2 einen Teil eines Axialschnitts einer Sprühdose mit aufgesetzter Schutzhaube
und einem ersten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tellers,
Fig. 3 einen Teil eines Axialschnitts einer Sprühdose mit einem zweiten Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tellers, wobei die Schutzhaube zur Vereinfachung
der Darstellung weggelassen ist,
Fig. 4 einen Teil eines Axialschnitts einer Sprühdose mit einem dritten Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tellers, wobei die Schutzhaube zur Vereinfachung
der Darstellung weggelassen ist, und
Fig. 5 einen Teil eines Axialschnitts einer Sprühdose mit einem vierten Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Tellers, wobei die Schutzhaube zur Vereinfachung
der Darstellung weggelassen ist.
[0029] Soweit die Teile nach Fig. 2 mit denen nach Fig. 1 übereinstimmen, sind in Fig.
2 die gleichen Bezugszahlen verwendet. Von Fig. 1 abweichende Teile der Fig. 2 sind
mit um 20 gegenüber den Bezugszahlen nach Fig. 1 erhöhten Bezugszahlen versehen.
[0030] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind im First des Randteils 28 Vertiefungen
12 eingeprägt, die am Boden der Ringnut 24 als Vorsprünge 13 in Erscheinung treten.
Die Vertiefungen 12 und Vorsprünge 13 sind in vorzugsweise gleichmäßigen Abständen
über den Umfang des Tellers 21 verteilt. Die Tiefe der Vertiefungen 12 bzw. die Höhe
der Vorsprünge 13 ist so gewählt, daß sie zusammen mit der jeweiligen Dicke T
m des Tellermaterials und der Dicke T
g des Dichtungsmaterials stets den gleichen konstanten Abstandswert x ergibt, bei dem
bei fest vorgegebener Clinchhöhe H
c und fest vorgegebener Flanschhöhe H
s der Abstand D
s stets den gleichen Wert aufweist, so daß die Höhe H
u des unteren Abschnitts 10 der Schutzhaube 11 oder eines entsprechenden Betätigungsaufsatzes
für das Ventil der Sprühdose stets konstant gleich dem Abstand D
s gewählt werden kann, um den Zwischenraum zwischen dem Randflansch 29 des Tellers
21 und der Oberseite der Sprühdose 6 in allen Fällen unterschiedlich dicker Dichtungen
23 und Tellermaterialien vollständig durch den Abschnitt 10 auszufüllen, wobei dieser
Abschnitt 10 einen radial nach innen ragenden Vorsprung 14 aufweist, der unter dem
Randflansch 29 einschnappt.
[0031] Auch die Höhe H
o des oberen Abschnitts der Schutzhaube 11 erhält hierbei stets den gleichen Wert,
der gleich der Flanschhöhe H
s des Randflansches 29 ist. Eine Lagerhaltung von Schutzhauben 11 mit unterschiedlichen
Abmessungen von H
o und H
u entfällt daher.
[0032] Desgleichen entfällt eine Einstellung des Clinchwerkzeugs auf unterschiedliche Clinchhöhen
H
c auf Seiten des Abfüllers.
[0033] Anstelle der in Umfangsrichtung des Tellers 21 auseinanderliegenden Vertiefungen
12 kann auch eine in Umfangsrichtung durchgehende Vertiefung 12ʹ vorgesehen sein,
bei der sich ein entsprechend in Umfangsrichtung des Tellers am Boden der Ringnut
24 durchgehender Vorsprung 13ʹ ergibt. Bei Ausbildung dieser Vertiefung 12ʹ liegt
die für diesen Fall als gestrichelte Linie 15 eingezeichnete Oberkante des Tellers
etwas tiefer. Dennoch behält die Schutzhaube 11 die gleiche Lage bei, da sie sich
weiterhin an der gekrümmten Fläche 27 auf der Außenseite des Randteils 28 abstützt.
Da sich auch das Clinchwerkzeug üblicherweise nicht nur an der Fläche 7, d.h. auf
dem First des Randteils 28, sondern auch auf der etwas weiter außen liegenden Fläche
27 abstützt, bleibt auch die Clinchtiefe H
c unverändert.
[0034] Bei der Dichtung 23 handelt es sich um eine Filmdichtung, d.h. einen von einem Schlauch
abgeschnittenen Abschnitt, der über den mittleren Körperteil 22 des Tellers 21 bis
in die Ringnut 24 geschoben wird, so daß er nicht nur am Boden der Ringnut 24, sondern
auch an der inneren Seitenwand 16 anliegt. Im Bereich dieser Seitenwand 16 ergeben
sich folglich weiterhin große Abdichtflächen. Es kann aber auch eine eingespritzte
Dichtung 3, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, vorgesehen sein.
[0035] Ferner kann anstelle der Filmdichtung 23 eine Dichtung in Form einer Ringscheibe
verwendet werden, die lediglich zwischen dem Vorsprung 13ʹ und dem First des Öffnungsrandes
5 anliegt. In diesem Falle ergibt sich zwar eine etwas geringere Dichtungsfläche zwischen
Teller 21 und Öffnungsrand 5, als bei Verwendung der Dichtung 23 oder der Dichtung
3, doch ist die Dichtfläche wegen des in Umfangsrichtung durchgehenden Vorsprungs
13ʹ noch hinreichend groß.
[0036] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 lediglich
dadurch, daß anstelle der etwa kegelstumpfförmigen oder konischen Vertiefungen 12
solche in Form radialer Nuten 12ʺ im First des Randteils 28 mit entsprechenden radialen
Rippen 13ʺ am Boden der Ringnut 24 ausgebildet sind. Diese Nuten 12ʺ und 13ʺ bewirken
gleichzeitig eine Versteifung des Bodens der Ringnut 24. Die Abmessungen sind die
gleichen wie die des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2, während die Schutzhaube 11
zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen ist.
[0037] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 lediglich
dadurch, daß anstelle der Vertiefungen 12 und Vorsprünge 13 eine Vertiefung 12‴ und
ein Vorsprung 13‴ vorgesehen sind, die sich an der radial inneren Seitenwand 16 der
Ringnut in deren Umfangsrichtung oberhalb der unteren Hälfte des kreis förmigen Querschnitts
des umgerollten Öffnungsrandes 5 der Sprühdose 6 erstrecken, so daß die Widerlagerfläche
7 im Bereich des Firstes des Randteils 28 des Tellers 21 ihre herkömmliche Form weiterhin
beibehält. Im Bereich der Vertiefung 12‴ und des Vorsprungs 13‴ ist die herkömmliche
Kontur des Randteils 28 durch gestrichelte Linien eingezeichnet.
[0038] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 lediglich
dadurch, daß die Querschnittskontur des die Ringnut 24 bildenden Randteils 28 des
Tellers 21 oberhalb der unteren Hälfte des im Querschnitt kreisförmigen Öffnungsrandes
5 der Sprühdose 6 etwa V-förmig ist, so daß die radial innere Wand 16 der Ringnut
24 einen schrägen Wandabschnitt 17 bildet, der als Abstandshaltereinrichtung wirkt.
1. Teller zur Halterung des Ventils einer Sprühdose, mit einem mittleren Körperteil
zur Aufnahme des Ventils und einer den mittleren Körperteil umgebenden, durch Umbördelung
des äußeren Randteils des Tellers gebildeten Ringnut, in der eine Dichtung angeordnet
wird und die der Aufnahme des Öffnungsrandes der Sprühdose dient, an dem der Teller
geclincht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (24) mit einer an der Dichtung (3; 23) anliegenden Abstandshalteeinrichtung
(12, 12ʹ-12‴; 13, 13ʹ-13‴) versehen ist, die entsprechend ihr zugeordneten Materialdicken
(Tm, Tg) von Teller (21) und Dichtung (3; 23) geformt ist, und daß der Abstand (x) einer
als Widerlager für das Clinchwerkzeug beim Clinchen des Tellers (21) am Öffnungsrand
(5) der Sprühdose (6) dienenden Außenfläche (7) des umgebördelten Randteils (28) vom
Öffnungsrand (5) nach dem Clinchen bei Wahl eines Tellers (21) und einer Dichtung
(3; 23) mit den der Abstandshalteeinrichtung zugeordneten Materialdicken (Tm, Tg) von Teller (21) und Dichtung (3; 23) einen für alle Materialdicken (Tm, Tg) von Teller (21) und Dichtung (3; 23) fest vorgegebenen Wert aufweist.
2. Teller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalteeinrichtung wenigstens einen Vorsprung (13, 13ʹ-13‴) in der
Ringnut (24) aufweist.
3. Teller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (13, 13ʹ-13‴) durch eine Vertiefung (12, 12ʹ-12‴) in der Außenfläche
des die Ringnut (24) bildenden Randteils (28) des Tellers (21) gebildet ist.
4. Teller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalteeinrichtung radiale Rippen (13ʺ) am Boden der Ringnut (24) aufweist.
5. Teller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (13ʺ) durch radiale Vertiefungen (12ʺ) in der Außenfläche des die
Ringnut (24) bildenden Randteils (28) des Tellers (21) gebildet sind.
6. Teller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalteeinrichtung einen sich am Boden der Ringnut (24) in deren Umfangsrichtung
erstreckenden Vorsprung (13ʹ) aufweist.
7. Teller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalteeinrichtung einen sich an der radial inneren Seitenwand (16)
der Ringnut (24) in deren Umfangsrichtung erstreckenden Vorsprung (13‴) aufweist.
8. Teller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalteeinrichtung durch einen schrägen Wandabschnitt (17) der Ringnut
(24) gebildet ist.