[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Lichtechtheitsverbesserung von Färbungen
auf Polyamidfasermaterialien, insbesondere Textilmaterialien für den Automobilsektor,
mit Hilfe von Kupferverbindungen.
[0002] An die Lichtechtheit von Sitzbezügen, Teppichen und anderen Auskleidungsstoffen für
Kraftfahrzeuge werden bekanntlich allerhöchste Ansprüche gestellt, die mit zahlreichen
im Handel befindlichen Farbstoffen allein nicht befriedigt werden können.
[0003] Neben der "normalen" Lichtechtheit gemäß DIN 54 003 und 54 004 wird nämlich auch
eine hohe Lichtechtheit bei starker Wärmeeinwirkung verlangt, wie sie neuerdings durch
Heißbelichtung gemäß DIN 75 202 (Entwurf) bestimmt wird.
[0004] Zur Erfüllung dieser Norm sind daher bereits neben zahlreichen anderen Lichtechtheitsverbeserungsmitteln
diverse Kupferverbindungen, so etwa Komplexverbindungen von Schiff'schen Basen, o-Hydroxybenzophenonen
und Oximen (vgl. EP-A 51 188 und 113 856), vorgeschlagen werden.
[0005] Dennoch konnten diese Hilfsmittel bisher nicht voll den hohen Anforderungen der Automobilhersteller
gerecht werden, da die erzielten Effekte nicht ganz ausreichten. Einige der Hilfsmittel
besitzen darüber hinaus eine unerwünschte Eigenfarbe und/oder sind wegen ihrer aufwendigen
Herstellungsweise verhältnismäßig teuer.
[0006] Besonders nachteilig ist schließlich die Tatsache, daß die Wirkung der vorstehend
genannten Substanzklassen bei höheren Konzentrationen abnimmt, so daß deren Anwendungsmöglichkeiten
limitiert sind.
[0007] Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß man weitgehend ohne diese Nachteile
zu sehr lichtechten Färbungen gelangt, wenn man als Hilfsmittel 1:2-Kupferkomplexe
der Formel

verwendet, worin
R1 und R2 unabhängig voneinander H, OH oder OW und
X1-X8 unabhängig voneinander H, W, OH, Halogen, CN, NH2, NVW, SOaH, COOH, COOW, CONVW oder CONH2 bedeuten und zwei benachbarte Reste
X1-X8 auch gemeinsam die restlichen Glieder eines ankondensierten Benzolringes bilden können,
wobei
W für C1-C18-Alkyl und
V für W oder H stehen,
[0008] mit der Maßgabe, daß die vorstehend für X
1-X
8 genannten Substituenten 2. Ordnung maximal 2fach in einem Benzolrest auftreten.
[0009] Geeignete Halogenatome sind F, Br und vor allem Cl. Geeignete Alkylreste sind geradkettig
oder verzweigt und gegebenenfalls ungesättigt. Die genannten Säuregruppen können auch
in Salzform vorliegen.
[0010] Bevorzugte Verbindungen der Formel sind symmetrische Typen.
[0011] Besonders bevorzugt sind solche der Formel I, worin X
3 und X
6 für C
1-C
10-Alkyl oder Chlor stehen
[0012] sowie solche dieser Formel, worin X
2 und X
7 für OH stehen, wobei die übrigen X-Reste Wasserstoff bedeuten.
[0013] Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel mit den vorstehend genannten
allgemeinen und bevorzugten Bedeutungen worin R
1 und R
2 = OH bedeuten.
[0014] Beispiele der erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen sind 1:2-Komplexe des
Kupfers mit
a) Salicylsäure
b) 5-Methylsalicylsäure (p-Kresotinsäure)
c) 5-tert.-Butylsalicylsäure
d) 5-Chlorsalicylsäure
e) 5-tert.-Octylsalicylsäure
f) 2,4-Dihydroxybenzoesäure (ß-Resourcylsaüre)
g) 2-Hydroxynaphtalin-1-carbonsäure (2-Hydroxy-1-naphthoesäure)
h) 4-Hydroxy-1,3-benzoldicarbonsäure (4-Hydroxy-isophthalsäure)
i) Salicylaldehyd
j) 5-Chlorsalicylaldehyd
k) 3-Methoxysalicylaldehyd.
[0015] Die erfindungsgemäßen Kupfer-Komplexe können auch aus Mischungen aromatischer o-Hydroxycarbonsäuren
erhalten werden. Die Einsatzmenge beträgt 0,01 bis 3, vorzugsweise 0,05 bis 0,2 Gew.-%
(bezogen auf Polyamid).
[0016] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Cu-Komplexe erfolgt in an sich bekannter Weise
durch Umsetzung von Alkalisalzen von aromatischen o-Hydroxycarbonsäuren in wäßrigem
Medium, mit einem Kupfer-II-Salz, wie z.B. CuCI
2, CuSO
4·5H
2O, Cu(OAc)
2-H
20 oder CuCO
3·Cu(OH)
2.
[0017] 1:2 Cu-Komplexe der Salicylsäure sind z.B. in Gmelins Handbuch der anorganischen
Chemie 8. Auflage, Verlag Chemie Weinheim 1961, System-Nr. 60, Seite 800-804 beschrieben.
[0018] Die Färbungen auf Polyamidfasern können in herkömmlicher Weise sowohl mit Azo-Metallkomplexfarbstoffen
und Anthrachinon-Farbstoffen als auch mit Säurefarbstoffen erzeugt werden. Bevorzugt
sind die Metallkomplexfarbstoffe, insbesondere die 1:2-Chrom-oder 1:2-Kobalt-Komplexe
von Azoverbindungen, die in der Literatur in großer Zahl beschrieben und im Handel
erhältlich sind. Diese Farbstoffe können auch 1 bis 2 Sulfogruppen enthalten.
[0019] Die Behandlung der Polyamidmaterialien mit den erfindungsgemäß zu verwendenden Kupferverbindungen
kann vor, während oder nach, bevorzugt während der Färbung, erfolgen.
[0020] Die im Normalfall separat hergestellten Kupferverbindungen kommen, sofern sie nicht
wasserlöslich sind, in fein verteilter Form, wie sie durch Mahlung in Gegenwart üblicher
Dispergiermittel erhalten wird, zum Einsatz.
[0021] Gemäß einer speziellen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird dieses
gewissermaßen im "Eintopf" durchgeführt, indem man die Fasermaterialien nicht direkt
mit den in fester Form isolierten Kupferverbindungen behandelt, sondern - prinzipiell
in beliebiger Reihenfolge - in situ aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien auf
der Faser erzeugt.
[0022] Bei dieser Variante werden die Fasern zunächst mit einer Färbeflotte, die außer dem
Farbstoff und gegebenenfalls üblichen Färbereihilfsmitteln die metallfreien Verbindungen
der Formel I enthält, gefärbt und anschließend mit einer Kupfer-II-Salz-Lösung nachbehandelt.
Vorzugsweise werden die Verbindungen der Formel ohne irgendwelche Co-Katalysatoren
eingesetzt. Die mit den erfindungsgemäß zu verwendenden Kupferkomplexen erhältlichen
Färbungen zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Heißlichtbestrahlung gemäß
DIN 75 202 aus, wobei auch bei höherer Dosierung dieser Hilfsmittel keine Verfärbung
der Faser eintritt
[0023] Aus der DE-A-2 000 688 sind zwar auch bereits Salicylsäurederivate als Färbereihilfsmittel
bekannt. Jedoch werden diese Verbindungen dort für einen völlig anderen Zweck, nämlich
zur Vermeidung des sogenannten Catalytic-Fading-Effekten, eingesetzt.
[0024] Auch wurde nich erkannt, daß gerade die Cu-Komplexe eine herausragende lichtechtheitsverbessernde
Wirkung besitzen und von diesen im besonderen die 1:2-Komplexe. 1:1-Komplexe erreichen
überraschenderweise nicht den Stand der Technik. Andere Metallsalze aromatischer Hydroxycarbonsäuren
wirken noch viel schwächer.
[0025] In den nachfolgenden Beispielen bedeuten "Teile" Gewichtsteile.
Beispiel 1
[0026] Herstellung von Disalicylat-Kupfer 138 g Salicylsäure werden in 500 ml Wasser unter
Zugabe von 100 g 40 %iger NaOH gelöst. Anschließend tropft man bei 50
°C eine Lösung von 125 g CuSO
4·5H
2O in 350 ml H
20 hinzu und rührt 1 Stunde bei 50
°C nach. Nach dem Abfiltrieren erhält man 160 g Kupferkomplex als grüne Kristalle mit
einem Cu-Gehalt von 18 %.
Beispiel 2
[0027] Di-p-tert.-butylsalicylat-Kupfer werden aus 2 Mol 5-tert.-Butylsalicylsäure, 2 Mol
NaOH und 1 Mol CuSO
4·5H
2O nach dem Verfahren von Beispiel 1 als grüne Kristalle mit einem Cu-Gehalt von 14
% erhalten.
Beispiel 3
[0028] Disalicylat-Kupfer-5,5'-disulfonsäüre-Na-Salz 234 g 2-Hydroxybenzoesäure-5-sulfonsäure
und 80 g NaOH werden in 620 g Wasser aufgelöst. Dann tropft man eine Lösung von 125
g CUS0
4-5H
20 in 350 ml Wasser hinzu und erhitzt 1 Stunde auf 50
°C. Man erhält eine dunkelgrüne, ca. 22 %ige wäßrige Lösung von Disalicylat-Kupfer-5,5'-disulfonsäure-Na-Salz,
die in dieser Form zur Stabilisierung von Polyamid-Färbungen eingesetzt werden kann.
Beispiel 4
[0029] 61 g Salicylaldehyd und 20 g NaOH werden zu 350 ml Wasser gelöst und bei Raumtemperatur
mit einer Lösung von 62,5 g CuSO
4·5H
2O in 175 ml Wasser versetzt. Nach Absaugen und Trocknen erhält man ca. 70 g grüne
Kristalle mit einem Cu-Gehalt von 18,4 %.
Beispiel 5
[0030] 100 Teile Polyamid-6-Fasermaterial werden in 2.000 Teile wäßrige Färbeflotte eingetragen
die 0,08 Teile des Kupfer-Komplexes des Herstellungsbeispiels 1 und 0,15 Teile des
Farbstoffes der Formel

erthält. Durch Zugabe von Mono- und Dinatriumpsophat wird ein pH-Wert von 8 eingestellt.
Dann wird die Flottentemperatur unter Bewegung des Färbegutes langsam auf 98 bis 100
°C erhöht und 60 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Anschließend wird die Färbung
dem Färbebad entnommen, gespült und getrocknet.
[0031] Die Färbung wird zusammen mit einer ohne den genannten Kupferkomplex hergestellten
Vergleichsfärbung gemäß dem Entwurf DIN 75 202 einer Heißbelichtung ausgesetzt. Die
so hergestellte Färbung zeigt eine ausgezeichnete Lichtechtheit.
Beispiel 6
[0032] Eine gleichgute Verbesserung der Beständigkeit gegenüber Heißbelichtung erhält man,
wenn die Flotte nicht auf pH 8, sondern mit Mononatriumphosphat und Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt wird.
Beispiel 7
[0033] 100 Teile Polyamid-6-Material werden in 2.000 Teile wäßriger Färbeflotte eingetragen,
die 0,15 Teile des in Beispiel 1 beschriebenen Kupferkomplexes und 0,15 Teile des
Farbstoffes der Formel

enthalten.
[0034] Die Farbeflotte wird auf pH 5,5 unter Zuhilfenahme eines Puffergemisches aus Monoatriumphosphat
und Essigsäure eingestellt. Man behandelt eine Stunde bei 98 biz 100
°C, spült und trocknet.
[0035] Die so hergestellte Färbung zeigt eine deutlich bessere Lichtechtheit als eine ohne
den genannten Kupferkomplex hergestellt.
Beispiel 8
[0036] Werden die nach den Beispielen 5 bis 7 hergestellten Färbungen anschließend bei 180
°C während 30 sec. thermofixiert, so bleibt die Lichtechtheitsverbesserung voll erhalten.
Beispiel 9
[0037] Werden die nach den Beispielen 5 bis 7 hergestellten Färbungen bei pH 8 bzw. bei
pH 5,5 eingestellt mit den entsprechenden Puffermischungen, während 30 Minuten bei
98 bis 100
°C in wäßrigem Medium behandelt, bleibt die Lichtechtheitsverbesserung voll erhalten.
Beispiel 10
[0038] Bei den nach den Beispielen 5 bis 7 hergestellten Färbung ist der Farbton gegenüber
den ohne den genannten Kupferkomplex hergestellten Färbungen praktisch nicht beeinflußt,
im Gegensatz zu den in EP-A-51 188, Applikationsbeispiel 2a und EP-A-113 856, Applikationsbeispielen
1a und 2 aufgeführten Färbungen.
[0039] Wird wie in den Beispielen 5 bis 7 beschrieben verfahren, jedoch die in Herstellungsbeispiel
2 beschriebene Kupferverbindung verwendet, erhält man sowohl bei pH 8 als auch bei
pH 5,5 eine deutliche Verbesserung der Heißlichtechtheit.
Beispiel 11 (Vergleichsbeispiel)
[0040] Wird wie in den Beispielen 5 bis 7 beschrieben verfahren, jedoch der literaturbekannte
1:1-Kupersalicylat-Komplex verwendet wird sowohl bei pH 8 als auch bei pH 5,5 der
Färbeflotte nur eine geringe Verbesserung der Heißlichtechtheit erzielt.
Beispiel 12
[0041] Eine in bekannter Weise aus langer Flotte hergestellte Polyamid-6-Färbung mit dem
Farbstoff "Acid Yellow 151" (C.I. 14906) wird nach Fertigstellung und Trocknen wie
folgt behandelt:
Die Färbung wird mit 0,7 g/I einer 20 %igen wäßrigen Dispersion des in Beispiel 1
beschriebenen Kupferkomplexes auf dem Foulard imprägniert. Die Naßgewichtszunahme
beträgt 70 %.
[0042] Nach dem Imprägnieren wird bei 120
°C getrocknet und anschließend während 30 sec. bei 180
°C thermofixiert.
[0043] Die so behandelte Färbung hat, nach Entwurf DIN 75 202 belichtet, eine deutlich bessere
Lichtechtheit gegenüber der unbehandelten Färbung.
Beispiel 13
[0044] Setzt man dem Färbebad gemäß Beispielen 5 bis 7 bzw. dem Imprägnierbad aus dem Beispiel
12 anstelle des Kupferkomplexes, aus dem Herstellungsbeispiel 1 Kupfersulfat und Natriumsalicylat
im Molverhältnis 1:1,8 bis 1:3 ein, so wird auch dann eine Verbesserung der Lichtechtheit
erzielt.
Beisoiel14 (Vergleichsbeispiel)
[0045] Wird wie in den Beispielen 5 bis 7 beschrieben gefärbt, jedoch anstelle des Kupfer-Komplexes
aus Beispiel 1 der entsprechende Nickel- oder Zink-Komplex mit 0,1 % bezogen auf das
Fasergewicht verwendet, so erhält man weder bei pH 5,5 noch bei pH 8 der Färbeflotte
eine Lichtechtheitsverbesserung.
[0046] Die Färbungen verhalten sich so, als sei kein Lichtschutzmittel der Färbeflotte zugesetzt
worden.
1. Verfahren zur Verbesserung der Lichtechtheit von Färbungen auf Polyamid-Fasermaterialien
durch Verwendung von Kupferverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kupferverbindungen
die 1:2-Komplexe von aromatischen Hydroxycarbonylverbindungen der Formel (I)

einsetzt, worin R
1 und R
2 unabhängig voneinander H, OH oder OW und
X1-X8 unabhängig voneinander H, W, OH, Halogen, CN, NH2, NVW, SO3H, COOH, COOW, CONVW oder CONH2 bedeuten und zwei benachbarte Reste
Xi-Xa auch gemeinsam die restlichen Glieder eines ankondensierten Benzolringes bilden
können,
wobei
W für C1-C18-Alkyl und
V für W oder H stehen,
mit der Maßgabe, daß die vorstehend für Xi-Xa genannten Substituenten 2. Ordnung maximal 2fach in einem Benzolrest auftreten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,01 bis 3 % (bezogen
auf das Fasergewicht) der Kupferverbindung verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die 1:2-Kupferverbindungen
der Salicylsäure, 5-Methylsalicylsäure, 5-tert.-Butylsalicylsäure, 5-Chlorsalicylsäure
oder Naphthoesäure verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die 1:2-Kupferverbindung
des Salicylaldehyds oder 5-Chlorsalicylaldehyds verwendet.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die 1:2-Kupferverbindung
der Salicylsäure verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kupferverbindungen
dem Färbebad zusetzt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß man Polyamidfärbungen von
Metallkomplexfarbstoffen verbessert.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Färbungen von synthetischen
Polyamiden verbessert.
1. Procédé en vue d'améliorer la solidité à la lumière de teintures appliquées sur
des matières constituées de fibres en polyamide, ce procédé faisant appel à des composés
de cuivre et étant caractérisé en ce que l'on utilise comme composés de cuivre les
complexes 1:2 de composes hydroxycarbonyle aromatiques de formule (I)

dans laquelle R
1 et R
2 représentent chacun, indépendamment l'un de l'autre, H, OH, ou OW, tandis que X
1-X
8 représentent chacun, indépendamment l'un de l'autre, H, W, OH, un atome d'halogène,
CN, NH
2, NVW, S0
3H, COOH, COOW, CONVW ou CONH
2, tandis que deux radicaux contigus
X1-X8 peuvent également constituer ensemble les chaînons restants d'un cycle benzénique
accolé, tandis que
W représente un groupe alkyle en C1-C18, et
V représente W ou H,
avec cette réserve que les substituants d'ordre 2 mentionnés ci-dessus pour Xi-Xe
figurent au maximum deux fois dans un radical benzène.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise 0,01 à 3%
(calculé sur le poids des fibres) du composé de cuivre.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise les composés
1:2 de cuivre de l'acide salicylique, de l'acide 5-méthylsalicylique, de l'acide 5-tert.-butylsalicylique,
de l'acide 5-chlorosalicylique ou de l'acide naphtoïque.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise le composé
1:2 de cuivre de l'aldéhyde salicylique ou de l'aldéhyde 5-chlorosalicylique.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise le composé
1:2 de cuivre de l'acide salicylique.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on ajoute les composés
de cuivre au bain de teinture.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on améliore les teintures
de polyamides, ces teintures provenant de colorants à complexes métallifères.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on améliore les teintures
des polyamides synthétiques.
1. Process for improving the light fastness of dyeings on polyamide fibre materials
by using copper compounds, characterized in that the copper compounds used are the
1:2 complexes of aromatic hydroxycarbonyl compounds of the formula (I)

wherein
Ri and R2 independently of each other denote H, OH or OW and
X1-X8 independently of one another denote H, W, OH, halogen, CN, NHz, NVW, S03H, COOH, COOW, CONVW or CONHz and two adjacent radicals
X1-X8 can also together form the remaining members of a fused-on benzene ring, where
W represents C1-C18 alkyl and
V represents W or H,
subject to the proviso that the 2nd order substituents mentioned above for X1-X8 appear at most twice in a benzene radical.
2. Process according to Claim 1, characterized in that 0.01 to 3% (on weight of fibre)
of the copper compound is used.
3. Process according to Claim 1, characterized in that the 1:2 copper compounds of
salicylic acid, 5-methylsalicylic acid, 5-tert.-butylsalicylic acid, 5-chlorosalicylic
acid or naphthoic acid are used.
4. Process according to Claim 1, characterized in that the 1:2 copper compound of
salicylaldehyde or 5-chlorosalicylaldehyde is used.
5. Process according to Claim 1, characterized in that the 1:2 copper compound of
salicylic acid is used.
6. Process according to Claim 1, characterized in that the copper compounds are added
to the dyebath.
7. Process according to Claim 1, characterized in that polyamide dyeings of metal
complex dyestuffs are improved.
8. Process according to Claim 1, characterized in that dyeings of synthetic polyamides
are improved.