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EP 0 253 048 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.06.1989 Patentblatt 1989/24 |
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Anmeldetag: 18.07.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: D06F 71/29 |
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Bügelmaschine
Garment pressing machine
Presse à repasser
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1988 Patentblatt 1988/03 |
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Patentinhaber: Texma Textilmaschinen und Armaturen
Gesellschaft m.b.H. |
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A-1232 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Engel, Harald
AT-1232 Wien (AT)
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Vertreter: Krause, Ernst, Dipl.-Ing. et al |
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Krause, Ernst, Dipl.-Ing.
Casati, Wilhelm, Dipl.-Ing
P.O. Box 234
Amerlingstrasse 8 1061 Wien VI 1061 Wien VI (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-A- 388 189 FR-A- 2 177 826 GB-A- 335 341 US-A- 1 392 289 US-A- 3 665 624 US-A- 4 819 350
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FR-A- 1 528 869 GB-A- 281 074 GB-A- 1 493 581 US-A- 3 501 857 US-A- 3 722 115
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- Bekleidung und Wäsche 13/75
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Bügelmaschine mit je einer Ober- und Unterplatte,
die gegeneinander preßbar angeordnet sind und an ihren einander zugekehrten Seiten
eine Bügelfläche aufweisen. In üblicher Weise bilden dabei die Ober- und Unterplatte
je einen Bügelformkörper, der mit einer Dampfzuführung versehen ist.
[0002] Nachteilig ist bei bekannten Maschinen dieser Art, (z.B. US-A 3 501 857) daß beim
Bügeln von Gut, das verschieden hohe Materiallagen aufweist, wie z.B. der Nahtbereich
von Hosenbeinen, sogenannte Abdrücke entstehen, d.h. sich Vertiefungen ausbilden,
die ein Nachbügeln von Hand erfordern.
[0003] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Anordnung
zu schaffen, bei der vor und während des eigentlichen Bügelvorganges das Ebenliegen
des Bügelgutes gewährleistet ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Bügelmaschine der eingangs genannten
Art dadurch, daß mindestens einer, vorzugsweise jeder, der Ober- und Unterplatten
ein Spannrahmen mit einem elastisch dehnbaren Bezug zugeordnet ist. Dadurch wird ermöglicht,
vor dem Schließen von Ober- und Unterplatte einen, bevorzugt beide, Spannrahmen aus
der Ebene der Bügelfläche heraus zu verstellen, so daß das mit ihm bzw. ihnen in Berührung
stehende Bügelgut durch die Spannung des bzw. der sich dabei dehnenden Bezüge, unter
Ausübung eines Zuges von der Mitte der Preßplatte aus zu deren Seitenkanten hin, mitgespannt
und dadurch eben gehalten wird, wenn nachfolgend Ober- und Unterplatte geschlossen
werden und dann das eigentliche Bügeln erfolgt. Diese Spannung des Bügelgutes kann
auch während des Trocknens mittels Vacuum aufrechterhalten werden: es treten also
keine Abdrücke mehr auf.
[0005] Händisch bedienbare Spannrahmen um eine horizontale Achse drehbar oberhalb einer
Bügelplatte anzuordnen, ist an sich bekannt z.B. GB-A 335 341); diese bekannten Rahmen
dienen jedoch nur dem Festhalten des Bügelgutes, d.h. nach dem Schließen ist von Hand
aus über die nicht elastische Bespannung des Rahmens das darunter befindliche Bügelgüt
glattzustreifen.
[0006] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles; es
zeigen:
Fig. ein Schaubild der wesentlichen Teile der Bügelmaschine, nämlich je einer Ober-
und Unterplatte als Preßplatten mit je einem zugeordneten Spannrahmen, und
die Fig. 2 bis 4 die Stellungen dieser Teile zueinander, vor und während des Bügelvorganges.
[0007] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Bügelmaschine eine Oberplatte 1 auf, unterhalb
welcher sich eine Unterplatte 2 befindet. Zweckmäßig liegen diese Platten 1, 2, zueinander
parallel verstellbar geführt, vertikal übereinander, wobei die Oberplatte 1 bevorzugt
aus der in Fig. 1 ersichtlichen Lage seitlich wegbewegbar, insbesondere wegschwenkbar,
angeordnet sein kann, um das ungehinderte Auflegen von Bügelgut auf die Unterplatte
2 zu ermöglichen.
[0008] Der Oberplatte 1 ist ein mit einem dehnbaren Bezug 3 versehener Spannrahmen 5 zugeordnet,
und entsprechend ist der Unterplatte 2 ein mit einem dehnbaren Bezug 4 versehener
Spannrahmen 6 zugeordnet. Wie aus Fig. 2 erkenntlich, liegt jeder Spannrahmen 4 bzw.
6, und zwar mit ungedehntem Bezug 3 bzw. 5, etwa in der Höhe der Bügehläche, die durch
die einander zugekehrten Seitenflächen von Ober- und Unterplatte 1 bzw. 2 gebildet
ist.
[0009] Jeder der Spannrahmen 5,6, zwischen deren Bezügen 3, 4 als Bügelgut hier z.B. eine
Hose 7, liegt, ist an einer schematisch angedeuteten Vertikalführung 8 beweglich gelagert.
[0010] Als Bezug für die Spannrahmen 5,6 hat sich ein elastischer Stretchcord, wie er z.B.
für Skihosen gebraucht wird, als besonders günstig erwiesen.
[0011] Die Bügelmaschine kann in üblicher Weise mit einer nicht dargestellten Zentralsteuereinheit
versehen sein, von der aus entsprechende, ebenfalls nicht dargestellte, pneumatische,
insbesondere elektropneumatische, oder hydraulische Stellvorrichtungen für das Betätigen
bzw. die Verstellung von Ober- und Unterplatte 1, 2 und deren zugeordneten Spannrahmen
5,6 steuerbar sind.
[0012] Wie ersichtlich, sind die den Bezug 3, 4 tragenden Schenkel der Spannrahmen 5, 6
nicht nur zueinander parallel, sondem auch parallel zu den zugeordneten Kanten der
Bügelflächen, gebildet durch die Ränder von Ober- und Unterplatte 1,2, angeordnet.
[0013] Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende:
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird die Hose 7 auf den Bezug 3 des Spannrahmens 4 der
Unterplatte 2 aufgelegt, und dann wird die Oberplatte 1, zusammen mit dem zugeordneten,
den Bezug 3 tragenden Spannrahmen 5, in die Stellung über die Unterplatte 2 verfahren,
wie in Fig. 3 dargestellt.
[0014] Hierauf erfolgt gleichzeitig eine Verstellung der beiden Spannrahmen 5, 6 an den
Führungen 8 nach unten, wie durch vertikale Pfeile in Fig. 3 veranschaulicht. Dabei
werden die Bezüge 3, 4 gedehnt, d.h. sie gleiten mit ihren Randbereichen über die
Ränder der Unterplatte 2 hinweg nach unten und üben somit, von der Mitte der Unterplatte
1, in der sich die Hosennähte befinden, ausgehend in Richtung auf die Bügelfalten
der Hose 7 hin einen durch horizontale Pfeile angedeuteten Zug auf diese aus, sodaB
diese eben gespannt gehalten wird.
[0015] Nun wird die Oberplatte 1 auf die Unterplatte 2 abgesenkt, wie durch die vertikalen
Pfeile in Fig. 4 angedeutet, und preßt dabei das gestreckt gehaltene Bügelgut, hier
die Hose 7.
[0016] Nach dem Bügelvorgang erfolgt das Öffnen der Preßplatten 1, 2, d.h. die Oberplatte
1 wird samt ihrem sich in die Ausgangsstellung zurückbewegenden Spannrahmen 5 nach
oben verfahren und allenfalls weggeschwenkt, worauf vom Bezug 4 des ebenfalls in seine
Ausgangsstellung zurückbewegten Spannrhamens 6 die Hose 7 abnehmbar ist.
[0017] Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
möglich. So kann es in manchen Fällen genügen, auch bloß eine der beiden Preßplatten
1, 2 mit einem Spannrahmen auszustatten. Das Strecken des Bügelgutes könnte, anders
als beim erläuterten Beispiel, auch dadurch erfolgen, daß beide Spannrahmen nach oben
über die Höhe der Bügelfläche verstellt werden. Auch muß die Oberplatte 1 nicht unbedingt
zusätzlich seitlich zur Unterplatte 2 verfahrbar angeord net sein. Ferner können nach
Bedarf die einzelnen Arbeits- und Verstellschritte der Teile der Bügelmaschine programmgesteuert
sein.
[0018] Die Spannrahmen 5,6 können, anstelle wie dargestellt als zwei parallele Stangen,
auch in Form eines U-Bügels oder eines geschlossenen rechteckigen Rahmens ausgebildet
sein,; in manchen Fällen mag es zweckmäßig sein, sie entsprechend der Form des Bügelgutes
auszubilden, z. B. sektorförmig oder kreisrund.
[0019] Ein Merkmal der Erfindung besteht auch darin, ein Verfahren zum Bügeln vorzusehen,
bei dem in üblicher Weise auf das zwischen den Bügelflächen befindliche Bügelgut die
Anwendung von Wärme und bzw. oder Druck erfolgt. Erfindungsgemäß wird dabei so verfahren,
daß vor dem Schließen der Bügelflächen und vor dem Anwenden von Wärme und bzw. oder
Feuchtigkeit auf das Bügelgut ein von der Mitte nach seinen Randzonen hin wirkender
Zug ausgeübt wird, um es während der folgenden Einwirkung von Wärme und bzw. oder
Feuchtigkeit gespannt zu halten. In dieser Weise wird die Ausbildung der vorerwünschten
Abdrücke oder Falten sicher hintangehalten.
1. Bügelmaschine mit je einer Ober- und Unterplatte, die gegeneinander preßbar angeordnet
sind und an ihren einander zugekehrten Seiten eine Bügelfläche aufweisen, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer, vorzugsweise jeder, der Ober- und Unterplatten
(1,2) ein Spannrahmen (5,6) mit einem elastisch dehnbaren Bezug (3,4) zugeordnet ist.
2. Bügelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den elastischen
Bezug tragenden Schenkel des bzw. der Spannrahmen (5, 6) zueinander parallel angeordnet
sind und vorzugsweise auch zusätzlich parallel zu den zugeordneten Kanten der Bügelfläche
liegen.
3. Bügelmaschine nach Anspruch 1 oder 2" dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch dehnbare Bezug (3,4) ein Strechcord ist.
4. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Ober-
und Unterplatte (1,2) in an sich bekannter Weise parallel zu- und voneinander in einer
Vertikalen verstellbar geführt sind, wobei vorzugsweise die Oberplatte (1) aus ihrer
oberen Endstellung seitlich verschiebbar, insbesondere wegschwenkbar, angeordnet ist.
5. Bügelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Spannrahmen (5,6) parallel zur Bewegung seiner zugeordneten Ober- bzw. Unterplatte
(1, 2), jedoch unabhängig von dieser, verstellbar angeordnet ist.
6. Bügelmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrahmen (5,6)
von Ober-und Unterplatte (1,2) mit ungedehntem Bezug (3,4) in der Höhe der zugeordneten
Plattenbügelfläche liegen.
7. Bügelmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spannrahmen (5,6),
vorzugsweise gleichzeitig zusammen, unter die Bügelfläche der Unterplatte (2) verstellbar
angeordnet sind.
8. Bügelmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Steuerung der Bewegung von Ober- bzw. Unterplatte (1,2) zugeordneten Spannrahmen
(5,6) pneumatische, insbesondere elektropneumatische, oder hydraulische, vorzugsweise
durch eine Zentralsteuereinheit betätigbare Stellvorrichtungen vorgesehen sind.
9. Verfahren zum Pressen von Bügelgut, insbesondere Hosen, zwischen Bügelflächen,
unter Anwendung von Wärme und bzw. oder Feuchtigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Schließen der Bügelflächen und vor dem Anwenden von Wärme und bzw. oder Feuchtigkeit
auf das Bügelgut ein von der Mitte nach seinen Randzonen hin wirkender Zug ausgeübt
wird, um es während der folgenden Einwirkung von Wärme und bzw. oder Feuchtigkeit
gespannt zu halten.
1. Garment pressing machine with an upper plate and a lower plate which are arranged
so as to be pressable towards one another and on their sides directed towards one
another have a pressing surface, characterised in that a tensioning frame (5, 6) with
an elastically extensible cover (3, 4) is associated with at least one and preferably
each of the upper and lower plates (1, 2).
2. Garment pressing machine as claimed in claim 1, characterised in that the limbs
carrying the elastic cover of the tensioning frame or frames (5, 6) are arranged parallel
to one another and preferably also extend parallel to the associated edges of the
pressing surface.
3. Garment pressing machine as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the
elastically extensible cover (3, 4) is a stretchcord.
4. Garment pressing machine as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that
the upper and lower plates (1, 2) are guided in a manner known per se so as to be
movable parallel towards and away from one another in a vertical direction, the upper
plate (1) preferably being arranged so as to be laterally movable, preferably pivotable,
out of its upper end position.
5. Garment pressing machine as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that
each tensioning frame (5, 6) is arranged to be movable parallel to the movement of
its associated upper or lower plate (1, 2) but independently thereof.
6. Garment pressing machine as claimed in claim 5, characterised in that the tensioning
frames (5, 6) of the upper and lower plate (1, 2) are at the height of the associated
plate pressing surfaces when the cover (3, 4) is unstretched.
7. Garment pressing machine as claimed in claim 6, characterised in that both tensioning
frames (5, 6) are arranged so as to be movable, preferably simultaneously together,
beneath the pressing surface of the lower plate (2).
8. Garment pressing machine as claimed in one of the preceding claims, characterised
in that in order to control the movement of the tensioning frame (5, 6) associated
with the upper plate or lower plate (1, 2) pneumatic, particularly electro-pneumatic,
or hydraulic adjusting devices, preferably actuated by a central control unit, are
provided.
9. Method of pressing garments to be pressed, particularly trousers, between pressing
surfaces using heat and/or moisture, characterised in that before closing the pressing
surfaces and before using the heat and/or moisture on the garment a tension acting
from the middle towards its edge regions is exerted in order to hold it under tension
during the subsequent action of heat and/or moisture.
1. Presse à repasser comportant un plateau supérieur et un plateau inférieur, qui
sont disposés de manière à pouvoir être serrés l'un contre l'autre et dont les faces
situées en regard l'une de l'autre présentent une surface de repassage, caractérisée
en ce qu'au moins l'un, et de préférence chacun des plateaux supérieur et inférieur
(1, 2) est associé à un cadre tendeur (5, 6) portant une garniture (3, 4) élastiquement
extensible.
2. Presse à repasser selon la revendication 1, caractérisée en ce que les côtés du
ou des cadres tendeurs (5, 6) qui portent la garniture élastique, sont disposés parallèlement
l'un à l'autre et aussi, de préférence, parallèlement aux bords correspondants de
la surface de repassage.
3. Presse à repasser selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la garniture
(3, 4) élastiquement déformable est un tissu élastique.
4. Presse à repasser selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les plateaux supérieur et inférieur (1, 2) sont, de façon connue en soi, montés réglables
parallèlement dans une direction verticale, de manière à être rapprochés ou éloignés
l'un de l'autre, le plateau supérieur (1) étant de préférence apte à être décalé latéralement
à partir de sa position de fin de course supérieure, notamment par un pivotement l'écartant
de cette position.
5. Presse à repasser selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque
cadre tendeur (5, 6) est réglable en position parallèlement au déplacement du plateau
supérieur ou inférieur (1, 2) associé, mais indépendamment de ce plateau.
6. Presse à repasser selon la revendication 5, caractérisée en ce que les cadres tendeurs
(5, 6) associés aux plateaux supérieur et inférieur (1, 2) se trouvent au niveau de
la surface de repassage du plateau associé, lorsque la garniture (3, 4) n'est pas
tendue.
7. Presse à repasser selon la revendication 6, caractérisée en ce que les deux cadres
tendeurs (5, 6) sont montés réglables, de préférence ensemble et simultanément, sous
la surface de repassage du plateau inférieur (2).
8. Presse à repasser selon l'une des revendica- fions précédentes, caractérisée en
ce que sont prévus, pour la commande du déplacement des cadres tendeurs (5, 6) associés
respectivement aux plateaux supérieur et inférieur (1, 2) des moyens d'actionnement
pneumatiques, notamment électro-pneumatiques, ou hydrauliques, de préférence pilotés
à partir d'une unité de commande centrale.
9. Procédé pour le repassage d'articles, notamment de pantalons, par pressage entre
des surfaces de repassage avec apport de chaleur et/ou d'humidité, caractérisé en
ce que, avant fermeture des surfaces de repassage et avant l'amenée de chaleur et/ou
d'humidité, l'article à repasser est soumis à une traction exercée depuis son milieu
vers ses zones périphériques, pour maintenir cet article tendu durant l'action ultérieure
de la chaleur et/ou de l'humidité.
