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EP 0 253 070 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.1990 Patentblatt 1990/12 |
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Anmeldetag: 14.04.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A61G 1/00 |
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Rettungstrage
Safety stretcher
Brancard de sauvetage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
09.07.1986 DE 3622998
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1988 Patentblatt 1988/03 |
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Patentinhaber: B & N Vermögens- und Anlageverwaltung
Diplom-Ingenieur Horst Neugebauer GmbH |
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D-4236 Hamminkeln 3 (DE) |
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Erfinder: |
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- Neugebauer, Horst, Ing.grad.
D-4236 Hamminkeln (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 122 728 US-A- 3 890 659
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US-A- 2 400 426
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rettungstrage mit einem Tragerahmen größerer Länge als
Breite und einem zwischen dem Tragerahmen befestigten, tiefer liegenden Boden in Wannenform,
wobei der Boden zu beiden Stirnseiten hin ansteigt und die Bereiche des Bodens, die
zu den beiden Stirnseiten hin ansteigen, jeweils etwa ein Drittel bis ein Sechstel
der Gesamtlänge ausmachen.
[0002] Aus der DIN 23 400 und dem deutschen Gebrauchsmuster 8 226 910 sind Rettungstragen
bekannt, die die Form eines länglichen Schleifkorbes haben und unter Tage eingesetzt
werden. Diese bekannten Rettungstragen weisen meist nicht genügend Stellen auf, an
denen sie von Hand ergriffen werden können. Femer sind die Traggriffe vorne und hinten
an der Rettungstrage zu niedrig, um bequem erreicht zu werden. Auch ist hierdurch
der Schwerpunkt der Trage einschließlich eines darin Liegenden zu hoch, so daß die
Handhabung der Trage erschwert wird.
[0003] Aus der AT-A 122 728 ist eine Krankentrage bekannt deren Boden aus einem muldenförmigen
Leichtmetallblech besteht, das zu den Stirnseiten hin ansteigt. Der Tragrahmen steigt
dagegen nicht mit an, sondern verläuft rundum waagerecht.
[0004] Hierdurch besitzt die Trage einen verhältnismä-Big hohen Schwerpunkt, insbesondere
wenn ein Verletzter einliegt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rettungstrage der eingangs genannten Art so zu
verbessern, daß sie leicht und sicher handhabbar ist und der Schwerpunkt der Gesamttrage
als auch des Verletzten niedrig liegt, die Rettungstrage besser zu greifen ist und
der höhere Rand dem Verletzten einen besseren Schutz bietet. Darüberhinaus ist es
Aufgabe der Erfindung, eine Verletztentrage zu schaffen, die im Transport unter Tage,
insbesondere während eines Schleifens über den Grund wenig Widerstand bietet und ein
Eindringen von Material des Bodens verhindert.
[0006] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Tragerahmen in den
beiden ansteigenden Bereichen etwa parallel zum Boden verläuft.
[0007] Der parallele Lauf des Tragrahmens zum Boden in den beiden ansteigenden Bereichen,
führt zu den Vorteilen, daß die Rettungstrage einen niedrigeren Schwerpunkt erhält
und damit sicherer zu tragen ist, daß die Rettungstrage besser zu greifen ist und
daß der höhere Rand dem Verletzten einen besseren Schutz bietet.
[0008] Bei dieser Verletztentrage bilden beide stark nach oben gezogenen Endbereiche des
Bodens Schrägen, die ähnlich einer Skispitze sicher über den Grund gleiten können.
Femer liegt hierdurch der Verletzte tiefer, so daß die Trage zusammen mit dem Verletzten
einen verhältnismäßig tiefen Schwerpunkt aufweist und damit die Sicherheit ihres Transports
erhöht wird.
[0009] Diese Vorteile werden noch dadurch verstärkt, daß in den beiden ansteigenden Bereichen
die Steigung etwa gleichbleibend ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Tragerahmen
ringsum verläuft. Hierdurch bildet die Rettungstrage rundum an jeder Stelle Griffmöglichkeiten.
Von Vorteil ist auch, wenn der Boden von einem perforierten Blech oder einem gelochten
Kunststoff gebildet ist. Hierbei wird auch vorgeschlagen, daß der Boden von einem
Lochblech aus VA-Stahl gebildet ist.
[0010] Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß der Winkel, mit dem der Boden zu den Stirnseiten
ansteigt, 10 - 20 Grad beträgt. Eine hohe Stabilität als auch eine größere Sicherheit
wird dadurch erreicht, wenn ein die Trage ringsum umgebender Seitenrahmen parallel
zum Tragerahmen unterhalb diesem verläuft. Hierbei kann der Seitenrahmen den nach
oben gewölbten seitlichen Rand des Bodens oben abschließen.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Rettungstrage und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Rettungstrage.
[0012] Die Rettungstrage 1 weist eine größere Länge L als Breite B auf und besitzt einen
wannenförmigen Boden 2, der im mittleren Bereich 3 etwa eben ist und zu beiden Enden
bzw. zu beiden Stirnseiten 4 hin nach oben ansteigt. Diese ansteigenden Bereiche 5
bilden jeweils ein Drittel bis ein Sechstel im Ausführungsbeispiel etwa jeweils ein
Viertel der Gesamtlänge L der Trage 1.
[0013] In den beiden ansteigenden Bereichen 5 steigt der Boden gleichbleibend an, so daß
der Boden mit der waagerechten Unterlage einen Winkel a von 10 bis 20 Grad im Ausführungsbeispiel
von 13 Grad bildet. An den Rändern des Bodens 2 ist dieser in allen Bereichen 3 und
5 zu senkrechten Seitenwänden 6 geringer Höhe hochgewölbt um mit diesem Rand zu verhindern,
daß Material des Untergrunds in die Trage gelangt. Der obere Rand der Seitenwände
6 ist durch einen Seitenrahmen 7 aus einem Rohrprofil abgeschlossen, das parallel
zum Boden 2 verläuft, so daß in den Bereich 5 der Seitenrahmen 7 mit dem selben Winkel
a wie der Boden zu den Enden bzw. Stirnseiten der Trage hin ansteigt.
[0014] Oberhalb des Seitenrahmens 7 ist parallel zu diesem ein Tragerahmen 8 aus Rohrprofilen
befestigt, so daß auch dieser in den Bereichen 5 parallel zum Boden 2 im Winkel ansteigt
und damit die stirnseitigen Querprofile 9 des Tragerahmens 8 höher liegen als die
Längsprofile 10 des Tragerahmens 8 im Bereich 3.
[0015] Der Tragerahmen 8 ist an den Seitenrahmen 7 durch senkrechte Zwischenprofile 11 in
regelmäßigen Abständen befestigt, wobei diese Zwischenprofile 11 an den Stirnseiten
unter dem Boden 2 in Längsrichtung hindurchgeführt sind und damit Kufen 12 bilden,
die die Unterseite des Bodens 2 schützen. Diese Kufenprofile aus Rohr verlaufen direkt
unterhalb des Bodens 2 parallel zu diesen und steigen damit in den Bereichen 5 im
gleichen Winkel a wie der Boden an.
[0016] Der Boden 2 wird von einem Lochblech oder einem gelochtem Kunststoff Flachmaterial
gebildet, das ein Eindringen von söhligem Material in den Korb verhindert und aufgenommene
Krümel durch die Öffnungen nach außen treten läßt. Besonders gering ist das Gewicht
der Rettungstrage dann, wenn der Boden aus einer Tragefolie aus Kunststoff besteht.
Auch diese kann gelocht sein.
1. Rettungstrage mit einem Tragerahmen (8) grö- βerer Länge als Breite und einem zwischen
dem Tragerahmen befestigten, tiefer liegenden Boden (2) in Wannenform, wobei der Boden
zu beiden Stirnseiten hin ansteigt und die Bereiche (5) des Bodens (2), die zu den
beiden Stirnseiten (4) hin ansteigen, jeweils etwa ein Drittel bis ein Sechstel der
Gesamtlänge (L) ausmachen, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragerahmen (8) in den
beiden ansteigenden Bereichen (5) etwa parallel zum Boden (2) verläuft.
2. Rettungstrage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden ansteigenden
Bereichen (5) die Steigung (a) etwa gleichbleibend ist.
3. Rettungstrage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragerahmen (8) ringsum verläuft.
4. Rettungstrage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Boden (2) von einem perforierten Blech oder einem gelochten Kunststoff gebildet
ist.
5. Rettungstrage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2) von einem
Lochblech aus VA-Stahl gebildet ist.
6. Rettungstrage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel (a), mit dem der Boden zu den Stirnseiten ansteigt, 10-20 Grad beträgt.
7. Rettungstrage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein die Trage ringsum umgebender Seitenrahmen (7) parallel zum Tragerahmen (8) unterhalb
diesem verläuft.
8. Rettungstrage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenrahmen (7)
den nach oben gewölbten seitlichen Rand des Bodens (2) oben abschließt.
1. A rescue stretcher having a carrying frame (8) of greater length than width and
a tub-shaped bottom (2) disposed at a lower level and attached in between the carrying
frame, the bottom rising in the direction of both end faces, and those zones (5) of
the bottom (2) which rise in the direction of the two end faces (4) each forming about
one third to one sixth of the total length (L), characterized in that the carrying
frame (8) extends substantially parallel with the bottom (2) in the two rising zones
(5).
2. A rescue stretcher according to claim 1, characterized in that the rise (a) is
substantially constant in both rising zones (5).
3. A rescue stretcher according to one of the preceding claims, characterized in that
the carrying frame (8) extends all around.
4. A rescue stretcher according to one of the preceding claims, characterized in that
the bottom (2) is formed by a perforate metal sheet or a perforate plastics.
5. A rescue stretcher according to claim 4, characterized in that the bottom (2) is
formed by a perforated plate of VA steel.
6. A rescue stretcher according to one of the preceding claims, characterized in that
the angle (a) by which the bottom rises in the direction of the end faces is 10-20°.
7. A rescue stretcher according to one of the preceding claims, characterized in that
a side frame (7) enclosing the stretcher all around extends below the carrying frame
(8) and parallel therewith.
8. A rescue stretcher according to claim 7, characterized in that the side frame (7)
closes the upwardly arcuate lateral edge of the bottom (2) at the top.
1. Brancard de sauvetage avec un cadre de brancard (8) de plus grande longueur que
largeur et un fond (2) en forme de cuvette fixée entre le cadre de brancard et se
trouvant plus profond, le fond montant en direction des deux faces frontales et les
zones (5) du fond (2) qui remontent en direction des faces frontales (4) formant chacune
à peu près un tiers à un sixième de la longueur totale (L), caractérisé en ce que
le cadre de brancard (8) s'étend sensiblement parallèlement au fond (2) dans les deux
zones montantes (5).
2. Brancard de sauvetage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fente
(a) reste sensiblement constante dans les deux zones montantes (5).
3. Brancard de sauvetage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le cadre de brancard (8) s'étend tout autour.
4. Brancard de sauvetage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que le fond (2) est constitué par une tôle perforée ou une matière synthétique
trouée.
5. Brancard de sauvetage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le fond (2)
est formé par une tôle perforée en acier VA.
6. Brancard de sauvetage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce que l'angle (a) selon lequel le fond monte vers les faces frontales est égal à
10-20 degrés.
7. Brancard de sauvetage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en
ce qu'un cadre latéral (7) entourant le brancard tout autour s'étend parallèlement
au cadre de brancard (8) au-dessous de celui-ci.
8. Brancard de sauvetage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le cadre
latéral (7) ferme le bord latéral recourbé vers le haut du fond (2).

