(19)
(11) EP 0 253 141 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.05.1990  Patentblatt  1990/19

(21) Anmeldenummer: 87108599.9

(22) Anmeldetag:  15.06.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04B 1/36

(54)

Vorfabriziertes Bauelement sowie Treppenhaus

Prefabricated building element in particular staircase

Elément de construction préfabriqué, en particulier cage d'escalier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR IT LI LU NL

(30) Priorität: 17.07.1986 CH 2862/86

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.01.1988  Patentblatt  1988/03

(73) Patentinhaber: AG Heinr. Hatt-Haller Hoch- & Tiefbau-Unternehmung
CH-8055 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • Bopp, Walter
    CH-8135 Langnau a.A. (CH)

(74) Vertreter: Patentanwälte Schaad, Balass, Menzl & Partner AG 
Dufourstrasse 101 Postfach
8034 Zürich
8034 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 015 573
DE-A- 2 604 533
DE-A- 1 659 187
DE-A- 3 201 230
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein vorfabriziertes Bauelement gemäss dem Oberbegriff des Patenanspruches 1 sowie ein Treppenhaus gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 11.

    [0002] Bekannte Bauelemente der eingangs genannten Art vgl. z.B. DE-A 3 201 230 bestehen lediglich aus dem plattenförmigen Teil, das erst auf dem Bau unter Zwischenlage schwingungsdämmenden Elemente (in der Regel gebildet durch eine wenige mm starke Gummiauflage) auf Konsolen aufzulegen ist, wobei der Luftspalt zwischen dem Mauerwerk und dem plattenförmigen Teil frei bleiben sollte. Die Konsolen selbst können einerends fest im Mauerwerk verankert sein oder in eine im Mauerwerk fest verankerte Hülse eingeschoben sein.

    [0003] Beim Einbau bzw. auf dem Bau selbst ist es sozusagen unvermeidlich, dass Feststoffteilchen (beispielsweise Kies oder erhärteter Zement) in den Luftspalt fallen und dort festsitzen bleiben. Solche Feststoffteilchen bilden dann eine Körperschallbrücke, die die Wirkung der schwingungsdämmenden Auflage auf den Konsolen erheblich herabmindem, wenn nicht gar aufheben.

    [0004] Ausserdem liegen die vorbekannten Bauelemente im wesentlichen durch ihr Eigengewicht auf den schwingungsdämmenden Auflagen der Konsolen nur auf. Sie sind also lediglich gegen die Wirkung der Schwerkraft abgestützt. Das aufgelegte, plattenförmige Teil ist gewissermassen mit einer Membrane vergleichbar und somit ein schwingungsfähiges Gebilde. In der Regel wird das plattenförmige Teil, beispielsweise durch die Begehung, zu Schwingungen angeregt, die im wesentlichen vertikal, d.h. rechtwinklig zum plattenförmigen Teil selbst verlaufen. Solche Schwingungen können durch die auf den Konsolen vorhandenen Auflagen gedämpft werden, vorausgesetzt, dass der Luftspalt nicht durch feste Teile überbrückt ist. Es aber auch möglich, dass das plattenförmige Teil namentlich an dessen Rändern zu Schwingungen angeregt wird, die eine von der Senkrechten abweichende Richtungskomponente aufweisen. Die Schwingungen mit einer solchen Komponente beanspruchen die Auflagen auf den Konsolen auf Scherung und können sogar zur Folge haben, insbesonderre wenn die Schwingungsfrequenz in der Nähe der Eigenfrequenz des plattenförmigen Teils ist, dass sich dieses auf den Konsolen verschiebt, und/oder, dass die Auflagen auf den Konsolen beschädigt werden und ihre ursprünglichen Eigenschaften verlieren.

    [0005] Schliesslich muss bei Verwendung der vorbekannten Bauelemente besonders darauf geachtet werden, dass die Auflageflächen der Konsolen genauestens in einer Ebene liegen, was nur mit grösster Sorgfalt zu erreichen ist.

    [0006] Bei diesem Stand der Technik ist es als ein Zweck der Erfindung anzusehen, ein Bauelement der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem die vorstehend genannten Probleme weitgehend umgangen werden können.

    [0007] Dieser Zweck wird beim vorgeschlagenen Bauelement dadurch erreicht, dass es die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale aufweist.

    [0008] Dadurch wird bereits im Stadium der Vorfabrikation der Luftspalt nach aussen hin abgedichtet, so dass auf dem Bau keine Festkörper mehr eindringen und festgeklemmt werden können. Da ausserdem die schwingungsdämmenden Elemente sowohl im rahmenartigen als auch im plattenförmigen Teil versenkt angeordnet sind, können beliebig gerichtete und nicht nur rechtwinklig zum plattenförmigen Teil gerichtete Schwingungen wirksam gedämpft werden, und deren Uebertragung auf das Mauerwerk ist sozusagen ausgeschlossen. Das Bauteil kann mit seinem rahmenartigen Teil als Ganzes im Mauerwerk verankert werden. Es ist nicht mehr erforderlich, die Einbauhöhe von Konsolen für das plattenförmige Teil genau einzuhalten. Das plattenförmige Teil ist von allem Anfang an allseits schwingungsfähig im rahmenartigen Teil aufgehängt.

    [0009] Bevorzugte Ausführungsformen des Bauteiles sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

    [0010] Das gemäss der Erfindung ebenfalls vorgeschlagene Treppenhaus ist im Patentanspruch 11 definiert.

    [0011] Ein Ausführungsbeispiel des vorgeschlagenen Bauelementes ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 einen Grundriss eines Treppenhauses,

    Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 1,

    Fig. 3 in grösserem Massstab das im Kreis 111 der

    Fig. 2 erscheinende Detail in einem schematischen Schnitt,

    Fig. 4 in grösserem Massstab einen Längsschnitt durch ein schwingungsdämmendes Element,

    Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4,

    Fig. 6 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 4 eine Ausführungsvariante, und

    Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII der Fig. 6.



    [0012] In Fig. 1 und 2 ist ein Treppenhaus 10 dargestellt, von dem zwei Podeste 11, 12 sichtbar sind, wobei ein Treppenlauf 13 zum Podest 11 führt und ein Treppenlauf 14 von diesem weg zum Podest 12. Das Treppenhaus 10 ist von einem Mauerwerk 15 umschlossen, wobei zwischen dem Mauerwerk 15 und den Podesten 11, 12 und den Treppenläufen 13, 14 rundum ein Luftspalt 16 von grössenordnungsmässig 10 - 25 mm Breite vorhanden ist. Um das Mauerwerk 15 herum schliessen an dieses Böden der Räume des Gebäudes an, in welchem das Treppenhaus 10 eingebaut ist. Ein solcher Boden ist in Fig. 2 mit B angedeutet.

    [0013] Wie bei vorbekannten Treppenhäusern geht es darum, namentlich die an das Treppenhaus angrenzenden Räume gegen den bei der Begehung des Treppenhauses entstehenden Trittschall zu schützen.

    [0014] Zu diesem Zweck ist sowohl das Podest 11 als auch das Podest 12 ein vorfabriziertes Bauelement, das gemäss der Erfindung ausgebildet ist. Ebenso sind die Treppenläufe 13, 14 vorfabriziert.

    [0015] Die Podeste 11, 12 sind je aus einem rechteckigen, plattenförmigen Teil 17, 18 aufgebaut, das auf drei Seiten in einem der Breite des Luftspaltes 16 entsprechenden Abstand von einem in diesem Fall C-förmigen rahmenartigen Teil 19, 20 umgeben ist. Die einzige tragende Verbindung zwischen dem rahmenartigen Teil 19, 20 und dem plattenförmigen Teil 17,18 ist durch schwingungsdämmende Elemente 21 gebildet, die nachstehend noch im einzelnen zu beschreiben sind und die beiderends sowohl im rahmenartigen Teil 19, 20 als auch im plattenförmigen Teil 17, 18 versenkt angeordnet, beispielsweise eingegossen, sind.

    [0016] Wie aus der Fig. 3 hervorgeht, bildet das plattenförmige Teil 17, 18 die Begehungsfläche, während das rahmenartige Teil 19, 20 in eingebautem Zustand ein Bestandteil des Mauerwerkes 15 ist. In Fig. 3 ist auch dargestellt, dass das plattenförmige Teil 17, 18 die gleiche Dicke wie das rahmenartige Teil 19, 20 aufweist, und dass der Luftspalt 16 durch eine dauerelastische Dichtung 22, beispielsweise einen vorgespannten Gummischlauch, nach aussen hin vollständig abgedichtet ist. Damit ist das Eindringen und Festklemmen von Festkörpern in den Luftspalt 16 und damit die Bildung von Körperschallbrücken zum rahmenartigen Teil 19, 20 und somit zum Mauerwerk 15 wirksam verhindert. Das mit dem plattenförmigen Teil 17, 18 schon nach der Vorfabrikation eine Einheit bildende rahmenartige Teil 19, 20 kann nun unter Zwischenlage einer Mörtelschicht 23' auf das Mauerwerk so aufgelegt werden, dass das plattenförmige Teil 17, 18 in einer Horizontalebene liegt, wobei es einerlei ist, ob bei der Vorfabrikation die Elemente 21 alle auf ein und derselben Höhe eingebaut wurden.

    [0017] Aus den Fig. 4 bis 7 sind Einzelheiten der schwingungsdämmenden Elemente 21 ersichtlich. Man erkennt in Fig. 4 nur angedeutet das plattenförmige Teil 17, 18 und das dieses unter Freilassung des Luftspaltes 16 umgebende rahmenartige Teil 19, 20. Diese beiden Teile sind vorzugsweise aus armiertem Beton. Das plattenförmige Teil 17, 18 ist über mehrere Elemente 21 (vgl. Fig.1 ) mit dem rahmenartigen Teil 19, 20 verbunden. Jedes Element 21 weist einen Bolzen 23, beispielsweise aus rostfestem Stahl, auf, der an seinem Umfang mit in axialer Richtung wirksamen Formschlusselementen 24, hier in Form eines Flachgewindes, versehen ist. An seinem in Fig. 4 rechts erscheinenden Ende ist der Bolzen 23 fest im rahmenartigen Teil 19, 20 eingegossen. Mit seinem linken Ende ist der Bolzen 23 in eine mit einem Innengewinde 25 versehene Innenhülse 26 eingeschraubt, die einerends durch einen beispielsweise angeschweissten Deckel 27 verschlossen ist. Die Innenhülse 26 ist vollständig von einem im wesentlichen rohr- oder becherförmigen Federelement 28 aus einem Elastomer, vorzugsweise aus einem hochwertigen Naturgummi, umschlossen. Damit das Elastomer-Federelement 28 auch wirksam einfedern kann, ist in seiner vergleichsweise dicken Wand eine Anzahl, hier deren sechs, achsial verlaufende Bohrungen 29 vorgesehen. Das Federelement 28 ist mit seiner Aussenseite fest mit der Innenseite einer Aussenhülse 30 verbunden, beispielsweise an diese anvulkanisiert, welche Aussenhülse 30 mit einem der Verankerung im plattenförmigen Teil 17, 18 dienenden, angeschweissten Endflansch 31 versehen ist.

    [0018] Der Zusammenbau und Einbau des Elementes 21 kann beispielsweise wie nachstehend beschrieben erfolgen. Zunächst wird die Aussenhülse 30 und die darin zentrierte Innenhülse 26 nach entsprechender Vorbehandlung in eine mit Kernen für die Bohrungen 29 versehene Vulkanisierform gebracht, worauf in dieser Form das Federelement 28 geformt und anvulkanisiert wird. Sodann wird der Bolzen 23 in die Innenhülse 26 bis zum Anschlag an den Deckel 27 eingeschraubt. Da so vormontierte Element wird mittels Lehren in der zum Giessen des plattenförmigen Teils 17, 18 und gegebenenfalls zugleich des rahmenartigen Teils 19, 20 dienenden Schalung positioniert, in der auch die zur Bewehrung dienenden Stäbe oder Gitter (beides nicht dargestellt) gelegt sind. Sodann kann der Beton in die Schalung eingeberacht und verdichtet werden. Nach dem Abbinden des Betons wird das Bauteil ausgeschalt und wird der Luftspalt 16 mit der dauerelastischen Dichtung 22 nach aussen hin abgedichtet.

    [0019] Die Ausführungsform der Fig. 6 und 7 unterscheidet sich von jener der Fig. 4 und 5 dadurch, dass das Federelement 28 direkt auf die Aussenseite des Bolzens 23 aufvulkanisiert ist, welcher dadurch einen grösseren Durchmesser aufweisen kann.

    [0020] Trittschall-Uebertragungsmessungen in einem Treppenhaus, dessen Podeste aus den beschriebenen Bauteilen besteht, haben Messwerte ergeben, die die ISO-Norm 717 (1982), bzw. DIN 52210, Teil 4 (1984) bei weitem unterschreiten.

    [0021] Im Zusammenhang mit Fig. 1 und 2 wurde bereits erwähnt, dass die Treppenläufe 13, 14 ebenfalls vorfabriziert sind. In diesem Fall genügt es, die Treppenläufe 13, 14 gegebenenfalls unter Zwischenlage herkömmlicher Distanzelemente 32 auf die abgesetzt ausgebildeten, freien Ränder der Podeste 11, 12 aufzulegen, denn die Uebertragung des Trittschalles auf das Mauerwerk 15 ist durch die Podeste 11, 12 selbst wirksam gedämpft. Während das vorgeschlagene Bauelement anhand eines Treppenhauses beschrieben wurde, kann es auch für andere Böden verwendet werden, die der Wirkung von Vibrationen, beispielsweise durch darauf montierte Maschinen, ausgesetzt sind, wenn es darum geht, diese Vibrationen vom Mauerwerk und von den angrenzenden Räumen fernzuhalten.


    Ansprüche

    1. Vorfabriziertes Bauelement mit einem plattenförmigen Teil (17,18), das über schwingungsdämmende, insbesondere schalldämmende Elemente (21) unter Freilassung eines umfangsseitigen Luftspaltes (16) mit ortsfestem Mauerwerk (15) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Teil (17, 18) über mindestens einen Teil seines Umfanges und in einem der Breite des Luftspaltes (16) entsprechenden Abstand von einem rahmenartigen Teil (19, 20) umgeben ist, das dazu bestimmt ist, fest im oder am Mauerwerk (15) verankert zu werden, wobei die schwingungsdämmenden Elemente (21) einerends im rahmenartigen (19, 20) und andernends im plattenförmigen (17, 18) Teil versenkt angeordnet sind, und wobei der Luftspalt (16) durch eine dauerelastische Fugendichtung (22) gegen aussen abgedichtet ist.
     
    2. Bauelement nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige (17, 18) und das rahmenartige Teil (19, 20) gleich dick sind.
     
    3. Bauelement nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (21) je einen Bolzen (23) aufweisen, der einerends fest in einem der Teile (19, 20) verankert ist und der andernends sich in eine im anderen Teil (17, 18) eingelassene Hülse (30) hineinerstreckt, in welcher der Bolzen (23) allseitig von Federelementen (28) aus einem Elastomer umgeben ist.
     
    4. Bauelement nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (23) einerends fest im rahmenartigen Teil (19, 20) verankert ist.
     
    5. Bauelement nach Patentanspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente durch eine auf die Innenseite der Hülse (30) aufvulkanisierte Gummifeder (28), beispielsweise aus Naturgummi, gebildet sind.
     
    6. Bauelement nach Patentanspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite des Bolzens (23) mit in achsialer Richtung wirksamen Formschlusselementen (24), beispielsweise einem Flachgewinde, versehen ist.
     
    7. Bauelement nach Patentanspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummifeder ebenfalls auf der Aussenseite des Bolzens (23) aufvulkanisiert ist.
     
    8. Bauelement nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite der Gummifeder (28) auf die Aussenseite einer Innenhülse (26) aufvulkanisiert ist, in welcher der Bolzen (23) in Axialrichtung formschlüssig gehalten ist.
     
    9. Bauelement nach einem der Patentansprüche 5, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummifeder (28) die Form eines einerends geschlossenen Rohrabschnittes aufweist, in dessen Wandung achsparallele Bohrungen (29) vorhanden sind.
     
    10. Bauelement nach einem der Patentansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (23) aus einem rostfesten Stahl ist.
     
    11. Treppenhaus mit mindestens einem Podest (11, 12), dadurch gekennzeichnet, dass das Podest (11, 12) durch ein Bauelement gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 10 gebildet ist.
     
    12. Treppenhaus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die vom und zum Treppenpodest (11, 12) führenden Treppenläufe (13, 14) an mindestens ihrem einen Ende gegebenenfalls unter Zwischenlage von Distanzelementen (32) ausschliesslich auf dem Treppenpodest (11, 12) abgestützt sind.
     


    Revendications

    1. Elément de construction préfabriqué comportant une partie (17, 18) en forme de plateau, qui peut être reliée avec une maçonnerie fixe (15) par l'intermédiaire d'éléments (21) d'amortissement d'oscillations, notamment d'amortissement de sons, en laissant subsister un intervalle d'air périphérique (16), caractérisé en ce que la partie (17, 18) en forme de plateau est entourée, sur au moins une partie de son pourtour et avec un espacement correspondant à la largeur de l'intervalle d'air (16), par une partie (19, 20) en forme de cadre qui est conçue pour être ancrée solidement dans ou sur la maçonnerie (15), les éléments (21) d'amortissement d'oscillations étant encastrés à une extrémité dans la partie en forme de cadre (19, 20) et à l'autre extrémité dans la partie en forme de plateau (17, 18), et l'étanchéité de l'intervalle d'air (16) par rapport à l'extérieur étant assurée par un joint (22) à élasticité permanente.
     
    2. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie en forme de plateau (17, 18) et la partie en forme de cadre (19, 20) ont la même épaisseur.
     
    3. Elément de construction selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments (21) comportent chacun une broche (23), dont une extrémité est ancrée solidement dans une des parties (19, 20) et dont l'autre extrémité est engagée dans un fourreau (30) encastré dans l'autre partie (17, 18) et dans lequel la broche (23) est entourée de tous côtés par des éléments élastiques (28) formés d'un matériau élastomère.
     
    4. Élément de construction selon la revendication 3, caractérisé en ce que la broche (23) est ancrée solidement par une extrémité dans la partie en forme de cadre (19, 20).
     
    5. Elément de construction selon une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que les éléments élastiques sont constitués par un ressort en caoutchouc (28), par exemple en caoutchouc naturel, fixé par vulcanisation sur la surface intérieure du fourreau (30).
     
    6. Elément de construction selon une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que la surface extérieure de la broche (23) est pourvue d'éléments (24) de liaison par complémentarité de formes agissant dans une direction axiale, par exemple un filetage à filets carrés.
     
    7. Elément de construction selon une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le ressort en caoutchouc est également fixé par vulcanisation sur la surface extérieure de la broche (23).
     
    8. Elément de construction selon la revendication 5, caractérisé en ce que la surface intérieure du ressort en caoutchouc (28) est fixée par vulcanisation sur la surface extérieure d'un fourreau intérieur (26), dans lequel la broche (23) est maintenue par complémentarité de formes dans une direction axiale.
     
    9. Elément de construction selon une des revendications 5, 7 ou 8, caractérisé en ce que le ressort en caoutchouc (28) a la forme d'un tronçon de tube fermé à une extrémité et dans la paroi duquel sont prévus des trous (29) parallèles à l'axe.
     
    10. Elément de construction selon une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que la broche (23) est réalisée en acier inoxydable.
     
    11. Cage d'escalier comportant au moins un palier (11, 12), caractérisée en ce que le palier (11, 12) est constitué par un élément de construction selon une des revendications 1 à 10.
     
    12. Cage d'escalier selon la revendication 11, caractérisée en ce que les volées d'escalier (13, 14) partant de et aboutissant au palier d'escalier (11, 12) sont soutenues, au moins à une de leurs extrémités et le cas échéant avec interposition d'éléments des- pacement (32), exclusivement par le palier d'escalier (11, 12).
     


    Claims

    1. A prefabricated building element with a flat portion (17, 18) which is connectable to fixed brickwork (15) by means of vibration-damping, especially soundinsulating, elements (21) leaving a peripheral air gap (16), characterised in that the flat portion (17, 18) is surrounded about at least part of its periphery at a distance corresponding to the width of the air gap (16) by a frame portion (19, 20) which is intended to be firmly anchored in or onto the brickwork (15), wherein the vibration-damping elements (21) are embedded at one end in the frame portion (19, 20) and at the other end in the flat portion (17, 18), and wherein the air gap (16) is sealed from the outside by means of a permanently flexible joint packing (22).
     
    2. A building element according to claim 1, characterised in that the flat portion (17, 18) and the frame portion (19, 20) are of the same thickness.
     
    3. A building element according to claim 1 or 2, characterised in that the elements (21) each have a bolt (23) which is firmly anchored at one end in one of the portions (19, 20), and which at the other end extends into a sleeve (30) inserted in the other portion (17, 18), wherein the bolt (23) is surrounded on all sides by resilient members (28) of an elastomer.
     
    4. A building element according to claim 3, characterised in that the bolt (23) is firmly anchored at one end in the frame portion (19, 20).
     
    5. A building element according to claim 3 or 4, characterised in that the resilient elements are formed by a rubber spring (28), for example of natural rubber, vulcanised onto the inside of the sleeve (30).
     
    6. A building element according to claim 4 or 5, characterised in that the outside of the bolt (23) is provided in the axial direction with operative closing elements (24), for example a flat thread.
     
    7. A building element according to claim 5 or 6, characterised in that the rubber spring is also vulcanised onto the outside of the bolt (23).
     
    8. A building element according to claim 5, characterised in that the inside of the rubber spring (28) is vulcanised onto the outside of an inner sleeve (26), in which the bolt (23) is positively held in the axial direction.
     
    9. A building element according to one of claims 5, 7 or 8, characterised in that the rubber spring (28) has the shape of a tube section closed at one end, having bores (29) parallel to its axis in its side wall.
     
    10. A building element according to one of claims 6 to 9, characterised in that the bolt (23) is made of a rustproof steel.
     
    11. A staircase with at least one landing (11, 12), characterised in that the landing (11, 12) is formed from a building element according to one of claims 1 to 10.
     
    12. A staircase according to claim 11, characterised in that the flights of stairs (13, 14) leading to and from the landing (11, 12) are supported exclusively on the landing (11, 12) at at least one end, if necessary with the intermediate positioning of spacer elements (32).
     




    Zeichnung