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EP 0 253 797 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.12.1991 Patentblatt 1991/52 |
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Anmeldetag: 06.07.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F41A 19/33 |
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Auslösevorrichtung zum Abfeuern von Maschinenkanonen
Trigger mechanism for firing an automatic gun
Mécanisme de détente pour la mise à feu d'un canon automatique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB GR IT LI SE |
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Priorität: |
17.07.1986 AT 1947/86
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.1988 Patentblatt 1988/03 |
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Patentinhaber: STEYR-DAIMLER-PUCH Aktiengesellschaft |
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A-1011 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Brichta, Karl
A-2435 Ebergassing (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 189 647 DE-C- 706 863
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DE-C- 308 449 GB-A- 572 440
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslösevorrichtung zum Abfeuern von Maschinenkanonen,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Maschinenkanonen sind für Dauerfeuer eingerichtete Waffen, die automatisch schießen,
solange der Auslöser gedrückt wird. Zur Betätigung des Auslösers gibt es eigene Auslösevorrichtungen,
die auf der Wiege des Geschützes angeordnet sind und den eigentlichen Auslöser der,
um den Rücklauf auffangen zu können, längsbeweglich auf der Wiege aufgesetzten Waffe
über ein Stellglied anheben und dadurch die Schußfolge auslösen. Das Stellglied steht
mit einem Stelltrieb, beispielsweise ein Hydraulikzylinder, ein Elektromagnet, ein
Spindeltrieb od. dgl., in Antriebsverbindung und wird zum Auslösen der Waffen über
diesen Stelltrieb aus einer Ruhestellung in eine den Auslöser betätigende Feuerstellung
hochgedrückt. Ein Aus- oder Umschalten des Stelltriebes bringt das Stellglied aufgrund
einer in geeigneter Weise durch eine Feder- oder Gewichtsbelastung hervorgerufenen
Rückstellkraft in die Ruhestellung zurück und der nicht mehr beaufschlagte Auslöser
beendet die Schußfolge. Bedingt durch die hohen Kadenzen dieser Maschinenkanonen einerseits
und die Trägheit des Antriebssystems samt der unzureichenden Reaktionsschnelligkeit
der Schützen anderseits, läßt sich mit den meisten bekannten Maschinenkanonen Einzelfeuer,
also die bewußte Einzelschußgabe, nicht schießen.
[0003] Aus der DE-C 308 449 ist eine Abzugsvorrichtung bekannt, bei der der Abzug über eine
Kupplung mit einem Abzugsschieber verbunden ist. Die Kupplung wird gelöst, wenn ein
in den Abzugsschieber eingreifender Sperrhebel einen wahlweise einsetzbaren Anschlag
erreicht, wobei dieser Anschlag eine über dem Abzugsschieber quer angeordnete Welle
mit einer Einfräsung ist. Diese Druckschrift bildet den Ausgangspunkt für den Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0004] Gemäß der DE-A- 30 01 490 wird allerdings schon eine Mechanik zum Abfeuern von Maschinenwaffen
vorgeschlagen, bei der durch das Zusammenspiel zweier zweiarmiger Hebel und eines
verstellbaren Anschlages die Möglichkeit zum Schießen von Dauer- und Einzelfeuer gegeben
ist. Für Dauerfeuer begrenzt der Anschlag die Drehbewegung des einen mit einer Betätigungswiege
verbundenen Hebels so, daß dieser den anderen Hebel in die Auslösestellung schwenken
und dort halten kann, während für Einzelfeuer der Anschlag außer Reichweite des ersten
Hebels gelangt und dieser beim Ziehen der Betätigungsstange den zweiten Hebel in die
Auslösestellung anhebt und wegen des anschlaglosen Durchziehens sofort wieder freigibt.
Es kommt zu einem unerwünschten Unterschied der Betätigungsstange zwischen Einzel-
und Dauerfeuer, die Funktionssicherheit hängt von einer sehr feinen Justierung der
Hebel und des Anschlages ab und die ganze Auslösemechanik erfordert nicht nur verhältnismäßig
viel Platz, sondern sie muß auch in einem zusätzlichen Gehäuse an der Waffe angeordnet
werden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine
Auslösevorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die mit vergleichsweise
geringem Konstruktionsaufwand und Platzbedarf ein zuverlässiges Schießen von Einzel-
und Dauerfeuer unter gleichbleibenden Abschußbedingungen erlaubt.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale. Ohne
Einsatz des Endanschlages bleibt die Kupplung geschlossen und es kommt unabhängig
von der Stellbewegung des Stelltriebes stets zu einer aufrechten Antriebsverbindung
zwischen Stelltrieb und Stellglied, so daß sich die Auslösevorrichtung in üblicher
Wirkungsweise zum Schießen von Dauerfeuer und von mehr oder weniger langen Feuerstößen
eignet. Wird hingegen der Endanschlag zum Einsatz gebracht, öffnet dieser Endanschlag
die Kupplung in dem Augenblick, in dem das Stellglied die Feuerstellung erreicht und
den Auslöser betätigt hat, wodurch ein Schuß bricht und gleichzeitig durch die Unterbrechung
der Antriebsverbindung zwischen Stelltrieb und Stellglied das Stellglied durch die
Rückstellkraft in die Ruhestellung zurückgeworfen und das Schießen wieder beendet
wird. Der Auslöser kann daher über das Stellglied nur solange betätigt werden, bis
genau ein einziger Schuß abgefeuert ist, und unabhängig davon, ob der Schütze schnell
oder langsam reagiert bzw. der Stelltrieb aus- oder umgeschaltet wird, ist ein automatisches
Weiterschießen nach der ersten Schußabgabe unmöglich. Durch den wahlweisen Einsatz
des Endanschlages läßt sich daher die Auslösevorrichtung einfach und zuverlässig von
Dauerfeuer auf Einzelfeuer und umgegekehrt umschalten, ohne dazu die ganze Waffe umkonstruieren
zu müssen.
[0007] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Auslösevorrichtung
mit einem heb- und senkbar geführten Stellglied und einem eine Anlauframpe zur Betätigung
des Stellgliedes bildenden Schieber sein. Bei diesen Auslösevorrichtungen wird der
Schieber über den Stelltrieb so weit verschoben, daß die Anlauframpe das beispielsweise
über Parallelogrammlenker geführte Stellglied anhebt und gegen den Auslöser drückt.
Wird der Stelltrieb ausgeschaltet, wird der Schieber durch das Gewicht des Stellgliedes
und die Kraft der auf den Auslöser einwirkenden Rückstellfeder in die Ausgangsstellung
zurückgeschoben, so daß durch die Hin- und Herbewegung des Schiebers die gewünschte
Hubbewegung des Stellgliedes entsteht. Ist die Klinke geschlossen, bringt der innerhalb
des Langloches mit dem Schieber verriegelte Kupplungsbolzen eine feste Verbindung
zwischen Schieber und Verbindungslasche bzw. Stelltrieb mit sich und die Auslösevorrichtung
ist ohne den Einsatz des Endanschlages für Dauerfeuer vorbereitet. Wird der Endanschlag
hingegen eingesetzt, d.h. wird er in die Bahn des Betätigungshebels der Klinke gebracht,
dann öffnet dieser Endanschlag bei seinem Zusammentreffen mit dem Betätigungshebel
die Klinke und gibt den Kupplungsbolzen im Langloch frei. Da der Endanschlag genau
dann zur Wirkung kommt, wenn das Stellglied aufgrund des zurückgelegten Stellweges
den Auslöser betätigt und der erste Schuß bricht, verhindern die in diesem Augenblick
geöffnete Klinke und die dadurch gelöste Antriebsverbindung zwischen Stellglied und
Stelltrieb eine weitere Schußfolge. Wegen der durch die geöffnete Klinke gegebenen
Verschiebbarkeit des Schiebers gegenüber dem Stelltrieb kann die Rückstellkraft das
Stellglied zusammen mit dem Schieber unmittelbar nach der ersten Schußabgabe wieder
in die Ruhestellung zurückdrücken, wobei durch den entriegelten Kupplungsbolzen und
dessen Bewegungsspiel innerhalb des Langloches diese Beweglichkeit unabhängig von
der jeweiligen Lage und Beaufschlagung des Stelltriebes entsteht. Ein neuerliches
Abschießen der Waffe bedarf dann wieder eines Verriegelns des Kupplungsbolzens durch
entsprechende Beaufschlagung des Stelltriebes und Zusammenfahren von Kupplungsbolzen
und im Schließsinn federbelasteter Klinke, so daß nach diesem selbständigen Kuppeln
die Antriebsverbindung erneut geschlossen ist und je nach Wahl und Einsatz des Endanschlages
der nächste Einzelschuß oder Dauerfeuer geschossen werden kann.
[0008] Um auf einfache Weise von Einzel- auf Dauerfeuer und von Dauer- auf Einzelfeuer umstellen
zu können, sitzt der Endanschlag auf einem vorzugsweise mit einer Griffstange verbundenen
Schwenkarm od.dgl., wodurch mit einer kleinen Schwenkbewegung der Endanschlag in die
oder aus der Bahn des Betätigungshebels gebracht werden kann und damit in oder außer
Funktion ist.
[0009] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel rein schematisch
dargestellt, und zwar zeigen
- Fig. l
- eine erfindungsgemäße Auslösevorrichtung im Längsschnitt und
- Fig. 2
- diese Auslösevorrichtung in gleicher Schnittdarstellung bei Einzelschußabgabe.
[0010] Auf einer Wiege l ist eine nur angedeutete Kanone 2 längsbeweglich aufgesetzt, die
durch einen Auslöser 3 abgefeuert wird, wobei die Dauer der Auslöserbetätigung auch
automatisch die Länge der Schußfolge bestimmt. Zur Betätigung des Auslösers 3 ist
auf der Wiege l eine Auslösevorrichtung 4 vorgesehen, die ein am Auslöser 3 angreifendes,
über einen Stelltrieb 5 bewegbares Stellglied 6 aufweist, Das Stellglied 6 ist an
einem wiegenfesten Halter 7 mittels Parallelogrammlenkern 8 heb- und senkbar geführt,
wobei ein mit dem Stelltrieb 5 antriebsverbundener, im Halter 7 längsgeführter Schieber
9 eine mit den Parallelogrammlenkern 8 zusammenwirkende Anlauframpe l0 zum Heben und
Senken des Stellgliedes 6 bildet. Zur Antriebsverbindung zwischen Schieber 9 und Stelltrieb
5 dient eine am Stelltrieb 5 angelenkte, gabelförmige Verbindungslasche ll, die mit
einem Kupplungsbolzen l2 in ein Langloch l3 des Schiebers 9 eingreift. Eine am stelltriebseitigen
Ende des Schiebers 9 um eine Querachse verschwenkbar gelagerte Klinke l4 wirkt als
Kupplung für den Kupplungsbolzen l2 und verriegelt diesen in Schließstellung (Fig.
1). Die Klinke l4 besitzt einen Betätigungshebel l5, der über einen Endanschlag l6
gegen die Kraft einer Schließfeder l7 am Ende der zum Auslösen eines Schusses erforderlichen
Stellbewegung die Klinke l4 aufschwenkt und den Kupplungsbolzen l2 entriegelt. Der
Endanschlag l6 ist auf einem Schwenkarm l8 über eine Griffstange l9 drehbar angeordnet
und läßt sich in und aus dem Bereich des Betätigungshebels l5 schwenken.
[0011] Soll Dauerfeuer geschossen werden, wird der Endanschlag l6 ausgeschwenkt und ist
außer Funktion. Der entsprechend beaufschlagte Stelltrieb 5 zieht über die Lasche
ll und den im Langloch l3 durch die Klinke l4 verriegelten Kupplungsbolzen l2 den
Schieber 9 mit seiner Anlauframpe l0 gegen die Parallelogrammlenker 8, wodurch die
auflaufenden Parallelogrammlenker 8 das Stellglied 6 aus seiner Ruhestellung in die
Feuerstellung anheben, das dabei den Auslöser 3 betätigt. Bei ausgeschwenktem Endanschlag
l6 bleibt die Klinke l4 auch während der Feuerstellung des Stellgliedes 6 geschlossen
und die Kanone schießt solange, bis das Stellglied 6 aus der Feuerstellung wieder
in die Ruhestellung abgesenkt ist, wozu der Stelltrieb 5 entlastet wird, so daß der
federbelastete Auslöser 3 das Stellglied 6 selbsttätig abwärtsdrückt und dabei der
Schieber 9 durch die Anlauframpe l0 in die Ausgangslage zurückkommt.
[0012] Zum Schießen von Einzelfeuer braucht nun lediglich der Endanschlag l6 über die Griffstange
l9 in die Bahn des Betätigungshebels l5 eingeschwenkt zu werden und das Schießen von
Dauerfeuer ist nicht mehr möglich. Durch den Endanschlag l6 wird nämlich die Klinke
l4 beim Zurückziehen des Schiebers 9 zum Abfeuern eines Schusses geöffnet, sobald
das Stellglied 6 die Feuerstellung erreicht hat, da ja der Endanschlag l6 in seiner
Lage an diesen Stellweg angepaßt ist, und im Augenblick der ersten Schußabgabe entriegelt
die Klinke l4 den Kupplungsbolzen l2 (Fig. 2). Durch den freigegebenen Kupplungsbolzen
l2 ist die Antriebsverbindung zwischen Stelltrieb 5 und Schieber 9 unterbrochen und
sofort nach Abfeuern des ersten Schusses kann der federbelastete Auslöser 3 das Stellglied
6 wieder in die Ruhestellung zurückdrücken, da der entriegelte Kupplungsbolzen l2
eine Relativbewegung zwischen Schieber 9 und Verbindungslasche ll im Ausmaß des Langloches
l3 ermoglicht und der Schieber 9 beim Abwärtsbewegen des Stellgliedes 6 aufgrund der
Wirkung der Anlauframpe l0 ebenfalls in die Ausgangslage zurückschiebbar ist, ohne
daran vom Stelltrieb 5 oder der Verbindungslasche ll gehindert zu werden (strichpunktierte
Darstellung in Fig. 2). Ein einziger Schuß ist gebrochen und bevor ein zweiter Schuß
abgefeuert werden kann, muß der Kupplungsbolzen l2 wieder mit der Klinke l4 verriegelt
sein, was durch ein Nachfahren des Kupplungsbolzens l2 über den Stelltrieb 5 und die
Verbindungslasche ll selbsttätig erfolgt. Erst nach diesem Verriegeln des Kupplungsbolzens
l2 (Fig. l) kann durch Beaufschlagung des Stelltriebes 5 ein weiterer Schuß abgefeuert
werden, wobei es je nach ein- oder ausgeschwenktem Endanschlag l6 wieder zu einem
Einzelschuß oder zu Dauerfeuer kommt.
1. Auslösevorrichtung zum Abfeuern von Maschinenkanonen, mit einem am Auslöser (3) einer
Kanone (2) angreifenden, über einen Stelltrieb (5) antreibbaren und aus einer Ruhestellung
gegen die Wirkung einer Rückstellkraft in eine den Auslöser betätigende Feuerstellung
bewegbaren Stellglied (6), wobei die Antriebsverbindung zwischen Stelltrieb (5) und
Stellglied (6) einen Schieber (9) und eine Kupplung (14) umfaßt, die durch einen wahlweise
einsetzbaren Endanschlag (16) bei Erreichen eines der Bewegung des Stellgliedes (6)
von der Ruhe- in die Feuerstellung entsprechenden Stellweges ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Stelltrieb (5) verbundene Verbindungslasche (11) od.dgl. mittels
eines Kupplungsbolzens (12) in ein dem Verlauf und der Länge nach an den Stellweg
angepaßtes Langloch (13) des Schiebers (9) eingreift und am Schieber (9) eine dem
Kupplungsbolzen (12) als Kupplung zugeordnete Klinke (14) um eine zur Stellrichtung
querverlaufende Achse schwenkbar lagert, wobei die in Schließstellung den Kupplungsbolzen
(12) verriegelnde Klinke (14) zum Entriegeln des Kupplungsbolzens (12) gegen die Kraft
einer Schließfeder (17) über einen in den Bereich des eingesetzten Endanschlages (16)
vorragenden Betätigungshebel (15) aufschwenkbar ist.
2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endanschlag (16) auf einem vorzugsweise mit einer Griffstange (19) verbundenen
Schwenkarm (18) od.dgl. sitzt.
3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (6) heb- und senkbar geführt ist und daß der Schieber (9) eine
Anlauframpe (10) zur Betätigung des Stellgliedes (6) bildet.
1. A trigger mechanism for firing automatic cannons comprising a final control element
(6), which engages the trigger (3) of a cannon (2) and is operable by an actuator
(5) and movable against the action of a restoring force from an inoperative position
to a firing position for operating the trigger, wherein the operative connection between
the actuator (5) and the final control element (6) comprises a slider (9) and a coupling
(14), which by a selectively usable end stop (16) is disengageable when an actuating
movement has been performed which corresponds to the movement of the final control
element (6) from its inoperative position to its operative position, characterized in that a connecting strap (11) or the like, which is connected to the actuator (5), extends
with a coupling pin (12) into a slot (13), which is formed in the slider (9) and in
its course and length is adapted to the actuating movement, a pawl (14) associated
with the coupling pin (12) to constitute a clutch is pivoted to the slider (9) on
an axis which is transverse to the direction of the actuating movement, and the pawl
(14) in its closed position locks the coupling pin (12) and for unlocking the coupling
pin (12) is adapted to be turned out against the force of a closing spring (17) by
means of an actuating lever (15), which protrudes into the range of the end stop (16)
when it is used.
2. A trigger mechanism according to claim 1, characterized in that the end stop (16) is mounted an a swivel arm (18) or the like, which is preferably
connected to a handle rod (19).
3. A trigger mechanism according to claim 1, characterized in that the final control element (6) is guided to be movable up and down and the slider
(9) constitutes a run-up ramp (10) for actuating the final control element (6).
1. Dispositif de déclenchement pour la mise à feu de canons automatiques avec un élément
de commande (6) agissant sur le déclencheur (3) d'un canon (2), pouvant être entraîné
par un organe d'entraînement (5) et pouvant être déplacé contre l'action d'une force
de rappel d'une position de repos à une position de tir actionnant le déclencheur,
dans lequel la liaison fonctionnement d'entraînement entre l'organe d'entraînement
(5) et l'élément de commande (6) comprend un coulisseau (9) et un accouplement (14)
qui, au moyen d'une butée de fin de course (16) pouvant être mise à volonté en position
d'activité, peut être ouvert lorsqu'est atteinte une longueur du déplacement de commande
correspondante au mouvement de l'élément de commande (6) de la position de repos à
la position de tir, caractérisé en ce qu'une éclisse de raccordement (11) ou un élément
équivalent, relié à l'organe d'entraînement (5) s'engage au moyen d'un boulon d'accouplement
(12) dans un trou allongé (13) du coulisseau (9) adapté en forme et en longueur au
déplacement de commande et en ce qu'un cliquet (14) associé comme élément d'accouplement
au boulon d'accouplement (12) est monté sur le coulisseau (9) pour pouvoir pivoter
autour d'un axe transversal à la direction de commande, le cliquet (14) qui, en position
de fermeture verrouille le boulon d'accouplement (12), pouvant, pour la libération
de ce boulon d'accouplement, (12) pivoter contre la force d'un ressort de fermeture
(17) par l'effet d'un levier d'actionnement (15) en saillie dans la zone de butée
de fin de course (16) mise en position d'activité.
2. Dispositif de déclenchement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée
de fin de course (16) est disposée sur un bras pivotant (18) ou un élément équivalent
relié avantageusement à une tige de manoeuvre (19).
3. Dispositif de déclenchement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de commande (6) est guidé pour être soulevé et abaissé et le coulisseau (9) forme
une rampe ascendante (10) pour l'actionnement de cet élément de commande (6).

