[0001] Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine Zerkleinerungsmaschine vorstehender Art, die jedoch nur für Metallschrott vorgesehen
ist, wird in der DE-A-22 25 916 beschrieben. Bei dieser bekannten Zerkleinerungsmaschine
übt die Gestaltung im Bereich des Rostes bzw. der im Auslaßereich angeordnete Rost
auf das Zerkleinerungsergebnis einen mittelbaren oder unmittelbaren Einfluß aus. Allerdings
sind solche Maschinen für die Branchen Abfall-und Werstsoffaubereitung weniger gut
geeignet, denn die spezifischen Anforderungen, die an die Qualität des Endproduktes
beispielsweise hinsichtlich unterschiedlicher Stückgrößen bzw. Feinheitsgrade und/oder
Dichten gefordert werden, können nur durch wahlweisen Einsatz von verschiedenartigen
Auslaßrosten mit variierenden Rostöffnungen erfüllt werden, die in Anpassung an das
gewünschte Endzekleinerungsergebnis gegeneinander ausgetauscht werden müßten. Die
mit jedem Rostaustausch verbundene Stillstandzeit der Maschine und der daraus resultierende
Produktionsausfall wirken sich dabei natürlich unwirtschaftlich aus, weil die Stillstandzeiten
je nach Häufigkeit eines notwendigen Rostwechsels, der durch das gewünschte Zerkleinerungsergebnis
oder auch durch eine besondere Zerkleinerungsbehandlung vorgegeben ist, erhebliche
Ausmaße annehmen können. Als weitere negative Faktoren addieren sich außerden zu den
erwähnten Stillstandzeiten die lange Auslaufdauer des Rotors mit in aller Regel hoher
Masse hinzu, der vor dem jeweiligen Rostwechsel zum Stillstand kommen muß, sowie der
mit dem Rostwechsel bzw. Umbau der Maschine verbundene, relativ hohe Personalaufwand.
[0003] Der Erfindung ligt die Aufgabe zugrunde, bei einer Zerkleinerungsmaschine der eingangs
beschriebenen Art, für die das Aufgabegut jedoch nicht auf Metallschrott beschränkt
sein soll, die Umrüstung der Maschine zu mechanisieren, um die vorangehend geschilderten
Nachteile zu vermeiden.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe alternativ durch die kennzeichnenden Merkmale
nach den Patentansprüchen 1 und 2 gelöst.
[0005] Aus US-A-2 440 927 ist eine mit einem Auslaßrost versehene Hammermühle bekannt, bei
der durch gegenseitiges Verschieben zweier ständig miteinander in Berührung bleibender
Siebelemente Öffnungsweiten verändert werden, wobei auf alle Fälle eine geschlossene
Fläche vermieden werden soll, da dann das vorbekannte Gerät die von ihm geforderte
Aufgabe nicht erfüllen würde.
[0006] Ähnlich ist der Vorschlag gemäß US-A-1 523 614 zu beurteilen, der über den zuvor
zitierten Stand der Technik nicht hinausgeht, denn daraus ist ein Shredder bekannt,
bei dem ein Hilfsrost gegenüber dem Hauptrost zur Veränderung des Öffnungsquerschnitts
der Durchtrittslöcher verschiebbar ist, jedoch soll diese Vershiebung - keine Verlagerung
- gerade nicht bis zum Verschließen der Löcher durchgeführtwerden.
[0007] Die FR-A-2 527 477 offenbart schließlich eine Zerkleinerungsmaschine, die lediglich
einen einlagigen Rost besitzt.
[0008] Durch eine erfindungsgemäß gestaltete Zerdleinerungsmaschine kann bei Bedarf durch
Manipulationen im Rostbereich bzw. relative Verlagerung der die Wirkelemente bildenden
Schichten ein Zustand erzeugt werden, durch den während des Betriebes vollautomatisch
ohne Austausch der Wirkelemente bzw. des Rostes zerkleinertes Material sowohl mit
der jeweils geforderten Stückgröße als auch mit der erforderlichen Dichte erzielt
werden kann. Werden dabei die Wirkelemente in Weiterbildung der Erfindung als ineinandergreifende
perforierte Matrize und Patrize ausgebildet, so kann in besonders vorteilhafter Weise
je nach geforderter Stückgröße oder Dichte die Patrize derart relativ zu der Matrize
verlagert werden, daß dadurch eine offene, geschlossene oder durchragte bzw. durchgriffene
Matrize entsteht, die das gewünschte Endzerkleinerungs- bzw. Dichteergebnis liefert.
[0009] Besonders vielfältige Manipulationsmoglichkeiten bieten sich in vorteilhafter Weiterbildung
der Erfindung durch Ausgestaltungen nach den Unteransprüchen an. Durch die verschiedenartigen
Ausgangsgestaltungen der Matrize und/oder Patrize können unterschiedliche Ausführungsformen
derwirkelemente im Bereich des Rostes eingestellt werden. Durch diese Maßnahme bzw.
Möglichkeit, die Patrize oder auch Matrize in diesem Fall mit entsprechender Anpassung
der Patrize unterschiedlich geometrisch zu gestalten, kann auf das Aufgabematerial
die gewünschte Wirkung ausgeübt werden, die das geforderte Zerkleinerungsergebnis
liefert.
[0010] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung besteht außerdem die Möglichkeit, anstelle
der Patrize als Wirkelement ein die Matrize überdeckendes Abdeckblech vorzusehen,
wodurch die Manipulationsmöglichkeiten einer geöffneten und geschlossenen Matrize
bzw. eines solchen Rostes bestehen. Des weiteren können die Wirkelemente auch aus
verstellbaren Schichten mit unterschiedlich großen Löchern bestehen, wobei darüber
hinaus auch eine unterschiedliche Lochgeometrie möglich ist. Unter unterschiedlicher
Lochgeometrie werden im Rahmen der Erfindung insbesondere sowohl verschiedene geometrische
Gestaltungen der Löcher, wie beispielsweise runde oder eckige Löcher, als auch verschedene
Lochanordnungen verstanden. Durch diese Maßnahmen führt eine Verstellung bzw. relative
Verlagerung der Schichten zueinander zu Lochüberschneidunger, die durch entsprechende
Manipulation das gewünschte Zerkleinurungsergebnis liefert.
[0011] Die relative Einstellung der Wirkelemente zueinander wird vorzugsweise dadurch erreicht,
daß die die Wirkelemente bildenden Schichten entweder gegeneinander verschwenk- oder
verschiebbar gelagert sind. Durch diese Maßnahme ist eine besonders praktische Handhabung
und zeitsparende Steuerung der Verstellung der Wirkelemente zueinander ohne Maschinenstillstand
und Demontage gewährleistet, wobei es sich empfehlen kann, eine stufenweise, anschlagbewirkte
Verstellung vorzusehen.
[0012] Die Erfindung bzw. erfindungsgemäße Vorrichtung bietet die Möglichkeit, nach Sicht
des Bedienungspersonals das für die Aufbereitung des jeweils gefahrenen Materials
erforderliche Zerkleimerungselement während des Betriebes der Maschine einzublenden
oder zu entfernen. Bei der Aufbereitung von Holzabfällen in der Forstwirtschaft wird
beispielsweise teils leicht zerkleinerbare Rinde der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zugeführt, die keine besonderen Maßnahmen für die Zerkleinerung erfordert; zwischenzeitlich
können dann aber auch stärkere Äste und Wurzeln aufgegeben werden, die nicht ohne
weiteres zerkleinert werden können. In diesem Fall kann das Bedienungspersonal die
erfindungsgemäße Maschine während des Betriebes sofort auf den veränderten Betriebsfall
ein- bzw. umstellen, indem die Patrize eingeblendet wird, die dann durch die Matrizenöffnungen
hinduchragt, so daß die aufgegebenen Äste oder Wurzeln einen zusätzlichen Zerkleinerungseffekt
erfahren, wodurch die Verarbeitung wesentlich intensiviert wird.
[0013] Als weiteres Anwendungsgebiet kommt die schrottverarbeitende Industrie in Betracht.
Zum Beispiel ist die Aufbereitung von sogennatem Kühlschrott (hochdichter Schrott,
der gegen Ende des Schmelzprozesses zur Chargenberuhigung und/oder -abkühlung zugegeben
wird) dür Stahlwerke und Gießereien besonders interessant.
[0014] Entsprechend seiner Verwendung sind drei Sorten von Kühlschrott zu unterscheiden,
an die gleichzeitig auch bestimmte Forderungen hinsichtlich der Dichte und/oder Abmessungen
gestellt werden:
[0015] Kühlschrott für den Konverter in Blasstahlwerken. Dieser Schrott sollte eine Dichte
von mindestens 1,0 bis 1,3 t/m
3 haben.
[0016] Kühlschrott für die Pfanne, der während der metallurgischen Fertigbearbeitung des
Stahls zugeführt wird. Dieser Schrott muß bestimmte Legierungsbedingungen erfüllen
und bunkerfähig sein, weil erüber automatisch arbeitende Dosier- und Beschickungsanlagen
zugeführt wird.
[0017] Die Dichte sollte bei 1,6 bis 1,7 t/m
3 liegen.
[0018] Kühlschrott für die Gießpfanne. Dieser Schrott muß eine Dichte von ca. 7,0 t/m
3 haben, um bei ruhigem Bad durch die Schlackenschicht in das flüssige Metall eindringen
zu können. Die Abmessungen sollten bei ungefähr 15 bis 20 mm Durchmesser und 100 mm
Länge liegen.
[0019] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, durch die relative Verlagerung
bzw. Verstellung der Schichten der Wirkelemente gegeneinander unterschiedliche Lochabmessungen
oder Lochüberschneidungen zu erzeugen, die sowohl das erforderliche Dichteergebnis
als auch die gewünschten Abmessungen liefert.
[0020] Natürlich sind über die vorangehend erläuterten Beispiele hinaus weitere Einsatzgebiete
und Verarbeitungsfälle für die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne weiteres denkbar.
[0021] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nahfolgend anhand der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Zerkleinerungsmaschine mit im
Bereich des Rostes geschlossenem unteren Gehäuseteil bzw. mit durch die Patrize geschlossener
Matrize;
Fig. 2 die Zerkleinerungsmaschine gemäß Fig. 1 mit aus der Matrize ausgeschwenkter
Patrize;
Fig. 3 die Zerkleinerungsmaschine gemäß Fig. 2 mit offenem unteren Gehäuseteil bzw.
aus dem Arbeitsbereich ausgeschwenkter Matrize und Patrize;
Fig. 4 die Zerkleinerungsmaschine gemäß Fig. 1 mit verbundener und ausgeschwenkter
Matrize und Patrize;
Fig. 5 eine alternativ Ausführungsform der Zerkeinerungsmaschine in einer der Fig.
1 entsprechenden Darstellung mit im Bereich des Rostes geschlosseunteren Gehäuseteil
bzw. mit durch die Patrize geschlossener Matrize;
Fig. 6 die Zerkleinerungsmaschine gemäß Fig. 5 mit durch die Matrize durchgeblendeter
Patrize;
Fig. 7 einen vergroßerten Teilausschnitt einer alternativen Matrizenausführungsform
;
Fig. 8 einen der Zerkleinerungsmaschine gemäß Fig. 5 entsprechenden vergrößerten Teilausschnitt
der Matrize mit der alternativen Matrizengestaltung nach Fig. 7;
Fig. 9 die Matrize gemäß Fig. 8 mit durchgeblendeter Patrize;
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 8;
Fig. 11 eine perspektivische Teildarstellung der Matrize und Patrize mit nach oben
abgeklappter Matrize;
Fig. 12 eine Lagerstelle einer austauschbaren schwenkbeweglich gelagerten Matrize
und Patrize im Gehäuse; und
Fig. 13 verschiedene Ausführungsformen bzw. Gestaltungs- möglichkeiten einer durch
eine Patrize durchblendeten Matrize.
[0022] Die allgemein mit 1 bezeichnete Zerkleinerungsmaschine besitz ein Gehäuse 2, welches
auf einer Grundplatte 3 steht. Im Gehäuse 2 läuft ein Zerkleinerungsrotor 4 in Drehrichtung
R um, dessen Welle 5 beidseitig in nicht dargestellten, auf Lagerböcken befestigten
Lagern gelagert ist. Der Rotor 4 besteht aus mehreren auf der Welle 5 im Abstand aneinandergereihten
Rotorscheiben 6, zwischen denen im dargestellten Ausführungspeispiel gemäß Fig. 1
nur angedeutete Zerkleinerungswerkzeuge 7 auf Achsen 8 drehbeweglich gelagert gehalten
sind, die die Rotorscheiben 6 im radialen Abstand von der Welle 5, parallel zu letzterer,
durchsetzen. Die Welle 5 steht über eine nicht dargestellte Kupplungsscheibe mit einem
Antrieb in Verbindung. Im Gehäuse 2 sind ein Guteinlaß 9 und Gutaustritte 10a und
10b vorgesehen. DerGuteinlaß 9 ist an der abwärts drehenden Seite des Zerkleinerungsrotors
4 in Höhe der die Rotorachse x entheltenen Hrizontalebene H-H engeordnet. Die Unterkante
der Guteinlaßöffnung 9 ist Teil eines auswechselbaren Ambosses 11.
[0023] Unterhalb des Gutaustritts 10b, der sich in etwa auf der dem Guteilaß 9 gegenüberliegenden
Seite des Gehäuses 2 befindet, ist im dargestellten Ausführunsbeispiel der oberhalb
des Zerkleinerungsrotors 4 liegende Teil des Gehäuses 2 als oben und unten offener
Prallschacht 12 ausgebildet, dessen Höhe beispielsweise etwa dem Durchmesser des Zerkleinerungsrotors
4 entspricht Oben ist der Prallschacht 12 mit einem Klassierrost bzw. Auslaßrost 13
abgedeckt, der mit Rostöffnungen 14 versehen ist und sich senkrecht zur Achse des
Prallschachts 12 erstreckt. Der Klassier-bzw. Auslaßrost 13 kann durch eine, mittels
nicht dargestellter Hydraulik-Zylinder um eine Achse 16 schwenkbeweglich gelagerte
Abdeckplatte 15verschlossen werden. Durch entsprechendes Öffnen oder Verschließen
der Abdeckplatte 15 kann auch Einfluß auf das gewünschte Zerkleinerungsergebnis und
die Enddichte genommen werden. Oberhalb des Klassierrostes 13 ist eine Haube 17 angeordnet,
an der das aus den Rostöffnungen bei geöffneter Klappe 15 herausgeschleuderte Material
nach unten umgelenkt wird, das dann durch eine Öffnung 18 nach außen gelangt. Etwaige
im Gehäuse 2 rotierende, unzerkleinerbare Grobteile können durch eine um eine Achse
20 in den Prallschacht 12 schwenkbare Klappe 19 ausgeworfen werden.
[0024] Der ebenfalls rostartige, in Umlaufrichtung Rdes Rotors 4 dem Guteinlaß 9 nachgeordnete
zweite Gutaustritt 10a ist erfindungsgemäß folgendermaßen gestaltet: Der bzw. die
den oder die Rost(e) enthaltende(n) kreisbogenförmigen Gehäuseteile(n) 21 ist bzw.
sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in radialer Richtung aus mehreren Wirkelemente
22 bildenden Schichten aufgebaut, wobei die Wirkelemente 22 im dargestellten Ausführungsbeispiel
als ineinandergreifende Matrize 23 und Patrize 24 ausgebildet und relativ gegeneinander
verlagerbar bzw. verschwenkbar sind. Bevorzugte Formen bzw. Gestaltungen erfindungsgemäßer
Matrizen bzw. Patrizen werden unten näher beschrieben. Im Sinne der Erfindung können
erfindungsgemäß gestaltete Roste allerdings an allen Stellen des Maschinengehäuses
angeordnet und vorgesehen werden, z.B. im Gehäuseboden (wie dargestellt) als Abdeckung
eines oberhalb des Rotors liegenden Auslaßrostes oder auch als seitlicher Auslaßrost,
beispielsweise in allen räumlichen Lagen.
[0025] Die Matrize 23 und Patrize 24 sind um eine gemeinsame Schwenkachse 25 schwenkbeweglich
gelagert. zwei Hydraulikzylinder 26 - die über Gelenkverbindungen 27a und 27b einerseits
an der Patrize 24 und andererseits am Gehäuse 2 der Zerkleinerungsmaschine 1 befestigt
sind - dienen dem Öffnen, Verschließen und/oder Durchblenden, d.h. Hindurchragen oder
Durchgreifen sowie dem Verschwenken der Patrize 24 und/oder Matrize 23 in die verschiedenen
gewünschten Stellungen, die jeweils in Anpassung an die geforderte Stückgröße bzw.
Feinheit und/oder Dichte erforderlich sind. Um mit der Schwenkmöglichkeit der Patrize
24 auch die Matrize 23 bewegen bzw. verschwenken zu können, werden im dargestelltenAusführungsbeispiel
entsprechende Kopplungselemente 28, beispielsweise eine in Fig. 8 und 9 dargestellte
Schraubverbindung, vorgesehen, die die Matrize 23 und Patrize 24 miteinanderverbindet.
Es bestehen altenativ dazu noch weitere technische Möglichkeiten, die Schwenkbewegung
der Matrize 23 durchzuführen, beispielsweise über zwei zusätzliche Hydraulikzylinder,
die unabhängig von der Schwenkbewegung der Patrize 24 auch die Matrize 23 steuern.
Ein zusätzliches Kopplungselement, wie es im zuvor erläuterten Fall erforderlich ist,
wird dann überflüssig.
[0026] Die einzelnen Arbeits- bzw. End- und Austauschstellungen der Matrize 23 und/oder
Patrize 24 werden durch entsprechende Halteelemente, z.B. Sperrbolzen 29, justiert
bzw. arretiert. Die Figuren 1 bis 6 stellen nur einige der vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten
im Bereich des den Rost am Gutaustritt 10a enthaltenden Gehäuseteils 21 dar, die mittels
der die Wirkelemente 22 bildenden Schichten, im dargestellten Ausfürhrungsbeispiel
mittels Matrize 23 und Patrize 24, moglich sind. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
1 bildet der Gehäuseboden 30 bzw. die Matrize 23 den den Rost enthaltenden Gehäuseteil
21 der Zerkleinerungsmaschine 1. Die Patrize 24 befindet sich im eingeschwenkten Zustand
und greift in die Matrize 23 ein. Auf diese Art entsteht ein geschlossener Gehäuseboden
30. Durch entsprechende Manipulation des oberen Rostes 13 bzw. mit der Abdeckplatte
15 im Bereich des Gutaustritts 10b, d.h. durch Öffnen oder Schließein dieses Rostes
13 können über die Möglichkeit der Einflußnahme mit den Wirkelementen 22 im Bereich
des unteren Rostes auf Stückgrößen und Dichten etc. hinaus zusätzliche Beeinflussungen
erzielt herden. Die Manipulationsmöglichkeit mit dem oberen Rost 13 ist allerdings
nur eine von vielen Möglichkeiten und für die Funktionsfähigkeit der beschriebenen
Zerkleinerungsmaschine 1 nicht zwingend erforderlich. Wird die Patrize 24 aus dem
Funktionsbereich der Matrize 23 ausgeschwenkt, wie in Fig. 2 dargestellt, so ergibt
sich durch die nunmehr freiligenden Matrizenöffnungen 23a eine entsprechende Klassierwirkung,
was entsprechende Auswirkungen auf die Stückgröße und/oder Dichte bzw. den Feinheitsgrad
des zu zerkleinernden Materials hat.
[0027] In der Stellung gemäß Fig. 3 lassen sich die Wirkelemente 22, hier Matrize 23 und/oder
Patrize 24 relativ leicht gegen andere Wirkelemente 22 austauschen. Dazu werden zunächst
- s.auch Fig. 12 - die die Schwenkachse 25 sichernden, an der Matrize 23 verschraubten
Befestigungselemente 31 und die Befestigungselemente 32, mittels derer der Kopf 33
der Schwenkachse 25 am Gehäuse 2 befestift ist, gelöst. Dann kann die Schwenkachse
25 axial nach außen bis zu der Ausnehmung 34 im Gehäuse 2 gezogen werden, so daß die
Matrize 23 frei nach unten ausgetauscht werden kann.
[0028] Die Patrize 24 ist auf einem Rahmen 24a aufgeschraubt, so daß auch diese jederzeit
gegen beliebige andere Patrizen ohne großen Aufwand, nur durch Lösen der Befestigungselemente
bzw. der in Fig. 11 dargestellten Schrauben 35 beispielsweise ausgetauscht werden
kann.
[0029] Fig. 4 zeigt beispielsweise eine Stellung der Wirkelemente 22, in der besonders gut
Wartungsarbeiten an der Zerkleinerungsmaschine ausgeführt und aber auch eventuelle
Materialverstopfungen beseitigt werden können. Wird die Patrize 36 so ausgebildet,
daß sie, wie in Fig. 6 dargestellt, mit ihren Erhebungen durch die Matrize 37 hindurchgreift
bzw. durchgedrückt ist und über die Matrizeninnenfläche 30 hinausragt, so kommt bei
gewissen Materialen beispielsweise eine Mahl- oder auch Reißeflekt zustande, oder
aber bei Schrott auch beispielsweise ein sogenannter "Matrazeneffekt", der den Gehäuseboden
30 vor Verschleiß schützt. Außerdem könnten bei kurzzeitigem Durchstoßen der Erhebungen
der Patrize 36 durch die Matrize 37 die Matrizenlöcher 37a gereinigt werden und/oder
bei leicht zusetzenden Materialien von Verstopfungen befreit werden.
[0030] Fig. 7 stellt eine alternative Matrize 39 dar, bei der die Matrizenlöcher 39a durch
eine entsprechende Gestaltung - vorzugsweise im wesentlichen L-fommiger Längsschnitt
- als Anschlag wirken. Um die Patrize 38 gegenüber der Matrize 39 bei dem gewünschten
geschlossenen Gehauseteil bzw. Gehäuseboden 30 auf Abstand zu halten, damit die Patrize
38 bzw. ihre in die Matrize ragenden Erhebungen mit den Matrizenlöchern 39a bündig
abschließt bzw. abschließen (s. auch Fig. 5), wird z.B. an einem Gewudebolzen 40,
der durch die Patrize 39 geführt wird und mit einem Drehverschluß 41 versehen ist,
ein Distanzstück42 angeordnet. Das Distanzstück42 wird, wie aus Fig. 8 ersichtlich,
in im Patrizenrahmen 38a, über Kreuz (s. Fig. 10) angeordnete, unterschiedliche Tiefe
besitzende Langlöcher 43,44 durch Anheben und Verdrehen justiert und arretiert Wird
hingegen eine andere Stückgröße bzw. Dichte des Endmaterials gewünscht, so wird durch
entsprechendes Verdrehen des Drehverschlusses 41 und somit des Distanzstückes 42 das
Distanzstück in dem unteren Langloch 43 versenkt, wodurch die Matrize 39 entsprechend
abgesenkt und die Patrize 38 durch die Matrizenlöcher 39a hinduchgestoßen wird, wie
es in Fig. 9 dargestellt ist.
[0031] Durch entsprechende verschiedenartige Anordnung bzw. Ausrichtung und/oder Abmessungen
der Patrizenerhebungen 24, 36, 38, die in die Matrizenlöcher 23a, 37a, 39a eingreifen,
(s. Fig. 13), ist es möglich, unterschiedlich geometrisch gestaltete aktive Matrizendurchgänge
zu erzielen, die wiederum unterschiedliche Effekte bzw. Wirkungen auf das zu bearbeitende
Material ausüben. Durch andere, unterschiedliche Ausgestaltungen der Patrize, beispielsweise
als Reißwirkelement, Reibwirkelement etc. sind zusätzliche Beeinflussungen hinsichtlich
des Zerkleinerungsgrades möglich.
[0032] Fig 13 zeigt nur einige der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten für die Patrizenerhebungen
24, 36, 39, die in die Matrizenlöcher 23a, 37a, 39a eingreifen.
[0033] Es besteht bei entsprechend konstrucktiver Gestaltung auch die Möglichkeit, die zeichnerisch
nicht weiter dargestellt wird, die Patrize durch ein Blech zu ersetzen, das die Matrizenlöcher
23a, 37a, 39a abdeckt, so daß eine geschlossene Matrize bzw. unterer Gehäuseboden
- auf die vorangehenden Ausführungsbeispiele bezogen - und wahlweise eine Matrize
mit offenen Matrizenlöchern, mit der beispielswelse eine normale Rostwirkung erzielt
werden kann, geschaffen wird. Außerdem können die Patrizen 24, 36, 38 sowohl in den
Hammerschlagebenen, als auch zwischen den Hammerschlagebenen in das Gehäuse 2 hineinragen.
[0034] Die in den Ausführungsbeispielen dargestellte Matrize und Patrize brauchen nicht
einteilig ausge führt zu sein, sondern können im Rahmen der Erfindung z.B. auch radial
unterteilt, also zweiteilig ausgebildet sein, um die zuvor bei der einteiligen Bauweise
geschilderten Manipulationsmöglichkeiten bei Anordnung entsprechender zusätzlicher
Verstellantriebe zu ermöglichen.
1. Zerkleinerungsmaschine (1) zum Zerkleinern von Abfall- und Wertstoffen, deren einen
mit drehbeweglichen Zerkleinerungswerkzeugen (7) bestückten Rotor (4) mit horizontaler
Achse (5) tragendes Gehäuse (2) mit mindestens einem Guteinlaß (9) an der abwärts
drehenden Seite des Zerkleinerungsrotors (4) und mindestens einem in Drehrichtung
(R) des Rotors (4) dem Guteinlaß (9) nachgeordneten Gutauslaßbereich (10a), der mit
mindestens einem in seiner Form dem Schlagkreis der Zerkieinerungswerkzeuge (7) angepaßten
Rost versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Rost(e) aus mehreren Wirkelemente
(22) bildenden, radial relativ gegeneinander verlagerbaren Schichten zur Spalteinstellung
aufgebaut ist bzw. sind, und daß die Wirkelemente (22) als ineinandergreifende Patrize
(24, 36, 38) und Matrize (23, 37, 39) ausgebildet sind.
2. Zerkleinerungsmaschine (1) zum Zerkleinern von Abfall- und Wertstoffen deren einen
mitdrehbeweglichen Zerkleinerungswerkzeugen (7) bestückten Rotor (4) mit horizontaler
Achse (5) tragendes Gehäuse (2) mit mindestens einem Guteinlaß (9) an der abwärts
drehenden Seite des Zerkleinerungsrotors (4) und mindestens einem in Drehrichtung
(R) des Rotors (4) dem Guteinlaß (9) nachgeordneten Gutauslaßbereich (10a), der mit
mindestens einem in seiner Form dem Schlagkreis der Zerkleinerungswerkzeuge (7) angepaßten
Rost versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Rost(e) aus mehreren Wirkelemente
(22) bildenden, radial relativ gegeneinander verlagerbaren Schichten zur Spalteinstellung
aufgebaut ist bzw. sind, und daß die Wirkelemente (22) als Matrize (23, 37, 39) oder
Matrizen-Patrizen-Aufbau und Abdeckblech ausgebildet sind.
3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils
einen Rost bildenden Matrizen (23, 37, 39) und Patrizen (24, 36, 38) zwar rastermäßig
übereinstimmen, ihre jeweils korrespondierenden Erhebungen bzw. Löcher jedoch hinsichtlich
ihrerAbmessungsrelationen variabel sind.
4. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch im Eingriffzustand von Matrize (23) und Patrize (24) die Matrizenlöcher (23a)
verschließende, im Querschnitt ausfüllende Patrizenerhebungen.
5. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine gegenüber der Tiefe der Matrizenlöcher größere Höhe der Erhebungen der
Patrize (24).
6. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch einen L-förmigen Längsschnitt der Matrizenöffnungen (39a) und der Erhebungen
der Patrize (38).
7. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch die jeweils zugeordneten Matrizenöffnungen nur teilweise ausfüllende Querschitte
der Patrizenerhebungen.
8. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkelemente
aus verstellbaren Schichten mit unterschiedlich großen Löchern bestehen.
9. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch, unterschiedliche
Lochgeometrie.
10. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Wirkelemente (22) bildenden Schichten verschwenkbar gelagert
sind.
11. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Wirkelemente (22) bildenden Schichten verschiebbar gelagert
sind.
12. Zerkleinerungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die die Wirkelemente (22) bildenden Schichten stufenweise zueinander
verstellbar sind.
1. A comminuting machine for comminuting waste and valuable materials, of which the
body (2), which carries a rotor (4) having a horizontal axis (5) and fitted with rotary
comminuting tools (7), has at least one material inlet (9) on the downwardly-rotating
side of the comminuting rotor (4) and at least one material outlet region (10a) which
is arranged after the material inlet (9) in the direction of rotation (R) of the rotor
(4) and is provided with at least one grate having a shape adapted to the striking
circle of the comminuting tools (7),
characterised in that
the grate or grates is or are made up of layers that are displaceable radially relative
to one another to adjust the gap and form a plurality of operating elements (22),
and that the operating elements (22) are made up of interengaging punches (24, 36,
38) and dies (23, 37, 39).
2. A comminuting machine for comminution of waste and valuable materials, of which
the body (2), which carries a rotor (4) having a horizontal axis (5) and fitted with
rotary comminuting tools (7), and has at least one material inlet (9) on the downwardly-rotating
side of the comminuting rotor (4) and at least one material outlet region (10a) arranged
after the material inlet (9) in the direction of rotation (R) of the rotor (4) and
provided with at least one grate having a shape adapted to the striking circle of
the comminuting tools (7),
characterised in that
the grate or grates is or are made up of layers that are displaceable radially relative
to one another to adjust the gap and form a plurality of operating elements (22),
and that the operating elements (22) are formed as dies (23, 37, 39) or a die- punch
assembly and a cover sheet.
3. A comminuting machine according to claim 1 or claim 2, characterised in that the
respective dies (23, 37, 39) and punches (24, 36, 38) forming a grate are arranged
as corresponding grids and that the dimensional relationships of their raised parts
and corresponding openings are variable.
4. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 3, characterised
in that when the dies (23) and punches (24) are engaged raised parts of the punches
close and fill the cross-section of the die openings (23a).
5. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 4, characterised
in that the height of the raised parts of the punches (24) is greater than the depth
of the die openings.
6. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 5, characterised
in that the die openings (39a) and the raised parts of the punches (38) have an L-shaped
longitudinal section.
7. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 6, characterised
in that the cross-section of the raised parts of the punches only partly fills the
corresponding die openings.
8. A comminuting machine according to claim 1, characterised in that the operating
elements comprise positionally adjustable layers with holes of different sizes therein.
9. A comminuting machine according to claim 8, characterised by different hole geometries.
10. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 9, characterised
in that the layers forming the operating elements (22) are pivotably mounted.
11. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 10, characterised
in that the layers forming the operating elements (22) are translatably mounted.
12. A comminuting machine according to any one or more of claims 1 to 11, characterised
in that the layers forming the operating elements (22) can be positionally adjusted
stepwise relative to one another.
1. Machine de broyage (1) pour le broyage de déchets et de produits de valeur dont
l'enveloppe (2), qui supporte un rotor (4) à axe horizontal (5) équipé d'outils de
broyage (7) rotatifs, comporte au moins une entrée de produit (9) du côté où le rotor
de broyage (4) descend en tournant et au moins une zone de sortie de produit (10a)
disposée après l'entrée de produit (9) dans le sens de rotation (R) du rotor (4),
ladite sortie étant équipée d'au moins une grille dont la forme est adaptée au cercle
de rotation des outils de broyage (7), caractérisé en ce que la grille est constituée
ou en ce que les grilles sont constituées par plusieurs couches pour le réglage de
la fente, qui peuvent être déplacées radialement l'une par rapport à l'autre et qui
constituent des éléments actifs (22), et en ce que les éléments actifs (22) sont exécutés
sous forme d'éléments mâles (24, 36, 38) et d'éléments femelles (23, 37, 39) s'engageant
les uns dans les autres.
2. Machine de broyage (1) pour le broyage de déchets et de produits de valeur dont
l'enveloppe (2), qui supporte un rotor (4) à axe horizontal (5) équipé d'outils de
broyage (7) rotatifs, comporte au moins une entrée de produit (9) du côté où le rotor
de broyage (4) descend en tournant et au moins une zone de sortie de produit (10a)
disposée après l'entrée de produit (9) dans le sens de rotation (R) du rotor (4),
ladite sortie étant équipée d'au moins une grille dont la forme est adaptée au cercle
de rotation des outils de broyage (7), caractérisé en ce que la grille est constituée
ou en ce que les grilles sont constituées par plusieurs couches pour le réglage de
la fente, qui peuvent être déplacées radialement l'une par rapport à l'autre et qui
constituent des éléments actifs (22), et en ce que les éléments actifs (22) sont exécutés
sous forme d'éléments femelles (23, 37, 39) ou présentent une construction d'éléments
mâles et femelles et une tôle de couverture.
3. Machine de broyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments
femelles (23, 37, 39) et les éléments mâles (24, 36, 38) qui constituent chaque grille
ont des positions qui se correspondent suivant un réseau, mais dont les partie saillantes
et les perforations correspondantes peuvent présenter des rapports de dimensions variables.
4. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé
par des parties mâles qui font saillie de telle manière que, lorsque les parties femelles
(23) et les parties mâles (24) sont engagées les unes dans les autres, elles ferment
les perforations (23a) des parties femelles et remplissent leur section.
5. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que les saillies des parties mâles (24) ont une hauteur supérieure à la
profondeur des perforations des parties femelles.
6. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé
par le fait que les ouvertures (39a) des parties femelles et les saillies des parties
mâles (38) présentent une section longitudinale en forme de L.
7. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que les sections transversales des saillies des parties mâles ne remplissent
que partiellement les ouvertures des parties femelles correspondantes.
8. Machine de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments
actifs sont constitués par des couches mobiles comportant des perforations des différents
grandeurs.
9. Machine de broyage selon la revendication 8, caractérisé par des différences de
géométrie des perforations.
10. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que les couches qui constituent les éléments actifs (22) sont montées sur des
paliers de manière à pouvoir pivoter.
11. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que les couches qui constituent les éléments actifs (22) sont montées de manière
à pouvoir se déplacer par translation.
12. Machine de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que les couches qui constituent les éléments actifs (22) peuvent être déplacées
par degrés les unes par rapport aux autres.