[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Halterung und Handhabung eines
flachen Gegenstandes, insbesondere zur Halterung eines flachen Werkstückes an einer
Werkzeugmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-A-3,665,986 bekannt. Es handelt sich dort
um einen Spanntisch zum Halten von Türen, der einen geschlossenen, rechteckigen, flachen
Rahmen besitzt, dessen eine Seite durch ihr L-förmiges Profil als feststehende Klemmbacke
ausgebildet ist. Eine ebenfalls mit eine L-förmigen Profil versehene Leiste kann von
außen in den Rahmen eingesetzt werden, ist in diesem geführt und bildet damit eine
gegen den flachen Gegenstand verspannbare, bewegliche Klemmbacke. An den Stirnseiten
dieser beweglichen Klemmbacke sind die zugeordneten Rahmenteile übergreifende, schraubzwingenartige
Klemmittel vorgesehen, zum Festklemmen der beweglichen Klemmbacke am Rahmen. Schließlich
ist eine am Rahmen und an der beweglichen Klemmbacke angreifende Gewindestange mit
Betätigungshebel vorgesehen, die als auf die bewegliche Klemmbacke einwirkendes Spannmittel
dient.
[0003] Die FR-A-2,503,009 zeigt einen ähnlichen Spannrahmen, bei der in der der feststehenden
Klemmbacke gegenüberliegenden Rahmenseite Schrauben in Gewindebohrungen vorhanden
sind, die als Spannmittel auf die bewegliche Klemmbacke einwirken.
[0004] Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt geworden, die auch zum Festhalten flacher
Werkstücke für eine Bearbeitung auf einer Werkzeugmaschine geeignet sein soll (Tech.
Rundschau 1.86, Werkstatt, Zubehör für Drahterodiermaschinen). Sie ist nach Art eines
einstellbaren Schraubenschlüssels, eines sog. Engländers, gebaut und hat auch Ähnlichkeiten
mit einem Schraubstock. Dieser Vorrichtung haftet indessen der gewichtige Nachteil
an, daß sie ein einseitig offenes System darstellt und daher nicht im Stande ist,
ein Werkstück spiel- und verzugsfrei festzuklemmen. Da bei gewissen Bearbeitungsprozessen,
wie beispielsweise der elektrischen Funkenerosion, eine spielfreie Beibehaltung einer
mit hoher Präzision spannungsfrei eingestellten Werkstückposition während der Bearbeitung
erforderlich ist, ist der Einsatz der bekannten Vorrichtung in solchen Fällen wenig
sinnvoll.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die gattungsgemäße Vorrichtung dahingehend zu
verbessern, daß sie zum Zwecke einer Präzisionsbearbeitung von flachen Gegenständen
ein rasches, spannungs- und spielfreies Festspannen der Gegenstände gestattet. Zusätzlich
soll der jeweilige Bearbeitungsvorgang durch Teile der Vorrichtung möglichst nicht
behindert werden. Weiterhin soll bei aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen an dem fest
gespannten Gegenstand auf wechselnden Bearbeitungsmaschinen die voreingestellte Bearbeitungsposition
des Gegenstandes gewährleistet sein, wobei auch eine automatische Handhabung bzw.
Transport zwischen den verschiedenen Bearbeitungsmaschinen möglich sein soll.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird bei der gattungsgemäßen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltung und
Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die Vorrichtung
nach der Erfindung, die im folgenden auch als "Rahmenklemme" bezeichnet wird, ermöglicht
in einem starren, geschlossenen System eine präzise, spannungs- und spielfreie Halterung
des flachen Gegenstandes und ist daher für Bearbeitungsvorgänge, die äußerste Präzision
verlangen, besonders vorteilhaft anwendbar.
[0007] Das Einspannen des flachen Gegenstandes erfolgt in zwei Schritten:
Zunächst wird die bewegliche Klemmbacke in den Rahmen eingeführt und mit Spannmittel
vorsichtig jedoch spielfrei am festzuspannenden Gegenstand in Anschlag gebracht und
festgeklemmt;
anschließend wird die bewegliche Klemmbacke durch die Klemmittel mit einer überlagerten
stützenden Verspannung am Rahmen festgeklemmt, was einer Verriegelung gleichkommt.
[0008] Die Vorrichtung stellt eine relativ einfache Konstruktion dar, deren Teile, insbesondere
die bewegliche Klemmbacke leicht austauschbar sind. Dadurch kann eine schnelle Anpassung
an unterschiedliche Arten und Konturen von Gegenständen erhalten werden.
[0009] Ein weiterer erheblicher Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß
sie eine ungehinderte Bearbeitung des in ihrfestgespannten Gegenstandes biz zu dessen
Außenkontur ermöglicht, damit also auch im Bedarfsfall eine vollständige Durchtrennung
desselben, ohne daß die getrennten Teile ihre Lage ändern können.
[0010] Der jeweilige flache Gegenstand kann ein zu bearbeitendes Werkstück oder auch ein
Werkzeug sein. So kann beispielsweise der flache Gegenstand eine Senkelektrode bei
der Funkenerosion darstellen, der in der Rahmenklemme eingespannt an einer Senk-Erodiermaschine
befestigt ist.
[0011] Mit der Rahmenklemme kann auch eine "Palettisierung" von hochpräzise eingespannten
Gegenständen, insbesondere Werkstücken erhalten werden. Will man eine Folge von Bearbeitungsgängen
auf unterschiedlichen Maschinen durchführen und dabei die jeweils notwendige Werkstückposition
bezüglich eines Referenzpunktes auf einem Voreinstellplatz beibehalten, so kann man
die Rahmenklemme samt Werkstück einfach auf den unterschiedlichen Maschinen einspannen,
ohne daß die relative Lage des Werkstückes gegenüber dem Referenzsystem verändert
wird. Man erhält damit eine hohe Widerholungsgenauigkeit einer definierten Bearbeitungsposition
des Werkstückes jeweils bei Beginn eines neuen Arbeitsganges.
[0012] Mit den Merkmalen des Anspruchs 2 erreicht man ein einfaches und schnelles Einsetzen
der beweglichen Klemmbacke in den Rahmen und andererseits auch ein spielfreies Anlegen
dieser Klemmbacke an den festzuklemmenden Gegenstand. Mit den Merkmalen des Anspruches
4 erhält man eine Anpassung der Rahmenklemme an den Umriß unterschiedlicher einzuspannender
Gegenstände.
[0013] Mit Anspruch 5 erreicht man, daß beim Festklemmen des flachen Gegenstandes möglichst
kleine, dafür aber saubere Anlageflächen zwischen dem Gegenstand und der Rahmenklemme
entstehen, so daß Bearbeitungsabfälle und Schmutz abgeführt werden können und daß
im Falle einer Bearbeitung mittels Drahterosion das Einfädeln der Drahtelektrode ohne
Startlochbohrung möglich ist.
[0014] Mit Anspruch 7 wird der Einspannvorgang erleichert, insbesondere auch im Hinblick
auf ein halb- oder vollautomatisches Einspannen.
[0015] Die Ansprüche 8 und 9 bieten die Möglichkeit zur automatischen Handhabung der Rahmenklemme
und zur Kombination derselben mit weiteren Handhabungseinrichtungen gemäß früheren
Patentanmeldungen der Anmelderin.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang
mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht der Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 einen teilweise weggebrochenen Schnitt längs der Linie I-I der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der beweglichen Klemmbacke, die bei der Erfindung
verwendet wird;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine bewegliche Klemmbacke gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung, wobei ein Teil einer Ecke weggebrochen ist;
Fig. 5 ein erstes Beispiel für die Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung bei
einem Handhabungssystem für die Präzisionsbearbeitung flacher Werkstücke;
Fig. 6 ein zweites Verwendungsbeispiel für die Vorrichtung; und
Fig. 7 ein drittes Verwendungsbeispiel für den Einsatz der Vorrichtung.
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung hat einen geschlossenen, rechteckigen, flachen
Rahmen 1, dessen eine (rechts in Fig. 1) Querseite als feststehende Klemmbacke 1.1
ausgebildet ist. Weiterhin hat die Vorrichtung eine bewegliche Klemmbacke 1.3, die
von außen in den Rahmen einsetzbar ist und an dessen Längsseiten 1.2 geführt ist.
Die Klemmbacke 1.3 kann an den Längsseiten 1.2 des Rahmens 1 festgeklemmt werden und
sie kann gegen einen festzuhaltenden, flachen Gegenstand W verspannt werden (vgl.
auch Fig. 2 bis 4). Die in Fig. 1 linksseitige Querseite 1.4 des Rahmens 1 trägt ein
auf die bewegliche Klemmbacke 1.3 einwirkendes Spannmittel 1.5, das in der vorliegenden
Ausführungsform aus drei, je in einer Gewindebohrung 1.4.1 der linksseitigen Querseite
1.4 eingesetzten Schraubbolzen 1.5.1 besteht. Nach einer - nicht dargestellten - Variante
der Erfindung können auch hydraulisch oder pneumatisch betätigte Druckantriebe als
Spannmittel 1.5 verwendet werden.
[0018] Der starre Rahmen 1 und die unten näher erläuterte genaue Führung der beweglichen
Klemmbacke 1.3 ermöglichen ein präzises, spiel-und verzugfreies Festspannen des zu
halternden, flachen Gegenstandes W.
[0019] Wie insbesondere den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, hat die bewegliche Klemmbacke
1.3 im wesentlichen die Form eines Quaders, der an seinen beiden kleinsten Seitenflächen
jeweils mit einer Nut 1.3.1 ausgestattet ist. In Draufsicht auf die bewegliche Klemmbacke
1.3 hat der jeweilige Nutengrund 1.3.2 einen bogenförmigen Verlauf (vgl. gestrichelte
Linien in Fig. 1 und 4). Der bogenförmige Verlauf des Nutengrundes 1.3.2 der beiden
gegenüberliegenden Nuten ist so gestaltet, daß in Richtung von der Werkstückseite
her gesehen die eine Nut (obere Nut in Fig. 1) einen tiefen Einschnitt hat, der nach
hinten in Richtung zur Spannmittelseite stetig abnimmt, während der Nutengrund der
anderen Nut (unten in Fig. 1) von der Werkstückseite her gesehen zunächst eine geringe
Einschnittiefe hat, die nach hinten in Richtung zur Spannmittelseite hin stetig zunimmt.
Mit anderen Worten ist der Nutengrund in diagonal gegenüberliegenden Ecken der beweglichen
Klemmbacke tiefer eingeschnitten und in den anderen diagonal gegenüberliegenden Ecken
flacher eingeschnitten. Der tiefere Einschnitt liegt dabei an den Ecken, die beim
Einsetzen der beweglichen Klemmbacke 1.3 in den Rahmen 1 (vgl. gestrichelte Lage der
Klemmbacke in Fig. 1) der Führungsleiste 1.2.1 näher liegt (vgl. auch Fig. 4 bis 6).
Wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet, beginnt das Einsetzen der beweglichen Klemmbacke
1.3 in den Rahmen in einer Schräglage. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Ecken der
beweglichen Klemmbacke 1.3 abgerundet oder abgeschrägt sind.
[0020] Die beiden genuteten Enden der beweglichen Klemmbacke 1.3 sind jeweils durch einen
Schlitz 1.3.3 in zwei Zinken 1.3.4 gespalten (Fig. 3). Die Schlitze 1.3.3 erstrecken
sich jeweils ausgehend von der Mittelinie eines jeden Nutengrundes 1.3.2 parallel
zu der größten Seitenfläche der beweglichen Klemmbacke 1.3 gegen deren Mitte hin.
Sie verlaufen also etwa in der Mittenebene des Rahmens 1. Die jeweils zusammengehörigen
Zinken 1.3.4 an beiden Seiten der Klemmbacke 1.3 können aufgrund des sie bildenden
Schlitzes 1.3.3 etwas aufeinander zufedern und damit an der Führungsleiste 1.2.1 der
jeweiligen Rahmenlängsseite 1.2 verspannt werden. Je ein Paar zusammengehöriger Zinken
1.3.4 besitzt eine Bohrung mit gemeinsamer und senkrecht zur Schlitzebene verlaufender
Achse. Die Bohrung 1.3.5 in der einen Zinke ist eine Durchgangsbohrung mit glatten
Wänden. Die dazu koaxiale andere Bohrung 1.3.6 im anderen Zinken 1.3.4 ist eine Gewindebohrung.
Die Paare zusammengehöriger Zinken 1.3.4, die jeweils die Führungsleiste 1.2.1 an
der Innenseite der zugewandten Rahmenlängsseite 1.2 umklammern, können dann je mit
Hilfe einer mit der Gewindebohrung 1.3.6 zusammenwirkenden Senkschraube 1.3.7 gegen
die Führungsleiste 1.2.1 gedrückt und daran spielfrei festgeklemmt werden (vgl. insbesondere
Fig. 2).
[0021] Anstelle der Bohrungen 1.3.5, 1.3.6 und der Senkschrauben 1.3.7 können jedoch auch
die Paare zusammengehöriger Zinken 1.3.4 je mittels eines Druckantriebes mit hydraulischer
oder pneumatischer Betätigung an der zugeordneten Führungsleiste 1.2.1 festgeklammert
werden.
[0022] Falls der festzuhaltende, flache Gegenstand W nicht parallele jedoch gerade Seitenflächen
aufweist, kann die bewegliche Klemmbacke 1.3 ebenfalls mit einer Druckseite ausgebildet
sein, die gegen die Rahmenlängsseiten 1.2 unter einem Winkel geneigt verläuft.
[0023] Zur Anpassung an einen Umriß von flachen Gegenständen W mit unregelmäßigem oder gekrümmten
Verlauf können die Flächen der Klemmbacken 1.1 und 1.3 sowie auch die der Rahmenlängsseiten
1.2, die jeweils mit den Seitenflächen des Gegenstandes W in Berührung kommen, als
Spezialprofile 1.6 ausgestaltet sein, wie dies aus Fig. 4 für ein einfaches Beispiel
mit kreisförmiger Kontur dargestellt ist.
[0024] Fig. 1 zeigt weiterhin, daß die dem Werkstück W zugewandten Flächen der feststehenden
Klemmbacke 1.1, der beweglichen Klemmbacke 1.3 sowie der Führungsleisten 1.2.1 eingeschnittene
Rillen 1.7 haben, die hier einen Halbkreisquerschnitt besitzt und die senkrecht zur
Rahmenebene verlaufen. Die Rillen können auch andere Form haben, beispielsweise einen
Dreiecksquerschnitt. Durch diese Rillen 1.7 werden die wirksamen Berührungsflächen
verkleinert. Damit ist es jedoch möglich, diese Berührungsflächen sauberer zu halten
und insbesondere Abfallartikel, Schmutz wie z.B. Metallspäne etc. abzuführen.
[0025] Weiterhin kann im Falle der Bearbeitung durch Drahterosion auch das Einfädeln der
Drahtelektrode in diesen Rillen erfolgen.
[0026] Aus Fig. 2 ist noch deutlicher zu erkennen, daß die Breite der Nuten 1.3.1 an die
Breite der Führungsleisten 1.2.1 angepaßt ist und zwar so, daß bei nicht fest angezogener
Senkschraube 1.3.7 die bewegliche Klemmbacke leicht gegenüber dem Rahmen verschoben
werden kann, daß sie aber bei angezogener Senkschraube 1.3.7 fest an der Führungsleiste
1.2.1 verspannt ist.
[0027] Fig. 5 zeigt ein erstes Verwendungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung zum
Zwecke einer automatisierten Handhabung eines fest gespannten flachen Gegenstandes
W bei dessen Bearbeitung durch die Drahtelektrode D einer nicht gezeigten Drahterodiermaschine
in einem Handhabungssystem 2 mit einem in X-, Y-Koordinaten bewegbaren Flachschlitten
2.1 gemäß einer früheren Patentanmeldung der Anmelderin. In Fig. 5 ist eine von zwei
je an den beiten Längsseiten des Flachschlittens 2.1 ausgebildete Nut 2.1.1 zu sehen.
Die sichtbare, vordere Nut 2.1.1 besitzt eine trapezförmige Querschnittsfläche. Demgegenüber
ist die in Fig. 5 nicht sichtbare, andere Nut mit einer dreieckförmigen Querschnittsfläche
versehen. Die beiden Randflächen jeweils der benachbarten Flachschlittenseite, die
den Nuten 2.1.1 naheliegen, sind als fein bzw. präzise bearbeitete Führungsflächen
ausgebildet, während die vordere Nut 2.1.1 eine durch Fräsen erstellte und weniger
präzise vermaßte Oberfläche besitzt.
[0028] Der Flachschlitten 2.1 wird anhand der Nuten 2.1.1 längs Führungsbacken eines fahrbaren
Untersatzes 2.2 geführt, von denen in Fig. 5 nur die eine 2.2.1 sichtbar ist.
[0029] Die in die vordere Nut 2.1.1 eingreifende Führungsbacke 2.2.1 ist mit einer Arretierungsvorrichtung
2.2.2 zum Feststellen des Flachschlittens 2.1 versehen. Der Untersatz 2.2 ist seinerseits
mittels Führungsbacken 2.3 rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Flachschlittens
2.1 verschiebbar, wobei diese Führungsbacken 2.2.3 wiederum mit Nuten 2.3.1 beschriebener
Art eines Balkens 2.3 geführt sind. Der quer zum Flachschlitten 2.1 gerichtete Balken
2.3 ist auf einem Gestell 2.4 gelagert. Der Flachschlitten 2.1 ist mit Hilfe von Befestigungsschrauben
2.1.2 und Justierschrauben 2.1.3 mit der feststehenden Klemmbacke 1.1 der Rahmenklemme
gemäß Fig. 1 verbunden. Mittels der Justierschrauben 2.1.3 ist eine Feineinstellung
von Rahmenklemme und Flachschlitten 2.1 in einer horizontalen Ebene durch sehr geringe
partielle Schwenkbewegungen von Materialbezirken jeweils in der Nähe einer Justierschraube
2.1.3 etwa um parallel zu den Nuten 2.1.1 des Flachschlittens 2.1 verlaufende Achsen
möglich.
[0030] Eine weitere Möglichkeit zur Feineinstellung des Flachschlittens 2.1 im Hinblick
auf dessen ungehinderte Verschiebbarkeit bzw. genaue Führung zwischen den Führungsbacken
2.2.1 des fahrbaren Untersatzes 2.2 ist durch einen im wesentlichen U-förmigen Schlitz
2.1.4 gegeben, der anschließend an dem Bereich der Befestigungs- und Justierschrauben
2.1.2 und 2.1.3 im Flachschlitten 2.1 ausgebildet ist. Rechtwinklig zu den beiden
Schenkeln des U-förmigen Schlitzes 2.1.4 ist je eine in Fig. 5 nicht sichtbare Gewindebohrung
in den Flachschlitten 2.1 eingearbeitet, die beidseits des U-förmigen Schlitzes 2.1.4
gegensinnig ausgehend jeweils von einem Schenkel desselben in die Nut 2.1.1 an der
jeweiligen näherliegenden Längsseite des Flachschlittens 2.1 einmünden. Mit Hilfe
eines in die Gewindebohrungen eingesetzten Gewindestiftes 2.1.5, dessen inneres Ende
sich jeweils gegen die entsprechende Seite des vom U-förmigen Schlitzes 2.1.4 umschlossenen,
rechteckigen Materialbezirkes des Flachschlittens 2.1 stemmt, läßt sich dann eine
Feinabstimmung der Nuten 2.1.1 des letzteren auf die Führungsbacken 2.2.1 des fahrbaren
Untersatzes wiederum durch geringe partielle Drehbewegung um eine vertikale Achse
vollziehen. Die in Fig. 5 dargestellte Rahmenklemme ist mit der gemäß den Fig. 1 bis
3 identisch.
[0031] In Fig. 6 ist ebenfalls eine Rahmenklemme ähnlicher Bauart dargestellt. Sie ist anhand
von im Rahmen 1 vorgesehener Bohrungen 1.8 sowie in diese eingesetzte Schrauben 1.8.1
an einer Palette 1.9 montiert. Die Palette 1.9 weist zwecks Handhabung Nuten 1.9.1
auf, die ähnlich den Nuten 2.1.1 des Flachschlittens 2.1 gemäß der Fig. 5 ausgebildet
sind.
[0032] In Fig. 7 wird die Verwendung einer Rahmenklemme gemäß den Fig. 1 bis 3 in einem
weiteren Handhabungssystem 10 gezeigt, das eine Bearbeitung eines in der Rahmenklemme
festgespannten Gegenstandes W von beiden Seiten her gestattet, unabhängig davon, ob
dieser Gegenstand flach ist oder beiderseits aus der Rahmenklemme hervorsteht. Das
Handhabungssystem geht von der Anordnung nach Fig. 5 aus. Singemäß ist die Rahmenklemme
an einem Flachschlitten 12.1 montiert und dieser ist mit seitlichen Nuten 12.1.1 zwischen
Führungsbacken 12.2.1 an den oberen Längskanten eines fahrbaren Untersatzes 12.2 verschieblich
angeordnet. Im Flachschlitten 12.1 sind hierbei zwei Schlitze 12.1.4 angebracht, die
etwa vom mittleren Bereich des Flachschlittens 12.1 schräg und je über einen Knick
zur entsprechenden Nut 12.1.1 auslaufen.
[0033] Der Untersatz 12.2 wird dann mittels an seinen unteren Längskanten vorgesehenen,
weiteren Führungsbacken 12.2.4 gleicher Art in einem Paar von Nuten 12.3.1 geführt,
die längs den oberen Längskanten eines parallel zur Bewegung des Flachschlittens 12.1
ausgerichteten Balkens 12.3 verlaufen und hinsichtlich ihrer Querschnittsflächen sowie
Oberflächenbeschaffenheit spielbeweglich zu den Nuten 12.1.1 des Flachschlittens 12.1
ausgebildet sind.
[0034] Der zur Parallelführung des Untersatzes 12.2 dienende Balken 12.3 ist auch mit einem
Paar von in seinen unteren Längskanten eingearbeiteten Nuten 12.3.2 versehen, die
bezüglich ihrer Querschnittsfläche und Oberflächenbeschaffenheit denjenigen 12.1.1
des Flachschlittens 12.1 entsprechen.
[0035] Um eine Bearbeitung des Gegenstandes W von der in der Fig. 7 unsichtbaren unteren
Seite der Rahmenklemme her zu ermöglichen, kann diese samt Flachschlitten 12.1 und
fahrbarem Untersatz 12.2 an der Unterseite des zur Parallelführung dienenden Balkens
12.3 angebracht werden, in dem die unteren Führungsbacken 12.2.4 des Untersatzes 12.2
in die unteren Nuten 12.3.2 des Balkens 12.3 eingeführt werden, so daß der Flachschlitten
12.1 und die Rahmenklemme mit samt den zu bearbeitenden Gegenstand W in einer um die
Balkenlängsachse um 180° gedrehten Lage nach unten weisen.
[0036] Es sind noch andere Ausführungsformen und Verwendungsarten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung möglich. So kann der Flachschlitten 2.1 in der Anordnung nach Fig. 5 durch
einen kreiszylindrischen Schaft ersetzt werden, der in einem Gehäuse führbar ist und
hinsichtlich seiner Axial-und Drehbewegungen begrenzt ist.
[0037] Der Flachschlitten 12.1 der Anordnung nach Fig. 7 und 5 ließe sich schließlich ähnlich
wie der zur Parallelführung dienende Balken 12.3 mit einem Querschnitt entsprechend
dem Balken 12.3 und ebenfalls mit vier Nuten gleich denjenigen des Balkens ausbilden.
Ein derartiger Schlitten wäre dann auch in einer um 180° um seine Längsachse verdrehten
Lage zwischen die Führungsbacken 12.2.1 de Untersatzes 12.2 einschiebbar.
1. Vorrichtung zur Halterung und Handhabung eines flachen Gegenstandes, insbesondere
zur Halterung eines flachen Werkstückes an einer Werkzeugmaschine, wobei der Gegenstand
(W) zwischen einer feststehenden Klemmbacke (1.1) und einer beweglichen Klemmbacke
(1.3) festklemmbar ist, umfassend:
a) einen geschlossenen, rechteckigen, flachen Rahmen (1), dessen eine Seite als die
feststehende Klemmbacke (1.1) ausgebildet ist,
b) eine von außen in den Rahmen (1) einsetzbare, in diesem geführte und gegen den
flachen Gegenstand verspannbare, bewegliche Klemmbacke (1.3),
c) Klemmittel (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) zum Festklemmen der beweglichen Klemmbacke (1.3)
am Rahmen (1) und
d) mindestens ein auf die bewegliche Klemmbacke (1.3) einwirkendes Spannmittel (1.5),
dadurch gekennzeichnet,
e) daß das Spannmittel (1.5) an der der feststehenden Klemmbacke (1.1) gegenüberliegenden
Rahmenseite (1.4) vorgesehen ist,
f) daß die bewegliche Klemmbacke (1.3) im wesentlichen die Gestalt eines Quaders aufweist
und an ihren beiden, einander gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils eine Nut (1.3.1)
aufweist,
in die je eine Führungsleiste (1.2.1) eingreift, welche jeweils an einander zugewandten
Innenflächen von Längsseiten (1.2) des Rahmens (1) vorgesehen sind und
g) daß die bewegliche Klemmbacke (1.3) an ihren beiden am Rahmen (1) geführten Seiten
je durch einen Schlitz (1.3.3), der sich parallel zu den größten Seitenflächen der
beweglichen Klemmbacke (1.3) gegen deren Mitte hin erstreckt, je in zwei Zinken (1.3.4)
gespalten ist, wobei der jeweilige Schlitz (1.3.3) im Nutengrund (1.3.2) beginnt,
so daß die beiden Zinken (1.3.4) durch die Klemmittel (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) an der
jeweiligen Führungsleiste des Rahmens (1) festklemmbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nuten (1.3.1)
in Draufsicht auf die bewegliche Klemmbacke (1.3) gesehen einen bogenförmigen Verlauf
ihres Nutengrundes (1.3.2) haben und daß in Richtung von einer Vorderseite (die zum
Gegenstand weist) zu einer Rückseite (die zu den Spannmitteln weist) der beweglichen
Klemmbacke (1.3) die eine Nut eine stetig zunehmende Tiefe und die andere Nut eine
stetig abnehmende Tiefe hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (1.3.3)
von einer normal zur Schlitzebene verlaufenden Bohrung versetzt sind, wobei die Bohrung
in je einer der paarweise zueinander gehörenden Zinken (1.3.4) eine Gewindebohrung
(1.3.6) ist, in welche eine Schraube (1.3.7) einschraubbar ist, die die beiden Zinken
(1.3.4) eines zusammengehörenden Paares gegen die in die jeweilige Nut (1.3.1) eingreifende
Führungsleiste (1.2.1) drückt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
einzuspannenden Gegenstand zugewandten Seitenflächen der Klemmbacken (1.1, 1.3) sowie
ggf. auch die dem Gegenstand (W) zugewandten Flächen der Längsseiten (1.2) des Rahmens
(1) der Kontur des Gegenstandes angepaßte Spezialprofile (1.6) aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Gegenstand (W) zugewandten Seiten der Klemmbacken (1.1, 1.3) und der Längsseiten (1.2)
des Rahmens (1) senkrecht zur Ebene des Rahmens verlaufende Rillen (1.7), insbesondere
mit Halbkreisquerschnitt aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannmittel
(1.5) Schraubbolzen (1.5.1) sind, die in Gewindebohrungen (1.4.1) der der feststehenden
Klemmbacke (1.1) gegenüberliegenden Rahmenseite (1.4) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmittel (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) und die Spannmittel (1.5) jeweils ein hydraulischer
oder pneumatischer Druckantrieb sind.
8. Verwendung der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7 für die Halterung und Handhabung
eines flachen Gegenstandes (W) im Verlaufe aufeinanderfolgender Bearbeitungsvorgänge.
9. Verwendung nach Anspruch 8, bei der die Vorrichtung anhand von in ihrem Rahmen
(1) vorgesehenen Bohrungen (1.8) sowie in diese eingesetzten Schrauben (1.8.1) an
einer Palette (1.9) befestigt oder vermittels einer anderen Hantierungshilfe, wie
insbesondere mindestens eines mittels Nuten (2.1.1, 2.3.1) besonderer Ausgestaltung
an einem Gestell (2.3, 2.4) führbaren Flachschlittens (2.1) oder eines in einem Zylindergehäuse
führbaren Schaftes, welche letztere mit Hilfe von Befestigungsschrauben (2.1.2) und
Justierschrauben (2.1.3) jeweils mit der feststehenden Klemmbacke (1.1) verbunden
sind, zwischen Bearbeitungsmaschinen weiter befördert wird.
1. Dispositif de retenue et de manipulation d'un objet plat, notamment pour la fixation
d'une pièce plate sur une machine-outil, dans lequel l'objet (W) peut être bloqué
contre une mâchoire de serrage fixe (1.1) et une mâchoire de serrage mobile (1.3),
comprenant:
a) un cadre plat (1), rectangulaire, fermé, dont un côté constitue la mâchoire de
serrage (1.1) fixe;
b) une mâchoire de serrage mobile (1.3) montée sur le cadre, guidée dans celui-ci
et pouvant être serrée sur la pièce plate;
c) des moyens de serrage (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) destinés au blocage de la mâchoire
de serrage (1.3) mobile sur le cadre (1); et
d) au moins un moyen de serrage (1.5) agissant sur la mâchoire de serrage mobile (1.5);
caractérisé en ce que
e) le moyen de serrage (1.5) est prévu sur la face du cadre (1.4) en regard de la
mâchoire fixe (1.1);
f) la mâchoire de serrage (1.3) présente essentiellement la forme d'un parallélépipède
et présente sur chacune de ses deux faces frontales opposées une rainure (1.3.1) dans
laquelle est engagée une barre de guidage (1.2.1), cependant que ces barres de guidage
sont prévues sur les faces intérieures des côtés longitudinaux (1.2) du cadre (1)
situées en regard;
g) sur chacun de ses deux côtés guidés sur le cadre (1), la mâchoire de serrage (1.3)
est divisée en deux pointes (1.3.4) par une fente (1.3.3) qui s'étend parallèlement
aux plus grands côtés latéraux de la mâchoire mobile (1.3) vers son milieu, cependant
que ladite fente (1.3.3) commence dans le fond de la rainure (1.3.2) de manière telle
que les deux pointes (1.3.4) peuvent être bloquées par les moyens de serrage (1.3.5,
1.3.6, 1.3.7) sur la partie de guidage intéressée du cadre (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux rainures (1.3.2)
présentent, en vue de dessus de la mâchoire de serrage mobile (1.3), un fond de rainure
(1.3.2) dont le profil est incurvé, et en ce qu'en direction d'une face avant (orientée
vers l'objet) vers une face arrière (dirigée vers le moyen de serrage) de la mâchoire
de serrage mobile (1.3), l'une des rainures présente une profondeur croissante 'et
l'autre rainure une profondeur décroissante.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les fentes (1.3.3)
sont décalées par rapport à un perçage normal au plan des fentes, ce perçage formant,
dans l'une des pointes (1.3.4) de chaque paire, un taraudage (1.3.6), recevant une
vis (1.3.7) qui appuie les deux pointes (1.3.4) d'une paire solidaire contre la barre
de guidage (1.2.1) engagée dans la rainure correspondante.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les faces
latérales des mâchoires de serrage (1.1, 1.3) dirigées vers l'objet à serrer ainsi
que, le cas échéant, les faces des côtés longitudinaux (1.2) du cadre (1) dirigées
vers ledit objet (W) présentent des profils spéciaux (1.6) adaptés au contour de l'objet.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les faces
des mâchoires de serrage (1.1, 1.3) et des côtés longitudinaux (1.2) du cadre (1)
qui sont dirigées vers l'objet (W) présentent des gorges (1.7), notamment des gorges
à section semi-circulaire, qui s'étendent perpendiculairement au plan du cadre.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les moyens
de serrage (1.5) sont des boulons filetés (1.5.1) qui sont montés dans les taraudages
(1.4.1) de la face du cadre (1.4) en regard de la mâchoire fixe (1.1).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1,2, 4 ou 5, caractérisé en ce que les
moyens de blocage (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) et les moyens de serrage (1.5) sont respectivement
constitués par des moyens d'actionnement hydrauliques ou pneumatiques.
8. Utilisation du dispositif selon les revendications 1 à 7 pour la retenue et la
manipulation d'un objet plat (W) au cours de phases d'usinage successives.
9. Utilisation selon la revendication 8, d'après laquelle le dispositif est transporté
de l'une à l'autre de plusieurs machines d'usinage en étant fixé sur une palette,
à l'aide de perçages (1.8) prévus dans son cadre (1) et de vis (1.8.1) fixées dans
ceux-ci, ou il est transporté à l'aide d'un autre organe auxiliaire tel qu'un coulisseau
plat (2.1) guidé sur un bâti (2.3) au moyen de rainures (2.1.1, 2.3.1) de conformation
spéciale ou à l'aide d'une tige guidée dans un corps cylindrique, ces derniers organes
étant respectivement reliés à la mâchoire de serrage fixe (1.1) à l'aide de vis de
fixation (2.1.2) et de vis d'ajustage (2.1.3).
1. Device for retaining and handling a flat object, in particular for retaining a
flat object on a machine tool, the object (W) being clampable between a stationary
clamping jaw (1.1) and a movable clamping jaw (1.3), comprising:
a) a closed, rectangular, flat frame (1), one side of which is constructed as the
stationary clamping jaw (1.1
b) a movable clamping jaw (1.3) which can be inserted externally into the frame (1),
is guided in the latter and can be braced against the flat object,
c) securing means (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) for securing the movable clamping jaw (1.3)
on the frame (1) and
d) at least one tightening means (1.5) acting on the movable clamping jaw (1.3),
characterized in that:
e) the tightening means (1.5) is provided on the frame side (1.4) located opposite
the stationary clamping jaw (1.1),
f) the movable clamping jaw (1.3) has substantially the shape of a rectangular parallelepiped
and has, at each of its two end sides located opposite each other, a groove (1.3.1)
into which a guiding strip (1.2.1) engages in each case, which strips are provided
on each of the inner surfaces of longitudinal sides (1.2) of the frame (1 ) facing
each other, and
g) the movable clamping jaw (1.3) is split, on each of its two sides guided on the
frame (1), into two prongs (1.3.4) by a slit (1.3.3) which extends parallel to the
largest side surfaces of the movable clamping jaw (1.3) towards the middle thereof,
the respective slit (1.3.3) beginning in the groove bottom (1.3.2) such that the two
prongs (1.3.4) can be secured by the securing means (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) on the respective
guiding strip of the frame (1).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the groove bottoms (1.3.2) of
the two grooves (1.3.1), when viewing the movable clamping jaw (1.3) in a plan view,
have an arc-shaped path, and in that in the direction from a front side (which faces
the object) towards a rear side (which faces the tightening means) of the movable
clamping jaw (1.3) one groove has a steadily increasing depth and the other groove
has a steadily decreasing depth.
3. Device according to Claim 1 and 2, characterized in that the slits (1.3.3) are
offset from a bore extending perpendicular to the plane of the slit, the bore in each
of the prongs (1.3.4) associated with each other in pairs being a threaded bore (1.3.6)
into which there can be screwed a screw (1.3.7) which presses the two prongs (1.3.4)
of an associated pair against the guiding strip (1.2.1) engaging into the respective
groove (1.3.1).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the side surfaces
of the clamping jaws (1.1, 1.3) facing the object to be clamped and also, if necessary,
the surfaces of the longitudinal sides (1.2) of the frame (1) facing the object (W)
have special profiles (1.6) matching the contour of the object.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the sides of the
clamping jaws (1.1, 1.3) facing the object (W) and the longitudinal sides (1.2) of
the frame (1) have channels (1.7) extending perpendicularly to the plane of the frame,
in particular with a semicircular cross-section.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the tightening
means (1.5) are screw-bolts (1.5.1) which are arranged in threaded bores (1.4.1) in
the frame side (1.4) located opposite the stationary clamping jaw (1.1).
7. Device according to one of Claims 1, 2, 4 or 5, characterized in that the securing
means (1.3.5, 1.3.6, 1.3.7) and the tightening means (1.5) are in each case a hydraulic
or pneumatic pressure actuator.
8. Use of the device according to Claims 1 to 7 for retaining and handling a flat
object (W) during successive machining operations.
9. Use according to Claim 8, in which the device is secured to a pallet (1.9) by means
of bores (1.8) provided in its frame (1) as well as screws (1.8.1) inserted in the
latter or is further conveyed between machining appliances by means of another handling
aid, such as in particular at least a flat slide (2.1) which can be guided on a stand
(2.3, 2.4) by means of grooves (2.1.1, 2.3.1) of special design or a shaft which can
be guided in a cylindrical housing, the said slide or shaft being joined in each case
to the stationary clamping jaw (1.1) with the aid of securing screws (2.1.2) and adjusting
screws (2.1.3).