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<ep-patent-document id="EP87111251B1" file="EP87111251NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0255938" kind="B1" date-publ="19910220" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE..ESFRGBGRITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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Rechtsanwälte - Patentanwälte,
 Südring 8</str><city>44787 Bochum</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19880907</date><bnum>198836</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Operationstisch, insbeson­dere zur Versorgung Unfallverletzter. Für diesen Zweck sind Operationstische bekannt, bei denen eine Tisch­platte auf eines teleskopartig verlängerbaren und ver­kürzbaren Säule anhebbar und absenkbar angeordnet ist. Die Säule kann stationär auf dem Fussboden eines Opera­tionssaales befestigt oder auf einem Fahrgestell ange­ordnet sein. Zusätzlich zu der Möglichkeit des anhebens und absenkens der Tischplatte ist es auch bekannt, diese um eine Achse zu kippen, die parallel zur Tischplatte und parallel zur schmalen Kante der Tischplatte verläuft. Aus der GB-A-481 836 ist es darüberhinaus bekannt, einen Operationstisch so auszubilden, dass seine Tischplatte sowohl um eine parallel zur schmalen Kante als auch um eine parallel zur Längsachse der Tischplatte verlaufen­de Achse kippbar ist. Die Bewegungsmöglichkeiten reichen jedoch nicht aus, um den Körper des Unfallverletzten in die bei häufigen Operationen erforderliche Position zu bringen. Insbesondere ist die Nagelung des Oberschen­kels nur unter Schwierigkeiten möglich, es muss sogar inkauf genommen werden, dass zur Anbringung einer Draht­extension der Oberschenkel in Kniegelenksnähe durchbohrt werden muss. Schliesslich ist die Bruchstelle in vielen Fällen für das zur Überwachung der Operation erforder­liche Röntgenbildverstärkergerät nur schlecht zugänglich.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0002" num="0002">Ausserdem weisen die bekannten Tische zahlreiche weitere Mängel auf, zu denen insbesondere eine not­wendig grosse Länge der Holme gehört, so dass diese bei Nichtgebrauch des Tisches unnötig viel Platz weg­nehmen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Diese Nachteile werden durch den Operationstisch gemäss der Erfindung vermieden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Gegenstand der Erfindung ist ein Operationstisch insbesondere zur Versorgung Unfallverletzter, dessen Tischplatte um eine zu ihrer Längsachse parallel verlaufende Achse kippbar und um eine senkrecht zu ihr verlaufende Achse drehbar ist, wobei die Kippachse unterhalb der Tischplatte in einem bestand von ihr verläuft und der dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Drehgelenk zur Drehung der Tischplatte um die senkrecht zu ihr verlaufende Achse im Bereich zwischen der Kippachse und der Tischplatte angeordnet ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei dem Operationstisch gemäss der Erfindung lässt sich durch eine Kippbewegung um die X-Achse und gleichzei­tiges Drehen des Tisches um die Z-Achse eine Körperposi­tion herstellen, in der der Oberschenkel leicht zur Na­gelung erreichbar und gleichzeitig für den Bildverstär­ker gut und aus allen Richtungen zugänglich bleibt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Kippachse verläuft unterhalb der Tischplatte in einem Abstand von dieser und das Drehgelenk ist zwischen der Kippachse und der Tischplattz angeordnet. Bei dieser Ausbildung lässt sich eine geringe Bauhöhe der die beiden genannten Bewegungen duchführenden Getriebe erreichen und die zum Antrieb der Getriebe dienenden Wellen bleiben bei allen Stellungen des Tisches leicht zugänglich.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Tisches gemäss der Erfindung ist ein Fahrgestell vorhanden, das zwei parallel zueinander verlaufende Holme und zwei in einem Winkel zueinander verlaufende Holme aufweist. Hierdurch<!-- EPO <DP n="3"> --> ist es möglich, die Stabilität des Tisches erheblich zu verbessern. Insbesondere dann, wenn die parallel zuein­ander verlaufenden Holme zum Kopfende der Tischplatte und deshalb die in einem Winkel zueinander verlaufenden Holme zum Fussende der Tischplatte hinweisen, lässt sich die begrenzte Verdrehbarkeit der Tischplatte um die Z­Achse so einstellen, dass der Drehbereich oberhalb der beiden winklig zueinander verlaufenden Holme endet, so dass eine instabile Lage, auch bei schwergewichtigen Patienten nicht erreicht werden kann. Weiterhin ist es zweckmässig, die Lenkrollen an den Enden der parallel zueinander verlaufenden Holme, also am Kopfende des Tisches anzuordnen, damit das Fussende des Tisches be­sonders stabil mit dem Boden verbunden ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Von besonderem Vorteil ist weiterhin, dass unter der Tischplatte ein parallel zu dieser und in Querrichtung der Tischplatte verfahrbarer Schlitten angeordnet ist, an dessen zu den Längskanten der Tischplatte weisenden Enden Armstrecken anbringbar sind. Auf diese Weise las­sen sich Armoperationen durchführen, ohne dass die bis­her erforderlichen Zusatzteile am Tisch angebracht wer­den müssen. Ausserdem lässt sich infolge der Verfahrbar­keit des Schlittens die Armstrecke den Körpermassen des Patienten anpasse und schliesslich ist auf leichte Weise ein Einrichten des Oberarmbruches möglich. Wenn, was weiterhin bevorzugt ist, die Armstrecke um parallel zu den Längskanten der Tischplatte verlaufende Achsen schwenkbar und arretierbar ist, so kann durch Herahb­schwenken dieses den Unterarm aufnehmenden Teiles die­ser herabhängen und anschliessend zur Behandlung des Unterarmes hochgeschwenkt werden.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Von besonderem Vorteil ist eine zur Aufnahme der Beine des Patienten dienende Holmanordnung, deren Holme um je eine senhkrecht zur Tischplatte verlaufende Achse und um je eine parallel zur schmalen Kante der Tischplatte verlaufende Achse schwenkbar sind. Bei die­ser Holmanordnung kann man die Holme leicht und ohne Verwendung von Zusatzteilen an die jeweils gewünschte Beinstellung anpassen. Auf den Holmen sind Extensions­schlitten verschiebbar und arretierbar angeordnet. An diese Extensionsschlitten können Fusshalter herkömm­licher Bauart ohne Zuhilfenahme von Verlängerungen ange­bracht werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Holmanordnundg kann einen balkenartig ausgebildeten Zentralausschub aufweisen, an den über zwei Gelenke mit senkrechten Achsen zwei Zwischenholme angeschlossen sind, wobei an jeden der Zwischenholme über ein Gelenk mit waagerechter Achse ein Endholm angeschlossen ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Zentralausschub in einem unterhalb der Tischplatte angeordneten Auf­nahmekanal, der parallel zur Tischplatte und in deren Längsrichtung verläuft, verschiebbar und arretierbar ist. Auf diese Weise lässt sich die Position der Holm­anordnung einfach an die Körpermasse des Patienten an­passen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ein weiterer Vorteil des Operationstisches gemäss der Erfindung besteht in einer die Tischplatte durchdrin­genden Aufnahmeöffnung mit dem Querschnitt eines regel­mässigen Vieleckes für den einen entsprechenden Quer­schnitt aufweisenden Fuss eines Schritthalters, wobei Fuss und Kopf des Schritthalters exzentrisch miteinan­der verbunden sind. Hierdurch lässt sich der Schritt­<!-- EPO <DP n="5"> --> halterkopf in mehrere verschiedene Positionen bringen, was wiederum zur Anpassung an die Körpermasse des Pa­tienten von Nutzen ist und eine Arretierung des Schritt­halters im Tisch ist nicht mehr erforderlich. Ein Ausführungsbeispiel eines Operationstisches gemäß der Erfindung ist im folgenden anband der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt</p>
<p id="p0012" num="0012">Figur 1 eine Seitenansicht des und</p>
<p id="p0013" num="0013">Figur 2 eine Aufsicht auf den Operationstisch.</p>
<p id="p0014" num="0014">Figur 3 zeigt anhand einer Aufsicht auf den Operations­tisch die Vorrichtungen zur Lagerung der Arme des Patienten sowie am Fußende des Tisches die Lagerung für einen Zentralausschub, der in</p>
<p id="p0015" num="0015">Figur 4 in Aufsicht und in</p>
<p id="p0016" num="0016">Figur 5 in Seitenansicht dargestellt ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Figur 6 zeigt in Seitenansicht einen in den Tisch ein­steckbaren Schritthalter, der in</p>
<p id="p0018" num="0018">Figur 7 in Aufsicht dargestellt ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der in Figur 1 in Seitenansicht dargestellte Operations­tisch weist ein Fahrgestell auf, das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet und unten näher beschrieben ist. Auf dem Fahrgestell 1 ist eine teleskopartig längenverän­derliche Säule befestigt, deren unterer Teil mit 2 und deren oberer Teil mit 3 bezeichnet ist. Mit dem oberen Teil 3 der Säule ist eine in ihrer Gesamtheit mit 4 bezeichnete Lagerfläche verbunden, die ihrerseits<!-- EPO <DP n="6"> --> eine Tischplatte 5 trägt. Die Lagerfläche 4 ist nicht vollflächig, sonder beispielsweise rahmenartig ausge­bildet und die Tischplatte 5 besteht aus einem strah­lendurchlässigen Material, beispielsweise aus Holz. Die Säule 2, 3 kann zum Anheben bzw. Absenken der La­gerfläche 4 und der Tischplatte 5 in Richtung ihrer senkrechten, in Figur 1 mit z bezeichneten Längsach­se verlängert bzw. verkürzt werden, wozu ein in der Zeichnung nicht dargestelltes,in der Säule 2, 3 befind­liches selbsthemmendes Getriebe dient, das über eine Gelenkwelle 6 durch eine in der Zeichnung nicht dargestell­te Handkurbel angetrieben wird, die in einen Kurbelka­sten 7 einsteckbar ist. Im Kurbelkasten 7 befindet sich ein mit der Gelenkwelle 6 verbundenes Übersetzungsgetrie­be, so daß die Handkurbel wahlweise unmittelbar auf die Gelenkwelle 6 aufgesteckt werden kann oder auf die Antriebsachse des Getriebes, so daß der Tisch wahl­weise mit kleinerer oder größerer Geschwindigkeit geho­ben bzw. gesenkt werden kann</p>
<p id="p0020" num="0020">Zwischen dem oberen Teil 3 der Säule und der Lagerfläche 4 ist ein Gelenk ageordnet, dessen Achse x horizontal und parallel zur Tischplatte 5 verläuft. Durch betätigen des Antriebes dieses Gelenkes, der in seinen Einzelheiten in der Zeichnung nicht dargestellt ist, wird der Tisch um seine Längsachse gekippt. Die Kippbewegung ist nach beiden Seiten, jedoch nur um begrenzte Winkelbeträge, möglich. Die Antriebswelle ist von beiden Schmalseiten des Tisches zugänglich, so dass die zum Antrieb dienende Handkurbel wah-lweise an der einen oder anderen Tischseite aufge­steckt werden kann. Das zweckmässigerweise als Schnecken­getriebe ausgebildete Getriebe ist entweder selbsthemmend<!-- EPO <DP n="7"> --> oder mit einer Arretierung versehen, damit unbeabsichtigte Kippbewegungen vermieden werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">In der Achse x des zur Kippbewegung dienenden Gelenkes oder zwischen dieser Achse und der Tischplatte 5 befindet sich ein Drehgelenk mit dessen Hilfe die Tischplatte 5 um eine senkrecht zu ihr verlaufende Achse, die in Fig. 1 mit z bezeichnet ist, verdreht werden kann. Die Drehbewegung kann in beiden Richtungen erfolgen, jedoch nur um begrenzte Win­kelbeträge. Der Antrieb des Drehgelenkes ist in ähnlicher Weise ausgebildet wie der des Kippgelenkes.</p>
<p id="p0022" num="0022">Wie in Figur 2 zu erkennen ist, weist das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnete Fahrgestell zwei parallel zueinander verlaufende Holme 8 und zwei in einem Winkel zueinander verlaufende Holme 9 auf. In den Holmen 9, die zum Fußende des Tisches weisen, sind feste Rollen 10 angeornet, während sich an den zum Kopfende des Tisches weisenden Holmen 8 Lenkrollen 11 befinden. An den Lenk­rollen 11 befinden sich Bremsvorrichtungen und Feststell­vorrichtungen, durch deren Betätigung jede unbeabsich­tigte Bewegung des Fahrgestells 1 verhindert werden kann.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wie insbesondere in Figur 2 zu erkennen ist, befinden sich an der Lagerfläche 4 Geräteträgerschienen 12, 13 und 14, die zur Befestigung von Stützen und anderen Ge­räten, je nach dem wie und wo diese gebraucht werden, dienen. In Figur 1 ist in einer Geräteträgerschiene 12 eine Seitenstütze 15 eingesteckt, die den Patienten abstützt, wenn der Tisch um seine Längsachse x geneigt ist.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Mit 16 ist in Figur 2 eine ausfahrbare Armstrecke be­zeichnet, die besser in Figur 3 erkennbar ist, einer Aufsicht auf die Lagerfläche 4 unter Fortlassung der Tischplatte 5. Die Armstrecke 16 ist an einem aus Stäben 17 und Traversen 18 bestehenden rechteckigen Gerüst befestigt, un zwar je nach Bedarf an der einen oder anderen der Traversen 18. Die Armstrecke 16 ist un die Längsachse er Traverse 18 verschwenkbar und kann in jeder Wïnkelstellung durch Knebelverschlüsse 19 festgestellt werden. Die Stäbe 17 sind gemeinsam durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten, im Unterbau 4 befindlichen Antrieb in Längsrichtung ver­schiebhar. Der Antrieb weist ein selbsthemmendes Ge­triebe auf, dessen Atriebswelle im Kurbelkasten 7 endet</p>
<p id="p0025" num="0025">In den figuren 1 bis 3 ist eine in der Lagerfläche 4 angeordnete, die Tischplatte 5 durchdringende Aufnahme­öffnung 20 für dei in den Figuren 6 und 7 dargestell­ten Schritthalter 21 angeordnet. Die Aufnahmeöffnung 20 besitzt einen quadratischen Querschnitt, der dem quadratischen Schritthalterfuß 22 entspricht. Mit dem Schritthalterfuß 22 ist über eine Platte 23 ein Schritt­halterkopf 24 verbunden und zwar derart, daß er exzen­trisch zum Schritthalterfuß 22 angeordnet ist. Durch entsprechendes Einstecken des quadratischen Schritthal­terfußes 22 in die Aufnahmeöffnung 20 lassen sich vier verschiedene Positionen des Schritthalterkopfes 24 in Bezug auf die Tischplatte 5 erzielen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Wie ebenfalls in den Figuren 1 bis 3 erkennbar ist, be­findet sich in der Lagerfläche 4 unterhalb der Tischplat­te 5 ein waagerecht und in Längsrichtung des Tisches ver­laufender Aufnahmekanal 25. Der Aufnahmekanal 25 besitzt einen quadratischen Querschnitt und dient zur Aufnahme eines Zentralausschubes 26, einens balkenförmigen Kör­pers mit ehenfalls quadratischem Querschnitt. Der Zentral­ausschub 26 ist im Aufnahmekanal 25 längsverschieblich und kann in ihm durch einen Knebel 27 in der jeweils ge­wünschten Stellung arretiert werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">Der Zentralausschub 26 ist Teil einer Holmanordnung. Diese Holmanordnung, die in der regel zur Aufnahme der Beine des Patienten dient, ist in Figur 4 in Aufsicht und in Figur 5 in Seitenansicht dargestellt. An dem aus der Lagerfläche 4 herausragenden Ende des Zentral­ausschubes 26 sind, symmetrisch zur Längsachse des Zentral­ausschubes, zwei Gelenke 28 angeordnet. Die Gelenke 28 weisen vertikal verlaufende Achsen auf und dienen zur Verbindung von zwei Zwischenholmen 29 mit dem Zentralaus­schub 26 . Die Zwischenholme 29 können mittels der Ge­lenke 28 unabhängig voneinander in einer waagerechten Ebene gegen die Längsachse des Zentralausschubes 26 ver­schwenkt und jeder Stellung durch Knebelverschlüsse 30 arretiert werden. An die Zwischenholme 29 sind über Gelenke 31 Endholme 32 angeschlossen. Die Achsen der Gelenke 31 verlaufen horizontal, so daß die Endholme 33 in vertikalen Ebenen gegen die Zwischenholme 29 nach oben und unten verschwenkt werden können, wobei sie in der jeweils gewünschten Position durch Knebelver­schlüsse 33 arretiert werden können.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Auf den Endholmen 32 sind Extensionsschlitten 14 verschieb­bar. Die Endholme 32 sind als Zahnstangen ausgebildet und in den Extensionsschlitten 34 sind Zahntriebe ange­ordnet, die von Hand betätidgt werden, um die Extensions­sclitten 34 auf den Endholmen 32 in die gewünschte Stellung zu verschieben. Die Zahntriebe der Extensions­schlitten 34 sind mit entsperrbaren Rücklaufsperren ver­sehen, die eine unbeabsichtigte Bewegung der Extensions­schlitten auf den Endholmen, die wegen des hohen Eigen­gewichtes der Extensionsschlitten sonst möglich wäre, verhindern. Außerdem sind die Extensionsschlitten 34 mit Arretiervorrichtungen versehen, die dazu dienen, die Positionen der Extensionsschlitten 34 auf den End­holmen 32 wie gewünscht zu fixieren. Schließlich sind an den Extensionsschlitten 34 seitlich verlagert, auf­steigend verlaufende Trägerstützen 35 befestigt, an denen Fussplatten oder andere Vorrichtungen zur Be­festigung der Füsse des Patienten angebracht werden kön­nen, wobei die Verbindung dieser in der Zeichnung nicht dargestellten Teile mit den Trägerstützen 35 zweckmässig über arretierbare Kugelgelenke erfolgt. Die Extensions­schlitten 34 sind auf jedem der Endholme 32 verwendbar, so dass ihre verlagerten Trägestützen 35 wahlweise zwischen den Endholmen oder ausserhalb der Endholme angeorddnet sein können.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Entsperrbarkeit der Zahntriebe bzw. Rücklaufsperren in den Extensionsschlitten 34 macht es möglich, diese Schlitten zunächst von Hand in die gewünschte Position auf den Endholmen 32 zu bringen und anschliessend mit Hilfe der beispielsweise durch Handräder betätigbaren<!-- EPO <DP n="11"> --> Zahntriebe in der Weise zu bewegen, wie es zum Einrichten eines Bruches erforderlich ist. Die Gelenke 28 und 31 er­möglichen es, die Zwischenholme 29 und insbesondere die Endholme 32 bei Nichtgebrauch des Tisches in eine platz­sparende Verstauposition zu bringen, wenn nicht beim Ver­stauen die gesamte Holmanordnung vom Tisch entfernt wird dadurch, dass der Zentralausschub 26 aus dem Aufnahmekanal 25 herausgezogen wird. Zur Einstellung der Holmanordnung auf die Körpermasse des Patienten ist lediglich die geeig­nete Positionierung des Zentralausschubes 26 im Aufnahme­kanal 25 erforderlich, nicht etwa Manipulationen an zwei Holmen. Die Schwenkbarkeit der Endholme 32 um die Gelenke 31 und die Verfahrbarkeit der Extensionsschlitten 34 auf den Endholmen 32 ermöglicht die Verbindung der Füsse des Patienten mit dem Extensionsschlitten auf kurzem Wege, so dass die beim Stand der Technik erforderlichen,sich an die Holme anschliessenden vertikal verlaufenden und sich wiederum daran anschliessenden horizontal verlaufen­den Ausschübe fortfallen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Durch die in Fig. 3 dargestellte und in diesem Zusammen­hang beschriebene rahmenartige Ausbildung 17, 18 des Schlittens, an den sich die ebenfalls rahmenartig oder vollflächig aber dann röntgenstrahlendurchlässig ausge­bildete Armstrecke 16 anschliesst, ist auch im Bereich der Ober- und Unterarme der Einsatz von Röntgen-Bildver­stärkern ungehinddert möglich.</p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Operationstisch, insbesondere zur Versorgung Unfall­verletzter, dessen Tischplatte (5) um eine zu ihrer Längsachse parallel verlaufende Achse (x) kippbar und um eine senkrecht zu ihr verlaufende Achse drehbar ist, wobei die Kippachse (x) unterhalb der Tisch­platte (5) in einem Abstand von ihr verläuft, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, dass ein Drehgelenk zur Drehung der Tischplatte (5) um die senkrecht zu ihr verlaufende Achse im Bereich zwischen der Kippachse (x) und der Tischplatte (5) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Operationstisch nach Anspruch 1, <b> gekenn­zeichnet durch</b> ein Fahrgestell (1) das zwei parallel zueinander verlaufende Holme (8) und zwei in einem Winkel zueinander verlaufende Holme (9) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="">
<claim-text>3. Operationstisch nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, dass die parallel zuein­der verlaufenden Holme (8) zum Kopfende der Tisch­platte (5) weisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="">
<claim-text>4. Operationstisch nach Anspruch 2 oder 3, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, dass an den Enden der parallel zueinander verlaufenden Holme (8) Lenk­rollen (11) angeordnet sind.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="">
<claim-text>5. Operationtisch nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> dass unter der Tischplatte (5) ein parallel zu dieser und in Querrichtung der Tischplatte (5) verfahrbarer Schlitten (17, 18) angeordnet ist, an dessen zu den Längskanten der Tischplatte (5) weisenden Enden (18) Armstrecken (16) anbringbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="">
<claim-text>6. Operationtisch nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, dass die Armstrek­ken (16) um parallel zu den Längskanten der Tisch­platte (5) verlaufende Achsen (18) schwenkbar und arretierbar (19) sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="">
<claim-text>7. Operationstisch nach einem oder mehreren der An­sprüche 1-6, <b>gekennzeichnet durch</b> eine zur Aufnahme der Beine des Patienten dienende Holmanordnung, deren Holme (32) um je eine senkrecht zur Tischplatte (5) verlaufende Achse (28) und um je eine parallel zur schmalen Kante der Tisch­platte (5) verlaufende Achse (31) schwenkbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="">
<claim-text>8. Operationstisch nach Anspruch 7,<b> dadurch gekennzeichnet</b>, dass auf den Holmen (32) Extensionsschlitten (34) verschiebbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="">
<claim-text>9. Operationstisch nach Anspruch 7 oder 8, <b> dadurch gekennzeichnet</b>, dass die Holmanordnung einen balkenartig ausgebildeten Zen­tralausschub (26) aufweist, an den über zwei Gelenke mit senkrechten Achsen (28) zwei Zwischenholme (29)<!-- EPO <DP n="14"> --> angeschlossen sind, wobei an jeden der Zwischen­holme (29) über ein Gelenk mit waagerechter Achse (31) ein Endholm (32) angeschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="">
<claim-text>10. Operationstisch nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet</b>, dass der Zentralaus­schub (26) in einem unterhalb der Tischplatte (5) an­geordneten Aufnahmekanal (25) der parallel zur Tisch­platte (5) und in deren Längsrichtung verläuft ver­schiebbar und arretierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="">
<claim-text>11. Operationstisch nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, <b> gekennzeichnet durch</b> eine die Tischplatte (5) durchdringende Aufnahmeöff­nung (20) mit dem Querschnitt eines regelmässigen Vieleckes für den einen entsprechenden Querschnitt aufweisenden Fuss (22), eines Schritthalters (21), wobei Fuss (22) und Kopf (24) des Schritthalters (21) exzentrisch miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. Operation table, particularly for care of casualty, the table board (5) of which is tiltable about an axis (x) extending parallel with its longitudinal axis and rotatable about an axis perpendicular thereto, the tilting axis (x) extending below the table board (5) and spaced therefrom, characterized in that a hinge is arranged in the area between the tilting axis (x) and the table board (5) for rotating the table board (5) about the axis extending perpendicular thereto.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. Operation table as set forth in claim 1, characterized by an undercarriage (1) which has two bars (8) extending parallel with each other and two bars (9) forming an angle with each other.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="">
<claim-text>3. Operation table as set forth in claim 2, characterized in that the two bars (8) extending parallel with each other point towards the head end of the table board (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="">
<claim-text>4. Operation table as set forth in claim 2 or 3, characterized in that steering rollers (11) are arranged at the ends of the bars (8) extending parallel with each other.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="">
<claim-text>5. Operation table as set forth in one or several of the claims 1-4, characterized in that a carriage (17, 18) movable parallel to and in transverse direction to the table board (5) is arranged below the table board (5), elbow-supports being adapted<!-- EPO <DP n="16"> --> to be attached to the ends (18) of the carriage pointing towards the longitudinal edges of the table board (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="">
<claim-text>6. Operation table as set forth in claim 5, characterized in that the elbow-supports (16) are adapted to be locked and pivoted about axes (18) extending parallel with the longitudinal edges of the table board (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="">
<claim-text>7. Operation table as set forth in one or several of the claims 1-6, characterized by a bar arrangement serving to hold the legs of the patient, each bar (32) of which being pivotally about an axis (28) extending perpendicular to the table board (5) and about an axis (31) parallel with the narrow edge of the table board (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="">
<claim-text>8. Operation table as set forth in claim 7, characterized in that extension carriages (34) are slidable on the bars (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="">
<claim-text>9. Operation table as set forth in claim 7 or 8, characterized in that the bar arrangement has a beam-like central extension (26) to which two intermediate bars ( 29 ) are connected through two joints having perpendicular axes (28), an end bar (32) being connected to each of the intermediate bars (29) through a joint having horizontal axis (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="">
<claim-text>10. Operation table as set forth in claim 9, characterized in that the cental extension (26) is movable and adapted to be locked in an accommodation passage (25) which is arranged below the table board (5) and extends parallel with the table board (5) and in its longitudinal direction.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="">
<claim-text>11. Operation table as set forth in one or several of the claims 1-10, characterized by an accommodation opening (20) penetrating the table board (5) and having a cross section of a regular polygon for the foot (22) of a crotch holder (21) having a corresponding cross section, the foot (22) and the head (24) of the crotch holder (21) being eccentrically interconnected.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Table d'opérations, particulièrement pour pendre soin de blessés d'accident, dont la plaque de table (5) est culbutable autour d'un axe (x) s'étendant parallèlement à son axe longitudinal, et rotative autour d'un axe perpendiculaire sur celui-ci, l'axe de renversement (x) s'étendant au dessous de la plaque de table (5) espacé de celle-ci, caractérisée par le fait qu'une articulation tournante destinée à la rotation de la plaque de table (5) autour de l'axe perpendiculaire sur elle, est disposée entre l'axe de renversement (x) et la plaque de table (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Table d'opérations selon la revendication 1, caractérisée par un chariot (1) présentant deux barres (8) s'étendant parallèlement, et deux barres (9) s'étendant angulairement l'une relativement à l'autre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="">
<claim-text>3. Table d'opérations selon la revendication 2, caractérisée par le fait que les barres s'étendant parallèlement (8) visent vers la tête de la plaque de table (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="">
<claim-text>4. Table d'opérations selon la revendication 2 ou 3, caractérisée par le fait que des poulies de guidage<!-- EPO <DP n="19"> --> (11) sont disposées aux extrémités des barres (8) parallèles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="">
<claim-text>5. Table d'opérations selon l'une ou plusieurs des revendications 1-4, caractérisée par le fait qu'un glissoir (17, 18) déplacable parallèlement à la plaque de table et en direction transversale de celle-ci, est disposé sous la plaque de table (5), des dispositifs d'allongement des bras (16) étant montables aux extrémités du glissoir montrant vers les arêtes longitudinales de la plaque de table (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="">
<claim-text>6. Table d'opérations selon la revendication 5, caractérisée par le fait que les dispositifs d'allongement des bras sont arrêtables (19) et pivotables autour d'axes (18) s'étendant parallèlement aux arêtes longitudinales de la plaque de table (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="">
<claim-text>7. Table d'opérations selon l'une ou plusieurs des revendications 1-6, caractérisée par une disposition de barres destinée à reçevoir les jambes du patient, et dont les barres (32) sont pivotables chacune autour d'un axe (28) s'étendant perpendiculairement sur la plaque de table (5) et autour d'un axe (31) s'étendant parallèlement à la petite arête de la plaque de table (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="">
<claim-text>8. Table d'opérations selon la revendication 7, caractérisée par le fait que des glissoires d'extension (34) sont déplacables sur les barres (32).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="">
<claim-text>9. Table d'opérations selon la revendication 7 ou 8, caractérisée par le fait que la disposition de barres a un dispositif d'étirage central (26) en forme de poutre, auquel deux barres intermédiaires (29) sont raccordées par deux articulations ayant des axes perpendiculaires (28), une barre finale (32) étant raccordée à chacune des barres intermédiaires (29) par une articulation ayant des axes horizontaux (31).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="">
<claim-text>10. Table d'opérations selon la revendication 9, caractérisée par le fait que le dispositif d'étirage central (29) est déplacable et arrêtable dans une conduite de réception (25) disposée au dessous de la<!-- EPO <DP n="20"> --> plaque de table (5) et s'étendant parallèlement à la plaque de table (5) et dans sa direction longitudinale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="">
<claim-text>11. Table d'opérations selon l'une ou plusieurs des revendications 1-10, caractérisée par une ouverture de réception (20) passant par la plaque de table (5) et ayant la section transversale d'un polygone régulier pour le pied (22) d'un support d'entre-jambes (21) ayant une section transversale correspondante, le pied et la tête du support d'entre-jambes (21) étant reliés excentriquement.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="21"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
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