<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP87105666B1" file="EP87105666NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0256210" kind="B1" date-publ="19900725" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECH......FRGB..ITLI..NL........................</B001EP><B005EP>U</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0256210</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19900725</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87105666.9</B210><B220><date>19870416</date></B220><B240><B241><date>19890530</date></B241><B242><date>19891030</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3627101</B310><B320><date>19860809</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19900725</date><bnum>199030</bnum></B405><B430><date>19880224</date><bnum>198808</bnum></B430><B450><date>19900725</date><bnum>199030</bnum></B450><B451EP><date>19891030</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5B 65D  25/22   A</B511><B512> 5B 65D  47/04   B</B512><B512> 5B 65D  51/24   B</B512><B512> 5B 65D  47/08   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verschlusskappe für Behälter</B542><B541>en</B541><B542>Closure cap for container</B542><B541>fr</B541><B542>Capuchon pour récipient</B542></B540><B560><B561><text>DE-U-   134 679</text></B561><B561><text>DE-U- 8 414 322</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Müller, Werner</snm><adr><str>Windthorststrasse 8</str><city>D-5940 Lennestadt 11</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Friedhoff, Hans Rainer</snm><adr><str>In der Schlade 4</str><city>D-5940 Lennestadt 11</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>FM-Plast Friedhoff + Müller GmbH</snm><iid>00857210</iid><irf>86 363-EP</irf><syn>Friedhoff + Müller GmbH, FM-Plast</syn><adr><str>Industriestrasse 8</str><city>D-5940 Lennestadt 11- Grevenbrück</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Pürckhauer, Rolf, Dipl.-Ing.</snm><iid>00038311</iid><adr><str>Am Rosenwald 25</str><city>57234 Wilnsdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry></B840><B880><date>19890222</date><bnum>198908</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> --><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußkappe der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus dem DE-GM 84 14 322 ist eine Aufhängevorrichtung für mit einer Verschlußkappe ausgestattete Behälter bekannt, und diese Verschlußkappe entspricht der gattungsgemäßen. Die Aufhängevorrichtung besteht aus einer wie eine Kordel geformten Kunststoffschnur, die eine Aufhängeschlaufe bildet und mit ihren Enden an die Verschlußkappe einstückig angeformt ist.</p>
<p id="p0003" num="0003">Um die mit dem Abstehen der Aufhängevorrichtung bei früher bekannten Verschlußkappen zusammenhängenden Probleme zu beseitigen, wird die kordelartige, einstückig an die Verschlußkappe aus Kunststoff angespritzte Aufhängeschlaufe in eine schmale Nut eingelegt, die sich über einen Teil der Verschlußkappe und quer über die Schließklappe erstreckt. Das Einlegen der Kordel oder Schnur in die Nut kann jedoch nicht maschinell automatisch erfolgen, so daß immer noch ein manueller Arbeitsgang erforderlich ist, wenn auch die Kordel oder Schnur nicht mehr über die Außenkontur der Verschlußkappe vorragt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Verschlußkappe mit der Aufhängevorrichtung so zu gestalten, daß das Verschließen der im geöffneten Zustand über das Filmscharnier einstückig mit der Verschlußkappe verbundenen Schließklappe automatisch erfolgen kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungsmerkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung ist im Unteranspruch gekennzeichnet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Durch die Erfindung ist es möglich, beim maschinellen Schließen der Schließklappe die Kordel oder Schnur in die Abstufungen der Verschlußkappe einzulegen, so daß kein zusätzlicher manueller Arbeitsgang notwendig ist. Erst bei Gebrauch der Flasche o.dgl. kann die Kordel oder Schnur an den Abreißstegen von der Schließklappe getrennt und als Aufhängevorrichtung verwendet werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verschlußkappe dargestellt. Dabei zeigt
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht der Verschlußkappe bei geöffneter Schließklappe,</li>
<li>Fig. 2 die Draufsicht auf die Verschlußkappe bei geöffneter Schließklappe,</li>
<li>Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 2,</li>
<li>Fig. 4 die Draufsicht auf die Verschlußkappe mit geschlossener Schließklappe und</li>
<li>Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.</li>
</ul></p>
<p id="p0008" num="0008">Die Verschlußkappe (1) ist mit einer Schließklappe (2) einstückig aus Kunststoff gespritzt, wobei die Verbindung zwischen Verschlußkappe (1) und Schließklappe (2) durch ein Filmscharnier (3) gebildet wird. Eine ebenfalls einstückig angespritzte Schnur oder Kordel (4) ist an ihren Enden bei (5) mit der Verschlußkappe (1) und über Abreißstege (6) mit dem freien Ende der Schließklappe (2) verbunden. Die komplette Verschlußkappe (1) verläßt das Spritzwerkzeug wie in den Fign. 1 bis 3 dargestellt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Nach den Fign. 4 und 5 ist die Schließklappe (2) geschlossen, was maschinell und automatisch geschehen kann. Dabei legt sich die Schnur oder Kordel (4) in Abstufungen (7), die zu beiden Seiten der geschlossenen Schließklappe (2) in der Verschlußkappe (1) vorgesehen sind, wobei die Schließklappe (2) ihrerseits in einer weiteren Vertiefung (8) versenkt sein kann, so daß ihre Oberfläche mit dem Grund der beidseitigen Abstufungen in einer gemeinsamen Ebene liegt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Wenn beim Verbraucher die Schnur oder Kordel (4) als Aufhängevorrichtung benutzt werden soll, kann diese an den Abreißstegen (3) von der Schließklappe (2) getrennt werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Verschlußkappe für Behälter, wie Flaschen, Dosen oder dgl., mit einer Aufhängevorrichtung in Form einer Schnur oder Kordel aus Kunststoff, die mit ihren Enden an die ebenfalls aus Kunststoff bestehende Verschlußkappe einstückig angeformt ist, sowie mit einer über ein Filmscharnier mit der Verschlußkappe verbundenen Schließklappe, wobei die Schnur oder Kordel beim geschlossenen Behälter zumindest teilweise innerhalb der Kontur der Verschlußkappe mit der Außenoberfläche derselben bündig unterbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (1) zu beiden Seiten der geschlossenen Schließklappe (2) abgestuft ist und daß die Schnur oder Kordel (4) mit dem freien Ende der Schließklappe (2) über Abreißstege (6) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Verschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossene Schließklappe (2) in einer weiteren Vertiefung (8) der Verschlußkappe (1) sitzt, derart, daß die Oberfläche der Schließklappe (2) mit dem Grund der beidseitigen Abstufungen (7) in einer gemeinsamen Ebene liegt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. Closure cap for containers, such as bottles, boxes or the like, with a suspension device in the form of a string or cord of plastics material, which is formed in one piece with its ends on the closure cap likewise consisting of plastics material, also with a closing flap connected to the closure cap by a film hinge, the string or cord being adapted to be brought at least partially within the contour of the closure cap, flush with the outer surface of the same, with the container closed, characterized in that the closure cap (1) is stepped on both sides of the closed closing flap (2) and in that the string or cord (4) is connected to the free end of the closing flap (2) by tear webs (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. Closure cap according to claim 1, characterized in that the closed closing flap (2) seats in a further recess (8) of the closure cap (1), so that the surface of the closing flap (2) lies in a common plane with the bottom of the steps (7) on both sides.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="3"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Capuchon d'obturation de récipients, comme des bouteilles, des boîtes ou analogues, comprenant un dispositif de suspension sous forme d'une cordelette ou d'un cordon en matière plastique, relié d'une pièce par ses extrémités au capuchon d'obturation également en matière plastique, ainsi qu'un volet de fermeture relié au capuchon d'obturation par une charnière souple, la cordelette ou le cordon pouvant être logé, quand le récipient est fermé, au moins en partie dans le contour du capuchon d'obturation à affleurement avec la surface extérieure de celui-ci, caractérisé en ce que le capuchon d'obturation (1) est étagé des deux côtés du volet de fermeture (2) quand celui-ci est fermé et en ce que la cordelette ou le cordon (4) est relié à l'extrémité libre du volet de fermeture (2) par des barrettes de rupture (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Capuchon d'obturation suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le volet de fermeture (2), quand il est fermé, est reçu dans une autre cavité (8) du capuchon d'obturation (1), de façon que la surface du volet de fermeture (2) et le fond des parties étagées (7) des deux côtés soient dans un plan commun.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="4"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="177" he="265" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="5"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="146" he="242" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>