[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Laden von Geschützen, insbesondere Panzerhaubitzen,
aus einem die im wesentlichen senkrecht stehenden Geschosse enthaltenden und unterhalb
des Geschützrohrs angeordneten Magazin mit einem Ladearm, der einen Greifer für ein
Geschoß aufweist und aus einer Aufnahmeposition am Magazin, in der er im wesentlichen
senkrecht angeordnet ist, um eine etwa horizontale, zur Seelenachse des Geschützrohrs
senkrechte und mit dem Geschütz verbundene Achse in eine Ladeposition schwenkbar ist,
aus der das mit der Seelenachse fluchtende Geschoß mittels eines Ansetzers in den
Ladungsraum des Geschützes transportierbar ist.
[0002] Für Haubitzen und Geschütze sind automatische Lader bekannt. Sie ermöglichen sämtlich
ein automatisches Einbringen der Geschosse in den Ladungsraum des Geschützes. Diese
Lader gestatten ferner in perfektionierter Ausführung die automatische Auswahl verschiedener
Geschosse, wobei die Geschosse in der Regel aus einem entfernt stehenden Magazin abgerufen
und über lange Wiege erst dem eigentlichen Ladegerät zugeführt werden. Bei allen automatischen
Ladern geht es darum, bei hoher Zuverlässigkeit einen schnellen Ladevorgang ohne manuellen
Eingriff zu ermöglichen. Die bekannten Lader sind konstruktiv sehr aufwendig und deshalb
teuer und haben in der Regel auch einen großen Platzbedarf, so daß die Unterbringung
beispielsweise in Panzerfahrzeugen Schwierigkeiten bereitet. Zudem sind sie aufgrund
ihres Automatisierungsgrades in Technik und Funktion anfällig.
[0003] Eine konstruktiv und funktionell einfachere Ausführung (DE-A 2 826 136) weist ein
schleifenförmiges Umlaufmagazin unmittelbar unterhalb und vor dem Ladungsraum des
Geschützrohrs auf. Das Geschoß wird aus einer Aufnahmeposition, in der sich das Geschoß
in einer das Geschütz einschließenden Vertikalebene vor dem Ladungsraum befindet,
mittels eines aufzugsartig bewegten Ladearms angehoben und dann um eine horizontale
Achse, die in dem aufzugsartigen Hubarm sitzt, in die Ladeposition geschwenkt, in
der das Geschoß in der Seelenachse des Geschützrohrs liegt und aus der es mittels
eines am Ladearm angebrachten Ansetzers in den Ladungsraum des Geschützes transportiert
wird.
[0004] Von Nachteil bei dieser bekannten Vorrichtung ist zunächst die Tatsache, daß sich
das Umlaufmagazin vor dem Ladungsraum bzw. dem Bodenstück der Waffe befinden muß,
so daß die Zugänglichkeit erschwert ist, die bei dieser speziellen bekannten Konstruktion
ohnehin nur von außerhalb des Panzers gegeben ist. Besonders gravierend aber ist der
Umstand, daß das Geschütz vor jedem Ladevorgang aus der Richtstellung in die Indexstellung
(Elevation Null) gebracht werden muß und erst dann wieder in die Richtstellung gefahren
werden kann, wodurch die Kadenz absinkt. Schließlich ist eine gesonderte Hubeinrichtung
notwendig, die den Ladearm mit dem Geschoß in die Bereitschaftsstellung anhebt, bevor
der Ladearm in die Ladestellung geschwenkt werden kann.
[0005] Eine demgegenüber hinsichtlich der Raumausnutzung und der Zugänglichkeit der Waffe
günstigere Ausbildung weist die den Oberbegriff bildende Vorrichtung auf (EP-A 0 141
900). Neben der Waffe ist ein Lagerbock angeordnet, an dem ein Ladearm an einer horizontalen
Achse schwenkbar gelagert ist. Am Ladearm wiederum ist an einer vertikalen Achse eine
Ladeschale mit Greifer schwenkbar angeordnet. Der Ladevorgang läuft wie folgt ab:
Der etwa senkrecht stehende Greifer entnimmt in der Aufnahmeposition seitlich neben
dem Geschütz ein Geschoß aus dem Umlaufmagazin. Die Ladeschale schwenkt dann um die
senkrechte Achse in eine Position hinter dem Geschütz und anschließend um eine horizontale
Achse in die Ladeposition. Für den Ladevorgang muß auch hier das Geschütz in die Indexstellung
gefahren werden und die Ladeschale auf die Seelenachse ausgerichtet werden. Ferner
muß die Ladeschale mit einem turmfest angeordneten Ansetzer ausgefluchtet werden bzw.
es muß der Ansetzer in Flucht der in Indexstellung befindlichen Waffe im Turm montiert
sein.
[0006] Es ist bei einer anderen Vorrichtung bekannt (EP-A 0 178 484), je eine Ladeschale
für Geschosse und Treibladungen an einem Transferarm an einer waffenparallelen Achse
zu lagern und den Transferarm wiederum an einer die Seelenachse der Waffe schneidenden
und mit der Waffe verbundenen horizontalen Achse zu lagern, so daß die Ladeschalen
der Elevation der Waffe folgen können. Hier sind jedoch Geschosse und Treibladungen
schon im Magazin horizontal ausgerichtet und hinter der Waffe und innerhalb des Turms
angeordnet, so daß der Transferarm nur eine einfache Schwenkbewegung zwischen der
Aufnahmeposition, die etwa der Indexstellung der Waffe entspricht, und der Ladeposition
in der Richtstellung ausführen muß. Auch läßt dieser Stand der Technik offen, wo der
Ansetzer angeordnet ist und wie folglich Geschoß und Treibladung in die Waffe gelangen.
[0007] Schließlich ist die Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt (JP-A 53.33000),
bei der großkalibrige zweiteilige Munition, die in zwei teilkreisförmigen Magazinen
senkrecht stehend untergebracht und in eine Aufnahmeposition unmittelbar unterhalb
des Gechützes transportiert wird. An einer horizontalen Schwenkachse, die mit der
Schildachse des Geschützes zusammenfällt, ist ein Ladearm schwenkbar aufgehängt, der
gleichzeitig beide Munitionsteile (Treibladung und Geschoß) mittels Greifer erfaßt
und nach Hochschwenken um die horizontale Achse in eine mit der Seelenachse fluchtende
Ladeposition verbringt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß das Geschütz in
jeder Richtstellung geladen werden kann und nicht stets in die Indexstellung zurückgefahren
werden muß. Von Nachteil sind die relativ geringe Kapazität des Magazins und die beengten
Platzverhältnisse.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Mitteln und
überschaubaren Bewegungsabläufen den Ladevorgang zu bewerkstelligen und dabei eine
kostengünstige und platzsparende Vorrichtung zu schaffen, die ein Laden in jeder beliebigen
Richtstellung des Geschützes gestattet.
[0009] Ausgehend von der eingangs genannten Vorrichtung wird die vorgenannte Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Magazin als Umlaufmagazin ausgebildet ist, und daß der Ladearm
zusätzlich um eine senkrechte Achse zwischen der Aufnahmeposition neben dem Geschützrohr
und einer Position unterhalb und vor dem Geschützrohr schwenkbar ist, und daß der
Ansetzer am Ladearm angebracht ist.
[0010] Das Umlaufmagazin, das eine bestimmte Anzahl von Geschossen enthält, ist taktweise
angetrieben und bewegt ein Geschoß nach dem anderen in die neben dem Geschütz liegende
Aufnahmeposition. Dort wird es von dem um die senkrechte Achse in die Aufnahmeposition
verschwenkten Ladearm, der im wesentlichen senkrecht steht, mittels des daran angebrachten
Greifers erfaßt und durch Spannen des Greifers am Ladearm festgelegt. Der Ladearm
schwenkt dann um die senkrechte Achse in die Position unterhalb und vor dem Geschützrohr,
um anschließend um die horizontale Achse nach oben geschwenkt zu werden, bis das Geschoß
mit der Seelenachse des Geschützrohrs fluchtet. Aus dieser Position wird dann das
Geschoß mittels des Ansetzers in den Ladungsraum des Geschützrohrs transportiert.
Nach Einbringen der Treibladung hinter den Geschoßboden und Schließen des Verschlusses
kann die Waffe abgefeuert werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist aus einfachen Bauteilen aufgebaut. Der gesamte
Ladevorgang besteht aus einfachen Bewegungsabläufen, nämlich die Greifbewegung beim
Erfassen des Geschosses in der Aufnahmeposition und zwei nacheinander ablaufenden
Schwenkbewegungen des Ladearms. Durch die einfachen Bewegungsabläufe ist ein schneller
Ladevorgang möglich, der im Bereich von 6 bis 7 Sekunden liegt. Dadurch, daß die gesamte
Ladevorrichtung über die horizontale Schwenkachse mit dem Geschützrohr gekoppelt ist,
kann sie der Elevation folgen, so daß das Geschütz nicht vor jedem Ladevorgang in
eine indexierte Ladestellung gebracht werden muß, sondern in jeder beliebigen Richtstellung
geladen werden kann, so daß eine hohe Kadenz möglich ist. Da auch der Ansetzer am
Ladearm angebracht ist, folgt er sämtlichen Bewegungen des Ladearms wodurch sichergestellt
ist, daß er stets richtig positioniert ist. Ferner ist insoweit eine überschneidende
Funktion von Geschütz und Lader vermieden. Durch den einfachen konstruktiven Aufbau
ist es ferner möglich, die Vorrichtung auch im Handbetrieb zu bedienen, um beispielsweise
auch im Störfall (Stromausfall) oder bei leergelaufenem Magazin laden zu können. Hierfür
ist auch ausreichend Platz vorhanden, da der Ladearm unter und neben die Waffe bewegt
werden kann. Schließlich ermöglicht der einfache Aufbau der Vorrichtung auch ein preiswertes
Nachrüsten an vorhandenen Geschützen.
[0012] Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Ladearm einen zu ihm parallel
umlaufenden Förderer mit einem in der Aufnahmeposition den Boden des Geschosses untergreifenden
Mitnehmer aufweist, mittels dessen das in Ladeposition befindliche Geschoß so weit
in den Ladungsraum des Geschosses transportiert ist, bis es vom Ansetzer erfaßbar
ist.
[0013] Bei dem Förderer kann es sich im einfachsten Fall um eine umlaufende Kette handeln,
die innerhalb des Ladearms angebracht ist und mit ihrem Mitnehmer über die Auflagefläche
des Geschosses am Ladearm hinausragt, um das Geschoß am Boden zu untergreifen. Der
Förderer wird so gesteuert, daß der Mitnehmer sich in seiner unteren Position befindet,
wenn der Ladearm in die Aufnahmeposition geht und der Greifer das dort im Umlaufmagazin
befindliche Geschoß ergreift, so daß der Mitnehmer bei dieser Bewegung zugleich unter
den Boden des Geschosses gelangt. Nach Zurückschwenken des Ladearms um die senkrechte
Achse und Hoch schwenken um die horizontale Achse wird das Geschoß mittels des Förderers
bzw. des am Geschoßboden angreifenden Mitnehmers in Richtung zum Ladungsraum vorgeschoben,
bis eine Position erreicht ist, in der Ansetzer am Geschoß angreifen kann, um dieses
auf den letzten Abschnitt des Ladungsweges in das Geschützrohr zu bringen.
[0014] Zweckmäßigerweise ist der Ansetzer um eine zum Ladearm parallele Achse aus einer
Position neben dem Ladearm in eine am Geschoß angreifende Ansetzerposition schwenkbar.
In diese Position wird der Ansetzer erst dann geschwenkt, wenn das auf dem Ladearm
befindliche Geschoß so weit von dem Mitnehmer vorgeschoben ist, bis der Ansetzer am
Geschoß angreifen kann.
[0015] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeichnet sich aus durch eine die Weiterschaltung
des Umlaufmagazins, die Schwenkbewegungen des Ladearms und die Bewegungen des Greifers
und des Ansetzers miteinander verknüpfende Steurung, die mit der Bewegung des Verschlusses
am Geschütz gekoppelt ist, so daß ein automatischer Bewegungsablauf möglich ist. Durch
einen für den Notbetrieb vorgesehenen Handantrieb für den Ladearm, dessen Greifer
und den Ansetzer ist auch im Notfall oder bei Leerlaufen des Umlaufmagazins ein manueller,
für den Kanonier gleichwohl erleichterter Ladevorgang möglich.
[0016] Nachstehend ist die Erfindung anhand einer in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform
beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Abb. leine schematische Draufsicht auf die Ausführungsform bei Verwendung im Turm
eines Panzerfahrzeugs vor Beginn eines Ladevorgangs;
Abb. 2eine der Abb. 1 entsprechende Darstellung während des Ladevorgangs;
Abb. 3eine schematische Seitenansicht zu der Darstellung gemäß Abb. 1 und 2 in einer
Zwischenstellung während des Ladevorgangs;
Abb. 4eine der Abbildung 3 entsprechende Ansicht mit der VBorrichtung in Ladeposition;
Abb. 5eine den Abbildungen 2 und 3 entsprechende Ansicht gegen Ende des Ladevorgangs
und
Abb. 6eine entsprechende Ansicht nach dem Ladevorgang.
[0017] In der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielhaft in Anwendung bei einer Panzerhaubitze
gezeigt. Es wird zunächst auf Abb. 3 Bezug genommen. Dort sind der Geschützturm 1
und das Gerschütz 2 mit dem Rohr 3 sowie das Schild 4 erkennbar. Der Turm 1 sitzt
über ein Drehlager 5 auf dem Fahrzeug. Ferner ist der Boden 6 erkennbar.
[0018] Das Geschütz 2 weist an seinem im Turm liegenden Ende den Ladungsraum 7 mit dem Bodenstück
8 auf. Ferner ist der Verschlußkeil 9 erkennbar. Die Seelenachse des Geschützes ist
mit 10 bezeichnet.
[0019] Dem Geschütz 2 ist die insgesamt mit 11 bezeichnete Ladevorrichtung zugeordnet. Neben
und unterhalb des Geschützes steht auf dem Boden 6 ein Umlaufmagazin 12 (Abb. 1 und
2), das mehrere Geschosse 13 aufnimmt und diese in einer endlosen Schleife auf zwei
im wesentlichen teilkreisförmigen Bewegungsbahnen transportiert. Die Bewegungsrichtung
des Umlaufmagazins 12 ist mit dem Richtungspfeil 14 angedeutet.
[0020] Die Ladevorrichtung 11 weist einen Ladearm 15 auf, der um eine senkrechte Achse 16
in Richtung des Pfeils 17 (Abb. 1) schwenkbar ist. Am Ende des Schwenkwegs erreicht
der Ladearm eine Aufnahmeposition am Umlaufmagazin (Abb. 2).
[0021] Der Ladearm 15 weist beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel zwei jeweils klammerartige
Greifer 18 auf, die in der Aufnahmeposition(Abb.2) ein Geschoß im Umlaufmagazin ergreifen
und fixieren können. Der Ladearm ist ferner um eine horizontale Achse 19 schwenkbar,
die - wie Abb. 3 zeigt - die Seelenachse 10 des Geschützrohrs bzw. die Achse des Schildes
4 senkreicht schneidet.
[0022] Der Ansetzer weist ferner einen parallel zu ihm verlaufenden Förderer 20, beispielsweise
eine Kette auf, die mit einem nasenartigen Mitnehmer 21 versehen ist. Dieser Mitnehmer
untergreift in der Aufnahmeposition (Abb. 2) den Boden des aufzunehmenden Geschosses
13. Ferner ist am Ladearm 15 ein Ansetzer 22 angebracht, der um eine zum Ladearm parallele
Achse 23 (Abb. 1 und 2) schwenkbar ist. Er befindet sich in der ausgeschwenkten Position
neben dem Ladearm, macht dessen Bewegungsabläufe mit und wird lediglich zum Ansetzen
des Geschosses 13 unter dessen Boden verschwenkt.
[0023] Nachstehend ist die Betriebsweise der Vorrichtung beschrieben:
[0024] Aus der Position gemäß Abb. 1 wird der Ladearm 15 um die senkrechte Achse 16 in Richtung
des Pfeils 17 in die Aufnahmeposition bewegt (Abb. 1 und 2). In dieser Position werden
die Greifer 18 gespannt, so daß sie den Geschoßmantel umgreifen. Zugleich ist der
Mitnehmer 21 unter den Boden des Geschosses 13 bewegt worden. Anschließend schwenkt
der Ladearm in die Position gemäß Abb. 1 und 3 zurück, bei der sich das Geschoß 13
unterhalb des Ladungsraums 7 des Geschützes 2 befindet (Abb. 3). Aus dieser Position
schwenkt der Ladearm 15 um die horizontale Achse 19 in die Ladeposition gemäß Abb.
4. Sobald die Geschoßachse mit der Seelenachse 10 des Geschützrohrs 3 fluchtet, werden
die Greifer 18 gelöst und das Geschoß 13 mittels des Förderers 20 und des Mitnehmers
21 in den Ladungsraum transportiert, bis der Geschoßboden etwa mit der Hinterkante
des Bodenstücks 8 abschließt. Anschließend schwenkt der Ansezter 22 um die Achse 23
auf den Ladearm 15 ein und transportiert das Geschoß 13 in das Geschützrohr 3 (Abb.
5). Beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen hydraulischen
Teleskop-Ansetzer 22. Hat das Geschoß die Position gemäß Abb. 5 erreicht, so läuft
das Teleskop zurück, wird die Treibladung in den Ladungsraum eingebracht und der Verschlußkeil
9 geschlossen. Unmittelbar nach dem Zurückziehen des Teleskops des Ansetzers 22 kann
der leere Ladearm 15 wieder in die Position gemäß Abb. 3 zurückbewegt und ein neuer
Ladevorgang begonnen werden.
1. Vorrichtung zum Laden von Geschützen, insbesondere Panzerhaubitzen, aus einem die
im wesentlichen senkrecht stehenden Geschosse enthaltenden und unterhalb des Geschützrohrs
angeordneten Magazin mit einem Ladearm, der einen Greifer für ein Geschoß aufweist
und aus einer Aufnahmeposition am Magazin, in der er im wesentlichen senkrecht angeordnet
ist, um eine etwa horizontale, zur Seelenachse des Geschützrohrs senkrechte und mit
dem Geschütz verbundene Achse in eine Ladeposition schwenkbar ist, aus der das mit
der Seelenachse fluchtende Geschoß mittels eines Ansetzers in den Ladungsraum des
Geschützes transportierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin als Umlaufmagazin
(12) ausgebildet ist, und daß der Ladearm (15) zusätzlich um eine senkrechte Achse
(16) zwischen der Aufnahmeposition neben dem Geschützrohr (3) und einer Position unterhalb
und vor dem Geschützrohr schwenkbar ist, und daß der Ansetzer (22) am Ladearm (15)
angebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Schwenkachse
(19) des Ladearms (15) am Geschütz (2) die Seelenachse (10) des Geschützrohrs (3)
schneidet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladearm (15)
einen zu ihm parallel umlaufenden Förderer (20) mit einem in der Aufnahmeposition
den Boden des Geschosses (13) untergreifenden Mitnehmer (21) aufweist, mittels dessen
das in Ladeposition befindliche Geschoß (13) so weit in den Ladungsraum (7) des Geschützes
(2) transportierbar ist, bis es vom Ansetzer (22) erfaßbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansetzer
(22) um eine zum Ladearm (15) parallele Achse (23) aus einer Position neben dem Ladearm
(15) in eine am Geschoß (13) angreifende Ansetzerposition schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine die Weiterschaltung
des Umlaufmagazins (12), die Schwenkbewegungen des Ladearms (15), die Bewegungen des
Greifers (18) und des Ansetzers (22) miteinander verknüpfende Steuerung, die mit der
Bewegung des Bodenstücks (8) am Geschütz (2) gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen für den
Notbetrieb vorgesehenen Handantrieb für den Ladearm (15), dessen Greifer (18) und
den Ansetzer (22).
1. Device for loading guns, particularly tank howitzers, comprising a magazine containing
the substantially vertical shells and positioned below the gun tube and having a loading
arm, which is provided with a gripper for a shell and pivotable from a reception position
on the magazine, in which it is positioned substantially perpendicularly, about an
approximately horizontal axis at right angles to the bore axis of the gun tube into
a loading position from which the shell aligned with the bore axis can be conveyed
by means of a rammer into the gun loading chamber, characterized in that the magazine
is constructed as a rotary magazine (12) and that the loading arm (15) is additionally
pivotable about a vertical axis (16) between the reception position alongside the
gun tube (3) and a position below and in front of the gun tube and that the rammer
(22) is fitted to the loading arm (15).
2. Device according to claim 1, characterized in that the horizontal pivot pin (19)
of loading arm (15) on gun (2) intersects the bore axis (10) of gun tube (3).
3. Device according to claims 1 or 2, characterized in that the loading arm (15) has
a rotary conveying means (20) parallel thereto with a driver (21) engaging below the
bottom of the shell (13) in the reception position and by means of which the shell
(13) in the loading position can be conveyed into the loading chamber (7) of gun (2)
until it is engaged by the rammer (22).
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the rammer
(22) is pivotable about an axis (23) parallel to the loading arm (15) from a position
alongside said loading arm (15) into a rammer position engaging on shell (13).
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterized by a control means
interlinking the indexing of the rotary magazine (12), the pivoting movements of loading
arm (15), the movements of gripper (18) and the rammer (22) and which is coupled with
the movement of the breech plate (8) on gun (2).
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterized by an emergency manual
drive for the loading arm (15), its gripper (18) and the rammer (22).
1. Dispositif pour le chargement de canons, en particulier, d'obusiers de véhicules
blindés, ce dispositif comprenant un magasin contenant les projectiles disposés essentiellement
verticalement, ce magasin étant situé en dessous du tube du canon et comprenant un
bras de chargement comportant un dispositif de préhension pour un projectile, tandis
qu'il peut pivoter d'une position de réception sur le magasin, dans laquelle il est
situé essentiellement verticalement pour pouvoir pivoter sur un axe à peu près horizontal
et relié à l'axe de l'âme du tube du canon, tout en étant assemblé au canon, dans
une position de chargement de laquelle le projectile qui est affleurant à l'axe de
l'âme peut être transporté, au moyen d'une rallonge, dans le compartiment de chargement
du canon, caractérisé en ce que le magasin est réalisé sous forme d'un magasin périphérique
(12) et que le bras de chargement (15) peut, en outre, pivoter autour d'un axe vertical
(16) entre la position de réception située à côté du tube (3) du canon et une position
située en dessous et devant ce tube, tandis que la rallonge (22) est adaptée au bras
de chargement (15).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de pivotement
horizontal (19) du bras de chargement (15) se trouvant sur le canon (2) in- tersecte
l'axe (10) de l'âme du tube (3) du canon.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bras de chargement
(15) comporte un transporteur périphérique (20) qui lui est parallèle avec un taquet
d'entraînement (21) venant s'engager par-dessous, dans la position de réception, sur
la base du projectile (13), taquet au moyen duquel le projectible (13) se trouvant
en position de chargement peut être transporté dans le compartiment de chargement
(7) du canon (2) jusqu'à ce qu'il puisse être saisi par la rallonge (22).
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la rallonge
(22) peut pivoter autour d'un axe (23) parallèle au bras de chargement (15), d'une
position située à côté de ce bras de chargement (15) dans une position dans laquelle
la rallonge vient s'accrocher au projectile (13).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il comporte
une commande associant l'un à l'autre la retransmission du magasin périphérique (12),
les mouvements de pivotement du bras de chargement (15), les mouvements du dispositif
de préhension (18) et de la rallonge (22), cette commande étant accouplée au mouvement
de la pièce de base (8) sur le canon (2).
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il comporte
une commande manuelle pour le bras de chargement (15), son dispositif de préhension
(18) et la rallonge (22), cette commande étant prévue pour fonctionner en régime de
secours.