| (19) |
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(11) |
EP 0 256 333 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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12.04.1995 Patentblatt 1995/15 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.1991 Patentblatt 1991/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.07.1987 |
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| (54) |
Falzapparat
Folding device
Dispositif de pliage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
02.08.1986 DE 3626287
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.02.1988 Patentblatt 1988/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Albert-Frankenthal AG |
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D-67225 Frankenthal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stäb, Rudolf
D-6710 Frankenthal (DE)
- Kühner, Rudolf
D-8709 Rimpar (DE)
- Schmitt, Günter Karl
D-8700 Würzburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Munk, Ludwig, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Prinzregentenstrasse 1 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 165 599 FR-A- 2 437 938
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DE-A- 1 204 689
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- M.A.N.-ROLAND AG, Druckmaschinen, Technische Information 26, DAS FALZSYSTEM, Mai 1982
- Albert-Frankenthal AG, FALZAPPARATE ALBERT-TIEFDRUCKROTATIONEN, Druckschrift für DRUPA
1982
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Falzapparat gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein Falzapparat dieser Art ist aus der MAN-Firmenschrift "Druckmaschinen technische
Information 26" bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist der oberen Arbeitsebene
kein eigener Falzklappenzylinder zugeordnet. Vielmehr ist lediglich ein gmeinsamer
Falzklappenzylinder vorgesehen, der der unteren und der oberen Arbeitsebene zugeordnet
ist. Dementsprechend ist das Aufsatzgestell auch nur auf das Zusatzgestell aufgesetzt
und nicht an das Grundgestell angeschlossen, das keine entsprechende Anschlußstelle
besitzt, in deren Bereich ein der oberen Arbeitsebene zugeordneter Falzklappenzylinder
angeordnet sein könnte. Hinzu kommt, daß bei der bekannten Anordnung der Falzmesser-
und Punkturenzylinder, der tiefer als der hiermit zusammenwirkende Falzklappenzylinder
angeordnet ist, ohnehin mit keinem zweiten Falzklappenzylinder zusammenwirken könnte.
Der oberen Arbeitsebene, die hier ohne eigenen Falzklappenzylinder auskommen muß,
ist bei der bekannten Anordnung auch keine Querfalzauslegemöglichkeit gegeben. Der
bekannte Falzapparat erweist sich somit trotz seiner Modulbauweise als nicht universell
und wirtschaftlich genug.
[0003] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Falzapparat gattungsgemäßer
Art so zu verbessern, daß eine hohe Vielseitigkeit und rationelle Produktionsweise
erreicht werden.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Die erfindungsgemäßen Maßnahmen ermöglichen in jeder Ausbaustufe eine hohe Vielseitigkeit.
Bei Verwendung von zwei Arbeitsebenen ist in vorteilhafter Weise am Eingang jeder
Arbeitsebene ein Falzklappenzylinder vorgesehen, was eine hohe Produktionsgeschwindigkeit
und hohe Produktionsvariabilität gewährleistet. Dieser Vorteil wird durch die beiden
Arbeitsebenen gegebene Querfalzauslegemöglichkeit noch unterstützt.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0007] Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert.
[0008] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Falzapparats mit zwei zu einer Grundausstattung
gehörenden Moduln,
- Figur 2
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Falzapparats in einer weiteren Ausbaustufe
mit zwei übereinander sich befindenden Arbeitsebenen,
- Figur 3
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Falzapparats in einer Endausbaustufe,
- Figur 4
- ein Beispiel für eine den in den Ausbaustufen gemäß Figuren 2 und 3 übereinander angeordneten
zweiten Längsfalzeinrichtungen zugeordnete Auslegeeinrichtung,
- Figur 5
- ein Beispiel für den Antrieb des in der Ausbaustufe gemäß Figur 3 vorgesehenen, dem
Grundgestell zugeordneten Einsatzmodul,
- Figur 6
- ein Beispiel mit einem eine stehende Auslage ermöglichenden Einsatzmodul in Figur
3 entsprechender Darstellung und
- Figur 7
- ein Beispiel für eine weitere, eine stehende Auslage ermöglichende Ausbaustufe mit
fahrbarem Modul.
[0009] Der in Figur 1 dargestellte Falzapparat ermöglicht die Herstellung von Falzprodukten
mit zwei Längsfalzen und einem Querfalz. Der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise
von Falzapparaten zur Herstellung derartiger Produkte sind bekannt und bedürfen daher
keiner detaillierten Ausführung mehr.
[0010] Der erste Längsfalz wird mittels eines Falztrichters 1, der am Gestell einer dem
Falzapparat zugeordneten Druckmaschine befestigt sein kann, durchgeführt. Anstelle
des Trichterfalzes kann die Bahn selbstverständlich auch aufgeschnitten werden. Beide
Möglichkeiten werden im Folgenden als erster Längsfalz bezeichnet. Die vom Trichter
1 ablaufende Bahn wird über Zugwalzen 2 in den Falzapparat eingezogen und in diesem
in an sich bekannter Weise in aufeinanderfolgende Abschnitte unterteilt, die mit einem
Querfalz und anschließend mit einem zweiten Längsfalz versehen werden. Die Falzvorgänge
können durch eine Perforation der Bahn erleichtert werden. Hierzu sind im Bereich
des Falzapparateinlaufs angeordnete Perforationswalzen 3 vorgesehen. Zur Bildung der
Querschneid- und Querfalzeinrichtungen sind drei aufeinanderfolgende Zylinder 4, 5,
6 vorgesehen. Der mittlere Zylinder 5 ist dabei mit Schneidnuten versehen, die mit
auf dem hieran angestellten Zylinder 4 angeordneten Schneidmessern zur Bildung des
Querschnitts zusammenwirken. Den Schneidnuten sind in an sich bekannter Weise den
beim Schnitt hergestellten Bahnanfang erfassende Punkturen zugeordnet. Der Zylinder
5 ist ferner mit Falzmessern versehen, die mit auf dem Zylinder 6 angeordneten Falzklappen
zusammenwirken. Der Zylinder 4 wird im folgenden als Messerzylinder, der Zylinder
5 als Punkturen- und Falzmesserzylinder und der Zylinder 6 als Falzklappenzylinder
bezeichnet. Der Falzmesser zylinder 5 ist von Sammelproduktion auf ungesammelte Produktion
umschaltbar. Ebenso ist die Geschwindigkeit der die Querschneid- und Querfalzeinrichtung
bildenden Zylinder und der diesen nachgeordneten Teile so umstellbar, daß der Querschnitt
entweder auf halbem Umfang oder auf ganzem Umfang erfolgen kann.
[0011] Der Falzklappenzylinder 6 ist durch eine Bänderstrecke 7 mit einer zweiten Längsfalzeinrichtung
8 verbunden, die hier ein mit Falzwalzen zusammenwirkendes Falzschwert aufweist. Die
zweite Längsfalzeinrichtung 8 ist von der Bänderstrecke 7 durchsetzt, die eingangsseitig
mit dem Klappenzylinder 6 zusammenwirkt und zur Reduzierung der der zweiten Längsfalzeinrichtung
8 zugeführten Produkte mit einer Verzögerungseinrichtung 9 versehen ist. Zur Bildung
der Verzögerungseinrichtung 9 sind in an sich bekannter Weise miteinander verzinkte,
mit gegeneinander abgestuften Geschwindigkeiten angetriebene Abschnitte der Bänderstrecke
7 vorgesehen. Um die zweite Längsfalzeinrichtung 8 zusammen mit den sie durchsetzenden
Bändern formatabhängig, d. h. lotrecht zur Zeichenebene verschieben zu können,ist
die Bänderstrecke 7 an einer Stelle mit einer weiteren, unverzinkten Unterteilung
10 versehen. Unterhalb der Falzwalzen der zweiten Längsfalzeinrichtung 8 ist eine
Auslegeeinrichtung mit einem Schaufelrad 11 und einem hiervon übergriffenen Auslegeband
12 vorgesehen.
[0012] Der der Figur 1 zugrundeliegende Falzapparat setzt sich aus zwei voneinander separaten
Moduln 13, 14 zusammen, die hier direkt aneinander angesetzt sind. Der erste Modul
13 umfaßt ein unterhalb des Trichters 1 angeordnetes, den Falzapparateinlauf mit den
Zug- und Perforierwalzen 2, 3 sowie die Querschneid- und Querfalzeinrichtungen mit
dem Schneidzylinder 4, dem Punkturen - und Falzmesserzylinder 5 und dem Falzklappenzylinder
6 enthaltendes Grundgestell 15, das über die ganze Höhe bis zum Falztrichter 1 reicht.
Der zweite Modul 14 besteht aus einem etwa über die halbe Höhe des Moduls 13 reichenden
Zusatzgestell 16, das die Bänderstrecke 7 sowie die zweite Längsfalzeinrichtung 8
und die diese zugeordneter Auslegeeinrichtung in Form des Schaufelrads 11 und des
Auslegebands 12 enthält. Das Grundgestell 15 und das flurgleich hiermit angeordnete
Zusatzgestell 16 sind mit einander zugewandten Anschlußstellen 17, 18, hier in Form
ebener Stoßflächen, versehen. Diese liegen bei der Ausbaustufe gemäß Figur 1 direkt
aneinander an. Die Verbindung kann durch lösbare Schrauben erfolgen.
[0013] Da das Zusatzgestell 16 nur etwa über die halbe Höhe des Grundgestells 15 reicht,
befindet sich die dem Zusatzgestell 16 zugeordnete Anschlußstelle 17 des Grundgestells
15 im Bereich der unteren Gestellhälfte. In diesem Bereich befinden sich auch der
grundgestellseitige Falzklappenzylinder 6 und die hiermit zusammenwirkende, zusatzgestellseitige
Bandführung 7, was ein ordnungsgemäßes Zusammewirken ermöglicht.
[0014] In einer weiteren Ausbaustufe kann z. B. die Herstellung zweimal quergefalzter Produkte
ins Auge gefaßt werden. Hierzu kann zwischen den Moduln 13 und 14, wie die Figur 3
erkennen läßt, die die Endausbaustufe zeigt, ein weiterer Modul 19 eingesetzt sein,
der aus einem einen Falzklappenzylinder 20 tragenden Zwischengestell 21 besteht, das
mit seinen seitlichen Anschlußstellen 22 an die einander zugewandten Anschlußstellen
17, 18 des Grundgestells 15 bzw. Zusatzgestells 16 anschließt. Der grundgestellseitige
Falzklappenzylinder 6 ist in diesem Falle gleichzeitig mit Falzmessern besetzt. Hierzu
kann der ursprüngliche, lediglich mit Falzklappen besetzte Zylinder gegen einen neuen
Zylinder ausgetauscht werden. Eine andere Variante könnte darin bestehen, daß der
Modul 19 von der Bänderstrecke 7 durchsetzt wird und mit einer mit dieser zusammenwirkenden
Stauchfalzeinrichtung versehen ist.
[0015] Die miteinander kämmenden Zylinder 20 und 6 weisen unterschiedliche Drehrichtungen
auf. Diese sind so gewählt, daß der tiefer liegende Zylinder 6 des Grundgestells 15
mit seinem auslageseitigen Umfangsabschnitt nach unten und der höhe liegende Zylinder
20 des Zusatzgestells mit seinem auslageseitigen Umfangsabschnitt nach oben drehen.
[0016] Dementsprechend liegt die Bänderstrecke 7, wie aus Figur 1 ersichtlich ist, an der
oberen Zylinderhälfte des tieferen Zylinders 6 und wie Figur 3 zeigt, an der unteren
Zylinderhälfte des höheren Zylinders 20 an. Die von der Bänderstrecke 7 etwa horizontal
durchlaufene zweite Längsfalzeinrichtung 8 befindet sich etwa auf der Höhe des Scheitels
des tieferen Zylinders 6, so daß die Bänderstrecke 7, die im Bereich der Oberseite
des halbhohen Zusatzgestells 16 angeordnet ist, ohne nennenswerten Umbau in der genannten
Weise mit dem Zylinder 6 oder dem Zylinder 20 in Eingriff gebracht werden kann. Hierzu
muß infolge der auf beide Zylinder 6 bzw. 20 abgestimmten Höhe der Bänderstrecke 7
lediglich deren Einlauf verändert werden, was durch Einsetzen bzw. Entfernen der in
der jeweiligen Ausbaustufe benötigten Umlenkwalzen geschieht, für die bereits von
Anfang an entsprechende Lagerbohrungen auf dem Zusatzgestell 16 vorgesehen sein können.
[0017] Sofern die Auslage von Produkten ohne zweiten Längsfalz gewünscht wird, kann in einer
weiteren Ausbaustufe, wie Figur 3 weiter erkennen läßt, ein weiterer Modul hinzugefügt
werden, indem an die grundgestellferne Seite des Zusatzgestells 16 ein eine Querfalzauslegeeinrichtung
enthaltendes Anbaugestell 23 angesetzt wird. Das Zusatzgestell 16 ist hierzu im Bereich
seiner grundgestellfernen Seite mit einer Anschlußstelle 24 versehen, die mit einer
zugeordneten Anschlußstelle 25 des Anbaugestells 23 zusammenpaßt. Im Falle einer Aktivierung
der Querfalzauslegeeinrichtung des Anbaugestells 23 wird selbstverständlich die zweite
Längsfalzeinrichtung 8 passiviert.
[0018] Ein weiterer Ausbau kann durch Einführung einer zweiten Arbeitsebene erfolgen. Eine
einfache Ausbaustufe dieser Art liegt der Figur 2 zugrunde. Dabei ist ein gegenüber
dem Modul 14 nach oben versetzter weiterer Modul 26 vorgesehen. Dieser enthält ein
Aufsatzgestell 27 mit einem zusammen mit dem grundgestellseitigen Punkturen- und Falzmesserzylinder
5 eine zweite Querfalzeinrichtung bildenden Falzklappenzylinder 6a, der durch eine
Bänderstrecke 7a mit einer nachgeordneten, zweiten Längsfalzeinrichtung 8a verbunden
ist, unterhalb der eine durch ein Schaufelrad 11a mit zugeordnetem Auslegeband 12a
sich befindende Auslegeeinrichtung angeordnet ist. Das Grundgestell 15 besitzt eine
gegenüber der Anschlußstelle 17 nach oben versetzte, hier stufenförmige Konfiguration
aufweisende, obere Anschlußstelle 28, in die eine zugeordnete Anschlußstelle 29 des
Aufsatzgestells 27 eingreifen kann. Ebenso ist das von Aufsatzgestell 27 übergriffene
Grundgestell 16 mit einer durch eine Aufnahmefläche gebildeten Anschlußstelle 30 versehen,
auf der das Aufsatzgestell 27 mit einer durch eine entsprechende Abstellfläche gebildeten
Anschlußstelle 31 aufsetzbar ist. Das Aufsatzgestell 27 ist dabei so ausgebildet,
daß sich die zweiten Längsfalzeinrichtungen 8, 8a mit jeweils zugeordneter Auslegeeinrichtung
deckend übereinander befinden.
[0019] Das Aufsatzgestell 27 kann seinerseits aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein.
In der Ausführung gemäß Figur 2 setzt sich der Modul 26 aus zwei Teilen zusammen,
von denen einer praktisch dem darunter sich befindenden Modul 14 entspricht und der
andere Teil den Falzklappenzylinder 6a enthält. Die gegenseitige Stoßstelle 32 der
beiden Teile des Moduls 26 fluchtet praktisch mit der darunter sich befindenden Stoßstelle
zwischen den Anschlußstellen 17, 18 von Grundgestell 15 und Zusatzgestell 16. Die
beiden Falzklappenzylinder 6, 6a sind deckend oder mit leichter Versetzung übereinander
angeordnet und um 120° am Umfang des Falzmesserzylinders 5 gegeneinander versetzt.
[0020] Mit einem Falzapparat der der Figur 2 zugrundeliegenden Ausbaustufe können aufeinanderfolgende
Bahnabschnitte auf separaten Wegen bearbeitet und ausgelegt werden. Sofern auch bei
der vorleigenden Ausbaustufe eine Querfalzauslage erwünscht sein sollte, kann an das
Zusatzgestell und an das Aufsatzgestell ein entsprechender Modul in Form des weiter
oben erwähnten Anbaugestells 23 angesetzt sein.
[0021] Bei der Anordnung gemäß Figur 2 ist jeder zweiten Längsfalzeinrichtung 8, 8a eine
jeweils zugehörige Auslegeeinrichtung nachgeordnet. In einer weiteren Ausbaustufe
kann eine Einleitung der im Bereich beider zweiten Längsfalzeinrichtungen 8, 8a anfallenden
Produkte in ein und dasselbe Schaufelrad vorgesehen sein, was die Weiterverarbeitung
erleichtert. Hierzu kann der der Figur 4 zugrundeliegende Modul 33 vorgesehen sein.
Dieser enthält ein das Zusatzgestell 16 und das Aufsatzgestell 27 seitlich überbrückendes
Seitengestell 34, auf dem Umlenkorgane 35 einer Bandführung 36 aufgenommen sind, die
eine etwa C-förmige, von der oberen zweiten Längsfalzeinrichtung 8a zur unteren zweiten
Längsfalzeinrichtung 8 führende Konfiguration besitzt. Das Zusatzgestell 16 und das
Aufsatzgestell 27 sind mit dem Seitengestell 34 zugeordneten, seitlichen Anschlußstellen
versehen.
[0022] Der Einwurf der von der oberen und von der unteren zweiten Längsfalzeinrichtung kommenden
Produkte in das Schaufelrad 11 erfolgt an derselben Stelle. Hierzu ist seitlich oberhalb
des Schaufelrads 11 eine vergleichsweise große Umlenkwalze 37 vorgesehen, um die ein
Bändersatz eines unteren Abschnitts der Bänderstrecke 36 herumläuft und die vom anderen
Bändersatz der Bänderstrecke 36 und stromabwärts hiervon vom dem Zentrum des Schaufelrads
11 näheren Bändersatz einer den Abzug von den Falzwalzen der unteren zweiten Längsfalzeinrichtung
8 gewährleistenden Bänderstrecke 38 tangiert wird. Der andere Bändersatz der Bänderstrecke
38 endet oberhalb der Umlenkwalze 37 bzw. des diese tangierenden Bändersatzes der
Bänderstrecke 36. Die Bänder eines oberen Abschnitts der Bänderstrecke 36 laufen zur
Gewährleistung eines zuverlässien Abzugs von den Falzwalzen der oberen zweiten Längsfalzeinrichtung
um diese herum.
[0023] Sofern eine wahlweise Auslage über das untere Schaufelrad 11 bzw. über beide Schaufelräder
11, 11a beabsichtigt ist, kann die Bänderstrecke 36 im Bereich oberhalb des Schaufelrads
11a mit einer Weiche 39 versehen sein, die von einer zum unteren Schaufelrad 11 führenden,
mit durchgezogenen Linien gezeichneten Stellung in eine zum oberen Schaufelrad 11a
führende, mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung umschaltbar ist. Die Weiche
39 umfaßt hier zwei Bandwalzen 40, 41, die auf einem Schwenkrahmen aufgenommen sind.
Der vom Schaufelrad 11a abgewandte Bändersatz der Bänderstrecke 36 durchläuft die
Weiche 39 ohne Unterbrechung. Dieser Bändersatz wird von der vom Schaufelrad 11a abgewandten
Bandwalze 40 hintergriffen. Der andere Bändersatz der Bänderstrecke 36 ist im Bereich
der Weiche 39 unterbrochen, wobei der obere Abschnitt um die der Walze 40 gegenüberliegende
Walze 41 umgelenkt wird. Der untere Abschnitt wird über eine der schwenkbaren Umlenkwalze
41 in der mit durchgezogenen Linien gezeichneten Stellung gegenüberliegende, stationäre
Umlenkwalze 42 umgelenkt. In der mit durchgezogenen Linien angedeuteten Schwenkstellung
der Umlenkwalzen 40, 41 ergibt sich somit im Bereich der Weiche 39 eine durchgehende
Transportebene, so daß die Produkte in den zum unteren Schaufelrad 11 führenden Ast
der Bänderstrecke 36 gelangen. Durch Verschwenken der Walzen 40, 41 in die mit gestrichelten
Linien angedeutete Stellung wird die Transportebene des von den oberen Falzwalzen
kommenden Asts der Bänderstrecke 36 aus der Transportebene des unterhalb der stationären
Umlenkwalze 42 sich befindenden Asts der Bänderstrecke 36 herausgeschwenkt, so daß
die Produkte in das darunter sich befindende obere Schaufelrad 11a eingeworfen werden.
Oberhalb der schwenkbaren Walze 40, 41 ist eine stationäre Bandwalze 43 angeordnet,
die eine Auslenkung des durchgehenden Bändersatzes erleichtert.
[0024] Die der oben schon erwähnten Figur 3 zugrundeliegende höchste Ausbaustufe unterscheidet
sich von der Zwischenausbaustufe gemäß Figur 2 u. a. dadurch, daß im Bereich der unteren
Arbeitsebene zwischen Grundgestell 15 und Zusatzgestell 16 das den Modul 19 bildende,
mit dem Falzklappenzylinder 20 versehene Zwischengestell 21 eingesetzt ist. Der mit
dem Falzklappenzylinder zusammenwirkende grundgestellseitige Zylinder 6 ist in diesem
Fall mit Falzklappen und Falzmessern versehen. Hierzu wird der bei der Grundausstattung
gemäß Figur 1 an dieser Stelle sich befindende Falzklappenzylinder durch einen entsprechenden
Kombinationszylinder ersetzt. Der ausgetauschte Falzklappenzylinder kann in dieser
Ausbaustufe als Falzklappenzylinder 6a des aufgesetzten Moduls 26 Verwendung finden.
Der Antrieb der ausserhalb des Grundgestells 15 sich befindenden Falzklappenzylinder
6a bzw. 20 wird vom Antrieb des jeweils benachbarten grundgestellseitigen Zylinders
abgenommen. Der Antrieb der grundgestellseitigen Zylinder erfolgt in an sich bekannter
Weise durch den Maschinenhauptantrieb.
[0025] Durch das Zwischengestell 21 vergrößert sich der Abstand des Zusatzgestells 16 vom
Grundgestell 15 gegenüber den Anordnungen gemäß Figuren 1 und 2. Dementsprechend ist
auch das Aufsatzgestell 27 verlängert. Hierzu ist zwischen die den Falzklappenzylinder
6a bzw. die zweite Längsfalz-einrichtung 8a enthaltenden Teile 27a, 27b des Aufsatzgestells
ein Zwischenstück 27c eingefügt, dessen Länge genau der Länge des Zwischengestells
21 entspricht, so daß die zweiten Längsfalzeinrichtungen 8, 8a nach wie vor deckend
übereinander angeordnet sind. Die den oberen Falzklappenzylinder 6a mit der nachgeordneten
zweiten Längsfalzeinrichtung 8a verbindende Bänderstrecke 7a ist durch das Zwischenstück
27 c durchgeführt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Zwischenstück 27c
mit einer mit der Bänderstrecke 7a zusamenwirkenden Stauchfalzeinrichtung 44 versehen,
deren Stauchschacht und hintere Quetschwalze so schwenkbar sind, daß die von der Bänderstrecke
7a transportierten Produkte wahlweise in den Stauchschacht einführbar bzw. an diesem
vorbeiführbar sind. Die Stauchfalzeinrichtung 44 ermöglicht die Herstellung eines
zweiten Querfalzes im Bereich der oberen Arbeitsebene. Es wäre auch denkbar, zur Herstellung
eines zweiten oder weiterer Querfalze im Bereich der unteren Arbeitsebene ebenfalls
eine Stauchfalzeinrichtung der bei 44 angedeuteten Art vorzusehen. Diese könnte auf
dem Zwischengestell 21 aufgenommen, d. h. dem Modul 19 zugeordnet sein. In diesem
Fall wirkte die untere Bänderstrecke 7 mit dem grundgestellseitigen Falzklappenzylinder
6 zusammen, wie die obere Bänderstrecke 7a mit dem aufsatzgestellseitigen Falzklappenzylinder
6a zusammenwirkt, so daß sich oben und unten praktisch gleiche Bänderstreckenausführungen
und Falzklappenzylinderausführungen ergeben.
[0026] Die Wege im Bereich der oberen und der unteren Arbeitsebene weichen voneinander ab,
so daß die Produkte mit entsprechender Versetzung ausgelegt werden. In der Regel ist
jedoch lediglich eine Versetzung um eine ganze Produktelänge zulässig. Zum Ausgleich
der Wegdifferenzen ist daher in die obere Bänderstrecke 7a ein mit variabler Geschwindigkeit
antreibbarer Abschnitt 7a' eingesetzt. Dieser ist mittels eines PIV-Getriebes unabhängig
von den vor- bzw. nachgeordneten Abschnitten 7a'', 7a''' mit variabler Geschwindigkeit
antreibbar. Der hintere, mit dem Falzklappenzylinder 6a zusammenwirkende Abschnitt
7a'' läuft mit der Zylinderumfangsgeschwindigkeit. Der vordere, die zugeordnete zweite
Längsfalzeinrichtung 8a durchsetzende Abschnitt 7a''' läuft mit gegenüber dem Abschnitt
7a'' in einem festen Verhältnis reduzierter oder mit gleicher Geschwindigkeit. Die
Übergabe der Produkte zwischen den unterschiedliche Geschwindigkeiten aufweisenden
Abschnitten erfolgt im Bereich von Bandverzinkungen 45 bzw. 46 an sich bekannter Art.
Die zur Gewährleistung einer seitlichen Verstellbarkeit der zweiten Längsfalzeinrichtung
8a benötigte Unterbrechung 10 kann im Bereich des mittleren, mit variabler Geschwindigkeit
antreibbaren Abschnitts 7a vorgesehen sein.
[0027] In der der Figur 3 zugrundeliegenden Ausbaustufe ist eine alternativ zu den zweiten
Längsfalzeinrichtungen 8, 8a aktivierbare Querfalzauslegeeinrichtung vorgesehen, die
in Form eines weiteren Moduls 47 angefügt sein kann. Der Modul 47 besteht aus einem
weiter oben bereits erwähnten, an das Zusatzgestell 16 auf der vom Grundgestell 15
abgewandten Seite anbaubaren Anbaugestell 23 und einem in derselben Weise an das Aufsatzgestell
27 anbaubaren Anbaugestell 23a. Auf dem unteren Anbaugestell 23 ist ein Schaufelrad
48 aufgenommen, das ein Auslegeband 49 übergreift und mittels einer die beiden Anbaugestelle
23, 23a überbrückenden, fallend angeordneten Bänderstrecke 50 beaufschlagbar ist.
Die Bänderstrecke 50 besitzt einen mit dem Ende der die obere zweite Längsfalzeinrichtung
8a durchsetzenden, oberen Bänderstrecke 7a fluchtenden oberen Eingang 51 und einen
mit dem Ende der die untere zweite Querfalzeinrichtung durchsetzenden Bänderstrecke
7 fluchtenden unteren Eingang 52. Zur Bildung eines zuverlässigen Produkteinzugs im
Bereich der Eingänge 51 bzw. 52 ist jeweils eine einen vergleichsweise großen Durchmesser
aufweisende Umlenkwalze 53 vorgesehen, die von einem Bändersatz der Bänderstrecke
50 umschlungen wird und zusammen mit einem weiteren an ihr anliegenden Bändersatz
der Bänderstrecke 50 einen Einlaufkeil begrenzt. Der um die obere Umlenkwalze 53 herumgeführte
Bändersatz endet im Bereich oberhalb der unteren Umlenkwalze 53. Der an der oberen
Umlenkwalze 53 anliegende Bändersatz tangiert die untere Umlenkwalze 53 und bildet
zusammen mit dem um diese herumgeführten Bändersatz einen durch oberhalb des Schaufelrads
48 angeordnete Umlenkwalzen 54 begrenzten schaufelradseitigen Ausgang der Bänderstrecke
50. Der an der unteren Umlenkwalze 53 zur Bildung des Eingangs 52 anliegende Bändersatz
endet im Berührungsbereich des durchgehendenBändersatzes. Hierdurch ergibt sich ein
zuverlässiger Einzug der Produkte der beiden Eingänge 51, 52. Die über den oberen
Eingang 51 und über den unteren Eingang 52 eingezogenen Produkte können hintereinander
oder in aufeinandergelegtem Zustand in das Schaufelrad 48 eingeworfen werden, wobei
in jedem Fall der Einwurf an ein-und derselben Stelle erfolgt, was die Steuerung erleichtert.
Das Grundgestell 15 besitzt, wie Figur 3 weiter erkennen läßt, unterhalb der etwa
dachförmig angeordneten Zylinder einen kammerförmigen Einbauraum 55, der infolge des
kleineren Durchmessers des Schneidzylinders 4, der gegenüber dem Falzklappenzylinder
6 noch etwas erhöht angeordnet ist, nach hinten offen ist. In einer weiteren Ausbaustufe
kann in den Einbauraum 55 ein weiterer Modul 56 eingesetzt werden. Hierbei kann es
sich, wie ein Vergleich der Figuren 3 und 6 erkennen läßt, um unterschiedliche Aggregate
handeln. In jedem Fall besitzt der Modul 56 ein zwischen den Seitenwänden des Grundrahmens
15 in Stellung bringbares Einschubgestell 57, wobei entweder im Bereich der Gestellseitenwände
oder des Fundaments entsprechende Anschlußstellen vorhanden sind. Dem Modul 56 wird
in beiden Fällen ein um den grundgestellseitigen Schneidzylinder 4 herumgeführter
Materialstrang zugeführt. Das Grundgestell 15 ist dementsprechend mit den Schneidzylinder
4 umfassenden Umlenkrollen 58 versehen bzw. besitzt die Möglichkeit zur Anbringung
derartiger Umlenkrollen. Der dem Modul 56 zugeführte Materialstrang wird mittels einer
modulseitigen Zugeinrichtung 59 eingezogen, die im Fall der Figur 3 durch aneinander
anstellbare Zugwalzen und im Fall der Figur 6 durch ein Einziehband gebildet wird.
Bei der Anordnung gemäß Figur 3 ist auf dem Einschubgestell 57 ein an dengrundgestellseitigen
Falzklappenzylinder 6 angestellter Punkturen-und Falzmesserzylinder 60 aufgenommen,
dem ein eigener Schneidzylinder 61 zugeordnet ist. Mit einer derartigen Ausstattung
ist es möglich, die über den Trichter 1 laufende Materialbahn im Bereich des Falzapparateinlaufs
in zwei Stränge a, b aufzusplitten und den einen Strang über die grundgestellseitige
Ouerschneideinrichtung und den oberen Falzklappenzylinder 6a in die obere Bänderstrecke
7a sowie den anderen Strang über den anderen Strang über die einschubgestellseitige
Querschneideinrichtung und den unteren Falzklappenzylinder 6 bzw. den diesem nachgeordneten
Falzklappenzylinder 20 in die untere Bänderstrecke 7 einzuleiten.
[0028] Der Punkturen- und Falzklappenzylinder 60 besteht in an sich bekannter Weise aus
einem Punkturenteil 60a und einem Falzmesserteil 60b. Der Antrieb ist dabei so ausgebildet,
daß der Punkturenteil 60a vom Punkturenteil und der Falzmesserteil 60b vom Falzmesserteil
des grundgestellseitigen Punkturen- und Falzmesserzylinders 5 aus angetrieben werden.
Hierzu sind, wie am besten aus Figur 5 erkennbar ist, im Bereich des Einbauraums 55
zwei grundgestellseitig vorgesehene Strinräder 62 vorgesehen, die antriebsmäßig mit
dem Punkturenteil bzw. Falzmesserteil des grundgestellseitigen Punkturen- und Falzmesserzylinders
5 verbunden sind und mit denen mit dem Punkturenteil 60a bzw. Falzmesserteil 60b des
einschubgestellseitigen Zylinders 60 verbundene Stirnräder 63 in Eingriff bringbar
sind. Die gegenseitigen Anschlußstellen von Grundgestell 15 und Einschubgestell 57
sind dabei so ausgebildet, daß in der Anschlußstellung ein ordnungsgemäßer Zahneingriff
zwischen den Stirnrädern 62 und Antriebsfädern 63 erfolgt. Anstelle der Zahnradverbindung
könnte auch eine eindeutige Kupplung zwischen in der Einschubstellung einander gegenüberliegenden
Wellenstummeln vorgesehen sein.
[0029] Der Antrieb der Anordnung gemäß Figur 6 kann auf ähnliche Weise bewerkstelligt werden.
Bei dieser Anordnung ist dem Einzugsband 59 eine Ouerschneideinrichtung 64 nachgeordnet,
die mit einem nachgeordneten Abzugsband 65 zusammenwirkt, das praktisch eine Formatvariation
ermöglicht. Die mittels der Querschneideinrichtung 64 hergestellten Bahnabschnitte
werden hierbei nicht an einen der grundgestellseitigen Zylinder übergeben, sondern
auf einer separaten, dem Abzugsband 65 nachgeordneten Auslegestrecke 66 ausgelegt,
die sich an die Auslegebänder 12 bzw. 49 anschließen kann. Bei der Übergabe der Produkte
vom Abzugsband 65 an die Auslegestrecke 66 erfolgt eine Schuppenbildung. Hierzu wird
die Auslegestrecke 66 entsprechend langsamer als das mit leichtem Vorlauf gegenüber
der Bahngeschwindigkeit laufende Abzugsband angetrieben. Zur Bildung eines Schuppaggregats
ist eine der Auslegestrecke zugeordnete, im Takt der ankommenden Produkte auf- und
abpendelnde Bremswalze 66a vorgesehen.
[0030] In einer weiteren, der Figur 7 entnehmbaren Ausbaustufe kann ein weiterer Modul 67
mit einem fahrbaren, an das Grundgestell 16 von hinten anstellbaren, teilweise in
den Einbauraum 55 eingreifenden Ansbaugestell 68 vorgesehen sein. Dieses Anbaugestell
68 besitzt ebenfalls eine eigene Zugeinrichtung 59 mit nachgeordneter eigener Querschneideinrichtung
64 und dieser nachgeordnetem Abzugsband 65. Diese ist hier ein ein Auslegeband 69
übergreifendes Schaufelrad 70 als Schuppaggregat nachgeordnet. Das Auslegeband 69
schließt an die im Zusammenhang mit Figur 6 bereits erwähnte, unter der unteren Arbeitsebene
hindurchgeführte Auslegestrecke 66 an, die hier an das zusatzgestellseitige Auslegeband
12 übergibt, welches wiederum an das anbaugestellseitige Auslegeband 49 übergibt.
Die aufeinanderfolgenden Bänder sind auf unterschiedlicher Höhe fixiert und so schwenkbar
angeordnet, daß sie in und außer gegenseitigen Eingriff bringbar sind. Der Antrieb
des Moduls 67 kann einfach von den grundgestellseitigen Zugwalzen 2 abgeleitet werden,
indem in der Arbeitsstellung miteinander fluchtende Wellenstummel durch ein Kupplungsstück
überbrückt werden. Dem Modul 67 bzw. 56 kann vorzugsweise die gesamte, über den Trichter
1 laufende Bahn oder nur ein hiervon abgesplitteter Strang zugeführt werden. Sofern,
wie zu bevorzugen ist, die gesamte Materialbahn über den Modul 67 bzw. 56 läuft, kann
der Falzapparatantrieb stromabwärts der Einzugswalzen 2 abgeschaltet sein.
1. Modulmäßig aufgebauter Falzapparat mit einem Grundmodul (13), der ein Grundgestell
(15) enthält, auf dem eine einer ersten Längsfalzeinrichtung (1) nachgeordnete Querschneid-
und Querfalzeinrichtung mit Schneidzylinder (4), Falzmesser- und Punkturenzylinder
(5) sowie Falzklappenzylinder (6) aufgenommen sind; mit wenigstens einem, einer unteren
Arbeitsebene zugeordneten, weiteren Modul (14), der ein flurgleich mit dem Grundgestell
(15) angeordnetes, eine der dortigen Anschlußstelle (17) zugewandte Anschlußstelle
(18) aufweisendes Zusatzgestell (16) enthält, auf dem eine von einer zugeordneten
Bänderstrecke (7) durchsetzte zweite Längsfalzeinrichtung (8) mit nachgeordneter Auslegeeinrichtung
(11,12), aufgenommen ist; mit wenigstens einem einer oberen Arbeitsebene zugeordneten,
weiteren Modul (26), der ein eine weitere zweite Längsfalzeinrichtung (8a) mit zugeordneter
oberer Bänderstrecke (7a) enthaltendes Aufsatzgestell (27) aufweist, wobei das Zusatzgestell
(16) und das Aufsatzgestell (27) im Bereich ihrer zweiten Längsfalzeinrichtungen (8,8a)
mit einander zugewandten Auflagerflächen versehen sind; und mit wenigstens einem weiteren
Modul (47), der ein auf der grundgestellfernen Seite wenigstens eines vorgeordneten
Moduls anbaubares, wenigstens eine alternativ zu den zweiten Längsfalzeinrichtungen
(8,8a) aktivierbare Querfalzauslegeeinrichtung aufnehmendes Anbaugestell (23a) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzgestell (16) niedriger als das Grundgestell (15) ist, das eine dem Aufsatzgestell
(27) zugeordnete, obere Anschlußstelle (28) aufweist und dessen untere Anschlußstelle
(17) sich im Bereich des grundgestellseitigen Falzklappenzylinders (6) befindet, der
tiefer als der hiermit zusammenwirkende Falzmesser- und Punkturenzylinder (5) angeordnet
ist, der sich im Bereich der oberen Anschlußstelle (28) befindet und mit einem weiteren,
der oberen Bänderstrecke (7a) vorgeordneten Falzklappenzylinder (6a) des Aufsatzgestells
(27) zusammenwirkt, und daß das Zusatzgestell (16) und das Aufsatzgestell (27) auf
ihrer gestellferner Seite mit übereinander sich befindenden Anschlußstellen (24) für
jeweils ein Anbaugestell (23, 23a) mit mindestens einer alternativ zu den zweiten
Längsfalzeinrichtungen (8, 8a) aktivierbaren Querfalzauslegeeinrichtung versehen sind.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsatzgestell (27) aus mehreren Teilen (27a, 27b, 27c) besteht, die einander
zugewandte Anschlußstellen aufweisen, die mit den Anschlußstellen der darunter sich
befindenden Gestelle fluchten.
3. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einander zugewandten Anschlußstellen (17, 18) des Grundgestells (15)
und Zusatzgestells (16) ein passende Anschlußstellen aufweisendes Zwischengestell
(21) einsetzbar ist, das eine Einrichtung zur Herstellung mindestens eines weiteren
Querfalzes trägt und daß das Aufsatzgestell (27) der oberen zweiten Längsfalzeinrichtung
mittels eines dieselbe Länge wie das darunter sich befindende Zwischengestell (21)
aufweisendes Zwischenstücks (27c) verlängerbar ist, das von der Bänderstrecke (7a)
durchsetzt ist, die mit einem mit variabler Geschwindigkeit antreibbaren Abschnitt
(7a') versehen ist, der vorzugsweise zwei ohne Verzinkung aneinander anschließende,
mit jeweils derselben Geschwindigkeit laufende Teilabschnitte aufweist und einlaufseitig
mit einem mit dem vorgeordneten Falzklappenzylinder (6a) zusammenwirkenden Abschnitt
(7a'') und auslaufseitig mit einem die zugeordnete zweite Längsfalzeinrichtung (8a)
durchsetzenden Abschnitt (7a''') verzinkt ist, der mit gegenüber der Geschwindigkeit
des einlaufseitigen Abschnitts (7a'') vorzugsweise um die Hälfte reduzierter Geschwindigkeit
antreibbar ist.
4. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengestell (21) einen Falzklappenzylinder (20) trägt, der mit der die nachgeordnete
zweite Längsfalzeinrichtung (8) durchsetzenden Bänderstrecke (7) und mit dem vorgeordneten
grundgestellseitigen Falzklappenzylinder, der mit zusätzlichen Falzmessern versehen
ist, zum Eingriff bringbar ist, wobei der ursprüngliche grundgestellseitige Falzklappenzylinder
(6) durch einen mit Falzklappen und Falzmessern versehenen Kombinationszylinder ersetzbar
und als auf dem Aufsatzgestell (17) aufgenommener Falzklappenzylinder (6a) verwendbar
ist.
5. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Bänderstrecke (7 bzw. 7a) eine auf dem Zwischenstück (27c) bzw. auf
dem Zwischengestell (21) aufgenommene, vorzugsweise ein- und ausschaltbare Stauchfalzeinrichtung
(44) vorgesehen ist.
6. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch beide, die obere bzw. untere zweite Längsfalzeinrichtung (8, 8a) durchsetzende
Bänderstrecken (7, 7a) beaufschlagbare, alternativ zu den zweiten Längsfalzeinrichtungen
(8, 8a) aktivierbare Querfalzauslegeeinrichtung vorgesehen ist, die ein auf dem unteren
Anbaugestell (23) aufgenommenes, ein Auslegeband (49) übergreifendes Schaufelrad (48)
aufweist, das mittels einer fallend angeordneten Bänderstrecke (50) beaufschalgbar
ist, die einen im Bereich einer auf dem oberen Anbaugestell (23a) aufgenommenen Umlenkwalze
(53) vorgesehenen, mit dem Ende der die obere zweite Längsfalzeinrichtung (a) durchsetzenden
Bänderstrecke (7a) fluchtenden, oberen Eingang (51) und einen im bereich einer auf
dem unteren Anbaugestell (23) aufgenommenen Umlenkwalze (53) vorgesehenen, mit dem
Ende der die untere zweite Längsfalzeinrichtung (8) durchsetzenden Bänderstrecke (7)
fluchtenden, unteren Eingang (52) aufweist.
7. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Zusatzgestell (16) und Aufsatzgestell (27) ein seitlich anbaubares Seitengestell
(34) zur Aufnahme von Umlenkwalzen (35) einer durch eine etwa C-förmige Bänderstrecke
(36) gebildeten Überleitung von den Falzwalzen der oberen zweiten Längsfalzeinrichtung
(8a) zu einem den Falzwalzen der unteren zweiten Längsfalzeinrichtung (8) nachgeordneten,
ein Auslegeband (12) übergreifenden Schaufelrad (11) vorgesehen ist, wobei der dem
Zentrum des Schaufelrads (11) nähere Bändersatz einer den Falzwalzen der unteren zweiten
Längsfalzeinrichtung (8) nachgeordneten, zum Schaufelrad (11) führenden, fallend angeordneten
Bänderstrecke (38) eine oberhalb des Schaufelrads (11) angeordnete Umlenkwalze (37)
tangiert, die stromaufwärts hiervon von einem Bändersatz der die Überleitung bildenden
Bänderstrecke (36) tangiert und vorzugsweise von einem Bändersatz der die Überleitung
bildenden Bänderstrecke (36) umschlungen ist.
8. Falzapparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Falzwalzen der oberen und unteren zweiten Längsfalzeinrichtung (8, 8a) jeweils
ein Schaufelrad (11, 11a) nachgeordnet ist und daß oberhalb des oberen, abschaltbaren
Schaufelrads (11a) eine Weiche (39) vorgesehen ist, mittels der die die Überleitung
bildende Bänderstrecke (36) von einer das obere Schaufelrad (11a) beaufschlagenden
Stellund in eine zum unteren Schaufelrad (11) führende Stellung umschaltbar ist und
umgekehrt, und die vorzugsweise zwei schwenkbar angeordnete Bandwalzen (40, 41) aufweist,
von denen die dem Zentrum des benachbarten oberen Schaufelrads (11a) nähere Bandwalze
(41) einen oberhalb des oberen Schaufelrads (11a) endenden Bändersatz der von den
Falzwalzen der oberen zweiten Längsfalzeinrichtung (8a) kommenden Überleitung umlenkt,
deren anderer Bändersatz am oberen Schaufelrad (11a) vorbeigeführt und von der anderen
Bandwalze (40) hintergriffen ist, wobei oberhalb der schwenkbaren Bandwalzen (40,
41) eine beide Bändersätze hintergreifende, stationäre Umlenkwalze (43) und unterhalb
der schwenkbaren Bandwalzen (40, 41) eine am/durchgehenden Bändersatz anliegende,
den unteren Abschnitt des unterbrochenen Bändersatzes aufnehmende, stationäre Umlenkwalze
(42) vorgesehen ist.
9. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgestell (15) mit eine um den Schneidzylinder (4) herumführende Bahnführung
bildenden Umlenkwalzen (58) ausrüstbar ist und unterhalb der Zylinderanordnung einen
kammerförmigen Einbauraum (55) aufweist, in den ein Einschubgestell (57) einsetzbar
ist, das eine Zugeinrichtung (59) mit nachgeordneter Querschneideinrichtung aufweist.
10. Falzapparat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschubgestell (57) einen an den grundgestellseitigen Falzklappenzylindre (6)
anstellbaren Falzmesser- und Punkturenzylinder (60) aufweist, dem ein Schneidzylinder
(61) zugeordnet ist und dessen Punkturenteil (60a) vom Punkturenteil und dessen Falzmesserteil
(60b) vom Falzmesesrteil des grundgestellseitigen Falzmesser- und Punkturenzylinder
(5) aus antreibbar sind oder daß an das Grundgestell (15) ein zumindest teilweise
in den Einbauraum (55) eingreifendes Einschubgestell (68) anstellbar ist, das eine
Querschneideinrichtung (64) mit vorgeordneter Zugeinrichtung (50) und nachgeordneter,
vorzugsweise ein Auslegeband (69) übergreifendes Schaufelrad (70) umfassender Auslegeeinrichtung
aufweist und dessen Teile mittels eines in Fluchtung mit einem grundgestellseitigen
Antriebsstutzen bringbaren Wellenstutzen antreibbar ist.
1. A modularly designed folder comprising a basic module (13), which contains a basic
frame (15), on which a transverse cutting and transverse folding device, following
a first longitudinal folding device (1) with a cutting cylinder (5), a folding blade
and perforation pin cylinder (5) and furthermore on which a folding jaw cylinder (6)
are mounted; at least one further module (14), associated with a lower working plane,
and having an additional frame (16) arranged at the same level as the basic frame
(15) and having a connection point (18) facing the connection point (17) thereof,
on which additional frame a second longitudinal folding device (8) is arranged having
an associated conveying tape means (7) extending through it and having a following
delivery device (11 and 12); at least one further module (26) associated with an upper
working plane and which possesses an accessory top frame (27) having a further second
longitudinal folding device (8a) with an associated upper conveying tape means (7a),
said additional frame (16) and said accessory top frame (27) being provided with mutually
facing bearer surfaces; and at least one further module (47), which has an accessory
frame (23a) which is able to be mounted on the side remote from the basic frame of
at least one preceding module, and mounts at least one transverse folding and delivery
device able to be activated alternatively to the second longitudinal folding devices
(8 and 8a), characterized in that the additional frame (16) is lower than the basic
frame (15), the latter having an upper connection point (28) associated with the accessory
top frame (27) and whose lower connection point (17) is located in the vicinity of
the folding jaw cylinder on the basic frame side, the folding jaw cylinder being arranged
lower down than the folding blade and perforation pin cylinder (5) cooperating with
it and cooperates with a further folding jaw cylinder (6a), preceding the upper conveying
means (7a), of the accessory top frame (27) and in that the additional frame (16)
and the accessory top frame (27) are provided on their side, which is remote from
the frame, with connection points (24), located one above the other, for respectively
one accessory frame (23 and 23a) with at least one transverse folding and delivery
device able to be activated alternatively to the second longitudinal folding devices
(8 and 8a).
2. The folder as claimed in claim 1, characterized in that the top frame (27) consists
of a plurality of parts (27a, 27b and 27c), which have respectively adjacent connection
points, which are in alignment with the connection points of the frames positioned
under the same.
3. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that between
the respectively adjacent connection points (17 and 18) of the basic frame (15) and
of the additional frame (16) an intermediate frame (21) having suitable connection
points is able to be positioned, which bears a device for the production of at least
one further transverse fold, and in that the top frame (27) of the upper second longitudinal
folding device is able to be extended by means of an intermediate member (27c) having
the same length as the intermediate frame (21) positioned thereunder, said intermediate
member having a conveyor belt (7a) passing through it, which conveyor belt is provided
with a section (7a') able to be driven at a variable speed and which preferably has
two parts running at the respectively same speed and without interleaving and on the
intake side is interleaved with a section (7a'') cooperating with the preceding folding
jaw cylinder (6a) and on the outlet side is interleaved with a section (7a''') extending
through the associated second longitudinal folding device (8a), which second section
is adapted to be driven at a speed which is decreased to preferably hail the speed
of the inlet section (7a'').
4. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the
intermediate frame (21) bears a folding jaw cylinder (20), which is able to be brought
into engagement with the conveyor belt (7) extending through the following second
longitudinal folding device (8) and with the preceding folding jaw cylinder on the
basic frame side, which folding jaw cylinder Is provided with additional folding blades,
the original folding jaw cylinder (6) on the basic frame side being able to be replaced
by a combination cylinder equipped with folding jaws and with folding blades and is
able to be used as a folding jaw cylinder (6a) mounted on the top frame (17).
5. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that in
the vicinity of the conveyor belt (7 and, respectively, 7a) a buckle folding device
(44) is provided, which is placed on the intermediate member (27c) and, respectively,
on the intermediate frame (21) and is preferably able to be put into and out of operation.
6. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that transverse
folding delivery device is provided, which is able to be fed by both the conveyor
belts (7 and 7a) extending through the upper and, respectively, the lower second longitudinal
folding device (8 and 8a) and is able to be put into operation alternatively to the
second longitudinal folding devices (8a nd 8a), which transverse folding delivery
device has a fan wheel (48) mounted on the lower additional frame (23) and straddling
a delivery belt (49), which wheel is able to be fed by means of a downwardly sloping
conveyor belt (50), which has an upper intake (51), which is placed in the vicinity
of a bend roll (53) placed on the upper additional frame (23a) and is in alignment
with the end of the conveyor belt (7a) extending through the upper second longitudinal
folding device (a), and furthermore has a lower intake (52) provided in the vicinity
of a bend roll (53) mounted on the lower additional frame (23) and is in alignment
with the end of the conveyor belt (7) extending through the lower second longitudinal
folding device (8).
7. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that on
the additional frame (16) and on the top frame (27) there a laterally mounted side
frame (34) adapted to accept bend rolls (35) of a transfer means, which is formed
by a generally C-like conveyor belt (36), from the folding rolls of the upper second
longitudinal folding device (8a) to a fan wheel (11), which comes after the folding
rolls of the lower second longitudinal folding device (8) and straddles a delivery
belt (12), the belt set, which is nearer to the center of the fan wheel (11), of a
conveyor belt (38), which comes after the folding rolls of the lower second longitudinal
folding device (8), leads to the fan wheel (11) and slopes downwards, is tangent to
bend roll (37) placed over the fan wheel (11), which bend roll (37) at a point upstream
from this point has a belt set of the conveyor belt (36) forming the transfer means
tangent to it, and preferably has one belt set of the conveyor belt (36) trained around
it.
8. The folder as claimed in claim 7, characterized in that the folding rolls of the upper
and the lower second longitudinal folding devices (8 and 8a) are respectively followed
by a fan wheel (11 and 11a) and in that over the upper fan wheel (11a), which may
be put out of operation, a switch (39) is provided by means of which the conveyor
belt (36) forming the transfer means, may be switched over between a position feeding
the upper fan wheel (11a) and a position leading to the lower fan wheel (11) and back
again, and which has preferably two belt rolls (40 and 41), which are able to be rocked,
of which the belt roll (41) placed nearer to the center of the adjacent upper fan
wheel (11a) deflects a belt set, which ends above the upper fan wheel (11a), of the
transfer means coming from the folding rolls of the upper second longitudinal folding
device (8a), the other belt set thereof being run past the upper fan wheel (11a) and
having the other bend roll (40) running behind it, and above the rocking belt rolls
(40 and 41) there is provided a stationary bend roll (43) fitting behind the two belt
sets and underneath the rocking belt rolls (40 and 41) there is provided a stationary
bend roll (42) which is in engagement with the belt set extending therethrough and
receiving the lower section of the interrupted belt set.
9. The folder as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the
basic frame (15) is able to be equipped with bend rolls (58) forming a guide path
trained around the cutting cylinder (4) and underneath the cylinder arrangement a
chamber-like accommodating space (55) is provided, in which a push-in frame (57) having
a tension device (59) with a following transverse cutting device can be inserted.
10. The folder as claimed in claim 9. characterized in that the push-in frame (57) has
a folding blade and perforation pin cylinder (60), which is able to be brought into
engagement with the folding jaw cylinder on the basic frame side, and with the cylinder
(60) a cutting cylinder (61) is associated and its pin part (60a) is able to be driven
by the pin part of the folding blade and pin cylinder (5) on the basic frame side
and whose folding blade part is able to be riven by the folding blade part of the
cylinder (5) and in that a push-in frame (68), which at least partly fits into the
accommodating space (55), is able to be put into engagement with the basic frame (55),
which frame (68) has a transverse cutting device (64) with a preceding draw device
(50) and a following delivery device preferably comprising a fan wheel (70) straddling
a delivery belt (69), and whose parts are able to be driven by means of a stub shaft
able to be brought into alignment with a drive stub shaft on the basic frame side.
1. Dispositif de pliage à structure modulaire, avec un module de base (13) qui contient
un bâti de base (15) sur lequel est reçu un mécanisme de coupe transversale et de
pliage transversal qui fait suite à un premier mécanisme de pliage longitudinal (1)
et est équipé d'un cylindre de coupe (4), d'un cylindre à pointes et à plioirs (5)
et d'un cylindre à volets plieurs (6) ; avec au moins un autre module (14), qui est
associé à un plan de travail inférieur et qui contient un bâti auxiliaire (16), disposé
sur le même niveau que le bâti de base (15), présentant un point de raccordement (18)
tourné vers le point de raccordement (17) du bâti de base, et sur lequel est reçu
un second mécanisme de plage longitudinal (8) traversé par un parcours associé de
bandes (7) et suivi d'un mécanisme de sortie (11, 12) ; avec au moins un module supplémentaire
(26), qui est associé à un plan de travail supérieur et qui présente un bâti rapporté
(27) contenant un autre second mécanisme de pliage longitudinal (8a) avec un parcours
associé de bandes supérieur (7a), le bâti auxiliaire (16) et le bâti rapporté (27)
étant munis, dans la région de leurs seconds mécanismes de pliage longitudinal (8,
8a), de surfaces d'appui en vis-à-vis ; et avec au moins un autre module supplémentaire
(47), qui présente un bâti annexe (23a) pouvant être rapporté sur le côté éloigné
du bâti de base d'au moins un module précédent et recevant au moins un mécanisme de
sortie de pliage transversal qui peut être activé en alternance avec les seconds mécanismes
de pliage longitudinal (8, 8a), caractérisé en ce que le bâti auxiliaire (16) se trouve plus bas que le bâti de base (15), qui
présente un point de raccordement supérieur (28) associé au bâti rapporté (27) et
dont le point de raccordement inférieur (17) se trouve dans la région du cylindre
à volets plieurs (6) du bâti de base, qui est disposé plus bas que le cylindre à pointes
et à plioirs (5) qui coopère avec lui, se trouve dans la région du point de raccordement
supérieur (28) et coopère également avec un cylindre à volets plieurs supplémentaire
(6a) du bâti rapporté (27) qui précède le parcours de bandes supérieur (7a), et en
ce que le bâti auxiliaire (16) et le bâti rapporté (27) sont munis, sur leur côté
éloigné du bâti de base, de points de raccordement superposés (24) pour un bâti annexe
respectif (23, 23a) qui est muni d'au moins un mécanisme de sortie de pliage transversal
qui peut être activé en alternance avec les seconds mécanismes de pliage longitudinal
(8, 8a).
2. Dispositif de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bâti rapporté (27) est constitué de plusieurs parties (27a, 27b, 27c)
qui présentent des points de raccordement en vis-à-vis, qui sont alignés avec les
points de raccordement des bâtis qui se trouvent en dessous.
3. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un bâti intermédiaire (21), présentant des points de raccordement correspondants,
peut être introduit entre les points de raccordement en vis-à-vis (17, 18) du bâti
de base (15) et du bâti auxiliaire (16), et porte un mécanisme pour réaliser au moins
un pliage transversal supplémentaire, et en ce que le bâti rapporté (27) du second
mécanisme de pliage longitudinal supérieur peut être prolongé par un élément intermédiaire
(27c) qui présente la même longueur que le bâti intermédiaire (21) qui se trouve en
dessous, élément qui est traversé par le parcours de bandes (7a) qui est muni d'un
tronçon (7a') qui peut être entraîné à vitesse variable, qui présente de préférence
deux tronçons parties se raccordant l'un à l'autre sans assemblage en queue d'aronde
et se déplaçant à des vitesses identiques, et qui est assemblé en queue d'aronde,
du côté d'entrée à un tronçon (7a''') coopérant avec le cylindre à volets plieurs
(6a) disposé en amont, et du côté de sortie à un tronçon (7a''') traversant le second
mécanisme de pliage longitudinal associé (8a), le tronçon (7a''') pouvant de préférence
être entraîné à une vitesse réduite de moitié par rapport à celle du tronçon (7a'')
du côté d'entrée.
4. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bâti intermédiaire (21) porte un cylindre à volets plieurs (20) qui
peut être amené en engagement avec le parcours de bandes (7) traversant le second
mécanisme de pliage longitudinal (8) monté en aval et avec le cylindre à volets plieurs
du bâti de base qui est monté en amont et qui est muni de plioirs supplémentaires,
le cylindre à volets plieurs d'origine (6) du bâti de base pouvant être remplacé par
un cylindre combiné muni de volets plieurs et de plioirs, et pouvant être utilisé
comme cylindre à volets plieurs (6a) reçu sur le bâti rapporté (27).
5. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, dans la région du parcours de bandes (7 ou 7a), un mécanisme
de pliage à poches (44) qui est reçu sur l'élément intermédiaire (27c) ou selon le
cas sur le bâti intermédiaire (21) et qui peut, de préférence, être enclenché et désenclenché.
6. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un mécanisme de sortie de pliage transversal qui peut être
alimenté par deux parcours de bandes (7, 7a) traversant respectivement le second mécanisme
de pliage longitudinal supérieur ou inférieur (8, 8a), qui peut être activé en alternance
avec les seconds mécanismes de pliage longitudinal (8, 8a) et qui présente une roue
à palettes (48) recouvrant une bande de sortie (49) et reçu sur le bâti annexe inférieur
(23), laquelle peut être alimentée à l'aide d'un parcours de bandes (50) disposé en
chute verticale, qui présente une entrée supérieure (51), prévue dans la région d'un
cylindre déflecteur (53) reçu sur le bâti annexe supérieur (23a) et alignée avec l'extrémité
du parcours de bandes (7a) qui traverse le second mécanisme de pliage longitudinal
supérieur (8a), et une entrée inférieure (52), prévue dans la région d'un cylindre
déflecteur (53) reçu sur le bâti annexe inférieur (23) et alignée avec l'extrémité
du parcours de bandes (7) qui traverse le second mécanisme de pliage longitudinal
inférieur (8).
7. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur le bâti auxiliaire (16) et le bâti rapporté (27), un bâti
latéral (34) qui peut être rapporté latéralement et qui est destiné à recevoir des
cylindres déflecteurs (35) d'un mécanisme de transfert qui est constitué par un parcours
de bandes (36) approximativement en forme de C et qui mène des cylindres de pliage
du second mécanisme de pliage longitudinal supérieur (8a) à une roue à palettes (11)
qui est disposée à la suite des cylindres de pliage du second mécanisme de pliage
longitudinal inférieur (8) et qui recouvre une bande de sortie (12), l'ensemble de
bandes, le plus proche du centre de la roue à palettes (11), d'un parcours de bandes
(38) disposé en chute verticale, menant à la roue à palettes (11) et faisant suite
aux cylindres de pliage du second mécanisme de pliage longitudinal inférieur (8),
étant tangent à un cylindre déflecteur (37), disposé au-dessus de la roue à palettes
(11), qui est tangent, en amont, à un ensemble de bandes du parcours de bandes (36)
constituant le mécanisme de transfert et qui est de préférence entouré par un ensemble
de bandes du parcours de bandes (36) constituant le mécanisme de transfert.
8. Dispositif de pliage selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une roue à palettes respective (11, 11a) est disposée à la suite des cylindres
de plage des seconds mécanismes de pliage longitudinal supérieur et inférieur (8,
8a ), et en ce qu'il est prévu, au-dessus de la roue à palettes supérieure désenclenchable
(11a), un mécanisme d'aiguillage (39) à l'aide duquel le parcours de bandes (36) constituant
le mécanisme de transfert peut être commuté d'une position alimentant la roue à palettes
supérieure (11a) à une position menant à roue à palettes inférieure (11) et vice-versa,
et qui présente de préférence deux cylindres à bandes (40, 41) montés pivotants, le
cylindre à bande (41) le plus proche du centre de la roue à palettes supérieure voisine
(11a) déviant un ensemble de bandes, se terminant au-dessus de la roue à palettes
supérieure (11a), du mécanisme de transfert provenant des cylindres de plage du second
mécanisme de pliage longitudinal supérieur (8a), l'autre ensemble de bandes de ce
mécanisme de transfert étant amené devant la roue à palettes supérieure (11a) et étant
engagé par l'arrière par l'autre cylindre à bande (40), un cylindre déflecteur stationnaire
(43), qui engage par l'arrière les deux ensembles de bandes, étant prévu au-dessus
des cylindres à bandes pivotants (40, 41), et un cylindre déflecteur stationnaire
(42), qui s'applique contre l'ensemble de bandes ininterrompu et qui reçoit le tronçon
inférieur de l'ensemble de bandes interrompu, étant prévu en dessous des cylindres
à bandes pivotants (40, 41).
9. Dispositif de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bâti de base (15) peut être équipé de cylindres déflecteurs (58) constituant
un guidage de parcours tournant autour du cylindre de coupe (4), et un bâti encastrable
(57) peut être inséré dans un logement en forme de chambre (55) en dessous de l'ensemble
de cylindres, bâti qui présente un mécanisme de traction (59) suivi d'un mécanisme
de coupe transversale.
10. Dispositif de pliage selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bâti encastrable (57) présente un cylindre à pointes et à plioirs (60)
qui peut être appliqué contre le cylindre à volets plieurs (6) du bâti de base et
auquel est associé un cylindre de coupe (61), et dont la partie à pointes (60a) peut
être entraînée par la partie à pointes du cylindre à pointes et à plioirs (5) du bâti
de base, tandis que sa partie à plioirs (60b) peut être entraînée par la partie à
plioirs du cylindre (5), ou en ce qu'un bâti encastrable (68), qui s'engage au moins
partiellement dans le logement (55), peut être appliqué contre le bâti de base (15)
et présente un mécanisme de coupe transversale (64) précédé d'un mécanisme de traction
(50) et suivi d'un mécanisme de sortie qui, de préférence, entoure une roue à palettes
(70) recouvrant une bande de sortie (69), les éléments du bâti encastrable (68) pouvant
être entraînés à l'aide d'un tronçon d'arbre qui peut être aligné avec un tronçon
d'entraînement du bâti de base.