(19)
(11) EP 0 257 551 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
02.03.1988  Patentblatt  1988/09

(21) Anmeldenummer: 87112048.1

(22) Anmeldetag:  19.08.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H01R 4/24
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR IT

(30) Priorität: 22.08.1986 DE 3628522

(71) Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
80333 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Wohlfart, Artur, Dipl.-Ing. (FH)
    D-8000 München 71 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Elektrischer Verbinder zum Anschluss von Einzelleitern mittels der Schneid-Klemmtechnik


    (57) Die Kontaktelemente zum Anschluß geordnet nebeneinan­der geführter Einzelleiter ragen auf der Leiteranschluß­seite des Verbinders mit einem kastenförmigen U-Profil in Leiterkanäle. Quer zu den Kanälen gerichtete Seiten­wände des U-Profils sind mit jeweils einem Kontaktier­schlitz versehen. Mit einer Querwand des U-Profils und abgewinkelten Abschnitten der Seitenwände stützen sich die Kontaktelemente im Bereich der Leiterkanäle an Wän­den ab, die die Kanäle seitlich begrenzen. Ein mit der Anschlußseite verrastbarer Deckel ragt mit Rippen in die Kanäle. Dies ergibt einen auch rauhen Betriebsbedingungen standhaltenden Leiteranschluß.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Ver­binder mit einem zwischen einer Steckseite und einer Leiteranschlußseite von zueinander parallelen Kammern durchsetzten Isolierstoffgehäuse, das auf der Leiter­anschlußseite quer zu den Kammern gerichtete, auf der Leiteranschlußseite offene Leiterkanäle aufweist, die seitlich durch Trennwände begrenzt und jeweils einer Kammer zugeordnet sind, und mit zum Einsetzen in die Kammern von der Leiteranschlußsseite her vorgesehenen Kontaktelementen, die auf der Leiteranschlußseite ein den Kammern angepaßtes U-förmiges Kastenprofil aufweisen und mit auf die Leiterkanäle ausgerichteten Kontaktier­schlitzen in zueinander parallelen Seitenwänden des Ka­stenprofils versehen sind.

    [0002] Ein derartiger Verbinder ist schon aus der DE-OS 26 53 593 bekannt und dient dazu, um Einzelleiter auf eine mög­lichst robuste und betriebssichere Weise mittels der Schneid-Klemmtechnik an Kontaktelemente anzuschließen, die in einem Verbindergehäuse sitzen und auf einer von der Leiteranschlußseite des Verbinders abgewandten Seite vorzugsweise als Kontaktfedern ausgebildet sind. Eine Mehrzahl von Einzelleitern, die an ihren Enden jeweils an einen solchen Verbinder angeschlossen sind, werden vielfach als Bandkabelersatz verwendet und müssen oft unter relativ rauhen Betriebsbedingungen einen siche­ren elektrischen Kontakt zwischen den Leitern und elek­trischen Einrichtungen gewährleisten, die über die ein­zelnen Leiter miteinander in Verbindung stehen. Hierbei ist es besonders wichtig, daß die Kontaktelemente des Verbinders robuste und formstabile Schneid-Klemmkon­takte besitzen, die sowohl beim Eindrücken der Leiter in die Kontaktierschlitze der Schneid-Klemmkontakte, als auch bei Zugbeanspruchungen, die über die Leiter auf die Schneid-Klemmkontakte einwirken, besonders widerstandsfähig sind.

    [0003] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es daher, einen Verbinder der eingangs genannten Art so auszugestal­ten, daß sich eine besonders robuste und formstabile Ausgestaltung der Schneid-Klemm-Anschlußstellen der Kontaktelemente des Verbinders ergibt.

    [0004] Erfindungsgemäß ergibt sich die Lösung dieser Auf­gabe dadurch, daß die Kontaktelemente im Bereich der Leiterkanäle mit einer mit den Trennwänden bündigen, die Seitenwände des Kastenprofils verbindenden Querwand einerseits und mit zur Querwand parallelen Abwinkelungen der Seitenwände andererseits an den Trennwänden abgestützt sind.

    [0005] Insbesondere durch die zur Querwand des U-förmigen Kastenprofils parallelen Abwinkelungen der Seitenwän­de des U-Profils ergibt sich eine wesentliche zusätz­liche Versteifung der Seitenwände auf der offenen Sei­te des U-Profils.

    [0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Kammern breiter als die Leiterkanäle be­messen und quer zu den Leiterkanälen gegeneinander versetzt in wenigstens zwei Reihen vorgesehen sind.

    [0007] Vorteilhaft bilden dadurch die Kammern im Bereich der Leiterkanäle Führungen für die lagerichtige Positio­nierung der in die Leiterkanäle des Verbindergehäuses ragenden Abschnitte der Kontaktelemente und die Trenn­wände können in gewissem Ausmaß elastisch nachgeben, wenn ein Kontaktelement zwischen diese eingesetzt wird.

    [0008] Ferner kann im Rahmen vorliegender Erfindung vorgesehen sein, daß mit der Leiteranschlußseite des Verbinderge­häuses ein Deckel verrastbar ist, der in die Leiterkanäle eingreifende, im Bereich der Seitenwände der Kontaktele­mente mit Unterbrechungen versehene Rippen aufweist.

    [0009] Hierdurch wird sichergestellt, daß die in die Kontak­tierschlitze eingedrückten Leiter auch bei einem Ver­binder, der häufig Erschütterungen, insbesondere Vi­brationen, ausgesetzt ist, nicht wieder selbsttätig aus den Kontaktierschlitzen herauswandern können.

    [0010] Weiter kann vorgesehen sein, daß der Deckel an seinem von einer die Leiterkanäle einseitig begrenzenden Längs­wand abgewandten Rand jeweils in Fortsetzung der Trenn­wände mit stegartigen Ansätzen versehen ist und daß das Verbindergehäuse an der Austrittsseite der Leiterkanäle einen quer zu diesen gerichteten balkonartigen Ansatz aufweist, der mit zu den Kammern parallelen, auf die Leiterkanäle ausgerichteten Schlitzen versehen ist.

    [0011] Diese Ausgestaltung von Deckel und Gehäuse ermöglicht es vorteilhaft, die einzelnen Leiter wahlweise in Richtung der Leiterkanäle aus dem Verbindergehäuse herauszuführen oder die Leiter parallel zum Verlauf der Kontaktelement-Kammern entweder in der einen oder anderen Richtung vom Verbinder wegzuführen, wobei es ohne weiteres möglich ist, einige Leiter in dieser, andere Lei­ter in jener und die restlichen Leiter schließlich in der dritten Richtung vom Verbinder wegzuführen. Hierzu werden die einen Leiter zwischen die stegartigen Ansätze des Deckels geklemmt, in die Schlitze des Gehäuses eingedrückt bzw. frei vom Verbinder weggeführt.

    [0012] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Kontaktelemente in einem mittleren Abschnitt, an dem freien Rand ihrer Seitenwände, jeweils mit einer Reihe wellenförmiger Vorsprünge versehen sind, die zur Steck­seite hin flacher als zur Leiteranschlußseite geneigt sind und deren Höhe zur Leiteranschlußseite zunimmt.

    [0013] Bei geeigneter Bemessung der wellenförmigen Vorsprünge graben sich diese beim Einsetzen der Kontaktelemente in das Verbindergehäuse von der Leiteranschlußseite des Gehäuses her in das Kunststoffmaterial der Kammer­wände ein und halten dadurch das Kontaktelement in der Kammer entgegen der Einsetzrichtung fest.

    [0014] Schließlich kann im Rahmen vorliegender Erfindung noch vorgesehen sein, daß aus dem mittleren Abschnitt der Seitenwände der Kontaktelemente zur Leiteranschlußseite hin Lappen herausgebogen sind, die quer zur Einsetz­richtung der Kontaktelemente in die Kammern nach außen abstehen und an Gehäuseabsätzen der Kammern abstützbar sind.

    [0015] Die zur Leiteranschlußseite hin aus dem U-förmigen Kastenprofil herausgebogenen Lappen, die sich an Gehäuseabsätzen abstützen, übernehmen beim Eindrücken der Leiter in die Kontaktierschlitze der Kontaktelemente den Einpreßdruck und leiten ihn unschädlich für die z.B. als Kontaktfeder ausgebildete Steckseite der Kontakt­elemente an das Gehäuse ab. Durch das Herausbiegen der Lappen zur Leiteranschlußseite hin können die Lappen bei enger Passung zwischen Kontaktelement und Kammer­wand unter der Belastung der beim Eindrücken der Leiter auftretenden Kräfte nicht wieder zurückgebogen werden.

    [0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von vier Figuren noch näher erläutert.

    [0017] Dabei zeigen, mehr oder weniger stark vergrößert, und teilweise im Schnitt

    Fig. 1 eine Seitenansicht des Verbindergehäuses mit einer geschnitten dargestellten Kammer und einem in diese Kammer eingesetzten Kontaktelement,

    Fig. 2 eine Ansicht der Anschlußseite des Verbinderge­häuses ohne Deckel,

    Fig. 3 eine Ansicht des Deckels von unten, also von der Anschlußseite des Verbindergehäuses her gesehen, wobei der Deckel stark verkürzt dargestellt ist und

    Fig. 4 eine Seitenansicht eines bei dem Verbinder verwen­deten Kontaktelementes.



    [0018] Im einzelnen ist den Figuren zu entnehmen, daß ein aus einem vorzugsweise aus einem formstabilen Kunststoff her­gestelltes Verbindergehäuse 1, das etwa quaderförmig gestaltet ist, zwischen einer Steckseite 2 und einer Leiteranschlußseite 3 von zueinander parallel gerich­teten Kammern 4 durchsetzt ist. Jede Kammer 4 ist zur Aufnahme eines Kontaktelementes 5 vorgesehen, das auf der Steckseite 2 als Kontaktfeder ausgebildet ist und auf der Leiteranschlußseite 3 zur Verbindung mit einem Leiter mittels der Schneid-Klemm-Anschlußtechnik Kontak­tierschlitze 6 aufweist. Jedes Kontaktelement 5 basiert auf einem mittleren Abschnitt 7, der ein U-förmiges Kastenprofil besitzt und sich in Richtung der Kammern 4 erstreckt. Das Kastenprofil wird durch eine Querwand 8 und zwei Seitenwänden 9 gebildet, die sich im mittleren Abschnitt 7 des Kontaktelementes 5 eng an die Kammer­wände anschmiegen.

    [0019] Am freien Rand der Seitenwände 9 sind im mittleren Ab­schnitt 7 der Kontaktelemente 5 drei wellenförmige Vorsprünge 10 vorgesehen, die in Verlaufsrichtung einer Kammer hintereinander angeordnet sind und deren Höhe zur Leiteranschlußseite des Kontaktelementes hin zu­nimmt. Infolge der engen Passung zwischen dem U-förmigen Kastenprofil des Kontaktelementes 5 und einer Kammer 4 graben sich die Vorsprünge 10 in eine Kammerwand ein, wenn das Kontaktelement von der Leiteranschlußseite 3 her in eine Kammer eingesetzt wird. Da die Vorsprünge 10 zur Leiteranschlußseite 3 hin steiler abfallen, als zur Steckseite 2, wirken sie widerhakenartig. Ein Kon­taktelement 5 wird daher von den Vorsprüngen 10 be­triebssicher in einer Kammer 4 festgehalten.

    [0020] Auf der Steckseite 2 ist das U-förmige Kastenprofil der Kontaktelemente 5 in drei in Richtung der Kammern 4 sich erstreckende Streifen aufgelöst, wobei die Streifen in Fortsetzung der Seitenwände 9 des U-Profils Kontaktfe­derschenkel 11 bilden und die Querwand 8 sich als Stab 12 fortsetzt, an dem sich die Kontaktfederschenkel 11 mit Abwinkelungen 13 federnd abstützen und somit in einem vorgeöffnetem Zustand gehalten werden. Der Stab 12 sta­bilisiert außerdem das Kontaktelement in einer Kammer 4 auf der Steckseite 2 und sorgt damit dafür, daß die Kontaktfederschenkel 11 ihre vorgesehene Position innerhalb einer Kammer 4 einnehmen.

    [0021] Im mittleren Abschnitt 7 sind aus den Seitenwänden 9 Lappen 14 in Richtung zur Leiteranschlußseite 3 quer zum Verlauf der Kammern 4 herausgebogen. Mit jeweils einem Lappen 14 auf jeder Seite des U-förmigen Kasten­profils der Kontaktelemente 5 stützt sich das Kontakt­element in einer Kammer 4 an Gehäuseabsätzen ab, die sich durch eine Erweiterung 15 der Kammern zur Lei­teranschlußseite 3 hin ergeben. Die Lappen 14 begren­zen die Einsetztiefe der Kontaktelemente 5 in den Kam­mern 4 und übertragen den von einem Leiter beim Ein­drücken des Leiters in einen Kontaktiersschlitz 6 auf das Kontaktelement 5 ausgeübten Druck für die Kontakt­federschenkel 11 unschädlich auf das Verbindergehäuse 1.

    [0022] Auf der Leiteranschlußseite 3 sind die Seitenwände 9 des U-förmigen Kastenprofils der Kontaktelemente 5 jeweils mit einem zur Leiteranschlußseite 3 hin offenen Kontaktierschlitz 6 versehen. Außerdem weisen die Sei­tenwände 9 an ihrem von der Querwand 8 abgewandten Frei­rand eine vom U-Profil weggerichtete Abwinkelung 16 auf.

    [0023] Die Kammern 4 gehen auf der Leiteranschlußseite 3 in quer zu den Kammern 4 verlaufende Leiterkanäle 17 über, die durch Trennwände 18 seitlich begrenzt sind. Eine Längswand 19 schließt die Leiterkanäle 17, die zur Leiteranschlußseite 3 und zu der von der Längswand 19 abgewandten Seite hin offen sind, auf einer Seite ab. Jeder Leiterkanal 17 ist einer Kammer 4 zugeordnet. Die Kammern 4 sind in zwei Reihen angeordnet, wobei jeweils eine Kammer 4 gegenüber einer benachbarten Kammer 4 versetzt ist.

    [0024] Im Bereich der Leiterkanäle 17 stützen sich die Kon­taktelemente 5 einerseits mit der Querwand 8 anderer­seits mit den Seitenwand-Abwinkelungen 16 an den Trenn­wänden 18 ab. Außerdem sind die Leiterkanäle 17 schmä­ler, als die Kammern 4, so daß sich die Kontur der Kammern 4 im Bereich der Leiterkanäle 17 in Form von Nuten 20 in den Trennwänden 18 fortsetzen. Durch die­se Bemessung der Leiterkanäle und der Kammern, bzw. der dadurch erforderlichen Nuten 20 im Bereich der Leiterkanäle, werden die Kontaktelemente auf der Leiter­anschlußseite zusätzlich stabilisiert. Die beiden Kontaktierschlitze 6 eines jeden Kontaktelements 5 fluchten mit einem Leiterkanal 17, wodurch ein in die Kontaktierschlitze 6 eines Kontaktelementes 5 einge­drückter Leiter zugleich in einen Leiterkanal 17 eingepaßt wird.

    [0025] Mit der Leiteranschlußseite 3 des Verbindergehäuses 1 ist ein Deckel 21 verrastbar, der auf seiner den Leiter­kanälen 17 zugewandten Seite 22 in die Leiterkanäle 17 passende Rippen 23 aufweist. Die Rippen 23 sind mit Unterbrechungen 24 versehen, die die Seitenwände 9 der Kontaktelemente 5 aussparen. Die Rippen 23 halten die Leiter in den Leiterkanälen 17 fest und verhindern dadurch, daß ein Leiter wieder aus einem Kontaktier­schlitz 6 herauswandern kann.

    [0026] Auf der von der Längswand 19 abgewandten Seite 25 des Verbindergehäuses 1 ist das Gehäuse mit einem balkonartigen Ansatz 26 versehen, der auf die Leiter­kanäle 17 ausgerichtete Schlitze 27 aufweist. Die Schlitze 27 erstrecken sich parallel zu den Kammern 4.

    [0027] Außerdem ist der Deckel 21 auf der mit der Seite 25 korrespondierenden Seite mit stegartigen Ansätzen 28 versehen, die mit den Trennwänden 18 des Gehäuses 1 fluchten. Die stegartigen Ansätze 28 sind seitlich widerhakenförmig ausgebildet, so daß ein Leiter, der zwischen zwei stegartige Ansätze 28 des Deckels 21 eingedrückt wird, dadurch zwischen den Ansätzen 28 festgehalten wird.

    [0028] Ein mit einem Kontaktelement 5 kontaktierter Leiter, der mit einem Ende gegen die Längswand 19 gerichtet ist, wodurch die Längswand 19 unerwünschte Kurzschlüsse zwi­schen blanken Leiterenden verhindert, tritt auf der von der Längswand 19 abgewandten Seite 25 aus einem Leiterkanal 17 aus und kann nun entweder in Richtung eines Leiterkanals 17 vom Verbindergehäuse 1 weggeführt werden, oder zwischen zwei Ansätze 28 des Deckels 21 geklemmt werden, wodurch der Leiter parallel zur Ver­laufsrichtung der Kammern 4 von der Leiteranschlußseite 3 des Gehäuses 1 weggeführt wird oder in einen seinem Leiterkanal 17 zugeordneten Schlitz 27 eingedrückt wird, wodurch der betreffende Leiter parallel zum Verlauf der Kammern 4 in Richtung zur Steckseite 1 gehalten wird und dadurch vorteilhaft in dieser Richtung von seinem Leiterkanal 17 weggeführt werden kann.


    Ansprüche

    1. Elektrischer Verbinder mit einem zwischen einer Steckseite und einer Leiteranschlußseite von zuein­ander parallelen Kammern durchsetzten Isolierstoff­gehäuse, das auf der Leiteranschlußseite quer zu den Kammern gerichtete, auf der Leiteranschlußseite offene Leiterkanäle aufweist, die seitlich durch Trennwän­de begrenzt und jeweils einer Kammer zugeordnet sind, und mit zum Einsetzen in die Kammern von der Leiter­anschlußseite her vorgesehenen Kontaktelementen, die auf der Leiteranschlußseite ein den Kammern angepaß­tes U-förmiges Kastenprofil aufweisen und mit auf die Leiterkanäle ausgerichteten Kontaktierschlitzen in zueinander parallelen Seitenwänden des Kastenprofils versehen sind,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (5) im Bereich der Leiterkanäle (17) mit einer mit den Trennwänden (18) bündigen, die Seitenwände (9) des Kastenprofils verbindenden Querwand (8) einerseits und mit zur Querwand (8) parallelen Ab­winkelungen (16) der Seitenwände (9) andererseits an den Trennwänden (18) abgestützt sind.
     
    2. Verbinder nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (4) breiter als die Leiterkanäle (17) bemessen und quer zu den Leiterkanälen gegeneinander versetzt in wenigstens zwei Reihen vorgesehen sind.
     
    3. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß mit der Leiteranschlußseite (3) des Verbinderge­häuses (1) ein Deckel (21) verrastbar ist, der in die Leiterkanäle (17) eingreifende, im Bereich der Seiten­wände (9) der Kontaktelemente (5) mit Unterbrechungen (24) versehene Rippen (23) aufweist.
     
    4. Verbinder nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (21) an seinem von einer die Leiterka­näle (17) einseitig begrenzenden Längswand (19) abge­wandten Rand jeweils in Fortsetzung der Trennwände (18) mit stegartigen Ansätzen (28) versehen ist.
     
    5. Verbinder nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindergehäuse (1) an der Austrittsseite der Leiterkanäle (17) einen quer zu diesen gerichteten bal­konartigen Ansatz (26) aufweist, der mit zu den Kammern (4) parallelen auf die Leiterkanäle (17) ausgerichteten Schlitzen (27) versehen ist.
     
    6. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (5) in einem mittleren Abschnitt (7) an dem freien Rand ihrer Seitenwände (9) jeweils mit einer Reihe wellenförmiger Vorsprünge (10) versehen sind, die zur Steckseite (2) hin flacher als zur Leiteranschluß­seite (3) geneigt sind und deren Höhe zur Leiteranschluß­seite (3) zunimmt.
     
    7. Verbinder nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß aus dem mittleren Abschnitt (7) der Seitenwände (9) der Kontaktelemente (5) zur Leiteranschlußseite (3) hin Lappen (14) herausgebogen sind, die quer zur Einsetzrich­tung der Kontaktelemente (5) in die Kammern (4) nach außen abstehen und an Gehäuseabsätzen der Kammern abstützbar sind.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht