[0001] Die Erfindung betrifft eine Stanzbiegemaschine mit mehreren zur spanlosen Verformung
von Draht oder Band zusammenwirkenden Schlittenaggregaten, jeweils bestehend aus einer
wahlweise in verschiedener Lage montierbaren Grundplatte, auf welcher ein ein Werkzeug
tragender Schlitten in Längsrichtung verschiebbar geführt ist, an welchem eine auf
der Grundplatte drehbar gelagerte Kurvenscheibe oder eine Kurbel angreift. (siehe
DE-C-2741576).
[0002] Automatische Stanzbiegemaschinen sind zusammenfassend, insbesondere im Hinblick auf
die bekannten Antriebe, in der DE-Zeitschrift "Drahtwelt", 1983, Nr. 4, Seiten 90-92
beschrieben.
[0003] Weitverbreitet sind diese Stanzbiegeautomaten in der Ausführung mit Zentralrad-Antrieb,
wobei alle Schlittenaggregate auf dem meist vertikal gestellten Aufspanntisch um das
Zentralrad herum angeordnet sind. Das Werkzeugfeld in der Mitte des Zentralrades ist
aber verhältnismäßig klein.
[0004] Die DE-OS 25 27 088 beschreibt einen Antrieb der Schlittenaggregate mittels einer
Reihe aufeinander folgender Zahnräder, von denen jeweils eines das nächstfolgende
antreibt. Hierbei kann das Biegezentrum zwar aus dem Zentrum der Montageplatte heraus
verlagert werden. Nachteilig ist jedoch die außergewöhnliche Belastung der Zahnräder
am Anfang der Antriebskette und der daraus folgende hohe Verschleiß.
[0005] Bekannt sind auch sogenannte Vier-Wellen-Maschinen (DE-Zeitschrift "Drahtwelt", siehe
oben). Hierbei sind vier Wellen rahmenförmig um ein Arbeitsfeld herum angeordnet und
treiben die Schlittenaggregate an. Es ergeben sich jedoch schwere Konstruktionen mit
starren Werkzeugsystemen, die oftmals Umlenkungen in den Schlittenaggregaten notwendig
werden lassen.
[0006] Von den vorstehend beschriebenen Maschinen, bei denen sich die Werkzeugschlitten
im wesentlichen in einer Ebene bewegen, unterscheiden sich die Stanzbiegemaschinen
mit freizügig angeordneten Schlittenaggregaten, beispielsweise gemäß DE-OS 24 35 996.
Dabei werden die Kurvenscheiben der Schlittenaggregate mittels flexibler Drehwellen
von einem zentralen Antrieb aus angetrieben oder es sind eine Vielzahl von Kurvenscheiben
auf einer gemeinsamen Antriebswelle zusammengefaßt und flexible Druck-Zug-Kabel übertragen
die an den Kurvenscheiben abgenommenen Hubbewegungen unmittelbar auf die Werkzeugschlitten.
Diese Bauart ist jedoch nur für dünne Drähte geeignet, da die aufbringbaren Verformungskräfte
begrenzt sind.
[0007] Aus DE-GM 19 59 907 ist eine Stanzbiegemaschine bekannt, bei der jedes Schlittenaggregat
einen hydraulischen Arbeitskolben aufweist, welcher den Werkzeugschlitten bewegt.
Die Steuerung dieser hydraulischen Antriebe erfordert äußerst komplizierte Ventilmechanismen,
ohne jedoch den Vorteil des genauen Synchronlaufes erreichen zu können. Hydraulische
Einzelantriebe bei solchen Maschinen haben außerdem den grundsätzlichen Nachteil,
daß die verhältnismäßig starren hydraulischen Leitungsverbindungen hinderlich sind.
Auch ist die Gefahr von Leckagen bei der großen Zahl von Leitungsverbindungen nicht
zu übersehen. Pneumatische Arbeitszylinder, die über flexible Leitungen bedient werden
können, sind noch schlechter synchronisierbar und erbringen keine ausreichenden Verformungskräfte.
[0008] Schließlich ist aus einer älteren deutschen Patentanmeldung entsprechend der nachveröffentlichten
DE-OS 35 37 085 eine Maschine zum Herstellen von Formteilen aus Draht- oder Bandmaterial
mit einzelnen Schlittenaggregaten bekannt, deren Werkzeugschlitten nach Maßgabe einer
CNC-Steuerung jeweils mittels eines nachlaufgeregelten hydraulischen Drehflügelmotors
angetrieben werden und somit frei programmierbare Bewegungen ausführen können. Es
ist ein elektrischer Schrittmotor vorgesehen, der über ein Spindelwippsystem mit einem
Servoventil in Verbindung steht, welches das Druckmedium des Drehflügelmotors steuert.
Das Spindelwippsystem vollzieht laufend einen genauen Vergleich der Winkelstellungen
des Schrittmotors und des Drehflügelmotors. Der Einsatz der CNC-Steuerung und die
dadurch gegebene freie Programmierbarkeit muß bei dieser Maschine durch relativ aufwendige
elektrohydraulische Steuersysteme für jeden einzelnen Werkzeugschlitten relativ teuer
erkauft werden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stanzbiegemaschine der einleitend
bezeichneten Gattung anzugeben, bei der ein hochgradiger Synchronismus bzw. die Möglichkeit
einer genauen Programmsteuerung der Werkzeugschlitten und ausreichende Antriebskräfte
auf einfachere Weise und mit entsprechend geringerem Kostenaufwand erreicht werden.
[0010] Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Stanzbiegemaschine der einleitend bezeichneten
Art erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Vorzugsweise werden die Motoren jeweils auf der dem betreffenden Schlitten zugeordneten
Grundplatte montiert. Gleichlauf bedeutet, daß nicht nur gleiche Drehzahlen, sondern
auch in jedem Zeitpunkt übereinstimmende Winkelstellungen der einzelnen Kurvenscheiben
zu erzielen sind. Das Bearbeitungsprogramm wird somit bestimmt durch die verschiedene
Form bzw. winkelversetzte Montage der einzelnen Kurvenscheiben. Die Antriebsmotoren
für die Schlitten können aber auch, ggf. zusätzlich, programmgesteuert sein, d.h.
nach vorzugsweise elektronisch gespeicherten Einzelprogrammen laufen. In diesem Fall
wird anstelle von Kurvenscheiben zur Bewegung der Schlitten zweckmäßigerweise mit
Kurbeltrieben gearbeitet.
[0011] Weitere Vorteile des elektrischen Einzelmotorantriebes sind in der unproblematischen
Leitungszuführung und in dem geringen Verbrauch von Antriebsenergie zu sehen. Auch
wenn die Schlittenaggregate schräg zur Montageplatte und kreuz und quer im Raum angeordnet
werden, treten die elektrischen Zuleitungskabel nicht störend in Erscheinung. Die
Entfernung der Schlittenaggregate voneinander kann beliebig groß sein, wie immer das
zu biegende Teil es fordert und wie es im Hinblick auf möglichst einfach gestaltete
Biegewerkzeuge wünschenswert ist. Die vorwiegend in moderner elektronischer Technologie
ausgebildeten Steueranordnungen für die Motoren und diese selbst lassen geringe Kosten
für die Anschaffung solcher Stanzbiegemaschinen erwarten. Auf jeden Fall kann aber
der Planungsaufwand und die Arbeitzeit für die Neueinrichtung der Maschine für ein
neues Werkstück gegenüber kostenmäßig vergleichbaren bekannten Maschinen gesenkt werden.
[0012] Bezüglich der Konstruktion des einzelnen Schlittenaggregats ist es vorteilhaft, daß
die Welle des Motors oder eines zugehörigen Getriebes und die Kurvenscheibe oder Kurbel
mit senkrecht zur Grundplatte verlaufender Achse angeordnet sind und mittels in die
Grundplatte eingelassener Stirnräder oder Ketten und Kettenräder in Antriebsverbindung
stehen. Hierdurch ergeben sich verhältnismäßig flache Platinen mit ebener Auflagefläche,
die vorzugsweise Schlitze oder Langlöcher zum Festschrauben haben.
[0013] Die räumlich freizügige Anordnung der Schlittenaggregate wird vorzugsweise dadurch
bewerkstelligt, daß die Schlittenaggregate mit Hilfe von Aufspannkonsolen an einer
mit vorzugsweise beidseitig angeordneten T-Nuten versehenen Basisplatte montiert sind.
Die Aufspannkonsolen können Winkel, schräge Böcke, brückenförmige Konstruktionselemente
o.dgl. sein, die reichlich mit Schraubenlöchern oder Schlitzen versehen sind, um einerseits
mit den Platinen der Schlittenaggregate und andererseits mit in den T-Nuten der Basisplatte
verschiebbaren Nutsteinen verbunden zu werden. Beabsichtigt ist jedenfalls eine vielfache
Verwendbarkeit auch dieser Aufspannkonsolen. Die Basisplatte wird vorteilhafterweise
leicht gegenüber der Vertikalen zurückgeneigt angeordnet, wodurch die Bearbeitungszone
der Biegewerkzeuge am besten zugänglich ist.
[0014] Die vorzugsweise mit einem Mittelfenster ausgestattete Basisplatte bildet das wesentliche
tragende Element einer Stanzbiegevorrichtung, die mit Schlittenaggregaten nach vorstehender
Beschreibung arbeitet. An der Basisplate können wie an sich bekannt Einzugs-, Stanz-
und Zusatzvorrichtungen seitlich, vorne oder hinten angebaut sein. Es können aber
auch anstelle einer ebenen Basisplatte eine gewölbte Aufspannplatte oder irgend ein
räumliches Spanngerüst zum Anbringen der Schlittenaggregate vorgesehen sein.
[0015] Im Prinzip kann die Maschine bzw. Vorrichtung als Baukastensystem konzipiert sein.
Es werden nur jeweils so viele Schlittenaggregate benötigt, wie das zu fertigende
Biegeteil erfordert. Der Grundaufbau der Vorrichtung, nämlich im wesentlichen die
Basisplatte oder sonstige Tragkonstruktion, die keinen Antrieb und keine beweglichen
Teile umfaßt, ist verhältnismäßig einfach und kostengünstig. Im Laufe der Zeit können
dann zusätzliche Schlittenaggregate entsprechend der Produktionsplanung zusätzlich
angeschafft werden. Auch für besonders große oder sperrige Biegeteile ist die Vorrichtung
infolge ihrer außerordentlichen Anpassungsfähigkeit hervorragend geeignet.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
Im einzelnen zeigt
- Fig. 1
- die Seitenansicht des zentralen Teils einer automatischen Biegevorrichtung,
- Fig. 2
- die Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 von rechts gesehen,
- Fig. 3
- die Draufsicht und
- Fig. 4
- die Seitenansicht eines der bei der Vorrichtung nach Fig. 1 verwendeten Schlittenaggregate
in größerem Maßstab.
[0017] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine parallelflächige Basisplatte 1, die auf beiden Seiten
mit parallel verlaufenden T-Nuten 2 versehen ist, wie sie im Werkzeugmaschinenbau
üblich sind. Die Basisplatte 2 ist um einen Winkel von etwa 15° gegenüber der Vertikalen
nach hinten geneigt und mittels eines Fußgestells 3 fest angeordnet. Sie hat in der
Mitte ein rechteckiges Fenster 4. Die Basisplatte kann rechts oder links durch weitere
Befestigungsflächen 5 vergrößert sein, die strichpunktiert angedeutet sind. Hieran
können eine Einzugsstation, Stanzvorrichtungen usw. befestigt sein.
[0018] Mit Hilfe von Aufspannkonsolen 6 und 7 sind Schlittenaggregate 9 und 10 an der Basisplatte
1 befestigt. Die Aufspannkonsole 6 hat die Form eines Pultes und die Aufspannkonsole
7 ist winkelförmig. Beide sind an die Basisplatte 1 angeschraubt und auch mit den
aufgesetzten Schlittenaggregaten durch Schrauben verbunden. Im Bereich des Fensters
4 befindet sich das Gehäuse 11 eines mehrteiligen Biegewerkzeugs, mit dem die verschiedenen
Schlittenaggregate zusammenwirken. Wie anhand der folgenden Figuren noch erläutert
wird, tragen die einzelnen Schlitten Stanz-, Biege- oder Montierwerkzeuge und Fig.
1 läßt erkennen, daß dieselben jede Bewegungsrichtung einnehmen können. Das Schlittenaggregat
9 ist so angeordnet, daß die Hubrichtung von vorne schräg ansteigend auf das Werkzeuggehäuse
11 trifft, während das Schlittenaggregat 10 auf der Rückseite angeordnet ist und seine
Bewegungsrichtung senkrecht zur Basisplatte durch das Fenster 4 verläuft. Zwei weitere
Schlittenaggregate 12 sind an der Vorderseite unmittelbar auf der Basisplatte 1 befestigt,
ebenfalls mit unterschiedlichen Richtungen. Weitere Schlittenaggregate 13 und 14 in
abermals anderer Orientierung sind strichpunktiert angedeutet. Sie erfordern entsprechende,
nicht gezeigte Aufspannkonsolen.
[0019] Wie an sich bekannt baut sich das in den Figuren 3 und 4 gezeigte einzelne Schlittenaggregat
auf einer Platine 15 auf, deren im wesentlichen rechteckige Grundfläche sich an einer
Seite verjüngt und die zwei Befestigungsschlitze 16 aufweist. In zwei parallelen Führungen
17 ist ein Schlitten 18 verschiebbar gelagert, der einen nach unten stehenden Ansatz
19 und einen nach oben stehenden Ansatz 20 aufweist. An der Oberfläche hat der Schlitten
18 kreuzweise verlaufende Nuten und Gewindelöcher zum Befestigen des zugehörigen Biegefingers
21, der strichpunktiert angedeutet ist. Unter dem Schlitten 18 befindet sich eine
Aussparung in der Platine 15, welche eine Rückdruckfeder 22 und den Ansatz 19 aufnimmt.
Die Feder ist zwischen dem Ansatz und der Stirnwand der Aussparung eingespannt. Der
Ansatz 20 trägt eine mit Hilfe von Schrauben in Bewegungsrichtung des Schiebers justierbare
Tastrolle 23, die an einer Kurvenscheibe 24 anliegt.
[0020] Mittels eines Lagers 25 ist die Kurvenscheibe 24 so gelagert, daß sich ihre Achse
senkrecht zur Platine 15 erstreckt und am unteren Ende der Kurvenscheibenwelle sitzt
ein Antriebszahnrad 26, das in eine entsprechend groß bemessene Vertiefung an der
Unterseite der Platine 15 eingelassen ist. Hinter der Kurvenscheibe ist ein Servomotor
27 so angebaut, daß dessen Antriebszahnrad 28 ebenfalls von der Vertiefung an der
Unterseite der Platine 15 aufgenommen wird und mit dem Antriebszahnrad 26 kämmt. Die
Vertiefung kann durch eine mit der Unterseite der Platine 15 bündigen Deckel abgeschlossen
sein. Wahlweise könnte anstelle des Servomotors 27 ein Servomotor 29 über ein Winkelgetriebe
30 angebaut sein. Beide sind strichpunktiert angedeutet. Die Abtriebswelle des Winkelgetriebes
würde in diesem Fall das Zahnrad 28 antreiben.
[0021] Beim Betrieb mehrerer Schlittenaggregate mit Einzelantrieb durch Servomotoren innerhalb
einer Vorrichtung ist durch eine elektrische Regeleinrichtung dafür gesorgt, daß die
Kurvenscheiben sämtlicher Schlittenaggregate gleichlaufend angetrieben werden.
1. Stanzbiegemaschine mit mehreren zur spanlosen Verformung von Draht oder Band zusammenwirkenden
Schlittenaggregaten (10), jeweils bestehend aus einer wahlweise in verschiedener Lage
montierbaren Grundplatte (15), auf welcher ein ein Werkzeug tragender Schlitten (18)
in Längsrichtung verschiebbar geführt ist, an welchem eine auf der Grundplatte (15)
drehbar gelagerte Kurvenscheibe (24) oder eine Kurbel angreift, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kurvenscheibe (24) oder Kurbel des Schlittens (18) jedes Schlittenaggregats
von einem eigenen als elektrischer Servomotor ausgebildeten rotierenden Motor (27;
29) angetrieben wird und daß die Motoren (27; 29) sämtlicher Schlittenaggregate mittels
einer gemeinsamen Gleichlauf-Regeleinrichtung im Gleichlauf betreibbar sind.
2. Stanzbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren (27;
29) jeweils auf der dem betreffenden Schlitten (18) zugeordneten Grundplatte (15)
montiert sind.
3. Stanzbiegemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Motors
(27) oder eines zugehörigen Getriebes (30) und die Kurvenscheibe (24) oder Kurbel
mit senkrecht zur Grundplatte (15) verlaufender Achse angeordnet sind und mittels
in die Grundplatte (15) eingelassener Stirnräder (26, 28) oder Ketten und Kettenräder
miteinander in Antriebsverbindung stehen.
4. Stanzbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Motoren (27; 29) der Schlittenaggregate programmgesteuert sind.
5. Stanzbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schlittenaggregate (9; 10) mit Hilfe von Aufspannkonsolen (6, 7) an einer mit
vorzugsweise beidseitig angeordneten T-Nuten (2) versehenen Basisplatte (1) montiert
sind.
1. A punching-and-bending machine with a plurality of slide assemblies (10) which
cooperate for the non-cutting shaping of wire or strip, each assembly (10) consisting
of a base plate (15) adapted for optional mounting in various positions and on which
a slide (18) carrying a tool is guided for displacement in a longitudinal direction
and which is engaged by a cam plate (24) or crank which is rotatably mounted on the
base plate (15), characterised in that the cam plate (24) or crank of the slide (18)
of each slide assembly is driven by its own rotating motor (27, 29) which is constructed
as an electric servo-motor and in that the motors (27, 29) of all the slide assemblies
can be operated in synchronism by means of one common synchronous control device.
2. A punching-and-bending machine according to Claim 1, characterised in that the
motors (27, 29) are in each case mounted on the base plate (15) associated with the
relevant slide (18).
3. A punching-and-bending machine according to Claim 2, characterised in that the
shaft of the motor (27) or of an associated gear mechanism (30) and the cam plate
(24) or crank are disposed with their axis extending at right-angles to the base plate
(15) and in that they are connected to one another in driving manner by means of chains
and sprockets or by spur gear wheels (26, 28) which are let into the base plate (15).
4. A punching-and-bending machine according to one of Claims 1 to 3, characterised
in that the motors (27, 29) of the slide assemblies are programme controlled.
5. A punching-and-bending machine according to one of Claims 1 to 4, characterised
in that the slide assemblies (9, 10) are mounted on a base plate (1) which is provided
with preferably bilaterally disposed T-shaped slots (2), by means of mounting (6,
7).
1. Machine de découpage et de cintrage comportant plusieurs groupes de chariots (10)
coopérant pour le formage de fils métalliques ou de feuillards, constitués chacun
d'une plaque de base (15) pouvant être montée au choix dans différentes positions,
sur laquelle un chariot (18) portant un outil est guidé de façon déplaçable en direction
longitudinale, chariot qui est en engagement avec une manivelle ou un disque à came
(24) monté rotatif sur la plaque de base (15), caractérisée en ce que la manivelle
ou le disque à came (24) du chariot (18) de chaque groupe est entraîné par un moteur
rotatif propre (27; 29), réalisé en tant que servomoteur, et en ce que les moteurs
(27; 29) de tous les groupes peuvent être entraînés en synchronisme au moyen d'un
dispositif de réglage de synchronisme commun.
2. Machine de découpage et de cintrage selon la revendication 1, caractérisée en ce
que les moteurs (27; 29) sont montés, chacun, sur la plaque de base (15) associée
au chariot (18) correspondant.
3. Machine de découpage et de cintrage selon la revendication 2, caractérisée en ce
que l'arbre du moteur (27) ou d'un engrenage (30) correspondant et le disque à came
(24) ou la manivelle sont agencés en ayant des axes s'étendant perpendiculairement
à la plaque de base (15) et sont en liaison d'entraînement l'un avec l'autre au moyen
de chaînes, de roues à chaînes ou de roues droites (26, 28) disposées dans la plaque
de base (15).
4. Machine de découpage et de cintrage selon une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que les moteurs (27; 29) des groupes de chariots sont programmés.
5. Machine de découpage et de cintrage selon une des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce que les groupes de chariots (9; 10) sont montés sur une embase (1) munie de
rainures en T (2) agencées de préférence des deux côtés, à l'aide de consoles de fixation
(6, 7).