[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Transportieren und Manipulieren
von Schwerlasten, insbesondere Betonfertigteilen, mittels eines Hebezeuges, bestehend
aus einem zum Einbetonieren in der Schwerlast bestimmten Ankerbolzen, der mit einem
nur vorübergehend im Betonfertigteil vorhandenen, vorzugsweis aus elastischem Werkstoff,
insbesondere Gummi oder elastischem Kunststoff, bestehenden Aussparungskörper in die
Schwerlast eingebaut ist, und einem Anschlußstück zum Verbinden des Ankerbolzens mit
dem Hebezeug, das einen am Ankerbolzen angeformten Verbindungskopf, bestehend aus
einem zylinderförmigen Teil, der sich zum Schaft des Ankerbolzens hin kegelstumpfförmig
verjüngt, hintergreift und bezug auf den Ankerbolzen schwenkbar gelagert ist. Solche
Vorrichtungen sind beispielsweise aus den AT-PSen 283 691 und 358 788 bekannt und
haben sich in der Praxis auch durchaus bewährt.
[0002] Ziel der Erfindung ist es, eine weitere Verbesserung dieser Vorrichtung, insbesondere
hinsichtlich ihrer Lastaufnahme- bzw. Lastübertragungseigenschaften zu erreichen.
Dies wird bei der eingangs näher bezeichneten Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß im Verbindungskopf des Ankerbolzens mindestens zwei einander diametral
gegenüberliegende, etwa senkrecht zur Bolzenachse und parallel zueinander verlaufende
sichelartige Nuten vorgesehen sind, in die das Anschlußstück mit seinen Kufen einhängbar
ist, wobei die der Bolzenachse näher liegenden, parallel zur Bolzenachse verlaufenden
Wände der sichelartigen Nuten (Nutgrund) eben ausgebildet sind. Durch diese Ausgestaltung
wird insbesondere bei schräger Zugrichtung, wie sich dies z.B. beim Aufstellen der
Betonfertigteile ergibt, die Krafteinleitung in den Betonfertigteil gesichert und
ein Abplatzen desselben an den Kraftangriffsstellen vermieden. Dies wird im einzelnen
noch später dargelegt.
[0003] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaft des Ankerbolzens elliptischen Querschnitt aufweist und gegebenenfalls an seinem
dem Anschlußstück fernen Ende in an sich bekannter Weise eine allseitige Verbreiterung
aufweist. Dabei kann der Verbindungskopf des Ankerbolzens auf der vom Anschlußstück
abgewendeten Seite der sichelartigen Nuten mit einem vorzugsweise senkrecht zum Nutgrund
der sichelartigen Nuten verlaufenden in an sich bekannter Weise etwa senkrecht zur
Bolzenachse liegenden Querloch versehen sein. Durch dieses Loch kann ein Bewehrungsstab
gesteckt werden, um die Lasten besser vom Ankerbolzen auf den Betonfertigteil übertragen
zu können. Weiters ist es zweckmäßig, wenn der in an sich bekannter Weise in der Mitte
geteilte und aufklappbare Aussparungskörper in seinem Inneren einen Hohlraum aufweist,
der als Negativform des Verbindungskopfes des Ankerbolzens ausgebildet ist und insbesondere
mit zwei in die sichelartigen Nuten des Verbindungskopfes eindringenden sichelartigen
Vorsprüngen versehen ist.
[0004] Die Erfindung wird nun an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine aus der AT-PS
358 788 bekannte Vorrichtung zum Transportieren und Manipulieren von Betonfertigteilen,
deren Anschlußstück beispielsweise auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung anwendbar
ist, Fig. 2 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1 aus Richtung A bei entferntem
Betonfertigteil und hochgeschwenktem Einstellhebelarm zwecks Veranschaulichung des
auch bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung anwendbaren Anschlußstückes, die Fig. 3
und 4 jeweils Ansichten des Ankerbolzens gemäß der vorliegenden Erfindung aus zwei
um 90° gegeneinander versetzten Richtungen, die Fig. 5 und 6 zwei Schnittansichten
längs zueinander senkrecht stehender Ebenen durch einen Aussparungskörper gemäß der
vorliegenden Erfindung und die Fig. 7 und 8 zwei schematische Schnittdarstellungen
längs zueinander senkrecht stehender Ebenen, um den Kraftangriff bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu erläutern.
[0005] Die Fig. 1 und 2 zeigen die aus der AT-PS 358 788 bekannte Vorrichtung und insbesondere
das Anschlußstück 2 zum Anhängen eines Betonfertigteils 1 an ein Hebezeug. Die Vorrichtung
besteht aus einem zum Einbetonieren in den Betonfertigteil 1 eingerichteten Ankerbolzen
3 mit Schaft 4 und Verbindungskopf 5 und einem daran anschließbaren, balligen Anschlußstück
6, von dem ein Manipulierarm 7 vorkragt. Das Anschlußstück 6 weist eine kreisbogenförmig
geführte Schlitznut 8 auf, deren vorstehende Ränder bzw. Kufen 8a (vgl. insbesondere
Fig. 2) den Verbindungskopf 5 hintergreifen. Zu diesem Zweck ist die Schlitznut 8
im Querschnitt der Form des Verbindungskopfes 5 bzw. den darin ausgebildeten sichelförmigen
Nuten (vgl. Fig. 3,4 und 7,8) angepaßt. Die Schlitznut 8 besitzt an ihrem Ende eine
Einführungsausnehmung 9 für den Verbindungskopf 5. Beim bekannten Fall gemäß den Fig.
1 und 2 ist der Schaft 4 des Ankerbolzens 3 in dem Schlitz 10 der Schlitznut 8 geführt.
[0006] Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weist das Anschlußstück 6 eine zentrale Gelenkbohrung
11 auf, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Schlitznut 8 durch deren Krümmungsmittelpunkt
12 verläuft. In der Gelenkbohrung 11 ist ein Anhängeschäkel 13 für das Anschlagen
des Hebezeuges eingesetzt. Dieser durchfaßt mit einem Teilstück die Gelenkbohrung
11. Der Manipulierarm 7 hat also mit dem Anschlagen des Hebezeuges nichts zu tun,
er funktioniert vielmehr als Einstellarm für die Einführungsausnehmung 9 der Schlitznut
8; er ist auch entsprechend orientiert und durch den Anhängeschäkel 13 hindurch schwenkbar,
wie es der Bogenpfeil in Fig. 1 andeutet. Die Gelenkbohrung 11 weist Anschrägungen
14 auf, die ohne weiteres eine Bewegung des Anhängeschäkels 13 in der Gelenkbohrung
11 ermöglichen, u.zw. nach verschiedenen Richtungen hin.
[0007] Die Fig. 3 zeigt eine Ansicht des erfindungsgemäßen Ankerbolzens 3 senkrecht zum
Verlauf der im Verbindungskopf 5 ausgebildeten sichelartigen Nuten 15 und Fig. 4 eine
Ansicht aus einer um 90° gedrehten Richtung, d.h. in Richtung des Verlaufs der Nuten
15. Der Verbindungskopf 5 besteht aus einem zylinderförmigen Teil, der sich zum Schaft
4 hin kegelstumpfförmig verjüngt. Im oberen Drittel des Verbindungskopfes 5 sind zwei
einander bezüglich der Bolzenachse 3a gegenüberliegende horizontale sichelartige
Nuten 15 angebracht, die etwa senkrecht zur Bolzenachse 3a verlaufen. Die parallel
zur Bolzenachse 3a verlaufenden Wände (Nutgrund) 15a der sichelartigen Nuten 15 sind
eben ausgebildet. Das Anschlußstück 6 wird mit seinen Kufen 8a in die sichelartigen
Nuten 15 des Ankerbolzens 3 eingehängt. Es wird so oberhalb der Nuten 15 ein tellerartiger
Verbindungskopf 5a zur Weiterleitung der Last vom Ankerbolzen 3 auf das Anschlußstück
6 und schließlich auf das nicht dargestellte Hebezeug ausgebildet.
[0008] Im mittleren Drittel ist der Verbindungskopf 5 mit einem etwa senkrecht zur Bolzenachse
3a liegenden Querloch 16 versehen, das vorteilhafterweise zum Nutgrund 15a der sichelartigen
Nuten 15 senkrecht verläuft. Durch dieses Querloch 16 kann erforderlichenfalls ein
Bewehrungsstab 17 (vgl. Fig.7 und 8) gesteckt werden, um die Last besser vom Ankerbolzen
3 auf den Betonfertigteil 1 übertragen zu können. Der untere Grund des Querlochs
16 kann, wie bei 16a angedeutet, nach außen zu abfallend ausgebildet sein, um sich
einer allfälligen Krümmung des Bewehrungsstabes 17 besser anzupassen.
[0009] Das untere Drittel des Verbindungskopfes 5 besteht aus dem kegelförmigen Übergang
zum Schaft 4, der gegebenenfalls mit elliptischem Querschnitt ausgebildet sein kann.
Am unteren Ende des Schaftes ist eine übliche kegelstumpfförmige allseitige Verbreiterung
18 angestaucht, die ebenfalls als Verankerungsmittel im Beton dient.
[0010] Die Fig. 5 und 6 zeigen jeweils Schnitte durch einen Aussparungskörper 19 längs
der zueinander senkrecht stehenden vertikalen Mittelebenen. Derartige Aussparungskörper
19 werden an der Innenseite der Schalung für den späteren Betonfertigteil 1 fest angebracht.
Nach der Betonschüttung und dem Abbinden des Betons wird die Schalung gelöst und der
Aussparungskörper 19 aus dem fertigen Betonfertigteil 1 entfernt, so daß eine der
Negativform des Aussparungskörpers 19 entsprechende Aussparung an der Betonoberfläche
zwecks Angriffs des Anschlußstückes 6 am Kopf 5 des Ankerbolzens 3 entsteht (vgl.
die Fig. 1,7,8).
[0011] Der in den Fig. 5 und 6 dargestellte, aus elastischem Werkstoff, insbesondere Gummi
oder elastischem Kunststoff bestehende Aussparungskörper 19 weist außen die Form einer
Halbkugel auf, an der zwei gegenüberliegende Abschnitte fehlen; dadurch weist die
Halbkugel zwei Abflachungen 20 auf, sowie gegebenenfalls noch eine dritte, dazu senkrechte
Ablfachung 21 am Pol. Längs der auf die Abflachungen 20 senkrecht stehenden mittleren
Verbindungsebene ist die Halbkugel eingeschnitten (bei 22 in Fig. 5), so daß der Aussparungskörper
19 aufgeklappt werden kann, um in seinem Inneren den oberen Teil des Kopfes 5 des
Ankerbolzens 3 aufnehmen zu können.
[0012] Im Inneren des Aussparungskörpers 19 ist ein Hohlraum 23 ausgebildet, der als Negativform
des Verbindungskopfes 5 des Ankerbolzens 3 ausgebildet ist, und der insbesondere zwei
in die sichelartigen Nuten 15 des Verbindungskopfes 5 eindringende sichelartige Vorsprünge
24 aufweist. Zumindest der obere Abschnitt des Verbindungskopfes 5 wird somit vom
Aussparungskörper 19 vollständig umfaßt (bzw. füllt den Hohlraum 23 des Aussparungskörpers
19 aus).
[0013] In der Basisfläche 25 des Aussparungskörper 19 sind Löcher 26, 27 vorgesehen, die
zum Befestigen des Aussparungskörpers an der Schalung bzw. zum Entfernen aus dem Betonfertigteil
1 dienen.
[0014] An Hand der Fig. 7 und 8 wird nunmehr die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
näher erläutert.
[0015] Zunächst wird der Ankerbolzen 3 in den Betonfertigteil 1 eingebaut. Dazu wird der
Ankerbolzen 3 mit seinem Verbindungskopf 5 in den aufklappbaren Aussparungskörper
19 gegeben. Durch das Querloch 16 des Ankerbolzens 3 wird (wenn notwendig) ein entsprechendes
Bewehrungseisen 17 eingelegt. Durch das Befestigen des Aussparungskörpers 19 (mittels
der Löcher 26)an der Schalung oder einer Gegenplatte wird der Ankerbolzen 3 fest und
sicher in seiner Lage gehalten, so daß er sich beim Einbetonieren nicht verlagern
bzw. verschieben kann. Nach dem Erhärten des Betons wird der Aussparungskörper 19
aus dem Betonfertigteil 1 entfernt (z.B. durch Herausziehen bzw. Aushebeln mittels
der Löcher 26), wodurch sich im Betonfertigteil 1 eine Aussparung in Form einer seitlich
abgeplatteten Halbkugel zur Aufnahme des Anschlußstückes 6 beim Ankuppeln des Betonfertigteils
1 an das Hebezeug ergibt. In diese Aussparung ragt der mit den sichelartigen Nuten
15 versehene obere Teil des Verbindungskopfes 5 des Ankerbolzens 3 derart hinein,
daß die beiden Kufen 8a des Anschlußstückes 6 in die sichelartigen Nuten 15 des Verbindungskopfes
5 eingehängt bzw. eingeführt werden können, wodurch eine form- und kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Anschlußstück 6 bzw. dem in dieses eingehängten Hebezeug einerseits
und dem Betonfertigteil 1 anderseits hergestellt wird.
[0016] Für die verschiedenen Lastübertragungsfälle ergibt sich folgendes:
[0017] Bei Zugrichtung des Hebezeuges in Richtung der Bolzenachse 3a des Ankerbolzens 3
übernehmen die Kufen 8a des Anschlußstückes 6 die Last des Betonfertigteils 1 auf
der gesamten Breite des tellerartigen Verbindungskopfes 5a oberhalb der sichelartigen
Nuten 15.
[0018] Bei einer schrägen Zugrichtung Z gemäß Fig. 7 wird sich durch den schrägen Kraftangriff
das Anschlußstück 6 solange in Zugrichtung bewegen, bis die Kufen 8a des Anschlußstückes
6 in den Nuten 15 des Ankerbolzens 3 sperren, d.h. bis sich einerseits die Kufen 8a
mit ihrer Außenseite unten am zylinderförmigen Mittelteil des Verbindungskopfes 5
abstützen - siehe Kreis B in Fig. 7 - und anderseits die Kufen 8a mit ihrer Innenseite
auf der Unterseite des tellerartigen Verbindungskopfes 5a anliegen - siehe Kreis C
in Fig. 7.
[0019] Es wird dadurch die horizontale Zugkraftkomponente Z
H im Ankerbolzen 3 bei B und C abgestützt und das von der Komponente Z
H herrührende Moment in eine Zugkraft bei C und eine Druckkraft bei B zerlegt und
vom Ankerbolzen 3 über das durchgesteckte Bewehrungseisen 17 in den Beton weitergeleitet;
es wird somit keine Komponente der Abhebe- bzw. Aufstellkraft direkt auf den Beton
übertragen, so daß Betonabplatzungen mit Sicherheit vermieden werden. Im Falle der
in Fig. 7 dargestellten schrägen Zugrichtung wird die vertikale Kraftkomponente Z
V bei C übertragen.
[0020] Im Fall einer rein vertikalen Zugrichtung (nicht dargestellt) wird die vertikale
Kraft auch bei C, jedoch über eine etwas breitere Fläche auf der Unterseite des tellerartigen
Verbindungskopfes 5a über den verbleibenden Steg zwischen den Nuten 15 bzw. deren
ebenen Nutgrund-Wänden 15a über den Schaft 4 und die Verbreiterung 18 in den Beton
des Fertigteils 1 eingeleitet.
[0021] Bei einer anderen schrägen Zugrichtung Y gemäß Fig. 8 wird sich durch den schrägen
Kraftangriff das Anschlußstück 6 infolge des Spiels zwischen den Kufen 8a und dem
zwischen den Nuten 15 bzw. deren ebenen Nutgrund-Wänden 15a verbleibenden Steg des
Ankerbolzens 3 seitlich an den Beton anlegen - siehe Kreis D in Fig. 8 - und auf der
anderen Seite wird sich eine Berührung der Kufe 8a des Anschlußstückes 6 mit dem tellerartigen
Verbindungskopf 5a des Ankerbolzens 3 ergeben - siehe Kreis E in Fig. 8. Dadurch wird
eine zulässige Verbiegung des genannten Steges auftreten und in der Folge eine weitere
Berührung zwischen dem einen Nutgrund 15a und der zugeordneten Stirnseite der Kufe
8a - siehe Kreis F in Fig. 8.
[0022] Die horizontale Kraftkomponente Y
H wird zerlegt in eine Druckkraft zwischen Beton und Anschlußstück 6 bei D, in eine
Druckkraft auf den zwischen den Nuten 15 verbleibenden Steg bei F und eine Zugkraft
im genannten Steg des Ankerbolzens 3 bei E. Die Druckkraft auf den Beton bei D ist
durch genügend Beton in Richtung Y ausreichend abgesichert.
[0023] Die vertikale Kraftkomponente Y
V wird wie die vertikale Kraftkomponente Z
V in den Beton des Fertigteils 1 eingeleitet.
1. Vorrichtung zum Transportieren und Manipulieren von Schwerlasten, insbesondere
Betonfertigteilen, mittels eines Hebezeuges, bestehend aus einem zum Einbetonieren
in der Schwerlast bestimmten Ankerbolzen, der mit einem nur vorübergehend im Betonfertigteil
vorhandenen, vorzugsweise aus elastischem Werkstoff, insbesondere Gummi oder elastischem
Kunststoff, bestehenden Aussparungskörper in die Schwerlast eingebaut ist, und einem
Anschlußstück zum Verbinden des Ankerbolzens mit dem Hebezeug, das einen am Ankerbolzen
angeformten Verbindungskopf, bestehend aus einem zylinderförmigen Teil, der sich
zum Schaft des Ankerbolzens hin kegelstumpfförmig verjüngt, hintergreift und in bezug
auf den Ankerbolzen schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungskopf
(5) des Ankerbolzens (3) mindestens zwei einander diametral gegenüberliegende, etwa
senkrecht zur Bolzenachse (3a) und parallel zueinander verlaufende sichelartige Nuten
(15) vorgesehen sind, in die das Anschlußstück (6) mit seinen Kufen (8a) einhängbar
ist, wobei die der Bolzenachse (3a) näher liegenden, parallel zur Bolzenachse (3a)
verlaufenden Wände (15a) der sichelartigen Nuten (15) (Nutgrund) eben ausgebildet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) des Ankerbolzens
(3) elliptischen Querschnitt aufweist und gegebenenfalls an seinem dem Anschlußstück
(6) fernen Ende in an sich bekannter Weise eine allseitige Verbreiterung (18) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskopf
(5) des Ankerbolzens (3) auf der vom Anschlußstück (6) abgewendeten Seite der sichelartigen
Nuten (15) mit einem vorzugsweise senkrecht zum Nutgrund (15a) der sichelartigen Nuten
(15) verlaufenden, in an sich bekannter Weise etwa senkrecht zur Bolzenachse (3a)
liegenden Querloch (16) versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in
an sich bekannter Weise in der Mitte geteilte und aufklappbare Aussparungskörper (19)
in seinem Inneren einen Hohlraum (23) aufweist, der als Negativform des Verbindungskopfes
(5) des Ankerbolzens (3) ausgebildet ist und insbesondere mit zwei in die sichelartigen
Nuten (15) des Verbindungskopfes (5) eindringenden sichelartigen Vorsprüngen (24)
versehen ist.