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EP 0 259 735 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.04.1990 Patentblatt 1990/15 |
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Anmeldetag: 29.08.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E01C 5/00 |
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Erdreichabdeckung aus (Beton-)Formsteinen
Ground covering by (concrete) blocks
Recouvrement de terrain par des agglomérés (de béton)
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
06.09.1986 DE 3630417
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.1988 Patentblatt 1988/11 |
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Patentinhaber: SF-Vollverbundstein-Kooperation GmbH |
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D-28717 Bremen (DE) |
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Erfinder: |
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- Leling, Menno
D-2820 Bremen 70 (DE)
- Hagenah, Gerhard
D-2862 Worpswede (DE)
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Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 740 410 US-A- 2 215 159
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DE-B- 1 534 350
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Erdreichabdeckungen aus (Beton-)Formsteinen, die zur Bildung
von Bewuchs mit Abstand voneinander verlegt sind, wobei in so gebildeten Längsfugen
und Querfugen Distanzstücke angeordnet sind.
[0002] Für viele Erdreichabdeckungen aus Pflastersteinen oder (Beton-)Platten wird Rasenbewuchs
gefordert. Bekannt sind Rasen-Pflastersteine, die Ausnehmungen aufweisen, um einen
Rasenbewuchs zu ermöglichen.
[0003] Es ist aber auch aereits bekannt, Pflastersteine bzw. Platten mit ausreichendem Abstand
zueinander zu verlegen, so daß verhältnismäßig breite Fugen (Längsfugen und Querfugen)
entstehen, in denen sich der Rasenbewuchs entwickeln kann. Um die Formsteine auf korrekten,
vorbestimmten Abstand voneinander zu halten, sind auch bereits Distanzsteine aus Beton
bekannt, die im Grundriß eine kreuz- oder T-förmige Gestalt aufweisen und im Bereich
der Kreuzung von Längs- und Querfugen angeordnet werden. Die Distanzsteine haben eine
geringere Konstruktionshöhe als die Pflastersteine bzw. Platten, so daß auch oberhalb
der Distanzsteine Rasenbewuchs möglich ist.
[0004] Die verhältnismäßig kleinen Distanzsteine aus Beton sind in der Herstellung kostenaufwendig.
Des weiteren ist ungünstig, daß im Bereich der verlegten Distanzsteine die Entwicklung
des Rasenbewuchses behindert ist, da eine Verbindung zum Untergrund durch die Distanzsteine
verhindert wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erdreichabdeckung aus Pflastersteinen
bzw. (Beton-)Platten für Rasenbewuchs in entsprechend vorgesehenen Fugen vorzuschlagen,
die kostengünstig hergestellt werden kann und den Rasenbewuchs nicht nennenswert beeinträchtigt.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Erdreichabdeckung dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzstücke aus sich im Erdreich auflösendem bzw. verrottendem Werkstoff
bestehen, insbesondere aus Holz, Holzwerkstoff (Spanmaterial), Abfallpapier, Kunststoff
od. dgl.
[0007] Der Einsatz von Distanzstücken aus einem im Erdreich sich nach und nach auflösendem
Werkstoff hat den überraschenden Effekt, daß zunächst eine exakte Positionierung der
Formsteine unter Bildung von Fugen vorgegebener Größe und Form ermöglicht wird, nach
einer gewissen Zeit aber die gebildeten Fugen für den Bewuchs (Rasen) frei zur Verfügung
stehen. Es fehlen die bei den herkömmlichen Distanzstücken aus Beton üblichen Lücken
im Bewuchs.
[0008] Die Distanzstücke können ertindungsemäß in verschiedener weise ausgebildet sein.
Aus wirtschaftlicher Sicht besonders vorteilhaft sind platten- bzw. stabförmige Distanzstücke
aus gepreßten Holzwerkstoffen (Span- bzw. Fasermaterial). Diese Distanzstücke sind
besonders kostengünstig herstellbar, da das Material häufig als Abfall in der Holzindustrie
anfällt und leicht zu stabförmigen Enden zugeschnitten werden kann.
[0009] Zur Verbesserung des Bewuchses unmittelbar nach der Verlegung der Erdreichabdeckung
können die Distanzstücke mit aufrechten Öffnungen, Bohrungen od. dgl. versehen sein.
[0010] Die erfindungsgemäße Ausführung der Distanzstücke ermöglicht weitere wichtige Maßnahmen,
nämlich die Kombination derselben mit den Bewuchs ermöglichenden bzw. fördernden Substanzen.
So können die Distanzstücke mit (flüssigen) Nährstoffen, Düngemitteln und anderen
Bodenverbesserungsmitteln getränkt sein. Diese Substanzen gehen bei der Auflösung
der Distanzstücke in den Boden über und unterstützen den Bewuchs innerhalb der Fugen.
Die vorgenannten Mittel können auch als feste (gepreßte) Portionen innerhalb von Ausnehmungen
der Distanzstücke angebracht sein. Gleiches gilt für die Anordnung von Rasensamen.
[0011] Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausgestaltung der Distanzstücke und
die Anordnung derselben innerhalb der Erdreichabdeckung.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt einer Erdreichabdeckung (Pflasterdecke) mit Distanzstücken
in Fugen,
Fig. 2 einen größeren Ausschnitt einer Pflasterdecke mit einem anderen Ausführungsbeispiel
der Distanzstücke,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Erdreichabdeckung mit Distanzstücken,
Fig. 4 den Querschnitt nach Fig. 3 nach Bildung von Rasenbewuchs,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Distanzstücks kleinerer Abmessung,
Fig. 6 das Distanzstück gemäß Fig. 5 in größerer Ausführung.
[0013] In den Zeichnungen ist eine Erdreichabdeckung aus rechteckigen, plattenförmigen Formsteinen
1
0 aus Beton gezeigt. Diese können eine Höhe bzw. Dicke von 1
0 oder 12 cm haben.
[0014] Die Formsteine werden auf einem vorbereiteten Untergrund verlegt, nämlich auf einem
auf planiertem Boden 11 hergestellten Pflasterbett 12 aus Sand, Kies od. dgl.
[0015] Auf dem Pflasterbett 12 können die Formsteine 1o in geeigneter Weise verlegt werden.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 sind die Formsteine 1o in (quergerichteten)
Reihen 13 angeordnet. Zwischen diesen entstehen durchgehende Fugen, nämlich Querfugen
14. Die Formsteine 1o innerhalb einer Reihe 13 sind gegenüber denjenigen der benachbarten
Reihen mittig versetzt angeordnet (Verband). Dadurch entstehen innerhalb der Reihen
zwischen benachbarten Formsteinen 1o kurze Stoßfugen, nämlich Längsfugen 15.
[0016] Die Fugen (Querfugen 14, Längsfugen 15) sollen verhältnismäßig breit ausgebildet
sein (etwa 4-5 cm), so daß innerhalb der Fugen 14, 15 (Rasen-)Bewuchs 16 sich ausbilden
kann (Fig. 4).
[0017] Um möglichst exakte Fugen 14, 15 zu bilden, sind in diesen Distanzstücke 17, 17a,
18, 19 bzw. 19a angeordnet. Diese bestehen nicht aus Beton, sondern aus einem kostengünstigen
Material, vorzugsweise Abfallmaterial, welches zudem die Eigenschaft aufweisen soll,
nach gewisser Zeit im Boden zu vergehen. Dabei wird berücksichtigt, daß nach der Verlegung
der Formsteine 1o und nach Konsolidierung der Erdreichabdeckung die Distanzstücke
funktionell nicht mehr erforderlich sind. Für den Bewuchs ist es sogar günstig, wenn
die Distanzstücke nach und nach verschwinden, so daß der Bewuchs sich durchgehend
und ungehindert ausbreiten kann. Vorzugsweise bestehen die Distanzstücke 17 .. 19
aus Holz bzw. Holzwerkstoff. Andere Materialien, wie Abfall-Papier mit Bindemitteln,
Kunststoff od. dgl. sind ebenfalls geeignet.
[0018] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Distanzstücke 17, 17a ist in Fig. 1, 3 und
4 gezeigt. Ein langgestreckter, im Querschnitt quadratischer oder rechteckiger Stab
aus Holz bzw. Holzwerkstoff (Spanmaterial) ist mit möglichst großen Bohrungen 2o versehen,
die über die volle Höhe der Distanzstücke 17, 17a durchgehen. Von diesem Stab sind
kurze Abschnitte abgetrennt, die die Distanzstücke 17, 17a bilden. Bei dem Beispiel
der Fig. 1 sind im Bereich von kurzen Fugen (Längsfugen 15) kurze Distanzstücke 17a
mittig in bezug auf die Formsteine 1o angeordnet. Das Distanzstück ist durch Abtrennen
mittig im Bereich einer Bohrung gebildet, so daß an den Enden offene, halbkreisförmige
Vertiefungen 21 entstehen. Unter Berücksichtigung der Ma- ;erialfestigkeit und der
Belastung sind die Bohrungen 2o und die Länge der Distanzstücke 17, 17a so bemessen,
daß möglichst wenig Material bleibt, um den Bewuchs 16 nicht zu beeinträchtigen.
[0019] Im Bereich durchgehender Fugen (Querfugen 14) sind Distanzstücke 17 angeordnet, die
um eine Bohrung 2o länger sind. Die Distanzstücke 17 sind hier mittig zur Längsfuge
15 gelegt, so daß drei Formsteine 1 auf dem gemeinsamen Distanzstück abgestützt sind.
[0020] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind in den durchgehenden Fugen (Querfugen
14) langgestreckte, lattenförmige Distanzstücke 18 angeordnet mit dicht bei dicht
liegenden Bohrungen 2
0. Hier ist demnach eine Abstützung der Formsteine 1o auf voller Länge im Bereich der
Querfugen 14 gewährleistet. Die Längsfugen 15 weisen wiederum kurze Distanzstücke
17 auf.
[0021] Die Distanzstücke 17 .. 19 haben eine deutlich geringere Konstruktionshöhe als die
Formsteine 1
0, nämlich etwa die halbe Höhe. Die Distanzstücke 17 .. 19 werden ebenfalls auf dem
Pflasterbett 12 verlegt. Der darüber und dazwischen entstehende freie Raum wird mit
Mutterboden 22 ausgefüllt, so daß hier der Bewuchs 16 entstehen kann.
[0022] Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für Distanzstücke 19, 19a ist in Fig. 5 und 6
gezeigt. Hier sind kleinere Distanzstücke (19) und größere Distanzstücke (19a) gezeigt
mit an beiden Längsseiten offenen, halbkreisförmigen Ausnehmungen 23. Auch diese Distanzstücke
gewährleisten eine ausreichende Abstützung der Formsteine 1 gegeneinander bei geringer
Grundfläche als (anfängliches) Hindernis für den Bewuchs. Des weiteren können auch
diese Distanzstücke 19, 19a aus platten- bzw. stabförmigen Zwischenprodukten aus Holz
bzw. Holzwerkstoff mit Bohrungen hergestellt werden.
[0023] Die Distanzstücke können vielfach modifiziert werden. So kann es vorteilhaft sein,
die Bohrungen bzw. Öffnungen konisch auszubilden mit nach oben sich erweiterndem Querschnitt.
Alternativ können auch rechteckige oder quadratische durchgehende Ausnehmungen in
den Distanzstücken angeordnet sein. Insgesamt ist ein querbelastbares Gittertragwerk
angebracht, das möglichst großflächige Öffnungen bzw. Durchgänge für den Bewuchs freigibt.
[0024] Bei der Auswahl geeigneter Werkstoffe können diese mit eingearbeiteten Düngemitteln
und/oder Rasensamen versehen sein. Bei Verwendung flüssiger Bodenverbesserungsmittel
können die Distanzstücke aus geeignetem (porösem) Werkstoff mit diesem Bodenverbesserungsmittel
getränkt sein. Des weiteren können in den Bohrungen bzw. Öffnungen vorgeformte Rasenstücke
bzw. Elemente aus Düngemittel mit Rasensamen eingesetzt sein, so daß komplette, den
Bewuchs unterstützende Distanzstücke eingesetzt werden.
[0025] Die dargestellten und beschriebenen Distanzstücke gewährleisten eine sichere Positionierung
der Formsteine gegeneinander. Unter dem Bewuchs befinden sich keine, die Entwicklung
desselben behindernden Beton-Elemente. Vielmehr wird durch die Ausbildung der Distanzstücke
eine praktisch durchgehende Wurzelbildung gewährleistet. Holz und ähnliche Werkstoffe
haben darüber hinaus den Vorteil, daß die Distanzstücke Wasser speichern und sich
bei Wärmeeinstrahlung nicht aufheizen. Auf einfache, kostengünstige Weise ist eine
Anpassung an Steingrößen sowie an die Breite der gewünschten Fugen möglich. Das vermodernde
Holz dient als zusätzliche Wurzelnahrung für den Bewuchs.
1. Erdreichabdeckung aus (Beton-)Formsteinen, die zur Bildung von Bewuchs mit Abstand
voneinander verlegt sind, wobei in so gebildeten Längsfugen und Querfugen Distanzstücke
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17, 17a; 18; 19, 19a)
aus sich im Erdreich auflösendem bzw. verrottendem Werkstoff bestehen, insbesondere
aus Holz, Holzwerkstoff (Spanmaterial), Abfallpapier, Kunststoff od. dgl.
2. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke
(17, 17a; 18; 19, 19a) durchgehende, im wesentlichen aufrecht angeordnete, seitlich
geschlossene Öffnungen, Bohrungen od. dgl. aufweisen.
3. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Distanzstücken
(17, 17a; 18) eine Mehrzahl von aufrechten Bohrungen (2o) in Längsrichtung mit geringem
Abstand voneinander angeordnet ist.
4. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17..19) (auch) nach außen bzw. zu den
Seiten offene Ausnehmungen aufweisen, insbesondere im Querschnitt halbkreisförmige
Vertiefungen (21) bzw. Ausnehmungen (23).
5. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß platten- oder stabförmige Distanzstücke (17..19) aus Spanpreßwerkstoff
mit durchgehenden aufrechten Bohrungen (2o) versehen sind, deren Durchmesser etwas
kleiner ist als die Breite der Distanzstücke (17..19).
6. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17..19) bzw. platten- oder stabförmige
Zwischenprodukte durch Pressen gefertigt sind, wobei die Öffnungen (Bohrungen 20) eingeformt oder durch Bohren hergestellt sind.
7. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17..19) bzw. platten- oder stabförmige
Zwischenprodukte durch Gießen von aushärtbarem Material unter Einforman von Ausnehmungen,
Öffnungen, Bohrungen (2o) etc. hergestellt sind.
8. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Distanzstücke (17..19) Bodenverbesserungsmittel
und/oder Rasensamen eingearbeitet sind, ersteres insbesondere durch Tränken der Distanzstücke
(17..19) mit Flüssigdünger.
9. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß (feste) Portionen von Düngemitteln und/oder Rasensamen
in den Öffnungen bzw. Bohrungen (2o) der Distanzstücke (17..19) angeordnet sind.
1o. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17, 17a; 19, 19a) eine geringere Länge
aufweisen als die Kantenlänge der Formstein (10) und vorzugsweise mittig zu den auf Abstand zu haltenden Formsteinen (10) angeordnet sind.
11. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1o sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei versetzt angeordneten Formsteinen (10) (Verband) Distanzstücke im Bereich von Stoßfugen (Längsfugen 15) unter Überdeckung
derselben, insbesondere mittig zu diesen, angeordnet sind, derart, daß die Formsteinezu
beiden Seiten der Längsfugen (15) auf dem gemeinsamen Distanzstück (17, 19a) abgestützt
sind.
12. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1o sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in durchgehenden Fugen (Querfugen 14) durchgehende, ununterbrochene
Distanzstücke (18) angeordnet sind.
13. Erdreichabdeckung nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (17..19) eine geringere Höhe aufweisen
als die Formsteine (10), insbesondere etwa die halbe Höhe, wobei oberhalb der Distanzstücke (17..19), in
den Bohrungen (2o) derselben sowie außerhalb des Bereichs der Distanzstücke Mutterboden
(22) eingefüllt ist.
1. Recouvrement de sol par des agglomérés (en béton) qui sont posés à distance les
uns des autres en vue de la formation d'une couverture végétale, dans lequel des éléments
d'écartement sont agencés dans des joints longitudinaux et des joints transversaux
ainsi formés, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17, 17a; 18; 19, 19a)
sont constitués en un matériau qui se décompose ou pourrit dans le sol, en particulier
en bois, en matériau ligneux (matière à base de copeaux), en déchets de papier, en
matière synthétique ou analogue.
2. Recouvrement de sol suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments
d'écartement (17, 17a; 18; 19, 19a) présentent des ouvertures, perforations ou analogues
qui traversent de part en part, sont agencées sensiblement verticalement et sont fermées
latéralement.
3. Recouvrement de sol suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce
qu'un grand nombre de perforations verticales (20) sont disposées dans les éléments
d'écartement (17, 17a; 18) à faible distance mutuelle dans la direction longitudinale.
4. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17 à 19)
présentent (aussi) des évidements ouverts vers l'extérieur ou respectivement vers
les côtés, en particulier des évidements (21) ou (23) semi-circulaires en section
transversale.
5. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que des éléments d'écartement en forme
de plaques ou de barres (17 à 19) en matériau à base de particules agglomérées sont
pourvus de perforations verticales (20) qui traversent de part en part et dont le
diamètre est un peu plus petit que la largeur des éléments d'écartement (17 à 19).
6. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17 à 19)
ou des produits intermédiaires en forme de plaque ou de barre sont fabriqués par pressage,
les ouvertures (perforations 20) étant moulées ou fabriquées par forage.
7. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17 à 19)
ou des produits intermédiaires en forme de plaque ou de barre sont fabriqués par coulage
d'une matière durcissable, avec moulage d'évidements, d'ouvertures, de perforations
(20) etc.
8. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que des agents d'amélioration de sol
et/ou des semences de gazon sont incorporés dans les éléments d'écartement (17 à 19),
les premiers cités en particulier par imprégnation des éléments d'écartement (17 à
19) par des engrais liquides.
9. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que des portions (solides) d'engrais
et/ou de semences de gazon sont disposées dans les ouvertures ou perforations (20)
des éléments d'écartement (17 à 19).
10. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17, 17a;
19, 19a) présentent une longueur plus petite que la longueur de bord des agglomérés
(10) et en ce qu'ils sont de préférence agencés au centre par rapport aux agglomérés
(10) à maintenir à distance.
11. Recouvrement de sol suivant la revendication 10 ainsi que suivant une ou plusieurs
revendications, caractérisé en ce que, lorsque les agglomérés (10) sont agencés de
manière décalée (appareil), des éléments d'écartement sont disposés dans la zone des
joints (joints longitudinaux 15) avec recouvrement de ceux-ci, en particulier au centre
de ceux-ci, de telle façon que les agglomérés soient soutenus des deux côtés des joints
longitudinaux (15) sur l'élément d'écartement commun (17, 19a).
12. Recouvrement de sol suivant la revendication 10 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que des éléments d'écartement (18) ininterrompus,
continus sont agencés dans des joints continus (joints transversaux 14).
13. Recouvrement de sol suivant la revendication 1 ainsi que suivant une ou plusieurs
des autres revendications, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (17 à 19)
présentent une plus faible hauteur que les agglomérés (10), en particulier environ
la moitié de la hauteur, du sol arable (22) étant chargé au-dessus des éléments d'écartement
(17 à 19), dans les perforations (20) de ces derniers ainsi qu'en dehors de la zone
des éléments d'écartement.
1. Soil covering made of (concrete) shaped blocks which are laid at a distance from
one another for the formation of vegetation growth, spacers being arranged in the
longitudinal joints and transverse joints thus formed, characterized in that the spacers
(17, 17a; 18; 19, 19a) consist of material which dissolves or decomposes in soil,
in particular of wood, wooden material (chip material), waste paper, plastic or the
like.
2. Soil covering according to Claim 1, characterized in that the spacers (17, 17a;
18; 19, 19a) have openings, bore holes or the like which are continuous, are arranged
essentially vertically and are laterally closed.
3. Soil covering according to Claim 1 or 2, characterized in that a plurality of vertical
bore holes (20) is arranged in the spacers (17, 17a; 18) in the longitudinal direction
at a short distance from one another.
4. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that the spacers (17..19) (also) have recesses which are open towards the outside
or towards the sides, in particular depressions (21) or recesses (23) which are semi-circular
in cross section.
5. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that plate-shaped or rod-shaped spacers (17..19) made of pressed chip material
are provided with continuous vertical bore holes (20), the diameter of which is slightly
smaller than the width of the spacers (17..19).
6. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that the spacers (17..19) or plate-shaped or rod-shaped intermediate products are
manufactured by pressing, the openings (bore holes 20) being moulded in or produced
by drilling.
7. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that the spacers (17..19) or plate-shaped or rod-shaped intermediate products are
produced by casting age- hardenable material with moulding in of recesses, openings,
bore holes (20) etc.
8. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that soil enrichment agents and/or grass seeds are worked into the spacers (17..19),
the former in particular by impregnating the spacers (17..19) with liquid fertilizer.
9. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that (solid) portions of fertilizers and/or grass seeds are arranged in the openings
or bore holes (20) of the spacers (17..19).
10. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that the spacers (17, 17a; 19, 19a) have a shorter length than the length of the
edges of the shaped blocks (10) and are preferably arranged centrally in relation
to the shaped blocks (10) to be spaced apart.
11. Soil covering according to Claim 10 and to one or more of the further claims,
characterized in that, with shaped blocks (10) arranged in an offset manner (jointed),
spacers are arranged in the region of cross joints (longitudinal joints 15) covering
the said cross joints, in particular centrally to them, in such a way that the shaped
blocks are supported on both sides of the longitudinal joints (15) on the common spacer
(17, 19a).
12. Soil covering according to Claim 10 and to one or more of the further claims,
characterized in that continuous, uninterrupted spacers (18) are arranged in continuous
joints (transverse joints 14).
13. Soil covering according to Claim 1 and to one or more of the further claims, characterized
in that the spacers (17..19) have a lower height than the shaped blocks (10), in particular
approximately half the height, top soil being infilled above the spacers (17..19),
in the bore holes (20) of the latter and outside the region of the spacers.