[0001] Die Erfindung betrifft einen zweipoligen Leitungsschutzschalter nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Zweipolige Leitungsschutzschalter dienen verschiedenen Zwecken, so z. B. zur Absicherung
von einphasigen Leitungszügen mit gleichzeitiger Trennung des Nulleiters. Eine andere
Einsatzmöglichkeit besteht darin, das Abschaltvermögen durch Kopplung der beiden Kontaktunterbrechungsstellen,
d. h. durch Doppelunterbrechung, zu erhöhen. Auch wird häufig aus Platzgründen auf
raumsparende zweipolige Leitungsschutzschalter zurückgegriffen, wobei allerdings zwei
elektrisch voneinander getrennte Leiternetze gleichzeitig durch gemeinsame mechanische
Betätigung geschaltet werden.
[0003] Ein zweipoliger Leitungsschutzschalter in Schalenbauweise ist aus der DE-OS 2 234
423 bekanntgeworden, die einen Installationsselbstschalter mit einem Kurzschluß-und/oder
einem Überstromauslöser, mit einem Schaltmechanismus und zwei Kontakt-Unterbrechungsstellen
beschreibt. Der Schaltmechanismus ist bei diesem Schalter mittig angeordnet und wird
durch entsprechende Ansätze an den Gehäuseschalen gehalten, während die Kontakt- Unterbrechungsstellen
seitlich in beiderseits des Schaltmechanismus befindlichen Lichtbogenkammern angeordnet
sind. Diese Ausbildung gestattet es, den für einpolige Selbstschalter in Schalenbauweise
mit Einfachunterbrechung üblichen Schaltmechanismus zu verwenden und die Auslösebewegung
vom Auslöser über ein traversenähnliches Brückenelement auf die beweglichen Kontaktstücke
zu übertragen. Darüberhinaus ist das Gehäuse durch zwei Einzelgehäuseteile gebildet,
die eine Napfform aufweisen und mit ihrer offenen Seite gegeneinander gerichtet sind.
[0004] Aus der DE-AS 12 86 188 ist ein Leitungsschutzschalter mit einem Hilfskontakt bekannt
geworden, bei dem der Auslöser in einem Raum des Gehäuses zusammen mit Schaltwerksteilen
und einer Kontaktstelle untergebracht ist, wogegen der parallel dazu verlaufende Raum
eine Hilfskontaktstelle aufweist, bei der am Hilfskontakt eine Traverse angeformt
ist, die in den Raum des Schaltgerätes mit den Auslöser hineinragt, so daß bei Betätigung
des Hauptkontakthebels durch den Auslöser der Hilfskontakthebel von dem Hauptkontakthebel
betätigt wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen zweipoligen Leitungsschutzschalter der
eingangs genannten Art anzugeben, der einfach aufgebaut und wirtschaftlich herstellbar
ist und bei dem die Betätigung der beiden Schalterpole mit nur einem Magnetauslöser
erfolgt, wobei eine bestmögliche Raumausnutzung innerhalb des Schaltergehäuses verwirklicht
sein soll.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
[0007] Erfindungsgemäß also ist ein Brückenelement vorgesehen, das von dem in einer Hälfte
des Gehäuses befindlichen Magnetauslöser verdreht wird, wobei das Brückenelement für
eine synchrone Beaufschlagung der Schaltkontakte und der Schaltwerke sorgt. Durch
das Führungsteil mit den zwei parallelen Führungsflächen wird ein Verkanten des Brückenelementes
bei der Betätigung durch den Anker des Magnetauslösers vermieden.
[0008] Die Breite der Führungsflächen kann dabei so festgelegt sein, daß sie wenigstens
der Länge des Stellweges des Schlagankers entspricht. Die Höhe der Führungsflächen,
d. h. der Abstand zwischen der Traverse und der Drehachse, beträgt etwa zwei mal die
Breite der Führungsflächen, während die Dicke des Führungsteils, d. h. der Abstand
der Führungsflächen voneinander, etwa deren halber Breite entspricht. Es hat sich
herausgestellt, daß mit einer derartigen Ausgestaltung eine optimale Führung des Brückenelementes
bewirkt wird.
[0009] Wenn der zweipolige Leitungsschutzschalter so aufgebaut ist, daß die Schaltebenen
mit den Schaltpolen jeweils in einem eigenen Polgehäuse untergebracht sind, wobei
die Polgehäuse nebeneinander liegen und sich mit zwei Trennwänden berühren, dann ist
es zweckmäßig, die spaltförmige Ausnehmung zwischen den Trennwänden anzuordnen, wobei
gemäß kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 3 eine der Trennwände eine Auswölbung
aufweisen kann, die die spaltförmige Ausnehmung auf einer Seite umgrenzt, wobei die
andere Seite der spaltförmigen Ausnehmung durch die Trennwand des anderen Polgehäuses
gebildet wird.
[0010] Um die Führung des Brückenelementes noch zu verbessern, können an den Führungsflächen
senkrecht dazu Wellenzapfen angeformt sein, die in entsprechend angepaßte Vertiefungen
in den Seitenwänden der spaltförmigen Ausnehmung eingreifen, wobei die Mittelachsen
der Wellenzapfen mit der Drehachse des Brückenelementes fluchten. Hierdurch wird eine
eindeutige Drehachse für das Brückenelement definiert, so daß eine Verkantung des
Brückenelementes mit Sicherheit vermieden wird.
[0011] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird die Traverse bereichsweise von
Brückenelement umfaßt, wobei das Brückenelement den Abstand zwischen den Schaltwerken
überdeckt, so daß die Traverse nur an den die Schaltwerke betätigenden Enden aus dem
Brückenelement heraustritt.
[0012] Vorzugsweise wird das Brückenelement gemeinsam mit den Führungsflächen und den angeformten
Wellenzapfen sowie mit der Traverse als einstückiges Formstück aus Isolierstoff gefertigt.
Als Isolierstoff kommt Kunststoff, ggf. auch faserverstärkter Kunststoff, in Betracht,
welcher im Spritzgußverfahren verarbeitet wird. Es kann aber auch vorgesehen sein,
das Brückenelement aus anderen Isolierstoffen, z. B. keramischen Formmassen, ggf.
mit einer stützenden Einlage aus Draht oder ähnlichem, herzustellen.
[0013] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Brückenelement mittels Massivumformung,
z. B. im Warmpreßverfahren, aus entsprechendem Einsatzmaterial herzustellen.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Unteranspruch 4 dargestellt.
[0015] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung
sowie weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- eine ausschnittweise Seitenansicht eines zweipoligen Leitungsschutzschalters mit geschlossenem
Kontakt
- Figur 2
- eine Draufsicht der Anordnung gemäß Figur 1
- Figur 3
- eine ausschnittweise Seitenansicht eines Leitungsschutzschalters mit geöffnetem Kontakt
- Figur 4
- eine Draufsicht der Anordnung gemäß Figur 3
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eines Brükkenelements
- Figur 6
- eine Schnittdarstellung des im das Gehäuse eingesetztem Brückenteils.
[0017] Die Darstellung in den Figuren ist zur besseren Verständlichkeit nicht maßstäblich.
[0018] In Figur 1 ist die Seitenansicht eines Schalterpols 12 mit Kontaktträger 11 und Magnetauslöser
16 eines zweipoligen Leitungsschutzschalters 10 wiedergegeben, wobei der geschlossene
Schalterpol 12 Kontaktstücke 18, 19 hat.
[0019] Mit Bezugsziffer 20 ist eine Begrenzungswand der Gehäusehälfte bezeichnet, welche
den Schalterpol 12 aufnimmt. Die elektrischen Anschlüsse für das feste Kontaktstück
19 sowie für das an dem zu einem nicht näher gezeigten Schaltwerk 14 gehörende Kontaktträger
11 anschließende bewegliche Kontaktstück 18 sind nicht gezeigt.
[0020] Oberhalb des Schalterpols ist ein Brückenteil 24 zu erkennen, welches zwischen dem
Kontaktträger 11 und dem Magnetauslöser 16 angeordnet ist. Der Magnetauslöser 16 besitzt
einen Schlaganker 22, der am Brückenteil 24 anliegt. Eine mit Bezugsziffer 26 bezeichnete
Fläche stellt die Seitenansicht einer Traverse 26 dar.
[0021] In Figur 2 ist die Draufsicht auf die in Figur 1 gezeigte Anordnung wiedergegeben.
Hierbei sind Teile des Schaltwerks 14 zu erkennen, welches den darunterliegenden Schalterpol
12 verdeckt und durch die Trennwand 20 und eine zweite Trennwand 21 von dem benachbarten
Schaltwerk 15 getrennt ist. Jede der Trennwände 20, 21 begrenzt eine Gehäusehälfte
mit je einem Schalterpol 12, 13. Die Ebene zwischen den Trennwänden 20, 21 ist hierbei
eine Teilungsebene, durch die das eingesetzte Brükkenelement 24 in zwei gleich lange
Abschnitt unterteilt wird. Das Schaltwerk 15 verdeckt in gleicher Weise wie das Schaltwerk
14 den darunterliegenden Schalterpol 13. Quer zu den Schaltebenen, welche parallel
zu den Gehäusetrennwänden 20, 21 liegen, ist das Brückenelement 24 mit einer Traverse
26 angeordnet. In der Schaltebene des Schalterpols 13 ist der Magnetauslöser 16 angeordnet,
dessen Schlaganker 22 an der Traverse 26 des Brückenelements 24 anliegt und im Auslösefall
das Brückenelement einseitig beaufschlagt. Um diese einseitige Beaufschlagung durch
den Schlaganker auszugleichen und ein Verkanten zu verhindern, sind am Brückenelement
24 Führungsflächen 28 angeformt, welche in einer paßgenauen Ausnehmung 30, die zwischen
den Trennwänden 20, 21 eingeformt ist, eingesetzt und geführt sind.
[0022] Von den Schaltwerken 14, 15, welche für beide Schalterpole 12, 13 identisch aufgebaut
sind, sind in dieser Darstellung lediglich die Kontaktträger 11 sowie Führungsbolzen
23 gezeigt. Im Kontaktträger 11 ist ein Langloch als Führung 25 für den Führungsbolzen
23 eingelassen.
[0023] Der Magnetauslöser 16 mit seinem Schlaganker 22 ist in bekannter Weise aufgebaut,
d.h. mit einem Spulenkörper, einer Spule und einem Magnetkern versehen, und nur schematisch
dargestellt.
[0024] Wie bereits angesprochen, ist zwischen den Trennwänden 20, 21 eine Ausnehmung 30
vorgesehen, zur Aufnahme des mit Führungsflächen 28 versehenen Führungsteils 27 des
Brückenelements 24. Da aus Stabilitätsgründen das Führungsteil 27 des Brückenelements
24 eine gewisse Dicke aufweist, die größer ist als die Wanddicke der Trennwände 20,
21, ist die Trennwand 21 mit einer Auswölbung 32 versehen, welche die Ausnehmung 30
von drei Seiten begrenzt. Die vierte Seite wird von der Trennwand 20 begrenzt.
[0025] Wie ebenfalls bereits ausgeführt, ist die Ausnehmung 30 in ihren Abmaßen paßgenau
auf die des Führungsteils 27 des Brückenelements 24 abgestimmt, so daß das Brückenelement
24 mit minimalem Spiel in die Ausnehmung 30 eingesetzt werden kann und die Führungsflächen
28 dicht anliegen.
[0026] Wie in der Figur 2 deutlich zu erkennen ist, ist das mit Führungsflächen 28 versehene
Führungsteil 27 asymmetrisch, d. h. an einer Hälfte, an das Brückenelement 24 angeformt.
Dadurch ist die richtige Einbauposition eindeutig festgelegt.
[0027] In Figur 3 ist die gleiche Anordnung wie in Figur 1 dargestellt, jedoch mit geöffnetem
Kontakt. Demgemäß sind auch die entsprechenden Teile mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
[0028] Deutlich erkennbar ist die geneigte Position des Kontaktträgers 11 des Schaltwerks
14, in der das bewegliche Kontaktstück 18 von dem festen Kontaktstück 19 abgehoben
ist. Die Führung 25 im Kontaktträger 11 ist so bemessen, daß in Ausschaltposition
der Führungsbolzen 23 an der zur Kontaktstelle weisenden Seite der Führung 25 anliegt.
Beim Einschalten schwenkt der Kontaktträger 11 in Richtung des festen Kontaktstücks,
bis er auf dieses aufschlägt. Hierbei befindet sich der Führungsbolzen erst etwa bei
halber Länge der Führung 25. Der verbleibende Einschaltweg in der Führung 25 wird
genutzt, um den zur Aufbringung der erforderlichen Kontaktkraft vorgesehene Überhub
im Schaltwerk 14 zu erhalten.
[0029] Der Führungsbolzen 23 gleitet in der Führung 25 des Kontaktträgers 11 bei dessen
Schwenkbewegung, welche durch Beaufschlagung durch die Traverse 26 des Brückenelements
24 erfolgt, die wiederum durch den aus dem Magnetauslöser 16 herausgetretenen Schlaganker
22 beaufschlagt ist.
[0030] Wie im Vergleich zu Figur 1 ebenfalls klar auszumachen ist, vollzieht die Traverse
26 gemeinsam mit dem Brükkenelement 24 ebenfalls eine Schwenkbewegung und nimmt bei
Beaufschlagung durch den ausgelösten Schlaganker 22 eine entgegengesetzt, d. h. nach
links, geneigte Position ein.
[0031] Wie bereits in Figur 1 und in Figur 2 gezeigt, befindet sich der Magnetauslöser 16
in der Schaltebene, welche von dem in Seitenansicht sichtbaren Schalterpol 12 durch
die Trennwand 20 getrennt ist.
[0032] In Figur 4 ist eine entsprechende Draufsicht auf die Anordnung in Figur 3 wiedergegeben,
wie sie in Figur 2 für die Anordnung aus Figur 1 gezeigt wurde. Auch hier sind gleiche
Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen. Im Vergleich zu Figur 2 zeigt sich hierbei
recht deutlich, daß das Brückenelement 24 infolge der Beaufschlagung durch den Schlaganker
22 des Magnetauslösers 16 eine andere Position eingenommen hat. Während in Figur 2
die Anformung 27 mit den Führungsflächen 28 auf der linken Seite des Brückenelements
24 zu erkennen ist, ist das Führungsteil 27 nunmehr auf der rechten Seite des Brükkenelements
24 zu sehen. Dies hat seine Ursache, wie bereits zu Figur 3 ausgeführt, darin, daß
das Brückenelement eine Schwenkbewegung nach links vollzogen hat und dadurch bei der
Draufsicht den Blick freigibt auf das nun auf der rechten Seite erkennbare Führungsteil
27.
[0033] Von den Schaltwerken 14, 15 sind wie auch in Figur 2 nur die Kontaktträger 11 sowie
die Führungsbolzen 23 dargestellt, wobei die Kontaktträger 11 in dieser Position nur
im Ausschnitt gezeigt sind.
[0034] In Figur 5 ist in perspektivischer Darstellung ein Brükkenelement 24 dargestellt,
welches aus einem zylindrischen Körper gebildet ist, an welchen an beiden Stirnflächen
Traversen 26 mit trapezförmigem Querschnitt angeformt sind. Quer zur Zylinderachse
ist am Mantel des Brückenelements 24 ein Führungsteil 27 angeformt, welches planparallele
Führungsflächen 28 aufweist. Dieses Führungsteil 27, das sich zu seinem freien Ende
hin verjüngt und von einem Radius begrenzt ist, wird in einem erfindungsgemäß ausgestalteten
zweipoligen Leitungsschutzschalter in die hierfür vorgesehene, bei den vorstehenden
Figuren bereits erläuterte Ausnehmung 30 eingeführt und dient zur exakten Ausrichtung
des Brückenelements in Bezug auf die Schaltebenen der beiden Schalterpole 12, 13.
Um Lageveränderungen des Brückenelements 24 im eingebauten Zustand weitgehend auszuschließen,
sind an den Führungsflächen 28 kurze Wellenzapfen 33 angeformt, deren Mittelachse
mit der Dreh- bzw. Schwenkachse des Brückenelements 24 fluchtet.
[0035] In Figur 6 ist die auschnittweise Unteransicht des in die hierfür vorgesehene Ausnehmung
30 im Bereich der Trennwände 20, 21 eingesetzten Führungsteils 27 des Brückenelements
24 wiedergegeben. Deutlich erkennbar greifen die an die Führungsflächen 28 des Führungsteils
27 angeformten Wellenzapfen 33 in hierfür speziell vorgesehene Vertiefungen 31. Die
Vertiefungen 31 sind sowohl in die Trennwand 20 als auch in die Auswölbung 32 der
Trennwand 21 eingelassen und gewährleisten auf diese Weise die ausreichende Beweglichkeit
des Brückenelements 24 unter Beibehaltung der für die Funktion erforderlichen Lage.
1. Zweipoliger Leitungsschutzschalter mit einem mehrteiligem Gehäuse (20, 21), mit einem
Magnetauslöser (16) , mit zwei Schalterpolen (12, 13), deren Schaltebenen nebeneinander
angeordnet sind und denen jeweils ein Kontaktträger (11) zugeordnet ist, welche über
ein Brükkenelement (24) vom Schlaganker (22) des Magentauslösers (16) gemeinsam betätigt
werden, wobei das Brückenelement (24) mit einer beide Schaltebenen senkrecht durchgreifenden
Traverse (26) versehen ist, welche beide Kontaktträger (11) unmittelbar beaufschlagt
und mit beiden Schaltwerken (14, 15) mechanisch im Eingriff steht, und bei Beaufschlagung
durch den Schlaganker (22) eine Schwenkbewegung um eine im Abstand parallel zur Traverse
(26) angeordnete Drehachse ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetauslöser (16) in einer Hälfte des Gehäuses in der Schaltebene eines
Schalterpols (13) angeordnet ist und mit seinem Schlaganker (22) die Traverse (26)
außermittig beaufschlagt, daß das Brückenelement (24) ein zylinderförmiger Körper
ist, an dem die Traverse (26) achsparallel angeformt ist, und daß am Brückenelement
(24) asymmetrisch bezogen auf die Länge des Brückenelementes (24) und senkrecht dazu
ein Führungsteil (27) mit zwei parallelen Führungsflächen (28) angeformt ist.
2. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltebenen mit den Schaltpolen (12, 13) jeweils in einem eigenen Polgehäuse untergebracht
sind, welche Polgehäuse nebeneinander liegen und sich mit zwei Trennwänden (20, 21)
berühren, wobei eine spaltförmige Ausnehmung (30) zwischen den Trennwänden (20, 21)
angeordnet ist.
3. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
der Trennwände (21) eine Auswölbung (32) aufweist, die die spaltförmige Ausnehmung
(30) auf einer Seite umgrenzt, wobei die andere Seitenwand der spaltförmigen Ausnehmung
(30) durch die andere Trennwand (20) gebildet ist.
4. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse des Brückenelements (24) in der Einbaulage unterhalb der Traverse
(26) angeordnet ist.
5. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (28) des Brückenelements (24) mit beiderseits
angeformten Wellenzapfen (33) versehen sind, wobei die Mittelachsen der Wellenzapfen
in der Drehachse des Brückenelementes (24) liegen, und daß die Wellenzapfen in daran
angepaßte Vertiefungen (31) in den Seitenwänden der spaltförmigen Ausnehmung (30)
eingreifen.
6. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Traverse (26) bereichsweise vom Brückenelement (24) aufgenommen ist und nur an den
die Schaltwerke (14, 15) betätigenden Enden aus dem Brückenelement (24) heraustritt.
7. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Brückenelement (24) als einstückiges Formstück aus vorzugsweise faserverstärktem
Isolierstoff gefertigt ist.
8. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Brückenelement (24) im Spritzgußverfahren gefertigt ist.
9. Zweipoliger Leitungsschutzschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Brückenelement (24) aus dem vollen mittels Massivumformung und/oder mittels spanabhebender
Bearbeitung gefertigt ist.
1. Two-pole circuit breaker comprising a multi-part housing (20, 21), with a magnetic
trip element (16), with two switch poles (12, 13), the switching planes of which are
arranged adjacently to one another and which are in each case associated with a contact
carrier (11), which switch poles are actuated jointly via a bridge element (24) by
the striking armature (22) of the magnetic trip element (16), the bridge element (24)
being provided with a cross member (26) which perpendicularly passes through both
switching planes and which directly loads both contact carriers (11) and mechanically
engages both switching mechanisms (14, 15) and executes a swivelling movement around
an axis of rotation arranged at a distance parallel to the cross member (26) when
loaded by the striking armature (22), characterised in that the magnetic trip element
(16) is arranged in one half of the housing in the switching plane of a switch pole
(13) and loads with its striking armature (22) the cross member (26) outside its centre,
and that the bridge element (24) is a cylindrical body on which the cross member (26)
is formed in axially parallel manner, and in that on the bridge element (24) a guide
part (27) with two parallel guide surfaces (28) is formed on asymmetrically with respect
to the length of the bridge element (24) and perpendicular thereto.
2. Two-pole circuit breaker according to Claim 1, characterised in that the switching
planes with the switch poles (12, 13) are in each case accommodated in their own pole
housing, which pole housings are located adjacent to one another and are in contact
with one another by means of two separating walls (20, 21), a gap-shaped recess (30)
being arranged between the separating walls (20, 21).
3. Two-pole circuit breaker according to Claim 2, characterised in that one of the separating
walls (21) exhibits a doming (32) which delimits the gap-shaped recess (30) on one
side, the other side wall of the gap-shaped recess (30) being formed by the other
separating wall (20).
4. Two-pole circuit breaker according to one of Claims 1 to 3, characterised in that
the axis of rotation of the bridge element (24) is arranged below the cross member
(26) in the installed position.
5. Two-pole circuit breaker according to at least one of Claims 1 to 4, characterised
in that the guide surfaces (28) of the bridge element (24) are provided with shaft
journals (33) formed on both sides, the centre axes of the shaft journals being located
in the axis of rotation of the bridge element (24), and in that the shaft journals
engage in adapted depressions (31) in the side walls of the gap-shaped recess (30).
6. Two-pole circuit breaker according to Claim 1, characterised in that the cross member
(26) is accommodated area by area by the bridge element (24) and only emerges from
the bridge element (24) at the ends actuating the switching mechanisms (14, 15).
7. Two-pole circuit breaker according to one of the preceding claims, characterised in
that the bridge element (24) is an integral moulded part fabricated from preferably
fibre-reinforced insulating material.
8. Two-pole circuit breaker according to Claim 7, characterised in that the bridge element
(24) is fabricated in an injection-moulding process.
9. Two-pole circuit breaker according to Claim 7, characterised in that the bridge element
(24) is fabricated from solid material by means of massive forming and/or by means
of cutting machining.
1. Disjoncteur de puissance bipolaire comportant un corps (20, 21) en plusieurs parties,
un déclencheur magnétique (16), deux pôles de commutateur (12, 13) dont les plans
de commutation sont disposés côte à côte et auxquels sont associés chaque fois un
support de contact (11), qui sont actionnés conjointement par l'armature battante
(22) du déclencheur magnétique (16) par l'intermédiaire d'un élément de liaison (24),
l'élément de liaison (24) étant muni d'une traverse (26) qui s'étend perpendiculairement
dans les deux plans de commutation et qui agit directement sur les deux supports de
contact (11) et coopère mécaniquement avec les deux mécanismes de commutation (14,
15), et qui pivote, lors de son actionnement par l'armature battante (22), autour
d'un axe de rotation situé à une certaine distance parallèlement à la traverse (26),
caractérisé en ce que le déclencheur magnétique (16) est disposé dans une moitié du
boîtier, dans le plan de commutation d'un pôle de commutateur (13) et agit avec son
armature battante (22) de manière excentrée sur la traverse (26), en ce que l'élément
de liaison (24) est un corps cylindrique sur lequel est formée la traverse (26) parallèlement
à l'axe, et en ce qu'une partie de guidage (27) avec des surfaces de guidages (28)
est formée sur l'élément de liaison (24), de manière asymétrique par rapport à la
longueur de l'élément de liaison (24) et perpendiculairement à celui-ci.
2. Disjoncteur de puissance bipolaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les plans de commutation avec les pôles de commutateur (12, 13) sont disposés chacun
dans un boîtier de pôle, lesquels boîtiers de pôle sont placés côte à côte et se touchent
par l'intermédiaire de deux cloisons (20, 21), un évidement (30) en forme de fente
étant aménagé entre les cloisons (20, 21).
3. Disjoncteur de puissance bipolaire selon la revendication 2, caractérisé en ce que
l'une des cloisons (21) présente une partie bombée (32) qui délimite d'un côté l'évidement
(30) en forme de fente, l'autre paroi latérale de l'évidement (30) en forme de fente
étant formée par l'autre cloison (20).
4. Disjoncteur de puissance bipolaire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'axe de rotation de l'élément de liaison (24), en position montée, est
situé au-dessous de la traverse (26).
5. Disjoncteur de puissance bipolaire selon au moins l'une des revendication 1 à 4, caractérisé
en ce que les surfaces de guidage (28) de l'élément de liaison (24) sont munies des
deux côtés de tourillons (33), et en ce que les axes des tourillons s'engagent dans
des cavités (31) adaptées dans les parois latérales de l'évidement (30) en forme de
fente.
6. Disjoncteur de puissance bipolaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que
la traverse (26) est localement englobée dans l'élément de liaison (24) et ne dépasse
de l'élément de liaison (24) qu'aux extrémités actionnant les mécanismes de commutation
(14, 15).
7. Disjoncteur de puissance bipolaire selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'élément de liaison (24) est réalisé sous forme de pièce moulée monobloc,
de préférence en matériau isolant renforcé par fibres.
8. Disjoncteur de puissance bipolaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que
l'élément de liaison (24) est fabriqué par unprocédé de moulage par injection.
9. Disjoncteur de puissance bipolaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que
l'élément de liaison (24) est fabriqué par formage à partir d'un bloc et/ou par usinage
par enlèvement de copeaux.