[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Tablettenspender, der eine Hülse und ein in
dieser Hülse geführtes Magazin zur Aufnahme eines Tablettenstapels aufweist, das einen
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt und einen die Schenkel verbindenden Boden aufweist
und zu Füllzwecken entgegen der Kraft einer zwischen dem Boden des Magazins und einem
in diesem und in der Hülse verschiebbar geführten, als Federteller wirkenden napfartigen
Schieber angeordneten Feder teilweise aus der Hülse ausschiebbar ist, wobei der Schieber
gegen ein vollständiges Kippen in dem Magazin gesichert, in diesem geführt und mit
seitlichen Vorsprüngen versehen ist, von denen einer einen in dem Steg des Magazins
angeordneten Längsschlitz durchsetzt und in eine in Längsrichtung der Hülse verlaufende
Nut der Innenwand der Hülse eingreift und der andere Vorsprung in eine weitere Längsnut
der Hülse eingreift, welche Längsnuten an dem Ausschubende der Hülse zumindest teilweise
abgeschlossen sind und Anschläge für die Vorsprünge des Schiebers bilden.
[0002] Ein solcher Tablettenspender wurde beispielsweise durch die AT-PS 362 073 bekannt
und hat sich sehr bewährt.
[0003] Es hat sich jedoch gezeigt, daß es bei einem unsachgemäßen Gebrauch eines solchen
Tablettenspenders, z.B. bei einem Herausreißen des Magazines, wobei es zu einer teilweisen
Zerstörung der Hülse durch Wegbrechen der Anschläge oder der Fortsätze des Schiebers
kommt, die Möglichkeit besteht, daß die Feder oder der Schieber herausspringt, was
unter Umständen zu Verletzungen führen kann.
[0004] Ziel der Erfindung ist es, auch bei einem unsachgemäßen Gebrauch eines Tablettenspenders
der eingangs erwähnten Art, die üblicherweise aus Kunststoff hergestellt werden, eine
Gefährdung des Benutzers zu vermeiden und insbesondere ein Herausspringen der Feder
sicher zu verhindern.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der den Schlitz des Magazins durchsetzende
Vorsprung des Schiebers mit einem Hammerkopf versehen ist und ein vorzugsweise in
Bodennähe des Magazins an diesem angeordneter Fangstift zwischen zwei Windungen der
Feder eingreift.
[0006] Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß der Schieber, da er mit seinem Hammerkopf
den Steg des Magazines hintergreift, im Falle eines gewaltsamen Herausreißens des
Magazines aus der Hülse nicht mehr wegspringen kann. Dies verhindert aber auch ein
Wegspringen der in den hohlprismatischen Schieber eingreifenden Feder. Dabei wird
die Feder noch zusätzlich durch den zwischen zwei Windungen der Feder eingreifender
Fangstift gesichert.
[0007] Um das Einsetzen des Schiebers in das Magazin zu erleichtern kann vorgesehen sein,
daß sich die seitlichen Flächen des Hammerkopfes gegen dessen freie Stirnfläche zu
einander annähern und mit der in Richtung des Stils des Hammerkopfes verlaufenden
Achse einen Winkel von vorzugsweise 30° einschließen. Dies ermöglicht auf sehr einfache
Weise ein Aufweiten des Längsschlitzes des Steges des Magazins beim einfachen Eindrücken
des Schiebers in das Magazin an dessen offener Seite.
[0008] Weiter kann vorgesehen sein, daß die dem Boden des Magazines zugekehrte Unterseite
des Hammerkopfes gegen dessen freie Stirnfläche zu schräg nach oben zu geneigt verläuft
und mit der Aufstandsebene des Schiebers vorzugsweise einen Winkel von 45° einschließt.
Dadurch bildet die schräg verlaufende Unterseite des Hammerkopfes eine Auflauffläche,
die das Eindrücken des Magazines samt dem in dieses eingesetzten Schieber in die Hülse,
wobei diese aufgeweitet wird erleichtert, wobei der Hammerkopf in die für diesen in
der Hülse vorgesehene Nut, die am ausschubseitigen Ende der Hülse zumindest teilweise
durch einen Querriegel abgeschlossen ist, einschnappt.
[0009] Um den Schieber in der Hülse zu zentrieren und dadurch ein Herausziehen des Schiebers
und des durch diesen in der Hülse gehaltenen Magazins zu erschweren, kann weiters
vorgesehen sein, daß der Nutgrund einer jeden, einen Vorsprung des Schiebers aufnehmenden
Nut der Hülse im Bereich deren Ausschubendes ansteigt, so daß sich der lichte Abstand
zwischen den einander gegenüberliegenden Nutgründen gegen das Ende einer jeden Nut
zu vermindert, wobei der Anstiegswinkel vorzugsweise 3° beträgt.
[0010] Weiter kann vorgesehen sein, daß die Hülse in deren ausschubseitigen Endbereich von
den beiden, von den Seitenwänden der Hülse gebildeten Eckbereichen ausgehende, an
der der inneren Stegfläche des Magazins zugekehrten Fläche der Hülse angeordnete und
gegen das Innere der Hülse ansteigende Spreiznasen aufweist, welche die Schenkel des
Magazines in dessen eingeschobenem Zustand auseinander spreizen.
[0011] Damit wird erreicht, daß die Schenkel des Magazins, das meist aus Kunststoff hergestellt
wird und dessen Schenkel daher meist einer Tendenz zeigen, sich nach innen zu biegen
und damit die Tabletten zu klemmen, im Bereich des Ausgabeendes des Tablettenspenders
nach außen gedrückt werden, wodurch eine Klemmung der Tabletten und damit Schwierigkeiten
bei deren Ausgabe vermieden werden.
[0012] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Tablettenspender;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Magazins eines Tablettenspenders gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt durch das Magazin gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Hülse;
Fig. 5 einen Schnitt durch die Hülse nach der Linie V-V in Fig. 4;
Fig. 6, 7 und 8 Schnitte durch die Hülse nach den Linien VI-VI, VII-VII, bzw. VIII-VIII
in Fig. 5;
Fig. 9 eine Ansicht des Schiebers und
Fig. 10 eine Draufsicht des Schiebers.
[0013] Der Tablettenspender 1 besteht im wesentlichen aus der Hülse 17, dem im Inneren der
Hülse 17 axial ver schiebbaren Magazin 18, welches die strichliert angedeuteten Tabletten
19 aufnimmt, und dem durch die Feder 20 belasteten Schieber 21, welcher die Tabletten
19 gegen das obere Ende bzw. Ausgabeende des Tabletten spenders 1 drückt. Die Feder
20 stützt sich an dem Boden des Magazines 18 ab, das an seiner Rückseite einen Längsschlitz
22 aufweist, den der Schieber 21 mit einem Ansatz durchsetzt und das an seiner Vorderseite
durchgehend offen ist, um das Einlegen eines Stapels von Tabletten bei nach oben ausgezogenem
Magazin 18 zu ermöglichen. Der Schieber 21 greift mit seinen Ansätzen 5,5ʹ in Nuten
7,7ʹ der Hülse 17 ein, die vor dem oberen Ende der Hülse 17 enden.
[0014] An seinem oberen Ende weist das Magazin 18, an dessen Seitenwänden die in Bohrung
des Deckelteils 2 eingreifenden Zapfen 3 außen angeformt sind, eine seine Seitenwände
verbindende Brücke 23 auf, die mit einem als Feder wirkenden Fortsatz 24 versehen
ist. An dessen freiem Ende stützt sich hinter der durch die strichliert angedeuteten
Zapfen 3 bestimmten Drehachse ein an der Innenseite des Deckelteils 2 angeformter
Ansatz 25 ab, sodaß der Deckelteil 2 in Schließrichtung federbelastet ist.
[0015] Die Tabletten 19 werden durch den Schieber 21 nach oben gedrückt bis die oberste
Tablette an der Brücke 23 ansteht. Wird nun der Deckel gedreht, so stößt der Fortsatz
6 des Deckelteils 2 an der Rückseite der Tablette 19 an und schiebt diese in weiterer
Folge durch die sich zwischen der Oberkante der Hülse 17 des Tablettenspenders 1 und
der Unterkante des Deckelteils 2 bildende Öffnung nach vorne aus, so daß diese leicht
entnommen werden kann. Wird der Deckel losgelassen, so wird er durch die Federwirkung
des Fortsatzes 24 in seine dargestellte Ausgangslage zurückgedreht, und der Schieber
21 schiebt den verbliebenen Stapel nach oben bis die nächste Tablette 19 an der Brücke
23 ansteht.
[0016] Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, weist das im Querschnitt im wesentlichen U-förmige
Magazin 18 Verbreiterungen 9,10 auf, welche für einen festen Halt des vollständig
in die Hülse 17 eingeschobenen Magazins 18 sorgen. Weiters ist ein Ansatz 11 vorgesehen,
welcher ein Durchschieben des Magazins 18 durch die Hülse 17 verhindert.
[0017] Im unteren Bereich des Magazins 17 weist dieses eine an einen Schenkel bzw. Seitenwand
12 angeformte Nase 4 auf. Der Anstieg dieser Nase 4 ist als Rundung ausgeführt. Diese
Nase 4 gleitet in einer der Nuten 13 der Hülse 17 (Fig. 8).
[0018] Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, enden die Nuten 7 bzw 7ʹ und die Nuten 13 vor
dem oberen Ende der Hülse 17. Wird daher das Magazin 18 nach oben aus der Hülse 17
ausgeschoben, so läuft die Nase 4 des Magazins 18 auf das Ende einer Nut 13 auf, wodurch
aufgrund der Abrundung oder der Abschrägung der Nase 4, deren Höhe h dem zwischen
dem an die Nase 4 angrenzenden Bereich des Magazins 18 und dem an das Ende der Nut
13 angrenzenden Bereich der Hülse 17 vorgesehenen Spiel entspricht, diese zumindest
teilweise aus der Nut 13 heraustritt, sodaß es zumindest zu einem Haft- wenn nicht
zu einem Preßsitz zwischen dem Magazin und der Hülse kommt, wen ersteres soweit aus
der Hülse 17 gezogen ist, daß die Nase 4 auf dem Nutende aufgelaufen ist oder zumindest
teilweise aus der Nut 13 herausgezogen ist. Damit wird verhindert, daß die Feder 20,
die am Boden des Magazins 18 und bei leerem Magazin über den Schieber 21 bzw. dessen
Fortsätze 5,5ʹ an der Hülse 17 bzw. deren durch die axialen Begrenzungen der Nuten
7,7' gebildeten Anschläge 14,14ʹ abgestützt ist, das Magazin 18 wieder in die Hülse
17 hineindrückt.
[0019] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Freistellung für die Nase 4 als Nut
12 ausgebildet. Dies ist jedoch keinesfalls erforderlich und es könnte auch eine sich
über die gesamt Breite der Hülse 17 erstreckende Freistellung vorgesehen werden, wobei
die Nuten 7,7' selbstverständlich beibehalten werden müßten und die Ansätze 5,5ʹ des
Schiebers 21 dementsprechend weiter vorkragend ausgeführt werden müßten. Enden müßte
eine solche Freistellung ebenso wie die Nuten 13 vor dem einen Ende der Hülse, bzw.
es müßte dort ein entsprechender, nach innen vorspringender Ansatz vorgesehen werden.
[0020] Wie aus Fig. 4 und 6 ersichtlich sind im Bereich des oberen bzw. des ausschubseitigen
Endes der Hülse 17 Spreiznasen 30 angeordnet, die von den durch die Seitenwände 31
und der dem Steg 32 des in die Hülse 17 eingeschobenen Magazines 18 zugekehrte Innenfläche
33 derselben gebildeten Ecken weg von unten nach oben und gleichzeitig von den Ecken
gegen die Mitte des Qerschnittes der Hülse zu ansteigen. Diese Spreiznasen 30 wirken
mit den Verbreiterungen des Magazins 16 zusammen, das üblicherweise aus relativ elastischem
Kunststoff hergestellt ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die Schenkel bzw. Seitenwände
12 des Magazins 18 im voll in die Hülse 17 eingeschobenen Zustand auseinandergedrängt
werden und eine Klemmung der Tabletten 19 im Ausgabebereich verhindert wird.
[0021] Die Verbreiterungen 10 des Magazins 18 kommen bei vollständig in die Hülse 17 eingeschobenem
Magazin 18 an Vorsprüngen 34 (Fig. 4, 7) der Hülse zur Anlage, wodurch ein sicherer
Halt des Magazins 18 in der Hülse 17 auch bei vollem Magazin gewährleistet wird.
[0022] Wie aus den Fig. 1, 5 und 8 deutlich zu ersehen ist, weisen die Nuten 7, 7ʹ der Hülse
unterschiedliche Tiefen auf, wobei die Nut 7 an ihrem oberen bzw. ausschubseitigen
Ende nur teilweise durch einen Riegel 35 verschlossen ist, der den Anschlag 14 für
einen Ansatz 5 des Schiebers 21 bildet.
[0023] Der Schieber 21 ist, wie aus Fig. 1, 9 und 10 ersichtlich, napfförmig ausgebildet
und nimmt in seinem Inneren einen Endbereich der Feder 20 auf. Dabei durchsetzt der
Ansatz 5 des Schiebers, der wie aus Fig. 10 ersichtlich ist an seinem freien Ende
einen Hammerkopf 40 aufweist, dessen Seitenflächen 41 gegen die freie Stirnfläche
42 zu konvergieren, den Schlitz 22 des Steges 32 des Magazins 18 und greift mit seinem
Hammerkopf 40 in die Nut 7 der Hülse 17 ein. Die Seitenfläche 41 des Hammerkopfes
schließen mit der Längsmittelebene des Ansatzes 5 bzw. dessen den Hammerkopf 40 mit
dem Schieber verbindenden Stiel einen Winkel von ca. 30° ein.
[0024] Die Montage des Schiebers 21 in dem Magazin 18 erfolgt einfach in der Weise, daß
die Feder 20 in das Magazin 18 eingeschoben wird, wobei der von den Steg 32 gegen
die offene Seite des Magazins zu abstehende Fangstift 43 zwischen zwei Windungen der
Feder 20 eindringt und diese sichert. Danach wird der Schieber 21 auf das freie Ende
der Feder 20 gestülpt und der Ansatz 5 desselben durch den Schlitz 22 des Steges 32
des Magazines 18 gedrückt, wobei der Schlitz 22 durch die schrägen Seitenflächen 41
des Hammerkopfes 40 aufgeweitet wird.
[0025] Nach dem Einführen des Magazins 18 in die Hülse 17 wird der Schieber 21 durch Druck
auf dessen dem Ansatz 5 näheren Seite soweit schräggestellt, daß der Ansatz 5 unter
dem Anschlag 14ʹ der Hülse 17 zu Liegen kommt, wonach das Magazin 18 vollständig in
die Hülse 17 angeschoben wird. Dabei kommt es zu einer Aufweitung der Hülse 17 durch
das Eindringen des vorstehenden Ansatzes 5 des Schiebers 21, bis dieser unter dem
Riegel 35 einschnappt. Dieses Aufweiten der Hülse 17, die üblicherweise aus Kunststoff
hergestellt ist, wird durch die gegen die Aufstandsfläche des Schiebers um etwa 45°
schräg gegen die freie Stirnfläche 42 nach oben zu geneigt verlaufende Unterseite
44 des Ansatzes 5 bzw. dessen Hammerkopfes 40 erleichtert.
[0026] Nach dem vollständigen Einschieben des Magazins 18 samt dem Schieber 21 kann dieser
aufgrund seiner Abmessungen, insbesondere seiner Höhe in dem Magazin 18 bzw. der Hülse
17 nicht mehr genügend weit gekippt werden um ein Hinausgleiten des Ansatzes 5 oder
5ʹ aus der entsprechenden, durch die Anschläge 14, 14ʹ begrenzten Nut 7, 7ʹ zu ermöglichen.
[0027] Eine vollständige Trennung von Magazin 18 und der Hülse 17 ist nur unter Beschädigung
bzw. Zerstörung der Hülse 17, die zweckmäßigerweise aus einem spröderen Material als
der Schieber 21 hergestellt ist, möglich, wobei die Anschläge 14, 14ʹ bzw. der Riegel
35 herausgebrochen werden müssen.
[0028] In einem solchen Fall bleibt aber die Feder 20 und der Schieber 21 in dem Magazin
18, da der Ansatz 5 des Schiebers 21 mit seinem Hammerkopf den Steg 32 des Magazines
hintergreift und daher mit dem Magazin verbunden bleibt. Damit kann aber auch die
Feder 20 nicht wegspringen, da diese von dem Schieber gehalten wird und ihr anderes
Ende praktisch zwischen dem Boden des Magazins 18 und dem Fangstift 43 gehalten ist.
Die Feder 20 kann sich daher im Falle eines uns achgemäßen Gebrauchs des Tablettenspenders
lediglich aus dem Magazin 18 her ausbiegen, sodaß eine Gefährdung durch die spitzen
Enden der Feder vermieden ist.
[0029] Um den Schieber 21 im Bereich des ausschubseitigen Endes der Hülse 17 in dem von
der Hülse und dem Magazin begrenzten Raum zu zentrieren und daher ein Verkanten des
Schiebers 21 zu erschweren, steigt der Nutgrund 50, 50ʹ der Nuten 7, 7ʹ im Bereich
nach dem Riegel 35, bzw. dem Anschlag 14ʹ leicht an, wobei der Anstieg ca. 3° beträgt.
1. Tablettenspender (1), der eine Hülse (17) und ein in diese Hülse geführtes Magazin
(18) zur Aufnahme eines Tablettenstapels aufweist, das einen im wesentlichen U-förmigen
Querschnitt und einen die Schenkel (12) verbindenden Boden aufweist und zu Füllzwecken
entgegen der Kraft einer zwischen dem Boden des Magazins und einem in diesem und in
der Hülse verschiebbar geführten, als Federteller wirkenden, napfartigen Schieber
(21) angeordneten Feder (20) teilweise aus der Hülse ausschiebbar ist, wobei der Schieber
gegen ein vollständiges Kippen in dem Magazin gesichert, in diesem geführt und mit
seitlichen Vorsprüngen (5,5') versehen ist, von denen einer einen in dem Steg (32)
des Magazins angeordneten Längsschlitz (22) durchsetzt und in eine in Längsrichtung
der Hülse verlaufende Nut (7) eingreift und der andere Vorsprung (5') in eine weitere
Längsnut (7') der Hülse eingreift, welche Längsnuten (7,7') an dem Ausschubende der
Hülse zumindest teilweise abgeschlossen sind und Anschläge (14,14') für die Vorsprünge
des Schiebers bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlitz (22) des Magazines
(18) durchsetzende Vorsprung (5) des Schiebers (21) mit einem Hammerkopf (40) versehen
ist und ein vorzugsweise in Bodennähe des Magazins (18) an diesem angeordneter Fangstift
(43) zwischen zwei Windungen der Feder (20) eingreift.
2. Tablettenspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die seitlichen
Flächen (41) des Hammerkopfes (40) gegen dessen freie Stirnfläche (42) zu einander
annähern und mit der in Richtung des Stiels des Hammerkopfes (40) verlaufenden Achse
einen Winkel von vorzugsweise 30° einschließen.
3. Tablettenspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Boden
des Magazines (18) zugekehrte Unterseite (44) des Hammerkopfes (40) gegen dessen freie
Stirnfläche (42) hin schräg nach oben geneigt verläuft und mit der Aufstandsebene
des Schiebers (21) vorzugsweise einen Winkel von 45° einschließt.
4. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Nutgrund (50,50ʹ) einer jeden, einen Vorsprung (5,5ʹ) des Schiebers (21) aufnehmenden
Nut (7,7ʹ) der Hülse (17) im Bereich deren Ausschubendes ansteigt, so daß sich der
lichte Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Nutgründen (50,50ʹ) gegen
das Ende einer jeden Nut (7,7ʹ) zu vermindert, wobei der Anstiegswinkel vorzugsweise
3° beträgt.
5. Tablettenspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Schenkel bzw. Seitenwände
(12) des Magazines (18) in dessen zuletzt in die Hülse (17) einschiebbaren Bereiches
die Schenkel (12) in Richtung zu deren freien Enden fortsetzende Vorsprünge aufweisen;
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) in deren ausschubseitigen Endbereich von
den beiden, von den Seitenwänden (31) der Hülse (17) gebildeten Eckbereichen ausgehende,
an der der inneren Stegfläche des Magazins (18) zugekehrten Fläche (33) der Hülse
(17) angeordnete und gegen das Innere der Hülse (17) ansteigende Spreiznasen (30)
aufweist, welche die Schenkel (12) des Magazines (18) in dessen eingeschobenem Zustand
auseinander spreizen.
1. Tablet dispensing device (1) comprising a sleeve (17) and a magazine (18) for receiving
a stack of tablets, said magazine (18) being guided in said sleeve (17), and essentially
comprising a U-shaped cross-section and comprising a floor connecting the legs (12)
and, for filling purposes, being able to partially project from said sleeve against
the force of a spring (20) held between the floor of the magazine and a bowl-shaped
slider (21) acting as a spring plate, said slider being displaceably guided in said
magazine and in said sleeve, whereby said slider is secured against complete tilting
in said magazine and is guided in said magazine and is provided with lateral projections
(5,5') of which one penetrates a longitudinal slit (22) provided in the bridge (32)
of said magazine and engages in a groove (7) extending in the longitudinal direction
of the sleeve, and the other projection (5') engages in another longitudinal groove
(7') of the sleeve, whereby said longitudinal grooves (7,7') are at least partially
closed at the dispensing end of the sleeve and form stops (14, 14') for the projections
of the slider, characterized in that the projection (5) of the slider (21) penetrating
the slit (22) of the magazine (18) is provided with a hammer head (40) and that a
pin stop (43), preferably in the vicinity of the floor of the magazine (18), is arranged
on said hammer head, said pin stop (43) engaging between two windings of the spring
(20).
2. Tablet dispensing device in accordance with claim 1, characterized in that the lateral
surfaces (41) of the hammer head (40) converge towards its free frontal surface (42)
and form an angle of preferably 30° with the axis extending in the direction of the
butt of the hammer head (40).
3. Tablet dispensing device in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the
lower side (44) of the hammer head (40) showing towards the floor of the magazine
(18) extends upwardly inclined towards its free frontal surface (42) and preferably
forms an angle of 45° with the contact plane of the slider (21).
4. Tablet dispensing device in accordance with one of the claims 1 to 3, characterized
in that the floor (50, 50') of a groove of the sleeve (17) receiving the projection
(5, 5') of the slider (21) rises in the area of the dispensing end of the sleeve (17),
so that the inner width of the opposing groove floors (50, 50') decreases against
the end section of each groove (7, 7'), whereby the angle of the rise is preferably
3°.
5. Tablet dispensing device in accordance with one of the claims 1 to 4, in which the
legs or the side walls (12) of the magazine (18) comprise in the area last inserted
into the sleeve (17) projections extending the free ends of said legs, characterized
in that the sleeve (17) in its dispensing end section comprises spreader noses (30)
rising against the inner section of the sleeve (17), said noses starting out from
the corner sections formed by the side walls (31) of the sleeves (17) and being arranged
on the surface (33) of the sleeve (17) showing towards the inner bridge surface of
the magazine (18) and widening the legs (12) of the magazine (18) in the inserted
condition of said magazine (18).
1. Dispensateur de comprimés (3), qui comporte un étui (17) et un magasin (18) guidé
dans cet étui et servant à loger une pile de comprimés et possède une section transversale
essentiellement en forme de U et un fond reliant les branches (12) de cette section
et peut, pour son remplissage, être ressorti partiellement hors de l'étui, à l'encontre
de la force d'un ressort (20) disposé entre le fond du magasin et un poussoir (21)
en forme de bouton, qui est déplaçable avec guidage dans le magasin et dans l'étui
et agit en tant que coupelle d'appui du ressort, et dans lequel le poussoir ne peut
basculer complètement dans le magasin, est guidé dans ce dernier et comporte des parties
saillantes latérales (5,5'), dont l'une traverse une fente longitudinale (22) ménagée
dans la barrette (32) du magasin et s'engageant dans une rainure (7) s'étendant dans
la direction longitudinale de l'étui, tandis que l'autre partie saillante (5') s'engage
dans une autre rainure longitudinale (7') du manchon, les rainures longitudinales
(7,7') se terminant au moins partiellement au niveau de l'extrémité de sortie de l'étui
et formant des butées (14, 14') pour les parties saillantes du poussoir, caractérisé
en ce que la partie saillante (5) du poussoir (21), qui traverse la fente (22) du
magasin (18), comporte une tête de marteau (40) et qu'une tige d'accrochage (43),
disposée dans le magasin (18), de préférence à proximité du fond de ce dernier, s'engage
entre deux spires du ressort (20).
2. Dispensateur de comprimés selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces
latérales (41) de la tête de marteau (40) convergent en direction de la surface frontale
libre (42) de la tête de marteau et font, avec l'axe qui s'étend dans la direction
du manche de la tête de marteau (40), un angle égal de préférence à 30°.
3. Dispensateur de comprimés selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la
face inférieure (44), tournée vers le fond du magasin (18), de la tête de marteau
(40) est inclinée obliquement vers le haut par rapport à la surface frontale libre
(42) de la tête de marteau et fait, avec le plan d'appui du poussoir (21), de préférence
un angle de 45°.
4. Dispensateur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que le fond (50, 50') de chaque rainure (7,7') de l'étui (18), qui reçoit une partie
saillante (5,5') du poussoir (21), remonte au voisinage de l'extrémité de sortie de
l'étui de telle sorte que l'intervalle libre entre les fonds (50,50'), situés en vis-à-vis,
des rainures, diminue en direction de l'extrémité de chaque rainure (7,7'), l'angle
de montée étant égal de préférence à 3°.
5. Dispensateur de comprimés selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel les branches
ou parois latérales (12) du magasin (18) possèdent, dans la partie du magasin pouvant
être insérée en dernier dans l'étui (17), des parties saillantes se prolongeant en
direction des extrémités libres de l'étui, caractérisé en ce que l'étui (17) possède,
dans sa partie d'extrémité située du côté sortie, des becs d'écartement (30), qui
partent des deux zones d'angle formées par les parois latérales (31) de l'étui (17),
sont disposés sur la surface (33) de l'étui (17) tournée vers la surface intérieure
de la barrette du magasin (18), et qui s'élèvent en direction de l'intérieur de l'étui
(17) et écartent l'une de l'autre les branches (12) du magasin (18), lorsqu'il est
dans son état rentré.