(19)
(11) EP 0 261 434 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.07.1992  Patentblatt  1992/28

(21) Anmeldenummer: 87112446.7

(22) Anmeldetag:  27.08.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B42D 5/04

(54)

Kalender, insbesondere Standkalender

Calendar, in particular an upright calendar

Calendrier, en particulier calendrier disposé verticalement


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE GB LI NL

(30) Priorität: 23.09.1986 DE 8625385 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.03.1988  Patentblatt  1988/13

(73) Patentinhaber: Mercator Druck und Verlag GmbH & Co. KG
D-2800 Bremen 1 (DE)

(72) Erfinder:
  • Fidelak, Evelyn
    D-2800 Bremen 1 (DE)

(74) Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al
Meissner, Bolte & Partner Patentanwälte Hollerallee 73
28209 Bremen
28209 Bremen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 818 338
DE-U- 8 410 073
GB-A- 426 220
DE-U- 8 323 503
DE-U- 8 621 724
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Kalender, insbesondere einen Standkalender gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Ein Standkalender der hier angesprochenen Art ist bereits aus der DE-U-83 23 503 bekannt. Dieser verfügt über einen Standhalter aus einer mit einem Sockel zusammensteckbaren Tragplatte. Schenkel der Tragplatte halten eine Rückwand des Kalenders, auf der zusammengeklebte Kalender-Blätter im Bereich zwischen den Schenkeln der Tragplatte befestigt sind. Dieser Standkalender ist nur für Kalender mit fest an der Rückwand angebrachten Kalender-Blättern geeignet.

    [0003] Aus der DE-C-818 338 und der DE-U-84 10 073 sind Halterungen für Kalender mit losen Kalender-Blättern bekannt. Diese sind in einem Rahmen bzw. einem Kasten untergebracht, der in seinen Abmessungen auf die Größe der Kalender-Blätter abgestimmt ist. Damit eignet sich die bekannte Halterung nur zur Aufnahme eines Stapels loser Kalender-Blätter.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kalender , insbesondere einen Standkalender zu schaffen, der zur Aufnahme einer Rückwand und mehrerer loser Kalender-Blätter geeignet ist und sich durch eine einfache Handhabbarkeit auszeichnet.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Der vor der Rückwand angeordnete Rahmen dient zur Aufnahme der losen Kalender-Blätter. Der dem Rahmen zugeordnete Kragen bildet dazu einen Hohlraum für die losen Kalender-Blätter. Der Kragen ist teilweise offen zur Bildung eines Schlitzes. Durch diesen lassen sich die losen Blätter in besonders einfacher Weise aus dem durch den Rahmen gebildeten Hohlraum entnehmen bzw. in diesen einsetzen.

    [0006] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist der Rahmen eine etwa mittige Öffnung auf. Die Öffnung erstreckt sich vorzugsweise im Bereich des auf die Kalender-Blätter aufgedruckten Kalendariums. Es entsteht dadurch genügend Raum zur Anbringung üblicher Datumsmarkierungen.

    [0007] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umgibt der Kragen den Rahmen nur an drei Seiten. Der dadurch entstehende seitliche Schlitz stellt eine Öffnung zum Entnehmen und/oder Einsetzen der losen Kalender-Blätter dar. Das auf der gegenüberliegende Seite vorhandene Teilstück des Kragens bildet beim Einschieben der losen Kalender-Blätter einen Anschlag für dieselben, so daß die Kalender-Blätter in einfacher Weise in ihre vorgesehene Position innerhalb des Hohlraums gebracht werden können.

    [0008] Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Rahmen formschlüssig zwischen einander zugerichteten Stirnseiten der Schenkel gehalten durch eine entsprechende Rastverbindung. Diese besteht im einfachsten Falle aus zwei gegenüberliegenden und nach außen vorstehenden Zungen am Kragen des Rahmens, die in korrespondierend ausgebildete Ausnehmungen an den Schenkeln eingreifen. Auf diese Weise läßt sich der separate Rahmen einfach und zuverlässig mit der ebenfalls einstückigen Tragplatte verbinden.

    [0009] Des weiteren schlägt die Erfindung eine besonders gestaltete Datumsanzeige vor. Diese besteht aus einer blattartigen, transparenten Einlage, auf der ein ebenfalls transparenter Träger mit einer verschiebbaren Datumsanzeige ebenfalls verschiebbar gelagert ist. Die Einlage verfügt zum Befestigen des Trägers und zur Verschiebung desselben über mindestens zwei parallele Einschnitte, nämlich langlochartige Stanzungen. Die Länge und der Abstand der Einschnitte sind derart gewählt, daß durch entsprechendes Verschieben des Trägers und des darauf angeordneten farbig markierten Datumsanzeigers sämtliche Daten auf dem oben liegenden Kalender-Blatt markiert werden können. Durch diese Ausbildung wird eine einfache und zugleich ästhetisch ansprechende Datumsanzeige geschaffen. Da die Einlage mit dem darauf angeordneten Träger und der Datumsmarkierung zusammen mit den Kalender-Blättern im Rahmen der Aufnahme anzuordnen ist, ist zum einen ein leichter Zusammenbau des erfindungsgemäßen Kalenders gewährleistet, während zum anderen bei Bedarf die Datumsanzeige vollständig entfernt werden kann, falls sie aus irgendwelchen Gründen nicht erforderlich sein sollte.

    [0010] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Seitenansicht des Standkalenders in einem Vertikalschnitt,

    Fig. 2 eine Vorderansicht des Standkalenders gemäß der Fig. 1,

    Fig. 3 einen vergrößert dargestellten Vertikalschnitt gemäß der Einzelheit 111 in der Fig. 1,

    Fig. 4 einen vergrößert dargestellten Querschnitt IV - IV durch den Standkalender gemäß der Fig. 2,

    Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Rahmen,

    Fig. 6 einen Längsschnitt VI - VI durch den Rahmen gemäß der Fig. 5,

    Fig. 7 einen Querschnitt VII - VII durch den Rahmen gemäß der Fig. 5,

    Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Rahmens in einer Darstellung gemäß der Fig. 5,

    Fig. 9 einen Querschnitt IX - IX durch den Rahmen der Fig. 8.



    [0011] Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf einen als Standkalender ausgebildeten Kalender. Der Standkalender verfügt über einen erfindungsgemäß besonders ausgebildeten Halter 10 für eine Rückwand 11 und eine Mehrzahl loser Kalender-Blätter 12 mit einem im Vergleich zur Rückwand 11 kleineren Format. Eine Grundplatte 18 des Halters 10 weist im vorliegenden Falle bei etwa gleicher Breite bezüglich der Rückwand 11 eine geringere Länge auf. Auf diese Weise ragt die Rückwand 11 sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite Kalender-Blätter 12 hervor. Die dadurch entstehenden überstehenden Bereiche 13 bzw. 14 der Rückwand 11 lassen sich auf diese Weise als Werbeträger verwenden.

    [0012] Die Kalender-Blätter 12 sind im vorliegenden Falle beidseitig mit einem Kalendarium bedruckt. Durch die lose Übereinanderanordnung der Kalender-Blätter 12 ist ein Wenden derselben leicht möglich, wenn das rückseitige Kalendarium sichtbar werden soll. Es kann so das Kalendarium für zwei Jahre auf zwölf Kalender-Blättern 12 unterebracht werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verfügen die Kalender-Blätter 12 über ein besonderes Kalendarium, welches nach dem Prinzip des sogenannten Dreimonats-Kalenders ausgebildet ist. Bei diesem sind drei aufeinanderfolgende Monate übereinander angeordnet, wobei der aktuelle Monat (hier: Februar 1984) sich stets in der Mitte befindet und gegenüber dem vorhergehenden (oberen) Monat und dem nachfolgenden (unteren) Monat farbig abgesetzt ist.

    [0013] Der im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 7 dargestellte Halter 10 ist dreistückig ausgebildet. Er setzt sich demnach aus einer leicht geneigt aufrechtstehenden Tragplatte 15, einem Sockel 16 und einem Rahmen 17 zusammen.

    [0014] Die Tragplatte 15 verfügt über die für die Aufnahme der Rückwand 11 ausreichend groß bemessene Grundplatte 18 und zwei gegenüberliegende, den (schmalen) Querrändern zugeordnete Schenkel 19 und 20. Letztere sind einstückig mit der Grundplatte 18 verbunden und etwa U-förmig ausgebildet. Die Haupterstreckungsrichtung der Schenkel 19 bzw. 20 verläuft parallel zur Grundplatte 18. Die Länge der Schenkel 19 bzw. 20 ist derart bemessen, daß zwischen denselben die Kalender-Blätter 12 anzuordnen sind. Die einander zugerichteten, freien Stirnseiten 21 der Schenkel 19 bzw. 20 verfügen über quer zur Ebene der Grundplatte 18 gerichtete Stege 22 bzw. 23. Die Länge derselben ist derart gewählt, daß die freien Ränder der Stege 22 bzw. 23 von der Grundplatte 18 einen Abstand aufweisen, der etwa der Dicke der Rückwand 11 entspricht, vorzugsweise geringfügig kleiner bemessen ist zum Festklemmen der Rückwand 11 auf der Tragplatte 15.

    [0015] Im vorliegenden Falle sind die Schenkel 19 und 20 annähernd gleich breit, aber schmaler als die Grundplatte 18 ausgebildet. Darüber hinaus sind aus herstellungstechnischen Gründen in den von den Schenkeln 19 und 20 überdeckten Bereichen Durchbrüche 24 bzw. 25 in der Grundplatte 18 angeordnet. Schließlich verfügt die Grundplatte 18 zur Versteifung über zwei randseitige Rippen 26, die aus den Fig. 1 und 4 besonders deutlich hervorgehen.

    [0016] Der Sockel 16 verfügt über eine ebene Standplatte 27, die an einem Ende eine Steckkupplung 28 zur Verbindung des Sockels 16 mit der Tragplatte 15 aufweist. Die Steckkupplung 28 besteht hier aus zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufenden, leicht gegenüber der Vertikalen geneigten Stegen 29, 30, zwischen denen der Unterrand der Grundplatte 18 mit einem Teilbereich des ihm zugeordneten Schenkels 20 Aufnahme findet.

    [0017] In erfindungsgemäß besonderer Weise ist nun der als Aufnahme für den losen Stapel von Kalender-Blättern 12 dienende Rahmen 17 ausgebildet. Dieser ist anschaulich in den Figuren 5 bis 7 dargestellt. Demnach verfügt der Rahmen 17 über eine rechteckförmige Grundfläche mit einer etwa mittigen, ebenfalls rechteckförmigen Öffnung 31. An einer der (längeren) Längsseiten verfügt der Rahmen 17 über eine als Griffmulde dienende, bogenförmige Ausnehmung 32. An der zur Tragplatte 15 weisenden Rückseite ist der äußere Rand des Rahmens 17 mit einem teilweise umlaufenden Kragen 33 versehen. Dieser verläuft vollständig über die einander gegenüberliegenden (kürzeren) Stirnseiten des Rahmens 17 und eine der Ausnehmung 32 gegenüberliegende (längere) Längsseite desselben. Darüber hinaus verfügt der Kragen an der der Ausnehmung 32 zugeordneten Längsseite über gegenüberliegende, kurze Eckabschnitte 34. Zwischen den Eckabschnitten 34 ist der Kragen 33 demnach unterbrochen zur Bildung eines seitlichen Schlitzes 35.

    [0018] An den gegenüberliegenden (kurzen) Stirnseiten verfügt der Rahmen 17 über parallel zur Rahmenebene verlaufende Kaltezungen 36 bzw. 37. Wie die Fig. 6 anschaulich zeigt, ist die oben liegende Haltezunge 36 an der Unterseite des Kragens angeordnet, schließt also mit diesem bündig ab. Dagegen ist die unten liegende Haltezunge 37 im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit gerinfügigem Abstand von der Unterseite des Kragens 33 an demselben angeordnet. Letztere ist im Vergleich zur (oberen) Haltezunge 36, die annähernd über die volle Breite des Rahmens 17 verläuft, auch schmaler bemessen.

    [0019] Aus den Fig. 6 und 7 wird darüber hinaus noch deutlich, daß der Kragen 33 im Bereich der der Ausnehmung 32 gegenüberliegenden Längsseite des Rahmens 17 eine größere Höhe aufweist, nämlich um die Dicke der Rückwand 11 verlängert ist.

    [0020] Die Anordung des vorstehend näher beschriebenen Rahmens 17 an der Tragplatte 15 ist anschaulich den Fig. 1 bis 3 zu entnehmen. Demnach ist der Rahmen 17 durch entsprechende Klemmverbindungen formflüssig zwischen den Schenkeln 19 und 20 der Tragplatte 15 gehalten, und zwar derart, daß die Ebene des Rahmens 17 etwa in der durch die beiden Schenkel 19 und 20 gebildeten Ebenen liegt. Hierbei liegen zur vertikalen Sicherung des Rahmens 17 die Stege 22 und 23 der Schenkel 19 und 20 an den entsprechenden Abschnitten des Kragens 33 des Rahmens 17 an. In horizontaler Richtung erfolgt eine Sicherung des Rahmens 17 gegenüber der Tragplatte 15 durch die Haltezungen 36 und 37, die in korrespondierende Ausnehmungen 38 bzw. 39 an der Unterseite der Stege 22 bzw. 23 formschlüssig eingreifen.

    [0021] Die Bemessung des Kragens 33 am Rahmen 17 ist derart getroffen, daß dieser an der der Ausnehmung 32 gegenüberliegenden Längsseite derart bemessen ist, daß er seitlich neben der Rückwand liegend bis auf die Grundplatte 18 ragt (siehe strichpunktierte Darstellung in der Fig. 7). Dieser Teil des Kragens 33 bildet somit auch einen seitlichen Anschlag für die Rückwand 11. Die übrigen Bereiche des Kragens 33 weisen eine um die Dikke der Rückwand 11 verringerte Höhe auf zur Anlage an derselben. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung entsteht durch den Rahmen 17 und die dahinter liegende Rückwand 11 ein Hohlraum 40 zur Aufnahme des Stapels einzelner lose aufeinanderliegender Kalender-Blätter 12. Der zwischen den Eckabschnitten 34 des Kragens 33 entstehende Schlitz 35 dient zum Einschieben und Herausziehen einzelner Kalender-Blätter 12 aus dem Hohlraum 40.

    [0022] Den Fig. 1 bis 4 ist ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung, nämlich eine geeignete Datumsmarkierung zu entnehmen. Diese besteht aus einer Einlage aus einer transparenten, biegesteifen Folie, der ein ebenfalls transparenter, querverschieblicher Träger 42 zugeordnet ist, welcher wiederum eine auf- und abverschiebbare Datumsanzeige aus einem farbigen Markierungsrahmen 43 trägt. Die Einlage 41 verfügt etwa über das Format der Kalender-Blätter 12 und befindet sich oben auf dem Stapel der Blätter, wodurch die Einlage 41 gleichzeitig eine klarsichtige Abdeckung für die Öffnung 31 im Rahmen 17 bildet.

    [0023] Der gegenüber der Einlage 41 querverschiebliche Träger 42 ist gemäß der Fig. 3 mit U-förmigen Umbördelungen 44 versehen, die durch zwei parallel zueinander verlaufende Einschnitte, nämlich langlochartige Ausstanzungen 45 hindurchragen, wodurch die U-förmigen Umbördelungen 44 schmale Bereiche zwischen den Ausstanzungen 45 bereichsweise umgeben.

    [0024] Der Fig. 2 kann entnommen werden, daß die Ausstanzungen 45 am oberen und unteren Rand des mittleren aktuellen Monats angeordnet sind. Die Länge der Ausstanzungen 45 ist im vorliegenden Falle derart gewählt, daß der Träger 42 nur denjenigen Spalten zugeordnet werden kann, die den jeweiligen Wochentagen entsprechen. Aus diesem Grunde erstrekken sich die Ausstanzungen 45 nicht über den Bereich der (linken) Spalte für die Angabe der aktuellen Woche. Alternativ können die Ausstanzungen 45 nur den Spalten der Werktage (Montag bis Freitag) zugeordnet werden. Der Schieber läßt sich dadurch auf diejenigen Bereiche der Einlage 41 begrenzen, die für irgendwelche Markierungszwecke effektiv zu nutzen sind.

    [0025] Die Fig. 8 und 9 zeigen einen alternativ ausgebildeten Rahmen 53. Dieser verfügt ähnlich zu dem in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Rahmen 17 über eine rechteckförmige Grundfläche mit einer rechteckförmigen Öffnung 54. Diese Öffnung 54 ist derart bemessen, daß sie den (mittleren) aktuellen Monat des obenliegenden Kalender-Blattes 12 umgibt, und zwar vorzugsweise nur die Wochentage, also nicht die Wochenzahl. An einer der (längeren) Längsseiten verfügt der Rahmen 53 ebenfalls über eine als Griffmulde dienende, bogenförmige Ausnehmung 55. An der zur Tragseite 15 weisenden Rückseite ist der äußere Rand des Rahmens 53 mit einem Kragen 56 versehen, der teilweise umläuft. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft der Kragen 56 vollständig über die einander gegenüberliegenden (kürzeren) Stirnseiten und eine der Ausnehmung 55 gegenüberliegende Längsseite, so daß die zur Ausnehmung 55 gerichtete Längsseite vom Kragen 56 vollständig freigelassen ist. Des weiteren verfügt der Rahmen 53 an den gegenüberliegenden (kurzen) Stirnseiten über jeweils eine Haltezunge 57 bzw. 58. Die Haltezungen 57, 58 sind wie beim Rahmen 17 der Fig. 5 bis 7 ausgebildet und ebenfalls am Kragen 56 angeordnet.

    [0026] Eine weitere Besonderheit dieses Rahmens 53 besteht darin, daß in der Öffnung 54 querverschieblich eine Datumsanzeige angeordnet ist. Diese ist zwischen den einander zugerichteten (horizontalen) Längsseiten 59 der Öffnung verschieblich gelagert. Dazu verfügt die Datumsanzeige über einen quergerichteten, transparenten länglichen Träger 50, auf dem ein farbiger Markierungsrahmen 53 in üblicher Weise - auf- und abbewegbar - gelagert ist. Die einander gegenüberliegenden Enden des Trägers sind zur Lagerung an den Stirnseiten der Öffnung 54 in besonderer Weise ausgebildet, verfügen nämlich über etwa U-förmig ausgebildete Lagerschalen 51. Letztere umgreifen kurze Endbereiche der einander gegenüberliegenden Längsseiten 59 der Öffnung 54.

    [0027] Die Tragplatte 15 der Sockel 16, der Rahmen 17, 53 und der Träger 50 sind vorzugsweise im Spritzgießverfahren aus einem thermoplastischen Kunststoff hergestellt. Als solcher eignet sich besonders glasklares Polystyrol.


    Ansprüche

    1. Kalender, insbesondere Standkalender, mit einer Rückwand (11) und einer Mehrzahl Kalender-Blätter (12), die mit der Rückwand (11) auf einer Tragplatte (15) eines Halters (10) angeordnet sind, und mit wenigstens zwei an der Tragplatte (15) angeordneten, gegenüberliegenden Schenkeln (19, 20), die entgegengesetzte Endbereiche der Rückwand (11) umgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Rückwand (11) und zwischen den Schenkeln (19, 20) ein Rahmen (17, 53) mit einem auf der Rückwand (11) sich abstützenden Kragen (33, 56) zur Bildung eines Hohlraums (40) für die Aufnahme der losen Kalender-Blätter (12) angeordnet ist, und daß der Kragen (33, 56) nur teilweise umlaufend ausgebildet ist zur Bildung eines seitlichen Schlitzes (35) zum Herausnehmen und Einsetzen der losen Kalender-Blätter (12).
     
    2. Kalender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (17, 53) einstückig mit einer etwa mittigen Öffnung (31) ausgebildet ist.
     
    3. Kalender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Kragen (33, 56) im Bereich dreier Seiten des Rahmens (17, 53) durchgehend angeordnet ist.
     
    4. Kalender nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Kragens (33, 56) mindestens der Dicke aller im Rahmen (17, 53) anzuordnenden Kalender-Blätter (12) entspricht.
     
    5. Kalender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (17, 53) lösbar mit beiden Schenkeln (19, 20) der Tragplatte (15) verbunden ist, vorzugsweise durch wenigstens eine formschlüssige Einrastverbindung (Haltezungen 36, 37 bzw. 57, 58; Ausnehmungen 38, 39).
     
    6. Kalender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden quer zu den aufrechten (Längs)-Seiten der Rückwand (11) gerichteten Stirnseiten des Rahmens (17, 53) eine Haltezunge (36, 37; 57, 58) zugeordnet ist, die vorzugsweise quergerichtet am Kragen (33, 53) in den Bereichen der Stirnseiten desselben angeordnet ist.
     
    7. Kalender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bereichen der einander zugerichteten Stirnseiten der Schenkel (19, 20) korrenspondierende Ausnehmungen (38, 39) für die Haltezungen (36, 37; 57, 58) des Rahmens (17, 53) angeordnet sind, die vorzugsweise durch bereichsweise Verringerung der Höhe der Stege (22, 23) gebildet sind.
     
    8. Kalender nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Kalender-Blättern (12) wenigstens eine Datumsmarkierung zugeordnet ist.
     
    9. Kalender nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Datumsmarkierung als eine blattartige, transparente Einlage (41) ausgebildet ist, die einen verschiebbaren, ebenfalls transparenten Träger (42) mit einem darauf querverschieblich, vorzugsweise in zwei parallelen Einschnitten (Ausstanzungen 45) in der Einlage (41) gelagerten, farbigen Markierungsrahmen (43) aufweist.
     


    Claims

    1. Calendar, in particular a stand-up calendar, having a back panel (11) and a plurality of calendar leaves (12), which are disposed with the back panel (11) on a supporting plate (15) of a holder (10), and having at least two opposite facing legs (19, 20) disposed on the supporting plate (15), which legs embrace the opposing end areas of the back panel (11), characterised in that, in front of the back panel (11) and between the legs (19, 20), there is disposed a frame (17, 53) having a collar (33, 56) resting on the back panel (11) for the formation of a cavity (40) for receiving the loose calendar leaves (12), and in that the collar (33, 56) is configured to be only partially enclosing, in order to create a lateral slot (35) for the removal and insertion of the loose calendar leaves (12).
     
    2. Calendar according to Claim 1, characterised in that the frame (17, 53) is configured in one piece and having an approximately central opening (31).
     
    3. Calendar according to Claim 1 or 2, characterised in that the enclosing collar (33, 56) is disposed in a continuous-running manner in the area of three sides of the frame (17, 53).
     
    4. Calendar according to one or more of Claims 1 to 3, characterised in that the height of the collar (33, 56) corresponds at least to the thickness of all the calendar leaves (12) to be disposed in the frame (17, 53).
     
    5. Calendar according to Claim 2, characterised in that the frame (17, 53) is detachably connected to both legs (19, 20) of the supporting plate (15), preferably by at least one positive- locking catch connection (retaining tongues 36, 37 or 57, 58; recesses 38, 39).
     
    6. Calendar according to Claim 5, characterised in that each of the two end faces of the frame (17, 53) which are directed transversely to the upright (longitudinal) sides of the back panel (11) is allocated a retaining tongue (36, 37; 57, 58), which is preferably disposed, transversely directed on the collar (33, 53), in the areas of the end faces of the same.
     
    7. Calendar according to Claim 6, characterised in that there are disposed, in the areas of the mutually facing end faces of the legs (19, 20), corresponding recesses (38, 39) for the retaining tongues (36, 37; 57, 58) of the frame (17, 53), which recesses are preferably formed by an area-by-area reduction in the height of the cross- pieces (22, 23).
     
    8. Calendar according to Claim 1 and one or more of the further claims, characterised in that the calendar leaves (12) are allocated at least one date marking.
     
    9. Calendar according to Claim 1 or 8, characterised in that the date marking is configured as a leaf-type, transparent inlay (41), which exhibits a displaceable, similarly transparent support (42) having a coloured marking frame (43) mounted transversely-displaceably on it, preferably in two parallel notches (punch-outs 45) in the inlay (41).
     


    Revendications

    1. Calendrier, en particulier calendrier sur pied, comportant une paroi arrière (11) et un nombre de feuilles de calendrier (12) qui sont agencées avec la paroi arrière (11) sur un panneau porteur (15) d'un support (10), et comportant au moins deux traverses (19, 20) qui s'opposent, qui sont agencées sur le panneau porteur (15) et qui entourent des zones d'extrémité opposées de la paroi arrière (11), caractérisé en ce que, devant la paroi arrière (11) et entre les traverses (19, 20), est agencé un cadre (17, 53) comportant un collet (33, 56), s'appuyant sur la paroi arrière (11), pour former une cavité (40) pour la réception des feuilles de calendrier (12) détachées et en ce que le collet (33, 56) n'est réalisé que de façon partiellement périphérique afin de former une fente latérale (35) pour le retrait et l'insertion des feuilles détachées de calendrier (12).
     
    2. Calendrier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre (17, 53) est réalisé en une pièce avec une ouverture (31) approximativement médiane.
     
    3. Calendrier suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérise en ce que le collet périphérique (33, 56) est agencé de façon continue dans la zone de trois côtés du cadre (17, 53).
     
    4. Calendrier suivant l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la hauteur du collet (33, 56) correspond au moins à l'épaisseur de toutes les feuilles de calendrier (12) à agencer dans le cadre (17, 53).
     
    5. Calendrier suivant la revendication 2, caractérisé en ce que le cadre (17, 53) est raccordé de façon détachable aux deux traverses (19, 20) du panneau porteur (15), de préférence par au moins un raccordement d'accrochage à liaison par la forme (languettes de maintien 36, 37 ou 57, 58; évidements 38, 39).
     
    6. Calendrier suivant la revendication 5, caractérisé en ce qu'à chacun des deux côtés frontaux du cadre (17, 53) qui sont dirigés transversalement aux côtés (longitudinaux) dressés de la paroi arrière (II) est adjointe une languette de maintien (36, 37; 57, 58) qui est agencée de préférence en sens transversal sur le collet (33, 53), dans les zones des côtés frontaux de ce dernier.
     
    7. Calendrier suivant la revendication 6, caractérisé en ce que dans les zones des côtés frontaux, des traverses (19, 20), dirigés l'un vers l'autre sont agencés des évidements correspondants (38, 39), pour les languettes de maintien (36, 37; 57, 58) du cadre (17, 53), qui sont formés de préférence par une diminution locale de la hauteur des barrettes (22, 23).
     
    8. Calendrier suivant la revendication 1 ainsi que suivant l'une ou plusieurs des autres revendications, caractérisé en ce qu aux feuilles de calendrier (12) est adjoint au moins un repère de date.
     
    9. Calendrier suivant l'une ou l'autre des revendications 1 et 8, caractérisé en ce que le repère de date est réalisé sous la forme d'une garniture (41), transparente en un genre de feuille, qui présente un support (42) qui peut coulisser, aussi transparent, comportant un cadre de repérage (43) coloré monté de façon à pouvoir coulisser transversalement là-dessus, de préférence dans deux entailles parallèles (découpes 45) dans la garniture (41).
     




    Zeichnung