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(11) |
EP 0 261 469 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.1990 Patentblatt 1990/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.09.1987 |
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| (54) |
Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen, die mit Farbe in Berührung gekommen sind
Device for cleaning objects which have come into contact with paint
Appareil pour le nettoyage d'objets qui ont été en contact avec des peintures
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
05.09.1986 US 904097
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.1988 Patentblatt 1988/13 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Herkules Equipment Corporation
Walled Lake
Michigan (US)
- A.B.T. Equipment Manufacturing Ltd.
Walled Lake
Michigan (US)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Robb, Richard A.
West Bloomfield
Michigan (US)
- Grugg, Michael J.
London
Ontario N54 4S3 (CA)
- Grubb, John J.
Calgary
Alberta T2H 1N6 (CA)
- Asanger, James T.
Alberta (CA)
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| (74) |
Vertreter: Walther, Horst, Dipl.-Ing. |
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Postfach 41 01 45 34063 Kassel 34063 Kassel (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 034 290 US-A- 4 025 363
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US-A- 2 948 285
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen, die
mit Farbe in Berührung gekommen sind, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse mit
einer Arbeitskammer und einem Flüssigkeitssammeltank, sowie einer in der Arbeitskammer
angeordneten Sprüheinrichtung mit mehreren Auslässen, die mit einem unter Druck stehendem
Lösungsmittel versorgt werden, wobei der eine Auslaß mit dem zu reinigenden Gegenstand
über ein Rohr in Verbindung steht.
[0002] Pneumatisch betriebene Farbspritzpistolen sind seit langem bekannt. Diese bestehen
üblicherweise aus der eigentichen Spritzpistole und einem damit verbundenen Farbbehälter,
der der Aufnahme von Farbe dient. Es gibt drei bekannte Varianten von Spritzpistolen;
bei zwei dieser bekannten Ausführungsformen befindet sich der Farbbehälter unterhalb,
bei der dritten bekannten Ausführungform oberhalb der Düse.
[0003] Nach Abschluß des Spritzvorganges verbleiben Farbreste in dem Farbbehälter und in
den verschiedenen Teilen der Spritzpistole, z.B. in den Rohrleitungen und in der Düse
selbst, aber auch auf der äußeren Ummantelung der Spritzpistole und des Farbbehälters.
[0004] Es ist bekannt, die Spritzpistole und den Farbbehälter manuell mit Lösungsmittel
zu reinigen, wobei das Innere der Pistole durch Versprühen von Lösungsmittel von Farbrückständen
befreit wird.
[0005] Es ist aber auch eine Vorrichtung zum Reinigen des Inneren von Spritzpistolen bekannt,
durch die zum Versprühen des Lösungsmittels der Abzughahn der Spritzpistole in Arbeitsstellung
gehalten wird, wobei die zum Versprühen erforderliche Druckluft ebenfalls von dieser
Vorrichtung zur Verfügung gestellt wird.
[0006] Nachteilig ist hierbei, daß sowohl die Ummantelung der Pistole, als auch der Farbbehälter
und sonstige Behältnisse von Hand gereinigt werden müssen. Dies ist zum einen zeitaufwendig,
zum anderen ist das Hantieren mit Lösungsmittel der Gesundheit der damit Beschäftigten
nicht zuträglich.
[0007] Es ist aus der amerikanischen Patentschrift 4 025 363 eine Vorrichtung zum Reinigen
von Gegenständen, die mit Farbe in Berührung gekommen sind, bekannt, die aus einem
geschlossenen Gehäuse mit einer Arbeitskammer und einem Flüssigkeitstank, sowie einer
in der Arbeitskammer angeordneten Sprühvorrichtung mit mehreren Auslässen besteht,
die mit einem unter Druck stehenden Lösungsmittel versorgt werden, wobei der eine
Auslaß mit dem zu reinigenden Gegenstand über ein Rohr in Verbindung steht.
[0008] Bei dieser Vorrichtung ist unterhalb der Arbeitskammer ein Sammeltank für das verbrauchte
Lösungsmittel vorgesehen, das dann in einen darunterliegenden Flüssigkeitstank mit
frischem Lösungsmittel eingeführt wird.
[0009] Außerdem ist bei dieser Vorrichtung eine besondere Halterung in Form eines Gabehalters
vorgesehen, der die Spritzpistole festhält. Dabei steht die Spritzpistole über entsprechende
Rohre mit einem Leitungssystem in Verbindung, das das Lösungsmittel zuführt.
[0010] Bei dieser Vorrichtung ist nachteilig, daß ein erheblicher Aufwand zur Halterung
der Spritzpistole erforderlich ist und zusätzliche Vorrichtungen zur Aufnahme des
Farbbehälters erforderlich sind.
[0011] Darüber hinaus ist aus der europäischen Patentanmeldung 34 290 eine Waschwanne mit
trichterförmigen Auslauf bekannt, welche ein Lösungsmittel und eine davon spezifisch
schwerere Flüssigkeit aufnimmt. In dieser Waschwanne werden die Gegenstände auf ein
Sieb gelegt und vom Lösungsmittel umspült.
[0012] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Reinigen von
Gegenständen die mit Farbe in Berührung gekommen sind zu schaffen, bei der bei geringem
Bauaufwand eine gründliche und automatische Reinigung der Spritzpistole, des Farbbehälters
und eines etwaigen Farbmischbehälters von innen und von außen zuverlässig schnell
und preiswert gewährleistet ist.
[0013] Nach der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskammer
von dem Flüssigkeitssammeltank durch eine durchlässige Aufnahmevorrichtung getrennt
ist, wobei die Aufnahmevorrichtung eine Oberfläche bildet, die zur Aufnahme eines
weiter zu reinigenden Gegenstandes in einer bevorzugten Lage relativ zu dem einen
Auslaß dient und wobei sich die Auslässe durch die durchlässige Aufnahmevorrichtung
hindurch bis in die Arbeitskammer erstrecken, wobei das dem einen Auslaß zugeordnete
Rohr als Aufnahmerohr ausgebildet ist, das den zu reinigenden Gegenstand hält.
[0014] Dabei weist der andere Auslaß einen Sprühkopf für einen zu reinigenden Behälter auf,
der über der Aufnahmevorrichtung sich befindet.
[0015] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung, in
der eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des gesamten Gehäuses im Schnitt, wobei die Stützen
weggelassen sind;
Fig. 3 zeigt das Arretierungsmittel für den Abzugshahn der Spritzpistole.
Fig. 4 und 4a zeigen zwei unterschiedliche Ausführungsformen einer Spritzpistole;
Fig. 4b zeigt eine andere Ausführungsform eines in Fig. 4 dargestellten Adapters;
Fig. 5, 6 und 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen von Trägern zur Aufnahme und
Reinigung eines Farbbehälters;
Fig. 5a zeigt im Schnitt eine Ansicht des Randes eines typischen Farbbehälters.
[0016] Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Reinigungs-und Wiederaufbereitungsvorrichtung 10,
die ein Gehäuse 12 mit einem im wesentlichen rechteckigen Oberteil 14 aufweist. Das
Teil 14 besitzt an seinem unteren Ende eine umlaufende Schulter 16, an die sich nach
unten ein als rechteckiger Kegel ausgebildetes Unterteil 18 anschließt, das den Flüssigkeitstank
darstellt und das mit einem Boden 20 endet. In dem Boden 20 befindet sich ein Ablaßventil
22. Die Kammer 12 wird von mehren Stützen 24a-d, einem oberen Stützrahmen 26 und einem
weiteren umlaufenden Stützrahmen 28 gehalten, auf den sich die Schulter 16 des Oberteils
14 abstützt. Der Rahmen 26 hat hierbei für das Gehäuse 12 auch versteifende Funktion,
und zwar speziell dann, wenn das Gehäuse aus Kunststoff hergestellt ist. Innerhalb
des Stützrahmens 26 ist ein mit einem Scharnier versehener Deckel 32 vorgesehen, der
auf einem umlaufenden Rand 27 des Gehäuses 12 ruht.
[0017] In dem unteren Ende des Unterteiles 18 befindet sich eine geringe Menge Wasser 34,
darüber, aufgrund des geringeren spezifischen Gewichts, eine größere Menge Lösungsmittel
36. Das Wasser 34 und die darin befindliche, gelöste Farbe kann durch öffnen des Ventils
22 abgelassen werden. (Fig. 2)
[0018] An einer der Stützen 24a-d ist eine Pumpe 40 angeordnet. Diese Pumpe kann beispielsweise
eine mit Luft betriebene Pumpe sein. Die Pumpe 40 weist ein Einlaßrohr 42 auf, dessen
mit einem Filter 45 versehendes Ende in das im Unterteil 18 befindliche Lösungsmittel
hineinreicht, sowie ein Ausgangsrohr 44, das sich über der Oberfläche des Lösungsmittels
36 befindet. Das Ausgangsrohr 44 ist hierbei mit der Sprühvorrichtung 52 verbunden,
die in Fig. 2 detailliert dargestellt ist. Die Pumpe 40 weist darüber hinaus eine
Eingangsöffnung für Druckluft auf.
[0019] Fig. 2 als Schnitt durch das Gehäuse 12 dargestellt, zeigt viele der wesentlichen
Merkmale der vorliegenden Erfindung. Oberhalb der Lösungsmitteloberfläche 36 befindet
sich eine Aufnahmevorrichtung 50, welche eine Oberfläche 51 bildet, die zur Aufnahme
eines weiter zu reinigenden Gegenstandes in einer bevorzugten Lage relativ zu dem
einen Auslaß 62 dient. Die Aufnahmevorrichtung ist in Form eines Gittergewebes ausgebildet,
vorzugsweise eines Drahtgeflechtes, das auf der umlaufenden Schulter 16 des Gehäuses
12 aufliegt. Durch dieses Geflecht 50 wird von dem Gehäuse 12 eine Arbeitskammer 72
abgeteilt, unterhalb derer das als rechteckiger Kegel ausgebildete Unterteil 18 angeordnet
ist, in dem sich das Lösungsmittel 36 und das Wasser 34 befinden. Der weiter zu reinigende
Gegenstand, nämlich der Spritzpistolenbehälter 82 liegt auf der durch das Drahtgeflecht
gebildeten Oberfläche 51 auf. Unterhalb des Geflechtes befindet sich die Sprühvorrichtung
52, die aus einem Halter 54 besteht, der an dem Unterteil 18 mittels Stützen 55 oder
äquivalenten Mitteln befestigt ist.
[0020] Die Sprühvorrichtung 52 weist einen mit dem Auslaßrohr 44 der Pumpe 40 verbundenen
Eingangsstutzen 56 auf, sowie darüber hinaus eine Vielzahl von Auslässen 60, 62 und
64a-d, wie auch in Fig. 1 dargestellt. Diese Auslässe erstrecken sich durch die in
dem Gitter befindlichen Öffnungen 70a, 70b in die Arbeitskammer 72.
[0021] Im einzelnen weist die Sprühvorrichtung 52 einen ersten Auslaß 60 mit einem ersten
Rohr 74 auf, das sich durch eine der Öffnungen 70a erstreckt. Auf diesem Rohr 74 befindet
sich ein Sprühkopf 80, über den ein Farbbehälter 82 einer Spritzpistole 84 gestülpt
werden kann, um so von innen gereinigt zu werden.
[0022] Auf dem Auslaß 62 befindet sich ein Aufnahmerohr 90, das mit einem stufenförmigen
Durchlaß 92 zur Aufnahme der Spritzpistole 84 versehen ist Diese in Fig. 2 dargestellte
Spritzpistole 84 ist nach Art eines Syphons ausgebildet; sein Einlaß besteht aus einem
Syphonrohr 94, das von den stufenförmigen Durchlaß 92 aufgenommen und gehalten wird.
[0023] Darüber hinaus kann das Aufnahmerohr 90 an seinem offenen Ende 98 mit einem Gewinde
96 zur Aufnahme eines Adapters für eine Schwerkraftspritzpistole versehen sein. Derartige
Adapter werden später im einzelnen behandelt.
[0024] Der Typ der Syphonspritzpistole 84 weist einen Abzugshahn 100, eine Düse 102, eine
Verlängerung 106 des Syphonrohres und eine Kappe 104 zur Aufnahme eines Farbbehälters
82 auf.
[0025] Zum Reinigen der Spritzpistole wird das unter Druck stehende Lösungsmittel durch
das Aufnahmerohr 90 in das Syphonrohr 94 der Spritzpistole 84 hineingepreßt, wobei
der Abzugshahn 100 der Spritzpistole in Arbeitsstellung gehalten ist, was durch eine
Abzugshahnsperre 110 erreicht wird. Die Abzugshahnsperre 110 ist hierbei so ausgebildet,
daß hiermit eine größere Anzahl von verschiedenartig konstruierten Abzugshähnen in
Arbeitsposition gehalten werden können. Fig. 3 zeigt eine solche Abzugshahnsperre
110.
[0026] Es gibt folgende Arten von Abzugshähnen für Spritzpistolen: Nach einer Ausführungsform
(Fig. 2) erstreckt sich ein Abzugshahn 100 von dem Verlängerungsrohr 106; der Abzugshahn
130 kann auch, wie in Fig. 4 dargestellt, mit einem beweglichen Kolben 132 verbunden
sein, durch den die Durchlaßmenge an Farbe zu der Spritzdüse 136 reguliert wird. Durch
diesen Abzugshahnmechanismus wird eine kleine im wesentlichen rechteckige Öffnung
138 zwischen Kolben 132 und den angrenzenden Teilen der Spritzpistole gebildet. Bei
einer Schwerkraftspritzpistole (Fig 4a) erfolgt die Dosierung der Farbzufuhr durch
einen relativ zum Handknauf 142 der Pistole beweglichen Abzugshahn 140.
[0027] Die Abzugshahnsperre 110 ist so konstruiert, daß mit ihr jeder der drei oben beschriebenen
Abzugshähne betätigt werden kann. Diese Abzugshahnsperre besteht aus einer ebenen
Platte 112, die ein scheibenförmig vergrößertes Ende 114 mit einer Aussparung 116
aufweist, die das Verlängerungsrohr 106 der Spritzpistole 84 erfaßt, wie in Fig. 2
dargestellt.
[0028] Die Abzugshahnsperre 110 weist darüber hinaus eine Vielzahl von Rasten 118 a-c auf,
die mit unterschiedlichem Radius r1, r2 usw., von der Aussparung 116 auf dem scheibenförmig
vergrößerten Ende 114 angeordnet sind, und die so ausgebildet sind, daß sie den Abzugshahn
100 der Pistole aufnehmen und betätigen können. Nachdem der Abzugshahn 100 von Hand
niedergedrückt worden ist, und die Abzugshahnsperre mittels der Aussparung 116 mit
dem Einlaßrohr 106 verbunden ist, wird die Abzugshahnsperre 110 so weit gedreht, daß
eine der Rasten 118 den heruntergedrückten Abzugshahn 100 sicher erfaßt und ihn in
der vorgegebenen Position hält.
[0029] Soll die Abzugshahnsperre 110 mit dem Abzugshahnmechanismus der in Fig. 4 dargestellten
Pistole zum Einsatz kommen, wird das spitzzulaufende Ende 120 der Abzugshahnsperre
110 (bei niedergedrücktem Abzugshahn 130) in dem Raum 138 eingeführt, wodurch der
Abzugshahn 130 ebenfalls in seiner vorgegebenen Position gehalten wird.
[0030] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Abzugshahnsperre 110 eine Bohrung 150 aufweist,
die ein Befestigungselement 152 aufnimmt, das mit dem einen Ende einer Kette 154 verbunden
ist. Das andere Ende der Kette 154 ist innerhalb der Arbeitskammer 72 durch ein weiteres
Befestigungselement 156 beispielsweise an dem Gehäuse 12 oder dem Geflecht 50 befestigt.
Die Kette 154 weist einen Haken 158 auf, der es ermöglicht, eine Schlaufe um den Haltegriff
142 und den niedergedrückten Abzugshahn der Schwerkraftspritzpistole (Fig. 4a) zu
legen, und so den Abzugshahn in der vorgegebenen Stellung zu halten.
[0031] Wie bereits erwähnt, weist die Sprühvorrichtung 52 zusätzliche Auslässe 64a-d auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzen diese zusätzlichen Auslässe
Rohrleitungen, die sich von dem Halter 54 in die Arbeitskammer 72 erstrecken. Diese
zusätzlichen als Rohrleitungen ausgebildeten Auslässe 64 befinden sich jeweils in
einer der inneren Ecken des rechteckigen Oberteils 14. Jeder dieser Auslässe 64 ist
am Ende mit einer Sprühdüse 66 versehen, wodurch die Reinigung der Oberfläche der
in der Arbeitskammer befindlichen Gegenstände bewirkt wird.
[0032] In Fig. 4a ist eine Schwerkraftspritzpistole 139 dargestellt, bei der sich der Farbbehälter
144 auf dem Lauf 146 befindet. Wie bereits erwähnt, kann diese Art von Pistole ebenfalls
durch die erfindungsgemäße Vorrichtung gereinigt werden, allerdings wird hierzu ein
Adapter 350 benötigt, der ebenfalls in Fig. 4a dargestellt ist. Zum Reinigen der Pistole
wird der auf der Einlaßöffnung 351 befindliche Farbbehälter durch den Adapter 350
ersetzt, wie dies durch Pfeil 352 angedeutet ist. Der Adapter 350 kann hierbei mittels
eines Gewindes oder durch einfaches Hineindrücken in die Farbeinlaßöffnung 351 mit
der Pistole verbunden werden. In gleicher Weise wird verfahren, wenn die Farbeinlaßöffnung
351 nicht vertikal sondern horizontal, also seitlich, an dem Pistolenlauf angeordnet
ist; die Pistole wird dann in entsprechend geschwenkter Position von dem Aufnahmerohr
90 gehalten. Die Reinigung des Farbbehälters 144 erfolgt in bekannter Weise.
[0033] Fig. 4b zeigt eine andere Ausführungsform des Adapters 350. Dieser Adapter 360 ist
als hohles Paßelement 362 ausgebildet, dessen eines Ende 366 mit einer Öffnung 364
zur Aufnahme des Aufnahmerohres 90 versehen ist.
[0034] Das andere Ende 368 des Paßelementes 362 ist so ausgebildet, daß hierauf die Farbeinlaßöffnung
351 der Pistole 139 aufgesteckt werden kann. Nach einer vorteilhaften Ausführungsform
ist ein Ring 370 vorgesehen, um die Pistole in aufgestellter Position zu halten.
[0035] Fig. 5 und 6 zeigen Mittel zum Reinigen eines Farbbehälters 200. Fig. 5 zeigt hierbei
das auf dem Auslaß 62 der Sprühvorrichtung 52 aufgesetzte Aufnahmerohr 90, das einen
Hohlzylinder 202 aufnimmt. Dieser Hohlzylinder 202 befindet sich innerhalb einer zylindrischen
Hülse 206, die mit dem Träger 204 verbunden ist, der den Farbbehälter 200 aufnimmt.
Der Träger 204 besteht hierbei aus einer Mehrzahl von Armen 210a-e, die sich radial
von der zylindrischen Hülse 206 erstrecken. Auf ihrer Oberseite 212 weist jeder dieser
Arme eine Nut 214a-d zur Aufnahme und Befestigung des Randes 216 eines Farbbehälters
200 auf. Typischerweise besteht der Rand 216 eines Farbbehälters aus einer inneren
Lippe 219 und einer äußeren Lippe 221, wie in Fig. 5a dargestellt. Der Hohlzylinder
202 weist an seinem Ende 218 ein Gewinde auf, auf dem sich eine Sprühdüse 220 befindet,
die das Innere des Farbbehälters 200 mit Lösungsmittel besprüht. Die Sprühdüse 220
besteht hierbei aus dem vertikalen Sprühkopf 225, der vorzugsweise ein relativ breites
Sprühmuster aufweist, und einem weiteren geneigten Sprühkopf 227, der auf die innere
Lippe 219 des Randes 216 des Farbbehälters 200 gerichtet ist, wobei dieser Sprühkopf
227 ein sehr enges Sprühmuster besitzt. Darüberhinaus sind an der Sprühvorrichtung
52 zusätzliche Sprühköpfe 229 vorgesehen, die einen konzentrierten Sprühstrahl erzeugen,
der auf die äußere Lippe 221 des Randes 216 gerichtet ist.
[0036] Um den Reinigungseffekt zu vergrößern erscheint es wünschenswert, eine Relativbewegung
zwischen Farbbehälter 200 und Sprühdüse 220 herzustellen. Dies kann dadurch erreicht
werden, daß der Träger arretiert ist, hingegen die Sprühdüse auf dem Ende 218 des
Hohlzylinders 202 rotiert. Eine solche Rotationsbewegung tritt als Reaktion auf das
unter Druck gegen den Träger 204 oder den Rand 216 des Farbbehälters gesprühte Lösungsmittel
ein; die Rotation erfolgt also aus dem gleichen Grunde wie bei einem Rasensprinkler.
[0037] Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn die Sprühdüse mit dem Hohlzylinder 202 durch
das Gewinde 218 fest verbunden ist, und der Träger relativ zur Sprühdüse 220 rotiert.
Die auf dem Aufnahmerohr 90 rotierende Hülse ist hierbei als Laufbuchse ausgebildet.
Soweit erforderlich kann eine separate Laufbuchse 207 zwischen der zylindrischen Hülse
206 und dem Aufnahmerohr 90 vorgesehen sein. Unterhalb und im Abstand von dem Träger
204 befindet sich eine Flüssigkeitsdüse 230, die mittels eines Auslegers am rechteckigen
Oberteil 14 der Kammer oder direkt am Halter 54 befestigt sein kann. Diese Düse 230
ist mit der Auslaßöffnung 47 (Fig. 2) der Pumpe 40 verbunden und erhält die unter
Druck stehende Flüssigkeit. Die aus der Düse 230 herausströmende unter Druck stehende
Flüssigkeit bewirkt beim Auftreffen auf die Arme 210 des Trägers 204 eine Drehbewegung
des Trägers um den Hohlzylinder 202 relativ zur feststehenden Sprühdüse 220. Über
die Auslaßöffnung 47 kann hierbei die Düse 230 alternativ mit Druckluft oder mit unter
Druck stehendem Lösungsmittel versorgt werden.
[0038] Fig. 6 zeigt verschiedene alternative Ausführungsformen des in Fig. 5 dargestellten
Reinigungsmechanismus für einen Farbbehälter. Hierbei ist ein mit einer Spitze versehener
Adapter 240 vorgesehen, der von dem im Halter 54 angeordneten Auslaß 60 aufgenommen
wird. Der Adapter weist eine Schulter 242 auf, auf der die Hülse 206 des Trägers 204
drehbar ruht. Die Hülse 206 fungiert hierbei als Laufbuchse und erlaubt die Rotation
des Trägers auf dem Adapter 240, wie bereits vorher beschrieben. Auf dem Adapter 240
befindet sich eine Sprühdüse 220, mit zwei abgewinkelten Sprühköpfen 227, 241, wobei
der Sprühkopf 241 ein relativ breites Sprühmuster erzeugt. Umgekehrt kann auch der
Träger 204 feststehen und die Sprühdüse 220 drehbar auf dem Ende des Adapters 240
angebracht sein.
[0039] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Hierbei sind eine oder mehrere
an jeweils einer flexiblen Stange 252 angeordnete Bürsten 250 vorgesehen, die aufgrund
der flexiblen Befestigung eine federnde Kraft auf die innere Lippe 219 des Randes
216 des Farbbehälters 200 aufbringen. Nach einer Ausführungsform sind die Bürsten
mit der Sprühdüse 220 verbunden, so daß diese sich bei Drehung der Sprühdüse 220 relativ
zum Träger 204 mitdreht und hierdurch die Lippe 219 von Lösungsmittel und Farbe befreit.
Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn der Träger 204 rotiert und die Sprühdüse 220
stillsteht. Darüberhinaus erfolgt durch den leicht schrägen Druck der Bürsten auf
den Rand 216 des Farbbehälters eine zusätzliche Fixierung dieses Behälters auf dem
Träger 204. Die genaue Anzahl der Bürsten und die Orientierung der Bürsten kann je
nach Anforderung variiert werden.
[0040] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Hierbei ist der Träger 204
mit den Armen 210 in einem Winkel relativ zur Vertikalen angeordnet. Dabei kann, wie
auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6, zum einen der Träger 204 drehbar,
und zum anderen die Sprühdüse 220 drehbar ausgebildet sein, wobei jeweils der andere
Teil feststeht.
[0041] Der Vorteil bei dieser Ausführungsform besteht darin, daß das Lösungsmittel und die
gelöste Farbe, die sich beispielsweise in der Lippe 219 des Randes 216 angesammelt
haben, durch die Drehbewegung in dem Farbbehälter 200 herumgeschleudert werden und
hierbei durch die Öffnungen im Träger fallen. Es ist vorteilhaft, bei feststehender
Sprühdüse die Sprühdüse 227 vorzugsweise gegen den aufgerichteten Teil des Randes
216 zu richten.
1. Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen, die mit Farbe in Berührung gekommen
sind, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse (12) mit einer Arbeitskammer (72)
und einem Flüssigkeitssammeltank (18), sowie einer in der Arbeitskammer angeordneten
Sprüheinrichtung (52) mit mehreren Auslässen (60, 62), die mit einem unter Druck stehenden
Lösungsmittel versorgt werden, wobei der eine Auslaß (62) mit dem zu reinigenden Gegenstand
(84) über ein Rohr in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskammer
(72) von dem Flüssigkeitssammeltank (18) durch eine durchlässige Aufnahmevorrichtung
(50) getrennt ist, wobei die Aufnahmevorrichtung eine Oberfläche (51) bildet, die
zur Aufnahme eines weiter zu reinigenden Gegenstandes in einer bevorzugten Lage relativ
zu dem einen Auslaß (62) dient und wobei sich die Auslässe (60, 62) durch die durchlässige
Aufnahmevorrichtung (50) hindurch bis in die Arbeitskammer (72) erstrecken, wobei
das dem einen Auslaß (62) zugeordnete Rohr als Aufnahmerohr (90) ausgebildet ist,
welches den zu reinigenden Gegenstand (84) hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Auslaß (60)
einen Sprühkopf (80) für einen zu reinigenden Behälter aufweist, der über der Aufnahmevorrichtung
(50) sich befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitssammeltank
(18) ein mit einem Filter (45) versehenes Einlaßrohr (42) aufweist, das zur Pumpe
(40) führt, die mit der Sprühvorrichtung (52) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühvorrichtung (52)
einen in dem Gehäuse (12) über dem Lösungsmittel angeordneten Halter (54) aufweist,
auf dem zwei Auslässe (60, 62) angeordnet sind, und der darüber hinaus noch eine Mehrzahl
von anderen Auslässen (64a-d) aufweist, die mit Sprühdüsen (66a-d) versehen sind,
die sich innerhalb der Arbeitskammer (72) befinden und um die zwei Auslässe herumgruppiert
sind, um in die Richtung dieser Auslässe Lösungsmittel zu versprühen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmerohr (90)
mit einem stufenförmigen Durchlaß (92) für das Einlaßrohr (94), einer Spritzpistole
(84) versehen ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufnahmeadapter (350)
für eine Schwerkraftspritzpistole (139) vorgesehen ist, der ein Teil ist, dessen eines
Ende so ausgebildet ist, daß es von der Einlaßöffnung (351) der Spritzpistole aufgenommen
werden kann, und dessen anderes Ende so ausgebildet ist, daß es entweder in das mit
dem stufenförmigen Durchlaß (92) versehene Aufnahmerohr (90) hineinpaßt oder auf das
Aufnahmerohr (90) aufgesetzt werden kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arretierungsmittel
für den Abzugshahn der Spritzpistole vorgesehen ist, das aus einer Sperre (110) für
den Abzugshahn besteht, wobei die Sperre aus einem im wesentlichen ebenen Element
besteht, das eine Aussparung (116) aufweist, die dazu dient, gegen das Einlaßrohr
einer Spritzpistole gedrückt zu werden, und daß eine Mehrzahl von Rasten (118) angebracht
sind, die in unterschiedlichen Radien von der Aussparung (116) angeordnet sind, wobei
je eine dieser Rasten (118) dazu dient, den Abzugshahnmechanismus unter Druck in Arbeitsteilung
zu halten.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugshahnsperre (110)
mit einem spitzzulaufendem Ende (120) versehen ist, das dazu dient, zwischen Abzugshahnmechanismus
und damit kooperierenden Teilen festgekeilt zu werden, um hierdurch den Abzugshahnmechanismus
in Arbeitsstellung zu halten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen eben
ausgebildete Abzugshahnsperre (110) eine Kette (154) mit einem Haken (158) und eine
Mehrzahl von Öffnungen oder Augen aufweist, die dazu dienen, den Haken (158) aufzunehmen,
so daß hierdurch eine Schlaufe gebildet wird, die eng am Abzugshahnmechanismus und
dem Handlauf der Pistole anliegt und so den Abzugshahnmechanismus in Arbeitsstellung
hält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Sprühkopf (225)
aufweisende Sprühvorrichtung (220) Mittel zur Befestigung eines Farbbehälters (200)
aufweist, der in umgekehrter Lage über dem Sprühkopf (225) angeordnet ist, und wobei
Mittel vorgesehen sind, die eine Rotationsbewegung der Befestigungsmittel relativ
zum Sprühkopf erzeugen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel
für den Farbbehälter (200) ein Träger (204) ist, der ein vorzugsweise als zylindrische
Hülse (206) ausgebildetes Mittelteil aufweist, das auf einem sich aus einem der Auslässe
axial erstreckenden Teil drehbar angeordnet ist, wobei der Träger eine Vielzahl von
Armen (210) aufweist, die sich radial vom Mittelteil erstrecken, und wobei jeder Arm
eine Nut (214) zur Aufnahme und Befestigung eines Abschnitts des Randes (216) des
Farbbehälters aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Rotation
des Trägers (204) Mittel zum Versprühen einer unter Druck stehenden Flüssigkeit beinhaltet,
die zu einem bestimmten Zeitpunkt zumindest auf einen der Arme (210) des Trägers (204)
gerichtet ist, und so die Rotationsbewegung des Trägers (204) erzeugt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Versprühen
von Flüssigkeit auch die Erzeugung eines von unten gegen den Träger gerichteten Drucklaufstrahlers
umfassen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das als zylindrische
Hülse (206) ausgebildete Mittelteil in einem Winkel relativ zu dem sich axial erstreckenden
Teil angeordnet ist, wodurch eine Rotation des Farbbehälters (200) in einer winkligen
Lage ermöglicht wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Förderung
des Lösungsmittels aus einer pulsierend arbeitenden Luftpumpe besteht, um das Lösungsmittel
in einer pulsierenden Weise aus den verschiedenen Auslässen zu sprühen.
16. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsmittel
aus Sprühdüsen bestehen, die ein relativ enges Sprühmuster oder Sprühstrahl aufweisen,
der auf die äußere oder innere Lippe (219,221) des Randes (216) gerichtet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel
wenigstens eine Bürste (250) aufweist, die leicht schräg an der inneren Lippe (219)
des Randes (216) anliegt, um diese von Farbe und Lösungsmittel zu befreien.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste relativ zum
Rand drehbar angeordnet ist.
1. Device for the cleaning of articles which have come into contact with paint, the
device consisting of a closed housing (12) with a working chamber (72) and a liquid-collecting
tank (18) as well as a spraying equipment (52), which is arranged in the working chamber,
with several outlets (60, 62), which are supplied with a solvent standing under pressure,
wherein the one outlet (62) stands in connection by way of a pipe with the article
(84) to be cleaned, characterised thereby, that the working chamber (72) is separated
from the liquid-collecting tank (18) by a permeable receiving device (50), wherein
the receiving device forms a surface (51), which serves for the reception of a further
article to be cleaned in a preferred position relative to the one outlet (62), and
wherein the outlets (60, 62) extend through the permeable receiving device (50) into
the working chamber (72), wherein the pipe associated with the one outlet (62) is
constructed as receiving pipe (90), which holds the article (84) to be cleaned.
2. Device according to claim 1, characterised thereby, that the other outlet (60)
displays a spraying head (80) for a container to be cleaned, which is disposed above
the receiving device (50).
3. Device according to claim 1, characterised thereby, that the liquid-collecting
tank (18) displays an inlet pipe (42), which is provided with a filter (45) and leads
to the pump (40), which stands in communication with the spraying device (52).
4. Device according to claim 1, characterised thereby, that the spraying device (52)
displays a holder (54), which is arranged above the solvent in the housing (12) and
on which two outlets (60, 62) are arranged and which beyond that still displays a
plurality of other outlets (64a to 64d), which are provided with spraying nozzles
(66a to 66d), which are disposed in the working chamber (72) and grouped around the
two outlets in order to spray solvent into the direction of these outlets.
5. Device according to claim 1, characterised thereby, that the receiving pipe (90)
is provided with a step-shaped passage (92) for the inlet pipe (94) of a spray pistol
(84).
6. Device according to claim 5, characterised thereby, that a receiving adapter (350)
for a gravity spray pistol (139) is provided and is a part, the one end of which is
so constructed that it can be received by the inlet opening (351) of the spray pistol
and the other end of which is so constructed that it can either be fitted into the
receiving pipe (90) provided with the step-shaped passage (92) or be placed onto the
receiving pipe (90).
7. Device according to claim 1, characterised thereby, that a detent means is provided
for the outlet cock of the spray pistol and consists of a barrier (110) for the outlet
cock, wherein the barrier consists of a substantially planar element which displays
a recess (116), which serves for being urged against the inlet pipe of a spray pistol,
and that a plurality of notches (118) are applied, which are arranged at different
radii from the recess (116), wherein a respective one of these notches (118) serves
to hold the outlet cock mechanism under pressure in operative position.
8. Device according to claim 7, characterised thereby, that the outlet cock barrier
(110) is provided with a pointedly converging end (120), which serves to be wedged
fast between the outlet cock mechanism and parts co-operating therewith in order hereby
to keep the outlet cock mechanism in operative position.
9. Device according to claim 1, characterised thereby, that the outlet cock barrier
(110) is constructed to be substantially planar and displays a chain (154) with a
hook (158) and a plurality of openings or eyes which serve to receive the hook (158)
so that a loop is formed hereby, which lies closely against the outlet cock mechanism
and the handle of the pistol and so keeps the outlet cock mechanism in operative position.
10. Device according to claim 1, characterised thereby, that the spraying device (220)
displaying a spraying head (225) displays means for fastening a paint container (200),
which is arranged in inverted position above the spraying head (225), wherein means
are provided, which produce a rotational movement of the fastening means relative
to the spraying head.
11. Device according to claim 10, characterised thereby, that the fastening means
for the paint container (200) is a carrier (204) displaying a middle part which is
arranged to be rotatable on a part extending axially out of one of the outlets and
which is constructed preferably as cylindrical sleeve (206), wherein the carrier displays
a plurality of arms (210), which extend radially from the middle part, and each arm
displays a groove (214) for the reception and fastening of a portion of the rim (216)
of the paint container.
12. Device according to claim 11, characterised thereby, that the means for the rotation
of the carrier (204) contain means for the spraying of a liquid which stands under
pressure and is at a certain instant directed against at least one of the arms (210)
of the carrier (204) and so produces the rotational movement of the carrier (204).
13. Device according to claim 12, characterised thereby, that the means for the spraying
of liquid also comprise the generation of a compressed air jet directed against the
carrier from below.
14. Device according to claim 11, characterised thereby, that the middle part is constructed
as cylindrical sleeve (206) and arranged at an angle relative to the axially extending
part, whereby a rotation of the paint container (200) is made possible in an angular
position.
15. Device according to claim 1, characterised thereby, that the means for the conveying
of the solvent consist of a pulsatingly operating air pump in order to spray the solvent
out of the different outlets in a pulsating manner.
16. Device according to claim 10, characterised thereby, that the cleaning means consist
of spraying nozzles which display a relatively narrow spray pattern or spray jet which
is directed towards the outer or inner lip (219, 221) of the rim (216).
17. Device according to claim 10, characterised thereby, that the cleaning means display
at least one brush (250), which lies slightly inclined against the inner lip (219)
of the rim (216) in order to free this from paint and solvent.
18. Device according to claim 17, characterised thereby, that the brush is arranged
to be rotatable relative to the rim.
1. Dispositif pour nettoyer des objets qui sont entrés en contact avec de la peinture,
comportant un boîtier fermé (12) pourvu d'une chambre de travail (72) et d'un bac
collecteur de liquide (18), ainsi que d'une installation d'aspersion (52) disposée
dans la chambre de travail et pourvue de plusieurs sorties (60, 62) alimentées en
solvant sous pression, dont une première sortie (62) est raccordée par un tuyau à
l'objet à nettoyer (84), caractérisé en ce que la chambre de travail (72) est séparée
du bac collecteur (18) par un dispositif perméable de support (50) ayant une surface
supérieure (51) qui sert de support pour un autre objet à nettoyer, dans une position
préférée par rapport à ladite première sortie (62), et en ce que lesdites sorties
(60, 62) s'étendent à travers le dispositif perméable de support (50) jusque dans
la chambre de travail (72), le tuyau raccordé à ladite première sortie (62) étant
agencé comme tuyau de support (90) qui maintient l'objet à nettoyer (84).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'autre sortie (60)
comporte une tête d'aspersion (80) pour traiter un réservoir à nettoyer, se trouvant
au-dessus du dispositif de support (50).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bac collecteur (18)
comporte un tuyau d'entrée (42) pourvu d'un filtre (45) et conduisant à une pompe
(40) raccordée à l'installation d'aspersion (52).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'installation d'aspersion
(52) comporte un élément de support (54), disposé dans le boîtier (12) au-dessus du
solvant et sur lequel sont montées deux sorties (60, 62), et en outre une série d'autres
sorties (64a-d) pourvues de buses de projection (66a-d) qui se trouvent à l'intérieur
de la chambre de travail (72) et qui sont groupées autour desdites deux sorties de
façon à projeter du solvant en direction de celles-ci.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tuyau de support
(90) est pourvu d'un alésage échelonné (92) pour le raccordement du tube d'entrée
(94) d'un pistolet de pulvérisation (84).
6. Dispositf selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il comporte un adaptateur
(350) pour un pistolet de pulvérisation à gravité (139), l'adaptateur étant formé
par une pièce dont une extrémité est agencée de façon à pouvoir être engagée dans
l'orifice d'admission (351) du pistolet et dont l'autre extrémité est agencée de façon
à pouvoir être engagée dans l'alésage échelonné (92) du tuyau de support (90) ou sur
ce tuyau (90).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte un moyen
de blocage de la vanne de commande du pistolet de pulvérisation, ce moyen étant formé
par un organe de blocage (110) de la vanne de commande, constitué par un élément sensiblement
plat, pourvu d'une échancrure (116) destinée à être pressée contre le tube d'entrée
d'un pistolet de pulvérisation, et en ce que plusieurs crans (118) sont disposés à
différents rayons par rapport à ladite échancrure (116), chacun de ces crans (118)
servant à maintenir le mécanisme de ladite vanne de commande pressé en position de
travail.
8.Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que ledit organe de blocage
(110) comporte une extrémité en pointe (120) agencée pour être coincée entre ledit
mécanisme et des éléments coopérant avec lui, pour maintenir ce mécanisme en position
de travail.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe sensiblement
plat (110) de blocage de la vanne de commande comporte une chaîne (154) munie d'un
crochet (158) et une série d'ouvertures ou d' oeillets servant à l'accrochage du crochet
(158) de manière à former une boucle qui est serrée sur le mécanisme de la vanne de
commande et la poignée du pistolet et qui maintient ainsi ledit mécanisme en position
de travail.
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'aspersion
(220) pourvu d'une tête d'aspersion (225) comporte des moyens pour fixer un réservoir
à peinture (200) disposé à l'envers par-dessus la tête d'aspersion (225), ainsi que
des moyens pour faire tourner ces moyens de fixation par rapport à la tête d'aspersion.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les moyens pour fixer
le réservoir à peinture (200) sont formés par un support (204) comportant une partie
centrale constituée de préférence par une douille cylindrique (206) montée de manière
rotative sur un élément s'étendant axialement à partir d'une desdites sorties, ce
support comportant une série de bras (210) s'étendant radialement à partir de la partie
centrale, et chaque bras étant pourvu d'une rainure (214) pour le montage et la fixation
d'un tronçon du bord (216) du réservoir à peinture.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les moyens pour faire
tourner ledit support (204) comprennent des moyens pour projeter un liquide sous pression,
qui sont dirigés au moins sur l'un des bras (210) du support (204) à un instant donné
et qui produisent ainsi le mouvement de rotation du support (204).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les moyens pour projeter
un liquide comprennent un organe produisant un jet d'entraînement par pression, dirigé
du bas contre ledit support.
14. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la partie centrale
constituée par une douille cylindrique (206) est disposée suivant un angle par rapport
à l'élément s'étendant axialement, ce qui permet une rotation du réservoir à peinture
(200) dans une position inclinée.
15. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen pour faire
circuler le solvant comporte une pompe à air travaillant par pulsations pour projeter
le solvant d'une manière pulsée dans les diverses sorties.
16. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les moyens de nettoyage
sont formés par des buses d'aspersion présentant, un jet à dispersion ou de largeur
relativement étroite, dirigé sur la lèvre extérieure ou intérieure (219, 221) du bord
(216).
17. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moyen de nettoyage
comporte au moins une brosse (250) s'appuyant légèrement en biais sur la lèvre intérieure
(219) du bord (216), pour la débarrasser de la peinture et du solvant.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la brosse est montée
de manière rotative par rapport au bord.

