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(11) |
EP 0 261 489 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.1993 Patentblatt 1993/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 13/06 |
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Elektrischer Schalter
Electric switch
Commutateur électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
26.09.1986 DE 8625691 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.1988 Patentblatt 1988/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Marquardt GmbH |
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78604 Rietheim-Weilheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Marquardt, Günther
D-7209 Aldingen (DE)
- King, Albert
D-7207 Rietheim-Weilheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al |
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Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte
Ruppmannstrasse 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 130 500 DE-A- 3 313 203 FR-A- 1 402 906
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DE-A- 2 356 989 DE-A- 3 633 893
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Ein solcher elektrischer Schalter ist aus FR-A-1 402 906 bekannt. Der darin beschriebene
Schalter weist zur Wasserabdichtung zwischen einem Sockelteil und dem anschließenden
Gehause eine Dichtung auf, und der Sockel ist mit dem Gehäuse verschweißt oder verklebt.
[0002] Dadurch ist die Montage bzw. auch die Demontage erschwert. Ferner schließt der Sockel
des bekannten Schalters mit dem unteren Teil des Gehäuses ab. Dadurch sind zwar die
Anschlüsse des Schalters leicht zuganglich, sind jedoch dadurch nicht gegen Feuchtigkeit
geschützt.
[0003] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen wasserdichten Schalter der gattungsgemäßen
Art so auszuführen, daß er leicht und automatisch montierbar ist, daß seine Anschlüsse
gegen Feuchtigkeit geschützt sind, und daß er auch nach Montage wieder leicht auseinandernehmbar
ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelost.
Dabei ist unter Montagerichtung die Richtung zu verstehen, in welcher der Sockel zur
Montage in die Montageöffnung einschiebbar ist. Die abhängigen Ansprüche 2 bis 12
kennzeichnen jeweils vorteilhafte Ausbildungsformen davon.
[0005] Auf diese Weise entsteht ein wasserdichter elektrischer Schalter, der von besonders
einfachem Aufbau ist und trotz der guten Abdichtung problemlos montiert und demontiert
werden kann. Außerdem liegt dadurch eine preiswerte Konstruktion vor, daß sowohl das
Schaltergehäuse als auch der Sockel einfach gestaltete Bauteile sein konnen und man
als Dichtelement einen O-Ring verwenden kann, der ein herkömmliches Element der Dichtungstechnik
ist. Der Schaltmechanismus läßt sich leicht außerhalb des Gehäuses montieren, was
die Fertigung nicht nur vereinfacht, sondern auch beschleunigt und damit preiswerter
gestaltet. Durch den frei über den Sockel hinausgezogenen Rand des Gehäuses sind auch
die Anschlußelemente des Schalters gegen Feuchtigkeit geschützt.
[0006] Der den O-Ring tragende Sockel wird so weit in das Gehäuse eingeschoben, bis der
Dichtring an dem Absatz der Gehäuseinnenfläche angekommen und dort in ausreichendem
Maße zusammengepreßt ist.
[0007] Durch eine geeignete Maßnahme ist die erreichte Relativlage zwischen Sockel und Gehäuse
zu sichern, damit sich der Dichtring nicht entspannen und dadurch die Dichtwirkung
verlorengehen kann.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Dichtring in eine umlaufende
Außennut oder zumindest in einander gegenuberliegende Hinterschneidungen od. dgl.
des Sockels eingreift. Dies sichert die Lage des Dichtrings am Sockel vor der Montage
und gewährleistet zugleich eine ordnungsgemäße Anlage des Dichtrings an der Gehäuse-Dichtfläche.
[0009] Eine besonders bevorzugte Variante der Erfindung ist gekennzeichnet durch wenigstens
je ein, vorzugsweise aber je zwei keilförmige Verrastelemente an zwei gegenüberliegenden
Flächen des Sockels, die je in eine fensterartige Ausnehmung oder einen Durchbruch
der jeweils zugeordneten federelastisch ausweichbaren Gehäusewandung einrastbar sind.
Wahlweise können statt der Wandung auch die Verrastelemente federnd ausgebildet sein.
Die keilförmigen Elemente sind so angeordnet, daß bei der Montage die Keilspitze vorauseilt.
Aufgrund der federelastischen Ausbildung der Gehäusewandung kann am Ende der Einschiebebewegung,
also dann, wenn der Dichtring ausreichend gespannt ist, jedes Verrastelement in seine
fensterartige Ausnehmung eintreten und dadurch die Verrastung des Sockels mit dem
Gehäuse an wenigstens zwei Stellen bewirken.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und die hieraus resultierenden Vorteile ergeben
sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
[0011] Die Zeichnung zeigt ein solches Ausführungsbeispiel. Hierbei stellen dar:
- Fig. 1
- einen vertikalen Langsschnitt durch den elektrischen Schalter.
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Betätigungsseite des Schalters - teilweise aufgebrochen.
[0012] Wesentliche Elemente des erfindungsgemäßen Schalters sind der Sockel 1 mit dem Schaltmechanismus
2 und das Schaltergehäuse 3.
[0013] Letzteres ist mit einer Montageöffnung 4 versehen, in welche der Sockel 1 mit dem
Schaltmechanismus 2 voran im Sinne des Pfeils 5 eingeschoben wird. Dabei verschließt
der Sockel 1 die Montageöffnung 4 nach außen hin, wobei bereits eine gute Abdichtung
erreicht wird. Diese resultiert aus der formlichen Anpassung des Sockelumfangs an
den Umfang der Montageöffnung, wobei letztere, wie die Fign. 1 und 2 insgesamt ausweisen,
bevorzugterweise einen rechteckigen Querschnitt besitzt. Das Schaltergehäuse 3 besitzt
eine im wesentlichen topfförmige Gestalt, wobei die Innenkontur zweimal absatzartig
abgesetzt ist. Am ersten Absatz kann der Sockel 1 zur Anlage gebracht werden, jedoch
ist dies nicht unbedingt erforderlich. Am zweiten Absatz liegt ein Dichtelement 8
an, welches am Sockel 1 gehalten und durch diesen in der Montageendstellung gegen
den zweiten Absatz gepreßt wird. Vorzugsweise handelt es sich bei diesem Dichtelement
um einen O-Ring. Er stellt sicher, daß der den Schaltmechanismus 2 aufnehmende Gehäuseinnenraum
9 nach außen hin wasserdicht abgedichtet ist.
[0014] Der Dichtring 8 ist in eine umlaufende Nut an der Innenseite des Sockels 1 oder,
wie beim Ausführungsbeispiel, zwei einander gegenüberliegende, nutartige Hinterschneidungen
10 und 11 federelastisch eingerastet. Letztere befinden sich an dem in Montagerichtung
inneren Ende des Sockels 1, welches zugleich als Zentrierelement 12 ausgebildet ist.
[0015] Da ein Reibschluß zwischen Sockel 1 und Schaltergehäuse 3 für die dauernde Aufrechterhaltung
der Dichtungspressung zu unsicher wäre, ist zusätzlich zur kraftschlüssigen oder anstelle
der kraftschlüssigen Verbindung zwischen Sockel 1 und Gehäuse 3 ein Formschluß vorgesehen.
Die einander gegenüberliegenden Gehäusewandungen 13 und 14 sind mit wenigstens je
einer, vorzugsweise aber zwei auf gleicher Höhe und gleichweit vom Gehäuserand entfernten
fensterartigen Ausnehmungen 15 versehen. In jeden rastet in der Montageendlage des
Sockels 1 und bei gespanntem Dichtelement 8 je ein an den Sockel vorzugsweise angeformter
keilförmiger Ansatz 16 ein. Die Keilspitze ragt in Montagerichtung 5 und das widerhakenartige
dicke Keilende stützt sich in der Montageendlage an der äußeren Kante der zugeordneten
Ausnehmung ab. Um dieses Verrasten zu ermöglichen, muß die Wandung 13 im Sinne des
Pfeils 18 federelastisch ausweichen können. Sinngemäßes gilt für die gegenüberliegende
Wandung 14, die von rechts nach links ausweichen muß.
[0016] Um die Montage zu erleichtern und auch das sichere Einrasten der Ansätze 16 in ihre
Ausnehmung 15 zu gewährleisten, befinden sich jeweils an der Innenseite der Gehäusewandungen
13 und 14 Führungsnuten 19 und 20. Jede ist einer Ausnehmung 15 vorgelagert und ihre
Höhe nimmt von außen nach innen stetig ab. Sie endigt an der fensterartigen Ausnehmung
15 oder kurz davor.
[0017] Das Betätigungsorgan 21 des Schalters ist als Stößel ausgebildet und im Sinne des
Pfeils 22 eindrückbar. Infolgedessen benötigt das Schaltergehäuse noch eine dem Stößelquerschnitt
entsprechende Stößelführung 23. Um ein Eindringen von Wasser über den Spaltraum zwischen
Stößelführung und Stößel zu vermeiden, ist letzterer gegenüber dem Schaltergehäuse
3 durch eine Manschette 24 abgedichtet. Sie ist federelastisch, um die Stößelbewegung
mitmachen zu können. Beide Manschettenenden sind durch einen Wulst verdickt. Das eine
Manschettenende 25 greift mit seinem Wulst in eine Ringnut 26 am äußeren Stößelende
dichtend ein. Das andere Manschettenende 27 ragt in eine in Längsrichtung des Stößels
randoffene Gehäusenut 28 hinein. Sie kann nach außen hin verengt sein oder nach Einstecken
des Manschettenendes 27 verengt werden. Auf diese Weise wird ein Eindringen von Wasser
auch im Bereich des Betätigungsorgans 21 sicher vermieden. Im übrigen wird das Betätigungsorgan
21 beim Ausführungsbeispiel nicht unmittelbar von Hand niedergedrückt, sondern mit
Hilfe eines schwenkbar am Schaltergehäuse gelagerten einarmigen Hebels 29. Die elastische
Eigenschaft der Manschette 24 kann zusätzlich im Sinne einer Rückstellfeder ausgenutzt
werden.
[0018] In der Ausgangsstellung ragt das innere Ende des als Stößel ausgebildeten Betätigungsorgans
21 geringfügig ins Gehäuseinnere hinein. Beidseits dieses inneren Stößelendes 30 befindet
sich je eine an ihrem nach außen gerichteten Ende keilförmig gestaltete Aufgleitleiste
31. Ihre Höhe entspricht etwa dem Betrag, um welchen das Stößelende 30 in den Gehäuseinnenraum
9 hineinragt. Bei der Montage des Sockels 1 gleitet ein federelastisches, zungenartiges
Halteelement 32 gleichzeitig über die beiden keilförmigen Enden der Aufgleitleisten
31 und wird dadurch über das innere Stößelende 31 angehoben. Es stützt sich in der
Endlage an diesem Stößelende und/oder den dickeren Enden der beiden Aufgleitleisten
ab. Die Endstellung ist in Fig. 1 zu sehen. Das Halteelement 32 gehört dem Schaltmechanismus
2 an. Sein inneres Ende ist U-förmig gebogen. Daran stützt sich das eine Ende einer
flachen Schnappfeder 36 an, deren anderes Ende mit dem freien Ende des Kontaktarms
33 verbunden ist. Die beiden Verbindungen erfolgen jeweils in bekannter Weise über
Schneidenlager 34 und 35. Das Schnappen dieses Mechanismus erfolgt in bekannter Weise,
so daß es nicht näher erläutert zu werden braucht. Erwähnenswert ist allenfalls, daß
der Kontaktarm 33 den oder die bewegbaren Kontakte 37 trägt, der bzw. die mit Festkontakten
38 und 39 wechselweise zusammenwirken. Der Schalter ist infolgedessen ein Umschalter.
Jeder der beiden Festkontakte kann durch einen Anschlag ersetzt werden, der nur eine
mechanische aber keine elektrische Funktion übernimmt. Der Schalter ist mit Anschlußelementen
40 und 41 versehen, die den Sockel 1 durchsetzen, wobei ihre inneren Enden die Festkontakte
38 bzw. 39 tragen. Das Schaltergehäuse 3 ist so dimensioniert, daß der frei über den
Sockel 1 hinausgezogene Rand diese Anschlußelemente 40 und 41 umgibt und dadurch schützt.
[0019] Das Schaltergehäuse 2 ist des weiteren mit einer Prüfbohrung 42 versehen. Sie ist
beim Ausführungsbeispiel nach außen hin etwas erweitert und an ihrem inneren Ende
verengt. Über diese Bohrung kann man die Dichtheit der Verbindung zwischen dem Sockel
1 und dem Schaltergehäuse 3 überprüfen. Nach dieser Prüfung wird die Bohrung 42 mit
Hilfe einer Kugel 43 verschlossen, die man in den mittleren Teil der Prüfbohrung 42
einpreßt. Die federelastische Eigenschaft des Gehäusematerials reicht zum sicheren
Abdichten an dieser Stelle aus. Im übrigen befindet sich die Prüfbohrung 42 zentrisch
an einem rohrförmigen Ansatz 44 des Schaltergehäuses 3.
1. Elektrischer Schalter mit einem Schaltergehäuse (3), das einstückig gefertigt ist
und höchstens zwei, insbesondere eine Montageöffnung (4) aufweist, wovon eine mittels
eines zur Montage in diese Montageöffnung (4) einschiebbaren Sockels (1), der einen
wenigstens einen Festkontakt und mindestens einen damit zusammenwirkenden bewegbaren
Kontakt aufweisenden Schaltmechanismus (2) sowie über den Sockel (1), vorstehende
Anschlußelemente (40, 41) aufnimmt, verschließbar ist, wobei ein Teil des Gehäuseinnenraums
(9) gegenüber der Atmosphäre mittels wenigstens eines zwischen den Sockel (1) und
das Schaltergehäuse (3) geschalteten Dichtrings (8), insbesondere O-Rings dicht verschlossen
ist, der vom Sockel (1) an seiner Innenseite getragen wird und an einer entgegen der
Montagerichtung (5) des Sockels (1), weisenden Gehäuseinnenfläche (7) anpreßbar ist,
und wobei am Schaltergehäuse (3) ein Betätigungsorgan (21) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltergehäuse (3) eine topfförmige Gestalt mit einem frei über den Sockel
(1) hinausgezogenen Rand, der die Anschlußelemente (40, 41) umgibt, besitzt, so daß
diese sich innerhalb des zur Atmosphäre offenen Teils des Gehäuses (3) befinden, daß
die Innenkontur des Schaltergehäuses (3) im Übergangsbereich zum hinausgezogenen Rand
durch wenigstens einen Absatz abgesetzt ist, an dem der Sockel (1) oder der wenigstens
eine Dichtring (8) anliegt und daß der Sockel (1) in einer jeden Dichtring (8) zusammenpressenden
Position mittels Reib- und/oder Formschluß innerhalb des Gehäuses (3) gehalten wird.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (8) in eine umlaufende
Außennut oder zumindest in einander gegenüberliegende Hinterschneidungen (10, 11)
des Sockels (1) eingreift.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende des Sockels
(1) als Zentrierelement (12) ausgebildet ist.
4. Schalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch den Sockel (1) verschlossene Montageöffnung (4) einen unrunden, insbesondere
einen rechteckigen Querschnitt aufweist und zumindest der in die Montageöffnung ragende
Teil des Sockels (1) an die Querschnittsabmessungen der Montageöffnung angepaßt ist.
5. Schalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sockel (1) und die Gehäusewandungen (13, 14) formachlüssig über in Ausnehmungen
(15) einrastbare Ansätze (16), insbesondere des Sockels (1), miteinander verrastbar
sind.
6. Schalter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch wenigstens je ein, vorzugsweise aber
je zwei keilförmige Ansätze (16) zumindest an zwei gegenüberliegenden Flächen des
Sockels (1), die je in eine fensterartige Ausnehmung (15) oder einem Durchbruch der
jeweils zugeordneten, federelastisch ausweichbaren Gehäusewandung (13, 14) einrastbar
sind.
7. Schalter nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch je eine in Montagerichtung (5) des
Sockels (1) verlaufende, der Ausnehmung (15) oder dem Durchbruch vorgelagerte Fuhrungsnut
(19, 20) für den zugeordneten Ansatz (16), deren Höhe zum Gehäuseinneren hin abnimmt
und die im Bereich der Ausnehmung (15) oder dem Durchbruch endigt.
8. Schalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betatigungsorgan (21) als Stößel ausgebildet und gegenüber dem Gehäuse (3)
abgedichtet ist.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßel (21) mittels einer
elastischen Manschette (24) gegenüber dem Gehäuse (3) abgedichtet ist, wobei das eine,
insbesondere verdickte Manschettenende (25) in eine Nut (26) des konzentrischen Stößels
(21) eingerastet ist und das andere, vorzugsweise ebenfalls verdickte Manschettenende
(27) in eine in Längsrichtung des Stößels (21) randoffene, jedoch vershcließbare Gehäusenut
(28) eingreift.
10. Schalter nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (21) in der
Ausgangsstellung geringfügig ins Gehäuseinnere (9) ragt und sich beidseits dieses
Stößelendes (30) eine zumindest teilweise keilförmige Aufgleitleiste (31) befindet,
auf der ein federelastisches, zungenartiges Halteelement (32) für die gelenkige Verbindung
mit dem einen Ende einer Schnappfeder (36) des als Schnappmechanismus ausgebildeten
Schaltmechanismus (2) aufliegt, wobei das andere Ende der Schnappfeder (36) mit dem
freien Ende eines Kontaktarms (33) gelenkig verbunden ist.
11. Schalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine verschließbare Prüfbohrung (42) des Gehäuses (3).
12. Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfbohrung (42) mittels
einer einpreßbaren Kugel (43) verschließbar ist.
1. Electric switch having a switch casing (3) which is manufactured in one part and comprises
a maximum of two and in particular one assembly opening (4), of which one can be closed
by means of a base (1) which can be inserted into this assembly opening (4) for assembly
and accommodates a switch mechanism (2) which comprises at least one fixed contact
and at least one movable contact cooperating with the latter as well as connection
elements (40, 41) projecting over the base (1), wherein part of the casing interior
(9) is sealed in a leaktight manner with respect to the atmosphere by means of at
least one sealing ring (8), in particular an O-ring, which is inserted between the
base (1) and the switch casing (3) and is supported by the base (1) on the interior
thereof and can be pressed against a casing inner surface (7) facing towards the assembly
direction (5) off the base (1), and wherein an activating member (21) is mounted on
the switch casing (3), characterised in that the switch casing (3) is pot-shaped with
an edge which is extended over the base (1) and surrounds the connection elements
(40, 41) such that the latter are located within the part of the casing (3) which
is open towards the atmosphere; in that, in the area of transition to the extended
edge, the inner contour of the switch casing (3) is stepped by at least one shoulder
against which the base (1) or the sealing ring (8), of which there is at least one,
abuts; and in that the base (1) is retained by means of frictional and/or positive
engagement in a position which compresses each sealing ring (8).
2. Switch according to Claim 1,
characterised in that the sealing ring (8) engages in a peripheral outer groove or
at least in undercuts (10, 11) in the base (1) lying opposite one another.
3. Switch according to Claim 2,
characterised in that the inner end of the base (1) is in the form of a centring element
(12).
4. Switch according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
assembly opening (4) closed by the base (1) has a non-circular, in particular rectangular,
cross-section, and at least the part of the base (1) projecting into the assembly
opening is adapted to the cross-sectional dimensions of the assembly opening.
5. Switch according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
base (1) and the casing walls (13, 14) lock into one another in an interlocking manner
via projections (16), in particular on the base (1), which can engage in recesses
(15).
6. Switch according to Claim 5,
characterised by at least one, but preferably two, wedge-shaped projections (16) at
least on two opposite surfaces of the base (1), each of which projections can engage
in a window-like recess (15) or an aperture in the associated casing wall (13, 14)
in each case which yields in a resilient manner.
7. Switch according to Claim 6,
characterised by one guide groove (19, 20) for each associated projection (16), which
groove extends in the assembly direction (5) of the base (1) and is mounted in front
of the recess (15) or the aperture, the height of which projection decreases towards
the interior of the casing and which terminates in the vicinity of the recess (15)
or aperture.
8. Switch according to at least one of the preceding claims, characterised in that the
activating member (21) is in the form of a plunger and is sealed with respect to the
casing (3).
9. Switch according to Claim 8,
characterised in that the plunger (21) is sealed with respect to the casing (3) by
means of a resilient sleeve (24), wherein one, in particular thickened, sleeve end
(25) is engaged in a groove (26) of the concentric plunger (21) and the other sleeve
end (27), which is preferably also thickened, engages in a casing groove (28) which
is open at the edge in the longitudinal direction of the plunger (21) but can be closed.
10. Switch according to either Claim 8 or 9,
characterised in that, in the initial position, the plunger (21) projects slightly
into the casing interior (9) and an at least partially wedge-shaped rising strip (31)
is located on either side of this plunger end (30), on which strip (31) there lies
a resilient, tongue-like retaining element (32) for the hinged connection to one end
of a catch spring (36) of the switching mechanism (2) in the form of a snap mechanism,
wherein the other end of the catch spring (36) is connected in a hinged manner to
the free end of a contact arm (33).
11. Switch according to at least one of the preceding claims, characterised by a closable
inspection hole (42) in the casing (3).
12. Switch according to Claim 11,
characterised in that the inspection hole (42) can be closed by a ball (43) which
can be pressed in.
1. Commutateur électrique, avec un boîtier de commutateur (3) qui est réalisé d'une pièce
et présente au plus deux et notamment une seule ouverture de montage (4) pouvant être
obturée par un socle (1), qui peut être enfoncé dans cette ouverture en vue du montage
et loge un mécanisme de commutation (2) présentant au moins un contact fixe, et au
moins un contact mobile coopérant avec le contact fixe, ainsi que des éléments de
connexion (40, 41) dépassant du socle (1), une partie de l'espace intérieur (9) du
boîtier étant hermétiquement fermée vis-à-vis de l'atmosphère au moyen d'au moins
un anneau d'étanchéité (8), notamment un anneau torique, qui est monté entre le socle
(1) et le boîtier de commutateur (2), est porté par le socle (1) sur le côté intérieur
de ce dernier et peut être pressé contre une face intérieure (7) du boîtier qui est
tournée à l'encontre du sens de montage (5) du socle (1), et un organe d'actionnement
(21) étant monté sur le boîtier de commutateur (3), caractérisé en ce que le boîtier de commutateur (3) présente une forme de pot avec un bord qui
s'étend librement au-delà du socle (1) et entoure les éléments de connexion (40, 41),
de sorte que ces derniers se trouvent à l'intérieur de la partie du boîtier (3) ouverte
vers l'atmosphère, en ce que le contour intérieur du boîtier de commutateur (3) est
étagé par au moins un gradin dans la région de transition avec le bord précité, gradin
contre lequel s'applique le socle (1) ou le ou les anneaux d'étanchéité (8), et en
ce que le socle (1) est maintenu à l'intérieur du boîtier (3) au moyen d'une liaison
par friction et/ou par complémentarité de forme, dans une position comprimant chaque
anneau d'étanchéité (8).
2. Commutateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'anneau d'étanchéité (8) s'engage dans une rainure extérieure entourante
ou au moins dans des contre-dépouilles en vis-à-vis (10, 11) du socle (1).
3. Commutateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'extrémité intérieure du socle (1) est configurée en élément de centrage
(12).
4. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de montage (4) obturée par le socle (1) présente une section
non ronde, notamment rectangulaire, et au moins la partie du socle (1) qui pénètre
dans l'ouverture de montage (4) est adaptée aux dimensions de section de l'ouverture
de montage.
5. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le socle (1) et les parois (13, 14) du boîtier peuvent être mutuellement
assemblés en enclenchement par complémentarité de forme, au moyen d'appendices (16),
notamment du socle (1), qui peuvent être enclenchés dans des évidements (15).
6. Commutateur selon la revendication 5, caractérisé par au moins un appendice respectif, mais de préférence deux appendices respectifs
cunéiformes (16) sur deux faces opposées du socle (1), qui peuvent chacun être enclenchés
dans un évidement du genre fenêtre (15) ou un ajour de la paroi de boîtier (13, 14)
respectivement associée, capable de céder élastiquement.
7. Commutateur selon la revendication 6, caractérisé par une rainure de guidage respective (19, 20) pour chaque appendice (16), laquelle
s'étend dans le sens de montage (5) du socle (1), est pratiquée devant l'évidement
(15) ou l'ajour associé, diminue de hauteur vers l'intérieur du boîtier et se termine
dans la région de l'évidement (15) ou de l'ajour.
8. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe d'actionnement (21) est réalisé en forme de poussoir et étanché
vis-à-vis du boîtier (3).
9. Commutateur selon la revendication 8, caractérisé en ce que le poussoir (21) est étanché vis-à-vis du boîtier (3) au moyen d'une manchette
élastique (24), une extrémité (25), notamment épaissie, de la manchette étant enclenchée
dans une rainure (26) du poussoir concentrique (21), et l'autre extrémité (27), de
préférence également épaissie, de la manchette s'engageant dans une rainure (28) du
boîtier, qui présente un bord ouvert dans le sens longitudinal du poussoir (21) mais
peut cependant être obturée.
10. Commutateur selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le poussoir (21), dans sa position de repos, dépasse légèrement à l'intérieur
(9) du boîtier, et un rebord de glissement (31) au moins en partie cunéiforme se trouve
de chaque côté de cette extrémité (30) du poussoir, rebord sur lequel repose un élément
de retenue élastique (32) du genre languette, pour la liaison articulée avec une extrémité
d'un ressort à déclic (36) du mécanisme de commutation (2) conçu comme mécanisme à
déclic, l'autre extrémité du ressort à déclic (36) étant reliée de manière articulée
à l'extrémité libre d'un bras de contact (33).
11. Commutateur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un trou de contrôle obturable (42) du boîtier (3).
12. Commutateur selon la revendication 11, caractérisé en ce que le trou de contrôle (42) peut être obturé au moyen d'une bille (43) qui
peut y être enfoncée.
