<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP87810485B1" file="EP87810485NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0262086" kind="B1" date-publ="19920102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>..BECHDE..ESFRGB..ITLI..NL........................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
 2100000/0</B007EP><B070EP>The file contains technical information submitted after the application was filed and not included in this specification</B070EP></eptags></B000><B100><B110>0262086</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19920102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87810485.0</B210><B220><date>19870827</date></B220><B240><B241><date>19870827</date></B241><B242><date>19900723</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3514/86</B310><B320><date>19860902</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19920102</date><bnum>199201</bnum></B405><B430><date>19880330</date><bnum>198813</bnum></B430><B450><date>19920102</date><bnum>199201</bnum></B450><B451EP><date>19910510</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>5</B516><B511> 5C 23F  11/14   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Korrosionsschutzmittel</B542><B541>en</B541><B542>Corrosion inhibitor</B542><B541>fr</B541><B542>Inhibiteur de la corrosion</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 041 039</text></B561><B561><text>EP-A- 0 046 139</text></B561><B561><text>EP-A- 0 103 737</text></B561><B561><text>US-A- 2 889 193</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Häring, Ulrich, Dr.</snm><adr><str>Chrischonaweg 36</str><city>Ch-4125 Riehen</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>CIBA-GEIGY AG</snm><iid>00201300</iid><irf>3-16073/=</irf><adr><str>Klybeckstrasse 141</str><city>4002 Basel</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry></B840><B880><date>19890315</date><bnum>198911</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Korrosionsschutzmittel aus einem Imidazolin, einer heterocyclischen Polysäure, mindestens einem Alkanolamin und Wasser, sowie ein wässriges System oder eine Emulsion auf der Basis von Wasser und Oel enthaltend ein solches Korrosionsschutzmittel.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eisen- und Stahl-Halbzeugstücke werden in grossen Mengen zwischengelagert bis zur weiteren Verarbeitung. Während dieser Zeit sind sie den Umwelteinflüssen ausgesetzt. Um diese Halbzeugstücke, vor allem vor Korrosion, zu schützen, ist es notwendig, ein Korrosionsschutzmittel darauf anzubringen. Da die Weiterverarbeitung dieser Eisen-und Stahl-Halbzeugstücke jedoch gereinigte Oberflächen verlangt, muss ein solch verwendbares Korrosionsschutzmittel zu gegebener Zeit leicht entfernbar sein, ohne sich aber durch die Witterungseinflüsse von der geschützten Oberfläche zu lösen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Hauptsächlich finden Korrosionsschutzmittel, gelöst in organischen Lösungsmitteln, Anwendung in diesem Gebiet. Die dabei auftretenden Nachteile sind neben technischen, wie z.B. ungenügender Auftrag von Korrosionsschutzmittel oder mangelnde Adhäsion, vor allem auch ökologische, wie die Entsorgung der Lösungsmittel, die zur Entfernung der Korrosionsschutzmittel verwendet werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">So ist aus der Kanadischen Patentschrift 1150042 eine korrosionsinhibierende Zusammensetzung für eisenhaltige Metalle bekannt, die ein N-Acyl-Sarkosin sowie ein Imidazolin als aktive Komponenten enthält, wobei als Haftvermittler ein Mineralöl eingesetzt wird.<!-- EPO <DP n="2"> --> Ferner sind aus der DE-OS 2304163 Imidazole als flüchtige, mit Wasser abwaschbare Korrosionsinhibitoren bekannt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Weiter ist aus der Japanischen Offenlegungsschrift 54-148 148 ein Gemisch aus Benztriazol- und/oder Imidazol-Derivaten und einem Triazinderivat als Korrosionsinhibitor für Kupferrohre in Wassernetzen bekannt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Korrosionsschutzmittel enthaltend
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>a) ein Imidazolin der Formel I,
<chemistry id="chem0001" num="0001"><img id="ib0001" file="imgb0001.tif" wi="66" he="23" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R¹ Wasserstoff, C₁-C₆-Hydroxyalkyl, C₁-C₆-Aminoalkyl, C₂-C₁₉-Carboxyalkyl oder dessen Ammonium- oder Aminsalze und R² Wasserstoff, C₁-C₁₇-Alkyl oder C₂-C₁₇-Alkenyl bedeuten,</li>
<li>b) eine heterocylische Polysäure der Formel II,
<chemistry id="chem0002" num="0002"><img id="ib0002" file="imgb0002.tif" wi="60" he="29" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R³ C₂-C₆-Carboxyalkyl oder dessen Alkali, Erdalkali-, Ammonium- oder Aminsalze bedeutet,</li>
<li>c) mindestens ein Alkanolamin der Formel III,
<chemistry id="chem0003" num="0003"><img id="ib0003" file="imgb0003.tif" wi="55" he="13" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R⁴ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeutet und R⁵ und R⁶ gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, C₁-C₆-Alkyl oder C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeuten, und<!-- EPO <DP n="3"> --></li>
<li>d) Wasser.</li>
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">Stellt R² C₁-C₁₇-Alkyl dar, so handelt es sich um geradkettigtes oder verzweigtes Alkyl, wie beispielsweise Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, geradkettiges oder verzweigtes Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl, Hexadecyl oder Heptadecyl.</p>
<p id="p0008" num="0008">Stellt R² C₂-C₁₇-Alkenyl dar, so handelt es sich um geradkettige oder verzweigte Alkenylreste, die eine oder mehrere, bevorzugt jedoch eine Doppelbindung enthalten, wie beispielsweise Vinyl, Allyl, n-Butenyl, iso-Pentenyl, Pentenyl, Hexenyl, Heptenyl, Octenyl, Nonenyl, Decenyl, Undecenyl, Dodecenyl, Tridecenyl, Tetradecenyl, Pentadecenyl, Hexadecenyl oder Heptadecenyl, vorzugsweise jedoch um Heptadecenyl.</p>
<p id="p0009" num="0009">Stellen R⁵ und R⁶ C₁-C₆-Alkyl dar, so handelt es sich um geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, wie beispielsweise Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, geradkettiges oder verzweigtes Pentyl oder Hexyl.</p>
<p id="p0010" num="0010">Stellen R¹, R⁴, R⁵ und R⁶ C₁-C₆-Hydroxyalkyl dar, so kann das C₁-C₆-Alkyl einfach oder mehrfach durch Hydroxygruppen, vorzugsweise jedoch einfach, substituiert sein, wobei die Substitution in jeder Position möglich ist, bei einfacher Substitution jedoch vorzugsweise terminal ist. Beispielsweise handelt es sich um Hydroxymethyl, 2-Hydroxyethyl, 3-Hydroxypropyl, 1,3-Dihydroxyisopropyl, 2,4-Dihydroxybutyl, Trihydroxy-tert.-butyl, 2,3,4,5-Tetrahydroxypentyl oder 6-Hydroxyhexyl, vorzugsweise jedoch um 2-Hydroxyethyl.</p>
<p id="p0011" num="0011">Stellt R¹ C₁-C₆-Aminoalkyl dar, so kann das C₁-C₆-Alkyl einfach oder mehrfach durch Aminogruppen, vorzugsweise jedoch einfach, substituiert sein, wobei die Substitution in jeder Position möglich ist,<!-- EPO <DP n="4"> --> bei einfacher Substitution jedoch vorzugsweise terminal ist. Beispielsweise handelt es sich um Aminomethyl, 2-Aminoethyl, 2,3-Diaminopropyl, 3-Amino-2,2-dimethylpropyl oder 6-Aminohexyl.</p>
<p id="p0012" num="0012">Stellen R¹ C₂-C₁₉-Carboxyalkyl und R³ C₂-C₆-Carboxyalkyl dar, so handelt es sich um einfach durch -COOH substituiertes C₁-C₁₈- bzw. C₁-C₅-Alkyl, wobei die Substitution in jeder Position möglich, bevorzugt jedoch terminal ist, wie beispielsweise um Carboxymethyl, 2-Carboxyethyl, 3-Carboxypropyl, 4-Carboxybutyl oder 5-Carboxypentyl, sowie ferner für R¹ 6-Carboxyhexyl, 7-Carboxyheptyl, 8-Carboxyoctyl, 9-Carboxynonyl, 10-Carboxydecyl, 11-Carboxyundecyl, 12-Carboxydodecyl, 13-Carboxytridecyl, 14-Carboxytetradecyl, 15-Carboxypentadecyl, 16-Carboxyhexadecyl, 17-Carboxyheptadecyl oder 18-Carboxyoctadecyl.</p>
<p id="p0013" num="0013">Stellen R¹ und R³ ein Aminsalz von C₂-C₁₉-Carboxyalkyl bzw. von C₂-C₆-Carboxyalkyl dar, so handelt es sich beim Amin vorzugsweise um ein Amin mit bis zu 8 C-Atomen, das gegebenenfalls durch -OH substituiert sein kann, wie beispielsweise Methylamin, Ethylamin, Propylamin, Butylamin, Hexylamin, Octylamin, Mono-, Di- oder Triethanolamin.</p>
<p id="p0014" num="0014">Stellt R³ ein Alkalisalz von C₂-C₆-Carboxyalkyl dar, so handelt es sich beispielsweise um das Natrium-, Kalium- oder Lithium-Salz.</p>
<p id="p0015" num="0015">Stellt R³ ein Erdalkalisalz von C₂-C₆-Carboxyalkal dar, so handelt es sich beispieslweise um das Calcium- oder Magnesium-Salz.</p>
<p id="p0016" num="0016">Bevorzugt ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel I R¹ C₁-C₃-Hydroxyalkyl oder C₂-C₆-Aminoalkyl bedeutet.</p>
<p id="p0017" num="0017">Besonders bevorzugt ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel I R¹ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine weitere Ausführungsform liegt in einem Korrosionsschutzmittel, worin in Formel I R² C₁₁-C₁₇-Alkyl oder C₁₂-C₁₇-Alkenyl bedeutet.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Eine speziell bevorzugte Ausführungsform liegt in einem Korrosionsschutzmittel, worin in Formel I R² C₁₁-Alkyl ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Eine ebenfalls besonders bevorzugte Ausführungsform bildet ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel I R² C₁₇-Alkenyl bedeutet.</p>
<p id="p0021" num="0021">Weiter bevorzugt ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel II R³ C₆-Carboxyalkyl bedeutet.</p>
<p id="p0022" num="0022">Von besonderem Interesse ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁴ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</p>
<p id="p0023" num="0023">Auch von grossem Interesse ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁵ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeutet.</p>
<p id="p0024" num="0024">Speziell interessant ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁵ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</p>
<p id="p0025" num="0025">Ganz besonders interessant ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁴ und R⁵ 2-Hydroxyethyl bedeuten.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ebenfalls von Interesse ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁵ und R⁶ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeuten.</p>
<p id="p0027" num="0027">Weiter von Interesse ist ein Korrosionsschutzmittel, worin in Formel III R⁵ und R⁶ 2-Hydroxyethyl bedeuten.</p>
<p id="p0028" num="0028">Von ganz speziellem Interesse ist ein Korrosionsschutzmittel, worin das Alkanolamin der Formel III Triethanolamin ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Ebenfalls sehr interessant ist ein Korrosionsschutzmittel, worin die Komponente c) ein Gemisch aus Ethanolamin, Diethanolamin und Triethanolamin ist.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<heading id="h0001">Beispiele für Verbindungen der Formel I sind:</heading>
<p id="p0030" num="0030">
<chemistry id="chem0004" num="0004"><img id="ib0004" file="imgb0004.tif" wi="70" he="165" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry></p>
<heading id="h0002">Beispiele für Verbindungen der Formel II sind:</heading>
<p id="p0031" num="0031">2,4,6-tris-(5ʹ-Carboxypentylamino)-1,3,5-triazin<br/>
2,4,6-tris-(3ʹ-Carboxypropylamino)-1,3,5-triazin<br/>
2,4,6-tris-(2ʹ-Carboxyethylamino)-1,3,5-triazin<br/>
2,4,6-tris-(Carboxymethylamino)-1,3,5-triazin<br/>
2,4,6-tris-(3ʹ-Carboxybutylamino)-1,3,5-triazin<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<heading id="h0003">Beispiele für Verbindungen der Formel III sind:</heading>
<p id="p0032" num="0032">Monoethanolamin<br/>
3-Aminopropanol<br/>
2-Dimethylaminoethanol<br/>
1-Dimethylamino-2-propanol<br/>
2-Dibutylaminoethanol<br/>
2-Hexylaminobutanol<br/>
Diethanolamin<br/>
Triethanolamin<br/>
oder Gemische davon.</p>
<p id="p0033" num="0033">Die Verbindungen der Formeln I, II und III sind zum Teil bekannt und kommerziell erhältlich. Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt analog zu den nachstehend zitierten Herstellungsverfahren.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Herstellung der Verbindungen der Formel I ist z.B. beschrieben in den US Patentschriften 2,267,965, 2,355,837 und 2,992,230.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die Herstellung der Verbindungen der Formel II ist z.B. beschrieben in Nestler et al., J. Prakt. Chem. Vol. 22, pp. 173-185 (1963).</p>
<p id="p0036" num="0036">Zur Herstellung der Verbindungen der Formel III sei verwiesen auf den Uebersichtsartikel "Alkanolamine" von Richard M. Mullins in Kirk-Othmer "Encyclopedia of Chemical Technology", 3rd edition, John Wiley &amp; Sons, New York 1978, Vol. 1, pp. 944-960.</p>
<p id="p0037" num="0037">Das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel kann z.B. durch Zugabe einer heterocyclischen Polysäure der Formel II zu einem Gemisch aus mindestens einem Alkanolamin der Formel III und Wasser unter Rühren bei Raumtemperatur und anschliessender Zugabe eines Imidazolins der Formel I ebenfalls unter Rühren bei Raumtemperatur hergestellt werden.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0038" num="0038">Das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel ist von flüssiger Beschaffenheit. Je nach dem Verhältnis von a:b:c:d ändert sich jedoch dessen Viskosität.<br/>
Das Verhältnis von b:c:d wird mit Vorteil so gewählt, dass die Mischung der drei betreffenden Komponenten von flüssiger Beschaffenheit ist. Bevorzugt ist das Verhältnis von b:c:d jedoch 1:2:1. Das Verhältnis von a:e (wobei b+c+d=e) kann von 1:1 bis zu 1:80 betragen, liegt jedoch bevorzugt zwischen 1:2 und 1:40.</p>
<p id="p0039" num="0039">Das erfindungsgemässe Korrosionsschutzmittel eignet sich ausgezeichnet als temporäres Korrosionsschutzmittel für Eisen- und Stahlformstücke, wie z.B. Karrosseriebleche, und ist durch ökologisch unbedenkliche Methoden, wie z.B. durch Abwaschen mit Wasser leicht zu entfernen.</p>
<p id="p0040" num="0040">Das erfindungegemässe Korrosionsschutzmittel wird vorzugsweise als Gebrauchslösung in wässrigen Systemen oder in Wasser/Oel-Emulsionen verwendet.</p>
<p id="p0041" num="0041">Demzufolge betrifft die vorliegende Erfindung auch eine Zusammensetzung enthaltend ein wässriges System oder eine Wasser/Oel-Emulsion und ein Korrosionsschutzmittel enthaltend a) ein Imidazolin der Formel I, b) eine heterocyclische Polysäure der Formel II, c) mindestens ein Alkanolamin der Formel III und d) Wasser. Diese Zusammensetzung kann auch als Gebrauchslösung bezeichnet werden.</p>
<p id="p0042" num="0042">Beispiele für solche wässrigen Systeme sind Wasser selber und Abmischungen von Alkoholen, insbesondere von mehrwertigen Alkoholen, z.B. Ethylenglycol, Diethylenglycol, Polyethylenglycol, Propylenglycol oder/und Mischglycolen, mit Wasser.</p>
<p id="p0043" num="0043">Beispiele für die Oel-Komponente in Wasser/Oel-Emulsionen sind Mineralöle wie z.B. Paraffinöle, synthetische Schmierstoffe wie z.B. synthetische Kohlenwasserstoffe oder Mischungen solcher Schmierstoffe bzw. Mineralöle.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0044" num="0044">Die Gebrauchslösung kann durch Verdünnen des erfindungsgemässen Korrosionsschutzmittels mit dem wässrigen System oder der Wasser/Oel-Emulsion hergestellt werden. Es ist jedoch auch möglich, die Mischung der Komponenten der Formeln II und III in Wasser herzustellen und die Komponente der Formel I erst bei oder nach der Zugabe der Mischung in das wässrige System oder die Wasser/Oel-Emulsion zuzugeben.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen, nämlich die wässrigen Systeme bzw. Wasser/Oel-Emulsionen (Gebrauchslösungen) enthalten bevorzugt 0,02-5 Gew.% eines Imidazolins der Formel I, 0,02-5 Gew.% einer heterocyclischen Polysäure der Formel II und 0,1-15 Gew.% mindestens eines Alkanolamins der Formel III, insbesondere jedoch 0,1-2 Gew.% eines Imidazolins der Formel I, 0,1-2 Gew.% einer heterocyclischen Polysäure der Formel II und 0,5-10 Gew.% mindestens eines Alkanolamins der Formel III, bezogen auf das wässrige System oder die Wasser/Oel-Emulsion.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die wässrigen Systeme oder Wasser/Oel-Emulsionen können neben den Komponenten a), b), c) und d) noch weitere Additive enthalten, wie beispielsweise Emulgatoren, Metallpassivatoren, Rostinhibitoren und/oder Biocide.</p>
<p id="p0047" num="0047">Beispiele für derartige Additive sind im folgenden angegeben.</p>
<heading id="h0004"><u style="single">Beispiele für Emulgatoren</u></heading>
<heading id="h0005">1. <u style="single">Anionenaktive Emulgatoren</u></heading>
<p id="p0048" num="0048">Salze von Sulfonsäuren, Salze von Carbonsäuren, Salze von acylierten Amidocarbonsäuren und Salze von Phosphorsäureestern.</p>
<heading id="h0006">2. <u style="single">Kationenaktive Emulgatoren</u></heading>
<p id="p0049" num="0049">Salze von Fettaminen und Alkylimidazoliniumsalze.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0007">3. <u style="single">Nichtionogene Emulgatoren</u></heading>
<p id="p0050" num="0050">Polyglycolether von Alkoholen, Phenolen wie z.B. Nonylphenol, Fettsäuren wie z.B. Ricinusoelsäure, Fettaminen, Fettsäureamiden sowie Fettsäureester von mehrwertigen Alkoholen wie z.B. Oelsäureester von Sorbit.</p>
<heading id="h0008"><u style="single">Beispiele für Metallpassivatoren</u></heading>
<p id="p0051" num="0051">Für Nichteisenmetalle, wie z.B. Buntmetalle, z.B.:<br/>
Triazol, Benztriazol und deren Derivate, 2-Mercaptobenzthiazol, 2,5-Dimercaptothiadiazol, Salicyliden-propylendiamin, Salze von Salicylaminoguanidin.</p>
<heading id="h0009"><u style="single">Beispiele für Rostinhibitoren</u></heading>
<p id="p0052" num="0052">
<ul id="ul0002" list-style="none">
<li>a) Organische Säuren, ihre Ester, Metallsalze und Anhydride, z.B.:<br/>
N-Oleoyl-sarcosin, Sorbitan-mono-oleat, Blei-naphthenat, Dodecenylbernsteinsäure-anhydrid, Alkenylbernsteinsäure-Halbester, 4-Nonylphenoxy-essigsäure.</li>
<li>b) Stickstoffhaltige Verbindungen, z.B.:
<ul id="ul0003" list-style="none">
<li>I. Primäre, sekundäre oder tertiäre aliphatische oder cycloaliphatische Amine und Amin-Salze von organischen und anorganischen Säuren, z.B. öllösliche Alkylammoniumcarboxylate.</li>
<li>II. Heterocyclische Verbindungen, z.B.:<br/>
Substituierte Imidazoline und Oxazoline.</li>
</ul></li>
<li>c) Phosphorhaltige Verbindungen, z.B.:<br/>
Aminsalze von Phosphorsäurepartialestern.</li>
</ul></p>
<heading id="h0010"><u style="single">Beispiele für Biocide</u></heading>
<p id="p0053" num="0053">Borester, Salze von 2-Pyridinthiol, Phosphoniumsalze, s-Triazine, Benzisothiazolinone.</p>
<p id="p0054" num="0054">In den nachfolgenden Beispielen beziehen sich Teile und Prozente auf das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben ist.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0011"><u style="single">Beispiel 1:</u></heading>
<p id="p0055" num="0055">Unter Rühren werden bei Raumtemperatur zu einer Mischung aus 8 Teilen Triethanolamin und 4 Teilen Wasser 4 Teile 2,4,6-Tris-(5'carboxypentylamino)-s-triazin und 1 Teil 2-(8-Heptadecenyl)-4,5-dihydro-1-(2-hydroxyethyl)-imidazol zugegeben und gerührt, bis sich eine klare bernsteinfarbene Flüssigkeit gebildet hat.<br/>
Viskosität bei 40°C: 100 mm²/s<br/>
Dichte bei 23°C: 1,15 g/cm³</p>
<p id="p0056" num="0056">Die Gebrauchslösung wird durch Verdünnen von 3,2 Teilen des obigen Konzentrats mit 96,8 Teilen destilliertem Wasser erhalten.</p>
<heading id="h0012"><u style="single">Beispiele 2-5:</u></heading>
<p id="p0057" num="0057">Unter Rühren wird bei Raumtemperatur zu einer Mischung aus 2 Teilen Triethanolamin und 1 Teil Wasser 1 Teil 2,4,6-Tris-(5'-carboxypentylamino)-s-triazin zugegeben und gerührt, bis sich eine klare Flüssigkeit A gebildet hat.<br/>
Die fertige Gebrauchslösung wird erhalten durch Einrühren bei Raumtemperatur von x Teilen der Flüssgkeit A und y Teilen der Komponente a₁ in (100-x-y) Teilen destilliertem Wasser. 
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<tgroup cols="3" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="52.50mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">Beispiel Nr.</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="center">x Teile Flüssigkeit A</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="center">y Teile Komponente a₁</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">2</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,3</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">1</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,5</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">4</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">1</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,2</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">5</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">5</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,2</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col3" align="justify">Komponente a₁ = 2-(8-Heptadecenyl)-4,5-dihydro-1-(2-hydroxyethyl)-imidazol</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<heading id="h0013"><u style="single">Beispiele 6 und 1:</u></heading>
<p id="p0058" num="0058">x Teile der gemäss Beispielen 2-5 erhaltenen Flüssigkeit A und y Teile der Komponenten a₁ bzw. a₂ werden bei Raumtemperatur in (100-x-y) Teile eines Gemisches bestehend aus 9 Teilen Wasser und 1 Teil Propylenglycol eingerührt.<!-- EPO <DP n="12"> --> 
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="all">
<tgroup cols="3" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="52.50mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="52.50mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">Beispiel Nr.</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="center">x Teile Flüssigkeit A</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="center">y Teile Komponente a₁ bzw. a₂</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">6</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">3,6</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,2 (a₁)</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">7</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="char" char=",">3,6</entry>
<entry namest="col3" nameend="col3" align="char" char=",">0,2 (a₂)</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col3" align="justify">Komponente a₂ = 2-(Undecyl)-4,5-dihydro-1-(2-hydroxyethyl)-imidazol</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<heading id="h0014"><u style="single">Beispiel 8:</u></heading>
<p id="p0059" num="0059">Prüfung von Korrosionsschutzmitteln auf korrosionsverhindernde Eigenschaften gemäss DIN 51359.</p>
<p id="p0060" num="0060">Das Verfahren nach dieser Norm dient zur Feststellung der korrosionsverhindernden Eigenschaften der Korrosionsschutzmittel auf Stahlblech in einem Schwitzwasser-Konstantklima bei 50°C mit kontinuierlicher Luftzuführung.</p>
<heading id="h0015"><u style="single">Testvorbereitung</u></heading>
<p id="p0061" num="0061">Zu diesem Zweck werden 3 Stahlbleche aus Stahl entsprechend der amerikanischen Spezifikation QQ-S-698 Grade 1009 der Dimension 100x50x3 mm wie folgt vorbereitet.</p>
<p id="p0062" num="0062">Das den Stahlblechen anhaftende Korrosionsschutzmittel wird mit Testbenzin (DIN 51632) abgewaschen und die Stahlbleche sorgfältig auf Narben, Schrammen oder Rost kontrolliert. Nicht einwandfreie Bleche werden ausgeschieden. Nach dem Entfernen des Korrosionsschutzmittels dürfen die Stahlbleche nicht mehr von Hand angefasst werden.</p>
<p id="p0063" num="0063">Die Kanten und Oberflächen der Stahlbleche werden anschliessend mit Schleifleinen (Normalkorund der Körnung P 240) geschliffen. Mit in Testbenzin getauchter Watte wird der vom Schleifen herrührende Staub entfernt, bis die Watte rein bleibt. Jedes so vorbereitete Stahlblech wird in einem mit Propanol-(2) gefüllten Becher bei Raumtemperatur aufbewahrt, bis alle für einen Versuch benötigten Stahlbleche vorbereitet sind. Anschliessend werden die Stahlbleche einzeln<!-- EPO <DP n="13"> --> 5 Minuten lang in etwa 65°C heisses Testbenzin gestellt und dann 10 Sekunden lang in kochendem Propanol-(2) geschwenkt. Die trockenen Stahlbleche sind im Exsikkator aufzubewahren und an demselben Tag für die Prüfung zu verwenden.</p>
<p id="p0064" num="0064">Die Feuchtigkeitskammer wird auf einen Luftdurchsatz von 875 1/h ± 25 1/h, auf eine Luftemperatur von (50 ± 1)°C und eine relative Luftfeuchigkeit von 100 % eingestellt.</p>
<heading id="h0016"><u style="single">Testdurchführung</u></heading>
<p id="p0065" num="0065">Die in einem Becher befindliche Probe einer Gebrauchslösung des zu prüfenden Korrosionsschutzmittels soll für den Tauchvorgang Raumtemperatur haben. Die vorbereiteten Stahlbleche werden mit einer Pinzette dem Exsikkator entnommen und einzeln mit einem Haken 10 Sekunden lang vollständig in die Probe getaucht, herausgezogen und nach einer Abtropfdauer von 10 Sekunden erneut unter leichtem Schwenken 1 Minute lang in die Probe getaucht. Anschliessend wird das Stahlblech in nicht korrosiver Atmosphäre bei Raumtemperatur ca. 2 Stunden lang aufgehängt, damit überschüssiges Korrosionsschutzmittel abtropft und sich ein gleichmässiger zusammenhängender Film aus der Probe auf der zu beurteilenden Prüffläche des Stahlbleches bildet. Die so behandelten Stahlbleche werden in die Feuchtigkeitskammer eingebracht. Alle 24 Stunden werden die Stahlbleche auf Korrosionserscheinungen geprüft.</p>
<heading id="h0017"><u style="single">Auswertung:</u></heading>
<p id="p0066" num="0066">Die aus der Feuchtigkeitskammer herausgenommenen Stahlbleche werden mit einem Gemisch aus Testbenzin und Reintoluol abgespült und die Prüffläche innerhalb 10 Minuten unter der 100 W Tageslichtlampe auf Korrosionserscheinungen geprüft. Für jede Prüffläche der Stahlbleche wird der Korrosionsgrad festgestellt, wobei graue Verfärbungen ebenso wie Korrosionserscheinungen ausserhalb der Prüffläche unberücksichtigt bleiben. Die Beurteilung erfolgt nach folgendem Schema:<!-- EPO <DP n="14"> --> 
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="78.75mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="78.75mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">Korrosionsgrad</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Beschreibung</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">0</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Keine Korrosion: Unverändert</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">1</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Spuren von Korrosion: Höchstens drei Korrosionsstellen, von denen keine einen Durchmesser von mehr als 1 mm hat.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Leichte Korrosion: Bis zu 5 % der Oberfläche korrodiert.</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Mässige Korrosion: Ueber 5 bis 20 % der Oberfläche korrodiert.</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="right">4</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="left">Starke Korrosion: Ueber 20 % der Oberfläche korrodiert.</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0067" num="0067">Um vergleichende Aussagen machen zu können, wird in der Praxis die Zeit in Std. angegeben, die bis zum Erreichen des mittleren Korrosionsgrades 1 notwendig sind. Der mittlere Korrosionsgrad ist identisch mit dem Mittelwert der Korrosionsgrade über die 6 Prüfflächen der 3 Stahlbleche.</p>
<heading id="h0018"><u style="single">Resultat</u></heading>
<p id="p0068" num="0068">Die Resultate sind in der Tabelle 1 wiedergegeben. 
<tables id="tabl0004" num="0004">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" colsep="1" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="78.75mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="78.75mm"/>
<thead valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">Korrosionsschutzmittel Beispiel Nr.</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="center">Zeit [h] bis zum Erreichen des mittleren Korrosionsgrades 1</entry></row></thead>
<tbody valign="top">
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">1</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">88</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">2</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">80</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">3</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">100</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">5</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">100</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">6</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">124</entry></row>
<row>
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">7</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">123</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry namest="col1" nameend="col1" align="center">Ohne</entry>
<entry namest="col2" nameend="col2" align="right">&lt; 16</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel enthaltend<br/>

<claim-text>a) ein Imidazolin der Formel I,
<chemistry id="chem0005" num="0005"><img id="ib0005" file="imgb0005.tif" wi="63" he="21" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R¹ Wasserstoff, C₁-C₆-Hydroxyalkyl, C₁-C₆-Aminoalkyl, C₂-C₁₉-Carboxyalkyl oder dessen Ammoniumsalze oder Aminsalze und R² Wasserstoff, C₁-C₁₇-Alkyl oder C₂-C₁₇-Alkenyl bedeuten,</claim-text>
<claim-text>b) eine heterocyclische Polysäure der Formel II,
<chemistry id="chem0006" num="0006"><img id="ib0006" file="imgb0006.tif" wi="61" he="28" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R³ C₂-C₆-Carboxyalkyl oder dessen Alkali-, Erdalkali-, Ammonium- oder Aminsalze bedeutet,</claim-text>
<claim-text>c) mindestens ein Alkanolamin der Formel III,
<chemistry id="chem0007" num="0007"><img id="ib0007" file="imgb0007.tif" wi="57" he="14" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> worin R⁴ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeutet und R⁵ und R⁶ gleich oder verschieden sind und Wasserstoff, C₁-C₆-Alkyl oder C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeuten, und</claim-text>
<claim-text>d) Wasser.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel I R¹ C₁-C₃-Hydroxyalkyl oder C₂-C₆-Aminoalkyl bedeutet.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 2, worin in Formel I R¹ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel I R² C₁₁-C₁₇-Alkyl oder C₁₂-C₁₇-Alkenyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 4, worin in Formel I R² C₁₁-Alkyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 4, worin in Formel I R² C₁₇-Alkenyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel II R³ C₆-Carboxyalkyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel III R⁴ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel III R⁵ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 9, worin in Formel III R⁵ 2-Hydroxyethyl bedeutet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel III R⁴ und R⁵ 2-Hydroxyethyl bedeuten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel III R⁵ und R⁶ C₁-C₆-Hydroxyalkyl bedeuten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 12, worin in Formel III R⁵ und R⁶ 2-Hydroxyethyl bedeuten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin in Formel III R⁴, R⁵ und R⁶ 2-Hydroxyethyl bedeuten.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin die Komponente c) ein Gemisch aus Ethanolamin, Diethanolamin und Triethanolamin ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Korrosionsschutzmittel gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis von a:e (wobei b+c+d=e) von 1:1 bis zu 1:80 beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Zusammensetzung enthaltend ein wässriges System oder eine Wasser/Oel-Emulsion und ein Korrosionsschutzmittel nach Anspruch 1.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Zusammensetzung gemäss Anspruch 17, worin der Anteil des Imidazolins der Formel I 0,02-5 Gew.-%, derjenige der heterocyclischen Polysäure der Formel II 0,02-5 Gew.-% und derjenige mindestens eines Alkanolamins der Formel III 0,1-15 Gew.-% beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>Zusammensetzung gemäss Anspruch 18, worin der Anteil des Imidazolins der Formel I 0,1-2 Gew.-%, derjenige der heterocyclischen Polysäure der Formel II 0,1-2 Gew.-% und derjenige mindestens eines Alkanolamins der Formel III 0,5-10 Gew.-% beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="0020">
<claim-text>Verwendung eines Korrosionsschutzmittels nach Anspruch 1 zur korrosionsinhibierenden Behandlung von Eisen- und Stahlformstücken.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A corrosion inhibitor comprising
<claim-text>a) an imidazoline of the formula I
<chemistry id="chem0008" num="0008"><img id="ib0008" file="imgb0008.tif" wi="44" he="21" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> wherein R¹ is hydrogen, C₁-C₆hydroxyalkyl, C₁-C₆aminoalkyl or C₂-C₁₉carboxyalkyl or an ammonium or amine salt thereof and R² is hydrogen, C₁-C₁₇alkyl or C₂-C₁₇alkenyl,</claim-text>
<claim-text>b) a heterocyclic polyacid of the formula II
<chemistry id="chem0009" num="0009"><img id="ib0009" file="imgb0009.tif" wi="51" he="30" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> wherein R³ is C₂-C₆carboxyalkyl or an alkali metal, alkaline earth metal, ammonium or amine salt thereof,</claim-text>
<claim-text>c) at least one alkanolamine of the formula III
<chemistry id="chem0010" num="0010"><img id="ib0010" file="imgb0010.tif" wi="40" he="14" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> wherein R⁴ is C₁-C₆hydroxyalkyl and R⁵ and R⁶, which are identical or different, are hydrogen, C₁-C₆alkyl or C₁-C₆hydroxyalkyl, and</claim-text>
<claim-text>d) water.</claim-text><!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R¹ in the formula I is C₁-C₃hydroxyalkyl or C₂-C₆aminoalkyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 2, wherein R¹ in the formula I is 2-hydroxyethyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R² in the formula I is C₁₁-C₁₇alkyl or C₁₂-C₁₇alkenyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 4, wherein R² in the formula I is C₁₁alkyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 4, wherein R² in the formula I is C₁₇alkenyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R³ in the formula II is C₆carboxyalkyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R⁴ in the formula III is 2-hydroxyethyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R⁵ in the formula III is C₁-C₆hydroxyalkyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 9, wherein R⁵ in the formula III is 2-hydroxyethyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R⁴ and R⁵ in the formula III are 2-hydroxyethyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R⁵ and R⁶ in the formula III are C₁-C₆hydroxyalkyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 12, wherein R⁵ and R⁶ in the formula III are 2-hydroxyethyl.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein R⁴, R⁵ and R⁶ in the formula III are 2-hydroxyethyl.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein component c) is a mixture of ethanolamine, diethanolamine and triethanolamine.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>A corrosion inhibitor according to claim 1, wherein the ratio a:e (in which b+c+d=e) is from 1:1 up to 1:80.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>A composition comprising an aqueous system or a water/oil emulsion and a corrosion inhibitor according to claim 1.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>A composition according to claim 17, wherein the content of the imidazoline of the formula I is 0.02-5 % by weight, that of the heterocyclic polyacid of the formula II is 0.02-5 % by weight and that of the alkanolamine, of which there is at least one, of the formula III is 0.1-15 % by weight.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>A composition according to claim 18, wherein the content of the imidazoline of the formula I is 0.1-2 % by weight, that of the heterocyclic polyacid of the formula II is 0.1-2 % by weight and that of the alkanolamine, of which there is at least one, of the formula III is 0.5-10 % by weight.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="0020">
<claim-text>The use of a corrosion inhibitor according to claim 1, for the corrosion-inhibiting treatment of shaped iron and steel parts.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion qui contient :<br/>

<claim-text>a) une imidazoline répondant à la Formule I :
<chemistry id="chem0011" num="0011"><img id="ib0011" file="imgb0011.tif" wi="66" he="21" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> dans laquelle R¹ représente l' hydrogène, un hydroxyalkyle en C₁-C₆, un amino-alkyle en C₁-C₆, un carboxy-alkyle en C₂-C₁₉ ou l'un de ses sels d'amoniums ou d'amines, et R² représente l'hydrogène, un alkyle en C₁-C₁₇ ou un alcényle en C₂-C₁₇,</claim-text>
<claim-text>b) un polyacide hétérocyclique répondant à la formule II :
<chemistry id="chem0012" num="0012"><img id="ib0012" file="imgb0012.tif" wi="62" he="31" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> dans laquelle R³ représente un carboxy-alkyle en C₂-C₆ ou l'un de ses sels de métaux alcalins, de métaux alcalinoterreux, d'ammoniums ou d'amines,</claim-text>
<claim-text>c) au moins une alcanolamine répondant à la Formule III :
<chemistry id="chem0013" num="0013"><img id="ib0013" file="imgb0013.tif" wi="55" he="15" img-content="chem" img-format="tif"/></chemistry> dans laquelle R⁴ représente un hydroxy-alkyle en C₁-C₆, et R⁵ et R⁶ représentent chacun, indépendamment l'un de<!-- EPO <DP n="22"> --> l'autre, l'hydrogène, un alkyle en C₁-C₆ ou un hydroxy-alkyle en C₁-C₆, et</claim-text>
<claim-text>d) de l'eau.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le symbole I contenu dans la Formule I représente un radicale hydroxy-alkyle en C₁-C₃ ou un radical amino-alkyle en C₂-C₆.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 2 dans lequel le symbole R¹ contenu dans la Formule I représente un radical hydroxy-2 éthyle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le symbole R² contenu dans la Formule I représente un alkyle en C₁₁-C₁₇ ou un alcényle en C₁₂-C₁₇.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 4 dans lequel le symbole R² contenu dans la Formule I représente un alkyle en C₁₁.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 4 dans lequel le symbole R² contenu dans la Formule I représente un alcényle en C₁₇.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le symbole R³ contenu dans la Formule II représente un carboxy-alkyle en C₆.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le symbole R⁴ contenu dans la Formule III représente un radical hydroxy-2 éthyle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le symbole R⁵ contenu dans la Formule III représente un hydroxy-alkyle en C₁-C₆.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 9 dans lequel le symbole R⁵ contenu dans la Formule III représente un radical hydroxy-2 éthyle.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel les symboles R⁴ et R⁵ contenus dans la Formule III représentent un radical hydroxy-2 éthyle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel les symboles R⁵ et R⁶ contenus dans la Formule III représentent un hydroxy-alkyle en C₁-C₆.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 12 dans lequel les symboles R⁵ et R⁶ contenus dans la Formule III représentent un radical hydroxy-2 éthyle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel les symboles R⁴, R⁵ et R⁶ contenus dans la Formule III représentent un radical hydroxy-2 éthyle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel la composante c) est un mélange d'éthanolamine, de diéthanolamine et de triéthanolamine.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 dans lequel le rapport a:e (la lettre (e) désignant la somme b+c+d) est compris entre 1:1 et 1:80.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Composition qui contient un système aqueux ou une émulsion HL ("eau-dans-l'huile") et un inhibiteur de corrosion selon la revendication 1</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Composition selon la revendication 17 dans laquelle la proportion de l'imidazoline de Formule I est de 0,02 à 5 % en poids, celle du polyacide hétérocyclique de Formule II de 0,02 à 5 % en poids et celle d'au moins une alcanolamine de Formule III de 0,1 à 15 % en poids.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Composition selon la revendication 18 dans laquelle la proportion de l'imidazoline de Formule I est de 0,1 à 2 % en poids, celle du polyacide hétérocyclique de Formule II de 0,1 à 2 % en poids et celle d'au moins une alcanolamine de Formule III de 0,5 à 10 % en poids.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="0020">
<claim-text>Application d'un inhibiteur de corrosion selon la revendication 1 au traitement anti-corrosion de pièces façonnées en fer et en acier.</claim-text></claim>
</claims>
</ep-patent-document>
