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EP 0 262 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.10.1990 Patentblatt 1990/40 |
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Anmeldetag: 31.07.1987 |
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Einrichtung zur Montage und Demontage von an Apparaten, Behältern oder dergl. senkrecht
angeordneten Deckeln
Device for the mounting and demounting of perpendicularly arranged covers of apparatuses,
containers or the like
Installation pour le montage et le démontage de couvercles, disposés perpendiculairement
sur des appareils, conteneurs ou similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB NL |
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Priorität: |
29.09.1986 DE 3632983
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.1988 Patentblatt 1988/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Krupp Koppers GmbH |
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45143 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Köhnen, Klaus
D-4330 Mülheim/Ruhr (DE)
- Niermann, Hans
D-4300 Essen 1 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 140 880
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FR-A- 1 150 782
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Montage und Demontage von an Apparaten,
Behältern oder dergleichen senkrecht angeordneten Deckeln.
[0002] Die Montage und Demontage von schweren, senkrecht angeordneten Deckeln ist häufig
problematisch. Insbesondere dann, wenn die Deckel mit Anbauten versehen sind, die
in den betreffenden Apparat oder Behälter hineinwagen, und wobei die Deckel über die
Gewindeenden von Stiftschrauben gezogen werden müssen, ist die Anwendung herkömmlicher
Montagemittel, beispielsweise Schwenkvorrichtung oder Hubzug, nicht möglich bzw. mit
der Gefahr von Beschädigungen verbunden.
[0003] Aus der FR-A 1 150 782 ist zwar bereits eine Konstruktion bekannt, bei der ein liegender
Behälter auf einem langgestreckten Traggestell verschiebbar gelagert ist, wobei auf
diesem Traggestell der den Behälter zugeordnete Deckel stationär angeordnet ist. Durch
Verschieben des Behälters und durch entsprechende Betätigung einer besonderen Verschlußvorrichtung
läßt sich hiermit eine Trennung bzw. Verbindung von Behälter und Deckel sowie ein
Lösen bzw. ein dichtes Verschließen der beiden unter Druck betriebenen Anlagenteile
bewerkstelligen. Diese bekannte Einrichtung ist jedoch ausschließlich bei liegend
angeordneten Behältern anwendbar.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen,
mit deren Hilfe die Montage und Demontage von senkrecht angeordneten Deckeln sicher
und in einfacher Weise unabhängig davon bewerkstelligt werden kann, ob der Behälter
liegend, stehend oder auch geneigt angeordnet ist. Das heißt, die erfindungsgemäße
Einrichtung soll im Gegensatz zu der in der Entgegenhaltung beschriebenen Konstruktion
universell einsetztbar sein, wobei die Lösung des anstehenden Problems gleichzeitig
mit verhältnismäßig einfachen konstruktiven Mitteln, die nur einen geringen Kostenaufwand
erfordern, erfolgen soll.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß beiderseits des
Deckels jeweils ein am Apparat, Behälter oder dgl. befestigter, mit einer Schiene
versehener Kragarm vorgesehen ist, auf dem ein mit dem Deckel verbundenes Fahrgestell
verfahrbar ist, wobei der Kragarm als Träger ausgebildet ist, der mit einer am Apparat,
Behälter oder dgl. befestigten Konsole lösbar verbunden ist und der auf seiner Oberseite
die Schiene trägt, und wobei ferner das Fahrgestell aus zwei in einem Rahmen angeordneten
Laufrädern besteht und der Rahmen mit dem Deckel lösbar verbunden ist.
[0006] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung können hierbei zum genauen
horizontalen Ausrichten des Trägers zwischen diesem und der Konsole Futterbleche vorgesehen
sein.
[0007] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise Ansicht gegen einen Deckel mit Montage- bzw. Demontage-Einrichtung
und
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A nach Fig. 1
[0008] Mit 1 ist ein Behälter angedeutet, dessen Stutzen 2 mit einem senkrecht angeordneten
Deckel 3 verschlossen ist. Die Befestigung des Deckels 3 am Stutzen 2 erfolgt mittels
Stiftschrauben 4 und Muttern 5.
[0009] Am Stutzen 2 ist beiderseits des Deckels 3 eine Konsole 6 angeschweißt. Darauf ist
mit Schrauben 7 ein vom Stutzen 2 weg ragender Träger 8 befestigt, auf dem wiederum
eine Schiene 9 angeordnet und mit diesem beispielsweise durch Schweißen verbunden
ist. Zwischen Konsole 6 und Träger 8 können Futterbleche 10 zwischengelegt werden,
womit ein genaues horizontales Ausrichten des Trägers möglich ist.
[0010] Auf der Schiene 9 liegen zwei Laufräder 11 und 12 auf, die in einem Rahmen 13 gelagert
sind. Dieser Rahmen ist mittels Schrauben 14 und 15 mit dem Deckel 3 über an dessen
Umfang angeordnete und mit Innengewinde versehene Distanzstücke 16 und 17 verbunden.
Die Laufräder sind hierbei so angeordnet, daß sich der durch den Pfeil B markierte
Schwerpunkt des Deckels zwischen den Rädern befindet. Mit 18 ist in Fig. 1 noch einer
der Führungsbolzen und mit 19 eine der Abdrückschrauben angedeutet.
[0011] Soll nun der Deckel 3 demontiert werden, so werden zunächst die Muttern 5 der Stiftschrauben
4 gelöst. Gegebenenfalls nach anfänglicher Mithilfe der Abdrückschrauben 19 kann dann
der Deckel durch die auf der Schiene 9 beweglichen Laufräder so weit vom Stutzen 2
weggefahren werden, daß die Stiftschrauben 4 frei sind und die mit 2o angedeuteten
Anbauten am Deckel den Stutzen verlassen haben. Der Fahrweg der Laufräder ist hierbei
begrenzt durch den Anschlag 21 am Ende der Schiene 9. Der Deckel kann nun mit Hilfe
einer hier nicht dargestellten Laufkatze, die an Ösen 22 angreift, von den beiderseits
des Stutzens 2 angeordneten Schienen 9 abgehoben und entfernt werden, ohne daß Stiftschrauben
4 und Anbauten 2o der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt sind.
[0012] Bei der Montage des Deckels 3 ist das Vorgehen umgekehrt als vorstehend beschrieben.
Nach erfolgter Montage kann es aus Gründen der Unfallgefahr erforderlich sein, den
Träger 8 mit der Schiene 9 abzubauen. Hierzu entfernt man die Schraube 14 und lockert
die Schraube 15. Nach Lösen der Schrauben 7 an der Konsole 6 kann man dann Träger
und Schiene nach unten kippen und entfernen.
1. Einrichtung zur Montage und Demontage von an Apparaten, Behältern oder dgl. senkrecht
angeordneten Deckeln, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Deckels (3) jeweils
ein am Apparat, Behälter oder dgl. (1) befestigter, mit einer Schiene (9) versehener
Kragarm vorgesehen ist, auf dem ein mit dem Deckel (3) verbundenes Fahrgestell (11,
12, 13) verfahrbar ist, wobei der Kragarm als Träger (8) ausgebildet ist, der mit
einer am Apparat, Behälter oder dgl. (1) befestigten Konsole (6) lösbar verbunden
ist und der auf seiner Oberseite die Schiene (9) trägt, und wobei ferner das Fahrgestell
aus zwei in einem Rahmen (13) angeordneten Laufrädern (11, 12) besteht und der Rahmen
(13) mit dem Deckel (3) lösbar verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum genauen horizontalen
Ausrichten des Trägers (8) zwischen diesem und der Konsole (6) Futterbleche (10) vorgesehen
sind.
1. Device for mounting and removing covers arranged perpendicularly on apparatuses,
containers or the like, characterized in that a cantilever arm is provided on both
sides of the cover (3) fastened in each case to the apparatus, container or the like
(1), provided with a rail (9) and on which a running gear (11, 12, 13) connected to
the cover (3) can travel, the cantilever arm being designed as a beam (8) which is
detachably connected to a bracket (6) fastened on the apparatus, container or the
like (1) and which carries the rail (9) on its top side, the running gear furthermore
consisting of two running wheels (11, 12) arranged in a mounting (13) and the mounting
(13) being detachably connected to the cover (3).
2. Device according to Claim 1, characterized in that lining plates (10) are provided
to ensure the precise horizontal alignment between the beam (8) and the bracket (6).
1. Dispositif pour monter et démonter des couver- des placés à la verticale sur des
appareils, récipients ou analogues, caractérisé par le fait sur chacun des deux côtés
du couvercle (3) est prévu un bras en porte à faux qui est fixé sur l'appareil, le
récipient ou analogue (1) et est muni d'un rail (9) et sur lequel un chariot (11,
12, 13) relié au couvercle (3) peut être déplacé, tandis que le bras en porte à faux
est réalisé sous la forme d'un profilé (8) qui est assemblé d'une manière dissociable
à une console (6) fixée sur l'appareil, récipient ou analogue (1) et porte sur son
côté supérieur le rail (9), et tandis qu'en outre le chariot se compose de deux roues
de roulement (11,12) montées dans un cadre (13) et que le cadre (13) est assemblé
de manière dissociable au couvercle (3).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que des fourrures
(10) en tôle sont prévues entre le profilé (8) et la console (6) en vue d'un alignement
précis à l'horizontale dudit profilé.

