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(11) |
EP 0 262 585 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1993 Patentblatt 1993/13 |
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Anmeldetag: 24.09.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B01F 5/04 |
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Mischvorrichtung mit rotierender Düse
Mixing device with a rotating nozzle
Dispositif à mélanger avec gicleur rotatif
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
29.09.1986 DE 3633018
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.1988 Patentblatt 1988/14 |
| (73) |
Patentinhaber: Schneider, Friedhelm |
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51580 Reichshof (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schneider, Friedhelm
51580 Reichshof (DE)
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| (74) |
Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Bismarckstrasse 43 35390 Giessen 35390 Giessen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 920 225 US-A- 4 214 705 US-A- 4 437 611
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US-A- 4 079 762 US-A- 4 365 756
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten untereinander
oder von Stoffgemischen mit verschiedenen Konsistenzen in einem feststehenden, rohrförmigen,
an einer Rohrleitung befestigten Gehäuse mit einer in diesem umlaufenden, im unteren
Teil mit einer durchgehenden Längsbohrung versehenen Welle, die Winkel von ca.45°
zur Achse der Rohrleitung angeordnet, im Gehäuse in einem gelagert sowie von einem
Motor angetrieben ist, wobei der untere Teil der Welle einen in die Rohrleitung hinein
ragenden Düsenkopf mit einer Düseneinrichtung aufweist, welche eine senkrecht zur
durchgehenden Längsbohrung angeordnete und mit dieser in Verbindung stehende Querbohrung
umfasst, und wobei die durch die Längsbohrung zugeführte Flüssigkeit in die in der
Rohrleitung strömenden Hauptflüssigkeit eindüsbar ist.
[0002] Vorrichtungen zum Mischen von Flüssigkeiten untereinander oder von Stoffgemischen
mit verschiedenen Konsistenzen der eingangs genannten Art sind bereits bekannt. In
diesen Mischvorrichtungen wird einer in einer Rohrleitung strömenden Flüssigkeit über
ein Düsensystem eine andere Flüssigkeit zugemischt. Speziell bei hochviskosen Flüssigkeiten
besteht die Möglichkeit, daß eine oder mehrere Düsen in diesem System verstopfen und
dadurch die Mischqualität beeinträchtigen, selbst wenn durch eine Dosierpumpe die
gleiche Flüssigkeitsmenge durch die noch offenen Düsen zugemischt wird.
[0003] So ist in der DE-HB-10 66 544 eine Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten untereinander
oder von Stoffgemischen mit verschiedenen Konsistenzen in einem feststehenden, rohrförmigen,
eine Rohrleitung aufweisenden Gehäuse mit einer in diesem umlaufenden, als Hohlwelle
ausgebildeten Welle beschrieben. Die Welle ist senkrecht zur Achse der Rohrleitung
angeordnet, im Gehäuse gelagert sowie von einem Motor angetrieben und hat als Düsen
dienende Bohrungen in ihrem in der Rohrleitung befindlichen Teil. Die durch die Bohrungen
der Hohlwelle zugeführte Flüssigkeit ist mit der in der Rohrleitung strömenden Flüssigkeit
zusammenführ- und vermischbar.
[0004] Mit dieser Vorrichtung können zwar Flüssigkeiten untereinander oder auch Stoffgemische
mit verschiedenen Konsistenzen innig und gleichmäßig miteinander vermischt werden,
solange die als Düsen dienenden Bohrungen in der Rohrleitung offen gehalten werden
können. Da dies insbesondere bei hochviskosen Flüssigkeiten, selbst unter verhältnismäßig
hohem Arbeitsaufwand, jedoch nicht immer möglich ist, weil eine oder mehrere Düsen
verstopfen können, wird die Mischqualität in unerwünschter Weise beeinträchtigt, selbst
wenn durch eine Dosierpumpe die gleiche Flüssigkeitsmenge durch die noch offenen Düsen
zugemischt wird. Dieser Nachteil wird auch nicht wesentlich dadurch behoben, daß exzentrisch
angeordnete Ringe bei der Rotation der als Hohlwelle ausgebildeten Welle eine entsprechende
exzentrische Rotationsbewegung erzeugen, obwohl neben den entstehenden Zentrifugalströmungen
des Stoffstromes noch eine Anzahl Ströme nach den verschiedensten Richtungen gebildet
werden.
[0005] Aus der DE-HB-10 79 001 ist ein Durchlaufmischer zur Mischung zweier oder mehrerer
Komponenten mit einer im Zug einer Rohrleitung angeordneten mechanisch angetriebenen
Misch- und Fördervorrichtung bekannt. Der Durchlaufmischer weist im wesentlichen Mischkammern
mit Mischorganen auf, deren axiale Einläufe für die jeweilige Zusatzkomponente durch
Zuführleitungen erfolgen, die wiederum für die Zusatzkomponente bis in den axialen
Einlauf der Mischorgane führen. Die Mischorgane werden von einer in Lagern gehalterten
Welle angetrieben, wobei den Mischorganen zur Erhöhung der Förderwirkung des Mischgutes
eine Pumpe, Schnecke oder ein Propeller nachgeschaltet sind.
[0006] Mit diesem Durchlaufmischer können zwar Mischkomponenten sowohl sehr intensiv vermischt
als auch die Mischung selbst weitergepumpt werden, doch ist sein Aufbau ziemlich kompliziert
und beansprucht viel Platz. So durchläuft, um eine innige Durchmischung zu erreichen,
das Mischgut zwei Mischungsstufen, wobei insbesondere bei hochviskosen Medien noch
die Einschaltung einer Schnecke zwischen die beiden Stufen für empfehlenswert angesehen
wird, was jedoch den Mischungsvorgang insgesamt gesehen verlangsamt und unnötig verteuert.
[0007] In der DE-HA-15 57 129 ist eine Vorrichtung zur Einführung eines Mediums in ein anderes
beschrieben. Die Vorrichtung hat eine angetriebene Massivwelle mit einer daran angeordneten,
Löcher aufweisenden Hohlwelle, an der eine Anzahl von Flügeln vorgesehen ist, die
bei Drehung der Hohlwelle an ihrer Rückseite einen Unterdruck erzeugen, so daß das
in der Hohlwelle befindliche Medium durch die Löcher aus dieser in ein Leitungsrohr
mit einem strömenden Medium hinausgesaugt wird.
[0008] Mit dieser Vorrichtung kann zwar, solange die Löcher in der Hohlwelle offen sind
und die an der Hohlwelle angeordneten Flügel den erforderlichen Unterdruck zum Austreten
des in der Hohlwelle befindlichen Mediums durch die Löcher in das Medium im Leitungsrohr
erzeugen, ohne weiteres ein Mischvorgang zwischen zwei Flüssigkeiten bewirkt werden,
doch wird das Mischen insbesondere dann problematisch, wenn mit dieser Vorrichtung
hochviskose Flüssigkeiten einem anderen Medium zugeführt werden sollen, da sich in
der Regel die Löcher in der Hohlwelle schnell zusetzen und die Flügel dann nicht mehr
den notwendigen Unterdruck erzeugen können. Offenbar ist diese Vorrichtung für einen
solchen Zweck auch nicht gedacht, zumal in der Druckschrift zum Ausdruck gebracht
wird, daß sich diese Vorrichtung besonders gut zur Einführung eines Gases, z.B. von
Luft, in eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, eignet.
[0009] Aus der US-HA-4 427 489 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Mischen eines
Mediums, beispielsweise von Chlor- oder Sauerstoffgas, mit einer Suspension, wie z.B.
zerkleinertem Zellulosematerial, bekannt. Die Vorrichtung hat eine Rohrleitung, in
der eine mit Düsenöffnungen versehene, fast den gesamten Querschnitt der Rohrleitung
einnehmende, kreisförmige Scheibe mittels einer Hohlwelle rotierbar ist, wobei sich
die Hohlwelle durch eine an der Rohrleitung angebrachte Stopfbuchse bis zu einer Lager-
und Antriebseinrichtung der Welle erstreckt. Über einen Durchgang mit mindestens einer
Öffnung in der Hohlwelle wird die aus einem Behälter erhaltene Suspension durch die
Hohlwelle in die kreisförmige Scheibe mit den Düsenöffnungen eingeleitet, von wo aus
Anteile der Suspension in die Rohrleitung eintreten und hier bei geringem Kraftverbrauch
mit dem gasförmigen Medium gleichmäßig verwirbelbar sind.
[0010] Mit dieser Vorrichtung können zwar Medien, ob flüssig oder gasförmig, miteinander
unter geringem Kraftverbrauch gleichmäßig verwirbelt oder vermischt werden, doch ist
ein Vermischen einer hochviskosen Flüssigkeit mit einem anderen flüssigen Medium in
dieser Vorrichtung kaum möglich, da sich die in der kreisförmigen Scheibe vorgesehenen
Düsenöffnungen schnell zusetzen würden und damit eine gleichbleibende Mischqualität
nicht mehr garantiert werden könnte.
[0011] In der DE-HA 30 45 383 ist eine Vorrichtung zum Anmischen einer Lösung aus Konzentraten,
insbesondere aus Wasser und Flüssigpolymeren, für die tertiäre Erdölgewinnung beschrieben.
Hierzu dient eine Dosierkammer, in der strömendes Wasser und strömendes Konzentrat
zusammengeführt und gemischt werden. Die Dosierkammer befindet sich im mittleren Bereich
eines rohrförmigen Mantels mit einem seitlichen Flansch, durch dessen Bohrung Wasser
zu der im Innern des Mantels liegenden Dosierkammer leitbar ist. In den rohrförmigen
Mantel ist ein Stempel mit einem Innengewinde einfahrbar, wobei eine Packung zwischen
dem Stempel und dem Mantel für eine gegenseitige Abdichtung sorgt. Durch einen im
Innern des Stempels vorgesehenen Zentralkanal läßt sich ein Flüssigpolymer zur Dosierkammer
fördern. Am oberen Ende des Stempels befindet sich ein Dosierkopf mit einer Verteilkammer.
Eine in der Verteilkammer vorgesehene Druckfeder drückt eine Stahlkugel gegen eine
Mündung des Zentralkanals, so daß hierdurch ein Rückflußverhinderungsventil gebildet
ist. Beim Eindrücken des Flüssigpolymeren in den Zentralkanal hebt sich die Stahlkugel
von ihrer Mündung ab, so daß das Flüssigpolymer in die Verteilkammer einströmen, sich
dann auf Zuführkanäle verteilen und durch diese in einen ringförmigen Wasserkanal
innerhalb der Dosierkammer fließen kann. Stromabwärts vom Dosierkopf bilden sich starke
turbulente Wirbel, in denen das in das Wasser im Wasserkanal injizierte Flüssigpolymer
noch einmal stark mit dem Wasser verwirbelbar ist.
[0012] Mit dieser Vorrichtung ist zwar das Injizieren eines Flüssigpolymeren in einen schnell
fließenden Wasserstrom und dabei eine starke Verwirbelung der beiden Komponenten,
auch bei sich ändernden Dosierverhältnissen möglich, solange die Zuführkanäle offen
bleiben. Da aber derartige Flüssigpolymere eine hohe Viskosität aufweisen, verstopfen
sich die Zuführkanäle relativ schnell mit dieser Komponente und müssen in zeitaufwendiger
Weise gereinigt werden. Auch ist bei Zusetzen der Zuführkanäle die Funktion des Rückflußverhinderungsventils
nicht mehr gewährleistet.
[0013] Aus der US-HA-3 920 225 ist eine Mischeinrichtung bekannt, bei der die Achse einer
Rohrleitung zu der eines rohrförmigen Gehäuses unter 45° geneigt ausgeführt ist, wobei
eine als Hohlwelle gestaltete, motorgetriebene und in das Gehäuse ragende Welle mit
Düsen in einem Düsenkopf versehen ist, durch welche die zugeführte Flüssigkeit in
die in der Rohrleitung strömende Flüssigkeit eingedüst wird. Dabei wird die zugeführte
Flüssigkeit über einen Schlauch oder dergleichen axial in die Hohlwelle gefördert,
die durch ein Keilriemengetriebe in Rotation versetzt wird. Auf diese Weise entsteht
das Problem, daß die Flüssigkeit aus einem feststehenden in ein rotierendes Bauteil
gefördert werden muß, was mit erheblichen baulichen Nachteilen verbunden, bzw. durch
entsprechenden Aufwand zu realisieren ist.
[0014] Wesentlich einfacher zu lösen ist dieses Problem durch einen seitlichen Eintritt
der zugeführten Flüssigkeit, wie es beispielsweise aus der US-HA-44 27 489 bereits
bekannt ist. Allerdings ist diese Anordnung in einem Krümmer einer Rohrleitung vorgesehen
und darin so eingerichtet, daß die in der Rohrleitung strömende Flüssigkeit unter
großem Druckverlust eine Düsenscheibe passieren muß, in der die zugeführte Flüssigkeit
eingedüst wird.
[0015] Allen bekannten Anordnungen haftet der Nachteil an, daß unter bestimmten Bedingungen
die in der Rohrleitung strömende Flüssigkeit durch die Düsen für die zuzuführende
Flüssigkeit in deren Zuführungssystem gelangt und diese Düsen sich verstopfen können.
[0016] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Mischen von
Flüssigkeiten oder von Stoffgemischen mit verschiedenen Konsistenzen vorzuschlagen,
mit der selbst bei Zumischen einer hochviskosen Flüssigkeit zu einer anderen Flüssigkeit
ein Verstopfen von Düsen oder Kanälen vermieden und eine gleichmäßige Verteilung der
zuzumischenden Flüssigkeit erzielt werden soll, so daß eine gleichbleibende Mischqualität
erreicht werden kann.
[0017] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0018] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis
9.
[0019] Es ist zwar bei Mischeinrichtungen für Flüssigkeiten aus der DE-HA-30 45 383 bereits
bekannt, eine der Flüssigkeiten durch ein Rückschlagventil abzusperren. Es handelt
sich bei dieser Ausführung aber um eine schematisch-feststehende Konstruktion, bei
der eine Vordüse durch das Rückschlagventil gesteuert wird, das selbst keinerlei Funktion
im Sinne einer die Verteilung der zugeführten Flüssigkeit steuernden Düseneinrichtung
wahrnehmen kann.
[0020] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß ein
an einer in einer Rohrleitung rotierenden oder oszillierenden Hohlwelle angeordneter
Düsenkopf mit einer Düseneinrichtung versehen ist, welche eine als Düse arbeitende
Ventilanordnung aufweist, bei der selbst bei Zumischen einer hochviskosen Flüssigkeit
ein Verstopfen nicht mehr möglich ist, da dann der Druck einer Dosierpumpe so hoch
steigt, bis die Ventilanordnung wieder offen ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
hat im übrigen einen einfachen, robusten und leicht zu wartenden Aufbau.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt einen Schnitt einer
erfindungsgemäßen Mischvorrichtung mit dem an der Hohlwelle angeordneten, eine Düseneinrichtung
mit Ventilanordnung aufweisenden Düsenkopf.
[0022] Die erfindungsgemäße Mischvorrichtung weist ein rohrförmiges Gehäuse 2 mit einer
daran angeordneten Rohrleitung 1, durch die eine Hauptflüssigkeit fließt, auf, wobei
die Achse der Rohrleitung 1 zu der des rohrförmigen Gehäuses 2 unter einem Winkel
von ungefähr 45° geneigt ist. Das rohrförmige Gehäuse 2 hat im unteren Gehäuseteil
8b an der linken Seite eine zylindrische Bohrung 3, durch die eine zuzumischende Flüssigkeit
in das untere Gehäuseteil 8b des rohrförmigen Gehäuses 2 einleitbar ist.
[0023] An einem zylindrischen Innenwandteil 5 im unteren Gehäuseteil 8b des rohrförmigen
Gehäuses 2 sind nach einer Ausgestaltung der Erfindung Aussparungen 6 für Dichtungen
28, 29 vorgesehen, die verhindern sollen, daß Flüssigkeit bzw. Schmiermittel zwischen
dem zylindrischen Innenwandteil 5 des unteren Gehäuseteils 8b und einer noch zu erläuternden
Welle 9 durchsickern kann. Eine zylindrische Bohrung 4 unterhalb der zylindrischen
Bohrung 3 dient zur Kontrolle der Dichtigkeit der Dichtungen 28, 29 und kann auch
zum Zuführen von Schmiermitteln für die Dichtungen 28, 29 dienen.
[0024] In der Rohrleitung 1 und im rohrförmigen Gehäuse 2 oszilliert die Welle 9, die aus
dem oberen Wellenteil 12 und einem unteren Wellenteil 10 besteht, wobei das untere
Wellenteil 10 der Welle 9 eine durchgehende Längsbohrung 11 mit dazu senkrecht angeordneten
und mit der Längsbohrung 11 in Verbindung stehenden ersten und zweiten Querbohrungen
13, 30 hat. Die erste Querbohrung 13 ist erfindungsgemäß in einer Aussparung 13a im
unteren Wellenteil 10 der Welle 9 durchgehend angeordnet und steht der im unteren
Gehäuseteil 8b des rohrförmigen Gehäuses 2 vorgesehenen zylindrischen Bohrung 3 axial
gegenüber und erhält aus dieser, wie bereits ausgeführt, die zuzumischende Flüssigkeit.
[0025] Das obere Wellenteil 12 der Welle 9 ist einer Ausgestaltung der Erfindung zufolge
in Kugellagern 19, 20 gelagert, die durch eine Hülse 21 auf Abstand gehalten sind,
wobei das Kugellager 19 vom Absatz 7 im oberen Gehäuseteil 8a und von einem kegelförmigen
Wellenansatz 18, der zwischen dem oberen Wellenteil 12 und dem unteren Wellenteil
10 vorgesehen ist, bzw. das Kugellager 20 durch einen in eine erste Ringnut 22 im
oberen Gehäuseteil 8a einsetzbaren ersten Haltering 23 sowie durch einen in eine zweite
Ringnut 24 im oberen Wellenteil 12 der Welle 9 einsetzbaren zweiten Haltering 25 in
Position gehalten wird.
[0026] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist das obere Wellenteil 12 der Welle 9
ein Wellenende 26 mit einer Längsnut 27 auf, so daß die Welle 9 von einem nicht gezeigten
Motor rotierend oder oszillierend antreibbar ist.
[0027] Zum Einsetzen einer erfindungsgemäßen Düseneinrichtung 33 in einen am unteren Wellenteil
10 der Welle 9 angeordneten Düsenkopf 15 ist senkrecht zur Längsbohrung 11 im unteren
Wellenteil 10 eine Querbohrung 30 vorgesehen, die sich von der linken Seite 15a des
linken Teils 15b des Düsenkopfes 15 bis zu einer in einem rechten Teil 15c des Düsenkopfes
15 vorgesehenen Aussparung 31 erstreckt, wobei die Aussparung 31 einen größeren Durchmesser
als die Querbohrung 30 hat.
[0028] Die Querbohrung 30 weist an der linken Seite 15a des Düsenkopfes 15 eine kegelige
Paßfläche 32 für einen Ventilsitz 38 einer Ventilanordnung 34 der Düseneinrichtung
33 auf. Die kegelige Paßfläche 32 an der in der Figur linken Seite 15a des Düsenkopfes
15 gewährleistet eine gute Auflage am Ventilsitz 38 und ist außerdem noch zum Zentrieren
der Ventilanordnung 34 verwendbar.
[0029] Das in der Figur rechte Teil 15c des Düsenkopfes 15 weist eine Seitenwand 15d und
ein Widerlager 31a für eine Ventilfeder 37 auf.
[0030] Die gleichzeitig als Rückschlagventil dienende Düseneinrichtung 33 besteht aus der
Ventilanordnung 34, welche einen Ventilkopf 35 und einen Ventilfuß 36 umfaßt, wobei
der bereits erwähnte Ventilsitz 38 des Ventilkopfes 35 in die kegelige Paßfläche 32
am in der Figur linken Teil 15b des Düsenkopfes 15 abdichtend einpaßt und der Ventilfuß
36 als Anschlag für die einstellbare Kraft der Ventilfeder 37 dient, welche wiederum
das Widerlager 31a im in der Figur rechten Teil 15c des Düsenkopfes 15 beaufschlagt.
[0031] Bei abgestellter Zufuhr der zuzumischenden Flüssigkeit drückt die Ventilfeder 37
die Ventilanordnung 34 mit ihrem Ventilsitz 38 auf die kegelige Paßfläche 32 und verhindert,
daß die in der Rohrleitung 1 strömende Hauptflüssigkeit in die Längsbohrung 11 im
unteren Wellenteil 10 der Welle 9 gelangen kann. Wenn sich die Kraft der Ventilfeder
37 verstärkt, erhöht sich der Druck der zugemischten Flüssigkeit, so daß damit auch
die zugemischte Flüssigkeit in der Hauptflüssigkeit besser verteilt wird.
1. Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten untereinander oder von Stoffgemischen mit
verschiedenen Konsistenzen in einem feststehenden, rohrförmigen, an einer Rohrleitung
(1) befestigten Gehäuse (2) mit einer in diesem umlaufenden, im unteren Teil (10)
mit einer durchgehenden Längsbohrung (11) versehenen Welle (9), die in einem Winkel
von ca.45° zur Achse der Rohrleitung (1) angeordnet, im Gehäuse (2) gelagert sowie
von einem Motor angetrieben ist, wobei der untere Teil (10) der Welle (9) einen in
die Rohrleitung (1) hinein ragenden Düsenkopf (15) mit einer Düseneinrichtung (33)
aufweist, welche eine senkrecht zur durchgehenden Längsbohrung (11) angeordnete und
mit dieser in Verbindung stehende zweite Querbohrung (30) umfasst, und wobei die durch
die Längsbohrung (11) zugeführte Flüssigkeit in die in der Rohrleitung (1) strömende
Hauptflüssigkeit eindüsbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Querbohrung
(13), die ebenfalls mit der Längsbohrung (11) in Verbindung steht, in einer Aussparung
(13a) im unteren Teil (10) der Welle (9) durchgehend angeordnet ist und einer in einem
unteren Gehäuseteil (8b) des rohrförmigen Gehäuses (2) vorgesehenen zylindrischen
Bohrung (3) axial gegenübersteht und aus dieser die zuzumischende Flüssigkeit erhält,
und daß die Düseneinrichtung (33), deren Achse zu der zweiten Querbohrung (30) im
Düsenkopf (15) ausgerichtet ist, eine als Düse arbeitende Ventilanordnung (34) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (38) der Ventilanordnung
(34) als kegelige Paßfläche (32) ausgeführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Ventilsitz (38) gegenüberliegende
Teil (15c) des Düsenkopfes (15) eine Seitenwand (15d) und ein Widerlager (31a) für
eine Ventilfeder (37) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (15d) und
das Widerlager (31a) Teile einer Aussparung (31) sind, deren Durchmesser größer als
der der Querbohrung (30) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung
(34) einen Ventilkopf (35) und einen Ventilfuß (36) aufweist, wobei der Ventilsitz
(38) des Ventilkopfes (35) in die kegelige Paßfläche (32) des Düsenkopfes (15) abdichtend
einpaßt und der Ventilfuß (36) als Anschlag für die Ventilfeder (37) dient, welche
das Widerlager (31a) des Düsenkopfes (15) beaufschlagt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Ventilfeder
(37) einstellbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem zylindrischen Innenwandteil
(5) des rohrförmigen Gehäuses (2) Aussparungen (6) für Dichtungsringe (28; 29) vorgesehen
sind, die verhindern, daß Flüssigkeit bzw. Schmiermittel zwischen dem zylindrischen
Innenwandteil (5) des Gehäuses (2) und der Welle (9) durchsickern kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberes Wellenteil (12)
der Welle (9) in Kugellagern (19; 20) gelagert ist, die durch eine Hülse (21) auf
Abstand gehalten sind, wobei das Kugellager (19) von einem Absatz (7) in einem Gehäuseteil
(8a) und von einem kegelförmigen Wellenansatz (18), der zwischen einem oberen Wellenteil
(12) und dem unteren Wellenteil (10) vorgesehen ist, bzw. das Kugellager (20) durch
einen in eine erste Ringnut (22) im oberen Gehäuseteil (8a) einsetzbaren ersten Haltering
(23) sowie durch einen in eine zweite Ringnut (24) im oberen Wellenteil (12) einsetzbaren
zweiten Haltering (25) in Position gehalten wird.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Wellenteil
(12) der Welle (9) ein Wellenende (26) mit einer Längsnut (27) aufweist, so daß die
Welle (9) von einem Motor oszillierend antreibbar ist.
1. A device for mixing together fluids or substance mixtures with different consistencies
in a stationary, tubular housing (2) secured to a pipeline (1), with a shaft (9),
which rotates within said housing, is provided in its lower section (10) with a continuous
longitudinal bore (11) and is arranged at an angle of approximately 45° to the axis
of the pipeline (1), is mounted in the housing (2) and is driven by a motor, the lower
section (10) of the shaft (9) comprising a nozzle head (15) projecting into the pipeline
(1) with a nozzle device (33), which comprises a second transverse bore (30) arranged
perpendicular to the continuous longitudinal bore (11) and connected therewith, and
the fluid supplied through the longitudinal bore (11) being sprayable into the main
fluid flowing in the pipeline (1), characterised in that a first transverse bore (13),
which is also connected with the longitudinal bore (11), is arranged as a continuous
bore in a recess (13a) in the lower section (10) of the shaft (9), lies axially opposite
a cylindrical bore (3) provided in a lower housing section (8b) of the tubular housing
(2) and from said bore (3) receives the fluid to be mixed, and the nozzle device (33),
whose axis is aligned with the second transverse bore (30) in the nozzle head (15),
comprises a valve arrangement (34) operating as a nozzle.
2. A device according to claim 1, characterised in that the valve seat (38) of the valve
arrangement (34) is designed as a fitted conical surface (32).
3. A device according to claim 2, characterized in that the part (15c) of the nozzle
head (15) opposite the valve seat (38) comprises a side wall (15d) and an abutment
(31a) for a valve spring (37).
4. A device according to claim 3, characterised in that the side wall (15d) and the abutment
(31a) are parts of a recess (31), whose diameter is greater than that of the transverse
bore (30).
5. A device according to one of claims 2 to 4, characterised in that the valve arrangement
(34) comprises a valve head (35) and a valve foot (36), the valve seat (38) of the
valve head (35) fitting in a sealing-tight manner in the fitted conical surface (32)
of the nozzle head (15), and the valve foot (36) acting as a stop for the valve spring
(37), which acts upon the abutment (31a) of the nozzle head (15).
6. A device according to claim 5, characterised in that the force of the valve spring
(37) is adjustable.
7. A device according to claim 1, characterised in that recesses (6) for sealing rings
(28; 29) are provided in a cylindrial inner wall section (5) of the tubular housing
(2), the sealing rings preventing fluid or lubricant from seeping between the cylindrical
inner wall section (5) of the housing (2) and the shaft (9).
8. A device according to claim 1, characterised in that an upper shaft section (12) of
the shaft (9) is mounted in ball bearings (19; 20), which are spaced apart by a sleeve
(21), the ball bearing (19) being held in position by a shoulder (7) in a housing
section (8a) and by a conical shaft extension (18), which is provided between an upper
shaft section (12) and the lower shaft section (10), and the ball bearing (20) is
held in position by a first retaining ring (23) insertable in a first annular groove
(22) in the upper housing section (8a) and by a second retaining ring (25) insertable
in a second annular groove (24) in the upper shaft section (12).
9. A device according to claims 1 and 8, characterised in that the upper shaft section
(12) of the shaft (9) comprises a shaft end (26) with a longitudinal groove (27),
so that the shaft (9) can be driven in oscillating manner by a motor.
1. Dispositif pour le mélange de liquides entre eux ou de mélanges de substances de consistances
diverses dans un carter (2) fixe, en forme de tube, fixé sur une tuyauterie (1), et
dans lequel tourne un arbre (9) présentant dans sa partie inférieure (10) un trou
longitudinal traversant (11), et disposé selon un angle d'environ 45° par rapport
à l'axe de la tuyauterie (1), cet arbre étant monté dans le carter (2) et entraîné
par un moteur,
la partie inférieure (10) de l'arbre (9) présentant une tête de gicleur (15) pénétrant
dans la tuyauterie (1), avec un dispositif à gicleur (33), lequel comprend un deuxième
trou (30), transversal, disposé perpendiculairement par rapport au trou longitudinal
traversant (11) et en communication avec celui-ci, et par lequel le liquide acheminé
par le trou longitudinal (11) peut être injecté dans le liquide principal circulant
dans la tuyauterie (1),
caractérisé en ce qu'un premier trou transversal (13), qui est également en liaison
avec le trou longitudinal (11), est disposé de manière traversante dans un évidement
(13a) dans la partie inférieure (10) de l'arbre (9), se trouve axialement en face
d'un trou cylindrique (3) prévu dans une partie inférieure (8b) du carter (2) en forme
de tube, et reçoit de ce trou le liquide à mélanger
et en ce que le dispositif à gicleur (33), dont l'axe est orienté comme le deuxième
trou transversal (30) prévu dans la tête de gicleur (15), présente un montage à soupape
(34) travaillant comme gicleur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le siège de soupape (38)
du montage à soupape (34) est réalisé sous forme de surface conique (32) adaptée.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie (15c) de la tête
de gicleur (15) qui est située à l'opposé du siège de soupape (38) présente une paroi
latérale (15d) et un contre-appui (31a) pour un ressort de soupape (37).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la paroi latérale (15d)
et le contre-appui (31a) sont des parties d'un évidement (31), dont le diamètre est
supérieur à celui du trou transversal (30).
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le montage
à soupape (34) comporte une tête de soupape (35) et un pied de soupape (36), le siège
(38) de la tête de soupape (35) s'adaptant de façon étanche à la surface d'adaptation
conique (32) de la tête de soupape (15), et le pied de soupape (36) sert de butée
pour le ressort de soupape (37), que reçoit le contre-appui (31a) de la tête de soupape
(15).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la force du ressort de
soupape (37) est réglable.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que des évidements (6), sont
prévus, sur une partie de la paroi interne cylindrique (5) du carter (2) en forme
de tube, pour des anneaux d'étanchéité (28,29) qui empêchent que du liquide ou du
lubrifiant puisse s'infiltrer entre cette partie de la paroi interne cylindrique (5)
du carter (2) et l'arbre (9).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie supérieure (12)
de l'arbre (9) est supportée dans des roulements à billes (19, 20), qui sont maintenus
écartés par un manchon (21), le roulement à billes (19) étant maintenu en position
par un retrait (7) dans une partie de carter (8a) et par une saillie de l'arbre, de
forme conique (18), qui est prévue entre une partie supérieure (12) de l'arbre et
la partie inférieure (10) de l'arbre, et le roulement à billes (20) est maintenu par
un premier anneau de blocage (23) pouvant être logé dans une première rainure circulaire
(22) dans la partie supérieure (8a) du carter ainsi que par un deuxième anneau de
blocage (25) pouvant être logé dans une deuxième rainure circulaire (24) dans la partie
supérieure (12) de l'arbre.
9. Dispositif selon les revendications 1 et 8, caractérisé en ce que la partie supérieure
(12) de l'arbre (9) présente une extrémité (26) avec une rainure longitudinale (27),
de sorte que l'arbre (9) peut être entraîné de manière alternative par un moteur.
