[0001] Die Erfindung betrifft ein gegossenes Maschinengehäuse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei der bekannten Bauart gemäß der DE-C1 25 53 291weisendieüberdemKurbeigehäuseVförmig
angeordneten Zylindergehäuse relativ niedrige innere Seitenwände auf, die miteinander
durch eine im wesentlichen waagrechte Deckwand einstückig in Verbindung stehen. Diese
Deckwand steht mit einer in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Mittellängswand in
Verbindung, die über der Stoßstelle der beiden zueinander geneigten Fußplatten errichtet
ist. Diese Mittellängswand weist beiderseits in die Kühlmittelräume der Zylindergehäuse
vorspringende Rippen auf, die im wesentlichen in Ebenen von im Kurbelgehäuse angeordneten
Lagerstuhlwänden angeordnet sind. Am zylinderkopfseitigen Ende stehen die Rippen mit
Schraubenpfeifen für die Zylinderkopfbefestigung in Verbindung. Weiter ist die Mittellängswand
mit Durchbrechungen zur Verbindung der Kühlmittelräume versehen.
[0003] Diese Ausgestaltung des Maschinengehäuses ist gießtechnisch aufwendig. Weiter ergibt
die Mittellängswand beiderseits relativ große Kühlmittelräume in den Zylindergehäusen
mit erheblichen Anteilen im Bereich des V-Raumes. Bei einem V-Motor mit im V-Raum
angeordneter Luftzufuhreinrichtung und an den Außenseiten angeordneterAbgasführungen
befindet sich demnach im durch die Luftzuführung kühleren Bereich des Maschinengehäuses
relativ viel Kühlmittel. Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausgestaltung des Maschinengehäuses
ist darin zu sehen, daß die Kühlmittelpumpe das Kühlmittel unmittelbar in die relativ
kühlen und relativ großen, beiderseits der Mittellängswand liegenden Anteile der Kühlmittelräume
fördert und damit unterschiedliche Wärmespannungen zwischen den Innen- und den Außen-Seiten
der V-förmig angeordneten Zylindergehäuse möglich sind.
[0004] Schließlich ist zwar bei der bekannten Bauartzur Reduzierung der Länge des Maschinengehäuses
ein Teil des Spiralgehäuses der Kühlmittelpumpe in der Stirnwand im Bereich eines
Zylindergehäuses integriert. Der eingangs genannten Druckschrift ist jedoch kein Hinweis
darüber zu entnehmen, wie die Kühlmittelpumpe in Relation zu einem vor der Stirnwand
angeordneten Hüllgetriebe zum Antrieb obenliegender Steuerwellen vorteilhaft anzuordnen
und auszubilden ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Maschinengehäuse mit einer geänderten
Kühlmittelführung auszubilden, die zur Vermeidung ungleicher Wärmespannungen eine
bevorzugte Beaufschlagung heißer Zonen des Maschinengehäuses gestattet, die ferner
kleinere Kühlmittelräume in den Zylindergehäusen bei gießtechnisch einfacher Gestaltung
hochbelastbarer innerer Seitenwände des Zylindergehäuses ermöglicht und die schließlich
bei einem V-Motor mit durch ein Hüllgetriebe angetriebenen, obenliegenden Steuerwellen
bei konstruktiv einfachen Maßnahmen eine vom Hüllgetriebe unabhängig zugängliche Kühlmittelpumpe
gestattet.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Die Kühlmittelzufuhr zu den Maschinengehäusen an den pumpenfernen Enden ermöglicht
zusammen mit einer im V-Raum des Maschinengehäuses angeordneten Verbindungsleitung
zwischen den Kanälen und der Kühlmittelpumpe eine freie Gestaltung der Kühlmittelräume
in den Zylindergehäusen, wobei die inneren Seitenwände der Zylindergehäuse jeweils
vom zylinderkopfseitigen Anschluß bis zur Verbindung mit den Fußplatten frei von Durchbrechungen
ausgebildet werden können. Damit werden Belastungen vom Zylinderkopf durch die Seitenwände
über die Fußplatten in Lagerstuhlwände des Kurbelgehäuses bei günstiger Spannungsverteilung
übertragen. Mit den gesondert ausbildbaren Kühlmittelräumen der Zylindergehäuse können
ferner die Seitenwände zur Erzielung eines kleinen Kühlmittelmantels um die Zylinder
an diese nahe herangerückt werden, wobei die Seitenwände zur Selbstaussteifung ohne
zusätzliche Rippen in den Zylindern zugeordnete bogenförmige Abschnitte unterteilt
sind. Liegen zudem die Stoßstellen zweier bogenförmiger Abschnitte einer Seitenwand
in einer Ebene einer Lagerstuhlwand, so wird mit an den Stoßstellen angeordneten Schraubenpfeifen
für die Zylinderkopfbefestigung eine vorteilhafte Kraftfortleitung in die Lagerstuhlwände
des Kurbelgehäuse ohne zusätzliche Verstärkungen erreicht. Die vorbeschriebenen Maßnahmen
ergeben bei hoher mechanischer Belastbarkeit des Maschinengehäuses für dieses eine
gießtechnisch vorteilhaft einfache Gestaltung. Diese wird weiter durch eine mittels
Steckverbindung anordbare Kühlmittelpumpe gefördert, an deren Gehäuse weitere Teile
der Kühlmittelführung integriert sind.
[0008] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0009] So wird in einer Ausgestaltung für die der Zuführung des Kühlmittels in die Kühlmittel
räume der Zylindergehäuse dienenden Kanäle vorgeschlagen, daß diese an ihren Mündungen
das Kühlmittel zu relativ heißen Zonen ungedrosselt zuführen, während das Kühlmittel
zu relativ kühlen Zonen gedrosselt zugeführt wird. Diese Maßnahme dient zur Erzielung
gleichmäßiger Wärmespannungen im Maschinengehäuse. Zur gegenseitigen Aussteifung der
V-förmig angeordneten Zylindergehäuse weist das Maschinengehäuse an beiden Enden in
der Spitze des V-Raumes jeweils einen Flansch mit einer Durchbrechung auf. Die Durchbrechungen
können der Anordnung einer gesonderten Leitung zur Führung des Kühlmittels vom pumpenseitigen
Ende zum getriebeanschlußseitigen Ende des Maschinengehäuses dienen. Sie können jedoch
auch als Zu- und Ablauf-Öffnungen eines von Abschnitten der inneren Seitenwände und
einem die Seitenwände verbindenden Verschlußdeckel gebildeten Kanals dienen. Zur Vermeidung
gesonderter Kanäle sind die der Kühlmittelzuführung in die Kühlmittelräume der Zylindergehäuse
dienenden Kanäle nach einem anderen Merkmal der Erfindung in der getriebeanschlußseitigen
Stirnwand des Maschinengehäuses eingeformt und werden durch eine gemeinsame, mit dem
entsprechenden Flansch zwischen den Zylindergehäusen verschraubbare Abdeckung verschlossen.
Mit den als Vertiefungen gestalteten Kanälen können durch gießtechnisch einfache Maßnahmen
die an den Mündungen vorgesehenen Drosseleinrichtungen zu relativ kühlen Bereichen
des Maschinengehäuses auf einfache Weise ausgebildet werden. Der Flansch am pumpenseitigen
Ende dient der mechanischen Entlastung einer relativ dünnen Abschlußwand eines für
das Hüllgetriebe vorgesehenen Getriebekastens mit gesondertem Deckel. In die Abschlußwand
ist nach einem weiteren Merkmal ein Teil eines Spiralgehäuses der Kühlmittelpumpe
integriert, während der andere Teil des Spiralgehäuses zur Erzielung einer kurzen
Baulänge des Maschinengehäuses in der Stirnwand im Bereich eines Zylindergehäuses
integriert ist. Bei durch einen kleinen Kühlmittelraum relativ schmalbauendem Zylindergehäuse
kommt die Kühlmittelpumpe beispielsweise mit einem als ölgeschmierten Kettentrieb
ausgebildeten Hüllgetriebe in enge Nachbarschaft. Um einerseits beide Funktionsbereiche
unabhängig voneinander zugänglich zu machen und andererseits eine direkte gegenseitige
Abdichtung von Schmieröl und Kühlmittel zu vermeiden, weist der Getriebekasten im
Bereich des Spiralgehäuses einen für eine Steckanordnung der Kühlmittelpumpe geeigneten
Kragen auf, und ferner eine vom Kragen beabstandet angeordnete Seitenwand zur dichten
Auflage des Getriebekasten-Deckels. Damit sind in vorteilhafter Weise beide Funktionsbereiche
getrennt zugänglich, wobei zur vereinfachten Handhabung der steckbaren Kühlmittelpumpe
diese gegenüber dem Kragen durch einen bekannten O-Ring abgedichtet wird. Damit ist
zusätzlich ein Funktionsbereich ohne Auswirkung auf die Dichtmittel des anderen Funktionsbereiches
zugänglich.
[0010] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Maschinengehäuse für einen V-Motor in perspektivischer Vorderansicht mit
getrennt dargestellten Einzelteilen und
Fig. 2 das Maschinengehäuse nach Fig. 1 in perspektivischer Rückansicht mit weiteren
Einzelteilen.
[0011] Ein gegossenes Maschinengehäuse 1 für eine flüssigkeitsgekühlte, nicht näher dargestellte
Brennkraftmaschine 2 mit V-förmiger Zylinderanordnung umfaßt ein Kurbelgehäuse 3,
das über mit Zylindern 4 in Verbindung stehenden Fußplatten 5 mit Zylindergehäusen
6 zusammenwirkt. Den Zylindergehäusen 6 sind nach dem Querstrom-Prinzip gestaltete
Zylinderköpfe (nicht dargestellt) zugeordnet, wobei die Luftansauganlage der Brennkraftmaschine
2 oberhalb des V-Raumes des Maschinengehäuses 1 an die Zylinderköpfe angeschlossen
ist. Die Abgasführungen der Zylinderköpfe der Brennkraftmaschine 2 sind an den Außenseiten
angeordnet. Weiter sind die Zylinderköpfe mit durch ein Hüllgetriebe 7 antreibbaren
Steuerwellen ausgerüstet. Für das Hüllgetriebe 7 ist ein gesondertes Getriebegehäuse
8 vorgesehen.
[0012] In einer vorderen Stirnwand 9 des Maschinengehäuses 1 ist im Stirnbereich eines Zylindergehäuses
6 ein Spiralgehäuse 10 einer Kühlmittelpumpe 11 teilweise integriert. Der andere,
abschließende Teil 12 des Spiralgehäuses 10 ist in einer Abschlußwand 13 eines Getriebekastens
14 des Getriebegehäuses 8 ausgebildet. Über die im wesentlichen der Fläche der Stirnwand
9 des Maschinengehäuses 1 entsprechenden Abschlußwand 13 ist der Getriebekasten 14
an der Stirnwand 9 lösbar befestigt. Weiter umfaßt der Getriebekasten 14 mit den äußeren
Stirnwandkonturen im wesentlichen angepaßte Seitenwände 15 sowie einen gesonderten
Deckel 16. In der Abschlußwand 13 des Getriebekastens 14 ist ferner ein Druckstutzen
17 des Spiralgehäuses 10 integriert, der mit einer Anschlußöffnung 18 korrespondiert,
die in einem im Bereich der Spitze der V-förmig angeordneten Zylindergehäuse 6 vorgesehenen
Flansch 19 angeordnet ist.
[0013] Die Zylindergehäuse 6 begrenzen für die Zylinder 4 Kühlmittelräume 20. Für den Zulauf
des Kühlmittels zu den Kühlmittelräumen 20 der Zylindergehäuse 6 sind am anderen,
von der Kühlmittelpumpe 11 entfernten Ende des Maschinengehäuses 1 Kanäle 21 angeordnet
(Fig. 2). Die Kanäle 21 sind als durch eine Abdeckung 22 abdeckbare Vertiefungen bzw.
Durchbrechungen 23 in der getriebeanschlußseitigen Stirnwand 24 des Maschinengehäuses
1 ausgebildet. Ein nahe der getriebeanschlußseitigen Stirnwand 24 angeordneter, weiterer
Flansch 25 im Bereich der Spitze der V-förmig angeordneten Zylindergehäuse 6 begrenzt
die Kanäle 21 bzw. Vertiefungen 23 und weist eine Zulauföffnung 26 für die Kanäle
21 auf. Zwischen frei von Durchbrechungen mit den Fußplatten 5 des Kurbelgehäuses
3 bzw. der Zylindergehäuse 6 in Verbindung stehenden inneren Seitenwänden 27 der Zylindergehäuse
6 ist eine die Kanäle 21 bzw. die Zulauföffnung 26 mit dem Druckstutzen 17 bzw. die
diesem zugeordnete Anschlußöffnung 18 verbindende Kühlmittelleitung 28 angeordnet.
Die Kühlmittelleitung 28 ist von den Flanschen 19 und 25 sowie den spitz aneinanderstoßenden
Teilen der inneren Seitenwände 27 der Zylindergehäuse 6 begrenzt, wobei zwischen den
Flanschen 19 und 25 an den inneren Seitenwänden 27 angeordnete Leisten 29 zusammen
mit den Flanschen eine Auflage für einen Verschlußdeckel 30 bilden. In einer anderen
Ausgestaltung kann die Kühlmittelleitung ein die Anschlußöffnung 18 des vorderen Flansches
19 mit der Zulauföffnung 26 des hinteren Flansches 25 verbindendes Rohr sein (nicht
dargestellt).
[0014] Um gleichmäßigere Wärmespannungen im Maschinengehäuse 1 zu erreichen, sind die Mündungen
31 der Kanäle 21 zu den abgasseitigen Teilen 20' der Kühlmittelräume 20 der Zylindergehäuse
6 gegenüber den Mündungen 32 der Kanäle 21 der luftseitigen Teile 20" ungedrosselt.
Damit ist eine Voraussetzung für höhere Kühlmittelanteile in den abgasseitigen Teilen
20' der Kühlmittelräume 20 geschaffen.
[0015] Zur Erzielung einer weiteren gießtechnischen Vereinfachung des Maschinengehäuses
1 ist die ein Radiallaufrad 31 aufweisende Kühlmittelpumpe 11 mit einem einen Saugraum
und Leitungsstutzen 32, 33 und 34 umfassenden Gehäuse 35 ausgestattet. Über den Leitungsstutzen
32 fließt das aus den Zylinderköpfen der Brennkraftmaschine 2 zurückfließende Kühlmittel
zu. Mit 33 ist der Leitungsstutzen für den Kühlervorlauf bezeichnet, während mit 34
der Leitungsstutzen für den Kühlerrücklauf belegt ist. Die vorgenannten Leitungsstutzen
32, 33 und 34 können mit einer einen nicht dargestellten Thermostaten enthaltenen
Mischkammer 36 kühlmittelführend in Verbindung stehen. Mit 37 ist schließlich der
Zulauf von der Mischkammer 36 zum Saugraum (nicht dargestellt) bezeichnet, wobei der
Zulauf 37 bis zum Erreichen der Regeltemperatur des Thermostaten als Kurzschlußleitung
dient. Um eine vom Getriebegehäuse 8 des Hüllgetriebes 7 unabhängig zugängliche Kühlmittelpumpe
11 zu erreichen, ist die Kühlmittelpumpe 11 in dem in der Abschlußwand 13 des Getriebekastens
14 integrierten Teil 12 des Spiralgehäuses 10 steckbar angeordnet. Hierfür weist der
Teil 12 des Spiralgehäuses 10 eine Durchbrechung 38 auf, an die sich axial ein Kragen
39 anschließt. Der Kragen 39 am Getriebekasten 14 wirkt über seinen Innenumfang mit
einem zylindrischen Bund 40 der Kühlmittelpumpe 11 zusammen. Zur Abdichtung der gesteckt
angeordneten Kühlmittelpumpe 11 kann ein im Bereich des Bundes 40 angeordneter O-Ring
dienen. Vom Kragen 39 beabstandet ist am Getriebekasten 14 eine weitere Seitenwand
41 angeordnet, die stirnseitig eine Dichtfläche 42 zur Auflage des Deckels 16 aufweist.
Damit ist gegenüber der Kühlmittelpumpe 11 für das Getriebegehäuse 8 des Hüllgetriebes
7 eine gesonderte Abdichtung erreicht. Neben einer unabhängigen Zugänglichkeit der
Kühlmittelpumpe 11 einerseits und des Ölgetriebes 7 andererseits ist ferner erreicht,
daß bei einer schadhaften Abdichtung eine direkte Verbindung zwischen dem Schmieröl
und dem Kühlmittel vermieden ist.
[0016] Befestigungsmittel für die Kühlmittelpumpe 11 am Getriebekasten 14 sind aus Gründen
der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
1. Gegossenes Maschinengehäuse für flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschinen mit V-förmiger
Zylinderanordnung,
bei dem ein Kurbelgehäuse (3) über mit Zylindern (4) in Verbindung stehenden Fußplatten
(5) mit Kühlmittelräume (20) für die Zylinder begrenzenden Zylindergehäusen (6) verbunden
ist, und
ein Spiralgehäuse (10) einer Kühlmittelpumpe (11) in einer Stirnwand (9) des Maschinengehäuses
(1) bzw. in einer der Zylindergehäuse (6) zumindest teilweise integriert ist,
wobei ein gesonderter, abschließender Teil (12) des Spiralgehäuses (10) einen Druckstutzen
(17) mit einer zum anderen Ende des Maschinengehäuses gerichteten Anschlußöffnung
zwischen den Zylindergehäusen aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß Kanäle (21) für den Kühlmittelzulauf zu den Kühlmittelräumen (20) der Zylindergehäuse
(6) am anderen, von der Kühlmittelpumpe (11) entfernten Ende des Maschinengehäuses
(1) angeordnet sind,
daß eine die Kanäle (21) mit dem Druckstutzen (17) verbindende Kühlmittelleitung (28)
zwischen frei von Durchbrechungen mit den Fußplatten (5) in Verbindung stehenden inneren
Seitenwänden (27) der Zylindergehäuse (6) angeordnet ist, und
daß die ein Radiallaufrad (31) aufweisende Kühlmittelpumpe (11) mit einem einen Saugraum
und Kühlmittel-Leitungsstutzen (32, 33, 34) umfassenden Gehäuse (35) im gesonderten
Teil (12) des Spiralgehäuses (10) steckbar angeordnet ist.
2. Maschinengehäuse nach Anspruch 1, wobei den Zylindergehäusen (6) zugeordnete Zylinderköpfe
als Querstromköpfe mit zur Außenseite der Brennkraftmaschine (2) gerichteter Abgasführung
ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanäle (21) als abdeckbare Vertiefungen bzw. Durchbrechungen (23) in einer
getriebeanschlußseitigen Stirnwand (24) des Maschinengehäuses (1) ausgebildet sind,
und
daß die Mündungen (31) der Kanäle (21) zu den abgasseitigen Teilen (20') der Kühlmittelräume
(20) der Zylindergehäuse (6) gegenüber den Mündungen (32) zu den luftseitigen Teilen
(20") ungedrosselt sind.
3. Maschinengehäuse nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
wobei den Zylindergehäusen (6) zuordbare Zylinderköpfe mit durch ein Hüllgetriebe
(7) antreibbare Steuerwellen ausgerüstet sind, und
für das Hüllgetriebe ein gesondertes Getriebegehäuse (8) an der pumpenseitigen Stirnwand
(9) des Maschinengehäuses (1) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebegehäuse (8) einen Getriebekasten (14) mit einer zumindest der Fläche
der Stirnwand (9) entsprechenden Abschlußwand (13) mit den äußeren Stirnwandkonturen
im wesentlichen angepaßten Seitenwänden (15) sowie einen gesonderten Deckel (16) umfaßt,
wobei in der Abschlußwand (13) der gesonderte Teil (12) des Spiralgehäuses (10) integriert
ist,
dessen Druckstutzen (17) mit einem im Bereich der Spitze der V-förmig angeordneten
Zylindergehäuse (6) angeordneten Flansch (19) verbindbar ist,
der die Anschlußöffnung (18) aufweist.
4. Maschinengehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Abschlußwand
(13) des Getriebekastens (14) integrierte Teil (12) des Spiralgehäuses (10) eine Durchbrechung
(38) mit axial anschließendem Kragen (39) zur Aufnahme der Kühlmittelpumpe (11) aufweist,
und
daß der Getriebekasten (14) eine weitere vom Kragen (39) beabstandet angeordnete Seitenwand
(41) mit einer stirnseitigen Dichtfläche (42) zur Auflage des Deckels (16) aufweist.
5. Maschinengehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kragen (39) am Getriebekasten (14) über seinen Innenumfang mit einem zylindrischen
Bund (40) der Kühlmittelpumpe (11) zusammenwirkt,
wobei ein O-Ring zur Abdichtung der Steckanordnung dienen kann.
6. Maschinengehäuse nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer Flansch (25) im Bereich der Spitze der V-förmig angeordneten Zylindergehäuse
(6) nahe der getriebeanschlußseitigen Stirnwand (24) angeordnet ist,
daß der Flansch (25) dem abdichtenden Anschluß einer die Kanäle (21) bzw. die Vertiefungen
(23) gemeinsam verschließenden Abdekkung (22) dient, und
eine Zulauföffnung (26) für die Kanäle (21) aufweist.
7. Maschinengehäuse nach den Ansprüchen 5 dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Endbereichen des Maschinengehäuses (1) angeordneten Flansche (19, 25)
und
an den inneren Seitenwänden (27) der Zylindergehäuse (6) zwischen den Flanschen angeordnete
Leisten (29) eine Auflage für einen Verschlußdeckel (30) bilden.
1. Bloc moteur coulé, pour moteurs à combustion interne refroidi par liquide avec
disposition de cylindres en V
dans lequel un vilebrequin (3) est relié avec des carters de cylindre (6) délimitants
des chambres d'agent de refroidissement (20) pour les cylindres, par l'intermédiaire
de plaques d'assise (5) se trouvant en liaison avec les cylindres, et
dans lequel un carter en spirale (10) d'une pompe d'agent de refroidissement (11)
est intégré au moins partiellement dans une paroi frontale (9) du bloc moteur (1)
respectivement dans un des carters de cylindre (6),
une partie séparée (12) de fermeture du carter en spirale (10) comportant un raccord
de tube de refoulement (17) avec une ouverture de raccordement entre les carters de
cylindres et dirigée vers l'autre extrémité du bloc moteur
caractérisé en ce que,
des canaux (21) pour l'amenée de l'agent de refroidissement aux chambres de l'agent
de refroidissement (20) des carters de cylindres (6) sont disposés à l'autre extrémité
du bloc moteur (1) éloignée de la pompe de l'agent de refroidissement (11),
une conduite pour agent de refroidissement (28) unissant les canaux (21) au raccord
de tube de refoulement (17) est placée entre les parois latérales internes (27) des
carters de cylindres (6), exemptes de passages et se trouvant en liaison avec les
plaques d'assise (5), et
la pompe pour agent de refroidissement comportant une roue mobile radiale (31) avec
un carter (35) comprenant une chambre d'aspiration et des ajutages de conduites pour
l'agent de refroidissement (32, 33, 34), est placée de façon à être insérée dans la
partie (12) séparée du carter en spirale (10).
2. Bloc moteur selon la revendication 1, dans lequel:
des têtes de cylindre associées aux carters de cylindres (6) sont réalisées comme
têtes de courant transversal avec un conduit de gaz d'échappement dirigé vers le côté
extérieur du moteur à combustion interne (2),
caractérisé,
en ce que les canaux (21) sont réalisés comme des évidements ou des passages (23)
susceptibles d'être recouverts dans une paroi frontale (24), du côté raccordement
à la boîte de vitesse, du bloc moteur, et
en ce que les orifices (31) des canaux (21), dirigés vers les parties (20'), du côté
des gaz d'échappement, des chambres de l'agent de refroidissement (20) des carters
de cylindre (6), ne sont pas étranglés par rapport aux orifices (32) dirigés vers
les parties du côté air (20").
3. Bloc moteur selon une des revendications 1 ou 2, dans lequel
des têtes de cylindre attribuables aux carters de cylindre (6) sont munies d'arbres
de commande actionnables par une transmission enveloppe (7), et
une boite de vitesse (8) séparé est prévu pour la transmission-enveloppe sur la paroi
frontale (9) côté pompe du bloc moteur (1),
caractérisé,
en ce que le carter de transmission (8) comprend une boîte d'engrenages (14) avec
une paroi de fermeture (13) correspondant au moins à la surface de la paroi frontale
(9), avec des parois latérales (15) essentiellement adaptées aux contours extérieurs
de la paroi frontale, ainsi qu'un couvercle (16) séparé,
la partie séparée (12) du carter en spirale (10) étant intégrée dans la paroi de fermeture
(13),
son raccord de tube de refoulement (17) pouvant être relié à un flasque (19) placé
dans la zone de la pointe des carters de cylindre (6) disposés en V.
le flasque comprenant l'orifice de raccordement (18).
4. Bloc moteur selon la revendication 3, caractérisé
en ce que la partie (12) du carter en spirale (10), intégrée dans la paroi de fermeture
(13) de la boîte d'engrenages (14) comporte un passage (38) avec un rebord (39) de
raccord axial pour recevoir la pompe d'agent de refroidissement (11), et
en ce que la boîte d'engrenages (14) comporte une autre paroi latérale (41) placée
à une certaine distance du rebord (39) avec une surface d'étanchéité (42) côté frontal
pour l'appui du couvercle (16).
5. Bloc moteur selon la revendication 4, caractérisé
en ce que le rebord (39) dans la boîte d'engrenages (14) coopère par son pourtour
intérieur avec un collet cylindrique (40) de la pompe d'agent de refroidissement (11
),
un joint torique pouvant servir pour rendre étanche la mise en place par enfichage.
6. Bloc moteur selon les revendications 3 à 5, caractérisé
en ce qu' un autre flasque (25) est placé dans la zone de la pointe des carters de
cylindre (6) disposés en V près de la paroi frontale (24) du côté du raccordement
à la boîte de vitesse,
en ce que le flasque (25) sert à l'assemblage avec étanchéité d'une pièce de recouvrement
collectif des canaux (21), respectivement des évidements (23), et comprend une ouverture
d'amenée (26) pour les canaux (21).
7. Bloc moteur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les flasques (19, 25)
disposés dans les zones d'extrémité du bloc moteur (1) et le rebords (29) placés entre
les flasques sur les parois latérales internes (27) des carters de cylindre (6) forment
un appui pour un couvercle de fermeture (30).
1. A cast engine block for liquid-cooled internal combustion engines having cylinder
banks in a V-configuration,
in which a crankcase (3), via footplates (5) connected to cylinders (4), is connected
to cooling-medium chambers (20) for the cylinder banks (6) defining the cylinders,
a spiral casing (10) of a cooling-medium pump (11) is at least partly incorporated
in an end wall (9) of the engine block (1) or in one of the cylinder banks (6), and
a separate terminating part (12) of the spiral casing (10) has a pressure nozzle (17)
with a connection opening between the cylinder banks and directed towards the other
end of the machine block,
characterised in that
ducts (21) for supplying cooling agent to the cooling-agent chambers (20) of the cylinder
banks (6) are disposed at the other end of the engine block (1), remote from the cooling-medium
pump,
a cooling-medium line (28) connecting the ducts (21) to the pressure nozzle (17) is
disposed between inner side walls (27) of the cylinder banks (6), the side walls being
free from apertures and connected to the footplates (5), and
the cooling-medium pump (11), which has a radial impeller (31), is adapted to be plugged
into the separate part (12) of the spiral casing (10) together with a casing (35)
comprising a suction chamber and cooling-medium line nozzles (32,33, 34).
2. An engine block according to claim 1,
in which the cylinder heads associated with the cylinder banks (6) are constructed
as transverse- current heads with an exhaust system directed towards the outside of
the internal combustion engine (2),
characterised in that
the ducts (21) are in the form of closable recesses or apertures (23) in an engine-block
end wall (24) on the drive connection side, and
the mouths (31) of the ducts (21) towards the parts (21') of the cooling-medium chambers
(20) of the cylinder banks (6) on the exhaust side are not throttled relative to the
mouths (32) towards the parts (20") on the air side.
3. An engine block according to claim 1 or 2,
in which the cylinder heads for associating with the cylinder banks (6) are equipped
with camshafts drivable by a belt-drive gear (7), and
a separate casing (8) for the belt-drive gear is provided on the end wall (9) of the
engine block (11) on the pump side,
characterised in that
the gear casing (8) comprises a gearbox (14) having an end plate (13) at least equal
to the area of the end wall (9), side walls (15) substantially adapted to the outer
end wall contours, and a separate cover (16), and
the separate part (12) of the spiral casing (10) is incorporated in the end plate
(13),
the pressure nozzles (17) of the spiral casing are adapted to be connected to a flange
(19) disposed near the tip of the V-configuration cylinder banks (6), and
the flange (19) is formed with a connecting opening (18).
4. An engine block according to claim 3, characterised in that the part (12) of the
spiral casing (10) incorporated in the end plate (13) of the gearbox (14) is formed
with an aperture (38) and an axially adjacent collar (39) for receiving the cooling-medium
pump, and
the gearbox (14) has an additional side wall (41) disposed at a distance from the
collar (39) and ending in a sealing surface (42) for seating the cover (16).
5. An engine block according to claim 4, characterised in that
the inner periphery of the collar (39) on the gearbox (14) co-operates with a cylindrical
flange (40) of the cooling-medium pump (11), and
an 0-ring can be used for sealing the plug-in arrangement.
6. An engine block according to claims 3 to 5, characterised in that
an additional flange (25) is disposed around the tip of the V-configuration cylinder
banks (6) near the end wall (24) on the gear-connection side, and
the flange (25) is for sealing-tight connection of a cover (22) which closes the ducts
(21) together with the recesses (23) and
has a feed opening (26) for the ducts (21).
7. An engine block according to claim 5, characterised in that
the flanges (19, 25) disposed in the end regions of the engine block (1) and
edges (29) disposed between the flanges on the inner side walls (27) of the cylinder
banks (6) form a seat for a closure cover (30).