[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Gerät für den persönlichen Bedarf,
insbesondere Haarpflegegerät mit in einem Gehäuse angeordneten Nachleitrad in dessen
Innerem ein Motor koaxial aufgenommen ist, der einerseits auf einer Motorwelle ein
Lüfterrad trägt und andererseits einem Heizungsträger zugeordnet ist.
[0002] Bei einem Haartrockner mit regelbarem Luftdurchsatz und regelbarer Lufttemperatur
ist es bekannt (DE-OS 31 03 457), das Gehäuse aus zwei zusammensetzbaren Gehäusehälften
zu bilden, in denen ein Heizungsträger mit einem koaxial angeschlossenen Motor und
einem Lüfterrad aufgenommen ist. Zur Aufnahme des Elektromotors dient eine topfartige
Motorhalterung, die in der einen Gehäusehälfte fest integriert ist. Der Elektromotor
ist hierzu stirnseitig an die eine Seite der Motorhalterung mit Schraubenbolzen lösbar
angeschlossen. Die Motorwelle erstreckt sich durch eine Bohrung der Motorhalterung,
so daß auf der anderen Seite der Motorhalterung das Lüfterrad auf der Motorwelle angeordnet
werden kann. Die Montage des Haartrockners ist recht aufwendig und zeitintensiv da
alle Teile einzeln im Gehäuse montiert werden müssen. Zuerst muß der Elektromotor
mit der einen Seite der Motorhalterung über Schraubenbolzen verbunden werden, um dann
anschließend auf der anderen Seite der Motorhalterung das Lüfterrad anzubringen. Zum
Schluß kann an den Elektromotor der Heizungsträger angeschlossen werden. Eine Vormontage
der Teile als Baugruppe ist bei einer derartigen Anordnung nicht möglich.
[0003] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das elektrische Gerät und
die einzelnen Teile derart auszubilden und anzuordnen, daß mit einem Minimum an Bauaufwand
der Zusammenbau des Gerätes vorgenommen werden kann. Diese Aufgabe ist durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Durch die vorteilhafte
Ausbildung des mit dem Heizungsträger verbundenen Nachleitrades erhält man gleichzeitig
auch eine Lagerung für den Elektromotor, der sich hierzu über das Nachleitrad im Gehäuse
abstützen kann. Das Nachleitrad, der Heizungsträger, sowie der Motor können auch außerhalb
des Gerätes als Baugruppe montiert werden, um diese dann insgesamt im Gehäuse des
Gerätes einzusetzen. Hierzu ist es vorteilhaft, daß die Baugruppe über Formschlußelemente
mit dem Gehäuse des Gerätes verbunden wird.
[0004] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, Nachleitrad, Heizungsträger
und Heizung auch einteilig herzustellen, bzw. diese als einteiliges Spritzgußteil
auszubilden. Hierdurch wird die Vormontage weiterhin vereinfacht, da mit einem Minimum
an Bauteilen ausgekommen werden kann. Durch die einteilige Ausbildung des Spritzgußteiles
läßt sich auch der Motor an das Spritzgußteil mit dem zugehörigen Lüfterrad anschließen
und außerhalb des Gehäuses fertig montieren, um dann nach Erstellung der gesamten
Baugruppe in dem Gehäuse eingesetzt zu werden. Die Vormontage in der Baugruppe ist
auch deshalb möglich, da nunmehr zwischen Motor und Lüfterrad keine Tragelemente mehr
vorgesehen werden müssen. Dabei wird der Motor freitragend dem Lagerschild am Nachleitrad
zugeordnet. In vorteilhafter Weise ist in dem Lagerschild auch der Diodenträger integriert,
der zur Aufnahme der Dioden und der Kohle dient. Dabei können die Dioden zumindest
Teile des Motors koaxial umgeben. Das Lagerschild sowie das Nachlaufrad können dabei
in vorteilhafter Weise aus einem nichtmetallischen Material hergestellt sein.
[0005] In vorteilhafter Weise ist der Rückschlußring des Motors in einem konzentrischen
Innenraum des Nachleitrades befestigt. Hierzu ist das Lagerschild mit entsprechenden
Aussparungen versehen, die keilförmig auseinanderlaufen und zur Aufnahme von am Rückschlußring
vorgesehenen Rastelementen dienen. Die Rastelemente können, nachdem der Rückschlußring
an das Lagerschild herangeführt worden ist, sowe it auseinander
gebogen werden, bis eine feste Verbindung zwischen dem Rückschlußring und dem Lagerschild
hergestellt ist. Um eine einfache Aufnahme der Kohlen und der Federn im Lagerschild
vornehmen zu können, ist dieses mit sich in Radialrichtung erstreckenden Öffnungen
versehen.
[0006] Der Heizungsträger kann aus einem zylindrischen Körper bestehen, auf dem mehrere,
sich radial erstreckende Stege angesetzt sind, um die die Spirale der Heizung gewunden
werden kann. Es ist auch möglich, die Stege einteilig mit dem Zylinder des Heizungsträgers
zu verbinden. Die aus dem Heizungsträger, dem Motor und dem Lüfterrad bestehende Baugruppe
läßt sich in vorteilhafter Weise in eine konzentrische Öffnung der einen Gehäusehälfte
einsetzen, so daß dann die zweite Gehäusehälfte an die erste Gehäusehälfte angeschlossen
wird, um somit eine feste Verbindung für die Baugruppe innerhalb des Gehäuses zu schaffen.
Die feste Verbindung zwischen der Baugruppe und dem Gehäuse kann durch Festklemmen
geschehen.
[0007] Bei der Montage der Baugruppe wird nach Erstellung des Formteiles zu dem das Nachleitrad,
der Heizungsträger und das Lagerschild gehört, der Diodenträger axial in das Laserschild
gesetzt und mit diesem verrastet. Anschließend kann der Rückschlußring mit dem eingebauten
Motor koaxial an dem Lagerschild angeschlossen werden. In vorteilhafter Weise wird
dann das Lüfterrad auf der Motorwelle befestigt. Nachdem die Kohlen und Federn im
Lagerschild eingebracht sind, läßt sich die vormontierte Baugruppe insgesamt in das
Gehäuse einsetzen und dort befestigen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungswegen darstellenden
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch das Gehäuse eines Haartrockners,
Fig. 2a, b, c Ausführungsbeispiele der 1., 2., 3. Baugruppe
Fig. 3 - 5 verschiedene Ausführungsbeispiele der Baugruppe der Fig. 2c, die Baugruppen
der Fig. 2a, b bleiben unverändert,
Fig. 6 - 8 die Baugruppen im montierten Zustand
[0010] In der Zeichnung ist mit 2 das Gehäuse eines Haartrockners bezeichnet, an dem ein
Griffteil 4 fest angeordnet ist. Das Gehäuse 2 besteht aus einer rechten Gehäusehälfte
6 mit einer fest angeordneten Griffteilhälfte 8 und einer linken Gehäusehälfte 10
mit ebenfalls fest angeordneter Griffteilhälfte 12. Die beiden Gehäusehälften 6, 10
sind zylinderförmig ausgebildet und ineinander einsteckbar und dann verrastbar.
[0011] In dem Gehäuse 2 ist koaxial ein Gebläse 14 angeordnet, das aus einem Elektromotor
16, einem Lüfterrad 18, einem Nachleitrad 20 und einem Heizungsträger 22 gebildet
ist.
[0012] Das Nachleitrad 20 besteht aus einem äußeren Ringkörper 24 und einem Innenringkörper
26, der über zahlreiche Leitschaufeln 28 fest mit dem äußeren Ringkörper 24 verbunden
ist. An den inneren Ringkörper 26 des Nachleitrades 20 ist ein Lagerschild 30 angeschlossen,
das beispielsweise zur Aufnahme einer Diodenbrücke 32 und zur Aufnahme von mehreren
Kohlen 34 und Federn 36 dient.
[0013] Das Lagerschild 30 kann gemäß Fig. 2, 6 als selbständiges Bauteil ausgebildet sein
und zum Anschluß eines Rückschlußringes 38 dienen. Bevor der Rückschlußring 38 an
das Lagerschild 30 angeschlossen, bzw. mit diesem verbunden wird, wird ein Rotor 40
in den inneren Teil des Rückschlußringes 38 eingesetzt. Danach kann der Rückschlußring
38 mit dem Lagerschild 30 fest verbunden werden. Das in Fig. 2 selbständig dargestellte
Lagerschild 30 kann auch gemäß Fig. 3, 7 in vorteilhafter Ausgestaltung einteilig
mit dem inneren Ringkörper 26 verbunden sein.
[0014] Koaxial an das Lagerschild 30 schließt sich der Heizungsträger 22 einer Heizung an.
Der Heizungsträger 22 besteht aus einem zylindrischen Körper 42 der entweder einteilig
mit dem Lagerschild 30 oder über Rastelemente lösbar mit dem Lagerschild 30 verbunden
ist. Gemäß Fig. 1, 4, 8 ist der Heizungst räger 22 ebenfalls
einteilig mit dem Lagerschild 30 und mit dem Nachleitrad 20 verbunden, das heißt Nachleitrad,
Lagerschild und Heizungsträger bilden ein Formteil, das beispielsweise als Spritzgußteil
in einem Arbeitsverfahren hergestellt werden kann.
[0015] Am Außenumfang des zylindrischen Körpers 42 und des Heizungsträgers 22 sind mehrere
Aussparungen 44 vorgesehen, die zur Aufnahme von an Stegen 46 angeordneten Nasen 48
dienen. Im Bereich der Stirnkante der Leitschaufeln 28 können ebenfalls Aussparungen
zur Aufnahme von sich axial erstreckenden Nasen 50 vorgesehen sein, die ebenfalls
mit den Stegen 46 fest verbunden sind. Die Nasen 48, 50 stellen eine feste Verbindung
der Stege 46 zu dem Heizungsträger 22 und Nachleitrad 20 her. Die Stege 46 sind stirnseitig
mit einem Sägeprofil 52 versehen, das zur Aufnahme eines Heizungsdrahtes 54 dient.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist in dem Lagerschild 30 sowie in einer mit dem Rückschlußring
38 fest verbundenen Stirnplatte 56 je ein Lager 58, 60 zur Aufnahme einer mit dem
Rotor 40 verbundenen Welle 62 vorgesehen. Das rechte Ende der Welle 62 steht über
das Lager 60 hervor und dient endseitig zur Aufnahme des Lüfterrades 18.
[0016] Wie bereits erläutert, kann das Lagerschild 30 einteilig mit dem Nachleitrad 20 verbunden
sein. Um auch eine Verbindung zwischen dem Rückschlußring 38 und dem Nachleitrad 20
herstellen zu können, sind gemäß Fig. 6 an der Stirnkante des Lagerschildes 30 mindesens
zwei diametral gegenüberliegende V-förmige Aussparungen 64 vorgesehen, die zur Aufnahme
zweier parallel zueinander verlaufender, am Rückschlußring 38 vorgesehener Nasen 66
dienen, die nach Ansetzen des Rückschlußringes 38 an die Stirnseite des Lagerschildes
30 in die V-förmigen Aussparungen 64 axial eingeführt und dann auseinandergebogen
werden. Durch das Auseinanderbiegen der Nasen 66 erhält man eine formschlüssige Verbindung
der Nasen 66 mit den Aussparungen 64.
[0017] Das Lagerschild 30 besteht aus einem nichtleitenden, im wesentlichen ringförmigen
Körper, in den die Diodenbrücke 32 eingesetzt ist. Die Kohle 34 sowie die Feder 36
wird durch, an der Außenseite des Lagerschildes 30 vorgesehene Bohrungen 68 eingeführt.
Gemäß Fig. 5 sind die Kohlen 34 wesentlich länger ausgebildet als die Kohlen gem.
Fig. 2 - 4, so daß die Feder 36 in einer besonderen Buchse 70 aufgenommen ist, die
an die Außenseite des Lagerschildes 30 angebracht ist. Die Ausführungsform gemäß Fig.
5 eignet sich insbesondere für sehr häufig eingesetzte Haartrockner.
[0018] Damit die Baugruppe, insbesondere das Nachleitrad 20 axial unverschiebbar im Gehäuse
2 aufgenommen werden kann, sind die Gehäusehälften 6, 8 mit je einer konzentrischen
Ausdrehung 72 und 74 versehen, deren Gesamtlänge, in etwa der Breite des Nachleitrades
20 entspricht. Auf diese Weise kann beim Einsatz des Nachleitrades 20 in die Aussparung
72, 74 eine formschlüssige Verbindung zwischen der Baugruppe und dem Gehäuse 2 hergestellt
werden.
[0019] Bei der Montage des Haartrockners wird, wie folgt, vorgegangen:
[0020] Zuerst wird das Nachleitrad 20 und das Lagerschild 30 als einteiliges Formteil hergestellt.
Es ist jedoch auch möglich, das Nachleitrad 20, das Lagerschild 30 sowie den Heizungsträger
22 als einteiliges Formstück herzustellen. Außerdem ist es möglich den Heizungsträger
22 über Rastelemente mit dem Lagerschild 30 lösbar zu verbinden. Vorzugsweise werden
jedoch Nachleitrad 20 und Heizungsträger 22 einteilig hergestellt um somit die Herstellungskosten
und die Montagekosten zu reduzieren. Nach der Erstellung des Formteiles wird das Lagerschild
30 mit montierter Diodenbrücke 32 axial in den Ringkörper des Lagerschildes 30 eingesetzt.
Nach der Montage der Diodenbrücke 32 kann der Rückschlußring 38 koaxial in dem Lagerschild
30 befestigt werden, wozu die am zylindrischen Körper des Rückschlußringes 38 vorgesehenen
Nasen 66 in die V-förmig ausgebildeten Aussparungen 64 des Lagerschildes 30 eingeführt
und dann auseinandergebogen werden und somit eine formschlüssige Verbindung zwischen
dem Lagerschild 30 und dem Rückschlußring 38 herstellen. Nun läßt
sich ohne weiteres auf der Motorwelle 62 das Lüfterrad 18 befestigen. Ebenso können
die Kohlen 34 und die Federn 36 durch die Bohrungen 68 des Lagerschildes eingeführt
werden, die dann durch an der Diodenbrücke vorgesehene Nasen verschlossen werden.
Die Nasen werden hierzu rechtwinklig umgebogen. Aus Vorstehendem ergibt sich, daß
sämtliche Teile des Gebläses auf einer Montagelinie vormontiert werden können. Hierdurch
lassen sich die Herstellungskosten wesentlich reduzieren. Nach der Vormontage der
Baugruppe wird diese in die eine Gehäusehälfte 10 eingesetzt und die entsprechende
Verdrahtung mit dem Elektromotor und der Heizung vorgenommen. Jetzt kann die Gehäusehälfte
10 an die Gehäusehälfte 6 angeschlossen und mit dieser verrastet werden.
1. Elektrisches Gerät für den persönlichen Bedarf, insbesondere Haarpflegegerät mit
in einem Gehäuse (2) angeordneten Nachleitrad (20), in dessen Innerem ein Motor (16)
koaxial aufgenommen ist, der einerseits auf einer Motorwelle (62) ein Lüfterrad (18)
trägt und andererseits einem Heizungsträger (22) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachleitrad (20) mit dem Heizungsträger (22) einteilig verbunden ist und
mit dem Motor (16) eine Baugruppe bildet, die in das Gehäuse (2) einsetzbar und dann
mit diesem fest verbindbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe zur Verbindung mit dem Gehäuse (2) Formschlußelemente aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe vor dem Einbau in das Gerät vormontierbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (16) bzw. ein Lagerchild (30) des Motors (16) mit dem Nachleitrad
(20) und dem Heizungsträger (22) der Heizung einteilig verbunden ist.
5. Gerät nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachleitrad (20), der Heizungsträger (22) und das Lagerschild (30) als einteiliges
Formteil, insbesondere Spritzgußteil, ausgebildet sind, das über Formschlußelemente
mit dem Gehäuse (2) verbindbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (16) einen Rückschlußring (38) mit einem ersten und zweiten Lagerelement
(58, 60) aufweist, wobei das erste Lagerelement (58) mit dem Rückschlußring (38) bzw.
einer Stirnplatte (56) und das zweite Lagerelement (60) mit dem Lagerschild (30) fest
verbunden sind.
7. Gerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lagerschild (30) eine Diodenbrücke (32) integriert ist, die zur Aufnahme
von Dioden und Kohlen (34) dient.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden zumindest Teile des Motors (16) koaxial umgeben, wobei die Kohlen
(34) und die Dioden in einer Ebene angeordnet sind.
9. Gerät nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerschild (30) aus einem nichtleitenden, im wesentlichen ringförmigen
Körper besteht, in den die Diodenbrücke (32) koaxial einsetzbar ist und der als vormontierbare
Baugruppe ausgebildet ist.
10. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlußring (38) in einen konzentrischen Innenraum des Nachleitrades
(20) einbringbar und endseitig durch koaxiales Aufsetzen auf den Außenumfang bzw.
an die Stirnseite des mit dem Heizungsträger (22) fest bzw. einteilig verbundenen
Lagerschildes (30) zu einem Motor (16) und zu einer Baugruppe vervollständigbar ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerschild (30) mit in Richtung der Längsachse des Lagerschildes (30) sich
erstreckenden Aussparungen (64) zur Aufnahme von am Rückschlußring (38) vorgesehenen
Rastelementen ausgerüstet ist, die
den Rückschlußring fest mit dem Lagerschild (30) verbinden.
12. Gerät nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (64) durch divergierend verlaufende Seitenkanten gebildet sind,
in die als Nasen (66) ausgebildete Rastelemente einsetzbar und auseinander biegbar
sind.
13. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachleitrad (20) und/oder das Lagerschild (30) mit sich in Radialrichtung
erstreckenden Öffnungen (68) versehen sind, in die die Kohlen (34) und die Federn
(36) radial einsetzbar sind.
14. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizungsträger (22) aus einem mit dem Nachleitrad (20) fest verbundenen,
zylindrischen Körper (42) besteht, auf den mehrere, sich radial erstreckende Stege
(46) aufgesetzt sind, die einenends mittels radial erstreckenden Nasen (48) in in
der Oberfläche des zylindrischen Körpers vorgesehene Öffnungen (44), anderenends mittels
sich axial erstreckenden Nasen (50) in im Nachleitrad (20) vorgesehenen Öffnungen
einrastbar sind.
15. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Heizungsträger (22) mit dem fest verbundenen Nachleitrad (20), dem
Motor (16) und dem Lüfterrad (18) gebildete und vormontierbare Baugruppe in eine in
einer Hälfte des Gehäuses (6) vorgesehene konzentrische Ausdrehung (74) einsetzbar
ist, an die eine Ausdrehung (72) einer zweiten Hälfte des Gehäuses (10) ansetzbar
ist.
16. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlußring (38) und das Lagerschild (30) als Baugruppe in eine im Nachleitrad
(20) vorgesehene Aussparung einsetzbar und verrastbar ist und die Baugruppe sich über
das Nachleitrad im Gehäuse (2) abstützt.
17. Verfahren zur Herstellung eines Haartrockners nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte,
1. Nachleitrad (20), Lagerschild (30) und Heizungsträger (22) werden als einteiliges
Gußteil hergestellt,
2. die Diodenbrücke (32) mit aufgebrachten Dioden wird axial in den Ringkörper des
Lagerschildes (30) eingesetzt,
3. der Rückschlußring (38) mit eingebautem Rotor (40) wird koaxial an dem Lagerschild
(30) befestigt,
4. das Lüfterrad (18) wird auf der Motorwelle (62) befestigt,
5. Kohlen (34) und Federn (36) werden durch im Nachlaufrad und im Lagerschild vorgesehene,
sich in Radialrichtung erstreckende Bohrungen (68) eingesetzt und durch am Lagerschild
(30) vorgesehene Zungen gesichert,
6. die vormontierte Baugruppe wird in das Gehäuse (2) eingesetzt und befestigt.