(19) |
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(11) |
EP 0 263 522 A3 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(88) |
Veröffentlichungstag A3: |
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12.04.1989 Patentblatt 1989/15 |
(43) |
Veröffentlichungstag A2: |
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13.04.1988 Patentblatt 1988/15 |
(22) |
Anmeldetag: 08.10.1987 |
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
(30) |
Priorität: |
08.10.1986 DE 3634275
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(60) |
Teilanmeldung: |
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92112758.5 / 0516187 |
(71) |
Anmelder: |
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- VEBA OEL Technologie und Automatisierung GmbH
D-45896 Gelsenkirchen (DE)
- INTEVEP S.A.
Los Teques - 1201 A
1201 Estado Miranda (VE)
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(72) |
Erfinder: |
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- Kretschmar, Klaus
D-4270 Dorsten (DE)
- Merz, Ludwig, Dr.
D-4350 Recklinghausen (DE)
- Niemann, Klaus, Dr.
D-4200 Oberhausen (DE)
- Guitian, José
D-4270 Dorsten 21 (DE)
- Krasuk, Julio, Dr.
D-4000 Düsseldorf (DE)
- Marruffo, Franzo, Dr.
D-4000 Düsseldorf (DE)
- Kurzeja, Klaus
D-4390 Gladbeck (DE)
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(74) |
Vertreter: Lindner, Wolfgang, Dr. |
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Alexander-von-Humboldt-Strasse 45896 Gelsenkirchen 45896 Gelsenkirchen (DE) |
(56) |
Entgegenhaltungen: :
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(54) |
Verfahren zur hydrierenden Konversion von Schwer- und Rückstandsölen |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur hydrierenden Konversion von Schwer-
und Rückstandsölen, Alt- und Abfallölen, Teersanden u. dgl. durch Kontaktieren mit
Wasserstoff bei einem Wasserstoffpartialdruck zwischen 50 und 300 bar, einer Temperatur
zwischen 250 und 500 °C, einem Durchsatz von 0,1 bis 5 t/m³ und Stunde und einem Gas/Flüssigkeitsverhältnis
zwischen 100 und 10000Nm³/t.
Technische Aufgabe und Zielsetzung der Erfindung ist die Zurverfügungstellung eines
Verfahrens zur Aufarbeitung von Schwer- und Rückstandsölen, bei welchem übermäßige
Schaumbildung vermieden wird und der Reaktionsraum der Hydrierreaktoren besser genutzt
wird.
Die Lösung der technischen Aufgabe liegt darin, daß bei der hydrierenden Behandlung
der Einsatzprodukte ein Additiv in zwei unterschiedlichen Korngrößenbereichen zugesetzt
wird, derart, daß ein Teil des Additivs als Feinkornfraktion mit einer Korngröße von
90 µm oder weniger und ein anderer Teil also Grobkornfraktion mit einer Korngröße
von 100 µm bis 1000 µm vorliegt.
