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EP 0 263 897 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.04.1990 Patentblatt 1990/14 |
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Anmeldetag: 21.10.1986 |
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Farbspritzpistole
Paint spray gun
Pistolet- pulvérisateur pour peinture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH FR GB IT LI |
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Priorität: |
15.10.1986 DE 8627558 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.1988 Patentblatt 1988/16 |
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Patentinhaber: |
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- J. Wagner GmbH
88669 Markdorf (DE)
- WAGNER INTERNATIONAL AG
9450 Altstätten (CH)
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Erfinder: |
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- Peterson, Gerald E.
St. Paul
Minnesota 55105 (US)
- Polk, Gary C.
Eden Prairie
Minnesota 55344 (US)
- Gunderson, Richard C.
Elk River
Minnesota 55441 (US)
- Walsh, Warren J.
Waverly
Minnesota 55390 (US)
- Kille, Ewald
D-7990 Friedrichshafen (DE)
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Vertreter: Münzhuber, Robert, Dipl.-Phys. |
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Patentanwalt
Rumfordstrasse 10 80469 München 80469 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 453 503
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DE-A- 2 653 981
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Farbspritzpistole mit Schwingankerantrieb, bestehend
aus einem geschlossenen Gehäuse, einem elektromagnetischen Schwingankermotor, einer
von diesem angetriebenen F arbpumpe und einem vom Gehäuse nach vorne abstehenden Düsenrohr
mit Sprühdüse (vgl. DE-A 2 653 981).
[0002] Farbspritzpistolen dieses Aufbaus sind bekannt und auf dem Markt erhältlich. Dabei
muß infolge der vergleichsweise schlechten Wärmeleitung der aus Kunststoff bestehenden
Gehäuse dafür Sorge getragen werden, daß eine zu große Erwärmung des Schwingankermotors,
insbesondere der Statorspule, vermieden wird. Dies geschieht bei den bekannten Farbspritzpistolen
in der Weise, daß man die Leistung des Schwingankermotors begrenzt und gegebenenfalls
besondere Kühlflächen in Form von Rippen, Blechen und dergleichen vorsieht. Verständlicherweise
erbringt die Begrenzung der Motorleistung eine Begrenzung der Pumpenleistung und damit
der Sprühleistung, und die Kühlflächen stellen einen Gewichtsballast dar, der sich
bei diesen für den Handbetrieb bestimmten Farbspritzpistolen sehr nachteilig bemerkbar
macht.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die bekannten Farbspritzpistolen
der erwähnten Bauart derart zu verbessern, daß eine intensive Kühlung des Schwingankermotors
bei zugleich vermindertem Pistolengewicht gewährleistet ist. Die Lösung dieser Aufgabe
ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
[0004] Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Farbspritzpistole ergibt sich infolge der Injektorwirkung
des mit hoher Geschwindigkeit aus der Sprühdüse austretenden Farbstrahl ein Unterdruck,
und zwar im vordersten Bereich des Pistolenrohrs. Dieser Unterdruck bewirkt nun eine
kräftige Sogwirkung in Richtung nach hinten, mit der Folge, daß Aussenluft durch die
Gehäuse-Lufteintrittsöffnungen in das GEhäuse gesaugt und durch dieses hindurch nach
vorne durch den Ringkanal zum unterdruckbereich gefördert wird. Dabei umströmt die
Luft den Stator und die darauf befindliche Spule, mit der Folge einer intensiven Kühlung
durch Wärmeleitung und Konvektion. Die Leistung des Schwingankermotors kann damit
erhöht werden,und die sonst erforderlichen Kühlflächen sind überflüssig. Wesentlich
dabei ist, daß für die erwähnte Förderung der Luft durch das Gehäuseinnere hindurch
keine besondere Energiequelle erforderlich ist, vielmehr der sich ergebende Unterdruck
genutzt wird.
[0005] Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung kann zur Förderung der Kühlluft
zusätzlich die Bewegung des oszillierenden Ankers genutzt werden, wie sich aus den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 4 ergibt.
[0006] Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 die Farbspritzpistole nach der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch das Gehäuse der Farbspritzpistole von Fig. 1, und
zwar senkrecht zur Spritzrichtung,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Farbspritzpistole von Fig. 1,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Farbspritzpistole von Fig. 1, und zwar parallel
zur Spritzrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 4 durch eine Abwandlungsform der Erfindung,
Fig. 6 eine Teilansicht gemäß Fig. 5 mit zusätzlichem Anker-Luftförderer,
Fig. 7 eine Ansicht von hinten auf den Luftförderer von Fig. 6 und
Fig. 8 einen Schnitt durch eine Abwandlungsform des Schwingankermotors
[0007] Die Fig. 1 zeigt eine Spritzpistole 10 in Gesamtansicht, die ein geschlossenes Gehäuse
12 aufweist, an der ein Handgriff 14 mit Abzug 16 angebracht ist und von der - in
Spritzrichtung - nach vorne ein Pistolenrohr 18 absteht. An jeder Seite des Gehäuses
12 sind vier Luft-Einlaßschlitze 20,22,24 und 26 vorgesehen. Mit 30 ist ein Rohr zum
Anschließen der Pistole 10 an einen - nicht gezeichneten - Farb- bzw. Lackbehälter
bezeichnet. Im Gehäuse 12 befindet sich gemäß Fig. 4 ein im ganzen mit 36 bezeichneter
Schwingankermotor, der aus einem Stator 38 mit Spule 40 und einem am Gehäuse 12 angelenkten
Anker 42 besteht. Wird die Spule 40 über eine - nicht gezeichnete - elektrische Anschlußleitung
mit Wechselstrom gespeist, dann schwingt der Anker 42 in der Frequenz des Wechselstroms,
und zwar zum Sta tor 38 hin und von diesem weg. Eine Justierschraube 34 dient zur
Begrenzung des Ankerhubs. Der Anker 42 dient als Antrieb für eine im ganzen mit 44
bezeichnete Kolbenpumpe, wobei der Anker 42 mit einer Kolbenstange 46 der Pumpe 44
verbunden ist. Die Kolbenstange 46 ist gegen den Anker 42 federbelastet und gleitet
in einem Pumpenzylinder 48, dessen Auslaßende 51 in einem Düsenrohr 50 steckt, das
mit dem Pistolengehäuse 12 verbunden ist. Das Auslaßende 51 der Pumpe bildet einen
Sitz für ein Kugelventil 54, das in einer Bohrung 56 gelagert ist, die mit einer Sprühdüse
58 in Verbindung steht. Die Düse 58 stellt im vorliegenden Fall eine der Düsen eines
drehbaren Revolverkopfs 60 dar. Die Farbe wird über eine in das Auslaßende 51 einmündende
Leitung 52 zugeführt.
[0008] Die Sprühdüse 58 befindet sich im Mittelpunkt eines gitterartigen Schutzkorbes 62,
der die Form eines Trichters hat. Gemäß Fig. 3 besteht dieser Schutzkorb 62 aus Gitterstäben
66 und weist einen ringförmigen Rand 64 auf, der an der vorderen Randkante des Pistolenrohrs
18 gehaltert ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ragt die offene Vorderstirn des
Pistolenrohrs 18 nach vorne über die Sprühdüse 58 hinaus,und der Ringkanal 70 zwischen
Pistolenrohr 18 und Düsenrohr 50 steht in offener Verbindung mit dem Inneren des Gehäuses
12.
[0009] Die Sprühpistole 10 wird dadurch in Betrieb gesetzt, daß der Abzug 16 eingedrückt
wird, womit der Schwingankerantrieb 36 in Tätigkeit, d.h., der Anker 42 eine oszillierende
Bewegung ausführt und dabei die Kobenpumpe 44 in Tätigkeit setzt. Damit wird die Farbe
bzw. der Lack mit hoher Geschwindigkeit der Sprühdüse 58 zugeführt und von dieser
als Sprühstrahl in Richtung auf das - nicht gezeichnete - Werkstück abgegeben. Der
mit hoher Geschwindigkeit austretende Sprühstrahl reißt Umgebungsluft mit sich und
erzeugt somit im vorderen Bereich des Pistolenrohrs 18 einen Unterdruck. Dieser Unterdruck
bewirkt einen Sog, und weil der Ringkanal 70 mit dem Inneren des Gehäuses 12 in Verbindung
steht, wird Luft aus dem Gehäuse 12 angesaugt, mit der Folge, daß Umgebungsluft durch
die Schlitze 20 bis 26 hindurch in das Gehäuseinnere nachströmt. Es ergibt sich somit
eine Luftströmung von den Schlitzen 20 bis 26 durch das Innere des Gehäuses 12 hindurch
zum Ringkanal 70. Diese Luft strömt dabei zwangsläufig am Schwingankerantrieb 36 vorbei,
nimmt dabei Wärme vom Schwingankerantrieb, insbesondere vom Stator 38 und der Spule
40 auf und führt diese in Richtung des Ringkanals 70 ab. Die erwärmte Luft strömt
durch den Ringkanal 70 hindurch und verläßt diesen durch den Gitterkorb 62. Der durch
den Sprühvorgang erzeugte Unterdruck wird also dazu genutzt, Außenluft in das Gehäuse
12 einzusaugen, über den Schwingankerantrieb 36 zu leiten und durch das Pistolenrohr
hindurch wieder nach außen abzuführen. Verwendet man dabei für den Stator, die Spule
und die elektrische Isolierung ein Material, das einen guten Wärmeübergang zur Luft
gewährleistet, dann ergibt sich während des Betriebs der Sprühpistole 10 eine ausgezeichnete
Kühlung des Schwingankerantriebs. Der Schwingankerantrieb kann somit mit hoher Leistung
gefahren werden, ohne daß es dabei erforderlich ist, besondere Kühlelemente, etwa
schwere Kühlrippen vorzusehen.
[0010] In den Figuren 5 bis 8 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Dabei ist die Sprühpistole mit 100 bezeichnet. Sie weist ein geschlossenes Gehäuse
102, einen Schwingankerantrieb 104, eine Kolbenpumpe 106 und ein Pistolenrohr 108
auf. Am hinteren Ende des Gehäuses 102 sind Lufteinlässe 110 vorgesehen, und es ist
dafür Sorge getragen, daß zwischen dem Schwingankerantrieb 104 und dem Pistolenrohr
108 ein offener Durchgang 118 freibleibt. Das Pistolenrohr 108 ist an einem Pumpengehäuse
115 angeschraubt und umgibt konzentrisch und mit Abstand eine Sprühdüse 116. Im Pumpengehäuse
115 befindet sich eine Farbpumpe 106, die, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, über
eine Kolbenstange vom oszillierenden Anker des Schwingankerantriebs 104 angetrieben
wird. In der Mantelfläche des Pistolenrohrs 108 befinden sich mit geringem Abstand
vor der Sprühdüse 116 Luft-Einlaßöffnungen 120, deren Zweck später erläutert werden
wird.
[0011] Weiterhin ist die Sprühpistole 100 mit einer zusätzlichen Einrichtung 124 versehen,
die zur Verstärkung der gerichteten Luftströmung innerhalb des Gehäuses 102 dient.
Diese Einrichtung 124 ist am Schwinganker 126 (Fig. 6) des Schwingankerantriebs 104
befestigt und wird von diesem betrieben. Die Einrichtung 124 weist gemäß Fig. 6 eine
gekrümmte Scheibe 128 auf, die mittels eines Abstandhalters 130 und einer Schraube
132 am Anker 126 befestigt ist. In der Scheibe 128 sind Öffnungen 135 vorgesehen,
die durch Membranen 134 abdeckbar sind, die zwischen der Scheibe 128 und dem Abstandhalter
130 angeordnet sind. Wenn sich die mit dem Schwinganker 126 verbundene Scheibe 128
gegen die Gehäuseöffnungen 110 bewegt, dann bleibt die Membran 134 zurück, so daß
die Offnungen 135 frei sind und LUft durch die Öffnungen 135 hindurchtreten kann.
Bewegt sich dann beim Umkehrhub des Schwingankers die Scheibe 128 von den Gehäuseöffnungen
110 weg, dann legt sich die Membran 134 gegen die Scheibe 128, mit der Folge, daß
die Öffnungen 135 geschlossen sind und die Scheibe 128 die Luft in das Innere des
Pistolengehäuses 102 fördert. Aus Fig. 7 ist ersichtlich, daß der untere Teile der
Scheibe 128 ausgeschnitten ist, so daß die Einstellschraube 136 zum Schwinganker hindurchtreten
kann.
[0012] Beim Betrieb der Pistole wird wiederum durch den Hochgeschwindigkeits-Sprühstrahl
im Pistolenrohr 108 ein Unterdruck erzeugt, mit der Folge, daß Außenluft durch die
Öffnungen 110 in das Ge häuseinnere eingesaugt und am Schwingankerantrieb vorbei zum
vorderen Bereich des Pistolenrohrs 108 gefördert wird. Verstärkt wird diese Strömung
durch die Luft-Fördereinrichtung 124, wobei von Bedeutung ist, daß für deren Antrieb
keine besondere Energiequelle erforderlich ist, vielmehr die Bewegung des Schwingankers
als Antrieb für diesen Luftförderer genutzt wird. Trotz der Sogwirkung des im vorderen
Bereich des Pistolenrohrs 108 herrschenden Unterdrucks und der zusätzlichen, in der
gleichen Richtung wirkenden Luftförderung durch die Einrichtung 124 kann es vorkommen,
daß die durch die Öffnungen 110 eintretende Luft nicht genügt, die zur Auffüllung
des erwähnten Unterdruckbereichs erforderliche Luft diesem zuzuführen; ist nämlich
das Innere des Gehäuses 102 durch die in ihm befindlichen Bauelemente weitgehend ausgefüllt,
dann ergeben sich für die durchströmende Luft sehr hohe Strömungswiderstände, insbesondere
an Ecken und Kanten. Wird aber dieser Unterdruckbereich nur unzulänglich von hinten
her mit Luft aufgefüllt, dann kann es zu einer gewissen Rücksaugung von Farbpartikeln
aus dem Sprühstrahl kommen, mit der Folge einer Verschmutzung der Sprühdüse. Um dem
entgegenzuwirken, sind die erwähnten Luftöffnungen 120 in dem Pistolenrohr 108 vorgesehen.
Diese Öffnungen 120 sorgen dann dafür, daß in den Unterdruckbereich genügend Luft
nachströmt und es nicht zu sogenannten Farbrückschlägen kommt. Freilich dürfen diese
Öffnungen 120 nicht so groß sein, daß sie die Luftströmung durch das Innere des Gehäuses
102 hindurch beeinträchtigen. Lediglich als Beispiel sei angegeben, daß die durch
die Öffnungen 120 angesaugte Luftmenge etwa 30% beträgt, wohingegen die durch die
Öffnungen 110 angesaugte, zur Kühlung des Schwingankerantriebs 104 dienende Luft einen
Prozentsatz von etwa 70% abdeckt. Selbstverständlich ist es dabei möglich, die zusätzlichen
Eintrittsöffnungen 120 auch an irgendeiner anderen Stelle vorzusehen, beispielsweise
im vorderen Bereich des Gehäuses 102.
[0013] Fig. 8 schließlich zeigt schematisch eine besonders zweckmäßige Gestaltung des Stators
138 des Schwingankerantriebs 104. Dabei ist ersichtlich, daß zwischen dem Stator und
der Spule 142,die auf ihn aufgesteckt ist, ein Luft-Durchtrittsspalt 144 besteht.
Damit kann die durch das Gehäuseinnere hindurchgesaugte Luft auch durch den Spalt
144 hindurchströmen, womit die Kühlwirkung wesentlich erhöht wird.
[0014] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern es sind diesen gegenüber zahlreiche Anwandlungen möglich, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen.
1. Farbspritzpistole mit Schwingankerantrieb, bestehend aus einem geschlossenen Gehäuse,
einem elektromagnetischen Schwingankermotor, einer von diesem angetriebenen Farbpumpe
und einem vom Gehäuse nach vorne abstehenden Düsenrohr mit Sprühdüse, dadurch gekennzeichnet,
daß das Düsenrohr (50:115) von einem dazu koaxialen Pistolenrohr (18;108) mit Abstand
und unter Bildung eines Ringkanals (70) umgeben ist, wobei die offene Vorderstim des
Pistolenrohrs (18; 108) über die Sprühdüse (58;116) nach vorne übersteht, daß der
Ringkanal (70) in das Innere des Gehäuses (12;102) offen einmündet und daß am Gehäuse
(12; 102) Luft-Einlaßöffnungen (20,22, 24, 26; 110) angeordnet sind, wobei der Schwingankermotor
(36; 104) im Luft-Strömungsweg zwischen den Luft-Einlaßöffnungen (20, 22, 24, 26;
110) und dem Ringkanal (70) innerhalb des Gehäuses (12; 102) untergebracht ist.
2. Farbspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft-Einlaßöffnungen
(20, 22, 24, 26) an beiden Seiten des Gehäuses (12) angeordnete Schlitze sind, zwischen
denen sich der Schwingankermotor (36) befindet.
3. Farbspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft-Eintrittsöffnungen
(110) an der Rückwand des Gehäuses (102) angeordnet sind.
4. Farbspritzpistole nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Anker (126) des
Schwingankermotors (104) ein Luftförderer (124) befestigt ist, der aus einer Lochplatte
(128) und aus deren Löcher (135) abdeckenden Flattermembranen (134) besteht und sich
im Gehäuseinneren benachbart den Luft-Eintrittsöffnungen (110) befindet.
5. Farbspritzpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (128)
eine Ausnehmung zum Durchtritt einer den Ankerhub begrenzenden Stellschraube (136)
aufweist.
6. Farbspritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzliche Hilfs-Lufteinlaßöffnungen (120) im Strömungsweg zwischen Schwingankermotor
(36; 104) und Vorderstirn des Pistolenrohrs (18;108) angeordnet sind.
7. Farbspritzpistole nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfs-Lufteintrittsöffnungen
(120) im Pistolenrohr (108) nahe benachbart dessen Vorderstim angeordnet sind.
8. Farbspritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
im Schwinganker-Stator (138), in der Schwinganker-Spule (142) und/oder dazwischen
Luft-Durchtrittsspalte (144) angeordnet sind.
9. Farbspritzpistole nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein an
der Pistolenrohrstirn befestigtes Sprühdüsenschutzgitter (62).
1. Paint spray gun with oscillating armature drive, comprising a sealed housing, an
electro-magnetic oscillating armature motor, a paint pump driven by this, and a nozzle
pipe with spray nozzle some distance in front of the housing, characterised in that
the nozzle pipe (50:115) is surrounded by a gun barrel (18; 108) coaxial thereto and
spaced from it by an annular duct (70), the open front face of the gun barrel (18;
108) standing proud from the spray nozzle (58; 116) at the front, in that the annular
duct (70) opens into the interior of the housing (12; 102) and in that air inlet apertures
(20, 22, 24, 26; 110) are arranged on the housing (12; 102), with the oscillating
armature motor (36; 104) being fitted in the air flow path between the air inlet apertures
(20, 22, 24, 26; 110) and the annular duct (70) inside the housing (12; 102).
2. Paint spray gun according to claim 1, characterised in that the air inlet apertures
(20, 22, 24, 26) are slots arranged on both sides of the housing (12), between which
is the oscillating armature motor (36).
3. Paint spray gun according to claim 1, characterised in that the air inlet apertures
(110) are arranged on the rear wall of the housing (102).
4. Paint spray gun according to claim 3, characterised in that secured on the armature
(126) of the oscillating armature motor (104) is an air feeder (124) which comprises
a perforated plate (128) and oscillating diaphragms (134) covering its perforations
and is located in the housing interior adjacent to the air inlet apertures (110).
5. Paint spray gun according to claim 4, characterised in that the perforated plate
(128) has a recess for the passage of an adjusting screw (136) limiting the stroke
of the armature.
6. Paint spray gun according to one of claims 1 to 5, characterised in that additional
auxiliary air inlet apertures (120) are arranged in the flow path between the oscillating
armature motor (36; 104) and the front face of the gun barrel (18; 108).
7. Paint spray gun according to claim 6, characterised in that the auxiliary air inlet
apertures (120) are arranged in the gun barrel (108) closely adjacent to its front
face.
8. Paint spray gun according to one of claims 1 to 7, characterised in that air throughflow
gaps (144) are arranged in the oscillating armature stator (138), in the oscillating
armature coil (142) and/or therebetween.
9. Paint spray gun according to one of claims 1 to 8, characterised by a spray nozzle
protective screen (62) secured on the front of the gun barrel.
1. Pistolet de pulvérisation de peinture à mécanisme d'entraînement à ancre oscillante,
constitué par un boîtier fermé, un moteur électromagnétique à ancre oscillante, une
pompe à peinture entraînée par ce dernier et un tube à buse comprenant une buse de
pulvérisation qui fait saillie à l'avant du boîtier, caractérisé en ce que le tube
à buse (50; 115) est entouré à distance et avec formation d'un canal annulaire (70)
par un tube de pistolet coaxial (18; 108), le côté avant ouvert du tube (18; 108)
du pistolet faisant saillie vers l'avant au-delà de la buse de pulvérisation (58;
116), en ce que le canal annulaire (70) débouche à l'état ouvert à l'intérieur du
boîtier (12; 102) et en ce que des ouvertures d'admission d'air (20, 22, 24, 26; 110)
sont disposées dans le boîtier (12; 102), le moteur à ancre oscillante (36; 104) étant
monté sur le parcours suivi par le courant d'air entre les ouvertures d'admission
d'air (20, 22, 24, 26; 110) et le canal annulaire (70) à l'intérieur du boîtier (12;
102).
2. Pistolet de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les ouvertures d'admission d'air (20, 22, 24, 26) sont constituées par des
fentes disposées sur les deux côtés du boîtier (12), fentes entre lesquelles est monté
le moteur à ancre oscillante (36).
3. Pistolet de pulvérisation de peinture selon la revendication 1, caractérisé en
ce que les ouvertures d'admission d'air (110) sont prévues sur la paroi arrière du
boîtier (102).
4. Pistolet de pulvérisation de peinture selon la revendication 3, caractérisé en
ce qu'un dispositif d'alimentation d'air (124) est fixé sur l'ancre (126) du moteur
à ancre oscillante (104), dispositif qui est constitué par une plaque ajourée (128)
et par des membranes vibrantes (134) recouvrant ses trous (135), et qui se trouve
à l'intérieur du boîtier au voisinage des ouvertures d'admission d'air (110).
5. Pistolet de pulvérisation de peinture selon la revendication 4, caractérisé en
ce que la plaque ajourée (128) comprend un évidemment pour le passage d'une vis de
réglage (136) limitant la course de l'ancre.
6. Pistolet de pulvérisation de peinture selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que des ouvertures d'admission d'air auxiliaires additionnelles
(120) sont prévues sur le parcours suivi par le courant entre le moteur à ancre oscillante
(36; 104) et le côté avant du tube (18; 108) du pistolet.
7. Pistolet de pulvérisation de peinture selon la revendication 6, caractérisé en
ce que les ouvertures d'admission d'air auxiliaires (120) sont disposées dans le tube
(108) du pistolet au voisinage de son côté frontal.
8. Pistolet de pulvérisation de peinture selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que des interstices de passage d'air (144) sont prévus dans
le stator à ancre oscillante (138), dans le bobinage (142) de l'ancre oscillante et/ou
entre eux.
9. Pistolet de pulvérisation de peinture selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisé par une grille de protection de buse de pulvérisation (62) fixée
sur le côté frontal du tube du pistolet.