| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 263 965 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.08.1993 Patentblatt 1993/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.09.1987 |
|
|
| (54) |
Fräskopf einer Faserballenfräse
Teasing cylinder of an apparatus for opening fibre bales
Cylindre de fraisage d'une fraise pour balles de fibres
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
16.09.1986 DE 3631466
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.04.1988 Patentblatt 1988/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Hergeth, Hubert A., Dipl.-Ing.,
Dipl.-Wirtsch.-Ing. |
|
D-52076 Aachen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hergeth, Hubert A., Dipl.-Ing.,
Dipl.-Wirtsch.-Ing.
D-52076 Aachen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
|
Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 383 841 FR-A- 2 440 424
|
DE-A- 3 335 221
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fräskopf einer Faserballenfräse mit einer Fräswalze,
einem Rost, durch den Zähne der Fräswalze hindurchgreifen, sowie einer parallel zur
Fräswalze und gleichsinnig mit ihr umlaufenden und in Fräsfahrrichtung gesehen hinter
ihr liegende Kämmwalze zum Auskämmen von Fasern aus der Fräswalze.
[0002] Ein Fräskopf mit den gattungsgemäßen Merkmalen ist aus einem Prospekt B 12 666104401
7/82 der Firma Marzoli bekannt. Dieser besitzt eine zur Fräswalze parallele Kämmwalze.
Beide Walzen laufen im gleichen Sinne um, und die Fräswalze zupft Fasermaterial aus
dem Ballen und fördert dies einer Absaughaube zu, wobei der Rost zwischen den beiden
Walzen und dem Faserballen liegt. Die Übertragungswalzen fördern dabei alle Fasern
in die Absaugrinne, unabhängig davon, ob sie genügend aufgelöst, d.h. kurz genug sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Fräskopf so auszubilden, daß
durch ihn nur Fasern sowie Verbände zusammenhängender Fasern, die eine gewisse Länge
von beispielsweise 80 mm nicht überschreiten, weiterbefördert werden.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der in der Fräsebene liegende
Teil des Rostes zwischen den Walzen und vor dem Bereich endet, in den die Kämmwalze
die von ihr aus der Fräswalze ausgekämmten Fasern hinunter auf die Fräsebene fördert.
[0005] Vorzugsweise ist der Rost vor dem genannten Bereich zwischen der Fräswalze und der
Kämmwalze nach oben über die Fräsebene hinaus verlängert. Ferner wird es bevorzugt,
daß der Rost oberhalb der Kämmwalze parallel zur Fräsebene bis zur Wand des Fräskopfes
verlängert ist.
[0006] Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0007] Ein Fräskopf 2, der durch ein Fräsmaschinengestell 3 entlang einer Reihe von Faserballen
4 geführt werden kann, enthält eine um eine Achse 5a antreibbare Fräswalze 5 sowie
einen Rost 1, der an eine Stelle 1a seines einen Endes am Fräskopf 2 befestigt ist
und mit einem Teil 1c am Faserballen 4 so anliegt, daß die Zähne der Fräswalze 5 zwischen
den einander parallelen Stäben des Rosts 1 Fasern aus dem Ballen 4 herauszupfen können,
die dann von diesen Zähnen zu einer Absaughaube B geworfen werden. Der Fräskopf 2
weist ferner eine Kämmwalze 7 auf, die um ihre zur Achse 5a der Fräswalze 5 parallele
Achse 7a in gleicher Drehrichtung antreibbar ist und einen solchen Abstand von den
Faserballen 4 hat, daß ihre Zähne nicht in sie eingreifen. Die Walzen 5 und 7 liegen
einander so nahe, daß die Zähne der Kämmwalze 7 die Fräswalze 5 von darauf noch verbliebenen
Fasern befreien können; vorzugsweise liegen sie derart, daß die Umfangskreise der
Zähne beider Walzen 5 und 7 einander berühren oder einander etwas überschneiden. Der
Rost 1 ist über die Stelle hinaus, an der er an den Ballen 4 anliegt, derart verlängert,
daß er zwischen den Achsen 5a und 7a der Walzen 5 und 7 hindurch und anschließend
auf der den Ballen 4 gegenüberliegenden Seite der Kämmwalze 7 verläuft und an seinem
Ende bei 1b am Fräskopf 2 befestigt ist.
[0008] Beim Umlaufen der Fräswalze 5 zupfen ihre Zähne einzelne Fasern sowie zu Faserverbänden
zusammenhängende Fasern aus dem Faserballen 4 und werfen die einzelnen Fasern und
die leichten und kürzeren Faserverbände zur Absaughaube 6. Längere und schwerere Faserverbände
werden durch die Kämmwalze 7 von der Fräswalze abgenommen und auf die Oberfläche der
Ballen 4 geworfen Bei einem nachfolgenden Abzupfen dieser Faserballenstelle werden
solche Verbände in der Regel durch die Fräswalze 5 aufgelöst.
1. Fräskopf (2) einer Faserballenfräse (3) mit einer Fräswalze (5), einem Rost (1), durch
den Zähne der Fräswalze (5) hindurchgreifen, sowie einer parallel zur Fräswalze (5)
und gleichsinnig mit ihr umlaufenden und in Fräsfahrrichtung gesehen hinter ihr liegenden
Kämmwalze (7) zum Auskämmen von Fasern aus der Fräswalze (5), dadurch gekennzeichnet, daß der in der Fräsebene (1e) liegende Teil (1c) des Rostes (1) zwischen den Walzen
(5) und (7) vor dem Bereich endet, in den die Kämmwalze (7) die von ihr aus der Fräswalze
(5) ausgekämmten Fasern hinunter auf die Fräsebene (1e) fördert.
2. Fräskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (1) von dem genannten Bereich zwischen der Fräswalze (5) und der Kämmwalze
(7) nach oben über die Fräsebene (1e) hinaus verlängert ist.
3. Fräskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (1) oberhalb der Kämmwalzen (7) parallel zur Fräsebene (1e) bis zur
Wand des Fräskopfes (2) verlängert ist.
1. A cutter head (2) of a fibre bale cutter (3), having a cutting roller (5), a grid
(1) through which teeth of the cutting roller (5) engage, and a combing roller (7)
which is disposed downstream, viewed in the direction of cutting travel, of the cutting
roller (5) and is parallel therewith and corotates therewith, to comb fibres out of
the cutting roller (5), characterized in that that part (1c) of the grid (1) which
is disposed in the cutting plane (1e) terminates between the rollers (5) upstream
of the zone into which the combing roller (7) conveys the fibres thereby combed out
of the cutting roller (5) down on to the cutting plane (1e).
2. A cutter head according to claim 1, characterized in that the grid (1) is prolonged
from the aforementioned zone between the cutting roller (5) and the combing roller
(7) upwards beyond the cutting plane (1e).
3. A cutter head according to claim 2, characterized in that the grid (1) is prolonged
above the combing roller (7) parallel with the cutting plane (1e) as far as the wall
of the cutter head (2).
1. Tête de fraisage (2) d'une fraiseuse pour balles de fibres (3) avec une fraise (5),
une grille (1) à travers laquelle traversent les dents de la fraise (5), ainsi qu'un
peigne circulaire (7), pour peigner des fibres hors de la fraise (5), disposé parallèle
à la fraise (5) et tournant avec elle dans le même sens et disposé derrière elle tel
que vu dans la direction de déplacement de fraisage,
caractérisée en ce que la partie (1c) de la grille (1) se trouvant dans le plan de
fraisage (1e) entre les cylindres (5) et (7) se termine avant la zone dans laquelle
le peigne circulaire (7) transporte les fibres qu'il a peignées hors de la fraise
(5) vers le bras sur le plan de fraisage (1e).
2. Tête de fraisage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la grille (1) est prolongée depuis ladite zone entre la fraise
(5) et le peigne circulaire (7) vers le haut au-dessus du plan de fraisage (1e).
3. Tête de fraisage selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la grille (1) est prolongée au-dessus du peigne circulaire
(7) parallèlement au plan de fraisage (1e) jusqu'à la paroi de la tête de fraisage
(2).
