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(11) |
EP 0 264 039 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.03.1993 Patentblatt 1993/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.10.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F21V 25/12 |
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Explosions- oder schlagwettergeschützte Leuchte mit druckfest gekapseltem Leuchtengehäuse
und daran befestigtem transparentem Abdeckteil
Explosion-proof and flame-proof light fitting with a pressure-resistant housing and
a lens
Luminaire antidéflagrant avec boîtier de luminaire et globe résistant à la pression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
10.10.1986 DE 3634556
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.1988 Patentblatt 1988/16 |
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Patentinhaber: ABB CEAG
Licht- und Stromversorgungstechnik GmbH |
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D-59494 Soest (DE) |
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Erfinder: |
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- Neumann, Reinhard
D-4044 Kaarst 1 (DE)
- Ploeger, Cornelius
D-5758 Fröndenberg-Frömern (DE)
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Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 531 968 DE-A- 3 447 133 US-A- 4 142 179
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DE-A- 2 633 716 GB-A- 2 089 489
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- Europäische Norm EN 50018, Aenderung 2, Dezember 1982, S. 6, Punkt 8, 18
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine Leuchte der eingangs genannten Art besitzt ein Leuchtengehäuse, in dem die einzelnen
elektrischen Bauelemente zur Versorgung der Lampe, die entweder eine Glühlampe oder
eine Leuchtstofflampe sein kann, untergebracht sind. Diese Leuchtengehäuse sind dann,
wenn sie explosionsgeschützt in der Zündschutzart "d", druckfeste Kapselung, ausgebildet
sind, vorwiegend aus Metall hergestellt; das an diesem Metallgehäuse angebrachte transparente
Abdeckteil, ist aus Glas hergestellt.
[0003] Eine solche Leuchte ist beispielsweise aus der US-A 4 142 179 bekannt geworden. Bei
dieser Leuchte ist das Leuchtengehäuse aus Metall und - weil es sich um eine relativ
kleine Leuchte handelt - das Abdeckteil aus Kunststoff hergestellt.
[0004] Wenn das Leuchtengehäuse nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff hergestellt sein
soll, dann darf das freie Volumen im Inneren des Leuchtengehäuses maximal 3.000 cm
3 betragen. Natürlich kann das Abdeckteil auch aus transparentem Kunststoff bestehen.
Dann darf die das Licht durchlassende Fläche nicht größer als 8.000 cm
2 sein.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Leuchte der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der das Leuchtengehäuse und das Abdeckteil aus Kunststoff hergestellt sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1.
[0007] Zwar ist aus der DE-A 25 31 968 eine Leuchte bekannt geworden, bei der das Gehäuse
aus Kunststoff hergestellt ist. Da das Gehäuse aber vollständig mit Gießharz oder
einem ähnlichen erhärtenden Kunststoff ausgegossen ist, handelt es sich bei dem Gehäuse
der Leuchte nach der DE-A 25 31 968 nicht um ein solches, das als druckfeste Kapselung
bezeichnet werden kann.
[0008] Durch das Einbringen eines großvolumigen Füllteils oder mehrerer großvolumiger Füllteile
in das Leuchtengehäuse wird der freie Restraum zwischen den Füllteilen und den innerhalb
des Gehäuses befindlichen elektrischen Bauelementen, gleichgültig wie groß das Leuchtengehäuse
aus Kunststoff ist, immer auf weniger als 3.000 cm
3 gehalten. Dadurch kann erreicht werden, daß die früher als Metallgehäuse ausgebildeten
Gehäuse nunmehr aus Kunststoff gefertigt werden können, korrekte Bemessung der Wandstärke
vorausgesetzt.
[0009] Die Füllteile können als Trägerteile für die elektrischen Bauelemente ausgebildet
sein, oder sie können als Adapter dienen; in zweckmäßiger Weise werden dann die Füllteile
aus geschäumtem Kunststoff hergestellt. Sie können natürlich auch aus Metall oder
anderen Materialien bestehen. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung können
als Füllteile, Sand, Quarzmehl oder Glaskugeln verwendet werden, die den Vorteil haben,
daß der auszufüllende Restraum jede beliebige Form haben kann, weil der Sand bzw.
das Quarzmehl oder die Glaskugeln in ihrer Gesamtheit keinen definierten Raum, bspw.
einen Quarder oder dergleichen umgeben. Anstatt Sand, Quarzmehl oder Glaskugeln zu
verwenden, können auch Flüssigkeiten eingefüllt werden, was insbesondere dann von
Vorteil ist, wenn die elektrischen Bauelemente gekühlt werden müssen. Die Flüssigkeit
dient dann als Kühlflüssigkeit.
[0010] Die Füllteile können natürlich auch aus Keramik, Metall, oder eine Kombination dieser
Werkstoffe sein.
[0011] Die Füllteile können auch im Abdeckteil eingesetzt werden, z.B. als Reflektorträger.
Dann dienen sie dazu, die transparente lichtdurchlässige Fläche des Abdeckteils auf
eine Fläche von weniger als 8000cm
2 zu begrenzen. Dies bewirkt, daß auch das Abdeckteil aus Kunststoff herstellbar ist.
[0012] Anhand der Zeichnung, in der eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dargestellt
ist, soll die Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0013] Es zeigt:
Die einzige Figur eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße Leuchte.
[0014] Die Leuchte 10 besteht aus einem Leuchtengehäuse 11 und einem daran befestigten Abdeckteil
12. Das Leuchtengehäuse 11 ist mittels einer Abschlußwand 13 verschlossen, so daß
das Gehäuse 11 zusammen mit der Abschlußwand 13 mit den Anforderungen "druckfeste
Kapselung" entspricht.
[0015] Innerhalb des Leuchtengehäuses 11 befinden sich elektrische Bauelemente 14 und 15.
Weitere Bauelemente können vorhanden sein, sind jedoch nicht dargestellt. Das Volumen
des Innenraumes des Leuchtengehäuses 11 mit der Abschlußwand 13 unter Berücksichtigung
der elektrischen Bauelemente 14 und 15 ist in jedem Fall deutlich größer als 3000c
m3.
[0016] Die elektrischen Bauelemente 14 und 15 sind in einem Trägerteil 16 gehalten, in dem
den elektrischen Bauelementen 14 und 15 angepaßte Halteausnehmungen 17 und 18 vorgesehen
sind. Nach Einbau der elektrischen Bauelemente 14 und 15 in die Halteausnehmungen
17 und 18 wird ein mit weiteren Ausnehmungen 19 und 20 versehenes Trägeroberteil 21
aufgesetzt und die dadurch gebildete Einheit aus Trägerunterteil 16, Trägeroberteil
21 und den darin eingebetteten elektrischen Bauteilen 14 und 15 ins Innere des Gehäuses
11 eingesetzt und danach mittels der Abdeckwand 13 das Leuchtengehäuse 11 verschlossen.
Das dadurch gebildete Restvolumen 22 hat bei geeigneter Bemessung der beiden Trägerteile
16 und 21 ein Volumen kleiner als 3000cm
3.
[0017] Die beiden Trägerteile 16 und 21 dienen somit als Füllteile und sind hier aus geeignetem,
geschäumtem Kunststoff gebildet und im Inneren des Leuchtengehäuses in nicht näher
dargestellter Weise festgelegt.
[0018] Das Abdeckeil 12 ist ebenfalls druckfest gekapselt und besitzt darin eine Wand 23,
auf der ein Sockel 24 zur Halterung einer Lampe 25 befestigt ist; auch das Abdeckteil
12 mit der Wand 23 ist druckfest gekapselt. Hier besteht die Möglichkeit, durch Einbau
von Adapterteilen, die bspw. in Form eines Reflektors 26 bzw. 27 ausgebildet sind,
die transparente Fläche 28 auf Werte kleiner als 8000cm
2 zu begrenzen, wie in der Zeichnung schematisch dargestellt. Hierdurch wird erreicht,
daß das Abdeckeil 12 nicht mehr aus Glas, sondern ebenfalls aus Kunststoff hergestellt
werden kann.
[0019] Denkbar wäre es, das jetzt noch verbliebene Restvolumen mit körnigen Füllteilen auszufüllen.
Dann könnten Quarzmehl, Sand und dgl. benutzt werden.
[0020] Anstatt die Füllteile als Trägerteile zu verwenden, können die Baulemente auf Trägern
befestigt sein. Dann müßte der übrige Raum mit Füllteilen ausgefüllt werden. Zwecks
guter Kühlung könnten diese Füllteile eine Flüssigkeit sein, die die an den Bauelementen
entstehende Wärme leicht nach außen abführt.
1. Leuchte mit einem eine druckfeste Kapselung bildenden Leuchtengehäuse (11) und
einem daran befestigten, ebenfalls eine druckfeste Kapselung bildenden, aus transparentem
Material bestehenden Abdeckteil, mit im Leuchtengehäuse (11) untergebrachten elektrischen
Bauteilen (14, 15) zur Versorgung mindestens einer elektrischen Lampe (28) im Abdeckteil
(12), dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtengehäuse (11) und das Abdeckteil (12)
jeweils aus Kunststoff bestehen und daß zusammen mit den elektrischen Bauelementen
(14, 15) bzw. der Lampe (25) großvolumige Füllteile (16, 21; 26, 27) im Leuchtengehäuse
(11) bzw. im Abdeckteil (12) vorgesehen sind, wobei das Volumen der Füllteile (16,
21; 26, 27) so bemessen ist, daß zwischen der Innenfläche des Leuchtengehäuses (11)
und der Außenfläche der Füllteile (16, 21; 26, 27) und der elektrischen Bauelemente
(14, 15) ein freies Restvolumen (22, 28) von weniger als 3.000 cm3 verbleibt bzw. der lichtdurchlässige Bereich des Abdeckteils (12) eine Fläche von
weniger als 8.000 cm2 einnimmt.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllteile (16, 21) im
Leuchtengehäuse zumindest teilweise als Trägerteile für die elektrischen Bauelemente
(14, 15) dienen.
3. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllteile
aus Kunststoff, vorzugsweise aus geschäumten Kunststoff, bestehen.
4. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllteile
eine Körnerform besitzen und daß dabei Sand, Quarzmehl, Glaskugeln, Thermo- oder Duroplastteile,
Teile aus Elastomer, Keramik und Metall sowie eine Kombination dieser Werkstoffe und
Flüssigkeiten Verwendung finden.
1. Light having a light housing (11) which forms a flameproof enclsoure, and a cover
component which is mounted thereon, also forms a flameproof enclosure and consists
of transparent material, having electrical components (14, 15) accomodated in the
light housing (11) for the purpose of supplying at least one electrical lamp (28)
in the cover component (12) with power, characterised in that the light housing (11)
and the cover component (12) each consist of plastic and in that, together with the
electrical components (14, 15) or the lamp (25), large-volume filler components (16,
21; 26, 27) are provided in the light housing (11) or in the cover component (12),
the volume of the filler components (16, 21; 26, 27) being dimensioned in such a way
that a free residual volume (22, 28) of less than 3,000 cm3 remains between the inner surface of the light housing (11) and the outer surface
of the filler components (16, 21; 26, 27) and the electrical components (14, 15) and
the translucent area of the cover component (12) takes up an area of less than 8,000
cm2, respectively.
2. Light according to Claim 1, characterised in that the filler components (16, 21)
in the light housing serve at least partially as carrier components for the electrical
components (14, 15).
3. Light according to one of the preceding claims, characterised in that the filler
components consist of plastic, preferably of foamed plastic.
4. Light according to one of the preceding claims, characterised in that the filler
components can have a granular shape and in that, in this case, sand, ground quartz,
glass beads, thermoplastic components or thermoset components, components made of
elastomer, ceramic and metal and a combination of these materials and fluids can be
used.
1. Appareil d'éclairage comportant un boîtier (11) formant un blindage anti-déflagrant
et, fixé sur celui-ci, un couvercle en matériau transparent formant également un blindage
anti-déflagrant ainsi que des composants électriques (14, 15) logés à l'intérieur
du boîtier (11) et destinés à l'alimentation en courant électrique d'au moins une
lampe (25) située dans le couvercle (12), caractérisé par le fait que le boîtier (11)
et le couvercle (12) sont réalisés chacun en matière plastique et qu'il est prévu
avec les composants électriques (14, 15) ou la lampe (25), dans le boîtier (11) ou
dans le couvercle (12), des éléments de remplissage (16, 21; 26, 27) de volume important,
le volume des éléments de remplissage (16, 21; 26, 27) étant tel qu'il subsiste entre
la surface intérieure du boîtier (11) et la surface extérieure des éléments de remplissage
(16, 21; 26, 27) et les composants électriques (14, 15) un volume résiduel (22, 28)
libre inférieur à 3.000 cm3 ou que la zone translucide du couvercle (12) occupe une surface inférieure à 8.000
cm2.
2. Appareil d'éclairage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les
éléments de remplissage (16, 21) à l'intérieur du boîtier servent au moins partiellement
de support pour les composants électriques (14, 15).
3. Appareil d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que les éléments de remplissage sont en matière plastique, de préférence en
matière plastique moussée.
4. Appareil d'éclairage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que les éléments de remplissage se présentent sous la forme de grains et que
l'on utilise pour cela du sable, de la poudre de quartz, des billes de verte, des
éléments en duroplastes ou en thermoplastes, des éléments en élastomère, de la céramique
et du métal ainsi qu'une combinaison de ces matériaux et liquides.
