| (19) |
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(11) |
EP 0 264 475 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.1986 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B23D 43/06 |
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Drehräumwerkzeug
Rotational broaching cutter
Outil de brochage rotatif
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.1988 Patentblatt 1988/17 |
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Patentinhaber: Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft mbH |
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D-41804 Erkelenz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Berstein, Garri, Dr.-Ing.
D-5140 Erkelenz (DE)
- Obrig, Hans W., Dr.-Ing.
D-4300 Essen (DE)
- Wittkopp, Helmut, Dipl.-Ing.
D-5410 Erkelenz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Aubele, Karl B. |
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Bavariastrasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 7, Nr. 279 (M-262)[1424], 13. Dezember 1983; & JP-A-58
155 125 (HITACHI SEISAKUSHO K.K.) 14-09-1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verwendung eines um eine zentrale Achse drehbaren Räumwerkzeuges
zum Bearbeiten eines um eine Achse rotierbaren Werkstücks in einer Drehräummaschine.
[0002] Das Drehräumen an sich ist ein bekanntes Fertigungsverfahren, so daß an dieser Stelle
dieses Fertigungsverfahren nicht näher beschrieben werden muß. Es sei hier beispielsweise
verwiesen auf ein Prospekt der Firma Heinlein mit dem Titel "Drehräumen, neues Fertigungsverfahren
für die Massenproduktion". In dem genannten Prospekt wird unterschieden zwischen dem
dort sog. "Linear-Drehräumen" und dem dort sog. "Rotations-Drehräumen". Um Werkzeuge
für das letztgenannte Verfahren geht es bei der Erfindung.
[0003] Das Drehräumen ist ein Fertigungsverfahren, bei dem hohe Zerspanungsleistung erzielt
wird. Soweit es das Lineardrehräumen angeht, besteht jedoch der Nachteil des Zeitverlustes
für den Rückhub des Werkzeugs und für den Werkstückwechsel. Zur Erzielung der hohen
Zerspanungsleistung sind die Drehräumwerkzeuge sehr eng mit Schneidkanten bildende
Schneidplatten besetzt.
[0004] Bei der Variante des Rotationsdrehräumens ist das bisher gerade Werkzeug gekrümmt
gestaltet so daß die einzelnen Schneidkanten bildenden Schneidplatten entlang einer
gekrümmten Kontur angeordnet sind, wodurch es gelingt, die bisherige translatorische
Bewegung des Werkzeugs in eine rotatorische Bewegung umzuwandeln. Das Prinzip eines
solchen Werkzeugs ist in dem genannten Prospekt zum Stand der Technik bildlich dargestellt
unter der Überschrift "Rotations-Drehräumen". Bei diesem Bild trägt das Werkzeug jedoch
nur eine sehr geringe Anzahl von Schneidkanten. Mit einem solchen Werkzeug wäre in
der Praxis eine Bearbeitung eines Werkstückes nicht sinnvoll. Wegen der zu geringen
Anzahl von Schneidkanten entstehen einerseits zwischen den einzelnen Schneidkanten
zu große Radialsprünge und damit zu große Spantiefen und andererseits in Umfangsrichtung
zu große Abstände und damit zu große Leerzeiten zwischen dem Arbeitsende einer vorangehenden
Schneide und dem Arbeitseingriff der nachfolgenden Schneide. So sind folgerichtig
auch aus der Praxis Werkzeuge nach diesem Prinzip bekannt, die in dichter Folge hintereinander
in Umfangsrichtung Schneidplatten aufweisen.
[0005] Die bekannten Rotations-Drehräum-Werkzeuge stellen umlaufende Nuten unterschiedlicher
Profile in Wellen oder wellenartigen Werkstücken wie z. B. Kurbelwellen her. Hierbei
dreht sich das Werkstück sehr schnell und das Werkzeug langsam. Solche Werkzeuge machen
es jedoch notwendig, nach Durchgang der letzten Schneide am Umfang das gesamte Werkzeug
radial außer Eingriff mit dem Werkstück zu fahren, um einen Werkstückwechsel durchführen
zu können. Gleichzeitig muß das Werkzeug stillgesetz werden, weil in gleichmäßigem
Abstand der letzten Schneide folgend wieder die erste Schneide mit der Bearbeitung
beginnen will. Dies erfordert einen verhältnismäßig hohen mechanischen als auch steuerungstechnischen
Aufwand an den zugeordneten Bearbeitungsmaschinen. Da die Werkzeuge darüber hinaus
sehr teuer sind, werden sie bisher nur in der Großserienfertigung eingesetzt.
[0006] Aus der Zeitschrift "Maschinenmarkt (1986) 34", ist unter dem Titel "Zerspankraft
kompensieren'' mit dem Untertitel "Anordnen der Wendeschneidplatten auf drei Segmente
verbessert Form beim Drehräumen" auf Seite 28 in Bild 8 eine Werkzeuganordnung für
die Bearbeitung einer Kurbelwelle bekannt geworden, bei der in gleichmäßiger Aufteilung
um den zu bearbeitenden Zapfen herum drei Rotations-Drehräumwerkzeuge angeordnet sind,
bei denen der schneidplattenfreie Bereich mehr als 180° beträgt. Diese Anordnung ist
lediglich vorgesehen, um die Biegebelastung des Werkstücks zu verringern. Zwar ist
durch den schneidplattenfreien Bereich von mehr als 180° in entsprechender Drehstellung
der Werkzeuge eine Werkstückentnahme bzw. ein Werkstückwechsel möglich, jedoch entsteht
durch einen so großen freien Bereich eine viel zu lange Leerzeit bis die Werkzeuge
wieder arbeiten können. Hierdurch entstehen wieder große Nebenzeiten, die vermieden
werden sollen. Darüber hinaus muß man sich bei dieser Dreifachanordnung der Werkzeuge
mit einer schneidplattenfreien Zone von mehr als 180° für eine ganz bestimmte Entnahmerichtung
entscheiden und für die Entnahme die Zuführvorrichtung entsprechend anpassen und die
Drehwinkellage der Werkzeuge überwachen und mit der Zuführeinrichtung koordinieren,
so daß die heute weitgehend standardisierten Zuführeinrichtungen unerwünschterweise
angepaßt werden müssen.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein nicht lineares Drehräumwerkzeug
vorzuschlagen, welches eine Vereinfachung des Aufbaus und der Steuerung von Drehräummaschinen
erlaubt, in der Großserie eine Verkürzung der Nebenzeiten erlaubt und auch in der
Kleinserie rentabel einsetzbar sein kann.
[0008] Diese Aufgabe ist gelöst durch die Verwendung eines um eine zentrale Achse drehbaren
Räumwerkzeuges zum Bearbeiten eines um eine Achse rotierbaren Werkstückes in einer
Drehräummaschine, wobei mindestens neun Werkzeugschneiden und mindestens eine die
Werkzeugschneiden enthaltende Gruppe von Werkzeugschneiden an Umfang des Werkzeuges
vorgesehen sind, wobei einer ersten Schneide folgende Schneiden jeweils gegenüber
der vorhergehenden Schneide einen größeren Abstand zur zentralen Achse aufweisen und
wobei mindestens zwischen einer letzten und einer ersten Werkzeugschneide derselben
oder einer nachfolgenden Gruppe von Werkzeugschneiden ein Öffnungswinkel von weniger
als 180° und ein solcher Abstand und Freiraum besteht, daß in diesem Bereich des Umfangs
des Werkzeuges eine ausreichend große Lücke sowohl in Umfangsrichtung als auch in
radialer Richtung gelassen ist, so daß mindestens von diesen Schneiden bearbeitete
Flächen des Werkstückes frei von Schneiden und Werkzeugbauteilen gehalten werden können
und das Werkstück im Bereich dieser Lücke gewechselt werden kann. Es wird also mit
dem Erfindungsgedanken die bei Räumwerkzeugen an sich bekannte und am Umfang angeordnete
Lücke in besonderer Weise in Abhängigkeit von Werkstück- u. Maschinendimensionen bemessen
und sodann ein solches Räumwerkzeug auf Drehräummaschinen als Drehräumwerkzeug verwendet,
so daß dann, wenn während der Rotationsbewegung des Werkzeuges diese Lücke anstelle
der bisherigen Schneiden dem Werkstück gegenüberliegt, mindestens die vom Werkzeug
bisher bearbeiteten Flächen frei von Schneiden sind, so daß in diesem Drehzustand
das Werkzeugs das Werkstück gewechselt werden kann, ohne daß Gefahr besteht, daß die
bearbeiteten Flächen des Werkstücks während des Werkstückwechels von den Schneiden
verletzt werden. Umgekehrt können in dieser Drehstellung des Werkzeugs auch die Schneiden
des Werkzeugs nicht vom Werkstück während des Werkstückwechsels verletzt werden. Diese
Gefahr ist bei herkömmlich aufgebauten Werkzeugen dieser Art deshalb so groß, weil
Zuführeinrichtungen, die Werkstücke in einer Radialbewegung des Werkstücks wechseln,
keine ausreichende seitliche Führung des Werkstückes durchführen können, so daß es
immer zu Verletzungen kommen muß. Wenn vom herkömmlichen Werkzeug sogar Planflächen
am Werkstück bearbeitet wurden, ist es unmöglich, das Werkstück in radialer Richtung
zu entnehmen, ohne gleichzeitig Querriefen auf der bearbeiteten Planfläche zu hinterlassen
und damit auch gleichzeitig die Schneidplatten zu verletzen. Aus diesem Grunde wird
bei herkömmlichen Werkzeugen die letzte Schneidplatte vollständig außer Eingriff gedreht
und danach das gesamte Werkzeug radial zurückgezogen. Erst dann wird das Werkstück
ausgetauscht und das Werkzeug wieder radial in Arbeitsposition gefahren. Bei einer
Verwendung des hier beschriebenen Werkzeuges auf Drehräummaschinen braucht die Radiallage
des Werkzeuges nach Durchgang der letzten Schneide nicht geändert zu werden, um das
Werkstück zu wechseln. Vielmehr steht dem Werkstück jetzt eine entsprechende und ausreichend
große Lücke des Werkzeugs gegenüber, so daß im Bereich dieser Lücke das Werkstück
gewechselt werden kann. Moderne Zuführeinrichtungen schaffen einen solchen Wechsel
innerhalb weniger Sekunden, so daß das Werkzeug in vielen Fällen sogar kontinuierlich
weiterdrehen kann während des Werkstückwechsels. Es kann dann nicht nur die radiale
Verfahrbewegung des Werkzeuges sondern auch ein Zwischenstopp der Drehbewegung des
Werkzeuges entfallen. Hierdurch können also aufwendige Schlitten mit einer Radialbewegung
des Werkzeuges an den entsprechenden Maschinen entfallen und es können unter Umständen
die Steuerungen und mechanischen Mittel für die Unterbrechung der Drehbewegung des
Werkzeuges entbehrlich werden, wodurch der Maschinenaufbau vereinfacht werden kann.
Der Einsatz eines solchen Werkzeuges in der Großserienfertigung wird nicht beeinträchtigt,
sondern im Gegenteil durch Wegfall von Nebenzeiten für eine Schlittenbewegung, um
das Werkzeug aus Arbeitsposition und wieder in Arbeitsposition zu bringen, verbessert.
Gleichzeitig kann das Werkzeug dann, wenn die Werkzeuglücke dem Werkstück gegenübersteht,
also unmittelbar nach Beendigung eines Arbeitsvorgangs, axial in eine andere Position
gefahren werden, um eine andere Stelle am selben Werkstück oder an einem inzwischen
gewechselten Werkstück zu bearbeiten. Damit kann mit einem solchen Werkzeug auch eine
Kleinserie rentabel bearbeitbar werden.
[0009] Nach einer ergänzenden Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß Schneiden
für eine Bearbeitung von Planflächen vorgesehen sind. Insbesondere dann, wenn Planflächen
bearbeitet wurden, ist die erfindungsgemäße Gestaltung des Werkzeuges sehr vorteilhaft.
Trotz der Bearbeitung von Planflächen gelingt es nämlich ohne Radialbewegung des Werkzeuges
einen Werkstückwechsel ohne Gefahr der Verletzung der Planflächen vorzunehmen.
[0010] Nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in Umfangsrichtung
mindestens zwei Gruppen von Schneiden mit jeweils mindestens einer ersten und mindestens
einer letzten Schneide vorgesehen sind. Hierdurch können mit dem selben Werkzeug unterschiedliche
Profile am Werkstück erzeugt werden, was insbesondere bei der Herstellung von mittleren
oder kleineren Serien kleinerer Werkstücke sehr vorteilhaft sein kann in Anwendung
mit der sonstigen erfindungsgemäßen Gestaltung des Werkzeuges, weil das Werkzeug ja
auch ohne radiale Lageveränderung axial am Werkstück entlang verfahrbar ist, ohne
hierbei mit dem Werkstück zu kollidieren.
[0011] Eine andere Ausgestaltung der Neuerung wiederum sieht vor, daß mindestens einzelne
Schneiden in mindestens doppelter Anordnung vorgesehen sind. Hierdurch kann trotz
unterschiedlicher Belastung der einzelnen Schneiden eine einheitliche Standzeit für
das gesamte Werkzeug erreicht werden.
[0012] Weiterhin ist nach der Erfindung vorgesehen, daß das Werkzeug einen um eine Achse
drehbaren Grundkörper aufweist, der in Umfangsrichtung besetzt ist mit Schneidkantenträgern
mit Schneidkanten, wobei ein Bereich kleiner als 180 Grad frei ist von Schneidkantenträgern
zur Erzeugung einer Entnahmelücke. Dies ist eine besonders einfache Methode dann,
wenn das Werkzeug aus Baugruppen zusammengesetzt ist, die Entnahmelücke zu erzeugen.
[0013] Ergänzend ist nach der Erfindung noch vorgesehen, daß die Schneiden so angeordnet
sind, daß jede Gruppe eine andere Form am Werkstück herausarbeitet. Dies ist ein besonderer
Vorteil bei der Anordnung mehrerer Gruppen, der weiter oben bereits erläutert wurde.
Natürlich können mehrere Gruppen auch gleiche Werkzeuge aufweisen, so daß immer wechselweise
die ein oder andere Gruppe zum Einsatz kommt, wodurch die Standzeit des Werkzeugs
verlängert werden kann. Günstig ist eine solche Anordnung ganz allgemein auch dann,
wenn das Werkzeug tief in ein Werkstück, z. B. eine Kurbelwelle, eintauchen muß und
schon aus diesem Grunde große radiale Abmessungen aufweisen muß. Es ist dann möglich,
daß nur ein kleinerer Teil des Umfangs für die notwendige Bearbeitung mit Werkzeugschneiden
bestückt werden muß. Dies würde nachteiligerweise dazu führen, daß das Werkzeug bei
Arbeitsbeginn immer wieder in Ausgangsposition zurückgedreht oder über den freien
Bereich durchgedreht werden müßte. Dies aber ist einerseits unnötiger Steueraufwand
und andererseits Verlust von Nebenzeit. Bei der Anordnung mehrerer gleicher Gruppen
von Schneidkanten am Umfang des Werkzeugs unter gleichzeitiger Anordnung der erfindungsgemäßen
Entnahmelücken können die genannten Nachteile vermieden werden.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung insbesondere für die Bearbeitung der Lagerstellen
an Kurbelwellen sieht vor, daß mindestens nach einer letzten Werkzeugschneide das
Werkzeug einen solchen Freiraum aufweist, daß das Werkzeug ohne radiale Lagerveränderung
axial entlang der Kurbelwelle ohne Kollision verfahren werden kann. Der grundlegende
Erfindungsgedanke bleibt auch bei der Gestaltung der Werkzeuge für die Bearbeitung
von Kurbelwellen erhalten, jedoch muß bei der Gestaltung des Freiraumes auf die besondere
Gestalt der Kurbelwellen geachtet werden. Hierbei wird man jedoch in vielen Fällen
davon ausgehen müssen, daß eine Axialverschiebung des Werkzeuges trotz des notwendigen
Freiraums nur bei einer bestimmten Drehwinkellage der zu bearbeitenden Kurbelwelle
in der Maschine möglich ist. Das Einfahren einer Kurbelwelle in eine bestimmte Drehwinkellage
ist aber bei Kurbelwellenbearbeitungsmaschinen allgemein bekannt und üblich.
[0015] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Schneidkanten auf Schneidkantenträgern
so angeordnet sind, daß sie entlang einer wenigsten angenähert kreisförmigen Umfangslinie
liegen, deren Zentrum um einen definierten Betrag zur Rotationsachs versetzt ist.
Dies vereinfacht erheblich die Herstellung des Werkzeugs, weil hierdurch auf die Erzeugung
einer schwer herstellbaren Spiralform verzichtet werden kann.
[0016] Ergänzend ist nach der Erfindung dann noch vorgesehen, daß jeder Schneidkantenträger
einen Werkzeugumfangsbereich von weniger als 180 Grad umfaßt. Hierdurch wird Freiraum
geschaffen für die notwendige Entnahmelücke.
[0017] Eine andere Ergänzung der Erfindung sieht vor, daß jeder Schneidkantenträger einer
Gruppe mehrere Einzelsegmente aufweist. Hierdurch ist eine variable Gestaltung der
Werkzeugabmessungen möglich und es kann außerdem wiederum die sonst übliche Spiralform
der Werkzeugsumfangsfläche vermieden werden. Sie kann jedoch bei Bedarf durch solche
Einzelsegmente auch aufgebaut werden.
[0018] Schließlich ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß Mittel zur Kompensation
des Verschleißes der Schneidkanten vorgesehen sind. Ganz allgemein findet man vielfach
an Zerspanungswerkzeugen deren Schneidkanten von Schneidplatten gebildet werden, Schneidplattenaufnahmen,
die eine geringfügige Verlagerung dieser Schneidplatten in mindestens eine Richtung
zur Verschleißkompensation des Schneidkantenverschleißes ermöglichen. Solche Einrichtungen
sind auch vorteilhaft verwendbar am erfindungsgemäßen Werkzeug und erhöhen dessen
Standzeit und Genauigkeit.
[0019] Die Erfindung soll nun anhand der in den Skizzen dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert werden.
[0020] Es zeigen:
- Figur 1:
- Seitensicht des erfindungsgemäßen Werkzeuges mit zwei Schneidkantengruppen und zwei
Entnahmelücken in Entnahmeposition am Werkstück.
- Figur 2:
- Schnitt I - I nach Figur 1
- Figur 3:
- Werkzeug die Figur 1 jedoch mit nur einer Schneidkantengruppe in Arbeitsposition
[0021] In Figur 3 ist ein erfindungsgemäßes Werkzeug bei der Bearbeitung des Zapfens 23
einer Kurbelwelle 22 dargestellt. Das Werkzeug 10' weist einen scheibenförmigen Grundkörper
13 auf, der auf einer Welle 24 über eine übliche Nut-Feder-Verbindung drehfest angeordnet
ist. Die Umfangskontur des Grundkörpers 13 ist spiralig und weist in dichter Folge
hintereinander angeordnete Werkzeugschneiden 1, 2 auf. Die Werkzeuge sind in an sich
bekannter Weise angeordnet und befestigt und bestehen aus handelsüblichen Schneidplatten.
Die Aufeinanderfolge und Position der einzelnen Schneiplatten ist hierbei ebenfalls
in bekannter Weise so, daß die dem Werkzeug gestellte Bearbeitungsaufgabe gelöst wird.
Während der Bearbeitung der Kurbelwelle 22 dreht sich das Werkzeug 10' langsam in
Richtung des Pfeils 25. Die radiale Position des Werkzeugs 10' zur Kurbelwelle 22
ist hierbei so, daß als erstes die Schneidplatte mit dem Bezugszeichen 1 in Arbeitsposition
kommt und den Bereich des Zapfens 23 bearbeitet, während sich hierzu die Kurbelwelle
22 mit ausreichender Geschwindigkeit zur Erzeugung der notwendigen Schnittgeschwindigkeit
in Richtung des Pfeils 26 dreht. Durch die Drehung des Werkzeugs 10' in Richtung des
Pfeils 25 kommen die am Umfang des Werkzeugs 10' hintereinander angeordneten Schneidplatten
nacheinander zum Eingriff am Werkstück und dringen dabei radial immer tiefer in das
Werkstück ein, weil die aufeinander folgenden Schneidkanten jeweils eine radial weiter
außen liegende Position als die vorhergehende Schneidkante einnehmen.
[0022] Erfindungsgemäß sind jedoch die einzelnen Schneidkanten nicht über den gesamten Umfang
des Werkzeugs 10' verteilt, sondern es besteht vielmehr zwischen dem ersten Werkzeug
mit dem Bezugszeichen 1 und dem letzten Werkzeug mit dem Bezugszeichen 2 ein Freiraum
mit einem Öffnungswinkel 3 (siehe Figur 1), der allerdings kleiner als 180 Grad sein
soll. Dieser Freiraum 4 kann sich radial durchaus in den Grundkörper 13 des Werkzeugs
10' erstrecken, so wie in Figur 3 dargestellt.
[0023] Mit fortschreitender Bearbeitung nähert sich das letzte Werkzeug 2 immer mehr der
Arbeitsstelle und kommt schleißlich in Schneidkontakt, so daß der Zapfen 23 auf den
schraffiert dargestellten Durchmesser zerspant ist. Gleichzeitig werden die angrenzenden
Planflächen mit bearbeitet. Sobald während der Weiterdrehung des Werkzeugs 2 in Richtung
des Pfeils 25 das Werkzeug 2 außer Eingriff kommt, steht der Freiraum 4 der Kurbelwelle
22 gegenüber und es kann ohne Gefahr der Verletzung irgendwelcher bearbeiteter Flächen
und auch ohne Gefahr der Werkzeugverletzung die Kurbelwelle 22 gegen eine neue zu
bearbeitende Kurbelwelle ausgetauscht werden. Dieser Wechsel geschieht mit bekannten
Zuführvorrichtungen innerhalb weniger Sekunden, so daß während des Wechsels das Werkzeug
10' auch kontinuierlich weiterdrehen kann, so daß unmittelbar nach vollzogenem Werstückwechsel
die Schneide 1 wieder in Arbeitskontakt mit dem Werkstück steht. Der Freiraum 4 ermöglicht
also einen Werkstückwechsel ohne radiale Verschiebung des Werkzeugs 10', ohne Gefahr
der Verletzung von bearbeitetem Werkstück und Werkzeug und bei richtiger Auslegung
der Abmessung des Freiraums 4 auch ohne Unterbrechung der Drehbewegung des Werkzeugs
10' in Richtung des Pfeils 25. Hierdurch werden Nebenzeiten eingespart und ein einfacherer
Maschinenaufbau ermöglicht. Es kann aber auch bei der Kleinserienfertigung dann, wenn
der Freiraum 4 dem Werkstück 22 in dessen richtiger Drehlage gegenübersteht, daß Werkzeug
10' in seiner Drehbewegung angehalten und in Richtung der Achse 11 verschoben werden,
um einen weiteren Zapfen 23 beispielsweise an der selben Kurbelwelle 22 zu bearbeiten.
[0024] Das Werkzeug nach Figur 3 zeigt einen einzigen einstückigen Schneidkantenträger 13,
der mit Ausnahme des einzelnen Freiraums 4 auf seiner gesamten Umfangsfläche durchgehend
mit Werkzeugschneiden besetzt ist. Eine Variante hierzu ist in Figur 1 dargestellt.
In Figur 1 sind der Einfachheit halber mehrere Konstruktionsvarianten gleichzeitig
dargestellt. Zunächst sei wieder davon ausgegangen, daß ein dem Grundkörper 13 entsprechender
einstückiger Grundkörper 13' vorgesehen sei, der mit einer Weile 24' über eine bekannte
Nut-Feder-Verbindung drehfest verbunden ist. Die Achse 11 der Welle 24' bildet wiederum
die Drehachse.
[0025] Der Grundkörper 13' weist in sich gegenüberliegender Anordnung zwei Bereiche mit
kreisförmiger Umfangsfläche auf, die den Radius R aufweisen und deren Mittelpunkt
18 bzw. 18' um einen Betrag 19 bzw. 20 von der Achse 11 entfernt liegt. Diese kreisbogenförmigen
Bereiche erstrecken sich über einen Winkel von weniger als 180°, so daß zwischen den
beiden kreisförmigen Bereichen ebenfalls in sich gegenüberliegender Anordnung je ein
Freiraum 4 mit einem Öffnungswinkel 3 von weniger als 180 Grad gebildet wird. Der
Freiraum 4 ist radial einwärts bei der beschriebenen Bauart wieder durch den Oberflächenbereich
des Grundkörpers 13, der in diesem Bereich 3 durch die gebogene Linie dargestellt
ist, begrenzt.
[0026] Zur Durchführung einer Bearbeitung am Werkstück 5 wird das Werkstück 5 in Richtung
des Pfeils 26' mit der notwendigen Drehgeschwindigkeit zur Erzeugung einer ausreichenden
Schnittgeschwindigkeit gedreht, während das Werkzeug 10 langsam in Richtung des Pfeils
25' dreht, wie dies zum Werkzeug nach Figur 3 bereits beschrieben wurde.
[0027] In der in Figur 1 dargestellten Drehlage befindet sich das Werkzeug 10 in Entnahmeposition
für das Werkstück 5. Das Werkstück 5 ist fertig bearbeitet und es wurde während der
Bearbeitung die Werkstückfläche 6 und die zugehörige Planfläche 7 hergestellt. Im
Werkstück 5, das eine Welle oder auch eine Kurbelwelle sein kann, ist also eine Nut
oder Rille eingearbeitet worden, die von den Planflächen 7 und der inneren Fläche
6 begrenzt wird. In der dargestellten Drehlage des Werkzeugs 10 kann nunmehr ein Werkstückwechsel
in der bereits zu Figur 3 beschriebenen Art vorgenommen werden oder es kann das Werkzeug
10 in Richtung der Achse 11 verschoben werden.
[0028] Im Ausführungsbeispiel hat die Werkzeugschneide, die das Bezugszeichen 2 trägt, zuletzt
gearbeitet und es kommt bei einem neuen Werkstück oder nach einer axialen Positionsänderung
des Werkzeugs 10, daß sich entgegen der Drehrichtung des Drehrichtungspfeils 25' anschließende
Schneidelement 1 wieder zum Arbeitseinsatz am Werkstück 5.
[0029] Es ist natürlich möglich die entlang der kreisförmigen Umfangslinie 17 in sich gegenüberliegender
Anordnung am Werkzeug 10 vorgesehenen einzelnen Schneidkanten oder Schneidelemente
für jeweils unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben auszulegen und anzuordnen. Es können
jedoch die Bearbeitungsaufgaben auch gleich sein.
[0030] Es ist nicht erforderlich, daß der Grundkörper 13' des Werkzeugs 10 als einstückige
Scheibe zur Aufnahme der einzelnen Schneidkanten oder Schneidelemente ausgebildet
ist. So ist es auch beispielsweise möglich einen Grundkörper 12 vorzusehen, der mit
einer nicht näher dargestellten Nabe auf der Welle 24' angeordnet und über eine bekannte
Nut-Feder-Verbindung mit der Welle 24' drehfest verbunden ist. Diese Nabe weist dann
als Grundkörper 12 einen Flansch auf, wie dies in Figur 2 dargestellt ist. An diesem
Flansch können dann segmentartige Schneidkantenträger 14 und 15 (Figur 1) befestigt
werden, die wieder eine kreisförmige Umfangslinie 17 aufweisen, mit einem Zentrum,
wie bereits vorbeschrieben. Die Schneidkantenträger 14 und 15 weisen dann mit den
an ihnen befestigten Schneidkanten 2 Gruppen 8 und 9 von Schneiden auf, die für die
gleiche oder auch für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben ausgelegt sein können.
Bei dieser Ausführungsform, bei der vorzugsweise die Schneidkantenträger 14 und 15
den Flansch des Grundkörpers 12 umfassen, wie dies in Figur 2 dargestellt ist, können
die Schneidkantenträger 14 und 15 leicht am Grundkörper 12 ausgetauscht werden, so
daß eine rasche Umrüstung des Werkzeugs 10 möglich wird. Um den Öffnungswinkel 3 so
zu gestalten, daß ein in radialer Richtung möglichst tiefer Freiraum 4 entsteht, ist
es möglich, im Bereich des Öffnungswinkels 3 den Flansch des Grundkörpers 12 bis zur
Nabe zu unterbrechen. In diesem Bereich ist eine Bewegung des Werkzeugs 10 in Richtung
der Achse 11, also in Richtung des Pfeils 16, ungehindert möglich. Eine Kollision
mit dem Werkstück kann vermieden werden.
[0031] Es ist aber auch möglich die Schneidkantenträger 14 und 15 aus Einzelsegmenten 21,
wie sie in Figur 1 angedeutet sind, aufzubauen. Hierdurch kann sehr schnell die Schneidkantenzusammensetzung
variiert werden. Es können dann leicht jeweils anderer Einzelsegmente 21 mit anderen
Werkzeugschneiden 1, 2 oder 2' in andere Anordnung oder mit anderen Eigenschaften
eingesetzt werden.
1. Verwendung eines um eine zentrale Achse drehbaren Räumwerkzeuges zum Bearbeiten eines
um eine Achse rotierbaren Werkstückes in einer Drehräummaschine, wobei mindestens
neun Werkzeugschneiden und mindestens eine die Werkzeugschneiden enthaltende Gruppe
von Werkzeugschneiden am Umfang des Werkzeuges vorgesehen sind, wobei einer ersten
Schneide (1) folgende Schneiden jeweils gegenüber der vorhergehenden Schneide einen
größeren Abstand zur zentralen Achse (11) aufweisen und wobei mindestens zwischen
einer letzten (2) und einer ersten (1) Werkzeugschneide derselben oder einer nachfolgenden
Gruppe (8,9) von Werkzeugschneiden ein Öffnungswinkel (3) von weniger als 180° und
ein solcher Abstand und Freiraum (4) bestellt, daß in diesem Bereich des Umfangs des
Werkzeuges eine ausreichend große Lücke sowohl in Umfangsrichtung als auch in radialer
Richtung gelassen ist, so daß mindestens von diesen Schneiden (1,2) bearbeitete Flächen
(6,7) des Werkstückes (5) frei von Schneiden und Werkzeugbauteilen gehalten werden
können und das Werkstück im Bereich dieser Lücke gewechselt werden kann.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schneiden, (2,2') für eine
Bearbeitung von Planflächen (7) vorgesehen sind.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Umfangsrichtung
mindestens zwei Gruppen von Schneiden (8,9) mit jeweils einer ersten (1) und mindestens
einer letzten (2) Schneide vorgesehen sind.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
einzelne Schneiden in mindestens doppelter Anordnung vorgesehen sind.
5. Verwendung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Werkzeug einen um eine Achse (11) drehbaren Grundkörper (12) aufweist, der in
Umfangsrichtung besetzt ist mit Schneidkantenträgern (14,15) mit Schneidkanten (1,2,2')
wobei ein Bereich (3,4) kleiner als 180 Grad frei ist von Schneidkantenträgern (14,15)
zur Erzeugung einer Entnahmelücke.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden
so angeordnet sind, daß jede Gruppe (8,9) eine andere Form am Werkstück (5) herausarbeitet.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, für die Bearbeitung der Lagerstellen
an Kurbelwellen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens nach einer letzten Werkzeugsschneide
(2) das Werkzeug (10,10') einen solchen Freiraum (4) aufweist, daß das Werkzeug (10,10')
ohne radiale Lageveränderung axial (16) entlang der Kurbelwelle ohne Kollision verfahren
werden kann.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten
(1,2,2') auf Schneidkantenträgern (14,15) so angeordnet sind, daß sie entlang einer
wenigstens angenähert kreisförmigen Umfangslinie (17) liegen, deren Zentrum (8,8')
um einen definierten Betrag (19,20) zur Rotationsachse (11) versetzt ist.
9. Verwendung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schneidkantenträger
(14,15) einen Werkzeugsumfangsbereich von weniger als 180 Grad umfaßt.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schneidkantenträger
(15) eine Gruppe mehrerer Einzelsegmente (21) aufweist.
11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur
Kompensation des Verschleißes der Schneidkanten (1,2,2') vorgesehen sind.
1. Use of a rotary broaching tool which is rotatable about a central axis for the machining
of a workpiece rotatable about an axis in a rotary broaching machine, wherein at least
nine tool cutters and at least one group of tool cutters containing the tool cutters
are provided about the periphery of the tool, wherein cutters following a first cutter
(1) each are at a greater distance from the central axis (11) than the respective
preceding cutter, and wherein at least between a last tool cutter (2) and a first
tool cutter (1) of that or a subsequent group (8, 9) of tool cutters there is an included
angle (3) of less than 180° and such a free-space interval (4) that in this region
of the periphery of the tool a sufficiently large gap is left both in the peripheral
direction and also in the radial direction that at least surfaces (6, 7) of the workpiece
(5) machined by these cutters (1, 2) can be kept free from cutters and tool components
and the workpiece can be exchanged in the region of this gap.
2. Use according to claim 1, characterised in that cutters (2, 2') are provided for a
machining of plane surfaces (7).
3. Use according to one of claims 1 or 2, characterised in that at least two groups of
cutters (8, 9) are provided in the circumferential direction, each with at least one
first cutter (1) and at least one final cutter (2).
4. Use according to one of claims 1 to 3, characterised in that at least some cutters
are provided in at least a doubled array.
5. Use according to at least one of claims 1 to 4, characterised in that the tool comprises
a body (12) rotatable about an axis (11), said body being equipped in the circumferential
direction with cutting edge supports (14, 15) having cutting edges (1, 2, 2'), and
wherein a zone (3, 4) subtending less than 180° is free from cutting edge supports
(14, 15) in order to produce a take-out gap.
6. Use according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cutters are so arranged
that each group (8, 9) produces a different shape on the workpiece (5).
7. Use according to one of claims 1 to 6, for the machining of the bearing surfaces on
crank shafts, characterised in that at least following a final tool cutter (2) the
tool (10, 10') has a free-space interval (4) such that the tool (10, 10') can be displaced
without radial positional change axially (16) along the crankshaft without collision.
8. Use according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cutting edges (1,
2, 2') are so arranged on cutting edge supports (14, 15) that they lie along an at
least approximately circular circumferential line (17) whose centre (8, 8') is offset
by a predetermined amount (19, 20) relative to the axis of rotation (11).
9. Use according to claim 8, characterised in that each cutting edge support (14, 15)
encompasses a circumferential region of the tool of less than 180°.
10. Use according to one of claims 1 to 9, characterised in that each cutting edge support
(15) comprises a group of several individual segments (21).
11. Use according to one of claims 1 to 10, characterised in that means are provided for
compensating for the wear of the cutting edges (1, 2, 2').
1. Utilisation d'un outil de brochage rotatif mobile autour d'un axe central, destiné
à l'usinage, dans une machine à brocher rotative, d'une pièce à brocher pouvant tourner
autour d'un axe, au moins neuf tranchants d'outil et au moins un groupe de tranchants
d'outil entourant les tranchants d'outil étant prévus à la périphérie d'un outil,
des tranchants suivant un premier tranchant (1) présentant à chaque fois, par rapport
au tranchant précédent, un écartement plus important à l'axe central (11) et un angle
d'ouverture (3) inférieur à 180°, un tel écartement et une telle zone de dégagement
(4) existant au moins entre un dernier tranchant d'outil (2) et un premier tranchant
d'outil (1) du même groupe ou d'un groupe suivant de tranchants d'outil qu'un creux
suffisamment important est laissé dans cette zone de la périphérie de l'outil, aussi
bien dans la sens circonférentiel que dans le sens radial, de façon à ce qu'au moins
des surfaces (6, 7) de la pièce à brocher (5) usinées par ces tranchants (1, 2) puissent
être maintenues exemptes de tranchants et de composants d'outil et à ce que la pièce
à usiner puisse être changée dans la zone de ce creux.
2. Utilisation selon la revendication 1, caractérisée en ce que des tranchants (2, 2')
sont prévue pour un usinage de surfaces planes (7).
3. Utilisation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que, dans le
sens circonférentiel, au moins deux groupes de tranchants (8, 9) sont prévus avec
à chaque fois au moins un premier tranchant (1) et au moins un dernier tranchant (2).
4. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'au moins des
tranchants séparés sont prévus avec une disposition au moins double.
5. Utilisation selon au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
l'outil présente un corps de base (12) mobile autour d'un axe (11) et qui est garni
dans le sens circonférentiel de supports d'arêtes coupantes (14, 15) munis d'arêtes
coupantes (1, 2, 2'), une zone (3, 4) inférieure à 180 degrés étant exempte de supports
d'arêtes coupantes (14, 15) pour former un creux d'enlévement.
6. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les tranchants
sont disposés de telle sorte que chaque groupe (8, 9) ébauche une forme différente
sur la pièce à brocher (5).
7. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 6, destinée à l'usinage des points
d'appui des vilebrequins et caractérisée en ce qu'au moins après un dernier tranchant
d'outil (2), l'outil (10, 10') présente une telle zone de dégagement (4) qu'il puisse
être déplacé sans collision, de façon axiale (16) et sans modification radiale de
position, le long du vilebrequin.
8. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les arêtes
coupantes (1, 2, 2') sont disposées de telle sorte sur les supports d'arêtes coupantes
(14, 15) qu'elles sont situées le long d'une ligne périphérique au moins approximativement
circulaire (17) dont le centre (8, 8') est décalé d'une valeur définie (19, 20) par
rapport à l'axe de rotation (11).
9. Utilisation selon la revendication 8, caractérisée en ce que chaque support d'arêtes
coupantes (14, 15) entoure une zone périphérique de l'outil de moins de 180 degrés.
10. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que chaque support
d'arêtes coupantes (15) présente un groupe de plusieurs segments séparés (21).
11. Utilisation selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que des moyens
de compensation de l'usure des arêtes coupantes (1, 2, 2') sont prévus.
